Freitag, 08. Januar 2021Der Sport-Tag

23:14 Uhr

Weitsprung-Weltmeister Manyonga wegen Doping-Verstößen suspendiert

Erneuter Wirbel um Weitsprung-Weltmeister Luvo Manyonga: Wegen eines Verstoßes gegen die Meldeauflagen wurde der Südafrikaner am Tag seines 30. Geburtstags von der unabhängigen Integritätskommission AIU des Leichtathletik-Weltverbandes World Athletics vorläufig suspendiert. Die Athleten müssen täglich für den Zeitraum von einer Stunde ihren Aufenthaltsort mitteilen, um für unangemeldete Dopingkontrollen erreichbar zu sein. Bei drei Verstößen droht eine einjährige Dopingsperre. Um das wievielte Vergehen es sich bei Manyonga handelt, teilte die AIU nicht mit. Luvo Manyonga war 2012 bei einer Dopingkontrolle positiv auf Amphetamine getestet und später für 18 Monate gesperrt worden. 2016 gewann er bei den Olympischen Spielen in Rio Silber, ein Jahr später bei der WM in London Gold. Seine Bestleistung steht bei 8,65 m.

22:34 Uhr

Gnabry erzielte das Nationalmannschaftstor des Jahres

Serge Gnabry hat das schönste Länderspieltor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft 2020 erzielt. Bei der Wahl zum Treffer des Jahres durch den DFB-Fanklub erhielt das feine Hackentor des Stürmers des FC Bayern zum 3:3-Endstand im Nations-League-Spiel gegen die Schweiz 55,5 Prozent der Stimmen. Weit dahinter landeten die Treffer des Gladbachers Florian Neuhaus (22 Prozent) und von Gnabrys Münchner Teamkollegen Leroy Sané (12,2).

Gnabrys Tor Mitte Oktober in Köln war das letzte in einer aufregenden Partie gegen die Eidgenossen, in der die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw frühzeitig mit 0:2 und später auch noch einmal mit 2:3 in Rückstand gelegen hatte. Der 25-jährige Gnabry überwand nach Vorarbeit von Offensivkollege Timo Werner den Gladbacher Torwart Yann Sommer im Schweizer Tor elegant mit der Hacke.

21:13 Uhr

Wenn Trump weg ist: LA Lakers wollen ins Weiße Haus

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2018 empfing Donald Trump die Meister im College Football mit Fast Food.

(Foto: imago images/Everett Collection)

Deutschlands Basketballstar Dennis Schröder von NBA-Champion Los Angeles Lakers darf auf ein Treffen mit dem neuen US-Präsidenten Joe Biden hoffen. Wie bekannt wurde, hoffen die Lakers auf eine Einladung ins Weiße Haus, sobald Biden am 20. Januar offiziell in sein neues Amt eingeführt worden ist.

In den USA ist es Tradition, dass der US-Präsident Titelträger großer US-Profiligen in seinen Amtssitz einlädt. In den vergangenen Jahren jedoch hatten die NBA-Meister ein Treffen mit dem inzwischen abgewählten Donald Trump verweigert. Letzter NBA-Titelträger im Weißen Haus waren die Cleveland Cavaliers im Jahr 2016. Eingeladen wurden sie damals von Barack Obama. Die Golden State Warriors (2017 und 2018) sowie die Toronto Raptors (2019) verzichteten auf einen Empfang durch Trump.

20:31 Uhr

Akanji zu Kapitol-Sturm: "Was wenn 'der Schwarze' über den Zaun geklettert wäre"

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Manuel Akanji hat eine klare Meinung zu dem Kapitol-Sturm in Washington.

(Foto: WITTERS)

Die Krawalle in Washington mit dem Sturm des Kapitols durch Anhänger des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump haben auch den Dortmunder Bundesligaprofi Manuel Akanji aufgewühlt. "Es ist unglaublich, wie weit solche Extremisten im Zeitalter der Demokratie überhaupt gekommen sind", sagte der Innenverteidiger bei Sport1: "Als Halb-Afrikaner frage ich mich außerdem, was passiert wäre, wenn 'der Schwarze' über den Zaun geklettert wäre und das Kapitol gestürmt hätte. Das möchte ich mir gar nicht ausmalen."

Der Schweizer nahm Bezug auf die zahlreichen Fälle von Polizeigewalt gegen Schwarze in den vergangenen Monaten. "Es wurden in der Vergangenheit Menschen in den USA schließlich schon für viel weniger erschossen oder Opfer von polizeilicher Gewalt", sagte der Schweizer Innenverteidiger: "Das bringt einen schon zum Nachdenken. Das Land ist, wie unsere Gesellschaft in dieser Hinsicht auch, tief gespalten. Das ist beängstigend."

19:35 Uhr

Bayern ohne Gnabry aber mit Goretzka, Süle und Costa - Gladbach ohne Pléa

Nationalspieler Serge Gnabry fehlt dem FC Bayern München aufgrund einer Prellung im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach (20.30 Uhr im Liveticker auf ntv.de). Für ihn startet Douglas Costa. Außerdem steht Niklas Süle anstatt zuvor Jérôme Boateng in der Startelf neben David Alaba, Leon Goretzka ersetzt Corentin Tolisso. Bei den Gladbachern findet sich Stürmer Alassane Pléa überraschenderweise weder in der Startelf noch auf der Bank wieder. Dafür startet Breel Embolo.

18:38 Uhr

Rose kann sich BVB-Wechsel laut Medienbericht "gut vorstellen"

Zwar betreut nach der Entlassung von Lucien Favre aktuell Newcomer Edin Terzic die Profis von Borussia Dortmund. Zur neuen Saison wird der BVB aber wohl auf einen neuen Cheftrainer setzen. Die Zeichen verdichten sich, dass es sich dabei um Marco Rose von Borussia Mönchengladbach handeln wird. Und der Gladbach-Coach, in dessen Vertrag für den kommenden Sommer wohl eine Ausstiegsklausel verankert ist, soll einem Wechsel zum BVB nicht abgeneigt sein, könne sich diesen den "Ruhr Nachrichten" zufolge sogar "gut vorstellen". Die "Wunschlösung" des BVB für die Besetzung des Trainerpostens "steht fest" schreibt das gewöhnlich gut informierte Blatt in Bezug auf Rose zudem.

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17:57 Uhr

Bombenverdacht in Göttingen: Basketballer müssen Heimspiel verlegen

Wegen des Verdachts auf einen Bombenfund in der Göttinger Innenstadt muss Basketball-Bundesligist BG Göttingen sein für den 30. Januar geplantes Heimspiel gegen Brose Bamberg verlegen. Nach Angaben der Stadt werden im Boden unterhalb einer Straße in der Nähe der Sparkassen-Arena mehrere Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet. Um diese zu entschärfen, müssen am 30. Januar alle Menschen einen Umkreis von 1000 Metern rund um die Fundstelle verlassen. In diesem Umkreis liegt auch die Heimspielstätte der Niedersachsen. Durch die Verlegung des Spiels verzögert sich auch die Rückkehr des Bamberger Trainers Johan Roijakkers nach Göttingen. Der Niederländer war im Sommer nach acht Jahren bei der BG nach Bamberg gewechselt.

17:09 Uhr

Hennig stürmt aufs Langlauf-Podest

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Hennig (links) kam hinter der Russin Neprajewa (mitte) als zweite ins Ziel.

(Foto: imago images/Bildbyran)

Katharina Hennig hat Deutschlands Langlauf-Team einen großen Erfolg bei der Tour de Ski beschert. Die 24-Jährige spielte in Val di Fiemme ihre ganze Stärke in der klassischen Technik aus und belegte Platz zwei im Massenstart über zehn Kilometer. Hennig musste sich im Schlussspurt nur der Russin Natalja Neprajewa geschlagen geben. "Ich bin ehrlich: Ich habe schon damit geliebäugelt. Aber dass es so klappt, hätte ich wirklich nicht gedacht. Dass es am Ende noch gereicht hat, kann ich nicht fassen", sagte Hennig in einer ersten Reaktion im ZDF.

Als sie über die Ziellinie fuhr, streckte die derzeit beste deutsche Langläuferin die rechte Faust in die Luft und schrie lauthals ihre Freude raus. Den dritten Platz, den sie im Vorjahr bei einer Tour-de-Ski-Etappe erzielt hatte, toppte Hennig damit sogar noch. Sie verbesserte sich damit auch in der Gesamtwertung der Tour de Ski auf Rang fünf. Vor dem Finalwochenende im Fleimstal fehlen nur 24 Sekunden zum Podest. In der Gesamtwertung führt die Amerikanerin Jessica Diggins, die am Freitag Rang neun belegte und klar hinter Hennig landete.

16:04 Uhr

Gislason rüffelt Wolff: "Es stört uns in unserer Vorbereitung"

Die Verbal-Attacke von Andreas Wolff gegen die coronabedingten WM-Absagen einiger Handball-Nationalspieler ist Bundestrainer Alfred Gislason übel aufgestoßen. "Ich bin nicht zufrieden damit, dass diese Diskussion losgeht", sagte der Isländer bei einer virtuellen Medienrunde und ergänzte: "Ich hoffe, dass dieses Thema begraben wird. Es stört uns nur in unserer Vorbereitung hier."

Torhüter Wolff (29) hatte in einem Podcast der Rhein-Neckar Löwen überraschend deutlich gesagt, dass er die freiwilligen WM-Absagen seiner früheren Kieler Teamkollegen Patrick Wiencek, Hendrik Pekeler und Steffen Weinhold "sehr, sehr kritisch" sehe. Gislason selbst hat bisher nicht mit Wolff über das Thema gesprochen. Er respektiere die Meinung seines Torhüters, sagte er, betonte aber auch, dass zwischen DHB und Spielern "eigentlich" bereits zuvor alles besprochen worden sei.

15:34 Uhr

Özil-Transfer zu Fenerbahce nimmt Formen an, die Gespräche laufen

Der Wintertransfer von Rio-Weltmeister Mesut Özil zum türkischen Spitzenklub Fenerbahce nimmt konkretere Formen an. Nach SID-Informationen laufen aktuell die Gespräche zwischen der Özil-Seite und dessen Klub FC Arsenal. Sollten sich beide Parteien dabei über die Auflösung des bis Sommer laufenden Vertrages einigen, stünde dem Wechsel nach Istanbul wohl nichts im Wege.

Fenerbahce ist für Özil im Winter die einzige Transferoption. Sollte der Deal nicht zustande kommen, stünde für den Sommer DC United aus der nordamerikanischen Profiliga MLS, ein Klub in der italienischen Serie A oder einer in Katar für den 32-Jährigen bereit. Die Entscheidung über Özils Ziel soll so oder so in den nächsten Tagen fallen. Bei Arsenal, wo er seit 2013 spielt, hat Özil keine Zukunft mehr. "Natürlich steht es ihm frei, mit anderen Klubs zu verhandeln", hatte Teammanager Mikel Arteta am Donnerstag gesagt. Sollten die noch bestehenden Hürden genommen werden, könnte schon am Wochenende Bewegung in die Sache kommen.

15:04 Uhr

"Unter allen Umständen gewinnen": Schalkes Kampf gegen den Negativrekord

Der drohende Negativrekord von 31 Bundesliga-Spielen ohne Sieg ist laut Schalke-Coach Christian Gross kein Thema in der täglichen Trainingsarbeit. "Das wissen alle. Wir wollen es natürlich abwenden, dass wir den Minusrekord einstellen. Aber wir wollen nicht ständig nach hinten schauen", sagte der Trainer, der gleichwohl mit seinem Team ein Erfolgserlebnis herbeisehnt: "Wir wollen nicht weiter auf der Niederlagen-Seite stehen und dieses Heimspiel unter allen Umständen gewinnen."

Der Tabellen-Letzte wartet seit dem 17. Januar 2020 auf einen Sieg und würde im Fall einer Niederlage oder eines Remis mit Tasmania Berlin gleichziehen. Die Berliner haben in der Saison 1965/66 als bisher einziges Bundesliga-Team 31 Partien in Serie nicht gewonnen.

14:01 Uhr

"Dumm": Schlierenzauer entschuldigt sich für Tournee-Ärger

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Die Emotion ist nicht immer der beste Ratgeber.

(Foto: dpa)

Gregor Schlierenzauer hat sich für sein Verhalten beim Abschluss der Vierschanzentournee der Skispringer entschuldigt. "Die Materialkontrolle und das Prozedere nicht eingehalten zu haben, war ein Fehler, dumm und absolut nicht in Ordnung. Ich habe mit meinem Abgang ein schlechtes Vorbild abgegeben, dafür möchte ich mich auch an dieser Stelle aufrichtig entschuldigen", schrieb der 31 Jahre alte Österreicher auf seinem Internetblog. Schlierenzauer war beim Finale in Bischofshofen disqualifiziert worden, weil er die Materialkontrolle bewusst ausgelassen hatte. "Sport ist Emotion, trotzdem hätte ich mich nicht von der Enttäuschung verleiten lassen dürfen", kommentierte Schlierenzauer weiter. In Innsbruck (32.) und Bischofshofen (disqualifiziert) hatte er sportlich wieder enttäuscht, für den nun bevorstehenden Weltcup in Titisee-Neustadt ist er deshalb nicht nominiert.

13:31 Uhr

Man United zahlt 21 Millionen Euro für 18-jähriges Supertalent

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"Nachdem ich ihn selbst gesehen habe, glaube ich, dass er einer der aufregendsten jungen Spieler ist."

(Foto: AP)

Manchester United hat Stürmer-Talent Amad Diallo verpflichtet. Wie der Rekordmeister mitteilte, erhält der 18 Jahre alte Flügelflitzer von der Elfenbeinküste einen Vertrag bis Juni 2025 mit Option für ein weiteres Jahr. Laut Medienberichten soll der Profi von Atalanta Bergamo Man United rund 21 Millionen Euro gekostet haben. "Als Verein beobachten wir Amad seit einigen Jahren. Und nachdem ich ihn selbst gesehen habe, glaube ich, dass er einer der aufregendsten jungen Spieler ist", sagte Trainer Ole Gunnar Solskjaer laut einer Mitteilung des Vereins. Beide Vereine hatten bereits am 5. Oktober 2020 - dem Stichtag der Sommertransfers - eine Einigung über den Transfer erzielt. Wegen medizinischer Untersuchungen und einer fehlenden Arbeitserlaubnis verzögerte sich der Wechsel aber. Wie United mitteilte, sei inzwischen ein Visumsantrag gestellt. Sobald dieser vorliege, wird Diallo nach Manchester reisen und für den Verein spielen.

13:12 Uhr

Preuß und Herrmann enttäuschen im Sprint von Oberhof

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Hätte besser laufen können.

(Foto: dpa)

Die deutschen Biathletinnen sind ohne Top-Ten-Platz in den Biathlon-Weltcup in Oberhof gestartet. Im Sprint über 7,5 Kilometer lieferte Franziska Preuß als 14. das beste Ergebnis ab. Die 26-Jährige hatte nach einer Strafrunde 1:13,4 Minuten Rückstand auf die überragende Siegerin Tiril Eckhoff. Die Norwegerin verwies bei ihrem vierten Saisonsieg die ebenfalls fehlerfreie Schwedin Hanna Öberg um 29,6 Sekunden auf den zweiten Platz. Als Dritte holte die von deutschen Trainern Ricco Groß und Gerald Hönig betreute Österreicherin Lisa Theresa Hauser (1 Fehler/+ 40,2 Sekunden) den ersten Podestplatz ihrer Karriere. Denise Herrmann, Vorjahreszweite im Sprint, kam nach zwei Fehlern 0,2 Sekunden hinter Preuß als 15. ins Ziel. Damit haben die beiden eine solide Ausgangsposition für die Verfolgung am Samstag.

12:41 Uhr

Türkgücü München meldet "siebenstelliges Leck"

Drittligist Türkgücü München kämpft nach dem Ausstieg von Hauptgesellschafter Hasan Kivran mit großen finanziellen Problemen. "Wir haben ein siebenstelliges Leck", sagte Geschäftsführer Max Kothny bei MagentaSport. Der Klub muss bis 21. Januar beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) nachweisen, dass er die 3.  Liga in den nächsten Monaten wirtschaftlich stemmen kann. Kothny ist mit Nachdruck auf der Suche nach neuen Erlösen. "Es ist nicht so, dass wir kurz vor Abschluss stünden", sagte er. Der Verein "kämpft um die Nachlizenzierung. Ich gehe davon aus, dass wir mit der einen oder anderen Anpassung die Saison sichern können", ergänzte der 24-Jährige. Das dürfte eine Ausdünnung des großen Kaders zur Folge haben. Es gibt aber auch positive Signale: Für das Ligaspiel am Montag gegen Dynamo Dresden wurden laut Kothny 7000 "Geistertickets" verkauft. Das Interesse an Türkgücü sei groß, sagte er, "bundesweit kommen Anfragen rein".

12:10 Uhr

Thiem macht Beziehung zu "Let's Dance"-Star öffentlich

Für Dominic Thiem heißt es künftig "Let's Dance": Der US-Open-Sieger aus Österreich, Nummer drei der Tennis-Weltrangliste, machte via Instagram seine Beziehung zu der Kölner Zirkus-Artistin Lili Paul-Roncalli öffentlich. Ein Foto zeigt die beiden Arm in Arm vor einem offenen Feuer, darunter ein Herz-Emoji. Lili Paul-Roncalli ist die Tochter von Bernhard Paul, dem Mitbegründer des Circus Roncalli. Im vergangenen Jahr gewann die 22-Jährige an der Seite von Massimo Sinato die RTL-Tanzshow "Let's Dance". Im Februar 2020 hatte Thiem im Zuge einer Pressekonferenz in Wien das Ende seiner zweijährigen Beziehung mit der französischen Tennisspielerin Kristina Mladenovic verkündet. Seine Begründung damals: "Eine Frau braucht Engagement, Zeit und Konzentration ...".

11:43 Uhr

Tour-Sieger Pogacar erhält Corona-Impfung

Tour-de-France-Sieger Tadej Pogacar und seine Fahrerkollegen beim Team UAE Emirates sind gegen das Coronavirus geimpft worden. Wie der Rennstall mitteilte, wurden neben den 27 Radprofis auch 32 Mitarbeiter des Rennstalls mit dem vom chinesischen Staatsunternehmen Sinopharm entwickelten und in den Vereinigten Arabischen Emiraten zugelassenen Impfstoff versorgt. "Das gesamte Team ist froh, die Chance erhalten zu haben, uns und andere zu schützen", sagte Teamchef Mauro Gianetti: "Als Team sind wir sehr stolz auf die Anstrengungen, die das Land zur Bekämpfung der Pandemie unternommen hat."

11:06 Uhr

Ajax verkündet überraschenden Rekord-Transfer

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Soll jetzt Ajax mit Toren versorgen: Sébastien Haller.

(Foto: imago images / Geisser)

Der französische Stürmer Sébastien Haller wird für eine Rekord-Ablösesumme von 22,5 Millionen Euro zu Ajax Amsterdam wechseln. Haller kommt von West Ham United und ist der bisher teuerste Spieler im niederländischen Profifußball, wie Ajax mitteilte. Der 26 Jahre alte Haller, der auch bei Eintracht Frankfurt gespielt hatte, unterschrieb einen Vertrag bis zum Sommer 2025. Coach Erik ten Hag holte den Stürmer, der auch Nationalspieler der Elfenbeinküste ist, nach Amsterdam. Haller hatte bereits unter ten Hag beim FC Utrecht gespielt. Ajax braucht im Sturm dringend Verstärkung. David Neres, Lassina Traoré, Klaas-Jan Huntelaar und Brian Brobbey sind verletzt. Am Sonntag steht das Spitzenspiel gegen PSV Eindhoven auf dem Programm. Unklar ist, ob Haller dann bereits auflaufen kann. Ajax führt die Tabelle mit einem Punkt vor PSV Eindhoven an.

10:42 Uhr

Schwedens Langlauf-Supertalent Svahn hat Corona

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Bei der Tour de Ski in absoluter Topform.

(Foto: imago images/Bildbyran)

Die schwedische Skilangläuferin Linn Svahn ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die 21-Jährige sei ebenso isoliert worden wie Personen, die sich in ihrer Nähe aufgehalten hätten, sagte Teamarzt Per Andersson. Svahn zeige keine Symptome. Ein PCR-Test solle nun das positive Ergebnis des Schnelltests bestätigen. Svahn hatte die ersten beiden Etappen der Tour de Ski gewonnen. Als nächstes Rennen steht am Nachmittag im italienischen Val di Fiemme der Massenstart an. Svahn ist nicht die einzige Tour-de-Ski-Starterin, bei der ein Corona-Test positiv ausgefallen ist. Auch im finnischen Langlaufteam gab es zwei positive Schnelltests. Wie die Finnen auf Twitter mitteilten, warten auch diese beiden Personen auf die Ergebnisse ihrer PCR-Tests. Um wen es sich handelte, wurde zunächst nicht bekannt.

10:08 Uhr

Schalke-Fan schimpft: "Tönnies will nicht dem Verein helfen"

Clemens Tönnies ist beim FC Schalke 04 wohl endgültig Geschichte. Trotz großer Not lehnt der Fußball-Bundesligist das Hilfsangebot des einstigen Aufsichtsratsvorsitzenden zur Finanzierung dringend benötigter Verstärkungen ab. Journalist und Schalke-Fan Hubertus Koch findet kritische Worte zu Tönnies.

09:34 Uhr

Zinedine Zidane ist in Isolation

Trainer Zinedine Zidane von Real Madrid hat sich als enger Kontakt einer an Covid-19 erkrankten Person in Isolation begeben. Das berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP. Demnach warte der ehemalige Weltklassespieler nach einem ersten negativen Test derzeit auf ein weiteres Ergebnis. Informationen der "Marca" zufolge soll Zidanes Co-Trainer David Bettoni die Mannschaft des deutschen Nationalspielers Toni Kroos am Samstag im Ligaspiel bei CA Osasuna betreuen.

09:07 Uhr

Saudi-Arabien will mit Rallye Dakar Image aufpolieren

Die Rallye Dakar findet in diesem Jahr in einem Land statt, das wegen der Verletzung der Menschenrechte schon lange in der Kritik steht: Saudi-Arabien. Dem Sport sei Geld häufig wichtiger als das Gewissen, meint Menschenrechtsexpertin Sylvia Schenk.

08:32 Uhr

Schalke verzichtet: Tönnies reagiert auf abgelehntes Hilfsangebot

Der finanziell schwer angeschlagene Bundesligist Schalke 04 erhält keine erneute Hilfe seines ehemaligen Aufsichtsratschefs Clemens Tönnies. "Der Aufsichtsrat hat mit großer Mehrheit zugestimmt, das Angebot anzunehmen und in Gespräche einzutreten, allerdings nicht mit der von Clemens Tönnies verlangten Einstimmigkeit", berichtete Jens Buchta, der Vorsitzende des Gremiums, auf der Klub-Homepage. Tönnies selbst sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, er habe sicherstellen wollen, dass "alle geschlossen hinter dem Konzept stehen, unter allen Umständen den Klassenerhalt zu sichern." Er beuge sich der Entscheidung: "Obwohl ich sie natürlich bedauere." Medienberichten zufolge hatten zwei Aufsichtsräte ihre Zustimmung verweigert. Daher, bestätigte Buchta, habe Tönnies sein Angebot zur Unterstützung schließlich zurückgezogen.

08:00 Uhr

Doncic glänzt, Kleber erhält bemerkenswertes Sonderlob

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(Foto: USA TODAY Sports)

Maximilian Kleber hat mit einem starken Auftritt entscheidend zum vierten Saisonsieg der Dallas Mavericks in der NBA beigetragen. Insbesondere im vierten Viertel und in der Verlängerung des 124:117-Erfolgs bei den Denver Nuggets bewies Kleber mit Distanzwürfen und starker Defensive sein Können. Kleber erzielte seine neun Punkte allesamt im Schlussabschnitt und fügte acht Rebounds und zwei Blocks an. Prompt folgte ein Lob vom Chef. Mavericks-Eigentümer Mark Cuban bezeichnete den 28-Jährigen als einen der "meist unterschätzten Spieler und Verteidiger in der NBA". Mit nur noch 2,4 Sekunden Spielzeit auf der Uhr hatte Kleber gar für den vermeintlichen spielentscheidenden Treffer gesorgt. Doch Superstar Nikola Jokic erzielte mit der Sirene noch den Ausgleich und rettete die Nuggets in die Verlängerung. Für Denver kam auch Isaiah Hartenstein fünf Minuten zum Einsatz. Mavs-Topscorer war einmal mehr Luka Doncic mit 38 Punkten.

07:25 Uhr

24-jähriger Fußballer stirbt nach Zusammenbruch auf dem Platz

Vier Tage nach seinem Zusammenbruch auf dem Platz ist der Fußballspieler Alex Apolinario vom portugiesischen Drittligisten FC Alverca gestorben. Der 24 Jahre alte Brasilianer sei im Hospital Vila Franca de Xira bei Lissabon für tot erklärt worden, teilte der Klub bei Twitter mit. Apolinario war am Sonntag im Punktspiel gegen União Almeirim in der 27. Minute ohne Fremdeinwirkung zusammengesackt. Später wurde mitgeteilt, er habe einen Herz-Atem-Stillstand erlitten. Ein Krankenwagen brachte den offensiven Mittelfeldspieler am Sonntag zwar sehr schnell ins Krankenhaus, doch die Ärzte kämpften vergeblich um sein Leben. Der FC Alverca, der zuletzt in der Saison 2003/2004 in der ersten Liga Portugals gespielt hatte, teilte mit, alle Aktivitäten des Vereins seien bis auf Weiteres abgesagt worden. Man werde sich um die Familie des Brasilianers kümmern. Apolinario hatte in seiner Heimat im Trikot von Cruzeiro Belo Horizonte in der ersten Liga gespielt.

07:01 Uhr

Fußball-Dynastie in Mailand: 1000 Spiele für die Maldinis

Mit seinem sechsten Einsatz für den AC Mailand hat Fußball-Profi Daniel Maldini seiner Familie zu einer historischen Marke verholfen. Zusammen mit seinem Großvater Cesare und Vater Paolo kommen die Maldinis auf nun 1000 Einsätze in der italienischen Serie A. Die große Freude blieb aber aus: Die Mailänder verloren am Mittwochabend zu Hause im Top-Spiel gegen Meister Juventus Turin um Stürmerstar Cristiano Ronaldo mit 1:3. Die Maldinis gelten in Mailand gewissermaßen als Fußball-Dynastie. Daniels Großvater Cesare kam im Trikot der "Rossoneri" zu seiner Zeit auf 347 Einsätze. AC-Urgestein und Vater Paolo Maldini spielte 25 Jahre bei Milan und brachte es auf 647 Spiele. Sohn Daniel hatte in der vergangenen Saison sein Liga-Debüt gegeben. In der laufenden Spielzeit war es nun das vierte Spiel, bei dem der 19-Jährige für den AC auf dem Platz stand. Anders als sein Vater und sein Großvater, die beide in der Abwehr der "Rossoneri" standen, spielt der Youngster im Sturm.

06:30 Uhr

"Bad Boy" Gislason schämt sich für Entgleisungen

Handball-Bundestrainer Alfred Gislason war in seinen frühen Jahren als Coach offenbar ein richtiger "Bad Boy". Dem "Focus" sagte der 61-Jährige: "Ich schäme mich für viele Beleidigungen. Das Meiste habe ich verdrängt." Er habe vor zehn Jahren mal eine Feier mit seinen ehemaligen isländischen Spielern von Akureyri gehabt. "Die haben mir die Dinger vorgespielt, die ich da rausgehauen habe. Ich war kreidebleich, was ich da für Beleidigungsstürme abgelassen habe", sagte der Isländer. Gislason, der mit der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Ägypten sein erstes Turnier bestreitet, nannte auch ein Beispiel. Einmal habe er mit seinem Team zur Halbzeit mit neun Toren hinten gelegen. Da habe er dem Torwart gesagt, er solle in der Kabine bleiben, weil er stattdessen lieber eine Mülltonne ins Tor stellen wolle. Die würde besser halten. "Wenn mir ein Trainer das gesagt hätte, wäre das wohl mein letztes Spiel unter ihm gewesen", sagte Gislason: "Ich selbst habe zwei Jahre nicht mehr in der isländischen Nationalmannschaft gespielt, weil ich Streit mit dem Trainer hatte."

05:53 Uhr

Iserlohn Roosters verlieren vogelwildes DEL-Spektakel

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Entscheidung in der Verlängerung.

(Foto: imago images/HMB-Media)

Adler Mannheim hat das Spitzenspiel der Ungeschlagenen in der Süd-Gruppe der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gewonnen. Der Meister bezwang die Schwenninger Wild Wings in eigener Halle 3:2 (2:1, 1:0, 0:1) und feierte den fünften Sieg im fünften Saisonspiel. Mannheim zog durch Tore von Stefan Loibl (6.) und Matthias Plachta (12.) davon, Boaz Bassen (12.) konterte umgehend für Schwenningen. David Wolf (37.) stellte den alten Abstand wieder her. Tyson Spink (57.) brachte die Gäste nochmals heran. "Wir mussten uns das hart erarbeiten. Wir wussten, dass Schwenningen gut drauf ist. Am Ende wurde es ein bisschen eng nach dem Powerplay-Tor", sagte Adler-Torhüter Dennis Endras bei MagentaSport. Im zweiten Spiel des Abends verpassten die Iserlohn Roosters den Sprung an die Tabellenspitze der Gruppe Nord. Beim 5:6 (1:4, 4:0, 0:1, 0:1) nach Verlängerung gegen die Düsseldorfer EG erwachten die Gastgeber erst nach einem Drei-Tore-Rückstand. Casey Bailey erzielte dann drei Treffer, darunter den zum 5:4 - doch die DEG schlug zurück, Daniel Fischbuch entschied das Spiel in der Overtime.