Mittwoch, 11. Dezember 2019Der Sport-Tag

23:23 Uhr

Fifa-Chef Infantino diskutiert über europäische Superliga

Fifa-Präsident Gianni Infantino hat eine Rückendeckung für die angeblich geplante Super League im europäischen Klubfußball ausgeschlossen. "Die Fifa unterstützt kein Projekt und ist ein offener, demokratischer Verband", sagte Infantino. Der Schweizer weigerte sich aber, zu dementieren, dass es diesbezüglich Gespräche gegeben habe. Der Weltverband diskutiere alles mit jedem.

Die New York Times hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass Infantino mit Real Madrids Präsident Florentino Perez über die Gründung einer geschlossenen Elite-Liga gesprochen habe. Die Pläne sollen demnach zwei Ligen zu je 20 Klubs vorsehen, hauptsächlich aus den großen fünf Ligen aus England, Deutschland, Spanien, Italien und Frankreich.

Der Verband europäischer professioneller Fußball-Ligen (EPFL) hatte dementsprechende Pläne verurteilt, auch die Europäische Fußball-Union (Uefa) übte Kritik und lehnte jegliche Vorhaben ab, die der Champions League schaden könnten.

23:01 Uhr

EM-Marathon-Zweite nach Flucht vor Dopingtest gesperrt

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Im August 2018 wurde Calvin in Berlin Vize-Europameisterin.

(Foto: imago/Camera 4)

Die französische Marathonläuferin Clemence Calvin ist wegen eines Dopingvergehens für vier Jahre gesperrt worden. Das sagte die 29-Jährige der Nachrichtenagentur AFP und beteuerte ihre Unschuld. Ihr Ehemann und Trainer Samir Dahmani habe die gleiche Strafe erhalten.

Calvin, 2018 in Berlin EM-Zweite, war im April von der französischen Anti-Doping-Agentur AFLD suspendiert worden, nachdem sie sich Ende März in Marokko einer unangekündigten Dopingkontrolle entzogen haben soll. Ein Verwaltungsgericht hob kurz danach die Suspendierung auf, Calvin verbesserte daraufhin beim Paris-Marathon in 2:23:41 Stunden den französischen Rekord. Die Sperre will sie nicht akzeptieren. Calvin hatte im Frühjahr berichtet, dass sie von den Kontrolleuren regelrecht "angegriffen" worden sei, diese hätten sich zudem als Polizeibeamte ausgegeben. Die AFLD widersprach dieser Darstellung.

22:46 Uhr

Lahm spricht über Vorbildfunktion als Fußballer

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Lahm beendete seine Karriere im Sommer 2017.

(Foto: imago images/FAF)

Weltmeister-Kapitän Philipp Lahm hat mehr Achtung gegenüber Schiedsrichtern angemahnt. "Es liegt in der Verantwortung der Spieler, dem Schiedsrichter Respekt zu zollen. Denn ohne Schiedsrichter wird es kein geordnetes Spiel geben", sagte der 36-Jährige im "BFV.TV - Der Talk" des Bayerischen Fußball-Verbandes. "Die Spieler müssten sich viel bewusster machen, dass sie eine unglaubliche Vorbildfunktion haben. Die Leute schauen zu diesen Spielern auf."

Er könne sich im Rückblick auf seine eigene Karriere nicht daran erinnern, dass ein Schiedsrichter seine Entscheidung jemals geändert habe, "nur weil ein Rudel Spieler auf ihn zugelaufen ist und versucht hat, ihm zu erklären, dass seine Entscheidung falsch war".

Der ehemalige Außenverteidiger ist mittlerweile einer von zwei Geschäftsführern der DFB Euro GmbH. Diese ist zuständig für die Organisation der EM 2020 in München und auch der Endrunde 2024 in Deutschland. Das Turnier im kommenden Jahr findet in zwölf europäischen Städten statt, ein Spielort ist München.

22:12 Uhr

Bayern-Chef Rummenigge: "Hansi hat unser Vertrauen"

Karl-Heinz Rummenigge hat gesagt, er könne sich durchaus vorstellen, dass Hansi Flick bis zum Ende der Saison die Fußballer des FC Bayern trainiert. "Hansi hat unser Vertrauen. Und ich bin überzeugt, dass er das rechtfertigen wird", sagte der Vorstandschef des Bundesligisten dem Bezahlsender Sky. Man werde sich nach dem letzten Spiel vor der Winterpause am 21. Dezember gegen den VfL Wolfsburg entscheiden.

"Ich schließe auch nicht aus, dass wir bis zum Sommer mit ihm weitermachen", sagte er über Flick. Zu Mauricio Pochettino, bis Ende November Trainer bei Tottenham, wollte sich Rummenigge nicht äußern. Flick sitzt seit der Trennung von Niko Kovac Anfang November bei den Bayern auf der Bank. Er gewann die ersten vier Spiele, zuletzt gab es aber zwei Niederlagen in der Bundesliga, wodurch die Münchner auf den siebten Platz abrutschten. Der Rückstand auf Spitzenreiter Mönchengladbach beträgt sieben Punkte.

 

21:27 Uhr

Hamilton tauscht F1-Auto gegen Motorrad

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Lewis Hamilton auf dem Motorrad, Valentino Rossi im Auto, und beide glücklich: Der sechsmalige Formel-1-Weltmeister aus England und das MotoGP-Ass aus Italien haben ihren Fahrzeugtausch in Valencia ausgiebig genossen.

"Wir hatten einen fantastischen Tag", sagte Rossi, "es ist toll, eine Legende wie Valentino in meinem Wagen zu sehen", so Hamilton. Bereits am Montag hatten die beiden Motorsportstars auf dem Circuit Ricardo Tormo ihre Runden gedreht, doch erst heute veröffentlichte Rossis Yamaha-Team Fotos. "Ich war schon vorher ein großer Fan von Lewis, aber jetzt bin ich es noch etwas mehr", sagte Rossi nach der Fahrt im Mercedes-Silberpfeil.

Er sei vom Auto "beeindruckt" gewesen, sagte Rossi, die Geschwindigkeit bezeichnete der neunmalige Motorrad-Weltmeister als "sensationell. Es war ein großer Spaß. Ich habe mich einen Tag lang wie ein Formel-1-Pilot gefühlt. Ich wollte, dass der Tag nie aufhört." Hamiltons Vorstellung mit der Yamaha M1 lobte Rossi: "Er war auf der Maschine brillant."

20:58 Uhr

CL-Debütant Bergamo springt von Platz vier ins Achtelfinale

Vor dem sechsten und abschließenden Spieltag der Champions-League-Gruppenphase war Atalanta Bergamo Vierter. Statt sich aber aus dem europäischen Wettbewerb zu verabschieden, überraschen die Italiener mit einem 3:0 (0:0)-Auswärtserfolg bei Schachtjor Donezk. Weil im Parallelspiel Manchester City mit 4:1 (1:1) bei Dinamo Zagreb siegt, zieht das Serie-A-Team hinter dem englischen Gruppensieger ins Achtelfinale ein.

Für Bergamo trafen Timothy Castagne (66. Minute) und Mario Pasalic (80.), den Schlusspunkt setzte der Deutsche Robin Gosens (90.+4). Matchwinner für Manchester City war Gabriel Jesus, der mit seinem Hattrick (34., 50. und 54.) Zagrebs Führung durch Dani Olmo (10.) vergessen machte. Für den Endstand sorgte Phil Foden (84.)

20:14 Uhr

FC Bayern ohne Lewandowski und Müller

Ohne Robert Lewandowski bestreitet der FC Bayern sein Champions-League-Heimspiel gegen Tottenham Hotspur. Der zehnmalige Saisontorschütze in der Fußballkönigsklasse sitzt ebenso wie Thomas Müller und Leon Goretzka auf der Bank. Für Lewandowski wird zunächst Ivan Perisic im Sturmzentrum spielen. David Alaba steht im letzten Gruppenspiel dieser Saison wegen einer leichten Beckenstauchung nicht im Kader. "Er ist medizinisch über den Berg. Das Risiko ist aber zu groß", sagte Hansi Flick. Es sei wichtiger, dass Alaba in den letzten drei Spielen vor der Winterpause noch spielen könne.

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Erst mal auf der Bank: Robert Lewandowski.

(Foto: imago images/Lackovic)

Der Trainer setzt in der Innenverteidigung auf Jérôme Boateng und Javi Martínez. Im Angriff ist vor allem Serge Gnabry gefragt, der beim 7:2 im Hinspiel als vierfacher Torschütze geglänzt hatte. Philippe Coutinho, Kingsley Coman und ganz vorne Perisic sollen zudem für Durchschlagskraft in der zuletzt gebremsten Münchner Offensive sorgen.

Die Bayern stehen mit 15 Punkten bereits als Sieger in Gruppe B fest. Auch Tottenham um den neuen Trainer José Mourinho ist als Zweiter bereits für das Achtelfinale qualifiziert. Mit einem Sieg würden die Münchner als erste deutsche Mannschaft eine Gruppenphase mit sechs Siegen in sechs Spielen abschließen.

München - London, 21 Uhr

Fußball-Club Bayern, München: Neuer - Pavard, Martinez, Boateng, Davies - Kimmich - Gnabry, Thiago, Coutinho, Coman - Perisic. - Trainer: Flick
Tottenham Hotspur Football Club: Gazzaniga - Walker-Peters, Foyth, Alderweireld, Rose - Dier, Lo Celso - Sissoko, Eriksen, Sessegnon - Lucas Moura. - Trainer: Mourinho
Schiedsrichter: Gianluca Rocchi (Italien) - Zuschauer: 63.646 in Fröttmaning (ausverkauft)

Leverkusen - Turin, 21 Uhr

Turn- und Sportverein Bayer 04 Leverkusen: Hradecky - Lars Bender, Sven Bender, Dragovic, Sinkgraven - Bellarabi, Demirbay, Aranguiz, Diaby - Havertz, Alario. - Trainer: Bosz
Juventus Football Club: Buffon - Danilo, Rugani, Demiral, De Sciglio - Cuadrado, Pjanic, Rabiot - Bernardeschi - Higuain, Ronaldo. - Trainer: Sarri
Schiedsrichter: Benoit Bastien (Frankreich) - Zuschauer: 30.210 (ausverkauft)

 

19:12 Uhr

Höwedes klagt: "Spieler werden verhätschelt"

Der ehemalige Weltmeister Benedikt Höwedes hat jungen Fußball-Profis zu einem "Ausbruch aus der Komfortzone" geraten. "Spieler werden immer mehr verhätschelt. Junge Spieler, die zu den Profis hochkommen, werden immer unselbstständiger, weil sie nichts selbst organisieren müssen", sagte der 31 alte Abwehrspieler von Lokomotive Moskau in einem Interview von Goal und Spox:". Zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung sei es wichtig, mehr Eigenständigkeit anzustreben: "Irgendwann kommt aber ein Zeitpunkt, an dem sie sich selbst um alltägliche Dinge kümmern müssen, von denen sie dann keine Ahnung haben."

18:32 Uhr

Offiziell: Neapel präsentiert Ancelotti-Nachfolger

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Bis Mai coachte Gattuso den AC Mailand.

(Foto: imago images / HochZwei/Syndication)

Der frühere Weltmeister Gennaro Gattuso übernimmt beim italienischen Fußball-Erstligisten SSC Neapel das Trainer-Amt. Die Süditaliener verpflichteten den 41-Jährigen weniger als einen Tag nach der Entlassung des bisherigen Cheftrainers Carlo Ancelotti.

Gattuso, der bis Mai bei Neapels Ligakonkurrent AC Mailand auf der Bank gesessen hatte, soll am Mittwochnachmittag das erste Training beim Vizemeister leiten.

Ancelotti hatte am späten Dienstagabend unmittelbar nach dem Einzug der Neapolitaner ins Achtelfinale der Champions League durch ein 4:0 gegen KRC Genk seinen Posten räumen müssen. In den neun vorherigen Pflichtspielen hatte der frühere Trainer des deutschen Rekordmeisters Bayern München mit seinem Team keinen Sieg verbuchen können. In der Tabelle der Serie A belegt Neapel acht Punkte hinter den Champions-League-Plätzen den siebten Rang.

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18:02 Uhr

Schalke bindet Leistungsträger langfristig

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Der FC Schalke 04 und Amine Harit gehen weiter gemeinsame Wege. Wie der Fußball-Bundesligist mitteilte, hat der 22 Jahre alte marokkanische Nationalspieler seinen bislang 2021 auslaufenden Vertrag bis zum 30. Juni 2024 verlängert.

Harit war 2017 vom FC Nantes zum Revierclub gewechselt. In dieser Saison ist der dribbelstarke Offensivakteur mit sechs Toren und vier Assists bester Scorer im Team von David Wagner. Der Schalker Coach begrüßte die Entscheidung: "Amine gehört zu den vielen Spielern zwischen 19 und 23 Jahren, die mit ihrem großen Potenzial die sportliche Zukunft des Clubs sein können." Nach Informationen der "Bild" soll das neue Arbeitspapier eine Ausstiegsklausel beinhalten, die aber noch nicht im nächsten Sommer greift.

17:11 Uhr

Russische Boxer drohen ohne Flagge mit Olympia-Boykott

Russlands Boxer drohen mit dem Boykott der Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Sie fordern, die Doping-Sanktionen aufzuheben, die sie zu einem Start als neutrale Athleten zwingen würden. "Sie sagten, sie würden nicht ohne unsere Flagge und Hymne gehen", sagte Umar Kremlew, der Generalsekretär der Russischen Boxföderation.

Die osteuropäischen Sportler reagierten damit auf den Beschluss der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada vom Montag, wegen manipulierter Daten aus dem Moskauer Kontrolllabor eine Vierjahressperre gegen Russland zu verhängen. In dieser Zeit dürfen russische Athleten nur unter neutraler Fahne bei Olympischen Spielen wie im Sommer 2020 in Tokio und im Winter 2022 in Peking sowie bei Weltmeisterschaften starten.

16:17 Uhr

Fifa gegen Platini: Kampf um 1,8 Millionen Euro

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Platinis Sperre ist bereits abgelaufen.

(Foto: imago images / TT)

Der Fußball-Weltverband Fifa muss bis zum Jahresende juristisch aktiv werden, um sich 1,8 Millionen Euro von seinem früheren Vize-Präsidenten Michel Platini zurückzuholen. Das geht aus einem Fifa-Dokument hervor, in das die Nachrichtenagentur AFP Einblick erhalten hat. Dabei geht es um die Behandlung des Falls nach Schweizer Recht.

  • Der frühere französische Weltstar Platini war von 2007 bis 2015 Boss der Europäischen Fußball-Union (Uefa) und sollte beim Weltverband auf Ex-Präsident Joseph S. Blatter folgen.
  • Die dubiose Zahlung in Höhe von 1,8 Millionen Euro von Blatter an Platini brachte dem mittlerweile 64-Jährigen aber stattdessen eine Vierjahressperre ein, die im Oktober dieses Jahres endete. In dem Fifa-Dokument wird die Zahlung als "illegal" eingestuft.
  • Platini selbst hatte zuletzt angekündigt, auf juristischem Weg um Rückzahlungen in Millionenhöhe zu kämpfen. Über seinen Schweizer Anwalt Vincent Solari werde er das Geld einfordern, "das vertraglich vereinbart wurde", sagte Platini der AFP. Laut einer Platini nahestehenden Quellen soll es um 7,2 Millionen Euro gehen.
14:45 Uhr

Spielabbruch in der DEL: Haie-Fan nach Herzinfarkt verstorben

Der 74 Jahre alte Eishockey-Fan der Kölner Haie, der am Sonntag beim Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers einen Herzinfarkt erlitten hatte, ist verstorben. "In enger Absprache mit der Familie haben wir die traurige Aufgabe, darüber zu informieren, dass der Herr leider noch in der Nacht zu Montag verstorben ist", teilt der Klub nun mit. Der Anhänger hatte das Spiel mit seinen beiden Enkelkindern besucht. "Wir sind zutiefst betroffen und sprechen den Angehörigen im Namen der Eishockey-Familie unser tiefstes Mitgefühl aus", schrieben die Haie. Die Begegnung gegen die Franken war nach 2:45 Minuten Spielzeit aufgrund des medizinischen Notfalls abgebrochen worden.

14:00 Uhr

70.000 Euro: "Dolce & Gabbana" muss an Maradona zahlen

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Diego Maradona erhält nur eine kleine Entschädigung.

(Foto: imago images/Agencia EFE)

Wegen der unerlaubten Verwendung des Namens von Argentiniens Fußball-Idol Diego Maradona muss der Modekonzern Dolce & Gabbana dem früheren Weltmeister 70.000 Euro Schadenersatz zahlen. Maradona hatte allerdings auf eine Entschädigung von einer Million Euro geklagt. Dass Gericht sah die widerrechtliche Nutzung von Maradonas Name bei einer Modenschau 2016 in Neapel als erwiesen an. Bei der Veranstaltung war ein Model im Trikot von Maradonas Ex-Klub SSC Neapel mit den Namenszug des Argentiniers über den Laufsteg gegangen. Die Organisatoren argumentierten zwar, dass die Modenschau eine Hommage an Neapel und herausragende Fakten der Stadt gewesen sei. Für Richterin Paola Gandolfi überwog allerdings der kommerzielle Charakter der Show und der dadurch entstandene Verstoß gegen die Namensrechte. Bei der Festsetzung der Strafe für das Unternehmen zuzüglich von Maradonas Anwaltskosten berücksichtigte das Gericht, dass keine Produktion des präsentierten Maradona-Trikots in Auftrag gegeben worden war.

13:31 Uhr

Trotz Sperre: Russland bereitet sich auf Olympia 2020 vor

Trotz der Strafe der Welt-Anti-Doping-Agentur für Russland will das Land an seinen Vorbereitungen für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio festhalten. Das bekräftigte der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees in Russland, Stanislaw Posdnjakow. Das gelte auch für andere wichtige Wettbewerbe. "Die Situation verlangt von uns, alles zu tun, um die legitimen Rechte unserer "sauberen" Athleten zu gewährleisten." Wer nicht bei Dopinguntersuchungen kooperiere, werde bestraft, sagte Posdnjakow. Das Wada-Exekutivkomitee hatte am Montag die russische Anti-Doping-Agentur Rusada bis 2023 suspendiert. Athleten des Landes dürfen in diesem Zeitraum nicht unter der russischen Fahne, sondern nur als neutrale Sportler starten, wenn sie nicht in den Staatsdoping-Skandal verwickelt gewesen sind. Russland darf während der vier Jahre keine Sportgroßveranstaltungen ausrichten. Sportminister Pawel Kolobkow zeigte sich dennoch überzeugt, dass bereits vereinbarte internationale Wettbewerbe in Russland auch ausgetragen werden könnten.

12:55 Uhr

Moukoko-Wahnsinn bei Borussia Dortmund geht weiter

Und wieder trifft Youssoufa Moukoko. Der Hype um den 15 Jahre alten Nachwuchsstürmer von Borussia Dortmund kennt keine Grenzen. Beim Youth-League-Erfolg des BVB gegen Slavia Prag erzielte Moukoko am Dienstag drei Treffer. Das Spiel endete 5:1. Für die übrigen beiden Tore sorgte Giovanni Reyna. Als Gruppenzweiter hinter Inter Mailand qualifizierte sich die Borussia für die K.o.-Runde. In 20 Pflichtspielen in dieser Saison für die U19-Junioren hat der 15-Jährige 24 Tore erzielt und sieben Treffer vorbereitet.

11:35 Uhr

Yann Sommers Mittelfinger wird zum Youtube-Star

Borussia Mönchengladbach feiert mit einem witzigen Video das Fingerspitzengefühl von Yann Sommer im Bundesliga-Topspiel gegen Bayern München (2:1). Der Torwart hatte am Samstag in der 27. Minute nach einem Schuss von Bayerns Joshua Kimmich mit dem linken Mittelfinger gerade noch verhindert, dass der Ball zum 0:1 die Torlinie überquert. In dem Youtube-Clip stellt der Verein nun Alltagssituationen nach: vergebliche Griffe zum klingelnden Wecker, zur Klopapierrolle, zum Gladbach-Trikot am obersten Haken und zur TV-Fernbedienung. Getreu dem Video-Titel "Immer zur Stelle" löst Sommer virtuell - im Bild waren nur der linke Arm und ein Torwart-Handschuh zu sehen - die Alltags-Schwierigkeiten.

10:53 Uhr

Dem BVB "drohen" emotionale Duelle mit Klopp oder Tuchel

Das könnte ziemlich emotional werden: Für Borussia Dortmund liegen bei der Auslosung des Champions-League-Achtelfinals am Montag große Gegner und zwei Ex-Trainer im Topf. Es kann zum Wiedersehen mit Jürgen Klopp und dem FC Liverpool kommen, dessen Premier-League-Rivale Manchester City ist ebenso möglich wie Juventus Turin, der FC Valencia oder Paris St. Germain mit Trainer Thomas Tuchel. Der BVB hat die Gruppenphase mit einem 2:1 gegen Slavia Prag auf dem zweiten Platz beendet und wird damit einem Gruppenersten zugelost. Ausgeschlossen sind allerdings Bayern München und RB Leipzig, weil landesinterne Duelle erst ab dem Viertelfinale vorgesehen sind.

Auch der FC Barcelona wird es nicht, da er die Dortmunder Gruppe gewonnen hat. Gespielt wird am 18. bis 26. Februar beziehungsweise am 10. bis 18. März 2020.

10:07 Uhr

Sané-Alternative? FC Bayern buhlt offenbar um Brasilien-Youngster

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Ein Mann für den FC Bayern?

(Foto: imago images / MB Media Solutions)

Leroy Sané gilt nach wie vor als Top-Kandidat auf einen Wechsel zum FC Bayern, zuletzt kursierte zudem der Name Mikel Oyarzabal von Real Sociedad San Sebastián als Alternative. Nun geistert ein neuer Name durch die Transferwelten. Dem brasilianischen Portal "GauchaZH"  zufolge haben die Münchner die Fühler nach Tetê von Schachtjor Donezk ausgestreckt. Demnach laufen bereits Verhandlungen zwischen dem FC Bayern und den Ukrainern. Dem Bericht zufolge ist Bayern bereit, rund 50 Millionen Euro für den Linksfuß zu zahlen. Zu klären sind lediglich noch Details zwischen den Vereinen und die Höhe des Gehalts.

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09:30 Uhr

Ecclestone kritisiert Vettel: "Vermisse die Bereitschaft"

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Fehlt ihm die Bereitschaft.

(Foto: imago images/Laci Perenyi)

Überraschende Ansage: Der ehemalige Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat Sebastian Vettel für dessen Leistungen in der vergangenen Saison kritisiert. "Ich vermisse bei ihm in letzter Zeit die Bereitschaft, alles dafür zu tun, um zu gewinnen", sagte Ecclestone der "Sport Bild". Vettel war in der abgelaufenen Saison nur Fünfter geworden und damit sogar hinter seinem Teamkollegen Charles Leclerc gelandet. Ecclestone traut Leclerc derweile eine große Zukunft zu. "Der junge Charles Leclerc erinnert mich stark an Michael Schumacher", sagte Ecclestone. Leclerc könne "ein Großer werden".

08:52 Uhr

Depay streitet sich mit Fans - Eskalation nur knapp verhindert

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Memphis Depay wollte den nach Abpfiff auf das Spielfeld gelaufenen Rowdies das Transparent entreißen.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Nach dem 2:2 von RB Leipzig in der Champions League bei Olympique Lyon haben sich im Lager der Franzosen trotz des Achtelfinaleinzugs Spannungen in Tumulten entladen. Ausgleichstorschütze Memphis Depay musste dabei von seinen Kollegen vor einem Handgemenge mit den eigenen Anhängern bewahrt werden, nachdem Olympique-Fans auf den Rasen gestürmt waren und mit einem Banner den Rauswurf des brasilianischen Verteidigers Marcelo gefordert hatten. Depay wollte den nach Abpfiff auf das Spielfeld gelaufenen Rowdies das Transparent entreißen. Als daraufhin noch mehr Lyoner Anhänger auf den Platz strömten und die Situation zu eskalieren drohte, scharten sich die übrigen Olympique-Profis um den Stürmer und verhinderten damit mögliche Handgreiflichkeiten. Hintergrund der Vorkommnisse ist die Verärgerung der Olympique-Fans über Marcelo. Der frühere Bundesliga-Spieler von Hannover 96 war Ende Oktober nach Lyons 1:2 im Gruppenspiel bei Benfica Lissabon vor dem Rückflug nach Frankreich auf dem Flughafen der portugiesischen Hauptstadt mit aufgebrachten Olympique-Ultras in Streit geraten. Seitdem machen viele Fans Stimmung gegen den 32-Jährigen.

07:43 Uhr

Draisaitl bereitet wieder ein Tor vor, Oilers verlieren trotzdem

Eishockey-Star Leon Draisaitl hat trotz einer Niederlage in der NHL seine Statistiken weiter aufpoliert. Beim 3:6 seiner Edmonton Oilers gegen die Carolina Hurricanes legte der 24-Jährige den Treffer von Ryan Nugent-Hopkins zum zwischenzeitlichen 2:3 auf. Damit hat Draisaitl nun 54 Scorerpunkte (19 Tore und 35 Assists) auf dem Konto. Er ist damit die Nummer zwei der Liga hinter seinem Teamkollegen Connor McDavid (55 Punkte), der an allen drei Toren seiner Mannschaft beteiligt war. Die Oilers liegen derweil trotz ihrer zweiten Niederlage in Serie als Vierter der Western Conference weiter auf Kurs.

07:12 Uhr

Der FC Bayern terminiert Entscheidung über Trainer Flick

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Noch vor Weihnachten wird Hansi Flick erfahren, wie es für ihn beim FC Bayern weitergeht.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Beim FC Bayern soll noch vor Weihnachten eine Entscheidung in der Trainerfrage fallen. "Wir haben am 21. Dezember das letzte Spiel gegen Wolfsburg, entweder an diesem Samstag oder am Tag danach werden wir uns treffen und eine Entscheidung fällen", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge der "Sport-Bild" zur Zukunft von Interimstrainer Hansi Flick. Der 54-Jährige sitzt seit der Trennung von Niko Kovac Anfang November bei den Münchnern auf der Bank. Flick gewann gleich die ersten vier Spiele, zuletzt gab es aber zwei Niederlagen in der Bundesliga, wodurch die Münchner auf den siebten Platz abrutschten. Der Rückstand auf Spitzenreiter Gladbach beträgt bereits sieben Punkte.

06:33 Uhr

Nagelsmann hadert mit RB-Spiel: "Zu träge die Räume genutzt"

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Julian Nagelsmann war mit der Leistung seiner Mannschaft in Lyon nicht einverstanden.

(Foto: dpa)

Trotz des Gruppensieges war RB Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann vom Auftritt seiner Elf beim 2:2 (2:0) im letzten Gruppenspiel der Champions League bei Olympique Lyon wenig berauscht. Die Sachsen gaben in Lyon eine klare 2:0-Führung noch aus der Hand. "Ich fand unser Spiel in der ersten Halbzeit nicht gut, wir hatten viel Raum, den wir nicht nutzen konnten", kritisierte Nagelsmann bei Sky und ergänzte: "Auch in der 2. Halbzeit haben wir uns nur sehr träge freigelaufen und den Gegner zu zwei Toren eingeladen." Im Falle eines weiteren Gegentores hätten die Leipziger den Gruppensieg noch aus der Hand gegeben, so aber hat RB nun einen vermeintlichen Vorteil, im Achtelfinale auf einen Gruppenzweiten zu treffen. Allerdings haben es auch diese Gegner in sich, unter anderem handelt es sich um Real Madrid, Tottenham Hotspur oder SSC Neapel.

06:01 Uhr

"Sorry, ich war ein Idiot" - Jürgen Klopp entschuldigt sich

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Jürgen Klopp hat einen Fehler gemacht. Und sich dafür entschuldigt.

(Foto: imago images/Eibner Europa)

Nach der bestandenen Champions-League-Prüfung im Gruppenfinale beim forschen österreichischen Herausforderer Red Bull Salzburg nahm sich Jürgen Klopp erstmal Zeit für eine Entschuldigung. Bevor er nach dem erlösenden 2:0 (0:0) des Titelverteidigers FC Liverpool und dem Einzug ins Achtelfinale als Gruppensieger seine Spieler lobte, sagte der deutsche Coach "Sorry" zum Übersetzer. Klopp war den Mann in der Pressekonferenz am Tag vor der Partie verbal angegangen, weil er mit der Übersetzung einer Antwort seines Kapitäns Jordan Henderson vom Englischen ins Deutsche unzufrieden gewesen war. Seine Reaktion sei in der Form nicht okay gewesen: "Ich war ein Idiot. Dafür möchte ich mich entschuldigen." Klopp reichte dem Übersetzer die Hand. Der schlug ein und freute sich über die "wunderbare Geste".