Freitag, 25. September 2020Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau & Torben Siemer
22:45 Uhr

Präsident schon vor Ort: Zwei Bundesligisten bemühen sich um argentinischen Stürmer

Auf der Suche nach Verstärkungen für die Offensive sollen gleich zwei Klubs aus der deutschen Fußball-Bundesliga ein Auge auf einen Mittelstürmer aus Südamerika geworfen haben. Hertha BSC und Bayer Leverkusen buhlen angeblich um Nahuel Bustos. Die Vereine seien "die möglichen Ziele", berichtet "Sky"-Reporter Marc Behrenbeck. Demnach befindet sich Andrés Fassi, Präsident von Bustos' derzeitigem Arbeitgeber CA Talleres, aktuell sogar in Berlin, vermeintlich um über die Rahmenbedingungen des Deals zu verhandeln. Tassi selbst bestätigte bereits, dass ein Abschied des 22-jährigen Argentiniers "sehr wahrscheinlich" sei.

Neben einem Wechsel ins deutsche Oberhaus kommt für Bustos dem Bericht zufolge auch ein Engagement in der italienischen Serie A infrage. Der argentinische Sender "TyC Sports" sagte dem Offensivspieler zuletzt einen heißen Flirt mit der AS Rom nach.

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22:20 Uhr

Spanien wählt Spielort für Partie gegen Deutschland aus

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft soll zum Abschluss der Nations League am 17. November gegen Spanien in Sevilla antreten. Der spanische Verband legte das dortige Olympiastadion ("La Cartuja") auf dem Gelände der Weltausstellung von 1992 als Spielort fest.

Die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw ist Anfang September mit zwei 1:1-Unentschieden gegen Spanien und in der Schweiz in die zweite Auflage der Nationenliga gestartet. Das nächste Gruppenspiel steht am 10. Oktober in Kiew gegen die Ukraine an, drei Tage darauf ist in Köln erneut die Schweiz DFB-Gegner. Am 14. November steigt in Leipzig das Rückspiel gegen die Ukraine.

22:02 Uhr

"Natürlich": Götze weckt Interesse von Bundesligist

Hertha-Sportdirektor Arne Friedrich hat ein Interesse des Berliner Fußball-Bundesligisten an Ex-Nationalspieler Mario Götze bestätigt. "Natürlich ist das ein Name, mit dem wir uns beschäftigt haben", sagte Friedrich in der Pause des Bundesliga-Spiels gegen Eintracht Frankfurt bei DAZN. "Aber, wie gesagt, es sind ganz viele Namen, mit denen wir uns beschäftigen. An dieser Stelle kann und möchte ich dazu nichts sagen." Was mögliche Neuverpflichtungen betreffe, solle man sich "überraschen lassen". Der 28 Jahre alte Götze ist nach seiner Station bei Borussia Dortmund derzeit vertragslos.

21:49 Uhr

Einsturzgefahr: Rekordmeister verliert seine Halle

Schock für den VfB Friedrichshafen: Rund drei Wochen vor dem geplanten Bundesliga-Start gegen die Netzhoppers KW-Bestensee steht der Volleyball-Rekordmeister plötzlich ohne Heimspielstätte da. Die ZF-Arena sei baufällig und müsse für immer geschlossen werden, teilte der frühere Champions-League-Sieger mit. Grund für die Schließung der Halle sei Korrosion an den Stahlseilen der Dachkonstruktion.

"Auch wenn keine akute Einsturzgefahr besteht, können die Experten ein latentes Risiko, insbesondere bei Schneelast, nicht ausschließen", erklärte die Stadt Friedrichshafen in einer eigenen Pressemitteilung. Eine Sanierung sei wegen des Alters der Halle und weiterer Schäden an der Außenfassade nicht sinnvoll. Wo die VfB-Profis künftig ihre Heimspiele austragen und wie der Trainingsbetrieb aufrechterhalten werden kann, steht noch nicht fest. Der Verein hat bereits vor einer Woche davon erfahren, dass eine Schließung der Halle droht und sucht seitdem nach Ausweichmöglichkeiten, sagte VfB-Geschäftsführer Thilo Späth-Westerholt. Die Stadt habe den Umzug in eine der Messehallen in Friedrichshafen vorgeschlagen.

20:43 Uhr

Klopp fordert Profiklubs dazu auf, Geld abzugeben

Meistertrainer Jürgen Klopp vom FC Liverpool hat von den Klubs der englischen Premier League finanzielle Hilfe für unterklassige Vereine gefordert, die aufgrund der Coronakrise in eine Notlage geraten sind. "Generell bin ich der Meinung, dass Leute in einer besseren Position Menschen in einer weniger guten helfen sollten", sagte der 53-Jährige. Aufgrund der zurzeit wieder stark steigenden Infektionszahlen in England hat die Regierung Pläne zur Zuschauerrückkehr vorerst gestoppt. Vereine unterhalb der Premier League sind ohne die finanzkräftigen TV-Verträge aber auf Einnahmen aus Ticketverkäufen angewiesen. Die englische Fußball-Liga (EFL) verhandelt bereits über ein Darlehen der Premier League, das einen Teil der Verluste decken würde.

Auch die Politik hat die Klubs des englischen Oberhauses bereits zur Mithilfe aufgefordert. "Ich weiß nicht, wie die Regierung Zeit dafür findet, darüber nachzudenken, ich dachte eigentlich, sie hätte schon genug zu tun. Aber ich stimme dem zu, dass der Fußball versuchen sollte, sich selbst zu helfen, uns zu helfen", sagte Klopp.

20:30 Uhr

18-jähriger Nobody zieht Snooker-Weltmeister ab

Da staunte Snooker-Legende Ronnie O'Sullivan nicht schlecht: In seinem ersten Spiel nach dem Gewinn seines sechsten Weltmeister-Titels scheiterte der Engländer beim European Masters an dem erst 18 Jahre alten Nobody Aaron Hill aus Irland.

  • Der 44 Jahre alte O'Sullivan hatte zwischenzeitlich zwar einen 1:3-Rückstand in ein 4:3 gewandelt, schied dann aber doch mit 4:5 aus.
  • "Ich bin sprachlos", sagte Nachwuchsspieler Hill nach dem Sieg. "Ich wollte mich nicht damit zufrieden geben, hier zu sein, ich wollte auch gewinnen", sagte die Nummer 115 der Weltrangliste. Nach dem Triumph gegen den haushohen Favoriten habe sein Handy "nicht aufgehört zu klingeln. Meine Familie und Freunde, alle haben sie mir geschrieben. Es wird wohl bis Weihnachten dauern, bis ich alle Nachrichten beantwortet habe."
  • Nach seinem Viertelfinaleinzug bei der WM hatte sich "The Rocket" noch abschätzig über den Snooker-Nachwuchs geäußert. "Die meisten von ihnen würden als halbwegs anständige Amateure gut abschneiden - oder nicht einmal als Amateure. Sie sind so schlecht", hatte er erklärt, "wenn man einigen von ihnen zuschaut, denkt man sich: Ich müsste einen Arm und ein Bein verlieren, um aus den Top 50 herauszufallen."
19:43 Uhr

Positiver Corona-Test: Gladbach-Profi muss in Quarantäne

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Beyer stand in dieser Saison noch nicht im Borussia-Kader.

(Foto: imago images/Moritz Müller)

Abwehrspieler Jordan Beyer vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies gab der Klub bekannt. Der 20-Jährige, der beim vorherigen Test wie alle anderen getesteten Personen noch negativ getestet worden war, zählte bislang nicht zum Kader in den bisherigen Pflichtspielen und befindet sich nun in häuslicher Quarantäne.

Die Austragung des Bundesligaspiels gegen Union Berlin am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) ist davon nicht betroffen. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt müsse kein weiterer Spieler und kein Mitglied des Trainer- und Betreuerstabs in Quarantäne.

18:46 Uhr

Bernd Steegmann ist tot

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Steegmann im Jahr 2002.

Fußball-Bundesligist 1. FC Köln trauert um seinen früheren Vizepräsidenten Bernd Steegmann. Wie die Geißböcke mitteilten, verstarb der 70-Jährige am Donnerstag an den Folgen eines Herzinfarkts. Steegmann war Spieler bei den FC-Amateuren, Nachwuchstrainer sowie zwischen 1993 und 2004 Vorstandsmitglied, Vizepräsident und Mitglied der Gesellschafterversammlung.

Das Kölner Nachwuchsleistungszentrum, aus dem unter anderem der 2014er-Weltmeister Lukas Podolski hervorgegangen ist, basiert auf Steegmanns "Ideen und Prinzipien", wie FC-Präsident Werner Wolf würdigte.

18:08 Uhr

Bierhoff blickt sorgenvoll auf die Europameisterschaft 2021

Oliver Bierhoff befürchtet, dass die Fußball-EM 2021 wegen der Corona-Krise zu einem Turnier mit Geisterspielen werden könnte. "Ich glaube, dass die Betreuung einer Mannschaft, wenn sie die ganze Zeit abgeschirmt in einer Art Blase ist, sehr gut möglich ist. Viel schwieriger und kritischer wird es leider bei der Zuschauerfrage: Da ist für mich die große Frage, ob diese EM ein Fanfest oder eben nur eine Fußball-Europameisterschaft mit Spielen wird", sagte der DFB-Direktor in einem Interview von ran.de.

In der Gesamtabwägung von sportlichen und ökonomischen Kriterien müsse man für das Zwölf-Nationen-Turnier vom 11. Juni bis 11. Juli 2021 eventuell einen Zuschauerausschluss in Kauf nehmen. "Wir haben bei der Champions League gesehen, dass es funktionieren kann. Auch, wenn sie am Ende natürlich nicht annähernd so war, wie wir sie kennen. Selbst eingefleischte Bayern-Fans haben mir gesagt, dass sie sich über den Titel zwar gefreut haben, aber ihnen trotzdem etwas gefehlt hat. Das wird auch so bleiben, solange die Fans nicht ins Stadion dürfen", sagte Bierhoff.

17:46 Uhr

Hacker attackieren Dopingagentur

Die Nationale Anti-Doping-Agentur ist von Hackern attackiert worden. "Die Nada kann bestätigen, dass es in den letzten Tagen verstärkt zu Angriffen auf die IT-Systeme der Nada gekommen ist", teilte die in Bonn ansässige Agentur mit. Umfassende Schutzmaßnahmen seien von der Nada jedoch frühzeitig initiiert worden.

  • Laut Recherchen von WDR und BR geprüft, ob der russische Geheimdienst dahinter stecken könnte. In der vergangenen Woche seien verdächtige E-Mails an die Nada verschickt worden, die jährlich für tausende von Anti-Doping-Kontrollen von Spitzensportlern verantwortlich ist.
  • "Der Angriff ist sehr ernst zu nehmen. Deshalb haben wir frühzeitig Strafanzeige bei der zuständigen Zentralstelle für Cybercrime in Köln gestellt", teilte die Nada mit. "Personenbezogene Daten sind nicht betroffen."
17:01 Uhr

Schalke-Fans müssen bis morgen früh warten

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Gelsenkirchen ist gesunken, aber die Entscheidung über die Zulassung von Zuschauern beim Heimspiel des Bundesligisten Schalke 04 gegen Werder Bremen fällt erst am Samstagmorgen. "Wenn der Wert jetzt unter 35 bleibt, kann Schalke gegen Bremen mit Zuschauern spielen", sagte Stadtsprecher Martin Schulmann. Die Sieben-Tage-Inzidenz war in Gelsenkirchen am Freitagmorgen auf 33,4 und damit unter den von den Bundesländern festgelegten Grenzwert gesunken. Wie viele Zuschauer beim Spiel am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) im Falle einer Genehmigung in die Arena dürfen, hat der Klub noch nicht bekannt gegeben.

Laut Beschluss der Bundesländer könnten 20 Prozent der Kapazität, also 12.454 Besucher, ins Stadion. Offen ist, ob der Klub dieses Kontingent komplett ausschöpft.

16:24 Uhr

Italienischer Klub baggert an Draxler

Der italienische Fußball-Erstligist Lazio Rom wirbt angeblich um die Dienste von Nationalspieler Julian Draxler. Laut der Tageszeitung "La Repubblica" hat der Hauptstadtklub dem 27-Jährigen einen Vertrag bis 2025 mit einem Jahresgehalt von 3,5 Millionen Euro angeboten.

  • Beim französischen Meister Paris St. Germain soll Draxler zurzeit das Doppelte kassieren. Lazio soll bereit sein, eine Ablösesumme von bis zu 20 Millionen Euro zu zahlen. PSG überwies im Januar 2016 45 Millionen Euro an den Bundesligisten VfL Wolfsburg, Draxlers Vertrag bei den Franzosen läuft im kommenden Jahr aus.
  • Um den Ex-Schalker ranken sich schon seit einiger Zeit Transfergerüchte, da Draxler im Team von Trainer Thomas Tuchel zuletzt nicht über eine Reservistenrolle hinauskam.
16:01 Uhr

Tour-Dritter Porte wechselt zu Ineos

Der australische Radprofi Richie Porte kehrt in der kommenden Saison nach zwei Jahren bei Trek-Segafredo zu seinem alten Arbeitgeber zurück. Der Tour-Dritte fährt im kommenden Jahr wieder für das Top-Team Ineos Grenadiers, das zuletzt bei der Tour de France enttäuscht hatte. Dies teilte der Rennstall mit. Beim Ineos-Vorgängerteam Sky hatte der 35-Jährige von 2012 bis 2015 unter Vertrag gestanden.

"Richies wohlverdienter Podiumsplatz bei der Tour de France hat einmal mehr gezeigt, dass er einer der besten Fahrer des Pelotons ist. Er ist ein Weltklasse-Kletterer, auch ein Rouleur. Er hat dem Team mit all seiner Erfahrung viel zu bieten", sagte Ineos-Teammanager Dave Brailsford.

15:16 Uhr

Hamilton über Schumacher: "Hatte nie wirklich eine Beziehung zu ihm"

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So richtig nahe gekommen sind sich Schumacher und Hamilton nicht.

(Foto: imago sportfotodienst)

Am Sonntag wird er aller Voraussicht nach Michael Schumachers legendären Rekord von 91 Grand-Prix-Siegen einstellen, doch es gibt ansonsten nicht viel, was Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton mit seinem berühmten Vorgänger verbindet.

  • "Ich hatte nie wirklich eine Beziehung zu ihm", sagte der Brite vor dem Großen Preis von Russland am Sonntag in Sotschi (13.10 Uhr/RTL sowie im ntv.de-Liveticker): "Es war immer nur reine Bewunderung."
  • Ein einziges Mal nur seien sich die beiden auch emotional etwas näher gekommen, erzählte Hamilton: "In Abu Dhabi haben wir mal unsere Helme getauscht, und das war für mich damals ein richtig großes Ding. Dass sich der große Michael Schumacher dafür die Zeit genommen hat. Es ist bis heute der wertvollste Helm in meiner Sammlung."
14:29 Uhr

Patriots-Besitzer entkommt Prostitutions-Ermittlungen

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Robert Kraft ist seit 1994 Besitzer der Patriots.

(Foto: USA TODAY Sports)

Robert Kraft, Besitzer des Football-Teams New England Patriots, muss nach den Vorwürfen der Förderung von Prostitution keine Konsequenzen fürchten. Wie der zuständige Staatsanwalt Dave Aronberg mitteilte, habe er aufgrund unzulässiger Beweismittel keine andere Wahl, als den Fall einzustellen.

  • Der Grund dafür sei, dass die Videos, die Kraft belasten sollen, illegal beschafft wurden und damit vor Gericht nicht zulässig seien. Die Ermittlungen in dem Fall starteten bereits im Jahr 2018, in deren Zuge wurden mehrere Massagesalons geschlossen.
  • Kraft war vorgeworfen worden, einen dieser Salons zweimal besucht zu haben. Die Videos sollten demnach belegen, dass er für sexuelle Aktivitäten Geld bezahlt habe.
  • Kraft hatte die Patriots 1994 übernommen. Seither gewann die Franchise aus der Nähe von Boston sechs Super Bowls in der US-Football-Profiliga. Zuletzt hatte das Team 2019 triumphiert.
13:21 Uhr

Schon wieder von Barça enttäuscht: Messi schäumt wegen Suarez-Wechsel

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Lionel Messi und der FC Barcelona - die Wogen nach dem Streit um den forcierten Abgang des Argentiniers hatten sich gerade etwas geglättet. Nun kommt das nächste Aufschäumen. Denn Messi hat wenig freundliche Worte für die Katalanen ob des Transfers von Luis Suarez zu Liga-Konkurrent Atlético Madrid.

  • Es waren viele Jahre, viele Mates, Essen, Abendessen … Viele Dinge, die man nie vergessen wird, jeden Tag gemeinsam", schrieb der 33-Jährige bei Instagram. Es werde komisch sein, dass Suarez künftig gegen ihn spielt.
  • Dann folgte der für Barça weniger schöne Teil: "Du hast dir verdient, dass sie dich verabschieden, wie der, der du bist: Einer der wichtigsten Spieler in der Geschichte dieses Klubs, der mit der Mannschaft, aber auch individuell viele wichtige Dinge erreicht hat. Und nicht rausgeschmissen zu werden, wie sie es mit dir getan haben."
  • Und zum Abschluss noch die volle Breitseite: "Ehrlich gesagt, an diesem Punkt überrascht mich nichts mehr."
12:42 Uhr

Kritik am Supercup: Sicherheitsvorkehrungen nicht eingehalten

Nach ungarischen Medienberichten wurden beim Fußball-Supercup in Budapest im Stadion die Sicherheitsvorkehrungen nicht immer und nicht durchgehend eingehalten. Auf den Zuschauerrängen wurden die Abstände beim 2:1-Sieg des FC Bayern München gegen Sevilla in der Verlängerung nicht immer eingehalten, berichtete die Online-Ausgabe der Tageszeitung "Nepszava". Bedenklich soll das Gedränge vor den Eingängen gewesen sein, wo viele Fans vor deren Öffnung noch ohne Maske dicht an dicht standen, schrieb die Zeitung.

Die Regierungszeitung "Magyar Nemzet" berichtete hingegen, dass sich auf den Rängen im Verlauf des Matches keine Fan-Gruppen in nennenswerter Stärke zusammengerottet hätten. Nach Angaben des Ungarischen Fußballverbands (MLSZ) wurden 15.500 Tickets verkauft, nachdem viele Bayern-Anhänger wegen der Pandemielage auf die Reise nach Budapest verzichtet hatten.

12:02 Uhr

Hamilton patzt auf dem Weg zum Schumacher-Rekord

Mercedes-Pilot Valtteri Bottas ist im ersten Training der Formel 1 vor dem Grand Prix in Russland die Bestzeit gefahren. Der Finne verwies den australischen Renault-Fahrer Daniel Ricciardo am Freitag in Sotschi mit einer halben Sekunde Vorsprung auf den zweiten Platz. Dritter wurde der Niederländer Max Verstappen im Red Bull. Für Sebastian Vettel reichte es im Ferrari nur zum neunten Platz.

  • WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton verpatzte den Auftakt am Schwarzen Meer. Bei einem Verbremser ruinierte sich der Silberpfeil-Star seinen Reifensatz, auch davor hatte er keine saubere Runde erwischt. Am Ende musste sich der Brite mit dem 19. Platz begnügen.
  • Mit einem Sieg am Sonntag könnte Hamilton die Bestmarke von Michael Schumacher von 91 Grand-Prix-Erfolgen einstellen.
  • Auf dem glatten Asphalt im Sotschi-Autodrom hatten einige Piloten bisweilen Probleme, ihr Auto auf der Strecke zu halten. Der spanische McLaren-Fahrer Carlos Sainz jr. demolierte seinen Heckflügel bei einer Kollision mit den Barrieren. Williams-Pilot Nicholas Latifi aus Kanada krachte kurz darauf ebenfalls in die Streckenbegrenzung und sorgte damit für eine kurze Unterbrechung der Einheit.
11:26 Uhr

Perisic bekennt: Hatte Probleme mit Kovac

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Kein Dreamteam: Perisic und Kovac.

(Foto: imago images/ULMER Pressebildagentur)

Ein gutes Verhältnis zum Trainer ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Karriere. Oder? Ivan Perisic hat die erfolgreichste Saison absolviert, die Leihe zum FC Bayern war ein voller Erfolg. Trotzdem sagt er nun: Es war nicht alles perfekt. Und meint damit vor allem seinen Draht zu Ex-Trainer Niko Kovac.

  • "Es war zu Beginn nicht einfach. Ich hatte ein paar Probleme mit dem ersten Coach, dann verletzte ich mich im Februar am Knöchel", sagte Perisic beim vereinseigenen TV seines Nun-wieder-Arbeitgebers Inter Mailand.
  • Dann aber kam Hansi Flick und so kann Perisic bilanzieren: "Ich hatte ein unglaubliches Jahr. Ich habe mit einem großartigen Team gleich drei Titel gewonnen."
10:43 Uhr

Kuriose Mini-Tore verwirren Mourinho in der Europa League

*Datenschutz

Jose Mourinho staunte nicht schlecht. "Ich dachte, ich wäre gewachsen, aber das Tor war fünf Zentimeter zu niedrig", schrieb der Teammanager der Tottenham Hotspur bei Instagram nach dem Auftritt der Londoner in der Qualifikation zur Europa League bei KF Shkendija aus Nordmazedonien.

  • Der Portugiese, gerade einmal 1,76 Meter groß, postete dazu ein Bild, wie er mit ausgestrecktem Arm fast die Latte berührte. Seine Torhüter hätten ihn vor der Partie, die extra in der Hauptstadt Skopje ausgetragen worden war, darauf aufmerksam gemacht, dass die Tore zu klein seien.
  • "Die Torhüter verbringen Stunden um Stunden im Tor, sie wissen, wenn ein Tor nicht die richtige Größe hat", sagte der 57-Jährige.
  • Die Delegierten der Uefa hätten dann auch genau nachgemessen und bestätigt, dass fünf Zentimeter von den vorgeschrieben 2,44 Metern fehlten. Tottenham habe deshalb darum gebeten, die Tore zu ersetzen.
  • Mourinho konnte die Posse auch deshalb ganz entspannt sehen, weil sein Team am Ende mit 3:1 gewann.
10:15 Uhr

Spieler-Bündnis um Subotic und Hummels kritisiert Mainz nach Streik

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Diesmal geht's nicht gegen-, sondern miteinander.

(Foto: imago images/Martin Hoffmann)

Der Spielerstreik beim 1. FSV Mainz 05 ist laut Vereinsführung offiziell beigelegt. Doch das Nachspiel dauert noch ein bisschen länger. Etwa, weil sich das neu gegründete Spieler-Bündnis von und mit Ex-BVB-Profi Neven Subotic in diesem Fall klar positioniert. Und zwar pro Spieler.

  • "Wir missbilligen die Reaktion des Vereins auf eine freie Meinungsäußerung eines Spielers, denn damit zeigt der Verein, dass Spieler, die ihre Meinung kundtun, selbst dann bestraft werden, wenn dies im Privaten erfolgt", heißt es in einem Statement. Der Fall sei ein Beweis dafür, dass "die Meinungsfreiheit im deutschen Fußball bei manchen Vereinen unerwünscht ist".
  • Das Spieler-Bündnis wirft dem FSV vor, unzulässige Schritte eingeleitet zu haben, um das Arbeitsverhältnis mit Adam Szalai durch Druck zu beenden.
  • Es heißt: "Wir als Spieler-Bündnis stellen uns hinter die Mannschaft und Ádám Szalai in Solidarität und haben unsere Hilfe dahingehend angeboten."
  • Zum Spieler-Bündnis gehören mehr als 460 Spielerinnen und Spieler, unter anderem Neven Subotic und Mats Hummels.
09:24 Uhr

Man United gibt "letztes" Angebot für Sancho ab

Zum x-ten Mal berichten englische Medien am Freitag von einem letzten Angebot von Manchester United für Jadon Sancho. Dabei wolle United-Boss Ed Woodward dem BVB deutlich zu verstehen geben, dass es sich um die absolut finale Offerte handeln werde.

  • Wie hoch fällt das Angebot aus? "Mirror" und "Daily Star" schreiben von 90 Millionen Pfund (ca. 98 Mio. Euro). Diese Summe will der englische Rekordmeister allerdings auch nicht in einem Rutsch bezahlen. Die Rede ist von einer Basisablöse in Höhe von 75 Millionen Pfund plus 15 Millionen in Form von Bonuszahlungen.
  • Die Chancen, dass der BVB schwach wird und dem Angebot zustimmt, sind allerdings weiterhin verschwindend gering. Abgesehen davon hatten die Dortmunder zuvor immer erklärt, den Engländer nicht für weniger als 120 Millionen Euro verkaufen zu wollen. Anfang August hatten die Schwarz-Gelben einen Transfer in diesem Sommer dann sogar kategorisch ausgeschlossen.

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09:18 Uhr

Fifa suspendiert Trinidad und Tobago

Die Fifa hat den Fußballverband von Trinidad und Tobago (TTFA) suspendiert. Der Weltverband begründete den Schritt mit einer Klage des TTFA vor einem Gericht in Trinidad und Tobago. Dabei ficht der Verband die Entscheidung der Fifa aus dem März an, dem TTFA eine Art Verwaltungs-Management vorgesetzt zu haben. Mit dem Gang vor ein Gericht habe der TTFA Artikel 59 der Fifa-Regeln gebrochen, hieß es.

Die Fifa will die Suspendierung nur zurücknehmen, sollte der Verband aus der Karibik seine Klage zurückziehen. Den Schritt mit dem Verwaltungs-Management hatte die Fifa im März mit Missmanagement und der schlechten finanziellen Situation des TTFA begründet.

08:45 Uhr

Leitplanke schlitzt Knie auf: Radprofi muss nach Horrorsturz operiert werden

Die schwer gestürzte Titelverteidigerin Chloé Dygert ist in der Nacht zum Freitag in einem Krankenhaus in Bologna operiert worden. "Sie ruht sich nun aus und wir denken, dass sie vollständig regeneriert", teilte der US-Radsportverband mit.

  • Dygert war beim Einzelzeitfahren im italienischen Imola in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen und über eine Leitplanke gestürzt. Dabei hatte sich die 23 Jahre alte Topfavoritin, die bis dahin zum Auftakt der Straßenrad-WM auf Kurs zur nächsten Goldmedaille lag, eine tiefe Risswunde im linken Bein zugezogen.
  • Dygerts Trainerin Kristin Armstrong sagte: "Sie hatte in der Vergangenheit Unfälle und ist stärker zurückgekehrt. Ich habe keinen Zweifel, dass es wieder so sein wird."
  • Die Amerikanerin war noch an der Unfallstelle von mehreren Notfallkräften versorgt worden, nachdem die Leitplanke ihr linkes Knie aufgeschlitzt hatte. US-Sportchef Jim Miller erklärte: "Wir sind erleichtert, dass dieser Sturz nicht noch schlimmere Folgen hatte." Dygert sei "jung und eine Kämpferin". Ihren Fokus soll sie nun ganz auf die Regeneration legen, fügte Miller an.
08:23 Uhr

"Corona-Klub" Flamengo wird zum Spiel gezwungen

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Ex-Bundesliga-Profi Diego gehört zu den Infizierten.

(Foto: imago images/Fotoarena)

Der Coronavirus-Ausbruch bei Brasiliens Fußballmeister CR Flamengo wird zu einem Possenspiel. Der Topklub aus Rio de Janeiro schaltete angesichts mindestens 16 infizierter Spieler den Obersten Sportgerichtshof (STJD) ein, um die Ligapartie am Sonntag bei SE Palmeiras wegen einer "absoluten Ausnahmesituation" zu verschieben.

  • Doch sowohl der Gegner aus Sao Paulo als auch der nationale Verband CBF wollen von einer Absage partout nichts wissen.
  • Nach einer Videokonferenz mit den Profiklubs legte der Verband am Donnerstag fest: Stehen 13 gesunde Spieler mit negativem Coronavirus-Test zur Verfügung, findet die Partie statt. Am Abend schickte die CBF Flamengo deshalb ein Fax: "Leider müssen wir mitteilen, dass die Verlegung der Begegnung nicht möglich ist."
  • Dass die verbliebenen zwölf Spieler mit den 16 Infizierten bis zuletzt in engem Kontakt standen und damit auch eine Ansteckungsgefahr einhergeht, ignoriert aber auch der Gegner. Die Palmeiras-Spieler bekräftigten: "Wir verspüren im Zusammenhang mit der angesprochenen Partie in keiner Weise irgendeine Gefahr für unsere Gesundheit."
07:57 Uhr

"Wie am ersten Schultag": Alonso zurück bei Renault

Wenn ein zweimaliger Formel-1-Weltmeister sich plötzlich fühlt wie ein Kind am ersten Schultag: "Es gab viel zu lernen und zu besprechen, es war wie bei meiner Einschulung", sagte Fernando Alonso nach seinem Besuch des Renault-Teams in den Werken im britischen Enstone und im französischen Viry-Chatillon.

  • Der Spanier, mit Renault Weltmeister 2005 und 2006, kehrt 2021 zu dem Team zurück, das dann Alpine F1 heißt.
  • Zum ersten Mal seit zehn Jahren war Alonso wieder zu Gast bei Renault. Von 2010 bis 2014 fuhr er für Ferrari, von 2015 bis 2018 für McLaren, 2019 und 2020 gönnte er sich eine Pause von der Formel 1.
  • "Es waren sehr emotionale Tage, vor allem in Enstone", erzählte er nun. Vieles sei neu, "der Simulator, der Windkanal, aber einiges ist geblieben, zum Beispiel der Gym, in dem ich oft war".

Apropos Formel 1: Ab 9.55 Uhr können Sie im ntv.de-Livestream das 1. Freie Training zum Großen Preis von Russland verfolgen. Ab 13.55 Uhr folgt dann das 2. Training, ebenfalls im Stream sowie bei den TV-Kollegen von ntv.

07:47 Uhr

Uefa lässt wieder fünf Auswechslungen zu

Bundestrainer Joachim Löw darf sich freuen: Das Exekutivkomitee der Uefa hat das Wechselkontingent unter anderem für die Spiele der Nations League wieder auf fünf statt drei Auswechslungen erhöht. Das teilte Uefa-Präsident Aleksander Ceferin mit.

  • Die Anpassung gilt bis Saisonende ebenso für die Champions-League-Wettbewerbe, die Europa League (beides ab Gruppenphase) und die EM-Qualifikation der Frauen.
  • "Ich finde die Entscheidung sinnvoll, gerade jetzt, da alle drei, vier Tage ein Spiel ansteht", sagte Trainer Hansi Flick von Bayern München nach dem 2:1 (1:1, 1:1) n.V. im Supercup gegen den FC Sevilla.
  • Löw hatte sich Anfang des Monats nach den Partien gegen Spanien und in der Schweiz (beide 1:1) bitter darüber beklagt, trotz des prallgefüllten Spielkalenders nach der Corona-Pause nur drei Wechsel zur Verfügung zu haben. Auch andere Nationaltrainer schlossen sich der Kritik an.
06:59 Uhr

Vorwurf: Fußball genießt "offenbar Narrenfreiheit"

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15.500 Tickets waren verkauft worden.

(Foto: dpa)

Frank Ulrich Montgomery, der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebundes, hat die Austragung des Supercup-Finales des FC Bayern München gegen den FC Sevilla im Corona-Risikogebiet Budapest scharf kritisiert. "Der Fußball scheint offenbar Narrenfreiheit zu genießen. Das ist kontraproduktiv und ein falsches Signal", sagte Montgomery der "Passauer Neuen Presse".

  • "Wenn die Bürgerinnen und Bürger nicht mehr ihre Ferien im Ausland verbringen können, aber Bosse und Spieler des FC Bayern in Hochrisikogebiete fliegen, ist das ein verheerendes Zeichen", kritisierte der 68 Jahre alte Montgomery. Wenn Funktionäre und Spieler soziale Verantwortung übernehmen wollten, sollten sie nicht nur an ihre Portemonnaies und die Einnahmen aus Spielen denken, sagte der Chef des Weltärztebundes.
  • Die Partie, die von den Bayern mit 2:1 nach Verlängerung gewonnen wurde, wurde trotz hoher Infektionszahlen im Corona-Risikogebiet Budapest vor Publikum ausgetragen.
  • Die Uefa sprach als Veranstalter von einem "Testballon". Nach Angaben des europäischen Verbandes wurden 15.500 Karten verkauft.

Das sagt übrigens Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge zu den Fans im Stadion.

06:43 Uhr

Lakers sind nur noch einen Sieg vom Finale entfernt

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Davis und James führten die Lakers zum Sieg.

(Foto: AP)

Die Los Angeles Lakers sind nur noch einen Sieg vom Finale um die Meisterschaft in der NBA entfernt. Das Basketball-Team um LeBron James gewann 114:108 gegen die Denver Nuggets und führt in der Final-Serie der Western Conference mit 3:1. Vier Siege sind notwendig zum Einzug ins Finale. Die Lakers hatten zuletzt beim Titelgewinn vor zehn Jahren die Western Conference gewonnen.

  • Nach der Niederlage am Dienstag hatte Los Angeles die Partie dieses Mal weitgehend unter Kontrolle und lag nur zu Beginn im Rückstand. Anthony Davis gelangen neben wichtigen Rebounds mit 34 Zählern die meisten Punkte für die Lakers. James kam auf 26 Zähler, neun Rebounds und acht Vorlagen.
  • Für Denver war erneut Jamal Murray der erfolgreichste Werfer. Die 32 Punkte schmückten ein paar herausragende Körbe. Zum Ausgleich in der Serie reichte es für Denver gegen die favorisierten Lakers aber nicht.
05:55 Uhr

Quadrupel-Sieger Martinez weiß nicht, wie's weitergeht

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Martinez - der Sieger.

(Foto: dpa)

Matchwinner Javi Martinez hat seine Zukunft nach dem Siegtor zum 2:1 (1:1, 1:1) n.v. von Bayern München im Supercup gegen den FC Sevilla offen gelassen. "Wenn ich am Sonntag dabei bin, werde ich alles geben. Solange ich hier bin, werde ich alles tun, um das Trikot zu verteidigen", sagte der Spanier bei Sky.

  • Martinez steht nach acht Jahren mit zwei Triple-Erfolgen in München vor der Rückkehr zu seinem Heimatklub Athletic Bilbao, sein Vertrag läuft bis 2021. Ob der erwartete Wechsel noch vor dem Bundesliga-Spiel bei der TSG Hoffenheim am Sonntag (15.30 Uhr im ntv.de-Liveticker) erfolgt, ist unklar.
  • Seinen 14. Treffer im 239. und womöglich letzten Pflichtspiel für die Bayern bezeichnete Martinez als "Traum". "Immer wenn ich im Bayern-Trikot spiele versuche ich, alles zu geben, mit 100 Prozent zu spielen. Das habe ich auch heute gezeigt", sagte er: "Ich will der Mannschaft immer helfen, heute mit einem Tor."