Mittwoch, 24. März 2021Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer & David Bedürftig
21:57 Uhr

Felix Magath beendet überraschend sein Österreich-Kapitel

Der frühere Erfolgstrainer Felix Magath hat überraschend sein Engagement bei Österreichs Bundesliga-Schlusslicht Admira Wacker beendet. Der 67-Jährige begründete den Schritt mit der schwierigen Situation in Folge der Coronapandemie. Magath war als Fußballchef des Unternehmens Flyeralarm neben dem Zweitligisten Würzburger Kickers auch für die Admira zuständig. Den Franken bleibt Magath erhalten.

Wegen der Corona-Beschränkungen sei es nach seinem Amtsantritt im Januar 2020 "immer schwieriger geworden, die eigentlich festgelegte Agenda erfolgreich umzusetzen", teilte Magath mit: "Gerade für mich, der für die Admira viele Spiele und Spieler ansehen, beobachten und vor allem sein Netzwerk einbringen sollte, war dies aufgrund von Corona schlichtweg nicht so möglich wie angedacht." Mit nur drei Siegen aus 22 Spielen liegt die Admira, die inzwischen offiziell "FC Flyeralarm Admira" heißt, derzeit auf dem letzten Platz der Bundesliga.

21:33 Uhr

Alphonso Davies wird ein besonderer UN-Sonderbotschafter

Fußball-Profi Alphonso Davies vom FC Bayern München ist vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) zu seinem neuesten Sonderbotschafter ernannt worden. Der 20 Jahre alte Kanadier sagte in einer Medienrunde, die Ernennung erfülle ihn mit "Stolz". Er will als Fußballstar seine eigene Geschichte nutzen, um etwas Positives zu bewirken. "Ich werde nie vergessen, woher ich komme", sagte der aus Florida zugeschaltete Davies. Er tritt am Donnerstag in Orlando mit Kanada in der WM-Qualifikation gegen Bermuda an. "Ich weiß, was es heißt, ein Geflüchteter zu sein", sagte der im November 2000 in einem Camp in Ghana geborene Davies. Als prominenter Fußballer wolle er "eine Stimme für Geflüchtete sein".

UNHCR-Chef Filippo Grandi sagte: "Alphonso Davies verkörpert die Kraft des Sports, und es ist uns eine große Ehre, ihn bei uns zu haben." Davies wurde in einem Flüchtlingslager in Ghana als Sohn liberianischer Eltern geboren. Sie waren vor dem Bürgerkrieg in ihrem Heimatland geflohen. Als Fünfjähriger kam die Familie über ein "Resettlement" (Neuansiedlung) nach Kanada.

20:56 Uhr

Thomas Müller hat Angst, beim Reiten "runterzufallen und mich zu verletzen"

Rio-Weltmeister Thomas Müller hat einmal mehr seine Leidenschaft für die Pferdezucht betont, selbst reiten will der 31-Jährige von Bayern München aber vorerst nicht. Das sei "zu riskant, weil ich nicht Gefahr laufen wollte, dass ich mal runterfalle und mich verletze. Das kann ich mir als Profi-Fußballer nicht leisten", sagte Müller im Interview mit "Münchner Merkur" und "tz".

Müllers Frau Lisa gehört als Dressurreiterin dem deutschen Perspektivkader an. Gemeinsam unterhalten beide ein Zucht- und Sportunternehmen mit 50 Pferden in Otterfing südlich von München. "Für mich ist das ein prima Ausgleich zum Fußball. Schuld daran ist meine Frau - sie hat mich mit dem Pferde-Virus infiziert", sagte Müller. Pferde aufwachsen zu sehen, "berührt einen sehr".

20:35 Uhr

FC Bayern buhlt wohl um Real Madrids Flügeflitzer

Der FC Bayern soll laut einem Bericht der spanischen Zeitung "As" an Lucas Vázquez von Real Madrid interessiert sein. Der 29 Jahre alte Flügelspieler, dessen Kontrakt am 30. Juni 2021 ausläuft, konnte sich noch nicht auf eine Vertragsverlängerung mit den Königlichen einigen. Laut dem Bericht soll es Gespräche mit den Münchnern geben. Wie hoch die Chancen auf einen ablösefreien Wechsel sind, prognostizierte das Blatt nicht. Auch ein Verbleib in Madrid ist möglich. Eine Entscheidung könnte in den kommenden Tagen fallen.

Vázquez hat mehr als ein Jahrzehnt bei Real aufzuweisen, wurde auf dem rechten Flügel sowohl offensiv als auch defensiv eingesetzt. Bei den Münchnern könnte er als Flügelspieler eine Option werden, falls Douglas Costa nach einem Jahr Ausleihe den Verein wieder verlässt. Dazu könnte der Spanier bei den Bayern Backup für Benjamin Pavard als Verteidiger sein. Der dafür vorgesehene Bouna Sarr konnte in München noch nicht überzeugen.

20:02 Uhr

Yilmaz-Dreierpack: Türkei schockt Niederlande in der WM-Quali

imago1001613196h.jpg

Burak Yilmaz (2. v. l.) war mit seinen drei Toren der klare Matchwinner für die Türkei.

(Foto: imago images/ANP)

Holland in Not - schon wieder: Die niederländische Fußball-Nationalmannschaft hat nach der verpassten WM 2018 auch auf dem Weg nach Katar einen krachenden Fehlstart in die Qualifikation hingelegt. Der dreimalige Vize-Weltmeister unterlag der Türkei mit Dreierpacker Burak Yilmaz in Istanbul völlig überraschend 2:4 (0:2).

Kapitän und Oranje-Experte Yilmaz (15., 34., Foulelfmeter und 81.) sowie der frühere Bundesliga-Profi Hakan Calhanoglu (46.) trafen für den WM-Dritten von 2002 mit dem Düsseldorfer Kenan Karaman. Der frühere Bremer Davy Klaassen (75.) und Ex-Gladbacher Luuk de Jong (77.) konnten nur verkürzen, Memphis Depay scheitert zudem mit einem Foulelfmeter an Ugurcan Cakir (90.+5). Die Niederlande mussten neben Abwehrchef Virgil van Dijk (Kreuzband) kurzfristig auch Torwart Jasper Cillessen ersetzen, der sich beim Warmmachen verletzte.

19:24 Uhr

Mussolini-Urenkel ist jetzt Fußballprofi

Romano Floriani Mussolini, Urenkel des faschistischen Diktators Benito Mussolini, hat beim italienischen Erstligisten Lazio Rom einen Profivertrag erhalten. Der 18-jährige Sohn der früheren EU-Parlamentarierin Alessandra Mussolini, einer Enkelin des "Duce", unterschrieb bis 2024. "In den vergangenen beiden Jahren hat Romano hart gearbeitet und all sein Talent ist ans Licht gekommen. Jetzt erntet er die Früchte", hatte Lazios Nachwuchschef Mauro Bianchessi kürzlich über den Rechtsverteidiger gesagt. Der junge Mussolini wechselte zur Saison 2016/17 vom Stadtrivalen AS Rom zu den Adlern. Einem Bericht der Tageszeitung "Il Messaggero" zufolge ist einer seiner sechs Vornamen: Benito.

18:01 Uhr

Wechselt Flick vom FC Bayern zum DFB? Das sagt Joshua Kimmich

Joshua Kimmich vom deutschen Rekordmeister Bayern München geht nicht von einem Wechsel seines Trainers Hansi Flick zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Nachfolger von Bundestrainer Joachim Löw aus. "Hansi Flick hat einen Vertrag, und wir sind hier unglaublich erfolgreich. Deswegen gehe ich nicht davon aus, dass er es wird", sagte Kimmich der "Sport Bild".

Löw gibt sein Amt nach 15 Jahren nach der EM (11. Juni bis 11. Juli) auf. Der DFB um Direktor Oliver Bierhoff sucht derzeit einen Nachfolger. "Oliver Bierhoff und der DFB haben sich ja festgelegt, dass der Nachfolger von Jogi Löw deutsch sein soll. Daher ist der Kreis nicht so groß", sagte Kimmich. Zuletzt wurden neben Flick (Vertrag bis 2023) auch Ralf Rangnick und U21-Trainer Stefan Kuntz als Nachfolger gehandelt.

16:21 Uhr

Karriereende mit 27: Lena Lotzen hört mit dem Fußball auf

Die frühere Fußball-Nationalspielerin Lena Lotzen hat nach jahrelangem Verletzungspech ihre Karriere beendet. Im Alter von nur 27 Jahren zog die Ex-Europameisterin vom Zweitligisten 1. FC Köln schweren Herzens einen Schlussstrich. "Ich bin traurig, die Entscheidung fällt mir natürlich sehr schwer", sagte Lotzen, erklärte aber mit Blick auf ihre Gesundheit: "Ich habe das Gefühl, dass mein Knie nicht mehr stabil genug für den Leistungssport ist, und ich möchte meinen Alltag in Zukunft ohne Schmerzen durch Folgeverletzungen bestreiten können." Dem Fußball möchte sie beruflich verbunden bleiben.

Vor ihrem Wechsel nach Köln im vergangenen Sommer hatte Lotzen zum bereits dritten Mal einen Kreuzbandriss erlitten, in ihrer Krankenakte stehen zudem Fuß- und Bänderverletzungen. Im Nationalteam kam die Außenbahnspielerin auf 25 Einsätze (4 Tore) und feierte 2013 bei der EM in Schweden den Titelgewinn. 2012 war sie als beste Nachwuchsspielerin mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold ausgezeichnet worden.

15:42 Uhr

Sammer schließt Trainer-Rückkehr aus

Eine Rückkehr von Matthias Sammer auf die Trainerbank steht auch weiterhin nicht zur Debatte. "Ich schließe das aktuell völlig aus, will aber nicht sagen: Ich werde auf alle Zeiten nie wieder Trainer", sagte der 53-Jährige, der zurzeit als externer Berater für den Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund arbeitet, in einem "Sport Bild"-Interview.

Allerdings wollte sich Europas Fußballer des Jahres von 1996 nicht endgültig festlegen: "Ich weiß nicht, welche Überraschungen und damit verbundene Empfindungen das Leben noch für mich bereithält. Vielleicht will ich in drei Jahren ein Abenteuer eingehen? Vielleicht nicht."

14:34 Uhr

Die Rückkehr von "MSC"? "Einfach drei prägende Buchstaben der Formel 1"

Der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel hat nach dem Wechsel von Ferrari zu Aston Martin offenbar seine gute Laune wiedergefunden. Das will jedenfalls der frühere Formel-1-Fahrer Timo Glock zuletzt festgestellt haben. "Er ist befreiter, er lacht wieder und freut sich auf die Aufgabe, die vor ihm liegt", sagte Glock dem Mannheimer Morgen (Mittwoch-Ausgabe). Er hoffe deshalb, "dass wir den Vettel-Finger wieder öfter sehen werden".

Sehr speziell findet Glock die Tatsache, dass Haas-Rookie Mick Schumacher mit dem berühmten Kürzel "MSC" in den Ergebnislisten und Zeitentabellen auftaucht. In der Formel 2 war der 22-Jährige in den vergangenen beiden Jahren als "SCH" geführt worden. "MSC weckt viele Erinnerungen in einem", sagte Glock: "Das sind einfach drei prägende Buchstaben, die man mit der Formel 1 verbindet."

13:30 Uhr

16 Klagen wegen sexueller Übergriffe: Star-Quarterback in Bedrängnis

Star-Quarterback Deshaun Watson gerät wegen angeblicher sexueller Übergriffe stärker unter Druck. Der Spielmacher der Houston Texans sieht sich mit mittlerweile 16 Klagen unterschiedlicher Frauen konfrontiert. In den meisten Fällen handelt es sich um ausgebildete Masseurinnen, Watson soll sich den Damen während der Behandlungen unsittlich genähert haben. Ihm werden verschiedene sexuelle Übergriffe vorgeworfen, der 25-Jährige selbst bestreitet die Vorwürfe.

Sein Anwalt Rusty Hardin sagte, er habe "starke Beweise", dass eine Klage auf einer Falschaussage beruhe. Dies stelle auch die "Glaubwürdigkeit der anderen Klagen infrage", führte Hardin aus: "Ich glaube, dass die Behauptung, Deshaun hätte eine Frau zu einem sexuellen Akt gezwungen, komplett falsch sind."

12:42 Uhr

Klare Kante in Kassel: Bundesligist läuft mit "deutlichem Zeichen" auf Trikots auf

Die Bundesliga-Handballer der MT Melsungen zeigen gemeinsam mit der Initiative "Offen für Vielfalt - Geschlossen gegen Ausgrenzung" klare Kante gegen Rassismus im Sport. Die Nordhessen werden beim Bundesliga-Heimspiel gegen die HBW Balingen-Weilstetten heute Abend (19.00 Uhr) in der Kasseler Rothenbach-Halle mit dem Slogan auf ihren Trikots auflaufen. Damit will der Klub nicht nur seine Solidarität mit Bundestrainer Alfred Gislason, der kürzlich einen Drohbrief erhalten hatte, zeigen, sondern auch für Vielfalt im Sport werben.

"Hass und Hetze haben keinen Platz im Sport. Hier wollen wir aktiv gegensteuern. Die MT steht für Weltoffenheit, Vielfalt, Gleichberechtigung, Respekt und Toleranz", sagte MT-Marketingchefin Christine Höhmann. Man wolle "ein deutliches Zeichen" setzen und zeigen, "dass es bei uns keinen Platz für Diskriminierung und Ausgrenzung gibt".

11:43 Uhr

Köln-Profi lag 24 Stunden im Koma: "Vor 20 Jahren wäre ich gestorben"

Fußball-Profi Sebastiaan Bornauw vom 1. FC Köln hat über lebensbedrohliche Situationen und Grenzerfahrungen im Zusammenhang mit einem Rückenleiden gesprochen. "Die Ärzte mussten mich für 24 Stunden in ein künstliches Koma setzen. Vor 20 Jahren wäre ich zu 90 Prozent gestorben", erzählte der 22 Jahre alte Verteidiger in der aktuellen Episode der Klub-Doku 24/7. Der Belgier habe nach eigenen Angaben zufolge trotz immer stärker werdender Rückenschmerzen bis Ende Januar weitergespielt. Nach dem 3:1 gegen Bielefeld (31. Januar) habe er nicht mehr schlafen können und sich in ärztliche Behandlung begeben.

"Die Ärzte haben festgestellt, dass ich einen gutartigen Knochen-Tumor an der Wirbelsäule habe. Ein sogenanntes Osteoid-Osteom, das operativ entfernt werden musste", sagte Bornauw. Doch es gab Komplikationen, die dramatische Züge hatten. Die notwendige OP in Belgien habe wegen einer allergischen Reaktion zunächst nicht durchgeführt werden können. Man habe ihn "24 Stunden" in ein künstliches Koma versetzen müssen. Eineinhalb Wochen später haben wir die OP nachgeholt und alles lief gut", sagte Bornauw. Der Abwehrspieler arbeitet derzeit für sein Comeback, denke "von Tag zu Tag".

11:17 Uhr

Termin steht fest: Tyson kündigt dritten Kampf mit Holyfield an

Das lang erwartete dritte Duell der Box-Legenden Mike Tyson (54) und Evander Holyfield (58) ist offenbar perfekt. "Der Kampf findet statt - mit mir und Holyfield", sagte Tyson in einer Instagram-Live-Session mit dem Lifestyle-Magazin "Haute Living": "Holyfield ist ein bescheidener Mann, er ist ein Mann Gottes. Aber ich bin Gottes Mann. Ich werde erfolgreich sein - 29. Mai."

Der Fight der früheren Schwergewichts-Weltmeister würde wohl in ähnlichem Rahmen steigen wie Tysons erster Schaukampf im vergangenen November. Damals war das Duell mit Roy Jones Jr. in Los Angeles unentschieden geendet. Ein Duell der beiden Box-Rentner wäre das erste Aufeinandertreffen seit dem 28. Juni 1997, der in die Sport-Geschichte einging. Damals hatte Tyson seinem Rivalen in der dritten Runde ein Stück vom rechten Ohr abgebissen und wurde disqualifiziert. Es war bereits der Rückkampf nach ihrem ersten Duell sieben Monate zuvor. Jenes hatte Tyson gegen den technisch versierten Holyfield klar verloren. Holyfield stand 2011 zuletzt im Ring.

10:58 Uhr

Zu viel am Handy: Baumann ist von Mitspielern genervt

Torwart Oliver Baumann von der TSG 1899 Hoffenheim hat sich über die viele Zeit am Handy beschwert. "Früher in Freiburg war es noch verboten, das Handy in der Kabine zu haben. Das könnte man heute nicht mehr durchsetzen. Aber manchmal würde ich mir mehr alte Schule wünschen", sagte der 30-Jährige der "Sport Bild". "Klar schaue ich auch mal auf das Handy. Aber nicht, um zu sehen, wer mir einen Kommentar auf Instagram dagelassen hat, sondern ob meine Frau geschrieben hat", sagte er.

Baumann sorgt sich aber insbesondere um die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. "Wir haben auch gezockt. Aber wir haben vorher bei Freunden stundenlang gegen das Garagentor geknallt. Das Verhältnis muss passen", meinte er. Wegen Corona sei es zwar derzeit kaum noch möglich für Kinder, sich mit Freunden zu treffen. "Aber auch schon vorher hatte ich den Eindruck, dass immer weniger Jugendliche draußen herumrennen", berichtete er.

10:20 Uhr

Johnny Dumfries ist tot

Der ehemalige Rennfahrer Johnny Dumfries ist im Alter von 62 Jahren verstorben. Einer Mitteilung seiner Familie nach erlag er einer Krankheit. Der Brite werde als "hingebungsvoller Ehemann, Vater, Bruder, Onkel, Sohn und Großvater" in Erinnerung gehalten, der "von allen geliebt wurde".

Dumfries hieß eigentlich John Crichton-Stuart, unter seinen Freunden aber Johnny Bute. Den Namen Dumfries wählte er, damit seine adelige Herkunft möglichst unbemerkt blieb. 1984 gewann er die britische Formel-3-Meisterschaft, 1985 fuhr er in der Formel 3000. In der Saison 1986 gelang ihm der Sprung in die Formel 1, bei Lotus war der spätere dreifache Weltmeister Ayrton Senna sein Teamkollege. Bei 15 Starts sammelte er drei WM-Punkte.

Nachdem er keinen neuen Vertrag erhalten hatte, wechselte er zu den Sportwagen. Dort feierte er 1988 seinen größten Erfolg und gewann 1988 gemeinsam mit Andy Wallace und Jan Lammers die 24 Stunden von Le Mans. Drei Jahre darauf beendete er seine Karriere. Er hinterlässt vier Kinder.

09:51 Uhr

Handball-Bundesligisten gewinnen Hinspiele im Europapokal

Die drei Handball-Bundesligisten SC Magdeburg, Füchse Berlin und Rhein-Neckar Löwen haben in der European League das Viertelfinale dicht vor Augen. In den Achtelfinal-Hinspielen gewann Magdeburg bei HC Pelister Bitola in Nordmazedonien mit 32:24 (15:9), die Füchse Berlin ließen beim 35:27 (17:15) bei Fivers Margareten in Österreich nichts anbrennen, und die Löwen traten mit einem 27:25 (13:14) beim kroatischen Vertreter RK Nexe Nasice die Heimreise an.

09:22 Uhr

Traumtor verzückt portugiesisches Unterhaus

Erik Lamelas Tor gegen den FC Arsenal ist jetzt schon einer der schönsten Treffer der Saison. Kein Wunder, dass es da Nachahmer gibt. Es ist jedoch kein weiterer Kicker von Weltruhm, der es dem Argentinier gleichtut, sondern ein Stürmer aus der zweiten Liga Portugals. Vielleicht spielt Joca schon bald bei einem neuen Klub.

08:49 Uhr

Eigener Bereich, weniger Abstand: US-Team plant Vorzüge für geimpfte Fans

imago1000898404h.jpg

Die Heat-Trikots (rechts) können einen schon mal umhauen.

(Foto: imago images/UPI Photo)

Gegen das Coronavirus geimpfte Fans sollen bei Heimspielen der Miami Heat von April an in einem eigenen Bereich mit weniger Abstand sitzen dürfen. Das gab der NBA-Vizemeister laut US-Medien am Dienstag bekannt. Die Zuschauer müssen demnach weiterhin eine Maske tragen, zwischen den einzelnen Gruppen soll aber nur noch ein Platz freigelassen werden müssen. Die geimpften Zuschauer sollen durch einen eigenen Eingang in die Halle kommen. Florida zählt zu den US-Bundesstaaten, in dem Fans bei Sportereignissen erlaubt sind.

08:23 Uhr

Gerücht: Zweitligist will BVB-Coach abwerben

Nach der 0:3-Heimpleite gegen den VfL Bochum beträgt der Rückstand von Fortuna Düsseldorf auf Relegationsrang drei bereits sieben Zähler, die Hoffnungen auf den direkten Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga sind arg geschröpft. Ein Umstand, der Coach Uwe Rösler angeblich zum Verhängnis werden könnte. Die Namen möglicher Nachfolger geistern bereits durch die Medien. Darunter der von BVB-Trainer Edin Terzic.

Die "Bild" will erfahren haben, dass die Fortunen-Führung bereits den Markt nach einem Nachfolger für Rösler sondiert. Der Vertrag des 52-Jährigen läuft im Sommer ohnehin aus. Der Bericht bringt sogar zwei konkrete Kandidaten ins Spiel: Edin Terzic von Borussia Dortmund und Uwe Neuhaus. Neuhaus trainierte zuletzt eigentlich erfolgreich Arminia Bielefeld, musste dann jedoch überraschend seinen Platz räumen.

Mehr dazu lesen Sie bei den Kollegen von sport.de

07:24 Uhr

Keine Lust auf Königsblau? Schalke kassiert nächste Absage

Nächster Rückschlag für den designierten Bundesliga-Absteiger FC Schalke 04: Bei der Suche nach einem neuen Sportvorstand haben sich die Königsblauen offenbar den nächsten Korb abgeholt. Der ehemalige Sportchef des 1. FSV Mainz 05, Rouven Schröder, steht für ein Engagement beim FC Schalke 04 nicht zur Verfügung. Das berichtet der "Kicker". Gespräche zwischen Schröder um Schalkes Aufsichtsratsvorsitzenden Jens Buchta soll es demnach "vor einigen Wochen" allerdings gegeben haben.

Nachdem Jochen Schneider Ende Februar einer Entlassungswelle bei den Knappen zum Opfer fiel, suchen die Schalker mitten in einer der schlimmsten sportlichen Krisen der Vereinsgeschichte nach einem neuen starken Mann. Auch Schröder war dem Bericht zufolge eine "ernsthafte" Option. Der 45-Jährige reiht sich nun aber wohl in die Namen ein, die S04 eine Absage erteilt haben. Unlängst kassierte Schalke bereits ein Nein von Ralf Rangnick sowie dem Leipziger Markus Krösche.

Mehr dazu lesen Sie auch bei den Kollegen von sport.de

07:09 Uhr

Schröder allein reicht den Lakers nicht

Die Los Angeles Lakers können ohne Superstar LeBron James nicht gewinnen und haben auch gegen die New Orleans Pelicans verloren. Wie in der Partie gegen die Atlanta Hawks, in der sich der 36-Jährige früh am Knöchel verletzte, ging der NBA-Titelverteidiger auch in den beiden folgenden Begegnungen als Verlierer vom Feld. Diesmal gab es ein 111:128. Als James vor der All-Star-Pause ein Spiel verpasste, verloren die personell angeschlagenen Lakers ebenfalls. Außer auf den Superstar müssen sie seit längerem auch auf Anthony Davis und Marc Gasol verzichten. Nationalspieler Dennis Schröder fehlt so offensichtlich Unterstützung.

Gegen die Pelicans stand Schröder 35:17 Minuten auf dem Feld und damit so lange wie kein anderer Spieler der beiden Mannschaften. Der 27-Jährige kam zwar auf ordentliche 15 Punkte, 4 Rebounds und 7 Vorlagen, traf aber nur 20 Prozent seiner Wurfversuche aus dem Spiel. Dafür aber starke zehn seiner zwölf Freiwürfe.

06:48 Uhr

"Dafür trete ich an": Kimmich hat ein großes Ziel für die EM im Sommer

Joshua Kimmich will bei der Europameisterschaft ins Finale kommen und gewinnen. "Mein Ziel ist absolut der EM-Titel, dafür trete ich an, und auf das Turnier habe ich richtige Vorfreude", sagte der Mittelfeldspieler des FC Bayern München der "Sport Bild". "Wenn man sieht, welches Potenzial wir im Kader haben, müssen wir so selbstbewusst sein, um zu sagen: Wir haben die Qualität, um den EM-Titel mitzuspielen! Wir sollten trotz der letzten Länderspiele ein Vertrauen in die eigene Stärke aufbauen", forderte Kimmich.

Bei den Partien im November, die mit dem 0:6-Debakel gegen Spanien endeten, war Kimmich verletzt nicht dabei. Sein letzter Auftritt im Trikot des DFB war beim 3:3 gegen die Schweiz im November. "Wir Spieler sind gefordert, nun im DFB-Trikot ein anderes Gesicht zu zeigen. Wir können es definitiv mit jedem Gegner aufnehmen", sagte er vor den Partien gegen Island am morgigen Donnerstag (20.45 Uhr/RTL und im Ticker bei ntv.de) sowie Rumänien und Nordmazedonien.

06:14 Uhr

U21 startet heute Abend in die Europameisterschaft

Nach einer Vorbereitung im Schnelldurchlauf sind Deutschlands U21-Fußballer bereit für den EM-Start. Nach nur drei gemeinsamen Trainingseinheiten im Gastgeberland Ungarn geht es für die DFB-Auswahl heute Abend (21 Uhr im Ticker bei ntv.de) gegen den Mit-Ausrichter um einen gelungenen Auftakt. "Wenn wir unsere Leistung auf dem Platz bringen, dann sehe ich gute Chancen für uns", sagte Innenverteidiger Nico Schlotterbeck vom 1. FC Union Berlin.

Gegen den vermeintlich schwächsten Gegner sind drei Punkte fest eingeplant. Zwei Teams aus der Vierergruppe schaffen den Sprung ins Viertelfinale, weitere Gegner sind die hoch eingeschätzten Niederlande und Rumänien, das es 2017 überraschend bis ins Halbfinale schaffte.

05:52 Uhr

Fußballprofi bricht beim Aufwärmen zusammen

imago1000886820h.jpg

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Atlético Madrids Stürmer Moussa Dembélé ist beim Training während des Aufwärmens zusammengebrochen und hat kurzzeitig das Bewusstsein verloren. Bei einer Dehnübung fiel der 24 Jahre alte Profi des spanischen Erstliga-Spitzenreiters plötzlich auf den Rasen und blieb regungslos liegen. Seine Mitspieler alarmierten sofort die medizinische Abteilung, die umgehend vor Ort war und sich um Dembélé kümmerte.

Wie der Verein mitteilte, soll ein zu niedriger Blutdruck für den Schreckmoment verantwortlich gewesen sei. Der Franzose konnte den Platz aus eigener Kraft wieder verlassen, seine Werte seien in Ordnung, hieß es. Weitere Untersuchungen sollen folgen.

ntv.de Dienste
Software
ntv Tipp
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.