Freitag, 26. Juni 2020Der Sport-Tag

21:51 Uhr

Formel 1 distanziert sich von Ecclestone-Aussagen zu Rassismus

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Ecclestone mit Sebastian Vettel.

(Foto: imago images/eu-images)

Die Formel 1 hat sich unmissverständlich von Aussagen ihres früheren Chefs Bernie Ecclestone zu Rassismus distanziert. Diese hätten keinen Platz in der Formel 1 oder der Gesellschaft, hieß es in einer Mitteilung auf der Homepage der Rennserie. "In einer Zeit, in der Einigkeit gefordert ist, um Rassismus und Ungleichheit zu attackieren, stimmen wir überhaupt nicht mit den Aussagen von Bernie Ecclestone überein." In einem am Freitag veröffentlichten Interview des US-Fernsehsenders CNN hatte der 89-Jährige unter anderem gesagt, in vielen Fällen seien schwarze Menschen rassistischer als weiße Menschen. Den Einsatz von Weltmeister Lewis Hamilton gegen Rassismus hatte Ecclestone zwar gelobt, er sieht aber keine Diskriminierung schwarzer Menschen in der Rennserie. "Diese letzte Kampagne, die er [Hamilton] für schwarze Menschen macht, ist wunderbar", sagte Ecclestone. "Nein, überhaupt nicht", antwortete er anschließend auf die Frage, ob er die Formel 1 als rassistisch empfinde.

Hamilton hat in den vergangenen Wochen immer wieder öffentlich die "Black-Lives-Matter"-Bewegung unterstützt. Zudem warf er der Formel 1 vor, ein "von Weißen dominierter" Sport zu sein und gründete eine Kommission, die mehr schwarzen Menschen den Weg in die Formel 1 ebnen soll. Mercedes und eine Reihe von Fahrerkollegen solidarisierten sich mit Hamilton.

20:47 Uhr

Covid-19 nach Tennis-Exzess: Nun hat es auch Ivanisevic erwischt

Auch Goran Ivanisevic (48) ist nach der vielkritisierten Adria-Tour positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies gab der Kroate bei Instagram bekannt. "Nach zwei negativen Tests während der vergangenen zehn Tage bin ich nun leider positiv auf Covid-19 getestet worden", schrieb Ivanisevic, der bei dem Stopp der Showtour in Zadar/Kroatien als Turnierdirektor fungierte.

Er werde nun seine Selbstisolation fortsetzen und wünsche allen Betroffenen eine schnelle Genesung, schrieb Ivanisevic weiter. Auch bei vier Profis inklusive des Weltranglistenersten und Mitorganisatoren Novak Djokovic war das Virus zuvor festgestellt worden. Die teilnehmenden Spieler sind vielfach für ihr Verhalten getadelt worden. Djokovic, Alexander Zverev und Co. hatten sich auch bei Partys gezeigt und zu Zeiten der Pandemie offensichtlich kaum auf Abstands- und Hygienemaßnahmen geachtet.

18:44 Uhr

Dortmunds Hakimi wechselt wohl zu Inter Mailand

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Hakimi wurde beim BVB zum Leistungsträger.

(Foto: imago images/Joachim Sielski)

Borussia Dortmunds Außenbahnspieler Achraf Hakimi steht nach Informationen des "Kicker" vor einem festen Transfer von seinem Stammverein Real Madrid zu Inter Mailand. In den vergangenen zwei Jahren war der 21 Jahre alte Marokkaner von Real an die Westfalen ausgeliehen. Laut dem Fachmagazin soll die Ablösesumme bei 45 Millionen Euro plus Bonuszahlungen liegen. Sie sei zwischen Real und seinem künftigen Arbeitgeber Inter bereits ausgehandelt, hieß es.

Tags zuvor hatte die Borussia die Verpflichtung des belgischen Rechtsverteidigers Thomas Meunier vom französischen Meister Paris Saint-Germain bekannt gemacht. Der 28-Jährige soll die Lücke schließen, die Hakimi mit seinem Weggang reißt.

18:23 Uhr

Nations League: DFB-Elf im September gegen Spanien und die Schweiz

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft spielt zum Auftakt der Nations League am 3. und 6. September jeweils um 20.45 Uhr gegen Spanien und die Schweiz. Die europäische Fußball-Union Uefa hält damit an ihrem Plan fest, die Gruppenphase zwischen September und November auszutragen.

Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hatte die Uefa-Pläne kritisiert. Da in der Bundesliga der Start der neuen Saison laut Rummenigge für Mitte September anvisiert wird, hätten die Spieler der Champions- und Europa-League-Teilnehmer im schlimmsten Fall nur etwa eine Woche Pause. Die Endspiele der Europacup-Wettbewerbe finden am 21. (Europa League) und 23. August (Champions League) statt. "Wenn eine Mannschaft weit kommt, muss man garantieren, dass die Spieler mindestens zwei Wochen Urlaub haben. Einige würden dann gar nicht an den Länderspielen teilnehmen können", betonte Rummenigge.

17:32 Uhr

Bordon schießt gegen S04: "Sehe Straßenfußballer mit mehr Qualität als Schalke-Spieler"

Der langjährige Schalke-Kapitän Marcelo Bordon (44) hat seinen früheren Klub und dessen Profiteam scharf kritisiert. "Die Spieler haben kein Potenzial und keinen Charakter, um für Schalke zu spielen", sagte der einstige Publikumsliebling den Zeitungen der Funke Mediengruppe: "Ich sehe Straßenfußballer in Brasilien, die mehr Qualität haben als die Schalke-Spieler. Es passt gar nichts."

Außerdem schießt Bordon gegen die Klubführung: "Der Verein braucht einen Manager mit einer guten Mentalität. Rudi Assauer war der beste Manager. So jemand kommt nie wieder."

16:53 Uhr

Kohfeldt will brave Fans trotz Abstiegskampf: "Bleibt zu Hause"

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Der Appell an die Fans soll wirken.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt hat vor dem entscheidenden Spiel im Abstiegskampf gegen den 1. FC Köln an die eigenen Anhänger appelliert, wegen der Corona-Beschränkungen nicht zum Weserstadion zu kommen. "Es ist in diesen Zeiten nicht möglich, deshalb bitte ich schweren Herzens, das alle zu Hause bleiben", sagte Kohfeldt am Freitag.

Vor vier Jahren hatten die Werder-Anhänger ihrem Team am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga einen begeisternden Empfang bereitet und die Spieler so noch einmal auf die wichtige Partie gegen Eintracht Frankfurt eingestimmt. Am Samstag wird es diese Bilder aller Voraussicht nach nicht geben.

16:23 Uhr

Tönnies, Schalke und "nur noch eine Belastung"

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Er steht im Fokus der öffentlichen Kritik. Auch die Schalker Fans sind sauer.

(Foto: imago images/Noah Wedel)

Der Gegenwind beim Schalke 04 wird für den umstrittenen Aufsichtsratschef Clemens Tönnies immer stärker. Nach mehreren Fanorganisationen forderte auch  das ehemalige Ehrenratsmitglied Kornelia Toporzysek den Rücktritt des Fleischfabrikanten.

"Er ist für Schalke 04 nur noch eine  Belastung. Er schadet dem Ansehen massiv", sagte die Richterin am  Oberlandesgericht Düsseldorf im Interview mit 11 Freunde: "Ich kaufe ihm ab, dass er nur das Beste für den Verein will. Das Beste wäre aber eben aktuell, wenn er sich zurückziehen würde, um den Verein aus der Schusslinie zu nehmen."

16:00 Uhr

Lockdown in Lissabon: Uefa hat für CL-Finale keinen Plan B

Die Europäische Fußball-Union Uefa geht nach dem bevorstehenden Lockdown des Großraums Lissabon weiter von einem Champions-League-Finalturnier in der portugiesischen Hauptstadt aus."Es gibt aktuell keinen Grund, einen Plan B zu haben. Aber wir bewerten die Situation täglich und werden es zu gegebener Zeit anpassen, falls notwendig", teilte die Uerfa auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Wegen einer Zunahme der Corona-Infektionen müssen weite Teile des Großraums Lissabon am 1. Juli zwei Wochen lang wieder in den Lockdown. Das hatte der portugiesische Ministerpräsident António Costa am Donnerstag angekündigt.

14:37 Uhr

Ecclestone irritiert mit zweifelhafter Aussage zu Rassismus in der F1

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Ecclestone mischt sich in die Rassismus-Debatte ein.

(Foto: imago images/GEPA pictures)

Der langjährige Formel-1-Chef Bernie Ecclestone sieht in der Motorsport-Königsklasse kaum Bemühungen im Kampf gegen Rassismus. "Niemand hat sich vorher darum gekümmert. Sie sind zu beschäftigt damit, Rennen zu gewinnen oder Sponsoren zu finden oder so", sagte der 89-jährige Brite im Interview mit CNN Sport.

Er sehe die Formel 1 allerdings nicht als rassistisch an. Stattdessen sagte er: "In vielen Fällen sind Schwarze rassistischer als Weiße." Als Erklärung für seine zweifelhafte Aussage führte Ecclestone Dinge an, die ihm "im Laufe der Jahre aufgefallen sind". Dass Statuen im Zuge der "Black Lives Matter"-Demonstrationen demontiert wurden, bezeichnete er als "völlig dumm".

13:47 Uhr

Arminia Bielefeld beendet Tönnies-Partnerschaft nach Corona-Skandal

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Tönnies verliert die Partnerschaft.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Tönnies-Skandal rund um den Corona-Ausbruch beschäftigt nun auch den künftigen Fußball-Erstligisten Arminia Bielefeld, der bislang mit dem Unternehmen zusammengearbeitet hatte: Nun ist es damit aber vorbei, wie eine lokale Zeitung herausgefunden hat.

"Aufgrund der aktuellen Ereignisse wird der DSC Arminia Bielefeld die werbliche Partnerschaft mit dem Unternehmen Tönnies nicht fortsetzen", hieß es auf Anfrage von der "Neuen Westfälischen" vonseiten der Arminia.

12:41 Uhr

"Dummheit" nagt an historischem Schumacher

 

12:06 Uhr

Nascar veröffentlicht Foto von Galgenstrick-Drohung gegen Wallace

Der Fund eines Galgenstricks in der Garage des einzigen schwarzen Nascar-Fahrers Bubba Wallace sorgt in den USA weiter für Gesprächsstoff. Zwei Tage nachdem die US-Bundespolizei FBI erklärt hatte, dass Wallace kein Opfer eines Hassverbrechens geworden sei, veröffentlichte die Rennserie Nascar ein Foto des Stricks.

"Wie Sie sehen können, war die Schlinge echt, genauso wie unsere Sorge um Bubba", sagte der Präsident von Amerikas beliebtester Rennserie, Steve Phelps. Nascar habe über 1600 Garagen an 29 Rennstrecken überprüfen lassen. Doch nur in der Garage von Wallace in Alabama sei ein Galgenstrick gefunden worden. Den FBI-Ermittlungen zufolge ist dieser aber bereits im Oktober 2019 angebracht worden.

Der Fund des Galgenstricks in Wallaces Garage war in den vergangenen Tagen als rassistischer Angriff verurteilt worden. Der 26 Jahre alte Rennfahrer setzt sich unter anderem für die Bewegung "Black Lives Matter" ein.

11:19 Uhr

Emotionaler Ausbruch: Klopp bedankt sich tränenreich: "I have no words"

Dass Fußballtrainer Jürgen Klopp sehr emotional sein kann, wissen wir schon aus seiner Bundesliga-Zeit. Doch nach dem Gewinn der Meisterschaft mit dem FC Liverpool kennen die Emotionen bei ihm keine Grenzen mehr.

Bei den Kollegen von Sky Sports gibt er ein tränenreiches Statement ab und schüttelt immer wieder ungläubig den Kopf über den Titelgewinn:

 

10:38 Uhr

Kruse löst Rätsel über seinen Stuttgart-Besuch

Max Kruse hat die Verwirrung um seinen geheimnisvollen Besuch beim VfB Stuttgart aufgelöst: Die Aktion sei ein PR-Gag gewesen, um auf ein Projekt des gemeinnützigen Vereins "Viva con Aqua" aufmerksam zu machen.

  • Der 32-Jährige ist nach eigenen Angaben Hauptsponsor einer Kunstaustellung des Vereins, die heute in Stuttgart eröffnet wird. Kruse hatte gestern über die sozialen Netzwerke ein Video verbreitet, das zeigt, wie er an der VfB-Geschäftsstelle vorbeifährt.
  • Sofort begannen wilde Wechsel-Spekulationen. Kruse hat kürzlich seinen Vertrag bei Fenerbahce Istanbul gekündigt. Nun sagt er: "Es gibt tatsächlich was im Leben, was noch wichtiger ist als der Fußball, und das ist unter anderem der Zugang zu sauberem Trinkwasser."
10:11 Uhr

Titel-Hunger: BVB-Juwel will "nicht immer nur Zweiter werden"

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Er will Titel: Erling Haaland.

(Foto: Kevin Voigt/Jan Huebner/Pool)

Torjäger Erling Haaland will mit Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund in der kommenden Saison Titel gewinnen. "Ich will mit dem BVB etwas erreichen, nicht immer nur Zweiter werden, sondern wenn es geht auch Titel gewinnen. Wir sollten uns Ziele setzen, wir wollen angreifen", sagte der norwegische Jungstar den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Der 19-Jährige war im Winter aus Salzburg zum BVB gewechselt und besitzt einen Vertrag bis 2024. Haaland kann sich durchaus vorstellen, diesen zu erfüllen, obwohl ihn viele Top-Kubs in Europa bereits ins Visier genommen haben.

09:43 Uhr

Guardiola lobt Liverpool: "Sie sind gute Champions"

Da ist der faire Sportler: Fußball-Trainer Pep Guardiola vom entthronten englischen Meister Manchester City hat dem FC Liverpool zum Titelgewinn gratuliert. "Glückwunsch an Liverpool, ihre Fans, den Trainer, die Spieler. Wohlverdient. Sie sind gute Champions", sagte der Spanier am Donnerstag.

  • Das Team von Jürgen Klopp habe mit "unglaublichem Fokus" gespielt, zeigte sich Guardiola beeindruckt - "so, als ob es ihre letzte Chance sei".
  • Liverpool profitierte davon, dass Manchester City beim FC Chelsea mit 1:2 (0:1) verlor. Guardiolas Team, das sich in den vergangenen beiden Spielzeiten die Meisterschaft sicherte, hat damit 23 Punkte Rückstand auf die Reds und rechnerisch keine Chance mehr, den Titel zu verteidigen.
  • "Das ist die Realität", antwortete Guardiola auf die Frage, ob er enttäuscht sei, so weit hinter Liverpool gelandet zu sein. "Wir liegen weit zurück, aber die anderen 18 Teams liegen noch weiter zurück."
  • Man könne nicht jedes Mal die Meisterschaft gewinnen. "Das ist noch nie passiert in diesem Land. Du kannst nicht die ganze Zeit gewinnen."
08:48 Uhr

Locken die Top-Klubs? Haaland äußert sich zu Wechselgerüchten

Nach dem fulminanten Einsätzen von Erling Haaland bei Borussia Dortmund reißen sich die europäischen Top-Klubs um ihn. Doch was sagt er eigentlich dazu?: "Dortmund ist einer der größten Klubs der Welt, ich habe hier einen langfristigen Vertrag unterschrieben und bin gerade erst angekommen. Deshalb denke ich überhaupt nicht darüber nach, den Klub schon wieder zu verlassen", stellt Haaland im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe klar. Dieses Bekenntnis dürfte bei vielen BVB-Fans für Erleichterung sorgen.

08:16 Uhr

"DFL ist ein seelenloser Machtapparat"

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Ob Bremen in der Liga bleibt oder nicht, ist der DFL laut Bovenschulte egal.

(Foto: Eibner-Pressefoto / Neis)

Das ist überdeutlich von Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte: Kurz vor dem Ende der Bundesliga-Saison mit Geisterspielen kritisiert er die Deutsche Fußball-Liga (DFL). "Ich glaube, dass viele Leute nun erkannt haben, welch Geistes Kind die DFL ist. Auch was die Gnadenlosigkeit angeht, mit der sie ihre Interessen durchsetzt", sagte der 54-Jährige dem "Weser-Kurier".

  • Er habe schon vorher kein gutes Bild von der DFL gehabt, "und das hat sich durch die Krise auch nicht geändert." Die DFL sei bei den Bemühungen um einen Neustart der Bundesliga nicht demütig, sondern "knallhart" aufgetreten.
  • Die führenden DFL-Vertreter seien "mit den derzeit einflussreichen Vereinen in Deutschland verbandelt und bestimmen, wo es lang geht. Und natürlich hat die DFL erhebliche politische Macht, und die setzt sie auch ein. Nicht unbedingt auf offener Bühne. Aber man sieht es dann am Ergebnis", sagte Bovenschulte.
  • Bremen steht vor dem ersten Abstieg seit 40 Jahren. "Ganz ehrlich: Die DFL ist ein seelenloser Machtapparat. Ob Werder in der ersten Liga dabei ist oder nicht, das interessiert die nicht. Da reicht's nicht mal zur Schadenfreude", meinte Bovenschulte.
07:09 Uhr

King Klopp - Meistermacher, Motivator, Mensch

Zum ersten Mal seit 30 Jahren wird er FC Liverpool wieder englischer Meister. Zu verdanken ist das auch Jürgen Klopp, der sich damit endgültig sein Denkmal gesetzt hat. Wie der gebürtige Stuttgarter das gemacht hat, erfahren Sie in der TVNOW-Doku "King Klopp - Meistermacher, Motivator, Mensch".

Die ganze Dokumentation sehen Sie hier. Außerdem können Sie sie auch bei ntv im Fernsehen anschauen. Die Sendezeiten: Heute um 14.30 Uhr, 16.30 Uhr, 23.30 Uhr, morgen um 9.30 Uhr sowie am Sonntag um 18.30 Uhr.

06:49 Uhr

Box-Legende Durán mit Corona-Infektion in Klinik

*Datenschutz

Der frühere Box-Weltmeister Roberto Durán ist in seiner Heimat Panama positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er sei zur Beobachtung in einem Krankenhaus, teilte sein Sohn Robin Durán auf Instagram mit. Sein Vater habe nur leichte Erkältungssymptome.

  • Der zuständige Arzt habe gesagt, die Lungen des 69-Jährigen seien in Ordnung. Seit einem Autounfall in Argentinien im Jahr 2001 funktioniere eine von ihnen nicht mehr zu 100 Prozent.
  • Im selben Jahr hatte der "Hände aus Stein" genannte Boxer mit 50 Jahren seinen letzten Kampf bestritten. Durán wurde im Laufe seiner langen Karriere Weltmeister in vier Gewichtsklassen. Er gilt manchen als bester Leichtgewichtler aller Zeiten.
  • Panama erlebt derzeit, wie andere Länder Lateinamerikas auch, eine starke Ausbreitung des Coronavirus. Insgesamt registrierten die Behörden dort bisher mehr als 29.000 Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 und 564 Todesfälle infolge einer Covid-19-Erkrankung.
06:05 Uhr

Klopp: "Es ist mehr, als ich mir jemals erträumt habe"

Wir gönnen es ihm: "Das ist so ein großer Moment, ich bin völlig überwältigt", sagte Klopp, der mit Freudentränen kämpfte, bei Sky Sports. Nach 30 Jahren Durststrecke bescherte Klopp Liverpool den 19. Meistertitel.

  • Klopp ist der erste deutsche Trainer, der ein englisches Team zum Titel geführt hat. Nach den beiden Triumphen mit Borussia Dortmund in der Bundesliga 2011 und 2012 ist es seine dritte Meisterschaft und der größte Erfolg neben dem Champions-League-Sieg mit Liverpool 2019.
  • "Ich habe keine Worte dafür. Es ist unglaublich. Es ist mehr, als ich mir jemals erträumt habe. Daran habe ich nicht geglaubt", sagte Klopp, der die Partie zwischen Chelsea und den Citizens im Mannschaftshotel verfolgte.
  • Den lang ersehnten Titel widmete er den treuen Fans an der Anfield Road. "Das heute Abend ist für euch da draußen", sagte der 53-Jährige.