Freitag, 30. April 2021Der Sport-Tag

23:37 Uhr

DFB-Gegner für Quali zur WM 2023 ausgelost

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat auf dem Weg zur Fußball-WM 2023 in Australien und Neuseeland vermeintlich leichte Aufgaben erwischt. Die Auswahl von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg trifft in der Qualifikation in Gruppe H auf Portugal, Serbien, Israel, die Türkei und Bulgarien. Das ergab die Auslosung in Nyon.

Die Qualifikationsspiele finden zwischen September 2021 und September 2022 statt. Nur die neun Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die Endrunde, die zweitplatzierten Teams nehmen an den Playoffs im Oktober 2022 teil.

23:10 Uhr

Corona-Regeln "schuldhaft" verletzt: Zweitligist muss Strafe zahlen

Der Karlsruher SC muss nach seiner Quarantäne-Zeit wegen des Verstoßes gegen Corona-Regeln eine Geldstrafe zahlen. Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) begründete dies auf Anfrage damit, dass der Klub "schuldhaft gegen Organisationspflichten verstoßen" habe. Der Verein werde die Strafe akzeptieren, teilte der KSC mit. Über die Höhe machten die DFL und der Klub keine Angaben.

Hintergrund ist, dass das Gesundheitsamt Karlsruhe den badischen Fußball-Zweitligisten Anfang April wegen mehrerer positiver Corona-Fälle in wenigen Tagen in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt hatte. Die Behörde habe bei der Prüfung festgestellt, "dass bei Zusammenkünften der Mannschaft Verhaltensregeln nicht eingehalten wurden", teilte die DFL mit.

22:38 Uhr

Anstieg von 350 Prozent: Premier-League-Klub macht Hass und Hetze greifbar

Beim englischen Fußball-Topklub Manchester United ist der Hass im Netz gegen eigene Spieler seit 2019 um 350 Prozent angestiegen. Diese Zahl veröffentlichte der Rekordmeister, bevor sich aus Protest gegen Online-Hass und Hetze mehrere Vereine, Sportler und Verbände in einen viertägigen Social-Media-Boykott begaben.

Manchester schrieb zudem, dass 86 Prozent der Angriffe im Netz rassistisch geprägt seien, acht Prozent seien homo- oder transphob gewesen. Die meisten Beleidigungen verzeichnete der Klub im Januar 2021. Vereine aus der englischen Premier League hatten die Initiative gestartet, die vom 30. April bis zum 3. Mai dauern soll. In dieser Zeit werden keine Postings auf den verschiedenen Kanälen in den sozialen Medien veröffentlicht.

Auch die deutschen Profiklubs TSG Hoffenheim und FC St. Pauli sowie die Europäische Fußball-Union UEFA kündigten an, sich dem Boykott anzuschließen. Aus der Formel 1 schloss sich zudem unter anderem Rekordweltmeister Lewis Hamilton an, auch der Tennis-Weltverband ITF verzichtet auf Posts.

22:09 Uhr

"Abfällig und respektlos": Trainer von Lionel Messi für zwei Spiele gesperrt

Der FC Barcelona muss im vielleicht vorentscheidenden Duell um die spanische Fußball-Meisterschaft auf seinen Trainer Ronald Koeman verzichten. Der Niederländer wurde nach seiner Roten Karte bei der Heimniederlage gegen den FC Granada (1:2) vom spanischen Verband für zwei Spiele gesperrt. Koeman habe sich "abfällig und respektlos" gegenüber dem Vierten Offiziellen verhalten.

Der 58-Jährige fehlt Barça damit in den Spielen beim FC Valencia (2. Mai) und gegen Spitzenreiter Atletico Madrid (8. Mai). Atletico führt die Tabelle fünf Spieltage vor Saisonende mit zwei Punkten Vorsprung auf Real Madrid und Barcelona an.

21:33 Uhr

Rasta Vechta steigt aus der Bundesliga ab

Rasta Vechta steht vorzeitig als Absteiger aus der Basketball-Bundesliga fest. Die Niedersachsen verloren nur knapp mit 81:82 (42:43) gegen den deutschen Meister Alba Berlin und können den Gang in die Zweitklassigkeit nun an den letzten drei Spieltagen nicht mehr verhindern. Dabei stand der Tabellenletzte gegen die Berliner kurz vor einer Überraschung und führte nach dem dritten Viertel mit 62:59. Erfolgreichster Werfer der Partie war Vechtas Robin Christen mit 23 Punkten.

Rasta spielte zuletzt in der Saison 2017/18 in der zweiten Liga. Nach dem Wiederaufstieg begann zunächst eine Erfolgsgeschichte, die 2018/19 zum Erreichen des Playoff-Halbfinals der BBL und 2019/2020 zur Teilnahme an der Champions League führte. Vor dieser Saison aber konnte Vechta den Verlust von Trainer Pedro Calles (Hamburg Towers) sowie zahlreicher wichtiger Spieler nicht kompensieren.

21:06 Uhr

Fans schrubben Stadion gründlich nach Besuch von rechten Politikern

Nach der Partie zwischen Rayo Vallecano und Albacete in der zweiten Liga Spaniens geht es schnell nicht mehr ums Sportliche. Als sich der Besuch zweier rechtspopulistischer Politiker herumspricht greifen die Vallecano-Fans prompt zu Mob und Eimer. Das Spiel endete übrigens 2:2.

20:38 Uhr

Neues NHL-Team darf ganz offiziell mitspielen

Die nordamerikanische Eishockey-Profiliga NHL geht zur neuen Saison mit 32 Teams an den Start. Das neue Team Seattle Kraken ist offiziell aufgenommen worden. Das teilte die NHL mit. Der Name der Franchise ist bereits seit einem Jahr bekannt. Schon in den 1970er Jahren sollte ein Team aus Seattle Teil der NHL werden, das Projekt scheiterte seinerzeit indes. Diesmal gehört unter anderem auch der Hollywood-Produzent Jerry Bruckheimer zu der Eigner-Gruppe der Seattle Kraken.

20:10 Uhr

Eklat vor laufender Kamera bei Dame-Weltmeisterschaft

Die Auswirkungen des russischen Dopingskandals haben nun selbst die letzten Winkel der Brettspiel-Szene erfasst. Weil bei der Weltmeisterschaft der Dame-Spielerinnen in Warschau Titelverteidigerin Tamara Tansychuschina aus Russland gegen ihre polnische Herausforderin Natalia Sadowska verbotenerweise unter ihrer Landesflagge antrat, schritt die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) ein - es folgte ein Eklat vor laufender Kamera.

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19:02 Uhr

Beim FC Bayern nach Rassismus-Skandal entlassen: Nürnbergs neuer Nachwuchstrainer sorgt für Ärger

Das WDR-Magazin "Sport Inside" hatte im August aufgedeckt, dass Jugendtrainer und Scouts des FC Bayern in einer WhatsApp-Gruppe mit rassistischen Beleidigungen unter anderem über von ihnen betreute Nachwuchsspieler sprachen. Der mutmaßliche Haupttäter wurde daraufhin entlassen, weitere Personen mussten ebenfalls gehen, die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Einer von ihnen hat nun einen neuen Job beim 1. FC Nürnberg. Der neue Trainer der U17 des "Club" hatte laut "nordbayern.de" unter anderem einen rassistischen Witz über Schwarze Menschen mit Lachsmileys kommentiert - eine Reaktion, die sich als Unterstützung für diese Diskriminierung und für Rassismus verstehen lässt.

Eigentlich schreibt der 1. FC Nürnberg in seinem Leitbild, er setze "voraus, dass jede Art von Diskriminierung abgelehnt und unterlassen wird". Wie passt das also zusammen? Sportvorstand Dieter Hecking rechtfertigt laut "Bild" als lediglich "unbedachtes Fehlverhalten". Offenen Rassismus. Als Fehlverhalten. Was Fans und auch Nachwuchsspieler davon denken, bleibt abzuwarten.

18:29 Uhr

Widersprüchliche Aussagen zu Mega-Fight zwischen Fury und Joshua

Der für den Sommer geplante Mega-Fight im Boxen zwischen den britischen Schwergewichts-Weltmeistern Anthony Joshua (31) und Tyson Fury (32) wackelt angeblich gehörig. Laut Furys Promoter Bob Arum sei der Showdown im Juli oder August wegen zäher Verhandlungen mit dem Standort Saudi-Arabien "gestorben".

Die beiden Kämpfer müssten in diesem Sommer "andere Kämpfe bestreiten, während die Verhandlungen für den Kampf im Nahen Osten abgeschlossen werden", sagte der 79-Jährige dem "Telegraph". Möglich sei, dass sein Schützling in einem spektakulären Duell gegen den US-Amerikaner Deontay Wilder in den Ring steige, dem Fury im Februar 2020 in Las Vegas den WBC-Gürtel entrissen hatte.

Joshuas Promoter Eddie Hearn hatte gestern noch behauptet, er sei "zu 100 Prozent zuversichtlich", dass der Kampf gegen Fury planmäßig stattfinden werde. Es sei "absurd", was Hearn gesagt habe, konterte Arum: "Tyson Fury ist wütend darüber und weigert sich, weiter zu warten."

17:57 Uhr

ADAC GT Masters startet ohne Fans in die neue Saison

Das ADAC GT Masters wird seinen Saisonauftakt ohne Zuschauer an der Strecke in Oschersleben bestreiten. Dies teilte der ADAC am Freitag mit. Fans, die bereits Karten für das Wochenende (14. bis 16. Mai) erworben hatten, erhalten eine Erstattung oder Tickets für eine spätere Veranstaltung.

Wo gibt es das ADAC GT Masters zu sehen?

NITRO übertragt die Rennen des ADAC GT Masters im Free-TV. Alle Rennen live und in voller Länge zu sehen sein. Darüber hinaus informieren zukünftig der Nachrichtensender ntv und die Online-Plattformen der Mediengruppe RTL Deutschland über die "Liga der Supersportwagen".

17:30 Uhr

Wechsel innerhalb der Bundesliga? Frankfurt hat Bobic-Nachfolge offenbar geklärt

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Hessen statt Sachsen?

(Foto: Pool via REUTERS)

Markus Krösche soll offenbar neuer Sportvorstand beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt werden. Laut "Bild" sollen sich die Hessen mit dem 40-Jährigen über eine Zusammenarbeit ab Sommer einig sein. Demnach könnte die Verpflichtung Mitte nächster Woche verkündet werden, derzeit seien noch letzte Details zu klären.

Die Eintracht ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Fredi Bobic, der nach dieser Spielzeit den Posten als Geschäftsführer bei Hertha BSC übernimmt. Der Champions-League-Anwärter muss durch den bevorstehenden Wechsel von Adi Hütter zu Borussia Mönchengladbach zudem einen neuen Trainer verpflichten.

Krösche hatte seinen ursprünglich bis 2022 laufenden Vertrag bei RB Leipzig vorzeitig zum Saisonende aufgelöst. Der Ex-Profi war 2019 aus Paderborn als Nachfolger von Ralf Rangnick nach Leipzig gewechselt.

16:56 Uhr

Man United spricht über zweiten Versuch für Super League

Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United hat einen zweiten Versuch einer europäischen Super League ausgeschlossen. "Ich kann Ihnen versichern, dass wir unsere Lektion gelernt haben und kein Revival der Pläne anstreben", sagte Geschäftsführer Ed Woodward bei einem Treffen mit erzürnten Fans. Er bedauere es, vor der Entscheidung nicht das Gespräch mit den Anhängern gesucht zu haben.

United war einer von zwölf Klubs, die vor einer Woche die Super League aus der Taufe gehoben hatten. Diese war allerdings nach heftigen Protesten nach nur 48 Stunden kollabiert. Woodward hatte schon während der heftigen Proteste angekündigt, sein Amt zum Jahresende nach 16 Jahren niederzulegen.

Viele United-Fans sind damit aber noch nicht zufrieden und fordern auch den Rücktritt von Klubboss Joel Glazer. Der Amerikaner war bei der Super League als Vize-Präsident vorgesehen.

16:19 Uhr

Zurück zum Amateursport: Ex-Weltmeisterin tritt in Olympia-quali an

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Ob's klappt?

(Foto: imago images/Norbert Schmidt)

Die mehrmalige Box-Weltmeisterin Christina Hammer darf weiter von den Olympischen Spielen in Tokio träumen. Wie der Deutsche Boxsport-Verband (DBV) mitteilte, wurde die 30-Jährige für das europäische Qualifikationsturnier in Paris (4. bis 8. Juni) gemeldet. Im Mittelgewicht bis 75 kg hatte sich die Dortmunderin in der nationalen Ausscheidung gegen Sarah Scheurich durchgesetzt.

Hammer, die bislang 26 von 27 Profikämpfen gewann, war zu Jahresbeginn zu den Amateuren zurückgekehrt, um sich den den Traum von Olympia (23. Juli bis 8. August) zu erfüllen. Das Qualifikationsturnier war im März 2020 in London wegen der Corona-Pandemie abgebrochen worden.

15:50 Uhr

Vettel fällt in Portugal als "Falschparker" auf

Max Verstappen hat den ersten Schlagabtausch der WM-Favoriten vor dem Großen Preis von Portugal für sich entschieden. Der Red-Bull-Pilot belegte im ersten freien Training den zweiten Platz mit 25 Tausendstelsekunden Rückstand auf Mercedes-Pilot Valtteri Bottas (1:19,648 Minuten). Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton, mit einem Punkt Vorsprung auf Verstappen angereist, belegte den fünften Rang mit gut drei Zehnteln Rückstand auf die Spitze.

Sebastian Vettel war in der ersten Trainingsstunde auf der Berg- und Talbahn nahe der Algarve weiter auf Formsuche. Der Aston-Martin-Pilot belegte nur Platz 16. Er fiel zudem als "Falschparker" auf, als er mit seinem grünen Boliden zunächst bei McLaren parkte, seinen Fehler bemerkte und dann die letzten Meter zu seiner Garage rollte. "Okay, das tut mir leid. Musste ja irgendwann mal passieren", funkte der viermalige Weltmeister an seinen Kommandostand lachend: "Ich habe mich schon gewundert, warum da niemand war."

14:45 Uhr

Die Schlagzeilen am frühen Nachmittag

14:18 Uhr

Draxler hängt wohl doch noch ein Jahr dran

Julian Draxler soll einem Bericht der französischen Sportzeitung "L'Équipe" zufolge ein Angebot von Paris Saint-Germain über eine Vertragsverlängerung bekommen haben. Der Hauptstadtklub soll dem deutschen Fußball-Nationalspieler eine Offerte für ein Jahr gemacht haben. Der aktuelle Kontrakt von Draxler endet zum 30. Juni. Der 27-Jährige spielt seit Januar 2017 bei PSG.

Draxler wurde jüngst auch immer wieder mal mit einer Rückkehr in die Bundesliga in Verbindung gebracht. Über den FC Schalke 04 und den VfL Wolfsburg war der Angreifer in Paris gelandet. Eine Quelle für das neue Angebot, das Draxler von PSG bekommen haben soll, nannte die "L'Équipe" nicht. Eine Oberschenkelverletzung in der Hinrunde bremste Draxler noch unter Thomas Tuchel als damaliger Trainer der Pariser. Unter dessen Nachfolger Mauricio Pochettino kam er zuletzt öfter zum Einsatz, allerdings auch nicht immer von Beginn an.

13:37 Uhr

Hasenhüttl denkt bereits ans Karriereende

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Ralph Hasenhüttl macht sich Gedanken über seine Zukunft.

(Foto: imago images/PA Images)

Trainer Ralph Hasenhüttl kann sich nach dem Ende seiner Zeit beim FC Southampton in der Premier League einen Abschied vom Fußball vorstellen. "Ich sehe nicht viele Szenarien, in denen ich diesen Dreijahresvertrag, den ich hier noch habe, für irgendetwas anderes her gebe", sagte der ehemalige Coach von RB Leipzig bei Sky. Nach Vertragsende sei er 57 Jahre alt. "Ich werde mir selber auch irgendwann selber die Frage stellen, und das meine ich mit vollem Ernst, ob ich danach überhaupt noch was machen möchte", sagte er. "Man verzichtet auf sehr viel, und es kostet auch wahnsinnig viel Energie. Ich weiß noch nicht, was danach passiert. Aber es kann gut sein, dass ich es dann vielleicht sein lasse", sagte Hasenhüttl, der seit Dezember 2018 bei dem englischen Klub angestellt ist und dort noch bis Sommer 2024 unter Vertrag steht.

13:10 Uhr

Doch nicht Bundesliga: ten Hag verlängert bei Ajax

Ein möglicher Wechsel von Trainer Erik ten Hag in die Fußball-Bundesliga ist wohl vorerst vom Tisch. Der 51-Jährige hat stattdessen seinen Vertrag bei Ajax Amsterdam vorzeitig um ein Jahr bis 2023 verlängert. Dies teilte der niederländische Topklub mit. Ten Hag galt zuletzt unter anderem als Kandidat für die vakanten Trainerposten bei Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt, auch Gerüchte um einen Wechsel in die Premier League zu Tottenham Hotspur kursierten. Doch der 51-Jährige entschied sich für einen Verbleib bei Ajax.

Ten Hag ist seit Juli 2018 Cheftrainer in Amsterdam. Gleich in der ersten Spielzeit führte er den Klub ins Halbfinale der Champions League, zur Meisterschaft und zum Pokalsieg. Auch in dieser Spielzeit ist der Titel in der Eredivisie wohl nur noch Formsache, zum 35. Meistertitel fehlt Ajax lediglich ein Punkt.

12:24 Uhr

WM-Kapitän Zhang Enhua ist tot

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Zhang Enhua starb im Alter von 48 Jahren.

Der ehemalige Kapitän der chinesischen Fußball-Nationalmannschaft, Zhang Enhua, ist laut Medienberichten aus dem Reich der Mitte im Alter von 48 Jahren gestorben. Noch am vergangenen Mittwoch hatte er seinen Geburtstag mit Freunden gefeiert. Der Innenverteidiger gehörte 2002 bei der WM in Südkorea und Japan zur chinesischen Auswahl, die damals zum bislang einzigen Mal Teilnehmer an einer WM-Endrunde war. In der Saison 2000/01 spielte er auf Leihbasis bei Grimsby Town in England.

11:40 Uhr

1. FC Köln arbeitet am Coup mit Ex-Coach

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Rückkehr im Blick?

(Foto: imago/pmk)

Der 1. FC Köln intensiviert seine Bemühungen um eine Rückkehr von Ex-Trainer Peter Stöger. Laut "Bild" ist am Wochenende in Wien ein Treffen zwischen FC-Geschäftsführer Horst Heldt und Stöger geplant, der den vom Bundesliga-Abstieg bedrohten Klub schon von 2013 bis 2017 trainierte. Er war damals Publikumsliebling und führte den Klub in die Europa League. Derzeit betreut der 55-Jährige Austria Wien, hört dort aber zum Ende der Saison auf. Als Retter in der Not wurde Friedhelm Funkel angeheuert, der jedoch nach dieser Saison definitiv nicht mehr als Trainer zur Verfügung steht. Auch Thorsten Fink und Steffen Baumgart seien nach wie vor Kandidaten beim 1. FC Köln, berichtet die "Bild". Heldt wolle so schnell wie möglich einen neuen Trainer holen, damit dieser bereits in die Planungen für die neue Saison einbezogen werden kann.

10:59 Uhr

Todt schwärmt für Mick Schumacher

Weltverbandschef Jean Todt sieht Neuling Mick Schumacher in der Formel 1 auf einem guten Weg. "Die Fakten geben die Antwort, natürlich kommt er gut voran", sagte der Präsident der Fia der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Der 22 Jahre alte Sohn von Michael Schumacher habe sich den Platz in der Königsklasse auch durch seine Titelgewinne in den Nachwuchskategorien verdient. "Schumacher zu heißen kann Türen öffnen. Doch er ist es, der das Auto fahren muss", sagte Todt. Der 75-Jährige war einst Michael Schumachers Teamchef bei Ferrari und ist ein enger Freund der Familie. Mick Schumacher sei "ein wunderbarer Junge, bescheiden, drängt sich nicht in den Vordergrund", versicherte Todt. In einem guten Auto habe Schumacher das Zeug, ein Großer des Motorsports zu werden.

10:18 Uhr

Ruder-Weltmeister Mondelli stirbt mit 26 Jahren

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Filippo Mondelli, im Bild rechts, wurde nur 26 Jahre alt.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Der italienische Sport trauert um Filippo Mondelli. Der Vierer-Ruderweltmeister von 2018 erlag im Alter von 26 Jahren wegen eines Osteosarkoms im linken Bein, das berichten italienische Medien übereinstimmend. Filippo Mondelli, der am 18. Juni 27 Jahre alt geworden wäre, gehörte den Fiamme Gialle an, der Sportabteilung der italienischen Finanzpolizei Guardia di Finanza.

09:40 Uhr

Hardaway ersetzt Doncic spektakulär

Nationalspieler Maximilian Kleber hat mit fünf Punkten und sieben Rebounds zum 35. Saisonsieg der Dallas Mavericks in der NBA beigetragen. Beim 115:105 gegen die Detroit Pistons spielte Kleber 28 Minuten. In Abwesenheit des angeschlagenen Superstars Luka Doncic war Tim Hardaway mit 42 Punkten der herausragende Spieler der Texaner. Mehr Punkte hatte der 29-Jährige in seiner Karriere nie erzielt. In der Western Conference liegt Dallas auf Platz sechs nur einen Sieg hinter Titelverteidiger Los Angeles Lakers mit Klebers Nationalmannschaftskollegen Dennis Schröder und damit voll auf Play-off-Kurs. Nur 46 Sekunden dauerte der Einsatz des zweimaligen MVP Giannis Antetokounmpo bei den Milwaukee Bucks. Der 26-Jährige knickte im Duell bei den Houston Rockets mit dem bereits zuvor verletzten rechten Knöchel um und humpelte in die Kabine. Ohne ihren Ausnahmespieler unterlag der Dritte der Eastern Conference 136:143.

09:07 Uhr

Sportwagen "fängt" irren Weltrekord-Golfschlag

Ein kleines Loch im Boden zu treffen, ist ja schon schwer genug. Aber ein dahinrasendes Auto? Marcus Armitage und Paul O'Neill gelingt ein verrückter Weltrekord in Kombination aus Kraft, Präzision und Highspeed. Sie übertreffen den alten Bestwert um Dutzende Meter.

08:41 Uhr

Draisaitls Oilers verlieren bei den Flames

Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers in der NHL eine Niederlage einstecken müssen. Deutschlands Sportler des Jahres blieb beim 1:3 gegen die Calgary Flames wie auch sein Teamkollege Dominik Kahun ohne Scorerpunkt. Als Tabellenzweiter in der North Division sind die Oilers dennoch auf Play-off-Kurs. Auch für die anderen deutschen NHL-Spieler lief es nicht rund. Nico Sturm verlor mit den bereits für die Play-offs-qualifizierten Minnesota Wild 4:5 nach Verlängerung gegen die St. Louis Blues, Sturm kam rund sieben Minuten zum Einsatz. Tobias Rieder verlor ebenfalls mit den Buffalo Sabres. Der Tabellenletzte der East Division unterlag bei den Boston Bruins 2:5. Rieder blieb in rund achteinhalb Minuten ohne Scorerpunkt. Die Vancouver Canucks, Schlusslicht der North Division, verloren ohne Marc Michaelis bei den Toronto Maple Leafs 1:4. Ohne Torhüter Thomas Greiss kassierten die Detroit Red Wings bei den Carolina Hurricanes eine 1:3-Niederlage. In der Central Division liegt Detroit auf dem vorletzten Rang.

08:09 Uhr

Funkel bietet dem 1. FC Köln einen neuen Job an

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Voll engagiert.

(Foto: Pool via REUTERS)

Trainer Friedhelm Funkel könnte sich nach den drei ausstehenden Bundesliga-Spielen mit dem 1. FC Köln durchaus eine Beratertätigkeit im Verein vorstellen. "Wenn das irgendwann gewollt sein sollte, dann würde ich mich dem nicht verschließen", sagte der 67-Jährige dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Das ist wieder etwas ganz anderes und hat mit der täglichen Arbeit nichts zu tun. Es ist wichtig, auch in den Gremien Leute zu haben, die aus dem Fußball kommen. Fachleute, die eine Mannschaft, den Trainer und die Liga einschätzen können", erklärte Fußballlehrer Funkel. Seine Zeit als Trainer beim FC sei aber nach dem Saisonende definitiv vorbei. "Ich habe klar gesagt, dass ich nicht noch eine ganze Saison lang als Trainer arbeiten möchte. Der Job ist sehr anstrengend - auch vom körperlichen her", begründete er. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich auch ohne Zuschauer so am Spielfeldrand mitgehen würde."

11:15 Uhr

Jacksonville holt Quarterback mit erstem Draftpick

Die Jacksonville Jaguars haben sich im Draft der US-Football-Profiliga NFL den hochgehandelten Quarterback Trevor Lawrence gesichert. Das schlechteste Team der abgelaufenen Saison wählte den 21 Jahre alten Spielmacher der Clemson University an Position eins aus. Der Deutsche Amon-Ra St. Brown (21) muss erwartungsgemäß noch warten, er gehörte nicht zu den 32 am ersten Tag der jährlichen Verteilung gezogenen Talente.

Heute und morgen wird der NFL-Draft in Cleveland/Ohio fortgesetzt. Wide Receiver St. Brown, dessen Bruder Equanimeous (24) bei den Green Bay Packers spielt, kommt von der University of Southern California (USC). Nach den Prognosen ist ein Pick in den Top 100 der 259 Nachwuchshoffnungen wahrscheinlich.

07:39 Uhr

Patriots setzen Brady-Nachfolger unter Druck

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Brady-Nachfolger Cam Newton konnte nicht voll überzeugen.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Der deutsche NFL-Profi Jakob Johnson bekommt bei den New England Patriots einen von Experten enorm stark eingeschätzten Quarterback als neuen Mitspieler. Die Patriots entschieden sich am Donnerstag in der ersten Runde des Drafts an 15. Stelle für Mac Jones. Der 22-Jährige zählte zu den fünf hoch gehandelten Spielmachern und war als einziger noch verfügbar, als der sechsmalige NFL-Champion zum ersten Mal an der Reihe war. Ob er direkt Stammspieler wird, ist unklar. Bei den Patriots steht auch der Starter der vergangenen Saison, Cam Newton, wieder unter Vertrag. Newton konnte zuletzt nicht immer überzeugen. An erster Stelle entschieden sich die Jacksonville Jaguars in diesem Jahr für Quarterback Trevor Lawrence. Auch die New York Jets mit Zach Wilson und die San Francisco 49ers mit Trey Lance entschieden sich für einen Spielmacher. Quarterback Justin Fields wurde an elfter Stelle von den Chicago Bears ausgewählt

07:02 Uhr

Hainer über Nagelsmann-Ablöse: "Glauben Sie nicht alle Zahlen"

Die genannten Summen im Zusammenhang mit dem Wechsel von Trainer Julian Nagelsmann von RB Leipzig zum FC Bayern stimmen nach Angaben von Bayern-Präsident Herbert Hainer nicht alle. "Wir mussten eine Einigung mit RB Leipzig finden, da Julian Nagelsmann dort noch gebunden war. Und glauben Sie nicht alle Zahlen, die da kolportiert wurden", sagte der 66-Jährige in einem Interview der "Abendzeitung" auf eine Frage zur Rekordablöse in der Corona-Zeit, in der auch der deutsche Rekordmeister nach eigenen Angaben sparen muss. Berichte über die Ablösesumme gehen von 15 Millionen Euro plus Bonuszahlungen bis hin zu 30 Millionen Euro. Nagelsmann, der beim FC Bayern einen Fünfjahresvertrag bekommt, ist damit aber in jedem Fall der teuerste Trainer der Fußball-Geschichte. "Der FC Bayern ist eine der besten Mannschaften in Europa, und die braucht auch einen Top-Trainer", sagte Hainer.

06:23 Uhr

Bundesliga-Rückkehrer hofft auf "Flick-Effekt"

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Kehrt zum FCA zurück: Markus Weinzierl.

(Foto: imago images/kolbert-press)

Markus Weinzierl setzt nach seiner Rückkehr zu Fußball-Bundesligist FC Augsburg für den angestrebten Klassenerhalt auf den "Flick-Faktor" und den Effekt durch den Trainerwechsel. Nach der Entlassung seines Vorgängers Heiko Herrlich erhofft sich der 46 Jahre alte Trainer vor seinem Debüt am nächsten Freitag beim VfB Stuttgart besonders von gemeinsamen FCA-Zeiten mit noch einem halben Dutzend Spielern Vorteile für seine Arbeit.

"Wenn ich schon mal sechs habe, die wissen, wie ich ticke, erreichen die auch die anderen, die mich neu kennenlernen", sagte Weinzierl in einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen mit Blick auf Andre Hahn, Jeffrey Gouweleeuw, Alfred Finnbogason, Jan Moravek, Raphael Framberger und Marco Richter. "Es sind Spieler, die meine Spielidee kennen und Vertrauen darin haben. Das ist immer ein Vorteil. Wenn man den großen Vergleich wagt: Hansi Flick kannte auch viele Spieler aus der Nationalelf, mit denen er Weltmeister geworden ist, als er bei Bayern München in die Verantwortung kam. Das ist in so einer engen Zeitschiene, wie wir sie jetzt haben, unheimlich wertvoll."

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