Freitag, 04. September 2020Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau & Torben Siemer
21:27 Uhr

18 Millionen Euro? Fifa schaut sich Kruse-Transfer ganz genau an

Max Kruses Weggang von Fenerbahce Istanbul hat ein Nachspiel bei der Fifa. Der Fußball-Weltverband bestätigte, dass sich die sogenannte Kammer zur Beilegung von Streitigkeiten mit dem Fall beschäftige. Beide Parteien hätten entsprechende Klagen eingereicht. Kruses ehemaliger Klub Fenerbahce Istanbul reichte Medienberichten eine Klage in Höhe von 18 Millionen Euro bei der Fifa ein. Der Verein will gegen die Kündigung durch den ehemaligen deutschen Nationalspieler vorgehen, der mittlerweile beim Bundesligisten 1. FC Union Berlin unter Vertrag steht. Kruse selbst hatte seinerseits Klage bei der Fifa gegen Fenerbahce wegen ausstehender Gehälter von 7,5 Millionen Euro erhoben. Der 32-Jährige hatte seinen Vertrag im Juni in der Türkei einseitig gekündigt.

20:47 Uhr

Nowitzki lehnt verlockendes Angebot ab

Der ehemalige Basketball-Superstar Dirk Nowitzki hat nach Informationen der "New York Times" ein Engagement im Trainer-Team des NBA-Klubs Brooklyn Nets vorerst abgelehnt. Laut einem Bericht der Zeitung soll der neue Nets-Coach Steve Nash mit dem 42-jährigen Deutschen darüber gesprochen haben, dass er ihn als Assistenten an seiner Seite haben möchten. Nowitzki habe jedoch abgelehnt mit der Begründung, dass er nach dem Ende seiner Karriere im April vergangenen Jahres noch nicht bereit sei, in Vollzeit in die NBA zurückzukehren.

Nowitzki und der in Südafrika geborene Kanadier Steve Nash spielten von 1999 bis 2004 gemeinsam bei den Dallas Mavericks und gelten seit dieser Zeit als enge Freunde. Der 46-jährige Trainerneuling war überraschend als Chefcoach der Nets verpflichtet worden.

20:16 Uhr

Schlechter Stil? Wolfsburg-Trainer kritisiert Rekordtransfer

Trainer Stephan Lerch vom deutschen Frauenfußball-Meister VfL Wolfsburg hat seiner bisherigen Starspielerin Pernille Harder einen schlechten Stil bei ihrem vorzeitigen Wechsel zum englischen Klub FC Chelsea vorgeworfen. "Wir haben seit langem versucht, Pernille zum Bleiben zu bewegen. Ralf Kellermann (Sportlicher Leiter) hatte aber keine Chance, sie hier zu halten. Pernille hat dabei ihre Wechselabsichten mehrfach deutlich in einer nicht angenehmen Art und Weise formuliert. So etwas entspricht nicht meinen Überzeugungen, und ich würde es anders machen", sagte Lerch vor dem ersten Saisonspiel der Bundesliga gegen die SGS Essen. "Sie ist die beste Spielerin, die ich gesehen habe. Vom Zeitpunkt her ist die Situation nun extrem schlecht für uns, das hat mich schon aufgewühlt." Er nehme aber die Herausforderung an und ist optimistisch, "dass wir es hinbekommen". Der Wechsel der dänischen Nationalspielerin war in dieser Woche nur zwei Tage nach dem mit 1:3 verlorenen Champions-League-Endspiel gegen Olympique Lyon verkündet worden.

19:42 Uhr

US Open live: Kerber & Zverev auf Mission Achtelfinale

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19:17 Uhr

Ärzte sagen Nein - Köln verzichtet auf Wunschspieler

Der 1. FC Köln wird Fußball-Profi Streli Mamba nicht unter Vertrag nehmen. Der 26 Jahre alte Offensivspieler vom Zweitligisten SC Paderborn hat den Medizincheck nicht bestanden, teilte der rheinische Bundesligist mit. Bei der Untersuchung in der Mediapark-Klinik sei bei Mamba, der in Paderborn zuletzt nur individuell trainieren konnte, eine Verletzung festgestellt worden. Mamba galt als Wunschspieler der Kölner. "Wir waren uns mit Streli und mit Paderborn einig. Doch aktuell könnte er weder trainieren noch spielen. Das Risiko einer längeren Ausfallzeit wollen wir nicht eingehen, deshalb haben wir uns gegen eine Verpflichtung entschieden", sagte Kölns Sport-Geschäftsführer Horst Heldt. "Für beide Seiten hätten wir uns einen anderen Ausgang erhofft. Das ist schade."

17:55 Uhr

Vettel guckt sich am Sonntag in Monza selbst beim Rennen zu

Sebastian Vettel wird bei seinem letzten Monza-Heimspiel mit Ferrari auch selbst auf der Tribüne sitzen - zumindest als Pappaufsteller. Der viermalige Formel-1-Weltmeister griff zum Foto-Apparat und machte von seinen Ferrari-Teammitgliedern sowie sich selbst Schnappschüsse. Diese Porträts dienen als Vorlagen für Pappschilder, die auf den Rängen des Autodromo Nazionale di Monza voraussichtlich am Samstag aufgestellt werden sollen.

Eine Aktion beim Grand Prix von Italien ermöglicht es, dass Fans Selfies einsenden. Diese werden dann als Pappfigur ausgedruckt und auf die Tribünen gestellt, die wegen der Corona-Pandemie frei von Fans bleiben müssen. Mindestens 40 Euro muss man für seinen Avatar zahlen. Das Geld kommt dann unter anderem dem staatlichen Forschungsinstitut für Infektionskrankheiten in Rom zugute. Vettel hat die Kosten für sein Team übernommen und eine Extra-Spende geleistet.

17:34 Uhr

Tennisspielerin fliegt raus aus den US Open - darf New York aber nicht verlassen

Niederlage im Einzel, Aus im Doppel: Eigentlich säße die belgische Tennisspielerin Kirsten Flipkens jetzt im Flieger zurück nach Europa. Doch weil sie während der US Open Kontakt mit dem positiv auf das Coronavirus getesteten Franzosen Benoît Paire hatte, darf sie New York noch nicht verlassen. Die Corona-Bedingungen der Veranstalter in New York sehen vor, dass die Profis, die zur Kontaktgruppe von Paire gehörten, noch "zwei Wochen lang hierbleiben müssen, gerechnet ab dem letzten Kontakt mit Benoît", schrieb Flipkens bei Instagram. "Das bedeutet bis Freitag, den 11. September."

Was für die Belgierin weitreichende Folgen hätte. Durch die späte Abreise hätte sie keine Möglichkeit mehr, an der Qualifikation für das Masters-1000-Event in Rom teilzunehmen. Da sie als Nummer 72 der Welt auch keine Chance hätte, in der Woche ab dem 20. September beim kleinen Turnier in Straßburg zu starten, müsste sie ohne jede Vorbereitung auf Sand bei den French Open in Paris spielen, die am 27. September beginnen. Und das, obwohl alle ihre Corona-Tests bislang negativ waren.

17:01 Uhr

Zweitliga-Sportchef verletzt sich schwer

Tennis-Unfall eines Fußball-Funktionärs: Wie der Hamburger Zweitligist FC St. Pauli bestätigte, hat sich Sportchef Andreas Bornemann bei einem privaten Match einen Riss der Achillessehne zugezogen. Zuvor hatte die "Bild" darüber berichtet. Der 48-Jährige ist bereits operiert worden und muss für sechs bis acht Wochen einen Spezialschuh tragen. Die Hamburger treffen am Sonntag (14.00 Uhr) in einem Testspiel auf den dänischen Erstligisten Sönderjysk Elitesport. Am 13. September geht es für die Mannschaft von Trainer Timo Schultz in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den Südwest-Regionalligisten SV Elversberg. Zum Saisonauftakt in der 2. Bundesliga treten die Kiezkicker am 21. September beim VfL Bochum an.

16:28 Uhr

Löw ärgert sich: "... und dann ist der Gegner auch tot"

Auch einen Tag nach dem unglücklichen Kaltstart in die EM-Saison haderte Bundestrainer Joachim Löw mit dem in der Nachspielzeit verpassten Sieg. "Eine ganz eingespielte oder sehr routinierte Mannschaft macht das 2:0 - und dann ist der Gegner auch tot. Wir machen das nicht und bekommen dann immer auch mal ein Gegentor", sagte Löw im Interview auf der Verbandsseite dfb.de: "Ich glaube, das ist ein Prozess." Generell sei er aber vom 1:1 (0:0) zum Nations-League-Auftakt in Stuttgart gegen Spanien "positiv überrascht, wie wir bis zum 1:0 gegen starke Spanier gespielt und manche Dinge sehr gut umgesetzt haben", betonte Löw. Die letzten 20 Minuten, in denen die DFB-Auswahl sehr tief verteidigt hatte, haben ihm dagegen weniger gefallen. "Da muss die Mannschaft auch lernen, Ballbesitz zu haben, den Gegner ins Laufen zu bringen und ein paar Giftpfeile zu setzen in Form von Kontern", forderte der Bundestrainer.

15:40 Uhr

Messi ändert offenbar Meinung über Barcelona-Abschied

Lionel Messi wird einem Bericht des argentinischen Senders TyCSports zufolge den FC Barcelona doch nicht in diesem Sommer verlassen. Demnach werde der 33 Jahre alte Superstar aus Argentinien seinen Vertrag erfüllen, der am 30. Juni nächsten Jahres endet. Quellen nannte der Sender nicht. Messi wolle einen drohenden Rechtsstreit mit dem Verein vermeiden, zu dem er vor 20 Jahren gewechselt war, hieß es.

Kurz zuvor hatte Messis Vater in einem Schreiben an die spanische Fußball-Liga noch einmal erklärt, dass aus ihrer Sicht die Klausel in Messis Vertrag nicht abgelaufen sei, der zufolge er den Kontrakt einseitig kündigen kann. Die Liga erwiderte umgehend, dass sie bei ihrem Standpunkt vom 30. August bleibe, wonach die Klausel nicht mehr gelte und eine Ablösesumme fällig würde, die bei Messi bei festgeschriebenen 700 Millionen Euro liegt. Messi selbst hat sich seit dem 2:8 im Viertelfinale der Champions League gegen den FC Bayern am 14. August nicht geäußert. Seine Stellungnahme wurde von spanischen Medien aber in Kürze erwartet.

15:24 Uhr

Nagelsmann wehrt sich gegen Söder-Kritik

Trainer Julian Nagelsmann von Fußball-Bundesligist RB Leipzig kann die Kritik von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder an der Rückkehr von Zuschauern in die Stadien nicht nachvollziehen. "Das ist keine Entscheidung aus dem Bauch heraus, sondern dies ist wissenschaftlich begründet", sagte Nagelsmann in Leipzig. Der Schritt sei unter Berücksichtigung eines Hygienekonzepts und der lokalen Infektionslage erfolgt. RB darf zum Bundesliga-Auftakt gegen den FSV Mainz 05 bis zu 8500 Zuschauer ins Stadion lassen. Söder hatte angemerkt, dass Leipzig damit kein gutes Signal sende. Nagelsmann warnte davor, aufgrund der unterschiedlichen Gegebenheiten eine Neid-Diskussion zu entfachen. "Als es damals um die Öffnung von Restaurants ging, gab es auch viele Neid-Diskussionen. Das kann ich nicht nachvollziehen. Es ist doch besser, wenn zwei Restaurants offen haben, als wenn keines geöffnet hat", sagte der 33-Jährige. Aus der Bundesliga hatte Leipzig Rückendeckung von anderen Klubs erhalten.

14:25 Uhr

Sieben Monate Leidenszeit: BVB kündigt Reus-Comeback an

Fußball-Nationalspieler Marco Reus von Vizemeister Borussia Dortmund soll am Montag (17.00 Uhr) seine Rückkehr im Testspiel gegen Sparta Rotterdam feiern. "Marco hat in den letzten zwei, drei Wochen gut trainiert. Er macht einen sehr positiven Eindruck und versprüht unheimlich viel Freude", sagte Sebastian Kehl, Leiter der BVB-Lizenzspielerabteilung, in einer Medienrunde: "Er wird am Montag spielen."

Für Reus würde damit eine siebenmonatige Leidenszeit enden. Anfang Februar hatte sich der 31-Jährige beim Pokal-Aus bei Werder Bremen einen Sehnenanriss im Oberschenkel zugezogen. Ende Juli musste der BVB-Kapitän seine Rückkehr auf den Platz aufgrund einer erneuten Sehnenentzündung verschieben. Vor zwei Wochen war er ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.

13:59 Uhr

F1-Training: Verstappen landet im Reifenstapel

13:34 Uhr

Deutscher Tour-Sprinter steigt mit Antibiotikum aufs Rad

Der deutsche Sprinter Andre Greipel kämpft weiter mit den Folgen seines Sturzes beim Tour-de-France-Auftakt in Nizza. "Das Knie ist in Ordnung, aber der Körper hat eine Reaktion gezeigt", sagte Greipel vor dem Start der siebten Etappe nach Lavaur: "Ich habe angefangen, ein Antibiotikum zu nehmen. Die Wunden haben sich infiziert." Für die 168 Kilometer lange Flachetappe hatte der 38-Jährige vom Team Israel Start-Up Nation trotz des erwarteten Massensprints im Finale keine großen Erwartungen. "Ich bin nicht nur hier, um durchzufahren. Ich möchte schon versuchen, mal mitzumischen. Aber man muss es akzeptieren, wenn der Körper eine Reaktion zeigt", sagte Greipel, der von offenen Stellen am Körper berichtete: "Wer offene Stellen hat, der hat Schmerzen und schläft schlecht. Ich dachte gestern, dass ich drüber hinweg bin. Aber das scheint nicht der Fall zu sein."

13:15 Uhr

Schlagzeilen zum Start in den Nachmittag

12:50 Uhr

Schon das erste Training wird für Vettel ganz bitter

Auch das Heimrennen in Monza droht für Sebastian Vettel und Ferrari zum Trauerspiel zu werden. Im ersten freien Training zum Großen Preis von Italien (Sonntag, 15.10 Uhr/RTL, Sky und im Liveticker bei ntv.de) kam der Heppenheimer nicht über den 19. und damit vorletzten Platz hinaus. Sein monegassischer Teamkollege Charles Leclerc belegte Rang elf.

Während Mercedes mit dem Finnen Valtteri Bottas (1:20,703 Minuten) und Weltmeister sowie WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton (England/+0,245 Sekunden) erwartungsgemäß die Plätze eins und zwei belegten, bekam Ferrari auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke vor dem Toren Mailands wieder einmal die Schwäche des eigenen Antriebs sowie die schwache Aerodynamik des SF1000 vor Augen geführt. Der viermalige Weltmeister Vettel war bei seinem besten Versuch auf einer allerdings härteren und damit langsameren Reifenmischung 2,285 Sekunden langsamer als Bottas.

12:29 Uhr

Schweizer Nati darf trotz Corona-Fall spielen

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Anthony Racioppi musste die Mannschaft verlassen.

(Foto: imago images/Pius Koller)

Bei der Schweizer U21-Fußball-Nationalmannschaft hat sich ein Spieler mit dem Coronavirus infiziert. Torwart Anthony Racioppi vom französischen Erstligisten Olympique Lyon ist laut Schweizerischem Fußballverband (SFV) positiv auf das Virus getestet worden und musste deshalb das Team verlassen.

Für das EM-Qualifikationsspiel heute Abend (19 Uhr) in Schaffhausen gegen die Slowakei gaben die örtlichen Gesundheitsbehörden "aufgrund der konsequenten Umsetzung des SFV-Schutzkonzepts" dennoch grünes Licht. Alle weiteren Testresultate waren negativ ausgefallen.

11:51 Uhr

DFB-Fazit: "Sportlich war es ein Muster ohne Wert"

Mit einem Remis startet die DFB-Elf ins Länderspieljahr 2020. Im Nations-League-Spiel gegen Spanien setzt es in der letzten Sekunde den Ausgleich. Ein Spiel, das nicht viel über den sportlichen Stand der Nationalelf verrät, wie ntv-Reporter Erik Monien erklärt.

11:39 Uhr

Ziel Chelsea? Havertz reist offenbar beim DFB-Team ab

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Gerade erst da, bald schon wieder weg.

(Foto: imago images/Sportfoto Rudel)

Nun ist es wohl so weit: Kai Havertz wird seinen Vertrag beim FC Chelsea unterschreiben. So lautet zumindest die Mutmaßung der "Bild"-Zeitung. Der 21-Jährige, der gestern beim Nations-League-Spiel gegen Spanien nur auf der Bank saß, soll nämlich heute das DFB-Team verlassen.

  • Offenbar geht es nach London, wo sein Wechsel von Bayer Leverkusen zum FC Chelsea vollendet werden soll.
  • Zuletzt waren sich die Klubs noch nicht über die Ablöse für das Toptalent einig. Bayer fordert 100 Millionen Euro, Chelsea will so viel nicht zahlen.
  • Einen Hinweis zum Transfer gab am Dienstag bereits Chelsea-Profi Antonio Rüdiger. Der 27-Jährige erklärte in der DFB-Pressekonferenz, es sei "gut, dass man zwei Spieler hat, mit denen man auch im Verein ist", wenn man zur Nationalelf komme. Dabei ist das eigentlich nur einer, nämlich Timo Werner ...
10:37 Uhr

"Kraft und Power" fehlen Rückkehrer Sané noch

Es war sein erstes DFB-Spiel seit seinem Kreuzbandriss: Leroy Sané sieht sich nach 15 Monaten Pause noch längst nicht auf Top-Niveau. "Es war ein Comeback mit einer ordentlichen Leistung, aber ich bin erst bei 80 Prozent", sagte der Neu-Münchner nach dem 1:1 zum Nations-League-Start gegen Spanien.

"Ich fühle mich körperlich ganz okay, aber mir fehlt der Spielrhythmus. Ich muss Kraft und Power wiederbekommen", betonte der 24-Jährige. Unter diesen Umständen sei er "ganz froh mit meinem Spiel".

09:53 Uhr

"Nicht auf Zahnfleisch daherkommen": Rummenigge schlägt Alarm

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat vor den Strapazen in der anstehenden Spielzeit gewarnt. "Wir dürfen bei aller Euphorie nicht vergessen, dass wir vor einer Saison stehen, die so viel Stress wie nie zuvor für die Spieler bedeutet. Die Pause bis zum Auftakt ist kurz, es gibt viele Englische Wochen, und zum Abschluss steht die EM an", mahnte Rummenigge im Vereinsmagazin "51".

  • "Wir müssen in Zusammenarbeit mit den Verbänden dafür sorgen, dass die Spieler am Ende nicht auf dem Zahnfleisch daherkommen."
  • Der FC Bayern startet kommende Woche nach nur 14 Tagen Pause wieder in die Vorbereitung auf die Mitte September beginnende Saison.
  • Auch Bundestrainer Joachim Löw hat wiederholt vor einer Überbelastung der Spieler gewarnt. Für die Nations-League-Spiele hatte er daher auf die Nominierung mehrerer Profis verzichtet.
09:44 Uhr

Bittere Pleite nach doppelter Verlängerung für Islanders

Die New York Islanders haben im Play-off-Viertelfinale der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL auch ihren zweiten Matchball vergeben. Das Team des deutschen Torhüters Thomas Greiss, der erneut nicht zum Einsatz kam, verlor gegen die Philadelphia Flyers 4:5 nach Verlängerung und kassierte damit in der Best-of-Seven-Serie den Ausgleich zum 3:3. Das entscheidende Spiel findet am Samstagabend in Toronto statt.

  • Die Islanders führten zwischenzeitlich, erst in der 50. Minute kassierten sie den Ausgleich durch Scott Laughton. In der zweiten Verlängerung schlug dann Iwan Proworow für die Flyers zu.
  • Der Sieger der Serie trifft auf die Tampa Bay Lightning, die die Boston Bruins in fünf Spielen ausgeschaltet hatten.
  • Bei den in Edmonton ausgespielten Duellen im Westen ist dagegen noch alles offen. Die Vancouver Canucks erzwangen durch ein klares 4:0 gegen die Vegas Golden Knights ein Entscheidungsspiel, auch die Colorado Avalanche und die Dallas Stars müssen in eine siebte Partie.
09:12 Uhr

Sommer grämt sich wegen Nations-League-Pleite

Der Gladbacher Bundesliga-Torwart Yann Sommer hat nach der Nations-League-Niederlage der Schweizer Nationalmannschaft in der Ukraine die Verantwortung für den ersten Gegentreffer auf sich genommen. "Von 100 solchen Schüssen halte ich 95", sagte der Torhüter des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach nach der 1:2-Niederlage in Lwiw.

  • Vor dem ersten Treffer des früheren Dortmunder Bundesliga-Profis Andrej Jarmolenko (14.) hatte Sommer einen Schuss aus halbrechter Position von Alexander Timtschik nach vorne abprallen lassen. Der Ball kam über Umwege zu Jarmolenko, der zum 1:0 für die Gastgeber traf.
  • "Wir hätten nach dem ersten Schuss noch klären können, aber klar, den ersten Fehler in dieser Situation habe ich gemacht", sagte Sommer. Alexander Sinchenko (68.) gelang der Endstand zum 2:1, nachdem der frühere Frankfurter Stürmer Haris Seferovic in der 41. Minute das zwischenzeitliche 1:1 für die Schweizer erzielt hatte.
  • Die Schweiz ist am Sonntag (20.45 Uhr/ZDF sowie im ntv.de-Liveticker) in Basel der nächste Gegner der deutschen Mannschaft.
08:42 Uhr

Rebensburg-Rücktritt "reißt eine riesige Lücke"

Die dreimalige Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch sieht im Rücktritt des Aushängeschildes Viktoria Rebensburg einen schweren Schlag für den alpinen Skisport in Deutschland. "Das reißt natürlich eine riesige Lücke", sagte die frühere Spitzenfahrerin im Sport1-Interview.

  • Allerdings hofft die 35-Jährige dadurch auch auf neuen Schwung aus der (bisher) zweiten Reihe. "Vielleicht taucht ja eine Überraschung auf und jemand macht einen großen Sprung und den nächsten Schritt Richtung Weltspitze", betonte Höfl-Riesch.
  • Besonders im Riesenslalom sei jedoch niemand in Aussicht, der in Rebensburgs Fußstapfen treten könne.
  • Die 30-jährige Rebensburg, Riesenslalom-Olympiasiegerin van Vancouver 2010, hatte am Dienstag das Ende ihrer Karriere verkündet. Sie sieht sich nicht mehr auf höchstem Niveau konkurrenzfähig.
07:44 Uhr

Gänsehaut und Tränen: Ajax verabschiedet van de Beek

Wenn man so verabschiedet wird, kann man nicht viel falsch gemacht haben. Nach zwölf Jahren verlässt Donny van de Beek seinen Heimatverein Ajax Amsterdam. Es zieht ihn zu Manchester United. Zum Abschied sollte er besser so einige Taschentücher parat haben. Aber sehen Sie selbst:

07:09 Uhr

Chancen gegen Hamilton? Verstappen glaubt nicht an Monza-Pole

Im traditionsreichen Monza tritt die Formel 1 zum nächsten Gastspiel an. Der sogenannte "Party-Modus" bleibt den Teams dort verwehrt. Eine Chance auch für Red Bull gegen das übermächtige Mercedes im Qualifying? Max Verstappen bezweifelt das im Interview.

Sendehinweis: Die Freien Trainings können Sie heute live auf ntv.de verfolgen. Das 1. Freie Training startet um 11 Uhr, das 2. dann später um 15 Uhr.

06:53 Uhr

DOSB-Präsident über Fans: Leipzigs Vorpreschen ist beispielhaft

DOSB-Präsident Alfons Hörmann sieht im Vorpreschen einiger Vereine aus Sachsen im Kampf um die Rückkehr von Zuschauern in deutsche Stadien und Arenen einen vorbildhaften Charakter für die Teamsportarten. Die Veranstaltungen dort in nächster Zeit könnten wertvolle Hinweise liefern, wie man Zuschauer wieder verantwortungsvoll ins Wettkampfgeschehen integrieren könne.

  • "Für die Teamsportarten neben dem Fußball wird es in den kommenden Wochen vor allem darum gehen, dies auch in den Sporthallen zu ermöglichen", sagte Hörmann dem SID.
  • Sportarten wie Handball, Eishockey, Basketball oder Volleyball seien "in weit größerem Ausmaß von Zuschauern und Ticketerlösen abhängig".
  • RB Leipzig hatte intensiv an Hygienekonzepten gearbeitet und schließlich vom örtlichen Gesundheitsamt grünes Licht für den Besuch von 8500 Besuchern zum Saisonstart der Fußball-Bundesliga am 20. September gegen Mainz 05 erhalten.
  • Handball-Bundesligist DHfK Leipzig hatte gemeinsam mit der Uni Halle und Musiker Tim Bendzko im Rahmen der Studie "Restart-19" eine Konzert-Simulation mit 1500 Probanden veranstaltet und wichtige Aufschlüsse für die Fan-Rückkehr erhalten. DHfK Leipzig hofft nach dem aufwändigen Test, dass zum Saisonstart am 1. Oktober Zuschauer in die Leipziger Arena dürfen.
06:00 Uhr

Neben Neymar: Drei weitere PSG-Stars mit Corona infiziert

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Der gemeinsame Urlaub war wohl ein Fehler ...

(Foto: imago images/PanoramiC)

Drei weitere Spieler des französischen Fußball-Meisters Paris St. Germain sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab der Champions-League-Finalist bei Twitter bekannt. Erst am Mittwoch hatte PSG von drei Fällen berichtet, zu den Betroffenen gehört nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP auch der brasilianische Superstar Neymar.

  • Die anderen Spieler sollen Angel di Maria und dessen argentinischer Landsmann Leandro Paredes sein. PSG bestätigte dies nicht, auch nicht die Namen der drei weiteren Erkrankten. Laut "L'Equipe" sind es Verteidiger Marquinhos, Stürmer Mauro Icardi und Torhüter Keylor Navas.
  • Wie die "L'Equipe" berichtete, waren nach dem CL-Endspiel gegen Bayern München (0:1) mehrere PSG-Spieler in der vergangenen Woche gemeinsam mit Freunden und Familien zu einem Kurzurlaub nach Ibiza geflogen. Alle sechs positiv getesteten Profis waren angeblich beim Trip dabei.
  • Die Mannschaft des deutschen Trainers Thomas Tuchel hat nach dem verlorenen Finale noch kein Saisonspiel bestritten.