Freitag, 27. November 2020Der Sport-Tag

22:46 Uhr

Für Maradona: Fifa sendet Bitte an 211 Mitgliedsverbände aus

Der Fußball-Weltverband Fifa hat ihre 211 Mitgliedsverbände gebeten, bei sämtlichen Fußballspielen an diesem Wochenende oder bei der nächstmöglichen Gelegenheit eine Schweigeminute zu Ehren von Diego Maradona einzulegen. Der argentinische Ex-Weltmeister war am Mittwoch im Alter von 60 Jahren gestorben.

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22:03 Uhr

Blatter und Platini sollen betrogen haben

Gegen Ex-Fifa-Präsident Sepp Blatter und den früheren Uefa-Boss Michel Platini wird in der Schweiz nun offenbar auch wegen Verdachts auf Betrugs und Veruntreuung ermittelt. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf eine Quelle mit Akteneinsicht. Demnach seien die Ermittlungen ausgeweitet worden, zunächst war ein Verfahren wegen des Verdachts auf ungetreue Geschäftsbesorgung eingeleitet worden. Die beiden einstigen Fußball-Funktionäre hatten sich vor etwa drei Monaten vor der Schweizer Bundesanwaltschaft erklärt. Das Strafverfahren gegen Blatter hatte die Schweizer Justiz bereits im September 2015 eröffnet, untersucht wird eine undokumentierte Zahlung von zwei Millionen Schweizer Franken an Platini aus dem Jahr 2011. Das Geld soll für eine Beratungstätigkeit geflossen sein, die Platini schon im Jahr 2002 abgeschlossen hatte.

21:35 Uhr

Uefa plant für EM mit vier Zuschauer-Szenarien

Die Europäische Fußball-Union (Uefa) plant für die EM im kommenden Jahr offenbar mit vier verschiedenen Szenarien für die Zulassung von Zuschauern. Das berichtet die Sportschau. Eine Entscheidung darüber, welches Szenario an den zwölf Spielorten zum Einsatz kommt, soll demnach bis zum 5. März in Abhängigkeit von der jeweiligen Corona-Situation getroffen werden. Die Entscheidungen aus dem März sollen laut Sportschau bindend sein. Eine spätere Öffnung der Arenen bei rückläufigen Corona-Zahlen sei nicht möglich, der umgekehrte Fall dagegen schon. Sollte sich die Pandemie-Lage an einem Spielort verschlechtern, könne die Zulassung von Zuschauern eingeschränkt werden.

21:01 Uhr

Barça vor Pleite: Messi, ter Stegen & Co. verzichten auf 122 Millionen Euro

Beim kriselnden FC Barcelona haben die Vertreter des Klubs und der Fußballprofis eine Grundsatzvereinbarung über einen Gehaltsverzicht im Gesamtumfang von 122 Millionen Euro wegen der Corona-Krise erzielt. Das teilte der Verein am Freitagabend mit. Zusätzlich sollen variable Zahlungen in Höhe von 50 Millionen Euro auf einen Zeitraum von drei Jahren verteilt werden. Es handele sich um eine Grundsatzvereinbarung, der die Spieler und die anderen Betroffenen noch zustimmen müssten. Die Einsparungen waren dringend notwendig, ansonsten hätte dem Klub im Januar der Konkurs gedroht, wie spanische Medien berichteten. Den Katalanen fehlen durch die Corona-Pandemie rund 300 Millionen Euro.

20:23 Uhr

Gladbach möchte Schalker Déjà-vu auf jeden Fall verhindern

Borussia Mönchengladbach ist die letzte Mannschaft, die in der Fußball-Bundesliga gegen Schalke 04 verloren hat - und will auf keinen Fall die nächste sein. "Man kann schon davon ausgehen, dass sie irgendwann mal wieder gewinnen. Und das müssen wir am Samstag vermeiden", sagte Trainer Marco Rose vor dem Heimspiel gegen die kriselnden Schalker (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker).

19:47 Uhr

Makellose Bilanz gegen Maradona: Ex-Nationalspieler hat "Kloß im Hals"

Der ehemalige deutsche Nationalspieler Uli Borowka hat "mit einem Kloß im Hals" auf den Tod seines früheren Gegenspielers Diego Maradona reagiert. Was beide verbindet: Borowka hat nach drei Duellen eine makellose Bilanz gegen den Jahrhundertfußballer aus Argentinien: "Ich habe dreimal gegen ihn gewonnen. Es war jedes Mal eine Ehre, gegen ihn spielen zu dürfen", sagte der 58-Jährige der Oldenburger "Nordwest Zeitung". Außerdem hatten beide ein Suchtproblem während und nach ihrer Karriere.

Der frühere Abwehrspieler traf bei seinem ersten Länderspiel 1988 in Berlin (1:0) sowie bei den beiden legendären Uefa-Cup-Spielen von Werder Bremen gegen den SSC Neapel (3:2, 5:1) 1989 auf Maradona. "Als wir beim Hinspiel nach dem Aufwärmen in die Kabine zurückgingen, sah ich etwas Seltsames", erzählte Borowka. "Maradona und der Brasilianer Alemao spielten in den Katakomben des Stadions, wo die Autos der Spieler standen, über einige Wagen hinweg Fußballtennis."

19:18 Uhr

"Doof und dumm!" Union wehrt sich gegen die Europa-Frage

Urs Fischer ist meistens die Ausgeglichenheit in Person. Doch es gibt eine Sache, die das Blut des stoischen Schweizers in Wallungen bringt: Die Frage, ob Union Berlin schon reif für den Europapokal ist. "Es ist doof! Doof und dumm, über Europa nachzudenken! Erzählen Sie nicht so etwas", schimpfte der Trainer Anfang der Woche bei einem Videocall mit Journalisten. Dabei war die Frage gar nicht so unberechtigt. Die Eisernen belegen nach acht Spieltagen mit 15 Punkten den fünften Tabellenplatz - und das völlig verdient. Union agiert defensiv gefestigt und offensiv dank Neuzugang Max Kruse variabler als noch in der Premierensaison. Ein Sieg am Samstag zu Hause gegen Eintracht Frankfurt - und die Fragen nach Europa werden zunehmen.

18:52 Uhr

... und schon wieder muss ein Drittliga-Spiel abgesagt werden

Das Coronavirus führt in der 3. Fußball-Liga erneut zu einer Spielabsage. Die für Samstag angesetzte Begegnung zwischen dem VfB Lübeck und Waldhof Mannheim kann nicht wie geplant stattfinden, nachdem ein Spieler der Lübecker positiv getestet wurde. Das zuständige Gesundheitsamt schickte die komplette Mannschaft in häusliche Quarantäne, am vergangenen Mittwoch war bereits das Trainerteam des Aufsteigers isoliert worden. Die Absage durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) erfolgte auf Antrag der Lübecker, ein Nachholtermin für die Begegnung des 13. Spieltags steht noch nicht fest. Anfang des Monats hatte sich bereits Ligakonkurrent SV Meppen in Quarantäne begeben müssen und konnte einige Spiele nicht wie geplant austragen.

18:18 Uhr

Schockmoment im F1-Training: Heftiger Crash sorgt für Unterbrechung

Alexander Albon erlebt im zweiten Freien Training von Bahrain einen Schockmoment. Der Red-Bull-Pilot verliert erst die Kontrolle und anschließend sorgt die Korrektur dafür, dass er in der Bande landet.

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18:01 Uhr

Kombinierer Faißt verpasst knapp das Podest

Kombinierer Manuel Faißt hat beim Saisonauftakt im finnischen Kuusamo das Podest knapp verpasst. Beim Sieg des norwegischen Topfavoriten Jarl Magnus Riiber nach einem Sprung und fünf Kilometern in der Loipe kam der 27-Jährige aus Baiersbronn mit 26,1 Sekunden Rückstand auf den vierten Platz. Zum Treppchen fehlten dem derzeit besten deutschen Springer unter den Kombinierern 8,7 Sekunden.

Riiber, Gesamtweltcupsieger der vergangenen beiden Jahre, hatte zwar nach dem Springen nur auf Platz vier gelegen, setzte sich aber im Finale dennoch mit einer Sekunde Vorsprung auf den Junioren-Vizeweltmeister Johannes Lamparter aus Österreich durch. Riiber hat seit der WM 2019 in Seefeld 17 von 21 Einzelrennen im Weltcup gewonnen. Dritter in Kuusamo wurde Norwegens Junioren-Weltmeister Jens Luraas Oftebro (+17,3).

17:37 Uhr

F2-Titelkampf: Schumacher kassiert Rückschlag im Qualifying

Im Kampf um den Titelgewinn in der Formel 2 hat Mick Schumacher einen Rückschlag erlitten. Bei der vorletzten Saisonstation in Bahrain kam der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher im Qualifying für das Hauptrennen am Samstag (10.10 Uhr MEZ/Sky) nicht über Rang zehn hinaus. Sein ärgster Verfolger in der Fahrerwertung, der Brite Callum Ilott, sicherte sich im UNI-Virtuosi die Pole Position und verkürzte dank der vier Bonuspunkte seinen Rückstand auf den 21-jährigen Deutschen auf 18 Punkte.

16:57 Uhr

EM-Vorbereitung läuft ohne den Bundestrainer

Die deutschen Handball-Frauen müssen sich weiter ohne Bundestrainer Henk Groener auf die Europameisterschaft vorbereiten. Der 60 Jahre alte Niederländer befindet sich nach seinem positiven Corona-Test weiterhin in häuslicher Quarantäne. "Henk Groener wird dann zur Mannschaft stoßen, wenn das sowohl die zuständigen Behörden als auch unsere medizinische Abteilung mit Blick auf den Schutz aller Beteiligten für angebracht und risikofrei halten. Wir geben ihm da alle Zeit, die er braucht", sagte Axel Kromer, Sportvorstand des Deutschen Handballbundes. Ursprünglich sollte Groener bereits gestern im EM-Trainingslager in Frankfurt eintreffen. Das Training wird derzeit von Co-Trainer Alexander Koke und U20-Coach André Fuhr geleitet. Die DHB-Auswahl bereitet sich noch bis Montag in Hessen auf die Endrunde vom 3. bis 20. Dezember in Dänemark vor und wird am kommenden Dienstag in den Vorrundenspielort Kolding reisen.

16:27 Uhr

Doping-Arzt beschwert sich massiv über Zustände im Gefängnis

Der wegen jahrelangen Dopings angeklagte Arzt Mark S. hat von schlimmen Zuständen in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim in München berichtet. Der Thüringer sitzt dort seit Anfang 2019 in Untersuchungshaft. Beispielsweise sei er zu Beginn seiner Haftzeit sechs Wochen auf der Krankenstation in einer Sechs-Mann-Zelle eingesperrt gewesen, seiner Meinung nach grundlos. Dabei habe er erlebt, wie sich ein an Hepatitis C erkrankter Mann die Unterarme aufschlitzte und diesem dann erst nach mehr als einer halben Stunde geholfen wurde. Er selbst habe danach mit Handtüchern und kaltem Wasser die Blutlachen aufgewischt, weil ihm kein Putzmittel oder Desinfektionszeug zugestanden wurde. Ein anderes Mal sei ein Mann in eine Zelle gebracht worden, der "ein komplettes Wrack" gewesen sei. "Der Mann konnte nicht stehen, war inkontinent, (...) lag manchmal acht bis zehn Stunden in den vollen Windeln, dass die Exkremente schon rausquollen", sagte der Arzt.

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15:33 Uhr

Voss-Tecklenburg wechselt siebenfach in der Startelf

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg nimmt für das EM-Qualifikationsspiel gegen Griechenland einige Veränderungen in der deutschen Frauen-Nationalmannschaft vor. Im Vergleich zum 3:0 in Montenegro im September setzt die Trainerin heute in Ingolstadt (16.00 Uhr/ZDF) auf sieben neue Kräfte. Unter anderem im Tor hat Voss-Tecklenburg einen Wechsel vorgenommen: Merle Frohms spielt diesmal von Beginn an, in Montenegro hatte Laura Benkarth begonnen. Die deutschen Fußballerinnen sind nach sechs Siegen aus sechs Spielen bereits für die EM 2022 qualifiziert. Voss-Tecklenburg und ihr Team wollen nun die makellose Bilanz in den verbleibenden beiden Spielen wahren.

14:56 Uhr

1. FC Kaiserslautern wehrt sich gegen beschämende Aufkleber

Der 1. FC Kaiserslautern hat sich entschieden gegen die Verbreitung von Aufklebern mit rassistischen und diskriminierenden Inhalten gewehrt und in einem offenen Brief an seine Fans appelliert. "Solche Parolen werden wir nicht tolerieren und hiergegen werden wir mit aller Härte vorgehen", schrieben die Pfälzer und distanzierten sich im Namen von Ehrenrat, Aufsichtsrat, Vorstand, Beirat, Geschäftsführung und Fanbeirat. Der Klub hat bereits Strafanzeige erstattet. Auslöser war, "dass Aufkleber mit eindeutig antisemitischen, homophoben und nationalistischen Bildern und Parolen verbreitet werden, die durch die Nutzung unseres Vereinslogos einen Bezug zum 1. FC Kaiserslautern enthalten", wie es in dem Brief hieß. Auf den Aufklebern wird der nächste Drittliga-Gegner, der 1. FC Saarbrücken, verunglimpft. Zwar sei allen Verantwortlichen klar, "dass es unter Fußballfans oftmals etwas emotionaler zugeht", jedoch sei bei Antisemitismus, Rassismus und Homophobie "eine Grenze überschritten. Wer diese Aufkleber verbreitet, widerspricht allem, wofür unser Verein seit über 100 Jahren steht."

14:27 Uhr

Deutsche Ski-Herren arbeiten am doppelten Überraschungs-Coup

Die Skirennläufer Stefan Luitz und Alexander Schmid haben beim Weltcup in Lech große Chancen auf eine Spitzenplatzierung. Luitz erreichte beim Parallel-Riesenslalom die K.o.-Runde (17.45 Uhr) der Top 16 als Bester der Qualifikation. Schmid war als Dritter nach zwei Läufen in der addierten Zeit nur sieben Hundertstelsekunden langsamer. Linus Straßer, Sebastian Holzmann und Julian Rauchfuß scheiterten in der Quali. Auch Jungstar Lucas Braathen, der den Saisonauftakt der Techniker in Sölden gewonnen hatte, blieb als 18. knapp hängen. Zwischen Luitz und Schmid schob sich der Franzose Alexis Pinturault (0,03 Sekunden zurück) auf Platz zwei.

13:54 Uhr

Der "Fall Niklas Süle": Flick lässt Rückkehr in Bayern-Kader offen

Der FC Bayern kann gegen den VfB Stuttgart wieder auf Corentin Tolisso zurückgreifen. Nach seinen muskulären Problemen steht der Franzose am Samstag wieder im Münchner Bundesliga-Kader. Offen ließ Hansi Flick am Freitag, ob Niklas Süle nach Trainingsrückstand auch wieder zum Aufgebot gehört. Das wolle man erst nach dem Abschlusstraining entscheiden, sagte der Coach. "Niklas muss sein Potenzial ausschöpfen, dazu braucht er die notwendige Fitness." Der frühere VfB-Profi Benjamin Pavard kann nach seiner Auswechslung beim 3:1 in der Champions League am Mittwoch gegen RB Salzburg gegen Stuttgart mitwirken. Gegen die Österreicher hatte er einen Tritt auf den Knöchel bekommen.

13:25 Uhr

Verärgerter Klopp verpasst sich einen Maulkorb

Die unnötige Niederlage in der Champions League ist kaum verdaut, schon geht es für Jürgen Klopp und den FC Liverpool zum Premier-League-Duell nach Brighton - und das zur ungeliebten Mittagszeit. Der Ärger über den frühen Anstoß am Samstag (13.30 Uhr) ist bei Teammanager Klopp noch nicht verraucht, auch wenn er sich selbst einen Maulkorb verpasste. "Was immer ich auch sage: Es hilft nichts. Also höre ich auf zu reden. Es ist reine Zeitverschwendung", sagte der 53-Jährige sichtlich angefressen. Nach der Königsklassen-Pleite gegen Atalanta Bergamo (0:2) hätte Klopp jede Stunde mehr Regenration für sein Team dankend angenommen - und doch müssen die Reds am Samstag zum frühestmöglichen Zeitpunkt wieder ran. So lautet der Wunsch der Rechteinhaber. Seine Wut darüber hatte Klopp schon zuvor mehr als deutlich gemacht. "Sky und BT müssen reden, denn wenn wir weiter am Mittwoch und dann am Samstag um 12.30 Uhr spielen, bin ich mir nicht sicher, ob wir die Saison mit elf Spielern beenden", schimpfte Klopp am vergangenen Sonntag nach dem 3:0 gegen Leicester City.

12:27 Uhr

"Hammer-Geschichte": Hülkenberg will zweites Red-Bull-Cockpit

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Mögliche Teamkameraden.

(Foto: imago images/HochZwei)

Nico Hülkenberg hat die mögliche Aussicht auf ein Cockpit bei Red Bull für die kommende Formel-1-Saison als "Hammer-Geschichte" beschrieben. "Im Herbst meiner Karriere noch mal so eine Möglichkeit zu bekommen, da bin ich extrem heiß drauf. Und generell spüre ich auch, wie sehr mir der Wettkampf fehlt", sagte Hülkenberg Sport1 im Interview. Red Bull um Top-Pilot Max Verstappen hat noch keine Entscheidung über das zweite Cockpit für 2021 verkündet. Neben dem aktuellen zweiten Fahrer Alex Albon gelten Sergio Perez aus Mexiko und Hülkenberg als aussichtsreiche Kandidaten. "Das konnte man so nicht erwarten. Umso dankbarer bin ich, dass es bis hierher so gelaufen ist", sagte Hülkenberg, der in dieser Saison mit Aushilfseinsätzen bei Racing Point auf sich aufmerksam gemacht hat.

11:57 Uhr

Die sportlichen Schlagzeilen am Mittag

 

11:36 Uhr

Michael Jordan spendet zwei Millionen Dollar für Hungerhilfe

Michael Jordan hat der Hungerhilfe in den USA zwei Millionen US-Dollar gespendet. Die Hilfsorganisation "Feeding America" bedankte sich jetzt dafür bei dem 57-Jährigen, der als bester Basketballer der NBA-Geschichte gilt. Allein 14 Mal wurde "Air" Jordan ins All-Star-Team der Profiliga gewählt, mit den Chicago Bulls wurde er in den 1990er Jahren sechs Mal NBA-Champion. Die Millionen-Spende stammt laut CNN-Bericht aus zusätzlichen Einnahmen, die der preisgekrönte zehnteilige ESPN-Dokumentarfilm "The Last Dance" eingespielt hat. Sie sollen nun den Hungernden in den USA ugute kommen. "Feeding America" hatte kürzlich gewarnt, dass mehr als 54 Millionen Amerikaner schon bald mit Ernährungsunsicherheit konfrontiert sein könnten. "In diesen herausfordernden Zeiten und in einem Jahr unvorstellbarer Schwierigkeiten aufgrund von Covid-19 ist es wichtiger denn je, innezuhalten und sich zu bedanken", sagte Jordan.

11:02 Uhr

Hochriskante Aktion von Solosegler Boris Herrmann

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Allein allein.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Weltumsegler Boris Herrmann hat die erste große Bewährungsprobe seiner Vendée-Globe-Premiere bestanden. Der Skipper der "Seaexplorer - Yacht Club de Monaco" musste am 19. Tag auf See abends in den Mast klettern, um ein Problem mit der Aufhängung eines Segels zu lösen. Für Solosegler zählt der Vorgang ohne Hilfe und Crew-Absicherung an Deck zu den gefährlichsten Jobs auf See. Mit dem letztem Tageslicht ging es für Herrmann nach Vorwarnung an sein Teammanagement und die Rennleitung hoch hinauf und in der Dunkelheit wieder hinunter. "Es ist nicht gerade eine spaßige Mission, den 18 Meter langen Mast alleine und nachts hochzuklettern", berichtete er. Die Reparatur gelang. "Ich habe etwa 20 Seemeilen verloren, aber der Job ist gemacht, und das war wichtig, bevor wir die stärkeren Winde des Südmeeres erreichen." Angeführt wird das Feld der 32 Boote weiter von Charlie Dalin vor Thomas Ruyant und Jean Le Cam. Herrmann fiel von Platz vier auf sechs zurück.

10:40 Uhr

"Dieses verdammte erste Tor": Fjörtoft leidet mit Leipzigs Sörloth

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Noch nicht bei RB Leipzig angekommen: Alexander Sörloth.

(Foto: imago images/Laci Perenyi)

Norwegens früherer Stürmer-Star Jan-Åge Fjörtoft leidet mit seinem beim Fußball-Bundesligisten RB Leipzig bisher erfolglosen Landsmann Alexander Sörloth. "Alexander braucht einfach dieses verdammte erste Tor! Ich kann nicht in den Kopf von ihm reinschauen. Aber ich kann mir vorstellen, was in ihm vorgeht. Du kommst aus einer anderen Liga, aus einem anderen Land und willst es allen zeigen", sagte Fjörtoft der "Bild" und gab sich optimistisch. "Leipzig hat Potenzial in ihm gesehen. Und das wird Julian Nagelsmann aus ihm herausholen." Sörloth ist in insgesamt neun Einsätzen für Leipzig noch ohne Tor oder Vorlage. Bei seinen Einsätzen wirkte der 24-Jährige oft wie ein Fremdkörper, der Klub warb wiederholt um Geduld. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) spielt RB gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld.

10:07 Uhr

Protestplakate in München: Bayern-Boss als Pippi Langstrumpf verspottet

Der ein oder andere Münchner stutzt dieser Tage auf dem Weg zur Arbeit. "Ist das nicht Karl-Heinz Rummenigge?", dürften sich die Bewohner beim Anblick eines der roten Plakate fragen, die jetzt in der bayerischen Landeshauptstadt hängen, "oder doch Pippi Langstrumpf?" Die Poster zeigen tatsächlich den Vorstandschef von Triple-Gewinner Bayern München; allerdings mit den legendären roten Zöpfen der schwedischen Kinderbuch-Heldin. Dazu die Zeile in Anlehnung an einen ihrer berühmtesten Sprüche: "Ich verteil das Fernsehgeld, wie es mir gefällt!" Rummenigge scheint das Ziel einer Fan-Aktion zu sein. Zwar ist über die Urheberschaft der Plakate nichts bekannt. Die Gruppierung "Südkurve München" veröffentlichte allerdings auf ihrer Internetseite eine "Stellungnahme der Fanszenen Deutschlands zur zukünftigen Verteilung der TV-Gelder". Darin wird "eine deutlich gleichmäßigere" Distribution der Erlöse angemahnt.

09:47 Uhr

Superstar Jackson soll mit Coronavirus infiziert sein

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Lamar Jackson ist der Star der Baltimore Ravens.

(Foto: Reuters)

Star-Quarterback Lamar Jackson ist laut US-Medien positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der wertvollste Spieler der National Football League würde bei einer Bestätigung die bereits offiziell zehn Profis umfassende Liste der Baltimore Ravens noch verlängern. Darauf werden sowohl infizierte Spieler als auch nahe Kontaktpersonen aufgeführt. Die Ravens haben zu Jacksons Fall noch keine weiteren Details veröffentlicht. Die Infektion des 23-Jährigen würde Baltimores Sonntagsspiel gegen die ungeschlagenen Pittsburgh Steelers weiter in Gefahr bringen. Es wäre der vierte Tag in Folge, an dem bei einem Ravens-Spieler Covid-19 diagnostiziert wurde.

09:06 Uhr

"Nur angeschossen": Bayern-Stars veralbern sich auf Instagram

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Thomas Müller und Jerome Boateng haben sicher die selbe Meinung zu Manuel Neuer.

Nach dem 3:1-Erfolg über Red Bull Salzburg ist der FC Bayern mal wieder arg früh ins Achtelfinale der Champions League eingezogen. Großen Anteil daran hat mal wieder: Manuel Neuer, der mit mehreren starken Paraden den Sieg auf den Weg brachte. Dafür huldigt ihm sein Vordermann Jerome Boateng. "Der beste aller Zeiten", sei Neuer, ist sich der Abwehrspieler sicher. Thomas Müller hat eine andere Erklärung für Neuers Erfolgsquote - und kassiert wiederum eine Retourkutsche seines einstigen (und vielleicht Bald-wieder-) Nationalmannschaftskollegen.

08:23 Uhr

Istanbul war für Vettel "eines der süßeren Podien"

Für Sebastian Vettel war das Podest-Comeback in Istanbul nach 17 Formel-1-Rennen in doppelter Hinsicht ein süßer Moment. "Zwischen Nummer 120 und 121 waren einige Rennen vergangen. Ich erinnere mich nicht an alle 120 davor. Aber es war im wahrsten Sinne des Wortes eines der süßeren Sorte - auch weil Limonade statt Champagner in den Flaschen war", sagte Vettel am Donnerstag. Mit einer erneuten Platzierung unter den Top drei rechnet der viermalige Weltmeister beim Großen Preis von Bahrain (Sonntag, ab 13.15 Uhr bei RTL und ab 15.10 Uhr im Liveticker bei ntv.de) nicht. "Es wird wohl trocken, weil wir in der Wüste sind. Es wird also vermutlich schwierig, wieder auf dem Podium zu landen. Für mich geht es darum, Punkte zu sammeln." Beim Großen Preis der Türkei vor zwei Wochen hatten Regen und kühle Temperaturen die Strecke in eine Rutschbahn verwandelt. Mit einem fehlerfreien Rennen und dank einer beherzten letzten Runde fuhr Vettel auf Rang drei vor.

07:25 Uhr

Boris Becker wird seine "Geschichte vollständig erzählen"

Boris Becker spricht über Boris Becker: Die Tennis-Ikone will in den kommenden Wochen ihr Leben auf und neben dem Court nacherzählen. Im Amazon-Music-Podcast "Boris Becker - Der Fünfte Satz" soll es ab dem 8. Dezember um die "Herausforderungen, Erfolge und Enttäuschungen" seiner Laufbahn gehen. Gesprächspartner ist Johannes B. Kerner, die insgesamt fünf Episoden erscheinen jeweils dienstags. Der Podcast sei "ein sehr persönliches Gespräch über mein Leben und darüber, wie ich tatsächlich denke und fühle", sagte Becker: "Über mich ist immer schon viel geschrieben und gesprochen worden. Jetzt freue ich mich sehr darüber, meine Geschichte vollständig und in meinen eigenen Worten zu erzählen und meine Sicht auf Ereignisse, Erlebnisse und Schlagzeilen darzustellen."

07:00 Uhr

Die sportlichen Schlagzeilen am Morgen

05:50 Uhr

Maske zu Rückkehr von Mike Tyson: "Das ist keine Spielerei"

Für Henry Maske hat der Showkampf zwischen den früheren Box-Weltmeistern Mike Tyson (54) und Roy Jones Jr. (51) am Wochenende durchaus seine Berechtigung. Die einstigen Stars aus dem Schwergewicht steigen in der Nacht zu Sonntag (2.30 Uhr bei Sky) im Staples-Center von Los Angeles zu einem Legendenfight in den Ring. "Das ist wie viele andere Dinge eben keine Spielerei, das ist eine professionelle Sache, die irgendwann im Wettkampf mündet", sagte Maske im Interview mit RTL/ntv. Für den Showkampf wurden die Regeln extra dem Alter angepasst. Geboxt wird nur über acht statt über zwölf Runden, eine Runde dauert nicht drei, sondern zwei Minuten. Beide Boxer müssen Handschuhe mit stärkeren Polstern tragen, um schwere Verletzungen zu vermeiden. Maske glaubt, dass die Kämpfer ein großes Verletzungsrisiko vermeiden. "Ich hoffe, dass beide das ganz große Bedürfnis haben, sich selbst zu schützen, aber auch den Gegner zu schützen."