Mittwoch, 18. Dezember 2019Der Sport-Tag

23:00 Uhr

Mario Götze einer für Hertha? Klinsmann dementiert nicht

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Jürgen Klinsmann hat große Pläne mit der Hertha.

(Foto: imago images/Metodi Popow)

Retter-Trainer Jürgen Klinsmann hat Gerüchte über ein Interesse seines Vereins Hertha BSC an Mario Götze nicht dementiert. Im Gegenteil, denn Klinsmann sagte nach dem verdienten 1:0-Auswärtssieg der Berliner bei Bayer Leverkusen: "Durch unsere Konstellation mit unserem Investor haben wir mittel- und langfristig ganz andere Ziele und gehen da mit einer anderen Denkweise ran." Und fügte an: "Ob dann über Mario spekuliert wird, oder über andere Champions-League-Spieler - das wird ganz normal sein. Das wird unsere Zukunft sein. Nach denen schauen wir uns ja auch um."

Zuvor hatte die "Sport Bild" berichtet, dass die Hertha an Götze interessiert sei. Der Siegtorschütze des WM-Finales 2014 ist bei Borussia Dortmund nur noch Ersatz und wäre nach Auslaufen seines Vertrages im Sommer 2020 ablösefrei zu haben.

22:14 Uhr

Vor Wolfsburg-Spiel: S04-Fan stirbt auf dem Weg ins Stadion

Das Bundesliga-Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg und Schalke 04 ist von einem tragischen Zwischenfall überschattet worden. Ein Fan der Schalker ist auf dem Weg zu der Partie vor der Arena verstorben, wie der Stadionsprecher Mitte der zweiten Halbzeit bekannt gab. Es gebe keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung. Der FC Schalke twitterte über seinen offiziellen Vereinsaccount, dass der Fan gestürzt und später in einem Krankenhaus verstorben sei.

Laut Polizei Wolfsburg handele es sich bei dem Verstorbenen um einen 41-Jährigen. Der Mann sei auf dem Weg ins Stadion "wie aus dem Nichts" zusammengebrochen, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die Todesursache war zunächst unklar. "Zur Krankengeschichte ist uns nichts bekannt."

Beide Fanlager verzichteten ab Beginn der zweiten Hälfte auf Anfeuerungsrufe. Der VfL Wolfsburg informierte Seelsorger, die am Stadion zur Verfügung standen.

21:42 Uhr

Darts-WM-Coup: Kurz euphorisiert den "Ally Pally"

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Nico Kurz legte bei seinem Darts-WM-Auftakt einen Blitzstart hin - und blieb danach ganz cool.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Nico Kurz hat den deutschen Darts-Profis einen erfolgreichen WM-Auftakt beschert und gleich bei seinem Debüt einen überraschenden Sieg eingefahren. Der 22-Jährige aus Hanau gewann im Alexandra Palace von London mit 3:1 gegen den englischen Routinier James Wilson und bekommt es nun in der zweiten Runde mit dem gesetzten Engländer Joe Cullen zu tun. Seinen Sieg verdankte der Newcomer vor allem einem starken Start: Die ersten beiden Sets gewann er mit 3:0 und 3:1. Darauf folgten acht perfekte Darts, das Publikum feierte ihn mit "Nico Nico Kurz"-Rufen.

Der Deutsche war bereits am Montag in die britische Hauptstadt gereist, um sich entsprechend vorzubereiten. Am Dienstag hatte er als Zuschauer im "Ally Pally" bereits die besondere Stimmung aufgesaugt. "Es war ein super Tag für mich. Für das Debüt hier in London kann ich mich nicht beschweren", sagte der Hesse. Das Duell mit Top-Spieler Cullen wartet nun am Freitag (21.00 Uhr im n-tv.de Liveticker).

21:28 Uhr

Fallon Sherrock schreibt Darts-Geschichte - und versteigert sie

Eigentlich gehört das Board, an dem Fallon Sherrock am Dienstagabend Darts-WM-Geschichte geschrieben hat, unbedingt in ihren Trophäenschrank, falls die 25-jährige Engländerin denn einen haben sollte. Behalten will Sherrock das Board aber gar nicht, an dem sie im legendären Alexandra Palace als erste Frau bei einer gemischten Darts-WM einen Sieg und damit historischen "Wow"-Moment gefeiert hatte. Stattdessen soll ihr Triumph sich nicht nur für den eigenen Geldbeutel und das Prestige aller Darts-Frauen lohnen, sondern auch für einen wohltätigen Zweck. Via Twitter teilte Sherrock mit, sie werde das Darts-Board versteigern und den Erlös der führenden britischen Wohltätigkeitsorganisation für autistische Menschen spenden.

Um die Spielerin aus dem englischen Milton Keynes entstand nach dem ersten WM-Sieg einer Frau über einen Mann ein echter Hype. Sherrock besuchte nur Stunden nach dem Coup sämtliche britische Morgenmagazine, wurde bereits für Darts-Galas im nächsten Jahr gebucht und erhielt Gratulationen von anderen Darts-Star wie Rekordweltmeister Phil Taylor, der sich via Twitter verneigte.

Am Mittwochabend kam Sherrock extra noch einmal zum Alexandra Palace für eine weitere Pressekonferenz. Am Samstag (22 Uhr/Sport1 und DAZN) trifft sie in Runde zwei auf den Österreicher Mensur Suljovic.

 

20:47 Uhr

Erstmals seit 25 (!) Jahren: "Flugsaurier" Kasai verpasst Tournee

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Erstmals seit einer Ewigkeit wird Noriaki Kasai nicht bei der Vierschanzentournee vom Bakken segeln.

(Foto: imago/Eibner Europa)

Die anstehende Vierschanzentournee wird erstmals seit einem Vierteljahrhundert ohne das japanische Skisprung-Idol Noriaki Kasai über die Bühne gehen. Der 47 Jahre alte Methusalem der Szene steht nicht im Aufgebot seines Landes für den am 28. Dezember beginnenden Prestigewettbewerb mit Springen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen (bis 6. Januar 2020).

Kasai, Skiflugweltmeister 1992 sowie Tourneezweiter 1992/93 und 1998/99, ist in der laufenden Saison noch ohne Weltcuppunkte. Das japanische Tournee-Aufgebot wird erwartungsgemäß von Vorjahressieger Ryoyu Kobayashi angeführt, weiter wurden Junshiro  Kobayashi, Yukiya Sato, Daiki Ito, Naoki Nakamura, Keiichi Sato und Taku Takeuchi nominiert.

"Mein Gefühl auf der Schanze stimmt nicht. Ich habe die richtige Anfahrtsposition noch nicht gefunden. Aber körperlich geht es mir gut, und ich werde nicht aufgeben", zitierte das Fachportal skispringen.com den "Flugsaurier", der die Tournee letztmals 1994/95 wegen einer Weltcup-Pause verpasst hatte. Zuletzt hatte Kasai wiederholt erklärt, bis 2026 weiterspringen zu wollen. Dann könnten die Olympischen Winterspiele in seiner Heimatstadt Sapporo stattfinden.

20:25 Uhr

Klub-WM: Klopps FC Liverpool zittert sich ins Finale

Dank eines Last-Minute-Tors ist Champions-League-Sieger FC Liverpool ins Finale der Klub-WM gegen Flamengo Rio de Janeiro einzogen. Das entscheidende Tor zum 2:1-Erfolg gegen den mexikanischen Klub CF Monterrey erzielte Sturmstar Roberto Firmino in der Nachspielzeit.

*Datenschutz

Eine ausführliche Meldung folgt.

19:59 Uhr

Olympia-Gold & Weltrekorde: Hürden-Legende Karin Balzer ist tot

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Karin Balzer lief als Hürdensprinterin in die Leichtathletik-Geschichtsbücher.

(Foto: imago sportfotodienst)

Die deutsche Hürden-Olympiasiegerin Karin Balzer ist mit 81 Jahren gestorben. Die Goldmedaillengewinnerin der Olympischen Spiele von Tokio 1964 über 80 Meter Hürden starb bereits am Dienstag "nach kurzer, intensiver Krankheit", bestätigte ihre Familie der Deutschen Presse-Agentur.

Die gebürtige Magdeburgerin hatte zwischen 1960 und 1972 an vier Olympischen Spielen teilgenommen. Neben Olympia-Gold gewann sie fünf EM-Titel in der Halle und drei Mal EM-Gold im Freien. Zudem stellte Balzer sieben Weltrekorde auf. Karin Balzer gilt als einzige Hürdensprinterin, die nach Veränderung der Distanz von 80 auf 100 Meter erfolgreich blieb. So konnte sie 1972 in München bei ihrer letzten Olympia-Teilnahme über 100 Meter Hürden noch die Bronzemedaille gewinnen.

19:46 Uhr

Clásico in Barcelona: Aktivisten blockieren Stadionzufahrt

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Tausende versammelten sich vor dem Clásico rund ums Camp Nou, um für die Unabhängigkeit Kataloniens zu protestieren.

(Foto: dpa)

Wie erwartet überschatten bereits vor dem Anpfiff politische Proteste den Clásico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid. Bereits fünf Stunden vor der für 20 Uhr (im n-tv.de Liveticker und bei DAZN) angesetzten Partie sorgten die katalanischen Unabhängigkeitsbefürworter in Barcelona erneut für Unruhen und verliehen ihren Forderungen nach der Aushandlung eines Unabhängigkeitsreferendums für Katalonien mit neuerlichen Protesten Nachdruck.

Auf Initiative der Unabhängigkeitsplattform Tsunami Democratic versammelten sich tausende Separatisten und versperrten die Zufahrtswege zum Camp Nou. Die ursprünglich für den 26. Oktober angesetzte Partie war bereits damals wegen der zu erwartenden Unruhen verschoben worden.

Die Mannschaften kamen unter dem Schutz von zwei Helikoptern und zahlreicher Sicherheitskräfte gegen 18 Uhr im Stadion an. Für das Hochrisikospiel sind insgesamt rund 3000 Polizisten und private Sicherheitskräfte im Einsatz. Beide Teams hatten wegen der besonderen Lage nur 600 Meter von der Arena entfernt im selben Hotel eingecheckt.

17:58 Uhr

Schnäppchen: Klopp schnappt sich Salzburger Offensivstar

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Takumi Minamino empfahl sich mit starken Leistungen gegen Liverpool für einen Wechsel nach Liverpool.

(Foto: imago images/GEPA pictures)

Der Wechsel von Offensivspieler Takumi Minamino von RB Salzburg zu Champions-League-Sieger FC Liverpool steht laut Medienberichten kurz bevor. Unter anderem BBC Sports und Sky Sports News berichteten, der 24-Jährige sei zum Medizincheck nach England gereist. Für Liverpool mit Coach Jürgen Klopp wäre der japanische Nationalspieler ein Schnäppchen, da er in Salzburg eine Ausstiegsklausel in Höhe von 8,5 Millionen Euro haben soll.

Ähnlich wie Sturm-Juwel Erling Haaland gehört Minamino zu den Stars der Salzburger Offensive, die auch in der Champions League für Furore gesorgt hatte. Der österreichische CL-Debütant konnte sich zwar nicht ins Achtelfinale spielen, fielen in ihrem ersten Jahr in der Königsklasse aber mit starken Leistungen auf. Minamino, der bei Salzburg meist als Rechtsaußen eingesetzt wird, erzielte in der laufenden Saison bisher neun Tore und bereitete zudem elf Treffer vor. Unter anderem traf er auch bei Salzburgs spektakulärer 3:4-Niederlage beim FC Liverpool, als Salzburg zwischenzeitlich einen 0:3-Pausenrückstand aufgeholt hatte.

Nach seiner erneut starken Leistung im Gruppenrückspiel gegen die "Reds" sollen einige Liverpooler Profis wie Kapitän Jordan Henderson und Abwehrchef Virgil van Dijk ihren Trainer Klopp zur Verpflichtung von Minamino gedrängt haben. Es schaut so aus, als wurden sie erhört.

17:07 Uhr

1. FC Köln stoppt Zusammenarbeit mit "totalem Überwachungsstaat"

Bundesligist 1. FC Köln hat seine geplante Kooperation mit dem chinesischen Fußball gestoppt. "Wir haben beschlossen, dieses Projekt in der derzeitigen sportlichen Situation nicht zu machen. Das hat mit dem Bündeln von Ressourcen und dem Setzen von Prioritäten zu tun", sagte Werner Wolf, Präsident des vom Abstieg bedrohten Clubs, dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Stefan Müller-Römer, Vorsitzender des FC-Mitgliederrates, kommentierte den Verzicht der Kölner mit deutlichen Worten: Dort werde "ein totaler Überwachungsstaat aufgebaut, wie ihn sich George Orwell nicht schlimmer hätte ausdenken können", sagte der Jurist dem Stadtanzeiger.

Das geplante Engagement der Kölner sollte Bestandteil eines zwischen der deutschen und chinesischen Regierung im November 2016 beschlossenen und bis 2021 gültigen Abkommens sein, das in erster Linie auf einem Transfer von Wissen beruhen sollte. So sollten chinesische Talente nach Vorbild der erfolgreichen Kölner Nachwuchsakademie ausgebildet werden und der Bundesligist dabei die sportliche Leitung übernehmen.

16:13 Uhr

Löw wartet vergeblich auf Anruf von Özil

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Ein Bild aus alten Zeiten.

(Foto: dpa)

Auch 17 Monate nach dem von vielen Vorwürfen begleiteten Rücktritt von Mesut Özil aus der deutschen Nationalmannschaft hat sich der Fußballprofi noch nicht bei Bundestrainer Joachim Löw gemeldet. "Nein, bislang nicht", sagte Löw der "Sport Bild". Er rechne auch nicht mehr damit, ergänzte der 59-Jährige. Löw hatte Özil immer gefördert und ihm Vertrauen geschenkt.

Nach dem Wirbel um ein Treffen und Fotos von Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, dem historischen Vorrunden-Aus bei der WM 2018 in Russland und Özils Rücktritt als Nationalspieler hatte Löw versucht, mit dem gebürtigen Gelsenkirchener nochmals in Kontakt zu kommen. Er werde ihm auch jetzt "ganz sicher nicht ausweichen, wenn sich unsere Wege kreuzen, ganz im Gegenteil", sagte Löw nun. Özil kann den Bundestrainer gern anrufen: "Meine Nummer ist noch aktuell."

15:18 Uhr

FC Bayern sucht Trainer wie "van Gaal, Heynckes oder Guardiola"

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat das Festhalten am aktuellen Spielstil als Prämisse für die Trainerentscheidung bei Bayern München bezeichnet. "Was wir brauchen, ist ein Trainer, der für Ballbesitzfußball auf dem Niveau eines van Gaal, Heynckes oder Pep Guardiola steht. Das ist die Philosophie von Bayern München", sagte Rummenigge im Interview mit "Sport Bild". Ein deutschsprachiger Trainer sei zudem "natürlich ein Vorteil".

Rummenigge erneuerte das Lob für den aktuellen Coach Hansi Flick, der den Rekordmeister als Nachfolger von Niko Kovac wieder in ruhigeres Fahrwasser gesteuert hat. Nach dem Hinrunden-Abschluss am Samstag gegen VfL Wolfsburg wird eine Entscheidung über die zukünftige Zusammenarbeit fallen. Louis van Gaal, Jupp Heynckes und Guardiola seien "Trainer-Meilensteine" gewesen, sagte Rummenigge: "Hansi ist ein anderer Typus, aber ich finde, er macht einen guten Job."

14:27 Uhr

Haaland knackt Altersrekord in Österreich

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In dieser Saison steht Haaland nach 20 Spielen bei 24 Toren.

(Foto: imago images/GEPA pictures)

Shootingstar Erling Haaland von RB Salzburg ist zu Österreichs Fußballer des Jahres gewählt worden. Der von vielen Spitzenklubs, darunter Borussia Dortmund und RB Leipzig, umworbene Norweger ist im Alter von 19 Jahren und fast fünf Monaten der jüngste Spieler, dem diese Ehre zuteil wird.

Auf den Plätzen zwei und drei landeten bei der Wahl unter den Trainern der österreichischen Bundesliga der Leipziger Marcel Sabitzer und David Alaba vom deutschen Rekordmeister Bayern München. "Für mich ist das eine große Sache", sagte Haaland: "Der Jüngste überhaupt und der Erste aus dem Ausland seit zehn Jahren - das ist schon etwas Spezielles. Es ist eine Ehre für mich." 2009 hatte der Deutsche Steffen Hofmann, damals für Rapid Wien aktiv, die Wahl gewonnen. Alaba wurde insgesamt sechsmal geehrt (2011 bis 2016).

13:34 Uhr

"Es ist einfach Bullshit": Babbel rastet in Pressekonferenz aus

 

12:43 Uhr

Heftige Kritik an Serie A zeigt Wirkung

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Dass diese Bilder keine gute Idee sind, hätte jemandem auffallen müssen.

(Foto: via REUTERS)

Die italienische Fußballliga Serie A ist nach der heftigen Kritik an ihrer Anti-Rassismus-Kampagne zurückgerudert. Geschäftsführer Luigi De Siervo entschuldigte sich bei all jenen, die sich durch das Bild des Malers Simone Fugazzotto beleidigt gefühlt haben. Also eine Bitte um Entschuldigung mit Einschränkungen. Der Künstler hatte drei Bilder von Affenköpfen mit unterschiedlichen Farben für das Thema verwendet, was zu lautstarker Kritik geführt hatte.

"Wieder einmal macht der italienische Fußball die Welt sprachlos. Es ist schwer zu begreifen, was sich die Serie A dabei gedacht hat. Wen haben sie konsultiert?", hieß es in einem Tweet des internationalen Anti-Diskriminierungsnetzwerks Fare, das die Kampagne als "makabren Witz" bezeichnete. De Siervo ergänzte: "Obwohl der Künstler erklärt hat, dass sein Werk eine Botschaft gegen den Rassismus beinhalte, wurde es als diskutabel bewertet."

Mehrere Serie-A-Klubs, darunter die AS Rom, der AC Mailand und Juventus Turin, distanzierten von der Kampagne mit dem Affen-Bild.

10:43 Uhr

Marco Reus könnte sich "in den Allerwertesten beißen"

"Wir könnten uns in den Allerwertesten beißen", sagte BVB-Kapitän Reus nach dem wilden, spektakulären 3:3 (2:0) im verrückten Bundesligagipfel gegen RB Leipzig. Sebastian Kehl, Leiter der Dortmunder Lizenzspieler-Abteilung, fasste die Stimmung perfekt zusammen. "Wir haben 3:3 verloren", sagte er.

Wie die Dortmunder dem phasenweise überrollten Tabellenführer nach einer annähernd perfekten ersten Halbzeit zwei absurde Tore schenkten, blieb unerklärlich. Für den BVB hätte ein Sieg das Comeback im Titelrennen bedeutet, umso ärgerlicher war das ernüchternde Endergebnis. "Leipzig weiß ja selbst nicht, wie sie an den Punkt gekommen sind", sagte Zorc: "Wir müssen das jetzt erst mal verdauen."

09:40 Uhr

Medienbericht: Sané hat Wechsel-Entscheidung getroffen

Noch befindet sich Leroy Sané in der Reha. Der 23-jährige deutsche Nationalspieler arbeitet an der Rückkehr vom Kreuzbandriss. Im August hatte er sich verletzt, im Trikot von Manchester City - und damit die Wechsel-Spekulationen rund um den FC Bayern München vorerst beendet. Nun aber scheint das Thema wieder aktuell, das berichtet zumindest die "Sport Bild".

Demnach habe sich Sané bereits entscheiden, zum deutschen Fußball-Rekordmeister wechseln zu wollen. Spätestens im kommenden Sommer, vielleicht auch schon im Winter. Im August war von 150 Millionen Euro die Rede, die City als Ablöse forderte für den Offensivspieler, dessen Vertrag noch bis 2021 läuft.

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09:04 Uhr

Podcast zur Darts-WM: Fallon Sherrock wirft sich in die Geschichtsbücher

Am Ende war es ein präziser Dart in die Doppel 18. Fallon Sherrock hat als erste Frau in der Geschichte der Darts-WM einen Mann besiegt. Die 25-jährige Engländerin besiegte in einem hochklassigen Spiel ihren Landsmann Ted Evetts mit 3:2. Ihr nächster Gegner ist am Samstagabend der Österreicher Mensur Suljovic.

Heute greifen dann die ersten beiden Deutschen ins WM-Geschehen ein. Nico Kurz trifft im ersten Spiel der Abendsession auf den Engländer James Wilson. Im dritten Match des Abends muss Deutschlands Nummer zwei, Gabriel Clemens, gegen den Niederländer Benito van de Pas ran. Gewinnt Clemens, kommt es am Freitagabend zum deutsch-deutschen Duell mit Max Hopp. In der heutigen Folge von "Checkout" dreht sich alles um den historischen Sieg von Sherrock und die ersten Auftritte der deutschen Teilnehmer.

Im Podcast "Checkout"  des Kollegen Kevin Schulte hören Sie an jedem Morgen die spannendsten Geschichten des Turniers. Den Podcast finden Sie zudem auf spotifyApple Podcasts und Soundcloud.