Freitag, 05. Juni 2020Der Sport-Tag

22:34 Uhr

DFL wirbt für Corona-App auf Trikotärmeln

Die Deutsche Fußball Liga will nach Informationen des Portals "Sportbuzzer" an den letzten beiden Spieltagen der Bundesliga und der 2. Liga für die geplante Corona-Warn-App des Bundes werben. Anstelle des Logos der jeweiligen Spielklasse auf den Trikotärmeln solle es dann Ende Juni eine Werbefläche für die App geben. Auf der Schiedsrichter-Tafel solle anstatt des Bundesliga-Logos ein Hinweis auf die App zu sehen sein. Die DFL habe sich dazu auf Anfrage bisher nicht geäußert, hieß es in dem Bericht weiter. Die Bundesregierung will mit einer sogenannten Tracing-App die Infektionsketten des Coronavirus besser erkennen und dafür sorgen, dass bei einer Lockerung für das öffentliche Leben die Ausbreitung des Coronavirus nicht wieder stark ansteigt. Die App soll noch im Juni veröffentlicht werden. Wird ein Nutzer positiv auf Covid-19 getestet und dieser Status in der App erfasst, sollen die anderen Anwender darüber informiert werden, dass sie sich in der Vergangenheit in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben.

21:46 Uhr

Klopp traut Bayern Champions-League-Titel zu - hat aber anderen Favorit

Liverpools Teammanager Jürgen Klopp traut Bayern München in diesem Sommer den Triumph in der Champions League zu. "Die Bayern haben eine gute Chance. Das sieht alles sehr rund aus, aber so muss es natürlich auch bleiben", sagte der 52-Jährige im Sky-Interview. Sein Favorit auf den Titel in der Königsklasse sei allerdings Manchester City. Einen möglichen Vorteil für den deutschen Fußball-Rekordmeister sieht Klopp in der längeren Pause zwischen dem Ende der nationalen Meisterschaft und dem für August geplanten Wiederbeginn der internationalen Wettbewerbe. "Im Finale braucht man schon seine besten elf Spieler. Das hatten irgendwie alle Champions-League-Sieger in den letzten Jahren", sagte Klopp, "daher glaube ich, dass die Bayern die größte Chance haben. Denn wenn sich einer ihrer Spieler leicht verletzen sollte, kann er sich in der Zeit bis zur Champions League wieder auskurieren". Die Premier League plant nach der Corona-Pause einen Restart am 17. Juni.

21:21 Uhr

Basketballer sollen Tracking-Chips beim BBL-Meisterturnier tragen

Die Profis der Deutschen Basketball-Bundesliga (BBL) sollen Tracking-Chips beim Turnier um die Deutschen Meisterschaft tragen, das am Samstag in München beginnt. Damit sollen ihre Bewegungen überwacht werden, sagte Liga-Geschäftsführer Stefan Holz gegenüber ESPN. Dieser Bewegungsverfolgungschip könnte Datenschutzbedenken mit sich bringen - denn die Spieler selbst haben dem Einsatz von Trackern nicht zugestimmt und wurden wohl bei ihrer Ankunft in München erstmals darüber informiert. Holz erklärte aber, dass das Tragen der Chips nicht verpflichtend sei, sie nur im Hotel getragen werden sollten und dass nur die Hotel-Ärzte - und auch nur bei einem positiven Fall - Zugang zu den Daten hätten.

20:31 Uhr

Liverpool kann Meistertitel an der Anfield Road einfahren

imago0047044203h.jpg

Sadio Mané und seine Mitspieler werden alles daran legen, um den Titel an der heimischen Anfield Road einzufahren.

(Foto: imago images/Action Plus)

Zwei Siege fehlen dem FC Liverpool noch zur ersten Meisterschaft seit 30 Jahren: Teammanager Jürgen Klopp könnte mit dem Champions-Leauge-Sieger den englischen Meistertitel an der heimischen Anfield Road einfahren. Wie aus den offiziellen Ansetzungen der Premier League hervorgeht, dürfen die Reds das zweite Spiel nach dem Restart gegen Crystal Palace am 24. Juni planmäßig in der eigenen Arena austragen.

Die Ligaspitze hatte es sich bislang offengehalten einige Partien auf neutralem Boden auszutragen, um eventuelle Fanansammlungen vor den Stadien zu verhindern. Nun erhielten die meisten Vereine für die Spieltage 30 bis 32 grünes Licht, dass sie ihre Heimspiele in der eigenen Arena spielen dürfen. Bei zwei Partien ließ es die Premier League aber weiterhin offen. So ist weiterhin unklar, wo der FC Everton den Stadtrivalen um Klopp am 21. Juni zum ersten Spiel nach dem Restart empfangen wird. Auch der Austragungsort für das Spitzenspiel der Reds bei Manchester City am 2. Juli muss in den kommenden Tagen noch fixiert werden.

19:55 Uhr

Video: Deshalb schwärmt Bayern-Coach Flick von Kai Havertz

Kai Havertz, da sind sich die meisten einig, ist eines der größten Talente im Fußball. Im Sommer wechselt er womöglich den Verein, immer wieder ist vom FC Bayern die Rede. Coach Flick jedenfalls spricht in den allerhöchsten Tönen vom Leverkusener Juwel.

19:03 Uhr

Finanzvorstand Peter Peters verlässt Schalke nach 27 Jahren

Der FC Schalke 04 und Finanzvorstand Peter Peters gehen nach 27 Jahren getrennte Wege. Der Fußball-Bundesligist teilte überraschend mit, dass Peters darum gebeten habe, seinen Vertrag vorzeitig zum 30. Juni zu lösen. "Der Aufsichtsrat hat dieser Bitte heute entsprochen", hieß es vom Revierclub weiter. Seit 1993 führte der 57 Jahre alte Peters, der zudem Aufsichtsratschef der Deutschen Fußball Liga (DFL) und DFB-Vizepräsident ist, zunächst als Geschäftsführer und später als Vorstand Finanzen und Organisation den FC Schalke 04 in verantwortlicher Position. Lange war Peters an der Seite von Ex-Manager Rudi Assauer tätig.

18:28 Uhr

"Ein absoluter Witz": Sancho verhöhnt DFL-Strafe

Sancho DFL.png

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat nach den umstrittenen Fotos eines Friseurtermins die Spieler Manuel Akanji und Jadon Sancho von Borussia Dortmund mit Geldstrafen in nicht bekannter Höhe belegt. Sancho äußerte nun via Twitter, was er von der DFL-Strafe hält: gar nichts. "Ein absoluter Witz, DFL", schrieb der Topscorer der Bundesliga auf Englisch in einem Post, den er mittlerweile gelöscht hat. Die beiden Profis hätten "bei häuslichen Friseurterminen offenkundig gegen allgemeine Hygiene- und Infektionsschutzstandards sowie insbesondere gegen das medizinisch-organisatorische Konzept der DFL-Taskforce" verstoßen, teilte die DFL mit.

17:30 Uhr

20 Millionen plus Boni? Hertha-Wechsel von Draxler rückt wohl näher

Noch im Winter soll Nationalspieler Julian Draxler von Paris Saint-Germain Hertha BSC eine Absage erteilt haben. Nun nehmen die Gerüchte wieder Fahrt auf. Laut dem Portal "parisfans.fr", das sich auf gut informierte Quellen beruft, nimmt ein Wechsel von Draxler im Sommer zur Hertha Formen an. Demnach sind die Berliner bereit bis zu 20 Millionen Euro plus Boni für den 26-Jährigen an PSG zu überweisen. Bei der Alten Dame soll Draxler dem Bericht zufolge einen Vierjahresvertrag unterschreiben und rund vier Millionen Euro pro Jahr einstreichen. Auch Draxler will den französischen Hauptstadtklub dem Bericht zufolge verlassen, um Spielpraxis für die Europameisterschaft 2021 zu sammeln.

Bei PSG kam der Angreifer auch wegen Verletzungen in der abgebrochenen Ligue-1-Saison nur auf elf Einsätze. Der Vertrag des ehemaligen Schalkers läuft nur noch bis 2021. Will Paris noch Geld mit Draxler-Transfer verdienen, muss er im Sommer verkauft werden. Im Februar hatte die "Sport Bild" noch berichtet, dass Draxler Hertha aufgrund unterschiedlicher Gehaltsvorstellungen eine Absage erteilte.

16:50 Uhr

Unterschenkel: Messi verletzt sich eine Woche vor Liga-Restart

Stürmerstar Lionel Messi vom FC Barcelona hat sich kurz vor dem Wiederbeginn der spanischen Primera Division eine leichte Muskelverletzung im rechten Unterschenkel zugezogen. Acht Tage vor dem ersten Spiel des Tabellenführers gegen Mallorca habe der 32 Jahre alte Argentinier nicht am Gruppentraining teilgenommen, teilte sein Klub mit. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme, in den kommenden Tagen werde Messi wieder gemeinsam mit der Gruppe arbeiten.

Der spanische Profi-Fußball nimmt den Spielbetrieb nach dreimonatiger Corona-Zwangspause am kommenden Mittwoch mit der zweiten Halbzeit der im Dezember abgebrochenen Zweitliga-Partie zwischen Rayo Vallecano und Albacete Balompie wieder auf. Es wird danach an allen Wochentagen Erstliga-Fußball geben. Am Donnerstag folgt mit dem Stadtderby Betis gegen FC Sevilla das erste Spiel der La Liga. Am Samstag darauf tritt die Azulgrana auswärts gegen Mallorca an, den derzeit Drittletzten der Tabelle.

16:13 Uhr

Gesa Krause zürnt: Fußball ja - aber kein Hindernislauf bei den DM?

*Datenschutz

Hindernis-Ass Gesa Krause ist erbost darüber, dass bei den geplanten deutschen Leichtathletik-Meisterschaften am 8./9. August in Braunschweig keine Laufwettbewerbe ab 1500 Meter zum Programm gehören. "Kein Hindernislauf und keine Mittelstrecken bei den Deutschen Meisterschaften in diesem Jahr - ich bin sprachlos", kritisierte die 27-jährige zweimalige Europameisterin über 3000 Meter Hindernis von der LG Eintracht Frankfurt bei Instagram. Die Titelkämpfe in Braunschweig sollen nach der Corona-Verordnung ohne Zuschauer und unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln ausgetragen werden. In den Läufen ab 1500 Meter sieht der Deutsche Leichtathletik-Verband die Einhaltung als nicht zu gewährleisten an. "Eine Entscheidung, die ich nicht nachvollziehen und die ich in keinem Sinne befürworten kann", schrieb die WM-Dritte Krause. "Corona ist und war ein großes Thema, aber man spielt Fußball mit 22 Athleten auf dem Platz in vollem Gange und bei einem Meisterschaftsfinale mit 8-12 Läufern/Läuferinnen soll das nicht möglich sein?!" Leichtathletik bedeute Laufen, Springen, Werfen - "und ohne Laufen ist es nicht das Gleiche", meinte Gesa Krause. "Ich werde weiter hart arbeiten und hoffentlich baldigst wieder am Start stehen können - Fakt ist, es wird nicht über die 3000 Meter Hindernis bei der DM in Braunschweig sein."

15:18 Uhr

Klopp schwärmt von "außergewöhnlichem Moment"

*Datenschutz

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp ist beeindruckt, wie seine Spieler ihre Solidarität mit den Protesten zum Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA gezeigt haben. "Ich bin ja schon seit langem ganz stolz auf die Burschen, aber das war noch mal ein außergewöhnlicher Moment", sagte Klopp dem Sender Sky. "Als ich sie da gesehen habe und dieses Foto gemacht wurde, da war ich richtig stolz, weil es einfach auch eine wichtige Message ist."

  • Die Profis des Premier-League-Tabellenführers waren beim Training am Montag symbolisch am Anstoßkreis niedergekniet, um ihre Unterstützung für die weltweiten Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt zu zeigen.
  • Ein Foto von der Aktion posteten Liverpool-Spieler wie Virgil van Dijk, Jordan Henderson und Trent Alexander-Arnold in sozialen Medien mit dem Kommentar "Einigkeit ist Stärke" und dem Hashtag "Black Lives Matter".
  • Die Initiative sei ganz spontan von den Spielern ausgegangen, sagte Klopp. "Wenn man sich unsere Mannschaft anschaut, wir haben Spieler aus Afrika, aus England usw. Es ist für uns schon so selbstverständlich, dass wir im ersten Moment gar nicht darüber nachgedacht haben, dass wir eine Message senden könnten" erklärte der Coach. "Weil es völlig normal ist. Keinem war klar, dass wir das noch mal sagen müssen. Aber dann ist es den Jungs aufgefallen."
14:44 Uhr

Eishockey-Legende spielt immer weiter

imago0046964358h.jpg

Jaromir Jagr steht auch mit 48 noch auf dem Eis.

(Foto: imago images/CTK Photo)

Das ist unglaublich: Tschechiens Eishockey-Idol Jaromir Jagr steht trotz seiner 48 Jahre vor einem Wechsel zum tschechischen Traditionsverein Sparta Prag. Dies berichtet die Tageszeitung "Sport".

  • Der zweimalige Stanley-Cup-Sieger Jagr steht beim HC Kladno unter Vertrag, dessen Besitzer er ist. Durch den vorzeitigen Abbruch der ersten Liga (Extraliga) wegen des Coronavirus ist sein Heimatklub jedoch in die zweite Liga abgestiegen.
  • Laut Radio Prag International bestehe aber auch noch die Möglichkeit, dass Jagr seine fast 30 Jahre andauernde Karriere doch in Kladno beendet. Jagr hatte 2019 den Aufstieg Kladnos in die Extraliga im Alleingang perfekt gemacht.
  • Ausnahmekönner Jagr hatte die NHL in der Saison 2017/18 verlassen und war zu seinem Ex-Klub zurückgekehrt. Zuletzt spielte Jagr, als Olympiasieger, Weltmeister und NHL-Champion Mitglied im sogenannten Triple Gold Club, in Nordamerika für die Calgary Flames.
13:17 Uhr

Tennis-Jungstar Gauff ruft emotional zum Kampf gegen Rassismus auf

Diese erst 16-Jährige ist verdammt erwachsen: Tennis-Nachwuchsstar Cori Gauff. Mit einer emotionalen Rede rief sie zum Kampf gegen Rassismus auf: "Wenn du schwarze Musik hörst, wenn du schwarze Kultur magst, wenn du schwarze Freunde hast, dann ist das auch dein Kampf", sagte die diesjährige Achtelfinalistin bei den Australian Open.

  • Die US-Amerikanerin selbst sei noch zu jung, um zu wählen, "aber es liegt in eurer Hand zu wählen: für meine Zukunft, für die Zukunft meiner Brüder, für eure Zukunft", sagte die Weltranglisten-52. im Hinblick auf die Präsidentschaftswahl im November. Sie fordere Veränderung und versprach, ihre Plattform zu nutzen, um wichtige Informationen zu verbreiten und Rassismus zu bekämpfen.
  • Auch andere Tennis-Stars haben gegen den gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd infolge eines brutalen Polizeieinsatzes in den USA protestiert. Der schwarze US-Amerikaner Frances Tiafoe hatte unter anderem unter dem Hashtag "Schläger runter, Hände hoch" ein Video auf Instagram veröffentlicht. Auch die Weltranglistenerste Naomi Osaka, Serena Williams oder der Franzose Gael Monfils beteiligten sich.
12:53 Uhr

So reagiert Weigl auf den Bus-Angriff bei Benfica

*Datenschutz

Idioten - anders kann man sie doch nicht nennen - greifen nach dem 0:0 von Benfica Lissabon gegen Tondela den Bus des portugiesischen Erstligisten an. Verletzt werden dabei zwei Spieler, einer von ihnen ist Ex-Bvb-Profi Julian Weigl. Er muss im Krankenhaus behandelt werden - meldet sich aber nun zu Wort.

  • "Ich möchte euch wissen lassen, dass es mir gut geht. Wir hatten wirklich Glück!", schreibt der 24-Jährige zu einem Bild, das ihn mit Teamkollege Andrija Zivkovic zeigt. Während Weigl keine sichtbaren Verletzungen hat, trägt der Rechtsaußen ein Pflaster über dem rechten Auge. Beide Profis waren laut Verein von Splittern getroffen worden.
  • Weigl äußerte weiter sein Unverständnis zu der Tat: "Wir machen alle Fehler, aber es wurde eine Grenze überschritten! Steine auf einen Bus zu werfen, ohne sich darum zu kümmern, ob jemand verletzt wird? Ich weiß, dass die echten Benfica-Fans nicht so sind!"

Mehr zum Angriff lesen Sie hier.

12:25 Uhr

Deutscher Box-Star soll Frau geschlagen haben

Tom Schwarz droht der Karriere-K.o. – außerhalb des Rings. Wie die "Mitteldeutsche Zeitung" berichtet, soll der Schwergewichts-Boxer eine junge Frau mit der Faust geschlagen haben. Demnach habe Schwarz am 31. Mai in Lotsau (Sachsen-Anhalt) eine 26-Jährige niedergestreckt. Die Polizei bestätigte dem Blatt einen entsprechenden Vorfall, gab aber keine Auskunft, ob es sich bei dem Beschuldigten um Schwarz handelt. Laut MZ werde gegen Schwarz ermittelt. Sein Boxstall SES suspendierte den 26-Jährigen umgehend. Schwarz wurde vor rund einem Jahr einem größeren Publikum bekannt. Am 15. Juni 2019 traf er in Las Vegas auf Schwergewichts-Champion Tyson Fury. Gegen den "Gypsy King" war Schwarz allerdings chancenlos, verlor durch Technischen K.o. in Runde 2.

11:41 Uhr

Corona-Symptome ignoriert? Valencia erhebt Vorwürfe gegen Gasperini

Trainer Gian Piero Gasperini von Atalanta Bergamo hat verärgert auf die Kritik des FC Valencia reagiert. Der spanische Erstligist hatte den Coach unter anderem als "verantwortungslos" bezeichnet, weil er während des Champions-League-Achtelfinals im März offenbar Corona-Symptome ignoriert und am Spiel teilgenommen hatte. "Ich weiß, dass ich alle Sicherheitsvorkehrungen berücksichtigt habe, Valencias Polemik ist wirklich beleidigend", sagte der 62-Jährige bei Sky Sport: "Bei mir wurden keine Abstriche genommen, und als ich mich im Mai einem Antikörper-Test unterzogen habe, wurde entdeckt, dass ich mich mit dem Virus infiziert hatte. Ich hatte aber weder Fieber noch Atemprobleme." Er habe sich lediglich vor und nach dem Spiel schlecht gefühlt. Die Partie in Valencia wurde auf Anweisung der Gesundheitsbehörden vor leeren Rängen ausgetragen. Im Anschluss an das Achtelfinale wurden beim FC Valencia zehn Spieler und 15 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet.

11:03 Uhr

Nach Daten-Diebstahl: Neymar bekommt 105 Euro Nothilfe

imago46938528h.jpg

105 Euro sind auch für Neymar Geld.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Er ist der teuerste Fußballer weltweit - dennoch haben die brasilianischen Behörden Star-Stürmer Neymar zunächst umgerechnet 105 Euro als Corona-Hilfe zugestanden. Der vorläufige Bescheid über die Unterstützungszahlung, die eigentlich Geringverdienern durch die Corona-Krise helfen soll, ging laut einem Medienbericht auf einen Diebstahl der Daten des Nationalspielers zurück. Neymars Name, Geburtsdatum und seine Ausweisnummer seien genutzt worden, um die Corona-Hilfe der brasilianischen Regierung zu beantragen, berichtete das Online-Portal "UOL" am Donnerstag.

10:09 Uhr

Real Madrid macht bei Havertz ernst - und lässt Bayer hoffen

065ca78146c395700dd11724592bc563.jpg

Bleibt er eventuell doch noch ein Jahr bei Bayer?

(Foto: REUTERS)

Real Madrid soll seinem Werben um Kai Havertz mit einer ersten Offerte an Bayer Leverkusen Nachdruck verliehen haben. Wie die "Bild" berichtet, hätten die Spanier für den umworbenen Mittelfeldstar rund 80 Millionen Euro geboten. Nach Informationen der Zeitung soll Leverkusen das Real-Angebot aber vorerst abgelehnt haben. Unter 100 Millionen Euro soll Havertz nicht wechseln dürfen. Zudem wollen die Königlichen nach Informationen der Zeitung den 20 Jahre alten Havertz noch ein Jahr an die Werkself ausleihen, ehe er 2021 nach Madrid wechselt. Damit hätte Bayer schon im kommenden Transferfenster die Möglichkeit, die Havertz-Ablöse in neue Spieler zu investieren.

09:35 Uhr

Julian Weigl wird bei Attacke bei Mannschaftsbus verletzt

Der ehemalige Dortmunder Julian Weigl ist bei einem Angriff auf den Bus von Benfica Lissabon verletzt worden. Unbekannte Täter hatten das Fahrzeug nach dem Spiel gegen Tondela (0:0) am Donnerstagabend mit Steinen beworfen. "Julian Weigl und Andrija Zivkovic wurden zur Beobachtung ins Krankenhaus da Luz gebracht, nachdem sie von Splittern getroffen worden waren", teilte der Verein mit. Die Verletzungen sind anscheinend nicht schwerwiegend. Die Polizei ermittelt, bisher gibt es keine Erkenntnisse zu den Tätern.

Weigl war im Sommer vom BVB nach Portugal gewechselt. Er gehörte auch zur Dortmunder Mannschaft, auf die im April 2017 ein Bomben-Attentat verübt wurde.

08:10 Uhr

"Gin"-Genie? Arnautovic sorgt mal wieder für Aufsehen

Marko Arnautovic hat seinen eigenen Gin auf den Markt gebracht. "Arnautovic Gin" heißt der Tropfen. Der ehemalige Bremer sagt: Das Getränk habe Qualität, es stehe ja sein Name drauf. Ein klassischer Arnautovic. Der Stürmer gilt als extrovertiert und, sagen wir, äußerst selbstbewusst. Käufer sollen den Gin genießen und "nicht 10, 15 Flaschen kaufen und sich weghauen", sagt der 85-malige Nationalspieler. Früher habe er selbst gerne das Nachtleben unsicher gemacht, wie der 31-Jährige sagte. Er sei aber ruhiger geworden: "Ich bin nicht der Typ, der viel Alkohol trinkt." Dann lieber verkaufen. Die 0,5-Liter-Flasche wird etwa 35 Euro kosten. Arnautovic hat sich bei der Geschmacksrichtung des Gins an seiner Herkunft orientiert. In der Spirituose werden österreichische Aprikosen und serbische Pflaumen zu schmecken sein. Arnautovics Mutter stammt aus Österreich, sein Vater aus Serbien.

07:36 Uhr

Rasender Schwede meistert Regen-Wirrwarr

07:03 Uhr

58 km/h zu schnell: Bundesliga-Star muss Führerschein abgeben

imago0047286941h.jpg

Erstmal nicht am Steuer: Mahmoud Dahoud.

(Foto: Jürgen Fromme/firo Sportphoto/PO)

Fahrverbote und Bundesliga-Stars – das hat "Tradition". Nächster Übeltäter (siehe hier und hier): BVB-Mittelfeldspieler Mahmoud Dahoud. Zwei Monate darf der 24-Jährige nicht ans Steuer. Dazu kommen 280 Euro Strafe. Das hat das Amtsgericht in Mönchengladbach entschieden. Was war passiert? Der Fehltritt liegt fast zwei Jahre zurück. Als Dahoud noch für die Gladbacher Borussia am Niederrhein kickte, soll der Mittelfeld-Profi nach "Bild"-Informationen mit 108 km/h in Mönchengladbach geblitzt worden sein. Erlaubt war allerdings gerade mal Tempo 50. Weil der 24-Jährige den Vorwurf bestreitet, legte er Einspruch ein. Den wies nun das Amtsgericht jedoch zurück, nachdem Dahoud nicht zum Gerichts-Termin erschienen war.

06:29 Uhr

Pesic zum Finalturnier: "Ganz großer Sieg für den Basketball"

Marko Pesic steht vor einem Spiel am Spielfeldrand. Foto: Annegret Hilse/dpa/Archivbild

Marko Pesic ist sehr froh darüber, dass die BBL ihre Saison mit einem Finalturnier fortsetzen kann.

(Foto: Annegret Hilse/dpa/Archivbild)

Für Bayern Münchens Geschäftsführer Marko Pesic ist das am Samstag beginnende Finalturnier eine "Riesensache" und "ein ganz großer Sieg für den Basketball". Das sagte der 43-Jährige dem "Münchner Merkur" und der "tz". Dieser Erfolg sei "schwer erkämpft". Er habe vor Kurzem ein Interview mit dem argentinischen Ex-Fußballer Jorge Valdano gelesen, berichtete Pesic. "Er sagte, die Deutschen haben es geschafft, in der Krise nicht reflexartige Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Und so hat sich das auch in der BBL eingependelt", betonte der Manager. "In einer guten Zusammenarbeit." Das zunächst angekündigte Verbot von Protestaktionen von Basketballern beim Final 10 nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd in den USA hatte zuletzt für Diskussionen gesorgt. Pesic hat dazu eine klare Position: "Ganz ehrlich, ich bin ein großer Freund der freien Meinungsäußerung. Ich finde es sogar gut, wenn ein Spieler seine Meinung sagt."

05:56 Uhr

Was Mario Götze zum Verhängnis geworden ist

Mario Götze ist nach Meinung von Michael Ballack ein "fantastischer Fußballer, und er war ganz sicher einer der Besten, die wir je in Deutschland hatten". Warum sich Borussia Dortmund nun von dem Schützen des goldenen Tores im WM-Finale 2014 trennt, begründete der Sachse wie folgt. "Der Spielstil der Neuzeit ist ihm nun zum Verhängnis geworden", sagte Ballack im Interview bei Sport1. "Dieses Pressen mit hohem Tempo, die vielen Sprints, dafür ist er nicht so prädestiniert." Götze sei ein Instinktfußballer, der auf dem Platz weiß, wo er hinlaufen und wo der Pass landen muss. "Wenn ein Spieler wie er mit strikten Aufgaben in der Offensive und Defensive beauftragt wird, tut er sich schwer und verliert an Qualität. Er sollte sich einen Verein suchen, in dem die taktischen Zwänge nicht ganz so extrem sind", unterstrich Ballack.

Unsere ausführliche Meldung zum Thema lesen Sie übrigens hier!