Freitag, 19. April 2019Der Sport-Tag

Heute mit Christoph Rieke & Christoph Wolf
20:07 Uhr

Monte Carlo: Djokovic scheitert, Nadal im Halbfinale

d8600860683d36953d73ff3120b55530.jpg

Novak Djokovic ist noch nicht in der Form, um bei den French Open ernsthaft um den Titel mitzuspielen.

(Foto: REUTERS)

Australian-Open-Sieger Novak Djokovic ist beim ATP-Masters in Monte Carlo im Viertelfinale gescheitert. Der serbische Weltranglistenerste musste sich dem an Nummer zehn gesetzten Russen Daniil Medwedew überraschend mit 3:6, 6:4, 2:6 geschlagen geben. Seit seinem Sieg in Australien im Januar wartet Djokovic auf eine Halbfinal-Teilnahme auf der Tour.

Sandplatzkönig Rafael Nadal befindet sich hingegen bereits in guter Form für die French Open. Der Spanier schaffte mit dem 7:6 (7:1), 6:3 gegen den Argentinier Guido Pella den Sprung ins Halbfinale und kommt seinem zwölften Titel im Fürstentum immer näher. Gegen Pella mühte sich Nadal aber 2:22 Stunden zum Sieg und kassierte dabei fünf Breaks.

19:35 Uhr

Fed Cup: Deutsche Tennis-Damen fast gerettet

d8ea7eb2b30b3845412633f9545531ee.jpg

Julia Görges musste mächtig kämpfen, aber holte dann den wichtigen zweiten Punkt für Deutschland.

(Foto: dpa)

Die deutsche Damentennis-Auswahl hat im Fed Cup beste Chancen auf den sportlichen Verbleib in der Weltgruppe der Top-Nationen. Bei der Relegation in Lettland führt die DTB-Auswahl nach dem ersten Tag 2:0 und braucht damit am Samstag aus den weiteren drei Partien nur noch einen Sieg zum Klassenverbleib.

Nach Andrea Petkovic' 7:5, 6:4-Erfolg über die frühere French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko gewann auch Julia Görges ihr erstes Einzel. Die Weltranglisten-17. setzte sich in Riga mit 6:4, 4:6, 6:1 gegen Außenseiterin Diana Marcinkevica durch, musste dabei die Nr. 267 der Weltranglisten aber Tennis-Schwerstarbeit verrichten.

19:02 Uhr

Bahnrad-Legende: Belgien trauert um Sechstage-König Sercu

imago33721394h.jpg

Auf der Bahn feierte Patrick Sercu (r.) seine größten Radsport-Erfolge.

(Foto: imago/Belga)

Er galt als Sechstage-König des Radsports, zwischen 1965 und 1988 gewann er bei 223 Starts unglaubliche 88 Rennen. Nun ist der frühere belgische Radprofi Patrick Sercu im Alter von 74 Jahren gestorben. In einem Statement der Familie teilte Sercus Sohn Christophe mit, sein Vater habe seit einigen Jahren gekränkelt. In den letzten Wochen habe sich sein Zustand dann rapide verschlechtert.

Auf dem Holzoval waren Radsport-Legenden wie Eddy Merckx, Rudi Altig oder Francesco Moser Sercus Partner gewesen. Auch Dietrich Thurau und Gregor Braun fuhren mit dem Belgier Sixdays, der in den 1960er und 1970er als einer der erfolgreichsten Radfahrer der Welt galt.

Neben seinen Sechstage-Triumphen feierte Patrick Sercu auch Erfolge bei den großen Rundfahrten. Er gewann unter anderem sechs Etappen bei der Tour de France und elf beim Giro d'Italia. 1974 holte er bei der Tour das grüne Trikot für den besten Punktefahrer. Der Nachrichtenagentur Belga zufolge gewann Sercu insgesamt 1206 Rennen, davon 168 auf der Straße. Zudem wurde er 1964 in Tokio Olympiasieger im 1000-Meter-Zeitfahren.

18:07 Uhr

Irrfahrt von Benfica-Fans war ein Medien-Fake

*Datenschutz

Die angebliche Irrfahrt zweier Fans des portugiesischen Rekordmeisters Benfica Lissabon nach Frankfurt an der Oder in Brandenburg statt ins hessische Frankfurt am Main war ein Fake. Der vermeintliche Fauxpas der beiden Männer vor dem Viertelfinal-Rückspiel der Europa League bei Eintracht Frankfurt (2:0), der am Donnerstag auch im Sport-Tag auf n-tv.de vermeldet worden war, stellte sich inzwischen als PR-Gag des Fußballmagazins "11 Freunde" heraus.

Aufgelöst wurde er auf dem Instagram-Account, auf dem die Fans ihre angebliche Autofahrt von Lissabon über Paris nach Deutschland mit Fotos und Videos dokumentiert hatten. "Eines der wenigen Magazine, denen du vertrauen kannst", schrieb einer der beiden Fans auf dem Instagram-Account unter dem Bild einer Zeitschrift mit dem Titel "11 Amigos".

"11Freunde"-Chefredakteur Philipp Köster bestätigte der Nachrichtenagentur dpa, dass die Redaktion einen in Berlin ansässigen Schauspieler für die Aktion engagiert hatte: "Wir wollten die Medienmechanismen zeigen: Dass egal, was auf einem Dorfplatz passiert, als Meldung ungeprüft in die Öffentlichkeit getragen wird." Köster sprach von einer "lausigen Story", die hätte auffallen müssen. Zur Resonanz in den Sozialen Medien sagte Köster: "Alle haben es gierig aufgegriffen." Und: "Ich bin mir sicher, dass uns das auch hätte passieren können."

16:54 Uhr

Fed Cup: Petkovic sorgt für deutschen Tennis-Jubel

30d76cd8778f72c7c843cd1a140b2fda.jpg

Andrea Petkovic sorgte für das wichtige deutsche 1:0 in Riga.

(Foto: dpa)

In einem anderthalbstündigen Tenniskampf hat Andrea Petkovic das deutsche Fed-Cup-Team im Relegations-Playoff gegen Lettland in Riga mit 1:0 in Führung gebracht. Die Nummer 71 der Welt gewann das Auftakteinzel gegen die frühere French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko mit 7:5, 6:4.

Die Partie zwischen Petkovic und Ostapenko war geprägt von zahlreichen Breaks auf beiden Seiten. Im ersten Satz verlor Ostapenko viermal ihren Aufschlag und damit einmal mehr als Petkovic. Die verwandelte nach einer Stunde den Satzball zum 7:5. Im zweiten Durchgang führte Petkovic schnell mit 5:2 und brachte das Match nach 1:34 Stunden schließlich sicher nach Hause.

Das zweite Einzel des Tages bestreiten Julia Görges und Diana Marcinkevica.

16:09 Uhr

AC Mailand muss für Jubel-Provokation kräftig blechen

101d08aba49122b2244b4513a75d3b0a.jpg

Nur mit Mühe konnte eine größere Rangelei zwischen Mailand- und Lazio-Profis verhindert werden.

(Foto: REUTERS)

Ein provokanter Jubel seiner Spieler Tiemoue Bakayoko und Franck Kessie kommt dem italienischen Fußball-Erstligisten AC Mailand teuer zu stehen. Der Ex-Meister wurde nach dem Sieg am vergangenen Samstag gegen Lazio Rom (1:0) zu einer Strafe von 86.000 Euro verurteilt. Da sich der Klub zur sofortigen Zahlung bereit erklärte, wurde die Strafe um ein Drittel reduziert.

Bakayoko und Kessie hatten nach dem Heimsieg das Trikot des Lazio-Spielers Francesco Acerbi wie eine Trophäe geschwenkt. Daraufhin war es auf dem Feld zu Rangeleien gekommen. Milan-Coach Gennaro Gattuso musste dazwischengehen, um schwerere Auseinandersetzungen zu verhindern.

15:32 Uhr

Operation Aderlass: Neue Festnahmen in Österreich

Der internationale Dopingskandal, bekannt geworden durch die Polizeiaktion "Operation Aderlass", schlägt weiter Wellen. In Österreich wurden weitere Personen festgenommen und befragt. Zudem seien laut Staatsanwaltschaft Innsbruck Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Ob es sich bei den Personen um Sportler handelte, blieb offen.

Die Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit umfangreichen Doping-Ermittlungen, die am 27. Februar zu einer Razzia bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld und fünf Festnahmen geführt hatten. Zudem nahmen die Ermittler einen Erfurter Sportarzt als möglichen Drahtzieher eines mutmaßlichen Doping-Netzwerkes fest. Inzwischen wird gegen 21 Athleten ermittelt, die in diese Affäre verwickelt sein sollen.

14:47 Uhr

Rangnick zum Werner-Poker: "Ist ja noch nicht weg"

87c497d2c66b3701f883ffd7dadc6491.jpg

Timo Werner

(Foto: dpa)

Im Wechselpoker um den offenbar wechselwilligen Nationalspieler Timo Werner von RB Leipzig wird es laut Trainermanager Ralf Rangnick keine offizielle Entscheidung in der laufenden Saison geben. Nachdem RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff am vergangenen Spieltag bei Sky gesagt hatte, dass Werner seinen bis 2020 laufenden Vertrag "eher nicht verlängern möchte", sagte Rangnick nun: "Deswegen ist er ja noch nicht weg." Und stellte klar: "Für all diese Gespräche ist wieder Zeit, wenn die Saison vorbei ist."

Einig ist sich Rangnick mit Mintzlaff allerdings darin, dass Werner ohne neuen Vertrag nicht über den Sommer hinaus in Leipzig bleiben wird. Denn nur wenn RB den 23-Jährigen in diesem Sommer verkauft, ist noch eine hohe Ablösesumme drin. Der Offensivspieler wird nach wie vor stark mit dem FC Bayern und anderen europäischen Top-Klubs wie dem FC Liverpool in Verbindung gebracht.

13:50 Uhr

Wegen Ajax-Coup: Hollands Liga muss Spieltag verlegen

7d9d78d6a4068a605778a0cf0cb614be.jpg

Helden in Holland: Die jungen Wilden von Ajax Amsterdam, die im Champions-League-Finale stehen.

(Foto: imago images / VI Images)

Sensationell erreicht Ajax Amsterdam das Halbfinale in der Champions League. Damit mischen die jungen Wilden nicht nur die "Königsklasse" auf, sondern auch die heimische Erendivisie. Denn dort muss - Fluch des Erfolgs - wegen des Amsterdamer CL-Sturmlaufs nun ein kompletter Spieltag verlegt werden, und zwar in die Zeit nach dem eigentlichen Saisonende. Der 33. Spieltag findet in Holland nun voraussichtlich am 15. Mai statt - und damit drei Tage nach dem 34. und eigentlich letzten Spieltag.

Der Grund für diese Kuriosität: Eigentlich hätte Ajax in der Liga am 28. April bei De Graafschap spielen müssen. Der niederländische Verband wollte Amsterdam aber mindestens zwei volle Tage Ruhepause gewähren vor dem CL-Halbfinal-Hinspiel bei Tottenham Hotspur.

Eine Vorverlegung des Ajax-Ligaspiels war wegen Königsnacht und Königstag am 26. und 27. April aus Sicherheitsgründen aber nicht möglich, eine Einzel-Austragung des Ajax-Spiels aus Gründen des fairen Wettbewerbs keine Option. Denn Ajax und Eindhoven kämpfen vier Spieltage vor dem Saisonende punktgleich um den Meistertitel.

12:44 Uhr

Eintracht in EL-Ekstase: Irrer Run auf Halbfinal-Tickets

Mit einem beeindruckenden Kraftakt ringt Eintracht Frankfurt im Europaliga-Viertelfinale Benfica Lissabon nieder und steht erstmals seit 39 Jahren in einem europäischen Halbfinale. Die DFB-Pokalsieger sind stolz wie Bolle - und die Halbfinaltickets heiß begehrt. Wie der Verein mitteilte, gibt es keine Tickets mehr für das Halbfinal-Heimspiel gegen den FC Chelsea am 2. Mai.

Für das Rückspiel am 9. Mai in London erhält der Fußball-Bundesligist lediglich 2000 Eintrittskarten - obwohl es mehrere Zehntausend Interessenten geben dürfte, so Frankfurts Vorstandschef Axel Hellmann: "Ich weiß gar nicht, wie wir die an die 20.000 Leute verteilen, die da sicherlich hinfahren wollen. Das wird die brutalste Entscheidung, denn es wird einen Run geben."

12:14 Uhr

Durant-Gala macht Golden-State-Kollaps vergessen

f10ab5c6c046bdfa32099e73c1c4bfd4.jpg

In Topform: Kevin Durant gegen die LA Clippers.

(Foto: USA TODAY Sports)

Ein glänzend aufgelegter Kevin Durant hat die Golden State Warriors in den Playoffs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA wieder auf Kurs gebracht. Der 30-Jährige erzielte beim 132:105 (73:52)-Auswärtserfolg des Titelverteidigers bei den Los Angeles Clippers starke 38 Punkte, außerdem verteilte er sieben Assists und holte vier Rebounds. Damit liegen die Warriors in der Erstrundenserie mit 2:1-Siegen gegen die Clippers vorne, nachdem sie in Spiel 2 in eigener Halle eine 31-Punkte-Führung verspielt und den Ausgleich in der Serie kassiert hatten.

Ebenfalls in der Western Conference gingen die San Antonio Spurs durch einen 118:108 (61:58)-Heimsieg gegen die Denver Nuggets mit 2:1 in der Playoffserie in Führung. Spurs-Aufbauspieler Derrick White überragte mit 36 Punkten. Im Osten setzten sich die Philadelphia 76ers auch dank 31 Zählern von Ben Simmons mit 131:115 (65:59) bei den Brooklyn Nets durch und liegen nun ebenfalls mit 2:1-Siegen vorn.

11:13 Uhr

"Fums" beweist: Frankfurts Abseitstor war völlig korrekt

Es gab ja, das soll bei aller Frankfurter Europaliga-Euphorie nicht unterschlagen werden, den ein oder anderen Disput wegen Eintracht Frankfurts Führungstor gegen den Benfica Lissabon. Der böse Verdacht lautete, dass Torschütze Filip Kostic ungefähr einen Meter im Abseits gestanden hatte - was das Schiedsrichtergespann übersahanders sah. Benficas Coach Bruno Lage echauffierte sich so heftig, dass er auf die Tribüne verbannt wurde.

Allerdings völlig zu Unrecht, wie die Fußballspaßfreunde von "Fums" mit ihrer selbst kalibrierten Abseitslinie auflösten. Sehen Sie selbst:

*Datenschutz

 

10:24 Uhr

Eintracht-Euphorie, Tennis-Klassenkampf, CL-Ode

Liebe Leserinnen und Leser,

1021ddf9576dfd622ef8141f852e263e.jpg

Beherzt spielte sich Eintracht Frankfurt gegen Benfica Lissabon trotz 2:4-Hinspielpleite ins Europaliga-Halbfinale.

(Foto: imago images / Eibner)

hereinspazieren zum Sport-Tag am Karfreitag durften Sie ja bereits, hiermit schieben wir noch das obligatorische "Herzlich willkommen!" nach. Falls es Ihnen entgangen sein sollte: Die Frankfurter Eintracht hat in der Europaliga die größte Auferstehung seit Tiger Woods hingelegt, also rein sportlich betrachtet. Dank Abseitsglück und Sebastian Rode kämpfte sich die Eintracht gegen Benfica Lissabon ins Halbfinale - und spielt dort nun gegen den FC Chelsea ums Finale. Die Euphorie ist grenzenlos.

Ebenfalls noch mit Endspielchancen: Die deutschen England-Legionäre Mesut Özil, Shkodran Mustafi und Bernd Leno mit ihrem FC Arsenal, obwohl das Trio den Finaleinzug gegen den SSC Neapel nur von der Bank aus miterleben durfte.

Ebenfalls hübsch dramatisch und spannend: Das erste Finalspiel in der DEL zwischen Adler Mannheim und Titelverteidiger EHC München - mit Verlängerung und Auswärts-Happy-End für den Champion dank eines Ex-Adlers.

Was erwartet uns sonst noch?

  • Die Bundesliga-Vorschau auf den 30. Spieltag, wie immer handgeschnitzt und in Arbeit. Noch ein bisserl Geduld.
  • Eine Ode - auf die Champions League. Genauer auf die Underdogs Tottenham Hotspur (Wahnsinn in Manchester!!!) und Ajax Amsterdam (Wahnsinn in Madrid und Turin!!!!!!) gedichtet vom Kollegen David Bedürftig.
  • Während der Profisport in Deutschland ein vorösterliches Päuschen einlegt, sind die deutschen Tennisfrauen in Riga gefordert. Ab 15 Uhr geht es gegen Gastgeberin Lettland um den Klassenerhalt im Fed-Cup, los geht es mit den Einzeln: Erst darf Andrea Petkovic auf die frühere French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko, dann ist Julia Görges gegen Diana Marcinkevica dran – und klar favorisiert.
  • Kollege Heiko Oldörp hat eine kleine Kulturgeschichte des Playoff-Bartes in der NHL recherchiert - und dankenswerterweise auch aufgeschrieben. Für uns. Also für Sie. Freuen Sie sich vor. Und denken Sie dran: Wer rasiert, verliert.

Jetzt endlich: Abflug!

09:54 Uhr

Snooker-WM könnte Traumfinale bekommen

Snooker-Fans, bitte anschallen. Denn: Die WM hat zwar noch nicht angefangen. Am Ende könnte es in Sheffield heißen: Habemus Traumfinale! Dank der Ansetzung des Veranstalters World Snooker ist nämlich ein Endspiel zwischen Champion Mark Williams aus Wales und Ronnie "The Rocket" O'Sullivan möglich.

Was allerdings ehrlicherweise nicht völlig überraschend kommt: "The Welsh Potting Machine", wie Williams genannt wird. Und O'Sullivan, fünffacher Weltmeister, ist der aktuelle Weltranglisten-Erste und an Nr. 2 gesetzt.

Die WM beginnt am Samstag - ohne deutsche Beteiligung. Die beiden Deutschen Lukas Kleckers und Simon Lichtenberg waren jeweils deutlich in der ersten Qualifikationsrunde gescheitert.

09:20 Uhr

Nicht nur mit Beckham-Klub: MLS will Mega-Liga werden

Zwei Dutzend scheinen nicht genug: Die nordamerikanische Fußball-Profiliga Major League Soccer (MLS) will die Anzahl ihrer Teams in den kommenden Jahren deutlich aufstocken.

RTS1LNNO.jpg

Der englische Ex-Fußballprofi David Beckham steigt im kommenden Jahr mit Inter Miami in die MLS ein.

(Foto: REUTERS)

  • Bis zur WM-Endrunde 2026 in den USA, Kanada und Mexiko peilen die Teambesitzer eine Expansion auf 30 Mannschaften an, wie MLS-Chef Don Garber bekannt gab.
  • Bereits bis 2021 wird die MLS demnach auf 27 Klubs wachsen.
  • Aktuell spielen 24 Teams um die Meisterschaft, an der ersten MLS-Spielzeit 1996 nahmen zehn Klubs teil.
  • In der kommenden Saison debütiert unter anderem Inter Miami von Klubboss David Beckham in der MLS.
  • Die Einstiegsgebühr für neue Teams beträgt umgerechnet fast 180 Millionen Euro.
*Datenschutz

 

08:27 Uhr

"Air" Jordan schwärmt von irrem Woods-Comeback

imago04967431h.jpg

Haben bereits gemeinsam den Schläger geschwungen: Tiger Woods und Michael Jordan.

(Foto: imago sportfotodienst)

Sie erinnern sich: Am vergangenen Wochenende hatte Tiger Woods das Golf-Masters in Augusta gewonnen - elf Jahre nach seinem letzten Erfolg bei einem Major-Turnier. Nun hat ihn niemand geringeres als Basketball-Ikone Michael Jordan dafür gelobt.

  • "Für mich ist es das größte Comeback, das ich je gesehen habe", sagte "Air" Jordan über die triumphale Rückkehr seines US-Landsmanns in die Weltspitze.
  • "Ich hätte nie gedacht, dass Tiger das körperlich schafft", sagte Jordan über den 43-Jährigen.
  • Dann fügte er hinzu: "Wahrscheinlich war er selbst der einzige Mensch, der daran geglaubt hat."
  • Bis zum Major-Rekord fehlen Woods noch drei Erfolge: Der US-Amerikaner Jack Nicklaus kam auf 18 Major-Triumphe, Woods immerhin auf 15 Siege.
*Datenschutz