Freitag, 08. November 2019Der Sport-Tag

Heute mit Christoph Rieke & Torben Siemer
22:39 Uhr

Wehens Trainer wettert nach kuriosem Videobeweis in Dresden

Ein in dieser Form eher seltener Einsatz des Videobeweises hat beim neuen Zweitliga-Schlusslicht SV Wehen Wiesbaden die Gemüter erhitzt. "Ich entschuldige mich bei allen Zuschauern für ein Fußballspiel, das ab der 30. Minute keines mehr war", sagte Wehens Trainer Rüdiger Rehm nach dem 0:1 (0:1) bei Dynamo Dresden.

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    "Nichts mehr mit Fußball zu tun": Rüdiger Rehm.

    (Foto: dpa)

    "Was da passiert ist, hat aus meiner Sicht nichts mehr mit Fußball zu tun."
  • Wiesbaden war durch Manuel Schäffler in der 26. Minute vermeintlich in Führung gegangen.
  • Doch weil der Ball bei einem Angriff der Dresdener zuvor auf der anderen Seite des Platzes im Toraus war, gab Schiedsrichter Martin Petersen nach Videobeweis den Treffer nicht und entschied auf Abstoß für Wiesbaden.
  • "Ein Fußballspiel wird völlig unnötig zerstört", sagte Rehm. "Wir lieben diesen Sport, aber wenn ich solche Entscheidungen sehe."
  • "Wir haben richtig gute Schiedsrichter, aber die werden kaputt gemacht dadurch, dass immer wieder eingegriffen und von irgendwoher irgendwas gesehen wird, was 25.000 im Stadion nicht gesehen haben. Das ist sehr bitter und enttäuschend."
21:59 Uhr

ManCity bei Liverpool ohne Stammtorhüter Ederson

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Verletzt: Ederson.

(Foto: REUTERS)

Manchester City muss im Spitzenspiel der englischen Premier League beim Tabellenführer FC Liverpool am Sonntag (ab 17.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de und beim Bezahlsender Sky) ohne seinen Stammkeeper Ederson antreten. Der brasilianische Fußball-Nationaltorhüter wird laut Trainer Josep Guardiola nicht rechtzeitig fit.

Ederson war am Mittwoch zur Halbzeit des Champions-League-Spiels bei Atalanta Bergamo (1:1) wegen muskulärer Probleme ausgewechselt worden. Claudio Bravo wird im Tor stehen. Der Chilene war am Mittwoch für Ederson eingewechselt worden, sah aber kurz vor dem Abpfiff die Rote Karte. Rechtsverteidiger Kyle Walker übernahm für die letzten Minuten und ließ keinen Ball mehr rein. City liegt als Tabellenzweiter nach elf Spieltagen sechs Punkte hinter den ungeschlagenen Reds.

20:42 Uhr

Zehn Jahre Haftstrafe für Überfall auf Özil und Kolasinac

Einer der Männer, die den Überfall auf den früheren deutschen Fußball-Nationalspieler Mesut Özil und dessen Teamkollegen Sead Kolasinac gestanden haben, ist britischen Medien zufolge zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Über den Gerichtsentscheid gegen den 30-Jährigen berichtete unter anderem die BBC. Über das Strafmaß für den zweiten geständigen Täter, einen 26 Jahre alten Mann, werde demnach später entschieden. Özil und der frühere Bundesliga-Profi Kolasinac waren Ende Juli in London von bewaffneten Gangstern, die auf Mopeds saßen, überfallen worden. Kolasinac wehrte die Täter mit bloßen Händen ab. Die Täter, die Helme trugen, flüchteten ohne Beute. Zwei Wochen später kam es dann zu einer Auseinandersetzung vor Özils Anwesen. Dabei nahm die Polizei zwei Männer fest, die mit Özils Sicherheitsleuten aneinandergeraten waren.

19:35 Uhr

"Nichtnominierung von Hummels ist ein Fehler"

Fußball-Bundestrainer Joachim Löw hat seinen Kader für die EM-Qualifikationsspiele gegen Weißrussland und Nordirland benannt und verzichtet trotz der Verletzung von Niklas Süle vom FC Bayern weiter auf den Dortmunder Mats Hummels. Dafür kehrt Matthias Ginter von Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach als Innenverteidiger zurück.

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    Experte: Steffen Freund.

    (Foto: imago images / kolbert-press)

    RTL-Experte Steffen Freund hält davon nicht viel: "Die Nichtnominierung von Mats Hummels war natürlich vorhersehbar, gemessen an der bisherigen Handlungsweise des Bundestrainers. Trotzdem ist und bleibt seine Entscheidung für mich falsch. Dafür gibt es zwei entscheidende Gründe: Wenn nicht die besten Spieler für die Nationalmannschaft nominiert werden, wird das Leistungsprinzip ausgehebelt. Außerdem: Die flache Hierarchie und die Abschaffung des wichtigen Mannschaftsrates gehen nicht einher mit einem Comeback von Mats Hummels."
  • Für Jürgen Klinsmann, ebenfalls RTL-Experte, ist die Entscheidung des Bundestrainers nachvollziehbar: "Jogi Löw hat einen Plan, er hat seine Entscheidungen ja bewusst und nicht aus einer Laune heraus getroffen. Und es macht keinen Sinn, wegen diesen beiden Heimspielen den Plan wieder über den Haufen zu werfen."
18:42 Uhr

FC Bayern trifft auf Lyon, Wolfsburg auf Glasgow

Die Fußballerinnen des FC Bayern München bekommen es im Viertelfinale der Champions League mit Titelverteidiger Olympique Lyon zu tun. Die Mannschaft von Trainer Jens Scheuer trifft am 24./25. März und 1./2. April kommenden Jahres auf den sechsmaligen Titelträger um DFB-Spielführerin Dzsenifer Marozsan. Die Münchnerinnen hatten sich im Achtelfinale gegen Kasygurt Schymkent aus Kasachstan durchgesetzt.

Der deutsche Double-Gewinner VfL Wolfsburg trifft im Viertelfinale auf Glasgow City aus Schottland. Die Niedersächsinnen hatten im Achtelfinale den FC Twente Enschede aus den Niederlanden bezwungen. Das Finale der Königsklasse findet am 24. Mai in Wien statt.

16:34 Uhr

Levante-Keeper fällt aus, weil er bei Wahl helfen muss

Die spanische Parlamentswahl an diesem Sonntag wirkt sich auch auf den Profifußball aus. Vor allem in Levante. Der aktuelle Tabellenelfte tritt übermorgen um 14 Uhr bei Tabellennachbar Athletic Bilbao - allerdings wohl ohne Stammtorwart Aitor Fernandez.

Der hat bisher alle zwölf Liga-Partien absolviert, die dreizehnte soll er jedoch verpassen. Der 28-Jährige muss nämlich seinen Bürgerpflichten nachkommen, er ist als Wahlhelfer vorgesehen und sich am Vormittag bereithalten. Eine erste Bitte seines Vereins, ihn freizustellen, wurde von der Wahlkommission abgelehnt.

Problem für Levante: Ersatzkeeper Oier Olazabal ist verletzt, mehr Torhüter stehen nicht im Kader. Damit nicht jemand aus der Jugend ran muss, plant der Klub heute einen weiteren Versuch.

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15:38 Uhr

Heinz Höher ist tot

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Höher trainierte den VfL Bochum von 1972 bis 1979, beim 1. FC Nürnberg wirkte er von 1984 bis 1988.

(Foto: imago sportfotodienst)

Der langjährige Bundesliga-Trainer Heinz Höher ist tot. Höher verstarb am Donnerstag im Alter von 81 Jahren. Das gaben seine Ex-Vereine 1. FC Nürnberg und VfL Bochum bekannt. "Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt allen Angehörigen und Freunden", twitterte der Fußball-Zweitligist Nürnberg. Höher trainierte neben Nürnberg und Bochum auch den MSV Duisburg sowie Fortuna Düsseldorf.

14:07 Uhr

BVB-Boss Watzke hofiert FC Bayern als "Benchmark" der Liga

Mit einem Punkt Vorsprung auf den FC Bayern geht Borussia Dortmund am Samstag gegen die Münchener ins Topspiel der Fußball-Bundesliga (ab 18.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de). BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat aber davor gewarnt, den kriselnden Gegner nach der Trennung von Trainer Niko Kovac zu unterschätzen.

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Bauchpinselt den Gegner vom Samstag ein bisschen: BVB-Geschäftsführer Watzke.

(Foto: imago images/Revierfoto)

  • "Bayern hat nach wie vor eine Top-Mannschaft", sagte Watzke im Sky-Interview.
  • "Der FC Bayern ist immer die Benchmark in der Bundesliga - seit, 30, 40 oder 50 Jahren. Und das wird auch noch eine sehr, sehr lange Zeit so bleiben. Die Erfolge des FC Bayern kannst du nicht durch drei, vier oder sechs Wochen relativieren. Das ist einfach so", sagte der BVB-Boss.
  • Mit Blick auf mitunter heftige Niederlagen in München erklärte Watzke: "Wir werden uns am Samstag deutlich besser präsentieren als im letzten Jahr. Das war damals eine richtige Klatsche, und das sollte uns in einer Weiterentwicklung der Mannschaft nicht nochmal passieren."
13:52 Uhr

Platini fordert Millionen von der Uefa zurück

Und noch einmal Michel Platini: Der ehemalige Uefa-Präsident hat seine Vierjahressperre nun hinter sich und befindet sich im Angriffsmodus. Von seinem Ex-Arbeitgeber will er auf dem juristischen Weg Rückzahlungen in Millionenhöhe einstreichen.

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Platini vermisst offenbar einige Millionen auf seinem Konto.

(Foto: imago images / TT)

  • Über seinen Schweizer Anwalt Vincent Solari werde er das Geld einfordern, "das vertraglich vereinbart wurde", sagte Platini der Nachrichtenagentur AFP.
  • Eine exakte Summe nannte Platini nicht.
  • Laut AFP und Platini nahestehenden Quellen handelt es sich um Rück- sowie Bonuszahlungen und Anwaltskosten in Höhe von 7,2 Millionen Euro.
13:14 Uhr

Deutschland festigt Platz drei in Uefa-Fünfjahreswertung

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Läuft für den deutschen Fußball.

(Foto: imago images/Moritz Müller)

Die jüngsten Erfolge von Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und Co. in der Champions League sowie in der Europa League zahlen sich für den deutschen Fußball aus. Mit insgesamt fünf Siegen auf dem internationalen Parkett haben die Bundesligisten wichtige Punkte in der Uefa-Fünfjahreswertung gesammelt.

  • Hinter England (1,571 Punkte) schloss Deutschand die Europapokalwoche mit 1,429 Zählern auf Platz zwei vor Spanien (1,285) ab.
  • In der Gesamtwertung baute Deutschland als Dritter (63,784) den Vorsprung vor Italien (61,796) auf 1,988 Punkte aus.
  • Es führt weiter Spanien (92,140) vor England (81,176).
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13:01 Uhr

Sorry? DESG-Trainer Bouwman lässt Pechstein abblitzen

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Claudia Pechstein sorgt für Wirbel bei der DESG.

(Foto: imago images/VI Images)

Die Ansage von Claudia Pechstein war deutlich: Bevor sie wieder bereit sei, bei internationalen Team-Rennen für Deutschland zu starten, solle sich Eisschnelllauf-Bundestrainer Erik Bouwman bei der fünfmaligen Olympiasiegerin entschuldigen. Doch der Angesprochene will davon nichts wissen. "Wofür? Ich habe keine Probleme mit Claudia", sagte Bouwman der Deutschen Presse-Agentur. Der 46 Jahre alte Niederländer hatte Pechstein im Sommer klargemacht hatte, dass er sie nicht in seiner Trainingsgruppe betreuen wolle. "Es war ein gutes Gespräch. Aber es lief eben nicht so, wie Claudia es sich vorgestellt hatte", sagte Bouwman nun. Pechsteins Vorschlag, dass nur ihr Lebensgefährte Matthias Große für die Nachfolge der überraschend zurückgetretenen Verbands-Präsidentin Stefanie Teeuwen infrage komme, findet Bouwman absurd: "Mein Respekt vor ihr ist nach wie vor groß. Aber dieser Vorschlag ist nicht ernst zu nehmen. Das ist genau so unrealistisch, als würde ich meine Frau für das Präsidentenamt vorschlagen", sagte der Trainer der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG).

12:33 Uhr

Löw nominiert Rückkehrer Kroos, Goretzka und Ginter für EM-Quali

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft will den letzten Schritt Richtung EM 2020 mit den zuletzt verletzten Rückkehrern Toni Kroos, Leon Goretzka und Matthias Ginter gehen. Bundestrainer Joachim Löw nominierte das Trio als Teil des Kaders für die beiden abschließenden EM-Qualifikationsspiele gegen Weißrussland und drei Tage später gegen Nordirland.

Mehr dazu lesen Sie hier.
12:04 Uhr

Hoeneß sieht Bundesliga am finanziellen Limit

Wie denkt Uli Hoeneß über die 50+1-Regel? Und wie bewertet er die finanzielle Situation der Fußball-Bundesliga? Antworten darauf hat der scheidende Präsident des FC Bayern München nun in einem Streitgespräch mit Dirk Zingler, Klub-Boss vom 1. FC Union Berlin, gegeben.

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Laut Hoeneß stößt die Bundesliga an finanzielle Grenzen.

(Foto: imago images/Joachim Sielski)

  • "Unsere Ressourcen sind ja relativ ausgeschöpft. Im Bereich Fernsehgelder sehe ich gewisse Probleme auf uns zukommen, auf uns alle", sagte der 67-Jährige in dem Doppel-Interview der "Berliner Zeitung".
  • "Bei den Zuschauereinnahmen wachsen wir seit vielen Jahren nicht mehr, weil wir den Zuschauer nicht schröpfen", erklärte der Bayern-Präsident und gab an, dass sein Klub 12.500 Dauerkarten im Stehbereich für 140 Euro anbiete.
  • Ein Ende der 50+1-Regel in Deutschland würde er begrüßen, "weil wir dieses Gerede der anderen leid sind, die immer wieder behaupten, wir wären dagegen, damit kein anderer Verein so viel Geld bekommt".
  • Zingler hingegen glaubt nicht, dass eine Abschaffung der Regel den Vereinen vergleichbare Voraussetzungen schaffen würde: "Wenn wir die Tore öffnen, ist es doch so, dass der große Investor zum großen Verein, der kleine Investor zum kleinen Verein geht."
11:31 Uhr

NHL-Neuling Bergmann erlebt wildes Elf-Tore-Spiel

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Liga-Neuling Lean Bergmann hat ein verrücktes Spiel erlebt.

(Foto: imago images/Icon SMI)

Hui, das klingt nach einem aufregenden Abend: NHL-Neuling Lean Bergmann hat mit den San Jose Sharks ein torreiches Spiel gewonnen.

  • Der Sauerländer und sein Eishockey-Team aus Kalifornien setzten sich mit 6:5 gegen Minnesota Wild durch.
  • Bergmann, der Anfang Oktober in der nordamerikanischen Profiliga debütiert hatte, kam knapp acht Minuten zum Einsatz.
  • Ebenfalls ohne eigenen Scorerpunkt feierte Dominik Kahun einen 4:3-Erfolg seiner Pittsburgh Penguins bei den New York Islanders, die ohne die deutschen Profis Thomas Greiss und Tom Kühnhackl die erste Niederlage nach zehn Siegen kassierten.
  • Tobias Rieder und die Calgary Flames konnten sich mit 5:2 gegen die New Jersey Devils durchsetzen.
  • Die Colorado Avalanche feierten ohne Nationaltorhüter Philipp Grubauer einen 9:4-Kantersieg gegen die Nashville Predators.
10:56 Uhr

Löw benennt Kader für EM-Quali, Köln muss sich und Trainer retten

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie sind auf bestem Wege ins Wochenende. Damit Sie dann auf dem Laufenden sind, gibt's hier nun den heutigen Sport-Fahrplan:

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Wen wird Löw in die Quali-Spiele schicken?

(Foto: imago images/Jan Huebner)

  • Fußball-Bundestrainer Joachim Löw benennt am frühen Nachmittag den DFB-Kader für die EM-Qualifikationsspiele gegen Weißrussland am 16. November in Mönchengladbach und gegen Nordirland drei Tage später in Frankfurt.
  • Die 2. Fußball-Bundesliga wartet ab 18.30 Uhr (im Liveticker bei n-tv.de) mit diesen beiden Partien zum 13. Spieltag auf: Dynamo Dresden gegen SV Wehen Wiesbaden und FC St. Pauli gegen VfL Bochum.
  • Danach startet die 1. Liga in den 11. Spieltag. Um 20.30 Uhr (bei DAZN und im Liveticker bei n-tv.de) empfängt der kriselnde 1. FC Köln die TSG Hoffenheim. Bei einer erneuten "Effzeh"-Niederlage dürfte es noch enger für Trainer Achim Beierlorzer werden.

Weiter geht's!

10:23 Uhr

Matthäus verweist vor Topspiel gegen BVB auf "Bayern-Gen"

Bestimmt kribbelt es schon bei dem einen oder der anderen: Am Samstag treffen der FC Bayern München und Borussia Dortmund im Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga (ab 18.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) aufeinander. Lothar Matthäus hat dazu natürlich auch etwas zu sagen - und glaubt an einen Heimsieg seines Ex-Klubs.

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Lothar Matthäus meint den Ausgang des Topspiels zwischen dem BVB und dem FC Bayern schon zu kennen.

(Foto: imago images/Bernd König)

  • "München weiß mit dem Druck umzugehen", sagte Matthäus der Deutschen-Presse-Agentur.
  • Zwar könne der BVB "aufgrund der Resultate der letzten zehn Tage mit breiterer Brust in das Spiel gehen", sagte Matthäus: "Aber ich kenne das Bayern-München-Gen. Auch wenn wichtige Spieler fehlen, weiß Bayern, wie solche Spiele anzugehen sind."
  • Von einem Extra-Schwung durch das Aus von Trainer Niko Kovac hält Matthäus nichts: "Ich habe so etwas nie als Motivation gebraucht. Ich hätte auch nie die Ausrede gesucht, dass der Trainer einem keinen klaren Plan mit auf den Platz gibt", sagte der 58-Jährige.
09:42 Uhr

Tönnies staunt über weit verbreiteten Alltagsrassismus

Nach seinem dreimonatigen Tätigkeitsverbot bei Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 gibt sich Aufsichtsratschef Clemens Tönnies geläutert. In einem Interview spricht er über Erkenntnisse aus Unterhaltungen über Probleme von Migranten und eine neue persönliche Sichtweise auf das Problem der Fremdenfeindlichkeit.

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Schalke-Aufsichtsratschef Tönnies hat nach der dreimonatigen Sperre sein Schweigen gebrochen.

(Foto: imago images/Sven Simon)

  • "Der Alltagsrassismus ist viel größer, als ich gedacht habe", sagte Tönnies der "Süddeutschen Zeitung".
  • Gespräche mit afrikanischen Spielern und Mitarbeitern seines Unternehmens hätten sein Bewusstsein für die Thematik weiter geschärft: "Sie machen eigentlich täglich irgendwelche rassistischen Erfahrungen, wenn sie in der Stadt unterwegs sind. Ich habe gesagt: Das glaube ich nicht. Doch, sagten sie. Da ist mir nochmal einiges klar geworden", sagte er.
  • Der 63-Jährige verspürt bei seiner Rückkehr positiven Zuspruch: "Ich habe das Gefühl, dass sich alle freuen, dass ich wiederkomme", sagte Tönnies.
09:22 Uhr

Theis marschiert mit den Celtics weiter

Der irre Lauf von Basketball-Nationalspieler Daniel Theis und den Boston Celtics in der nordamerikanischen NBA geht weiter:

  • Mit einem 108:87-Erfolg bei den Charlotte Hornets gewann das Team des Rekordmeisters bereits seine sechste Partie in Serie.
  • Damit führen die Celtics bei erst einer Niederlage die Eastern Conference an.
  • Theis steuerte fünf Punkte, sieben Rebounds und zwei Blocks zum Erfolg bei.
  • Sein Nationalmannschaftskollege Dennis Schröder hingegen kommt mit seinen Oklahoma City Thunder nach einem 112:121 bei den San Antonio Spurs weiter nicht vom Fleck.
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07:38 Uhr

Kroos fordert mehr Akzeptanz gegenüber Einwanderern

Bei der Gala zu den "GQ Men of the year"-Awards ist gestern Abend auch Toni Kroos zu Gast gewesen. Und der Fußballstar hat nicht nur den Preis als "Sports Icon" eingeheimst, sondern auch etwas zu sagen gehabt.

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Toni Kroos hat zu mehr Akzeptanz gegenüber Einwanderern aufgerufen.

(Foto: dpa)

  • Es gebe viele Menschen, die Hilfe brauchen, "und es gibt vor allem auch Menschen, die hierher kommen in unser Land, denen im Idealfall geholfen wird, aber denen es auch schon ganz oft reichen würde, einfach nur akzeptiert zu werden", sagte Kroos in Berlin.
  • Dann spielte der 29-Jährige auf eine zunehmende Ausländerfeindlichkeit an: "Ja das kriegen wir alle mit, das geht in die falsche Richtung", sagte Kroos.
  • An seine Star-Kollegen mit vielen Fans empfahl er: "Ich finde, wir zuallererst müssen da vorneweg gehen, müssen den Leuten 'ne Richtung geben, dass sich das schnell ändert", sagte Kroos: "Denn ansonsten, glaub ich, gibt's relativ große Probleme".
06:45 Uhr

Platini wird von Macron hofiert und kündigt Comeback an

Seit einem Monat hat Michel Platini seine vierjährige Fifa-Sperre für sämtliche Tätigkeiten im Fußball hinter sich. Nun hat der französische Staatspräsident Emmanuel Macron seinen Landsmann zu einem Comeback ermutigt.

  • "Kommen Sie zurück. Es würde mich sehr freuen", sagte Macron in einer für den Radiosender RTL aufgezeichneten Telefonbotschaft an den Studiogast Platini.
  • "Ich weiß, dass die letzten Jahre hart waren, dass die Wunden manchmal tief waren, dass das Gefühl der Ungerechtigkeit auch da ist. Aber Sie haben noch eine Menge zu tun. Wenn Sie bereit wären, sich erneut für Fußball, Sport und unser Land zu engagieren, würde mich das begeistern", erklärte Macron weiter.
  • Der ehemalige Uefa-Boss Platini reagierte gerührt: "Ich glaube, ich falle in Ohnmacht. Ich bin sehr bewegt. Ich habe nicht erwartet, dass der Präsident so schöne Dinge über mich sagen kann".
  • Seine Zukunftspläne deutete Platini nur vage an: "Ich werde so zurückkommen, dass ich nützlich sein kann", sagte der 64-Jährige.
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