Freitag, 04. Juni 2021Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau und Stephan Uersfeld
20:45 Uhr

Wenger würdigt Rummenigge: "Großartiger Spieler und CEO. Das ist selten"

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Trainer-Ikone Arsene Wenger ist Rummenigge-Fan.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Die französische Trainer-Ikone Arsene Wenger hat Bayern Münchens scheidenden Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge für dessen jahrelanges Wirken als Spieler und Klub-Chef gewürdigt.

"Solche Karrieren sind überaus selten", sagte der Elsässer dem sid: "Er war nicht nur ein großartiger Spieler, der viele internationale Titel gesammelt hat und Europameister wurde, er hat darüber hinaus einen der größten Vereine Europas geformt und sowohl als Manager als auch als CEO größtmöglichen Erfolg gehabt."

Am Dienstag hatte Rekordmeister FC Bayern den Abschied von Rummenigge zum 30. Juni dieses Jahres verkündet, die Nachfolge tritt vorzeitig Oliver Kahn an, der am 1. Juli neuer Vorstandschef der Bayern ist. Ursprünglich hätte Rummenigge den Posten als Bayern-Chef noch bis 31. Dezember 2021 inne gehabt.

20:03 Uhr

NBA-Star Schröder bereit für Olympia-Qualifikation?

Dennis Schröder hat nach dem frühen Playoff-Aus der Los Angeles Lakers seine Bereitschaft zur Teilnahme am Olympia-Qualifikationsturnier mit der Nationalmannschaft signalisiert. "Nationalmannschaft, wenn ich nicht verletzt bin und mich gut fühle, bin ich dabei", sagte Schröder der Deutschen Presse-Agentur nach dem Aus der Lakers gegen die Phoenix Suns.

  • Schröder will zunächst etwas Zeit mit seiner Familie verbringen und sich beratschlagen. Für die Teilnahme muss die deutsche Auswahl das Turnier in Split (29. Juni bis 4. Juli) gewinnen.
  • Auf seinen Teamkollegen LeBron James würde Schröder bei den Olympischen Spielen nicht treffen. Der Basketball-Superstar bekräftigte seinen Verzicht auf eine Olympia-Teilnahme. Aufgrund einer Knöchelverletzung hatte 36-Jährige in dieser Saison erstmals über 20 Spiele verpasst.
19:11 Uhr

Hertha-Stürmer schenkt seinen Eltern ein Haus in Kamerun

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Ngankam und seine Eltern wohnen in Berlin.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Jessic Ngankam von Fußball-Bundesligist Hertha BSC löst ein altes Versprechen ein und schenkt seinen Eltern ein Haus in Kamerun. "Vor fünf Jahren saß ich mit meiner Mama in der Küche und habe ihr versprochen, dass ich alles für meine Profi-Karriere geben werde, um später alles zurückzuzahlen, was sie für mich getan hat", sagte der 20-Jährige der "Bild": "Sie hat mir so viel geschenkt und beigebracht. Dieses Haus soll eine Geste des Dankes sein, auch für meinen Vater."

Ngankam wohnt mit seinen Eltern in Berlin-Spandau, aber viele Verwandte leben in Kamerun. Der Stürmer hatte mit seinem Treffer zum 2:1-Sieg der Hertha gegen Bundesliga-Absteiger Schalke 04 Mitte Mai großen Anteil am vorzeitigen Klassenerhalt.

18:35 Uhr

Pferdewelt unter Schock - L'Esperance eingeschläfert

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Einer der letzten gemeinsamen Auftritte bei einem Pferdefestival in Mecklenburg-Vorpommern.

(Foto: imago images/Stefan Lafrentz)

Das für die deutsche Meisterschaft in Balve eingeplante Springpferd "L'Esperance" von Carsten-Otto Nagel ist eingeschläfert worden. Die Stute erlitt nach Angaben der DM-Organisationsgesellschaft am Donnerstag eine Kolik und wurde in einer Veterinärklinik behandelt.

"Dort brach sie sich beim Versuch aufzustehen ein Bein und musste erlöst werden", hieß es in einer Mitteilung am Freitag. Veranstalterin Rosalie von Landsberg-Velen sagte: "Wir sind sehr geschockt, und unsere mitfühlenden Gedanken sind alle bei Carsten-Otto Nagel."

17:56 Uhr

Kein Vettel-Nachfolger in Singapur. Formel 1-Rennen vor Absage

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Auch 2021 wird die Boxengasse in Singapur wohl keine Fahrer sehen.

(Foto: imago images/HochZwei)

Das für den Herbst geplante Gastspiel der Formel 1 in Singapur steht angesichts der Corona-Pandemie laut übereinstimmenden Medienberichten vor der Absage. Schon im vergangenen Jahr hatte das Stadtrennen in Südostasien nicht stattfinden können, in diesem Jahr war es auf den 3. Oktober terminiert.

  • Eine Durchführung des Nachtrennens in Singapur sei aufgrund der Reisebeschränkungen nicht möglich. Eine Öffnung für die Formel 1, die auch in Coronazeiten Tausende Menschen in den Stadtstaat bringen würde, hätte neue Risiken mit sich gebracht.
  • Um den 23-Rennen-Plan über die Linie zu bringen, ist die Formel 1 aktuell auf der Suche nach einem Ausweichort. Die USA, China und die Türkei kommen dafür infrage. In den Vereinigten Staaten wird am 24. Oktober bereits das Rennen in Austin ausgetragen.
  • Das letzte Rennen im Jahre 2019 hatte der damals noch für Ferrari fahrende Sebastian Vettel gewonnen.
17:44 Uhr

Die Super League war kein "Staatsstreich". Juve-Boss redet sich raus

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War kein Foul. Andrea Agnelli will sich rausreden.

(Foto: imago images/Independent Photo Agency)

Für Andrea Agnelli waren die gescheiterten Pläne zur Gründung einer europäischen Super League mehr "Hilferuf" als "Staatsstreich". Dies sagte der Präsident des italienischen Rekordmeisters bei einer Pressekonferenz.

  • "Seit vielen Jahren versuche ich, die europäischen Wettbewerbe von innen heraus zu verändern", sagte Agnelli: "Die Anzeichen der Krise waren schon vor der Corona-Pandemie zu erkennen. Die Super League war kein Putschversuch, sondern ein Hilferuf." Die Gefahr sei die Insolvenz des gesamten Fußballsystems.
  • Juventus war neben den spanischen Topklubs Real Madrid und FC Barcelona die treibende Kraft hinter den Plänen einer europäischen Super League, deren Bekanntwerden im April für eine große Welle der Empörung gesorgt hatte. Die Europäische Fußball-Union UEFA hat mittlerweile ein Verfahren gegen die drei "Rädelsführer" eingeleitet.
16:53 Uhr

Zu schlecht für die zweite Liga - Ex-Bayern-Keeper verlässt Hamburg

Sven Ulreich ist nicht mehr Torhüter des Zweitligisten Hamburger SV. Der 32-Jährige Ex-Bayern-Keeper stand somit nur acht Monate bei den Nordlichtern unter Vertrag. Dieser war ursprünglich bis 2023 datiert, wurde nun jedoch ohne Abfindung aufgelöst.

Der HSV scheiterte im Saisonendspurt erneut an den eigenen Nerven und verharrt in der zweiten Liga. Der Verein war mit Ulreichs Leistungen nicht restlos zufrieden. Der Keeper zeigte fußballerische Defizite, die seinen starken Paraden auf der Linie gegenüberstanden. Der neue Coach Tim Walter soll das Augenmerk verstärkt auf einen guten Fußballer zwischen den Pfosten legen.

"Nicht immer funktionieren Dinge, wie man es plant oder sich vorher vorgestellt hat. Daher haben wir gemeinschaftlich mit Sven entschieden, dass wir den laufenden Vertrag auflösen und er sich einer neuen Herausforderung stellen kann", wird Sportdirektor Michael Mutzel zitiert.

16:13 Uhr

Hamilton und Deutsche abgeschlagen, Red Bulls dominieren im Training

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Lewis Hamilton fährt auch in Baku nur hinterher.

(Foto: imago images/Motorsport Images)

Nach der Enttäuschung von Monaco ist Lewis Hamilton mit Problemen in das Formel-1-Wochenende von Aserbaidschan gestartet. Der Weltmeister belegte im Training auf dem Stadtkurs von Baku nur den schwachen elften Platz und musste sich WM-Spitzenreiter Max Verstappen klar geschlagen geben.

Der Niederländer Verstappen wurde hinter seinem Red-Bull-Teamkollegen Sergio Perez aus Mexiko Zweiter, dem 36 Jahre alten Hamilton fehlte mehr als eine Sekunde auf die Spitze. Verstappen hatte durch seinen Sieg im Fürstentum erstmals die Führung in der Gesamtwertung übernommen, Hamilton belegte in seiner Wahlheimat vor zwei Wochen nur Rang sieben.

Vieles deutet darauf hin, dass Red Bull auch in Baku der Favorit auf den Sieg beim Grand Prix an diesem Sonntag (14.00 Uhr/ Sky und im Live-Ticker auf n-tv.de) ist. Sebastian Vettel, der "weiter pushen" will, beendete das Training auf Platz 15 und Mick Schumacher musste sich mit Rang 19 begnügen.

15:28 Uhr

Nationalspieler über Verwechslung erstaunt: Bin nicht Lukas Podolski!

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Ich bin doch nicht Lukas Podolski, sagt Robin Gosens.

(Foto: imago images/HMB-Media)

Ist das nicht? Fußball-Nationalspieler Robin Gosens wird offenbar häufiger mit Rio-Weltmeister Lukas Podolski verwechselt. "Das schreiben mir so viele Leute", sagte der Profi von Atalanta Bergamo im Trainingslager der DFB-Auswahl in Seefeld/Tirol. "Ich sehe die Ähnlichkeit nicht", ergänzte er schmunzelnd, "ich würde aber gerne den linken Huf haben von ihm."

Der 130-malige Nationalspieler Podolski habe eine "gigantische" Laufbahn hingelegt, meinte Gosens, der selbst bislang sechsmal das deutsche Trikot trug. "Wenn ich ähnliche Wege gehen kann, schaue ich auf eine ultra geile Karriere zurück", meinte der 26-Jährige.

Über seine ungewisse Zukunft im Klubfußball will Gosens bis zum Ende der EM nicht nachdenken. "Ich lasse die Sachen durch meinen Dad regeln und habe ihm gesagt: Lass mich in Ruhe, davon möchte ich nichts wissen. Der Moment ist zu groß, das wird das ultimative Erlebnis für mich. Ich möchte es in vollen Zügen genießen", sagte der Außenverteidiger, der von der Bundesliga träumt.

14:56 Uhr

Lob vom Chef: Vettel ist nahe an 100 Prozent

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Vettel wird langsam warm im Aston Martin.

(Foto: dpa)

Teamchef Otmar Szafnauer vom Formel-1-Rennstall Aston Martin hat Ex-Weltmeister Sebastian Vettel für seine Entwicklung in dieser Saison gelobt. "Er ist noch nicht bei 100 Prozent, aber sehr nah dran", sagte der 56-Jährige bei einer digitalen Medienrunde in Baku.

  • "Seb fühlt sich im Auto wohler. Er hat einen guten Job gemacht", sagte Szafnauer über den Heppenheimer.
  • Der 33 Jahre alte Vettel hatte zuletzt in Monaco Platz fünf belegt und war erstmals seit seinem Wechsel zum englischen Autobauer im Winter in die Punkte gefahren. Man habe vor allem in Monaco gemerkt, dass Vettel immer besser zurechtkomme, sagte Szafnauer: "Wenn du dich in Monaco nicht wohlfühlst, kann es katastrophal werden."
  • Vor dem sechsten Saisonrennen am Sonntag (14 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) in Aserbaidschan ist Vettel Elfter der WM-Wertung, behält aber seine Motivation.
  • "Ich fahre, um zu gewinnen. Wir sind gerade nicht in der Position dazu, aber wir sind motiviert", hatte Vettel am Donnerstag in Baku gesagt: "Wir müssen weiter pushen und sehen, was wir in den nächsten Rennen holen können."
13:52 Uhr

Manipulation bei den French Open? Russische Tennisspielerin festgenommen

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Verhaftung bei den French Open.

(Foto: imago images/Hasenkopf)

Die russische Tennisspielerin Jana Sisikowa ist am Freitag wegen mutmaßlicher Manipulation in einem Doppel bei den French Open 2020 von der Pariser Polizei festgenommen worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

  • Die 26-Jährige soll am 30. September letzten Jahres im Doppel mit ihrer US-Partnerin Madison Brengle durch zwei beabsichtigte Doppelfehler zum Satzgewinn der rumänischen Gegnerinnen beigetragen haben.
  • Die Russin liegt aktuell auf Rang 101 der Doppelweltrangliste und war bei den diesjährigen French Open in der ersten Runde ausgeschieden.
13:02 Uhr

Lewandowski-Backup bleibt beim FC Bayern und hat große Träume

Der FC Bayern hat den Vertrag mit Eric Maxim Choupo-Moting, 32, um zwei weitere Jahre bis zum 30.6.2023 verlängert. Er war im Jahr 2020 ablösefrei von Paris Saint-Germain nach München gewechselt, sein Vertrag hatte zunächst eine Laufzeit bis zum 30.6.2021. Der in Hamburg geborene Nationalspieler Kameruns wurde in der vergangenen Spielzeit in 32 Pflichtspielen eingesetzt und erzielte dabei neun Tore.

Choupo-Motings Karriere ist bemerkenswert. Nach Lehrjahren beim Hamburger SV wechselte er 2011 zum FSV Mainz 05. Eigentlich hätte es zum 1.FC Köln gehen sollen, doch sein Wechsel scheiterte an einem defekten Fax-Gerät. In Mainz traf er auf Thomas Tuchel, der sich 2018 als PSG-Trainer an ihn erinnerte. Choupo-Moting war da gerade mit Stoke City aus der englischen Premier League abgestiegen und ohne Vertrag.

Nun will er sich als Robert-Lewandowski-Backup noch ein paar Träume erfüllen. Er sagt: "Ich möchte mit der Mannschaft weiterhin Erfolg haben, ich würde gerne das Pokalfinale in Berlin erreichen und am liebsten die Champions League gewinnen."

12:51 Uhr

25 Jahre enden mit Abstieg und Abschied: Borowski verlässt Werder

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Die grün-weiße Liebe ist erkaltet.

(Foto: imago images/Joachim Sielski)

Nach dem Abstieg aus der Bundesliga und insgesamt fast 25 Jahren im Klub verlässt Tim Borowski Werder Bremen. "Aufgrund der Entwicklungen und Entscheidungen der letzten Wochen habe ich mich persönlich schweren Herzens dazu entschieden, meinen auslaufenden Vertrag bei Werder nicht zu verlängern", sagte der ehemalige Nationalspieler in einer Mitteilung.

  • Borowski kam 1996 aus Neubrandenburg an die Weser, schaffte vier Jahre später den Sprung zu den Profis und gewann mit den Grün-Weißen 2004 das Double.
  • Bis auf eine kurze Station bei Bayern München spielte Borowski nur in Bremen, seit 2017 war er Co-Trainer bei den Profis unter Florian Kohfeldt, der vor dem letzten Spieltag der abgelaufenen Saison freigestellt worden war.
  • Der neue Trainer Markus Anfang soll die Mission Wiederaufstieg angehen.
  • "Wir bedauern Boros Entscheidung. Wir schätzen ihn fachlich und menschlich sehr und hätten gerne weiter mit ihm gearbeitet, aber wir respektieren natürlich seine Entscheidung und wünschen ihm für seine Zukunft nur das Beste", sagte Sportchef Frank Baumann.
12:25 Uhr

"Eine klare Vorstellung": Boatengs Zukunft weiter offen

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Boateng verlässt die Bayern, die Titel bleiben.

(Foto: Martin Hangen/hangenfoto/Poolfot)

Nach seinem Abschied beim FC Bayern München traut sich Jérôme Boateng noch mehrere Jahre auf Top-Level zu, seine Zukunft ist aber weiter ungeklärt. "Ich habe noch keine Ahnung, wo es hingeht, aber schon eine klare Vorstellung. Ich lasse das aber auf mich zukommen", sagte der frühere Fußball-Nationalspieler im Interview dem Münchner Vereinsmagazin "51".

  • Nach 10 Jahren bei den Bayern wurde sein Vertrag in diesem Sommer nicht verlängert. Der gebürtige Berliner gewann neun Bundesliga-Meisterschaften und zweimal sogar das Triple. Sein Abschied mache ihn natürlich "auch traurig", doch immerhin war es mit der erneuten Meisterschaft auch "ein toller Abschluss".
  • Der 32-Jährige, der in der Spielzeit 2010/2011 für Manchester City auflief, wurde zuletzt mit einer Rückkehr in die englische Premier League in Verbindung gebracht. Auch aus Italien soll es Interesse geben. "Ich musst kein Spiel wegen einer Verletzung aussetzen. In der Verfassung kann ich auf jeden Fall noch zwei, drei Jahre auf Top-Niveau spielen", sagte Boateng.
  • Bundestrainer Joachim Löw hat Boateng nicht für die Europameisterschaft nominiert. Ihm werden unter dem kommenden Coach Hansi Flick, der bei Bayern große Stücke auf ihn hielt, gute Chance für eine Rückkehr eingeräumt.
11:53 Uhr

Verstappen erhöht Druck auf Hamilton, Vettel fährt unauffällig hinterher

WM-Spitzenreiter Max Verstappen hat das holprige erste Training der Formel 1 beim Großen Preis von Aserbaidschan mit der Bestzeit abgeschlossen - und lag auch deutlich vor Rekordweltmeister Lewis Hamilton. Der Red-Bull-Pilot drehte auf dem Stadtkurs in Baku in 1:43,184 Minuten die schnellste Runde und ließ dabei das Ferrari-Duo Charles Leclerc (Monaco/+0,043) und Carlos Sainz (Spanien/+0,337) hinter sich.

  • Mercedes-Pilot Hamilton (Großbritannien/+0,709) landete in der von einigen Drehern und Verbremsern geprägten Session mit deutlichem Rückstand nur auf Rang sieben.
  • Noch eine Sekunde langsamer war sein Teamkollege Valtteri Bottas (Finnland).
  • Sebastian Vettel, in Monaco als Fünfter mit seinen ersten WM-Punkten für Aston Martin, blieb als 15. höchst unauffällig. Wie sein Teamkollege Lance Stroll (Kanada/13.) verzichtete er allerdings im Gegensatz zur Konkurrenz noch auf den Einsatz der schnelleren weichen Reifen.
  • Mick Schumacher war im unterlegenen Haas wie meist ganz am Ende des Feldes unterwegs, als 19. verwies er aber immerhin seinen Teamkollegen Nikita Mazepin auf den letzten Rang.
11:16 Uhr

Irre Spielszene: Brasilianischer Schiedsrichter erfindet coronakonformen Protest

Was für eine Aufregung! Damals als die Pandemie über die Welt kam und die Spieler in der Fußall-Bundesliga nach der Rückkehr der Liga gemeinsam ihre Tore bejubelten. Mittlerweile hat der Sport eine neue Normalität geschaffen. Der Jubel unterscheidet sich nur durch die Abwesenheit der Zuschauer. Die Proteste gegen Schiedsrichterentscheidungen sind wieder wild und aufgeregt.

Zu weltweitem Ruhm brachte es der brasilianische Schiedsrichter Savio Pereira Sampaio mit einer ungewöhnlichen Idee. Beim Spiel zwischen Ceará und Gremio am vergangenen Wochenende wurden ihm die Proteste des Heimteams zu bunt. Kurzerhand zog Sampaio seine Sprühflasche, zog mit dem Freistoßspray eine Line und bat die Spieler, zumindest etwas Distanz zu wahren.

Und so passierte es dann auch: Aus zwei Meter Entfernung brüllten sie nun den Schiedsrichter an, der sich nach einer Elfmeterentscheidung gegen Ceará mit dem VAR besprach. Weil alle so regel- und coronakonform protestierten, nahm er seine Entscheidung zurück. Kein Elfmeter, weiter 2:2. Nur Rechtsverteidger Buiú übertrieb es ein wenig und sah die Gelbe Karte. Jorginhos Siegtreffer in der vierten Minute der Nachspielzeit rundete den gelungenen Tag für die Gastgeber ab.

10:26 Uhr

Wirtz wird nach Löw-Verzicht zum U21-Helden

Er gilt als eines der größten Talente im deutschen Fußball - zur EM der "Großen" will Bundestrainer Löw Florian Wirtz aber dennoch nicht mitnehmen. Stattdessen beglückt der grade erst 18-Jährige nun die U21. Das Juniorenteam zieht vor allem dank seines Doppelpacks ins EM-Finale ein.

10:13 Uhr

"Schwere Last": Hamilton reagiert auf Depressionen Osakas

Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton wünscht sich mehr Hilfe und weniger Druck für junge Profisportler im Umgang mit der Öffentlichkeit. Der Mercedes-Pilot reagierte damit auf den Fall von Tennisstar Naomi Osaka. "Wenn du jung bist und plötzlich im Rampenlicht stehst, ist das eine schwere Last", sagte der 36-Jährige: "Und die meisten von uns sind darauf nicht vorbereitet."

  • Als er im Jahr 2007 in die Formel 1 gekommen sei, "wurde ich einfach vor die Kamera gestellt. Ich wurde nie angeleitet, worauf ich achten musste und wie ich da am besten durchkomme. Ich habe durch Fehler gelernt, und das ist unglaublich nervenaufreibend."
  • Er wisse, dass es den jungen Sportlern heute genauso gehe, "und ich weiß nicht, ob es das Beste für sie ist. Wir sollten mehr unterstützen, es sollte kein Druck entstehen."
09:33 Uhr

Homophobe Gesänge überschatten Mexikos Finaleinzug

Homophobe Gesänge von den Tribünen haben Mexikos Finaleinzug bei der CONCACAF Nations League überschattet - die Partie gegen Costa Rica musste in der Verlängerung sogar für drei Minuten unterbrochen werden.

  • Die Organisatoren gaben bekannt, dass mehrere Fans von Sicherheitskräften aus dem Stadion in Denver verwiesen wurden, nachdem der Stadionsprecher zuvor die "diskriminierende Sprache" verurteilt hatte.
  • Mexikos Verband wurde in den vergangenen Jahren immer wieder für homophobe Fangesänge sanktioniert.
  • Mexiko, das sich schließlich mit 5:4 im Elfmeterschießen durchsetzte, trifft im Endspiel am Sonntag auf Gastgeber USA. Die Mannschaft von Gregg Berhalter, bei der unter anderem die Deutschland-Legionäre Giovanni Reyna und Josh Sargent zum Einsatz kamen, gewann durch ein spätes Tor von Jordan Siebatcheu (89.) mit 1:0 gegen Honduras.
08:54 Uhr

Titelverteidiger geschlagen: Bitteres Aus für Schröder und James

Aus in der ersten Runde für den Titelverteidiger: Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder und Superstar LeBron James sind mit den Los Angeles Lakers in den Playoffs der NBA bereits gescheitert. Die Kalifornier verloren auch das sechste Spiel gegen die Phoenix Suns deutlich mit 100:113, damit ging die Best-of-seven-Serie 2:4 verloren.

  • Angeführt vom überragenden Devin Booker, der 47 Punkte erzielte, machte Phoenix bereits in der ersten Hälfte alles klar - von einem 29-Punkte-Rückstand konnten sich James und Co. nicht mehr erholen. "Ich habe mein ganzes Leben für diesen Moment gearbeitet", sagte Booker: "Also war es nicht an der Zeit, davor zurückzuschrecken."
  • Bei den Lakers machte sich das Fehlen von Anthony Davis deutlich bemerkbar. Der 28-Jährige hatte sich in Spiel vier an der Leiste verletzt, fehlte daraufhin in der fünften Partie - und hielt nun zu Hause nur sechs Minuten durch. Sichtlich eingeschränkt gelang Davis kein Punkt.
08:17 Uhr

"Weltklassespieler": Netzer schwärmt von Havertz

Angesprochen auf Kai Havertz gerät Ex-Nationalspieler Günter Netzer ins Schwärmen. Nach dem Gewinn der Champions League mit dem FC Chelsea sieht der 76-Jährige den Fußball-Nationalspieler auf dem Weg zur Weltklasse. "Das Schönste für mich an diesem Finale war, Kai Havertz zu sehen, wie er sich entwickelt hat. Er hat das bestätigt, was wir alle, die Fußball verstehen, in ihm sehen: Dass er ein absoluter Weltklassespieler sein kann", sagte Netzer der Deutschen Presse-Agentur.

  • Havertz hatte beim 1:0-Sieg gegen Manchester City das Siegtor für Chelsea erzielt.
  • Kurz vor dem Start der Europameisterschaft sieht Ex-Nationalspieler Netzer den 21-Jährigen nun aber auch in der Pflicht. "Das war ein Ausweis, der ihn verpflichtet, an diese Leistung anzuknüpfen. Dann ist er einer der Ausnahmespieler in der Welt, wenn dies bestätigt werden kann über die nächste Zeit. Und das ist keine Frage von den nächsten Spielen, sondern eine Entwicklung über die nächsten Jahre."
07:30 Uhr

"Wilde Entwicklung": Vettel sorgt sich um den Nachwuchs

Sebastian Vettel sieht die Kostenexplosion im Nachwuchsbereich als Problem für den gesamten Motorsport. "Es war schon immer ein teures Hobby, aber zuletzt hat es eine wilde Entwicklung genommen", sagte der viermalige Formel-1-Weltmeister im Vorfeld des Großen Preises von Aserbaidschan (Sonntag, 14 Uhr MEZ/Sky sowie im ntv.de-Liveticker): "Das ist auch nicht schnell zu beheben, die Kosten sind einfach zu hoch."

  • Es müsse "Kindern aus allen Schichten" möglich sein, Motorsport zu betreiben.
  • Auch in seiner Jugend und schon davor sei eine Karriere im Motorsport allerdings kein günstiges Unterfangen gewesen. "Michael Schumacher brauchte Hilfe, ich brauchte Hilfe, etwa die Hälfte des Weges hat man alleine geschafft, danach wurde es schwierig", sagte Vettel, "ich hatte das Glück, Unterstützung zu bekommen."
06:37 Uhr

Rekordweltmeister Russland scheitert am Erzrivalen

Rekordweltmeister Russland hat das Eishockey-Prestigeduell gegen Kanada verloren und ist schon früh auf dem Weg zum 28. WM-Titel gescheitert. Die Sbornaja unterlag 1:2 (0:0, 1:0, 0:1, 0:1) nach Verlängerung gegen den Erzrivalen, der am Samstag (13.15 Uhr/Sport1) auf die USA trifft.

  • Jewgeni Timkin (35.) brachte die Russen, die ihren letzten WM-Titel 2014 gewannen, in Führung. Adam Henrique (46.) glich aus. Den Siegtreffer in der Overtime erzielte Andrew Mangiapane (63.).
  • Die Amerikaner hatten beim 6:1 (3:0, 1:1, 2:0) gegen die Slowakei überhaupt keine Probleme hatten und feierten den siebten Sieg in Serie. Colin Blackwell (16./37.) von den New York Rangers und Conor Garland (20./59.) glänzten jeweils mit einem Doppelpack, Torhüter Calvin Petersen von den Los Angeles Kings musste nur einen Gegentreffer durch Peter Cehlarik (33.) hinnehmen.
06:03 Uhr

"Erstes Spiel ohne Diego": Maradona-Statue enthüllt

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Maradona wird jetzt mit einer Statue geehrt.

(Foto: dpa)

Vor einem Qualifikationsspiel für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 hat die argentinische Nationalmannschaft um Superstar Lionel Messi die im vergangenen Jahr gestorbene Fußballlegende Diego Maradona geehrt. Eine Statue des Weltmeisters von 1986 wurde vor dem Stadion in Santiago del Estero enthüllt.

  • "Das war ein besonderes Spiel, denn es war das erste ohne Diego", sagte Messi nach den 1:1 gegen Chile. "Wir wissen, was ihm die Nationalmannschaft bedeutet hat, und wir wissen, dass er bei uns war." Vor dem Spiel trug Messi ein Foto von Maradona auf der Brust seines Trikots.
  • Maradona war am 25. November 2020 im Alter von 60 Jahren in einer privaten Wohnanlage nördlich von Buenos Aires an einem Herzinfarkt gestorben. Das ganze Land trauerte um den weltbekannten Nationalhelden. Sein Leichnam wurde im Regierungspalast Casa Rosada aufgebahrt, Tausende Menschen zogen mitten in der Corona-Pandemie an seinem Sarg vorbei.
  • Zuletzt hatte die Staatsanwaltschaft wegen grober fachlicher Fehler Anklage gegen Maradonas Ärzte- und Pflegeteam erhoben.
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