Freitag, 29. Januar 2021Der Sport-Tag

22:39 Uhr

Offenbar kein Impfstoff-Mangel: Ungarn legt Programm für Athleten auf

Das Nationale Olympische Komitee von Ungarn (HOC) hat ein Impfprogramm für Athleten angekündigt, die für eine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli bis 8. August 2021) und an den Olympischen Winterspielen in Peking (4. bis 20. Februar 2022) infrage kommen. Das teilte das HOC mit. Ungarns Regierung hatte den Sport offenbar dazu aufgerufen. Insgesamt sollen 868 Athleten Teil der Kampagne sein. Genutzt werde der Impfstoff des US-Unternehmens Moderna. Auf diesem Weg sollen die Athleten für die Wettbewerbe in der Qualifikation geschützt werden.

Der Vorstoß der Magyaren überrascht etwas, zumal andernorts in der Europäischen Union über zu wenig Impfstoff geklagt wird und die Versorgung der älteren Menschen bzw. der Risikogruppen mit Impfstoff noch nicht abgeschlossen ist.

22:27 Uhr

Nationalcoach begrüßt Untersuchung von Schäden durch Kopfbälle

Englands Auswahltrainer Gareth Southgate hat seine Unterstützung für zwei unabhängige medizinische Studien über neurodegenerative Störungen und deren mögliche Langzeit-Folgen für Fußballprofis bekundet. Die Krankheit wird durch das Absterben von Gehirnzellen verursacht, sie kann zu Demenz, Parkinson oder Alzheimer führen. "Dies ist ein unglaublich wichtiges Problem unseres Sports, und ich freue mich, dass ich meinen Teil dazu beitragen kann, diese Forschungen zu unterstützen", sagte Southgate.

Mit den beiden Studien FOCUS (Universität Nottingham) und HEADING (London) sollen ehemalige Fußballprofis auf frühe Anzeichen neurokognitiver Störungen untersucht werden. Besonders in England gibt es eine Debatte über die möglichen Langfrist-Folgen des Fußballs. Vergangenes Jahr machte die Frau von Sir Bobby Charlton öffentlich, dass ihr Mann an Demenz erkrankt sei - als bereits fünfter Weltmeister von 1966. Eine Studie der Universität Glasgow hatte 2019 ergeben, dass Ex-Profis ein erhöhtes Risiko haben, an Demenz oder Parkinson zu sterben.

22:03 Uhr

Rückkehr der Fans ins Stadion? "Es gibt auch andere schöne Dinge im Leben"

Teile der organisierten Fanszene erwarten eine Entfremdung der Zuschauer vom Profifußball nach der Corona-Krise. "Schon vor Corona gab es viele, denen der Fußball nicht mehr gefällt, so, wie er sich entwickelt hat", sagte Sprecher Sig Zelt vom Bündnis Pro Fans dem "Münchner Merkur" und "tz": "Die können die Krise natürlich jetzt als Anlass nehmen, wegzubleiben." Nach dem Ende der Geisterspiele in der Bundesliga sei die Frage, "ob wir - wenn es wieder weitergeht - alle wiedersehen, die wir kennen", sagte Zelt: "Oder ob es viele gibt, die in der Zwischenzeit erkannt haben, dass es auch andere schöne Dinge im Leben gibt als den Fußball." Auch mehrere Funktionäre hatten zuletzt bereits vor einer möglichen Entfremdung der Fans gewarnt.

Die Demut des Profifußballs zu Beginn der Krise sah Zelt "von Anfang an sehr skeptisch. Wenn es Veränderungen geben soll, müssen die entscheidungsrelevanten Leute das auch wirklich wollen. Und diesen Eindruck habe ich nicht", sagte er: "Am Ende wird man sagen: Wir haben Standpunkte ausgetauscht. Mehr aber auch nicht. Leider."

21:45 Uhr

Formel 1 kehrt zur alten Startzeit zurück

Die Formel 1 startet nach einem dreijährigen Experiment künftig wieder zur vollen Stunde. Wie die Königsklasse mitteilte, erlöschen die roten Ampeln in der anstehenden Saison bei allen Europa-Rennen um 15.00 Uhr. Auch bei den Übersee-Veranstaltungen wird auf den zeitlichen Verzug von zehn Minuten künftig verzichtet. 2018 hatte die Formel 1 diesen Puffer unter anderem mit Blick auf den US-TV-Markt eingeführt. Dort konnten die Sender auf diese Weise ihre Übertragung erst zur vollen Stunde beginnen und hatten dennoch zehn Minuten für die Vorberichterstattung.

21:19 Uhr

Würzburg holt ehemaligen NBA-Profi

Basketball-Bundesligist s.Oliver Würzburg hat den NBA-erfahrenen Flügelspieler Perry Jones verpflichtet. Der US-Amerikaner kommt vom türkischen Erstligisten Bursaspor Basketbol und hat einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben. Jones bestritt von 2012 bis 2015 insgesamt 155 NBA-Spiele für Oklahoma City Thunder. "Perry ist ein Spieler mit ähnlichen Qualitäten wie Brekkott Chapman, er hat schon letzte Saison in Bursa gespielt. In diesem Jahr hat es für ihn dort aber nicht richtig gepasst", sagt Kresimir Loncar, Manager Sport und Scouting. Power Forward Chapman fällt in Würzburg auf unbestimmte Zeit aus.

20:55 Uhr

Heftiger Streit hat Nachspiel für Ibrahimovic und Lukaku

Der heftige Streit der Stürmer Zlatan Ibrahimovic und Romelu Lukaku im Mailänder Pokalduell am Dienstagabend zwischen AC und Inter hat ein Nachspiel. Beide wurden für jeweils ein Pokalspiel gesperrt, entschied das Sportgericht des italienischen Fußballverbands.

Ibrahimovic und Lukaku, die einst zusammen für Manchester United stürmten, gerieten kurz vor der Halbzeit aneinander. Eskaliert war der Streit, nachdem "Ibra" seinen einstigen Klubkollegen als "kleinen Esel" beschimpft hatte. Während beide zunächst dafür die Gelbe Karte sahen, flog Ibrahimovic später mit Gelb-Rot vom Platz. Inter entschied das Pokal-Viertelfinale mit 2:1 für sich.

20:23 Uhr

Eisenbichler brilliert in der Quali von Willingen

Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler hat bei der Qualifikation zum Weltcup in Willingen geglänzt und damit die Hoffnung auf einen Heimsieg im hessischen Upland geschürt. Der 29-Jährige flog von der Mühlenkopfschanze auf 142,0 Meter und wurde Dritter hinter dem Polen Andrzej Stekala, der mit größerem Anlauf zehn Meter weiter sprang, sowie Norwegens Weltcup-Spitzenreiter Halvor Egner Granerud (139,5).

Der Vierschanzentournee-Zweite Karl Geiger am hingegen nach einem missglückten Sprung auf 118,5 m als schlechtester von sechs deutschen Startern nicht über Platz 42 hinaus und gab vor dem Wettkampf der besten 50 am Samstag (16.00 Uhr/ARD und Eurosport) keinen guten Eindruck ab.

19:24 Uhr

Triathlon-Weltcup startet später

Der Start des Triathlon-Weltcups wird sich wegen der Corona-Krise verzögern. Wie der Weltverband World Triathlon mitteilte, wurde die Veranstaltung im mexikanischen Huatulco auf den 12. und 13. Juni verschoben. Eigentlich wären die Triathleten dort bereits am 17. und 18. April in ihre Weltcupsaison gestartet, stattdessen sollen die ersten Rennen der Serie nun erst am 8. und 9. Mai in Osaka/Japan stattfinden. Grund für die Verschiebung der Wettkämpfe in Huatulco sind die im Zuge der Pandemie in vielen Ländern geltenden Reisebeschränkungen.

18:27 Uhr

Kühn holt erste deutsche Medaille bei EM

Johannes Kühn hat bei den Biathlon-Europameisterschaften im polnischen Duszniki Zdroj für die erste deutsche Medaille gesorgt. Der 29-Jährige holte im Sprint über 10 Kilometer nach zwei Schießfehlern Bronze und empfahl sich damit für ein WM-Ticket. Europameister wurde der Schweizer Martin Jäger. Der DSV will sein WM-Aufgebot nach Abschluss der EM, die noch bis Sonntag dauert, verkünden. Bei den Männern haben sich in Arnd Peiffer, Erik Lesser und Benedikt Doll erst drei Athleten fest für die WM qualifiziert.

Die deutschen Biathletinnen erlebten im Sprint über 7,5 Kilometer dagegen erneut eine Enttäuschung. Vanessa Voigt war auf Rang 16 die beste DSV-Starterin. Die zweimalige Staffel-Weltmeisterin Franziska Hildebrand musste sich nach einem Fehler mit Rang 17 begnügen. Marion Deigentesch, die zuletzt im Weltcup in Antholz als Elfte im Einzel überzeugt und die halbe WM-Norm erreicht hatte, landete mit zwei Fehlschüssen nur auf dem 40. Platz. Europameisterin wurde die Lettin Baiba Bendika.

18:07 Uhr

Nicht Barcelona und nicht Manchester: Türkisches Supertalent zieht es in die Bundesliga

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Bundesliga statt Barcelona.

(Foto: imago images/Seskim Photo)

Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart steht offenbar vor der Verpflichtung des türkischen Supertalents Ömer Beyaz von Fenerbahce Istanbul. Dessen Berater Mehmet Eser bestätigte bei GazeteFutbol den geplanten Transfer des 17-Jährigen, der in der türkischen U21-Nationalmannschaft spielt. "Ömer wechselt zum VfB Stuttgart. Wir haben uns auf einen Vierjahresvertrag geeinigt", sagte Eser. Offensivspieler Beyaz, dessen Vertrag bei Fener ausläuft, sei auch von Schalke 04, Borussia Dortmund, der TSG Hoffenheim, Barcelona und den beiden Manchester-Klubs umworben gewesen. Die Top-Vereine aus Spanien oder England seien aber "einfach noch eine Nummer zu groß für ihn", sagte Eser: "Die Bundesliga ist die beste Adresse."

17:30 Uhr

Deutsches Snowboard-Team ärgert sich in Moskau

Beim Parallel-Slalom von Moskau tun sich die deutschen Snowboarder jedes Jahr enorm schwer - in diesem Corona-Winter hat nun eine Reisepanne die Vorbereitungen noch erheblich verkompliziert. Nach ihrer Anreise in der russischen Hauptstadt am Mittwoch mussten die Athleten um Gesamtweltcupsiegerin Ramona Hofmeister bis heute warten, ehe auch ihre Koffer und ihre Snowboards ankamen. "Endlich!", schrieb die Oberbayerin in ihrer Story bei Instagram.

Am Samstag (17 Uhr) steht in Moskau der City-Event auf dem Programm, bei dem die ansonsten erfolgsverwöhnten deutschen Boarder noch nie einen Podestplatz erobert hatten. "Das wollen wir ändern", kündigte Weltmeisterin Selina Jörg an. Insgesamt gehen in Russland fünf deutsche Frauen und drei Männer an den Start.

17:03 Uhr

Ja, will denn niemand ernsthaft den FC Bayern stürzen?

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Der FC Bayern steuert auf den neunten Titel nacheinander zu.

(Foto: dpa)

Marco Rose rief noch einmal zur gemeinsamen Bayern-Jagd auf, doch beim Verfolger Nummer eins stieß der Appell des Trainers von Borussia Mönchengladbach auf taube Ohren. "Es geht für uns um die Qualifikation zur Champions League. Das Spiel hat keinen direkten Einfluss auf das Meisterrennen", sagte Trainer Julian Nagelsmann von RB Leipzig vor dem Topduell gegen Bayer Leverkusen am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker).

Nagelsmann begründete die für ihn eher untypische Zurückhaltung mit "der Mannschaft, die vor uns liegt und sieben Punkte Vorsprung hat". Das Spiel gegen den Tabellendritten sei daher mit Blick auf die Qualifikation für die Königsklasse wichtig: "Wir können den Vorsprung ausbauen oder auch Leverkusen passieren lassen."

16:25 Uhr

Eisschnelllaufverband stellt Strafanzeige

Die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft wird Strafanzeige wegen des Verdachts der Veruntreuung von Geldern stellen. Darüber informierte Verbandspräsident Matthias Große auf einer Video-Pressekonferenz.

Ohne auf Details einzugehen, sagte Große, dass Verbandsvermögen im Zusammenhang mit einer Immobilie veruntreut worden sein könnte. Nach dpa-Informationen handelt sich dabei um das Haus der früheren Geschäftsstelle der DESG in München. Große hatte gleich bei seinem Amtsantritt eine Taskforce mit dem Thüringer Marian Thoms, dem Sachsen Lutz Michel und dem Berliner Frank Bornschein ins Leben gerufen, die fragwürdige finanzielle Vorgänge und weitere Ungereimtheiten im Verband aufdecken soll.

16:04 Uhr

Kombinierer Geiger stürmt zum Triple-Auftakt auf Platz drei

Vinzenz Geiger ist mit einer starken Aufholjagd beim Auftakt des Triples der Nordischen Kombinierer in Seefeld auf das Podest gestürmt und hat sich damit eine vielversprechende Ausgangsposition bei der renommierten Miniserie über drei Tage erarbeitet. Beim 32. Weltcup-Sieg des Norwegers Jarl Magnus Riiber im Sprint-Rennen kam der Staffel-Olympiasieger auf Platz drei und geht aussichtsreich in die beiden längeren Rennen am Samstag und Sonntag.

Riiber, im Vorjahr souveräner Triple-Sieger, setzte sich im Foto-Finish vor Watabe durch, Geiger lag 45 Sekunden zurück. Da die Abstände in die kommenden Rennen mitgenommen werden, muss der Oberstdorfer auch am Samstag wieder auf die Jagd gehen. Fabian Rießle kam auf Platz sieben (+47,7), der viermalige Triple-Sieger Eric Frenzel wurde Achter (+48,3). Der Rekord-Weltmeister hat bereits 13 Weltcuprennen sowie einen WM-Titel in Seefeld gewonnen.

15:32 Uhr

Bodycheck abgehakt? Langlauf-Rüpel feiert Sieg

Skilangläuferin Victoria Carl ist in ihrem ersten Distanzrennen nach ihrem doppelten Bänderriss zu Saisonbeginn nur knapp an den Top 10 vorbeigelaufen. Die WM-Fünfte im Sprint kam beim Weltcup im schwedischen Falun über 10 Kilometer im freien Stil als beste Deutsche auf den 13. Platz und zeigte sich rund drei Wochen vor der WM in Oberstdorf (23. Februar bis 7. März) gut erholt. Katharina Hennig belegte Rang 14. Den Sieg sicherte sich die US-Amerikanerin Jessie Diggins mit 2,1 Sekunden Vorsprung auf Norwegens Topläuferin Therese Johaug, die damit erstmals seit März 2016 wieder im Weltcup eine Niederlage in einem Freistil-Distanzrennen kassierte.

Über 15 Kilometer siegte der umstrittene Russe Alexander Bolschunow, der am Sonntag in der Staffel von Lahti nach einem üblen Bodycheck gegen seinen finnischen Konkurrenten Joni Mäki disqualifiziert worden war. Als bester Deutscher kam Jonas Dobler nicht über Platz 28 hinaus.

15:00 Uhr

Huntelaar greift jetzt in den Abstiegskampf ein

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Klaas-Jan Huntelaar ist bereit für seinen ersten Schalke-Einsatz der Neuzeit.

(Foto: RHR-FOTO)

Klaas-Jan Huntelaar steht vor einem Comeback beim FC Schalke 04. Der 37 Jahre alte Torjäger hat seine Wadenprobleme überwunden und gehört für die Partie des Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Werder Bremen erstmals seit seiner Rückkehr zum Kader. "Klaas-Jan reist erfreulicherweise mit nach Bremen. Es ist auch vorgesehen, dass er einen Teileinsatz bekommt", sagte Trainer Christian Gross.

Die Spiele gegen Köln (1:2) und Bayern München (0:4) hatte der in der Vorwoche von Ajax Amsterdam verpflichtete Niederländer verletzungsbedingt verpasst. "Man sieht, dass man gegen jede Mannschaft etwas holen kann. Ich denke, wir können die nächsten Spiele punkten", kommentierte Huntelaar.

14:03 Uhr

Ausfall gegen Hoffenheim: Bayern-Nationalspieler positiv getestet

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Leon Goretzka fehlt dem FC Bayern München coronabedingt.

(Foto: imago images/Plusphoto)

Der FC Bayern hat zwei prominente Corona-Fälle: "Javi (Martinez) und Leon (Goretzka) sind beide positiv getestet. Sie stehen uns nicht zur Verfügung es ist aber alles mit dem Gesundheitsamt abgesprochen", verkündete Trainer Hansi Flick in der Pressekonferenz vor dem Spiel des Rekordmeisters am Samstag gegen die TSG Hoffenheim.

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13:43 Uhr

Athletin in den Tod getrieben: Missbrauchs-Drama endet mit langer Haftstrafe

Ein früherer Triathlon-Trainer ist in Südkorea wegen Misshandlung einer Athletin und wegen Betrugs zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Die Triathletin Choi Sook Hyeon hatte sich im vergangenen Juni im Alter von 22 Jahren das Leben genommen. Sie hatte beim Triathlonverband und dem Nationalen Olympischen Komitee Beschwerde eingelegt und ihrem Trainer, einem Physiotherapeuten sowie zwei Athleten Misshandlung vorgeworfen. Beide Verbände blieben damals untätig. Das Bezirksgericht in Daegu befand nun den Trainer, die frühere Mannschaftsführerin sowie einen Teamkollegen für schuldig, Choi körperlich und verbal attackiert zu haben. Zudem soll der Ex-Trainer Geld von Choi und anderen Athletinnen genommen haben.

  • Die Beschuldigten hätten ihre Macht lange Zeit missbraucht, was Choi in den Tod getrieben habe, wurde das Gericht von der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap zitiert. Gegen die frühere Teamkapitänin verhängte das Gericht eine vierjährige Haftstrafe, ein Mannschaftskollege erhielt eine Bewährungsstrafe.
  • Dasselbe Gericht hatte zuvor schon in diesem Monat den früheren Physiotherapeuten des Teams aus der südöstlichen Stadt Gyeongju wegen Betrugs und sexuellen Missbrauchs zu einer achtjährigen Haftstrafe verurteilt.
13:34 Uhr

Loch rodelt am WM-Podium vorbei

Felix Loch und die deutschen Rodler haben zum Auftakt der Heim-WM am Königssee völlig überraschend das Podest im Sprint-Wettbewerb verpasst. Loch musste sich mit Rang vier begnügen, die österreichischen Brüder Nico und David Gleirscher holten Gold und Bronze, dazwischen landete der Russe Semen Pawlitschenko.

"Ich hatte oben einen riesigen Fahrfehler, der sich runterzog und unten dann richtig auswirkte", sagte Loch, "da hatte ich kurz Angst, dass mir der Schlitten nach oben geht und in die Bretter greift. Ich bin froh, dass ich heil unten angekommen bin." Max Langenhan wurde Sechster, Johannes Ludwig kam nicht über den enttäuschenden neunten Rang hinaus.

13:02 Uhr

Viele Fans: Strenge Regeln sorgen für begeisternde Bilder

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Tausende Fans dicht an dicht: Strenge Regeln sorgen in Australien für schöne Bilder.

(Foto: REUTERS)

Es sind ungewohnte Bilder wie aus vergessen geglaubten Zeiten: Vor knapp 4000 Zuschauern in einem fast voll besetzten Tennis-Stadion haben Novak Djokovic, Rafael Nadal, Serena Williams und andere Top-Stars der Branche ein Einladungsturnier bestritten. Nach zweiwöchiger Quarantäne nach ihrer Einreise nach Australien traten die besten Profis der Weltrangliste beim sogenannten Day at the Drive in Adelaide an.

Australien ist bisher vergleichsweise glimpflich durch die Corona-Pandemie gekommen. In dem Land mit rund 25 Millionen Einwohnern wurden laut Angaben der Johns-Hopkins-Universität von Anfang dieser Woche 28.777 Ansteckungen und 909 Todesfälle registriert. Vor Weihnachten hatte es während rund sieben Wochen überhaupt keine nachgewiesenen Neuinfektionen gegeben.

Für alle Tennisprofis und deren Betreuer gelten daher strenge Quarantäne-Regeln, damit am 8. Februar die Australian Open als erstes Grand-Slam-Turnier des Jahres vor Zuschauern beginnen können.

12:33 Uhr

Zverev schließt Engagement von Becker nicht aus

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Alexander Zverev will sich stärker in die Herzen der deutschen Tennisfans spielen.

(Foto: imago images/IP3press)

Kurz vor Beginn des ersten Grand-Slam-Turniers bekräftigt Tennisprofi Alexander Zverev ein Engagement von Tennis-Legende Boris Becker im eigenen Trainerteam nicht ausschließen zu wollen. "Ich werde das überhaupt nicht ausschließen. Die Arbeit, die wir zusammen gemacht haben, beim Davis Cup, beim ATP Cup, die gefiel mir auch immer", so der 23-jährige Hamburger im Interview mit RTL/ntv. Derzeit gebe es jedoch auf beiden Seiten andere Probleme, um die sich vorrangig gekümmert werden müsste, ehe eine Zusammenarbeit infrage käme. Deswegen wäre Becker als Trainer "momentan keine Frage, aber in Zukunft schließe ich das natürlich nicht aus."

11:28 Uhr

Beim BVB wollen sie "wieder mehr Killer sein"

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Julian Brandt und Thomas Meunier erleben mit dem BVB eine schwierige Saison.

(Foto: imago images/Revierfoto)

Der WM-Dritte Thomas Meunier hält die Diskussion über fehlende Mentalität bei Borussia Dortmund für überzogen. "Nein, die Mannschaft will. Wir spielen uns genug Chancen heraus und haben so viel Qualität", sagte der belgische Fußball-Nationalspieler den "Ruhr Nachrichten". Vielmehr mangele es dem zuletzt dreimal sieglosen und auf Rang sieben abgerutschten Bundesligisten an Selbstvertrauen. "Wir dribbeln ums Tor herum, statt drauf zu schießen. Wir müssen wieder mehr Killer sein, darüber sprechen wir jeden Tag. Jetzt müssen wir es auch zeigen. Es fehlt nicht viel."

Seine bisherigen Leistungen im BVB-Trikot bewertete der im Sommer von Paris Saint-Germain verpflichtete 29 Jahre alte Außenverteidiger selbstkritisch: "Bei einer Mannschaft wie Borussia Dortmund muss ich mich auch als Verteidiger besser in die Offensive einbringen. Ein Tor und eine Vorlage, da bin ich enttäuscht - und Sie vermutlich auch."

10:40 Uhr

"Unfassbar": Liverpools Pech lässt Klopp hadern

Der FC Liverpool kämpft sich durch eine schwierige Saison. In der mittelschweren Krise gelingt ausgerechnet gegen "Konter-Monster" Tottenham eine kleine Wende. Doch für die Rückkehr zum Erfolg fehlt wohl noch ein wichtiger Baustein.

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08:39 Uhr

Kuriose Maßnahme: Spürhunde schnüffeln in der NBA-Arena

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Die LA Clippers überflügelten den Lokalrivalen.

(Foto: USA TODAY Sports)

Die Los Angeles Lakers haben zum ersten Mal in dieser Saison in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA zwei Niederlagen nacheinander kassiert. Nach zuvor zehn Auswärtssiegen in Folge kassierte der NBA-Meister mit Nationalspieler Dennis Schröder bei der 92:107-Pleite bei den Detroit Pistons zudem seine zweite Niederlage in fremder Halle. Schon tags zuvor hatten die Lakers mit 106:107 bei den Philadelphia 76ers verloren.

Der 27 Jahre alte Schröder kam auf zehn Punkte. Superstar LeBron James erzielte 22 Punkte, allerdings nur zwei davon nach dem Seitenwechsel. Zudem machte sich das Fehlen von Anthony Davis bemerkbar. Der 27-Jährige hatte sich bei der Partie in Philadelphia eine Verletzung am Oberschenkel zugezogen.

In der Tabelle steht Los Angeles nun auf dem dritten Platz, denn der Stadtrivale ist vorbeigezogen. Die Clippers setzten sich mit 109:105 bei den Miami Heat durch, die zum ersten Mal in dieser Saison 1500 Zuschauer in der American Airlines Arena begrüßten. Zur Sicherheit waren Virus-Spürhunde vor Ort und die zugelassenen Fans mussten einen Corona-Schnelltest absolvieren.

07:44 Uhr

Lakers kassieren ohne Davis zweite Niederlage nacheinander

Die Los Angeles Lakers haben zum ersten Mal in dieser Saison zwei Niederlagen nacheinander kassiert. Nach zuvor zehn Auswärtssiegen in Folge kassierte der NBA-Meister mit Dennis Schröder bei der 92:107-Pleite bei den Detroit Pistons zudem seine zweite Niederlage in fremder Halle. Schröder kam auf zehn Punkte. Superstar LeBron James erzielte 22 Punkte, allerdings nur zwei davon nach dem Seitenwechsel. Zudem machte sich das Fehlen von Anthony Davis bemerkbar. In der Tabelle steht Los Angeles nun auf dem dritten Platz, denn der Stadtrivale ist vorbeigezogen. Die Clippers setzten sich mit 109:105 bei den Miami Heat durch, die zum ersten Mal in dieser Saison 1500 Zuschauer in der American Airlines Arena begrüßten.

07:03 Uhr

Medien: Sturmtalent Zirkzee verlässt den FC Bayern

Stürmer Joshua Zirkzee steht nach einem Medienbericht vor dem Wechsel vom FC Bayern zu Parma Calcio in die italienische Serie A. Wie "Sky Sport Italia"berichtete, fehlt für den Abschluss des Transfers nur noch die finale Zustimmung der Bayern. Der 19-jährige Niederländer soll auf Leihbasis mit einer Kaufoption über 15 Millionen Euro zum Tabellenvorletzten Parma wechseln. Zirkzee spielt seit 2017 für den FC Bayern, sein Vertrag ist bis zum 30. Juni 2023 datiert. Nachdem der Niederländer in der Triple-Saison vier Bundesliga-Tore für die Mannschaft von Trainer Hansi Flick erzielt hatte, traf er bei seinen nur drei Liga-Einsätzen in dieser Spielzeit noch nicht. Hinter Weltfußballer Robert Lewandowski und Eric Maxim Choupo-Moting ist Zirkzee nur Angreifer Nummer drei. Zuletzt sah er im Drittliga-Derby des FC Bayern München II gegen den TSV 1860 München die Rote Karte und wurde für drei Spiele gesperrt

06:04 Uhr

Segel-Star Herrmann fällt noch einen Platz zurück

Solo-Weltumsegler Boris Herrmann hat bei seiner Premiere bei der Vendée Globe Platz fünf belegt. Der Hamburger wurde noch vom Franzosen Jean Le Cam auf dessen Jacht "Yes We Cam!"am Abend von Rang vier verdrängt. Der 61-jährige Le Cam war zwar als Achter ins Ziel in Les Sables-d'Olonne gekommen. Doch dank einer Zeitgutschrift von 16:15 Stunden schob er sich noch vor Herrmann. Im Endklassement trennten die beiden nach über 80 Tagen auf dem Meer und über 28.000 Seemeilen knapp 75 Minuten. Herrmann hatte am Vormittag mit seiner Jacht "Seaexplorer - Yacht Club de Monaco" als fünfter Segler die Ziellinie vor dem französischen Küstenort gekreuzt. Ebenfalls eine Zeitgutschrift von sechs Stunden hatte den 39-Jährige in der vorläufigen Rangliste bis zum Abend auf Platz vier vorrücken lassen. Der Franzose Yannick Bestaven, der mit der "Maître CoQ IV" als Dritter am Zielort angekommen war, sicherte sich den Sieg ebenso mit einer Gutschrift von 10:15 Stunden.

05:37 Uhr

Eishockey-Länderspiele gegen die Schweiz abgesagt

Eishockey-Bundestrainer Toni Söderholm wird voraussichtlich erst wieder in der WM-Vorbereitung im April Länderspiele mit dem deutschen Nationalteam bestreiten. Die beiden für den 10. und 11. Februar geplanten Testpartien in Füssen gegen die Schweiz sind aufgrund der Corona-Krise abgesagt worden, wie der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) mitteilte. "Es ist schade, aber wir akzeptieren die Situation so wie sie ist und werden an den Plänen für die WM-Vorbereitung arbeiten", sagte Söderholm: "Wir müssen unser Scouting jetzt noch weiter intensivieren und alles ausschöpfen, was in dem Bereich möglich ist." Die nächsten Länderspiele im Vorfeld der Weltmeisterschaft, die Ende Mai beginnen soll, sind für April geplant. Der Finne Söderholm hatte coronabedingt das Nationalteam zuletzt beim Deutschland Cup 2019 betreut, für den Deutschland Cup 2020 war er aufgrund eines positiven Corona-Tests ausgefallen.