Freitag, 03. April 2020Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer & Till Erdenberger & David Bedürftig
23:19 Uhr

Radrennen "Rund um Köln" nach 103 Auflagen vor endgültigem Aus

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In der Siegerliste finden sich unter anderem Erik Zabel, Jan Ullrich und Tom Boonen.

(Foto: imago images / Thomas Zimmermann)

Das traditionelle Radrennen "Rund um Köln" wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Wie die Veranstalter mitteilten, wurde die für den 14. Juni geplante 104. Auflage des Rennens abgesagt. Es wird in diesem Jahr auch keinen Ersatztermin geben. Sogar die Zukunft des gesamten Events ist nun fraglich.

Ob das Rennen 2021 stattfinden kann, sei offen. "Die Chancen steigen, dass es 'Rund um Köln' auch 2021 noch geben wird, wenn jeder im Rahmen seiner eigenen Möglichkeiten seinen Teil dazu beiträgt", sagte Geschäftsführer Markus Frisch von der "Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH", die das Rennen erstmals organisieren sollte: "Das wird hart, aber es ist möglich."

21:37 Uhr

Neymar spendet fast eine Million Euro für Corona-Betroffene

Brasiliens Fußball-Star Neymar hat rund 940 000 Euro für Betroffene der Corona-Krise gespendet. Wie der brasilianische Fernsehsender SBT berichtete, spendete der Profi von Paris Saint-Germain einen Teil des Geldes an das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Unicef. Ein weiterer Teil soll an einen von Künstlern geschaffenen Solidaritätsfonds gegangen sein, der von dem mit Neymar befreundeten Moderator Luciano Huck geleitet wird. Huck hatte jüngst in Online-Netzwerken verkündet, dass er Spenden für Armenviertel in Rio de Janeiro sammeln wolle. Neymars Manager wollte sich zu dem Fernsehbericht nicht äußern. Spenden würden nie kommentiert, hieß es.

21:01 Uhr

Volleyball-Bundesligist wird für Rückzug kritisiert

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Der TV Rottenburg plant einen Neustart in Liga drei.

imago images/ULMER Pressebildagentur

Der TV Rottenburg muss sich aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise nach fast 20 Jahren aus der Volleyball-Bundesliga zurückziehen. Der Verein werde für die Saison 2020/21 keine Lizenz für die 1. und 2. Bundesliga beantragen, teilte der TVR mit. Allein die Sponsoren-Absagen für die kommende Spielzeit hätten sich in den vergangenen Tagen auf einen sechsstelligen Betrag summiert. "Ohne größere Finanzhilfen ist der Bundesliga-Spielbetrieb nicht mehr zu stemmen - eine Verschuldung kommt beim TVR prinzipiell nicht in Frage, weshalb jetzt die Reißleine gezogen werden musste", heißt es in der Mitteilung. Diese Entscheidung sei die "schwerste in fast 20 Jahren Bundesliga-Volleyball beim TVR" gewesen, sagte Geschäftsführer Philipp Vollmer. Nach aktuellem Stand plant der Klub nun einen Neustart in der 3. Liga.

Die Volleyball-Bundesliga kritisierte die Rottenburger. "Mich enttäuscht die Vorgehensweise und Entscheidung des TV Rottenburg zum jetzigen Zeitpunkt", sagte VBL-Vorstandssprecher Andreas Bahlburg. "Dass der TV Rottenburg nun ohne Vorankündigung die Reißleine zieht, gefährdet auch andere Standorte und beschädigt die Solidarität innerhalb der Bundesliga."

19:43 Uhr

13 der 36 Bundesliga-Klubs droht Insolvenz noch diese Saison

Die wirtschaftliche Lage vieler Vereine in der Bundesliga und in der 2. Liga ist einem Medienbericht zufolge dramatischer als bisher bekannt. Wie der "Kicker" berichtet, droht 13 der 36 Profivereine - darunter vier Erstligisten - wegen der Corona-Pandemie die Insolvenz noch in dieser Saison. Vor allem die Situation in der 2. Bundesliga scheint dramatisch. Sieben Vereine sollen danach schon Ende Mai Insolvenz anmelden müssen, falls bis dahin der Spielbetrieb nicht aufgenommen und somit die vierte Rate der Medienpartner nicht fällig wird. Die letzte Rate aus dem aktuellen Medienvertrag wäre im Falle einer regulär gespielten Saison eigentlich Anfang Mai gezahlt worden. Zwei weitere Vereine der 2. Bundesliga müssten im Juni Insolvenz anmelden, wenn auch diese Zahlungen der Sender ausbleiben sollten. In der Bundesliga soll ein Verein akut bedroht sein. Er könne seinen Verpflichtungen nur noch bis Mai nachkommen. Drei weitere Vereine müssten im Juni den Konkursverwalter bestellen. Wie der "Kicker" weiter berichtet, haben bisher bereits zwölf Vereine ihre Gelder aus der vierten Fernsehrate an Kreditinstitute und andere Partner abgetreten, um laufende Rechnungen zu bezahlen.

19:06 Uhr

Leverkusen-Profi in Sorge: "Kann nur spenden und für alle beten"

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Tapsoba wechselte im Winter aus Guimarães nach Leverkusen.

(Foto: imago images/RHR-Foto)

Fußball-Profi Edmond Tapsoba vom Bundesligisten Bayer Leverkusen sorgt sich um die Menschen in seiner Heimat Burkina Faso und spendet für sie. "Ich bete jeden Tag, damit das ein Ende nimmt. Die generell kritische Situation in meiner Heimat wird nun noch durch die Corona-Krise verschlimmert, das ist wirklich hart", sagte der Abwehrspieler in einem vom Verein geführten Interview: "Ich mache mir große Sorgen, ja, ich habe auch Angst. So viele Menschen gehen mit der Ungewissheit ins Bett, wie der morgige Tag aussehen wird. Das ist wirklich nicht einfach."

Deshalb spende er. "Ich unterstütze Organisationen finanziell, die vor Ort die lebenswichtigen Dinge verteilen", sagte der 21-Jährige, der im Winter von Vitória Guimarães aus Portugal nach Leverkusen wechselte und sich sofort einen Stammplatz eroberte: "Eine Schutzmaske kostet da teilweise fünf Euro, das kann sich kaum einer erlauben. Vor allem, wenn man die geringen Einkünfte für die tägliche Nahrungsaufnahme braucht. Ich kann eigentlich nur spenden und für alle beten, dass der liebe Gott ihnen diese Krankheit erspart."

18:25 Uhr

Gegen die Ungewissheit: Neues Ziel für deutsche Leichtathleten

Die Chefbundestrainerin des Deutschen Leichtathletik-Verbandes Annett Stein arbeitet an einem Plan B für die Zeit nach der Coronavirus-Krise. Dieser beinhalte auch noch die Europameisterschaft in Paris von 26. bis 30. August. "Die Athleten lieben es zu trainieren, aber sie leben für den Wettkampf und benötigen Ziele. Diese sind die Motivation für das Training", sagte die 55 Jahre alte Brandenburgerin der "Märkischen Allgemeinen Zeitung".

Da das Gruppentraining aktuell nicht möglich sei, habe man die Trainingspläne an die neuen Bedingungen angepasst, nach denen die Sportler nacheinander trainieren. Alle seien jedoch willens, die Situation zu meistern und hofften noch auf eine späte Wettkampfsituation, sagte die Bundestrainerin, die sich zurzeit im Homeoffice in Michendorf (Potsdam-Mittelmark) befindet. Seit dem 1. Februar 2020 ist Stein als Chef-Bundestrainerin beim DLV im Amt. Sie ist unter anderem für die Gestaltung der Trainings- und Wettkampfprozesse in Vorbereitung auf die Olympischen Spiele oder Europameisterschaften zuständig. Früher war Stein selbst als Weitspringerin aktiv.

17:24 Uhr

Englische Fußball-Profis möchten nicht auf Gehalt verzichten

Anders als in Deutschland, Spanien und Italien haben sich die englischen Fußball-Profis in der Corona-Krise immer noch nicht zu Gehaltskürzungen bekannt. "Wir sind uns der öffentlichen Meinung bewusst, dass die Spieler die Gehälter von nicht spielenden Mitarbeitern zahlen sollten", teilte die Spielergewerkschaft PFA mit. "Unsere derzeitige Position ist jedoch, dass Vereine - wenn sie es sich leisten können, ihre Spieler und Mitarbeiter zu bezahlen - dies tun sollten." Am Donnerstagabend waren Gespräche mit der Premier League über dieses Thema ergebnislos beendet worden. Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock hatte die Premier-League-Spieler aufgefordert, Gehaltskürzungen zuzustimmen.

16:52 Uhr

"Bis es sicher ist": Premier League verlängert Pause auf unbestimmte Zeit

Die englische Premier League lässt den Fußball-Betrieb für unbestimmte Zeit ruhen. Darauf einigten sich die 20 Vereine auf einer gemeinsamen Videokonferenz. Bislang war die Saison nur bis zum 30. April unterbrochen. Eine Fortsetzung der Spielzeit im Mai hielten die Verantwortlichen aber für nicht machbar. "Die Saison 2019/20 wird erst fortgesetzt, wenn es sicher und angemessen ist", teilte die Liga auf ihrer Website mit.

Gemeinsames Ziel sei es, "alle nationalen Liga- und Pokalspiele zu spielen, damit die Integrität jedes Wettbewerbs gewahrt bleibt". In der Diskussion um Gehaltskürzungen kündigte die Premier League an, die Spieler zu konsultieren. Angedacht sei eine Gehaltskürzung in Höhe von 30 Prozent.

16:25 Uhr

Aus England nach China? Premier-League-Klub hat absurde Idee

Die Unsicherheit darüber, wann und ob die Fußball-Saison in der englischen Premier League fortgesetzt werden kann, führt bei einigen Teilnehmern offenbar zu kuriosen Einfällen. Wie das Onlinemagazin "The Athletic" berichtete, soll ein Klub vorgeschlagen haben, die Saison im Ausland zu Ende zu spielen. Als möglicher Austragungsort gelte demnach China, weil sich das Land, in dem der Virus ausbrach, schon wieder von der Coronavirus-Pandemie erhole.

Welcher Verein den ungewöhnlichen Schritt vorschlug, war zunächst nicht bekannt. Dass es tatsächlich dazu kommt, gilt aber als sehr unwahrscheinlich. "Das macht einfach keinen Sinn", zitierte das Magazin den Boss eines Premier-League-Klubs, der anonym blieb. "Es ist eine verrückte Idee und ich bin mir sicher, dass sie abgelehnt wird. Wenn wir die Premier League jetzt in einen anderen Teil der Welt verlegen, werden wir in Stücke gerissen."

15:56 Uhr

Bremen verbietet Werder das Fußball-Training

Das Bundesland Bremen hat einen Antrag des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen auf einen eingeschränkten Trainingsbetrieb vorerst nicht genehmigt. Der Senat warte auf eine Abstimmung der Länder in dieser Frage, sagte Innensenator Ulrich Mäurer (SPD). "Das ist kein Thema, bei dem es einen Flickenteppich geben darf." Andere Erstligisten haben allerdings bereits Ausnahmegenehmigungen erhalten. Werder hat nach Angaben Mäurers beantragt, ab dem kommenden Montag (6. April) in Kleingruppen wieder auf zwei Plätzen trainieren zu dürfen. Hintergrund sind die Überlegungen der Deutschen Fußball Liga (DFL), den Spielbetrieb ab Mai fortzusetzen. Angesichts der Infektionslage könne sich der Senat ein normales Fußballtraining noch nicht vorstellen, sagte Mäurer. Er kritisierte die Planung der DFL. Die Regierung sei sich völlig einig, "dass diese Botschaft der DFL keine gute ist", sagte er. Er bezweifele, dass es tatsächlich zu den geplanten Geisterspielen ohne Publikum kommen werde.

15:16 Uhr

BVB-Stadion wird zum Behandlungszentrum

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imago images/Eibner

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund stellt im Kampf gegen das Coronavirus sein Stadion zur Verfügung. Ab Samstag werden im Bereich der Nordtribüne des Signal Iduna Parks konkrete Coronavirus-Verdachtsfälle und Patienten mit entsprechenden Beschwerden versorgt. Der BVB hat das Areal gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) dafür umgebaut. Das Behandlungszentrum im Stadion ergänzt die bestehende hausärztliche Versorgung, um Coronavirus-Patienten und Verdachtsfälle außerhalb der Praxen der niedergelassenen Vertragsärzte qualifiziert zu versorgen. Gleichzeitig können so mögliche Infektionsketten unterbrochen werden, weil Kontakte zu anderen Patienten, Ärzten und Praxispersonal in den einzelnen Arztpraxen vermieden werden.

Im Behandlungszentrum wird die Schwere der Erkrankung ärztlich eingeschätzt und entschieden, ob die Patienten weiter ambulant betreut werden können oder in eine Klinik eingewiesen werden müssen. Das Behandlungszentrum wird täglich von 12.00 bis 16.00 Uhr geöffnet sein, eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

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14:48 Uhr

F1: ntv.de zeigt Virtual GP mit deutschem Kommentar

"We race on!", lautet das Motto der Formel 1. Da die reale Formel-1-Welt wegen der Corona-Pandemie momentan stillsteht, fährt die Königsklasse virtuell weiter. Mitte März feierte die "F1 Esports Virtual Grand Prix Series" mit dem Rennen 'in Bahrain' seine Premiere. Am Sonntag steigt das nächste Duell an der Konsole. ntv.dezeigt das Rennen im animierten Albert Park von Melbourne live ab 21 Uhr im Stream und hat ein besonderes Schmankerl für die deutschen Motorsport-Fans: Formel-1-Kommentator Heiko Waßer und RTL-Moderator Florian König werden den zweiten Virtual GP aus Köln kommentieren.

Beim ersten Konsolen-Rennen vor zwei Wochen war unter anderem der ehemalige F1-Fahrer Nico Hülkenberg dabei. Diesmal sind sich gleich fünf aktuelle Formel-1-Piloten am Start. Ferrari-Star Charles Leclerc, Red-Bull-Mann Alex Albon, George Russell (Williams), Lando Norris (McLaren), Nicholas Latifi (Williams) und Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo) zocken mit. Gefahren werden im Spiel "F1 2019 PC" 28 Runden - 50 Prozent der eigentlichen Rundenanzahl in Melbourne.

Wir übertragen den Virtual GP am Sonntag, ab 21 Uhr im Livestream bei RTL.de, sport.de und ntv.de. Während der 90-minütigen Übertragung sind zudem Schalten mit F1-Experten geplant.

14:17 Uhr

Goretzka und Kimmich werden für "We Kick Corona" geehrt

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Die beiden hatten eine gute Idee.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich von Bayern München werden stellvertretend für das Engagement zahlreicher Fußball-Profis in Zeiten der Coronakrise ausgezeichnet. Der Deutsche Fußball Botschafter e.V. vergibt seinen diesjährigen Ehrenpreis an die beiden Initiatoren von "WeKickCorona". "Die Gesundheit steht über allem, und die Solidarität von uns allen ist in diesen Zeiten mehr denn je gefragt. Das war und ist unser gemeinsamer Antrieb. Wir sind dankbar für die großartige Unterstützung", sagte Kimmich. Diese Initiative sei "ein Ausdruck davon, zu geben und gegenseitig einander zu helfen. Eben das, worauf es in der jetzigen Situation ankommt. Wir schaffen das nur im Team", ergänzte Goretzka.

Für die Betroffenen des Coronavirus kamen durch die Aktion bisher über 3,7 Millionen Euro an Spenden zusammen. Goretzka und Kimmich machten mit einer Million Euro den Anfang. 90 Hilfsprojekte profitierten bereits von der Soforthilfe. Zahlreiche Profis wie Mats Hummels, Julian Brandt, Leroy Sané oder Julian Draxler schlossen sich der Initiative bereits an.

13:11 Uhr

Lesetipp

Alle Folgen der Sportvideos für die Quarantäne

Der Livesport steht still, die Coronavirus-Krise stoppt die Ligen, Wettkämpfe sind abgesagt. Auf Sport aus dem TV muss trotzdem niemand verzichten, schließlich gibt es Aufzeichnungen von historischen Ereignissen. Wir schreiben die schönsten, traurigsten, eindrücklichsten Momente auf und erleben sie noch einmal.


Diese Liste wird mit jeder neuen Folge aktualisiert.

12:41 Uhr

Bierhoff befürchtet: "Am Schluss explodiert das System"

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Bierhoff erwartet maßgebliche Veränderungen.

(Foto: imago images/Contrast)

Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff rechnet mit großen Einschnitten für den Profifußball aufgrund der Coronakrise. "Die Preise werden sinken. Ein Spieler am Ende des Vertrags wie Mario Götze zum Beispiel wird nicht mehr die bisherigen Beträge erhalten. Bisher wollte man im Fußball immer mehr. Jeder überlegte, wie man immer mehr verdienen kann. Gier galt als oberstes Prinzip. Am Schluss explodiert das System", sagte Bierhoff im Interview mit der Gazzetta dello Sport.

Der 51-Jährige betonte, dass man "auf einem niedrigeren Niveau neu starten" werde. "Man wird froh sein, dass man überhaupt eine Arbeit hat, dass man arbeiten gehen kann. Das wird ein neues Glück sein", sagte Bierhoff und ergänzte: "Jetzt wird es überall weniger Geld geben. Das betrifft die Fernsehkonzerne, die Sponsoren und die Fans, die für anderes ihr Geld ausgeben müssen".

11:43 Uhr

Der DFB streicht den Amateurfußball

Der deutsche Amateur-Fußball steht auf unbestimmte Zeit still. Die 21 Landesverbände im Deutschen Fußball-Bund (DFB) haben sich gemeinsam auf eine Aussetzung des Spiel- und Trainingsbetriebes ab den Regionalligen bis auf Weiteres verständigt. Das teilten die Verbände mit.

Eine mögliche Fortsetzung werde mit einer Vorlaufzeit von mindestens 14 Tagen angekündigt, um allen Vereinen ausreichend Planungssicherheit zu gewähren. "Nur Mediziner und die zuständigen Behörden können seriös beurteilen, wann Fußballspielen ohne Risiko wieder möglich ist", sagte Bernd Neuendorf, Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM). Rainer Koch, Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes und DFB-Vize, hatte sich bereits am Donnerstag in einer Video-Ansprache an seine Vereine gewandt. "Ganz wichtig ist mir zu betonen: Das ist nicht zwingend gleichbedeutend mit dem Ende der Saison 2019/20."

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10:36 Uhr

Für Zverev "ist die Situation extra blöd"

Die Corona-Krise wirft ihre Schatten - auch auf die Tennis-Welt. Viele Turniere, darunter auch Wimbledon, sind abgesagt oder verschoben. Die Spieler befinden sich in Zwangspause. Deutschlands Nummer eins, Alexander Zverev, verrät im Chat mit Oliver und Amira Pocher, wie es ihm geht.

09:33 Uhr

"Inkompetenz": Ex-Funktionär kritisiert Bach-Kritiker

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Helmut Digel ist vergrätzt über die Bach-Kritiker.

(Foto: picture alliance / Paul Zinken/d)

Der ehemalige Leichtathletik-Funktionär Helmut Digel hat IOC-Präsident Thomas Bach gegen Kritik im Zuge der Olympia-Verschiebung vehement verteidigt. "Die Kritik von deutschen Sportfunktionären und Sportpolitikern ist bösartig. Und sie zeichnet sich durch Inkompetenz aus", sagte der 76-Jährige im Interview der "Stuttgarter Nachrichten".

"Bach hat nach seiner Wahl vor fünf Jahren ein IOC übernommen, das sich durch mehrere korrupte IOC-Mitglieder und einige manipulierte Wahlentscheidungen diskreditiert hatte und zurecht von der Weltöffentlichkeit infrage gestellt wurde. Mittlerweile hat er wegweisende Reformen eingeleitet."

Digel gehörte viele Jahre den Führungsgremien des Weltleichtathletikverbands (IAAF) an. Er war von Funktionärskollegen dafür kritisiert worden, gegen die korrupten Machenschaften der IAAF-Führung um Ex-Präsident Lamine Diack nicht entschieden genug vorgegangen zu sein.

07:46 Uhr

Bundestrainer sorgen sich um ihre Existenz

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Joachim Löw gehört wohl eher nicht zu den bedrohten Bundestrainern.

(Foto: imago images/Pressefoto Baumann)

Die Corona-Pandemie hält den gesamten Sport im Würgegriff, jetzt schlagen auch die Trainer in Deutschland Alarm. "Bei den Berufstrainern trifft die Krise vielfach auf eine ohnehin schon kritische Situation. Der Trainermarkt gehört zu den Branchen, denen es auch vor der Krise nicht so gut ging", sagt Holger Hasse, Präsident der Interessenvertretung BVTDS (Berufsverband der Trainerinnen und Trainer im deutschen Sport).

Gerade im Leistungssport gebe es "extrem viele Stellen, in denen wir prekäre Verhältnisse haben", sagt Hasse: "Das fängt damit an, dass die meisten Stellen im olympischen Zyklus befristet sind."

Viele Vollzeitcoaches - vom Bundestrainer bis zum selbstständigen Übungsleiter - sind in ihrer Existenz bedroht. Der Verband hatte in einer Umfrage unter seinen Mitgliedern festgestellt, dass sich "gut zwei Drittel der interviewten" Bundestrainer Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen.

Kreative digitale Trainingsformen seien "ganz okay", lösen das Problem der Unsicherheit aber nicht. Daher fordert Hasse: "Lasst uns endlich die vielen unrechtmäßigen Kettenverträge entfristen, um die Trainerinnen und Trainer in ein ordentliches Rechtsverhältnis zu stellen."

06:52 Uhr

Neun Bäder: Brady findet neues Zuhause in Florida

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Tom Brady kann sich jetzt ganz auf Football konzentrieren.

(Foto: Action Images / Reuters / USA TO)

Football-Superstar Tom Brady hat in seiner neuen Wahlheimat Florida offenbar ein luxuriöses Anwesen gefunden. Der 42 Jahre alte Quarterback, der im vergangenen Monat nach 20 Jahren die New England Patriots verlassen hatte und zu den Tampa Bay Buccaneers gewechselt war, bezieht mit seiner Frau Gisele Bündchen und den gemeinsamen Kindern eine Luxus-Immobilie des früheren Baseball-Stars Derek Jeter. Das berichten lokale Medien.

Auf 9144 Quadratmetern verfügt der sechsmalige Super-Bowl-Sieger Brady unter anderem über sieben Schlafzimmer, neun Bäder, ein Unterhaltungszimmer und ein Billard-Zimmer. Das Anwesen befindet sich auf Davis Islands, rund zehn Kilometer vom Trainingszentrum der Bucs entfernt.

06:11 Uhr

Uefa will keine Saisonabbrüche

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Geht es nach der Uefa, soll der Rasen bald wieder betreten werden.

(Foto: imago images/Steffen Kuttner)

Die Uefa hat ihren Mitgliedsverbänden in der Corona-Krise von einem Abbruch der nationalen Fußballligen zum jetzigen Zeitpunkt abgeraten. In einem Brief der Europäischen Fußball-Union, aus dem die Nachrichtenagentur AP zitierte, heißt es, man sei "zuversichtlich, dass Fußball in den kommenden Monaten zu den Bedingungen der Behörden wieder starten kann und jede Entscheidung, die inländischen Wettkämpfe aufzugeben, zu diesem Zeitpunkt, verfrüht und nicht gerechtfertigt ist".

Die Uefa arbeitet derzeit daran, mit den europäischen Ligen eine Lösung für das Saisonende zu finden. Europa League und Champions League stecken in der K.o.-Phase fest. Möglicherweise sollen die Wettbewerbe im Juli oder August beendet werden. In Belgien war am Donnerstag die Entscheidung gefallen, die Saison nach 29 der 30 Hauptrunden-Spieltage abzubrechen und auf die Playoffs zu verzichten. Der FC Brügge soll demnach zum Meister proklamiert werden. In der Bundesliga hofft man auf einen Neustart Anfang Mai.