Mittwoch, 25. September 2019Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer
22:18 Uhr

Vereinslegende lehnt Posten als Sportdirektor beim FC Barcelona ab

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Darf er das als Vereinslegende? Der ehemalige spanische Fußball-Weltmeister Carles Puyol hat einem Engagement als Sportdirektor des FC Barcelona eine Absage erteilt. Wie der 41-Jährige auf Twitter mitteilte, habe der einstige Innenverteidiger ein entsprechendes Angebot der Katalanen abgelehnt.

  • Puyol spielte von 1997 bis 2014 in Barcelona und gewann unter anderem sechs Meisterschaften sowie dreimal die Champions League.
  • "Das war keine einfache Entscheidung, weil ich immer gesagt habe, dass ich in meine Heimat zurückkehren möchte", schrieb der langjährige Kapitän der Blaugrana: "Aber ich bin mit mehreren persönlichen Projekten beschäftigt, wodurch ich derzeit nicht in der Lage bin, die vollste Hingabe zu zeigen, die diese Position verlangt."
  • Bereits ab Mai 2014 hatte Puyol für ein halbes Jahr als Assistent des ehemaligen Sportdirektors Andoni Zubizarreta gearbeitet.
  • Vor etwa zwei Monaten trennte sich Barcelona von seinem damaligen Sportlichen Leiter Josep Segura, der diese Position seit 2017 innehatte. Puyol galt als Wunschkandidat des Klubs auf dessen Nachfolge.
21:59 Uhr

Messi fehlt dem FC Barcelona schon wieder

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(Foto: imago images/VI Images)

Wieder fällt er aus: Lionel Messi leidet nach Angaben des FC Barcelona an einer Adduktorenzerrung. Der frischgebackene sechsmalige Weltfußballer hatte sich die Verletzung gestern beim 2:1-Sieg der Katalanen zuhause gegen den FC Villarreal zugezogen.

  • Er war zur Pause ausgewechselt worden. Wie der FC Barcelona am Mittwochabend via Twitter und auf seiner Homepage bekanntgab, handelt es sich um eine leichtere Blessur am linken Oberschenkel.
  • Wann der 32-jährige Argentinier wieder einsatzbereit sein wird, teilte Barça nicht mit.
  • Messi hatte zuletzt immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen gehabt.
21:27 Uhr

Djokovic' Schulter hält: Comeback in Tokio

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Djokovic fühlt sich wieder fit.

(Foto: imago images / Pacific Press Agency)

Er kehrt zurück: Wimbledonsieger Novak Djokovic wird knapp einen Monat nach seiner verletzungsbedingten Aufgabe im Achtelfinale der US Open sein Comeback beim ATP-Turnier in Tokio (30. September bis 6. Oktober) geben.

  • Der Serbe hatte im Achtelfinale in Flushing Meadows in der Neuauflage des Endspiels von 2016 gegen den Schweizer Ex-Champion Stan Wawrinka beim Stand von 4:6, 5:7, 1:2 aufgrund einer Verletzung in der linken Schulter aufgeben müssen.
  • Nun hat der 32-Jährige "wieder mit dem Training angefangen, und die Situation mit seiner Schulter ist ein bisschen besser", sagte ein Sprecher des Weltranglistenersten der Nachrichtenagentur AFP.
  • Im Gegensatz zu anderen prominenten Spielern wird Djokovic am umstrittenen Davis-Cup-Finalturnier teilnehmen. Serbiens Teamkapitän Nenad Zimonjic hatte Ende August mitgeteilt, dass Djokovic bei der erstmals durchgeführten Konkurrenz vom 18. bis 24. November in Madrid für sein Land spielen werde. Die Serben treffen in der Gruppe A auf Frankreich und Japan. Djokovic hatte 2010 mit Serbien den Davis Cup gewonnen.
20:59 Uhr

Handballerinnen starten perfekt in die EM-Qualifikation

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Emily Bölk traf sechs Mal gegen Weißrussland.

(Foto: imago images/wolf-sportfoto)

Ein Auftakt nach Maß: Mit dem erhofften Kantersieg haben die deutschen Handballerinnen einen perfekten Start in die Qualifikation zur Europameisterschaft 2020 hingelegt.

  • Die DHB-Auswahl besiegte in Coburg Weißrussland locker mit 40:30 (20:14).
  • Beste Werferinnen für den EM-Zehnten waren Emily Bölk und Kim Naidzinavicius mit jeweils sechs Toren.
  • Bereits am Sonntag steht in Pristina das zweite Qualifikationsspiel gegen Kosovo an. Dritter Gegner in der Gruppe 3 ist Slowenien. Die Gruppensieger und -zweiten qualifizieren sich für die EM im kommenden Jahr in Dänemark und Norwegen.
  • Die deutsche Mannschaft, bei der Rückraumspielerin Xenia Smits nach einer Schulter-Operation fehlte, benötigte vor 1837 Zuschauern zehn Minuten, um Spiel und Gegner zu kontrollieren. Dank einer starken Torfrau Dinah Eckerle und einem langsam auf Touren kommenden Angriffsspiels zog der Gastgeber beim 15:8 (22.) erstmals auf sieben Tore davon.
  • Bundestrainer Henk Groener nutzte dies, um der zweiten Reihe frühzeitig die Chance zur Bewährung zu geben. Der fünfte Sieg im fünften EM-Qualifikationsspiel gegen Weißrussland war zu keiner Zeit gefährdet, auch wenn die deutsche Abwehr manchmal nicht konsequent genug zupackte. Beim 34:24 (51. Minute) war der Vorsprung erstmals zweistellig. Von den 14 deutschen Feldspielerinnen trugen sich 13 in die Torschützenliste ein.
20:29 Uhr

Wolfsburgerinnen spazieren ins Achtelfinale der Champions League

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Das war einfach: Die Fußballerinnen des Double-Gewinners VfL Wolfsburg sind erwartungsgemäß ins Achtelfinale der Champions League spaziert. Das Team von Trainer Stephan Lerch ließ gegen den kosovarischen Meister KFF Mitrovica nach dem 10:0 im Hinspiel ein 5:0 (3:0) im eigenen Stadion folgen.

  • In Wolfsburg trafen Claudia Neto (24.), Pernille Harder (29.), Zsanett Jakabfi (38.), Pia-Sophie Wolter (55.) und Sara Björk Gunnarsdottir (86., Foulelfmeter) für den zweimaligen Titelträger.
  • Am späteren Mittwoch (19.00 Uhr) kämpft auch Vizemeister Bayern München gegen den FC Göteborg (Hinspiel 2:1) um den Einzug in die nächste Runde.
  • Die Runde der letzten 16 wird am Montag (13.30 Uhr) in der Uefa-Zentrale in Nyon ausgelost, die Spiele finden am 16./17. sowie 30./31. Oktober statt. Das Endspiel steigt am 24. Mai 2020 in Wien.

Update: Auch der FC Bayern ist ins Achtelfinale eingezogen. Allerdings endete das Rückspiel gegen den FC Göteburg unnötig knapp mit 0:1. Nur aufgrund der Auswärts-Torregel war die knappe Niederlage letztlich zu verschmerzen.

20:06 Uhr

Fifa plant Regulierung der Beraterprovisionen

Huch, versucht da etwa jemand, die Gier einzugrenzen? Der Fußball-Weltverband Fifa plant ab der nächsten Saison eine Regulierung der Beraterprovisionen bei Transfers.

  • Demnach soll ein Berater künftig an einem Transfer maximal zehn Prozent Provision der Transfergebühr erhalten.
  • Auch die Wiedereinführung eines verbindlichen Lizensierungssystems für Agenten ist geplant. Die Fifa errichtete bereits ein Clearing House, eine Abrechnungsstelle, um die finanzielle Abwicklung zwischen Vereinen und Beratern zu steuern und zu überwachen.
  • Ab der nächsten Saison soll außerdem die Anzahl an Leihspielern ab 22 Jahren geregelt werden. Demnach dürfen maximal jeweils acht Spieler geliehen und verliehen werden, ab 2022/2023 sollen es jeweils sechs sein. Zwischen zwei Vereinen dürfen nur noch je drei Spieler geliehen und verliehen werden.
  • Die Vorschläge werden dem Fifa-Council auf der Sitzung am 24. Oktober in Shanghai vorgestellt.
19:24 Uhr

Ein Toter nach Fan-Krawallen in Marokko

Bei Fußball-Krawallen zwischen marokkanischen Problemfans nach einem Pokalspiel nahe Casablanca hat es einen Toten und fünf Verletzte gegeben. "Eine Gruppe von Wydad-Casablanca-Fans stoppte ein Fahrzeug mit Anhängern des AS FAR Rabat und warf Steine, bis die Situation eskalierte", erklärten die örtlichen Behörden. Sechs Pesonen wurden von der Polizei vorläufig festgenommen.

18:48 Uhr

Ex-Fußballer absolviert Trainerdiplom mit 76

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Rivera war ein "perfekter Schüler".

(Foto: imago images / Gribaudi/ImagePhoto)

Trainerdiplom im hohen Alter: 1969 wurde er als Europas Fußballer des Jahres ausgezeichnet, nun ist Italiens Fußball-Ikone Gianni Rivera als 76-Jähriger zum Proficoach aufgerückt.

  • Der 60-malige Nationalspieler, der 1970 Vizeweltmeister mit Italien in Mexiko geworden war, beendete mit Erfolg die Ausbildung zum Fußballlehrer. Damit könnte er ab sofort jeden Profi-Klub der Welt trainieren.
  • "Rivera war ein perfekter Schüler. Obwohl er Fußballgeschichte geschrieben hat, hat er mit großer Demut wieder als Schüler angefangen. Er hat keine Stunde Unterricht verpasst. Er war der erfahrenste Schüler in seinem Kurs", wurde Renzo Ulivieri, der Präsident der italienischen Trainervereinigung, in der "Gazzetta dello Sport" zitiert.
  • Der ehemalige Mittelfeldstar Rivera, der mit dem AC Mailand unter anderem dreimal Meister geworden war, will allerdings keine Karriere als Coach mehr beginnen. Er habe den Kurs nur deshalb besucht, um sich fortzubilden, so Rivera.
  • Der Ex-Nationalspieler hatte bei der Trainerausbildung prominente Kollegen auf seiner Seite, darunter den Weltmeister von 2006, Mauro Camoranesi.
18:15 Uhr

Tottenham vermiest Fan Riesengewinn bei Kombiwette

Puh, das ist bitter: Weil Tottenham Hotspur im Liga-Pokal völlig überraschend beim Viertligisten Colchester United gescheitert ist, hat ein Fan ordentlich Geld verloren.

  • Er hatte bei einer Kombinationswette auf den Champions-League-Finalisten des Vorjahres gesetzt, berichtet die "Sun".
  • Demnach beinhaltete der Wettschein neben der Partie der Spurs auch noch 19 weitere Begegnungen.
  • Mit nur einem Pfund Einsatz hätte er 13.000 Pfund gewinnen können, hätte er bei allen 20 Partien richtig getippt.
  • Weil Tottenham aber verlor, ging der namentlich nicht genannte Fan leer aus.
17:48 Uhr

Alaba trainiert wieder mit seinem FC Bayern

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Das dürfte alle Bayern-Fans freuen: Aller Voraussicht nach ist Außenverteidiger David Alaba bald wieder einsatzbereit. Der österreichische Fußball-Nationalspieler absolvierte am Mittwoch nach überstandenem Muskelfaserriss wieder Teile des Mannschaftstrainings beim deutschen Rekordmeister. Nur bei den abschließenden Spielformen musste er noch passen. Wann Alaba wieder spielen kann, blieb zunächst offen.

  • Realistisch erscheint ein Einsatz in der Champions-League-Begegnung bei Tottenham Hotspur am Dienstag (21 Uhr im Liveticker bei n-tv.de).
  • "Ich hoffe, dass er da wieder dabei sein kann", hatte Trainer Niko Kovac am vergangenen Samstag gesagt.
  • Ein Einsatz bereits an diesem Samstag (15.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) bei Aufsteiger SC Paderborn käme "wohl zu früh", meinte Kovac.
  • Alaba hatte sich im Vorfeld des Bundesliga-Spiels bei RB Leipzig am 14. September (1:1) verletzt und fiel seitdem aus.
17:24 Uhr

Unions Polter muss zwei Spiele aussetzen

Sebastian Polter vom 1. FC Union Berlin ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes für zwei Ligaspiele gesperrt worden. Polter hatte bei der 0:2-Niederlage des Bundesliga-Aufsteigers bei Bayer Leverkusen am vergangenen Samstag in der 63. Minute wegen groben Foulspiels die Rote Karte gesehen. Schiedsrichter Robert Hartmann ahndete mit dem Platzverweis einen Tritt von Polter gegen Julian Baumgartlinger.

16:00 Uhr

Messi verletzt? Trainer Valverde gibt leichte Entwarnung

Nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Weltfußballer Lionel Messi im Spiel gegen den FC Villarreal (2:1) hat Ernesto Valverde, Trainer des FC Barcelona, leichte Entwarnung gegeben. "Es ist ein kleines Problem im Adduktorenbereich und als Vorsichtsmaßnahme haben wir entschieden, nichts zu riskieren. Theoretisch ist es nicht mehr, aber wir werden sehen", sagte Valverde nach dem dritten Ligasieg der Katalanen.

Messi musste bereits im Laufe der ersten Halbzeit behandelt werden, nach der Pause wurde der 32-Jährige durch den früheren Dortmunder Ousmane Dembele ersetzt. Für Messi war es der erste Startelfeinsatz in der laufenden Saison, nachdem er sich zuletzt mehrere Wochen mit einer hartnäckigen Wadenverletzung herumgeplagt hatte.

14:54 Uhr

Oliver Kahn neues Ehrenmitglied des Karlsruher SC

Bayern Münchens künftiger Vorstandschef Oliver Kahn ist neues Ehrenmitglied des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC. Vereinspräsident Ingo Wellenreuther ehrte den einstigen Welttorhüter am Dienstagabend während eines Festaktes zum 125-jährigen KSC-Bestehen im Konzerthaus. Der 50-jährige Kahn hatte in den 70er Jahren beim KSC mit dem Fußballspielen begonnen und später auch seine Bundesliga-Karriere bei dem Traditionsclub gestartet, ehe er 1994 zum FC Bayern wechselte und dort 14 Jahre lang spielte. Auch sein Vater Rolf Kahn hatte für die Karlsruher in der Bundesliga gespielt. Oliver Kahn wird am 1. Januar 2020 in den Vorstand des deutschen Rekordmeisters aus München rücken. Nach Ablauf des Vertrages von Karl-Heinz Rummenigge am 31. Dezember 2021 übernimmt er dessen Amt als Vorstandsvorsitzender.

14:27 Uhr

Union-Trainer Fischer: Vertrag verlängert sich automatisch

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Urs Fischer bleibt auch in der kommenden Saison Trainer beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin. Wie die Köpenicker mitteilten, verlängerte sich der ursprünglich bis Sommer 2020 datierte Vertrag mit dem Schweizer durch den Aufstieg um ein weiteres Jahr bis 30. Juni 2021.

Beide Seiten hätten sich im Zuge der Aufstiegsfeierlichkeiten auf eine Bekanntgabe der Verlängerung nach dem Start der Bundesliga-Saison verständigt, hieß es in einem Statement des Klubs. Der neue Kontrakt gilt auch für die 2. Bundesliga.

13:53 Uhr

Bobic: Hinteregger ist kein Problemprofi

Sportvorstand Fredi Bobic vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt sieht Martin Hinteregger nicht als Problemprofi, der Hilfe außerhalb des Platzes benötigt. "Er ist ein guter, klarer Junge. Manchmal schlägt er über die Strenge", sagte der 47 Jahre alte Bobic der "Sport Bild".

"Wichtig ist, dass wir ihn mitnehmen und klar sagen, wo die Grenzen sind." Der österreichische Nationalspieler Hinteregger hat in der jüngsten Vergangenheit zweimal mit Party-Eskapaden für Schlagzeilen gesorgt. Nach dem jüngsten Vorfall wurde der 27-Jährige von Eintracht-Trainer Adi Hütter zum Rapport bestellt.

13:29 Uhr

Diamond League wird vergoldet: IAAF schließt Mega-Deal

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Sebastian Coe darf sich feiern lassen.

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hat den größten Sponsoren-Deal in seiner Geschichte an Land gezogen. Der chinesische Multi-Konzern Wanda Group wird ab 2020 für zehn Jahre Titelsponsor der Diamond League und erhält zudem weitgehende Medienrechte an der wichtigsten Wettkampfserie. Dies gab IAAF-Präsident Sebastian Coe heute in Doha bekannt. Details zum finanziellen Volumen des Vertrags nannte Coe allerdings nicht.

Die Diamond League umfasste in der abgelaufenen Saison 14 Meetings, keines davon in Deutschland. Für das größte deutsche Meeting, das ISTAF in Berlin, war der Aufstieg in die Eliteklasse immer wieder ein Thema. In Deutschland wurde die Diamond League zuletzt nur im Pay-TV (Eurosport 2, Eurosport) übertragen und fand dadurch relativ wenig Beachtung.

13:00 Uhr

Turn-Olympiasieger Hambüchen verwirft Comeback-Plan

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Hambüchen gewann am Reck drei olympische Medaillen: Bronze 2008, Silber 2012 und Gold 2016.

(Foto: imago images / Nordphoto)

Der ehemalige Turnstar Fabian Hambüchen hat mit Blick auf die Olympischen Spiele 2020 kurz über ein Comeback nachgedacht. Das verriet der 31-Jährige in Interviews von "Bild", "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten". Angefangen hatten seine Gedanken bei der Medaillenpräsentation für die Turn-WM in Stuttgart (4. bis 13.10.) vor einigen Wochen. "Danach hat es sofort gekribbelt. Ich habe in den Tagen danach mal wieder mehr trainiert und gemerkt, dass da einiges gehen könnte", sagte der Reck-Olympiasieger von Rio 2016.

Anschließend habe er festgestellt, dass er sich über drei Weltcups hätte qualifizieren müssen - und die Gedanken wieder verworfen. Top-Niveau traut Hambüchen sich aber weiterhin zu. "Geben Sie mir drei Monate Training, und ich bin wieder auf Top-Level", sagte er. "Aber es ist jetzt gut so, wie es ist. Es hätte insgesamt wohl nicht allzu viel Sinn gemacht - denn wie kann man denn schöner abtreten als ich, mit dem Olympiasieg 2016?" Anschließend hatte er seine internationale Karriere beendet.

12:31 Uhr

Markelow übernimmt Cockpit des tödlich verunglückten Hubert

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Knapp drei Wochen nach dem tödlichen Unfall des Formel-2-Fahrers Anthoine Hubert hat das Team Arden das Cockpit des Franzosen neu vergeben. Der Rennstall erklärte, dass der Russe Artjom Markelow in Sotschi und in Abu Dhabi an den Start gehen wird. "Wir werden zusammen im Gedenken an Anthoine fahren", sagte der 25-Jährige.

Der 22 Jahre alte Hubert war beim Rennen in Spa schwer verunglückt und noch am selben Tag verstorben. Der ebenfalls in den Unfall verwickelte Juan-Manuel Correa kämpft weiter um sein Leben. Er wachte kürzlich aus dem Koma auf und soll so bald wie möglich an seinen durch den Crash schwer verletzten Beinen operiert werden.

11:52 Uhr

Das sind die deutschen Hoffnungen für die Leichtathletik-WM

Im Speerwurf macht einem Deutschen vor allem ein Deutscher Konkurrenz, im Weitsprung reist eine Deutsche mit Weltjahresbestleistung zur WM, die am Freitag beginnt: Die Athleten des DLV haben in mehreren Disziplinen exzellente Medaillen-Aussichten - einige sogar auf Gold.

11:05 Uhr

Versuchter Raub bei Özil: Mutmaßliche Täter vor Gericht

Zwei mutmaßliche Täter sind nach dem versuchten Raubüberfall auf Ex-Nationalspieler Mesut Özil und den früheren Bundesliga-Profi Sead Kolasinac vom englischen Traditionsklub FC Arsenal angeklagt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, werden ein 30-Jähriger und ein 26-Jähriger des versuchten Raubs sowie der Bedrohung mit einer Waffe bezichtigt. Der 30-Jährige befindet sich derzeit in Gewahrsam und soll am 3. Oktober vor Gericht erscheinen. Sein mutmaßlicher Partner soll noch am Mittwoch per Videoschaltung gerichtlich angehört werden.

Der Überfall hatte sich am 25. Juli in London ereignet. Ein Überwachungsvideo zeigte, wie die beiden Fußballstars von zwei Motorradfahrern mit Messern angegriffen wurden. Kolasinac hatte sich den Angreifern mit bloßen Händen entgegen gestellt, daraufhin konnten die beiden Spieler mit dem Auto flüchten.

10:42 Uhr

Leichtathletik-Weltverband wählt Coe erneut zum Chef

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Coe steht seit 2015 an der Spitze der IAAF.

(Foto: imago images / Belga)

Der zweimalige Olympiasieger Sebastian Coe ist als Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF wiedergewählt worden. Der 62-jährige Brite hatte beim Kongress in Doha/Katar keinen Gegenkandidaten. Coe führt den Verband seit 2015, seine neue Amtszeit dauert bis 2023.

Der ehemalige Weltklasse-Mittelstreckler trat vor vier Jahren die Nachfolge des skandalumwitterten Senegalesen Lamine Diack an, der die IAAF jahrelang nach Gutsherrenart führte. Inzwischen steht Diack in Frankreich unter Hausarrest, ihm soll in naher Zukunft gemeinsam mit weiteren Beschuldigten wegen aktiver und passiver Korruption der Prozess gemacht werden.

Coe sah sich in seiner ersten Amtszeit mit der schwersten Krise der IAAF konfrontiert. Zunächst erschütterte der Doping- und Korruptionsskandal um Diack den Verband, später kam der russische Dopingskandal hinzu. Im November 2015 wurde der russische Verband aus der IAAF ausgeschlossen, erst am Montag wurde die Sperre erneut verlängert.

10:11 Uhr

3. Liga: Uerdingen wirft Trainer raus - schon wieder

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Heiko Vogel: Abgang mit Ärger.

(Foto: imago images/MaBoSport)

Fußball-Drittligist KFC Uerdingen hat mal wieder einen Trainer raus geworfen. Mit Heiko Vogel muss bereits der fünfte Übungsleiter vorzeitig seinen Stuhl in Krefeld räumen - innerhalb der letzten zwölf Monate wohlgemerkt.

Der 43-Jährige hatte sein Amt erst am 30. April von Frank Heinemann übernommen, der der Nachfolger von Norbert Meier war, der auf Stefan Reisinger folgte, der Stefan Krämer beerbt hatte.

Nach der 0:3-Heimpleite gegen Waldhof Mannheim am Montag war das Schicksal des Trainers, der mit dem FC Basel auch schon in der Champions League unterwegs war, besiegelt. Der Nachfolger ist ein Vorgänger: Stefan Reisinger übernimmt erneut.

09:25 Uhr

"Skandalös": F1-Pilot poltert über "Zeitverschwendung"

Daniel Ricciardos Laune war schon mal besser. Der Formel-1-Fahrer bezeichnete das Rennwochenende in Singapur als "Zeitverschwendung" - und forderte den Weltverband Fia auf, ihm das Flugticket zu erstatten.

Als 14. landete der Renault-Pilot und Teamkollege von Nico Hülkenberg am Sonntag außerhalb der Punkteränge, vor allem das Qualifying vom Samstag nervte den Australier jedoch nachdrücklich. Dort war er disqualifiziert worden, weil sein Motor für eine Mikrosekunde (!) mehr Leistung erzeugte, als erlaubt ist. Start von Platz 20 statt von Platz acht und damit keine Chance, vorne mitzumischen.

Fia-Rennleiter Michael Masi entgegnete trocken: "Wenn es um technische Verstöße geht [...]: Entweder bist du schwanger oder eben nicht. Es kann nur eines von beiden sein." Spielräume bei technischen Verstößen seien "gefährliches Terrain".

08:45 Uhr

Hoeneß droht Löw, Champions League und Lesetipps - das wird wichtig

Moin moin,

Uli Hoeneß hat wieder einmal nachgelegt. Im Streit darum, ob Manuel Neuer oder Marc-André ter Stegen im Tor der deutschen Nationalmannschaft stehen soll, soll der Präsident des FC Bayern eine Drohung in Richtung Bundestrainer Joachim Löw ausgesprochen haben. Mehr dazu lesen Sie hier.

In Doha laufen die finalen Vorbereitungen für die Leichtathletik-Weltmeisterschaft, die am Freitag beginnt. Heute tagt der Weltverband IAAF und wir berichten, wenn sich dort etwas tut. Dass die russischen Sportlerinnen und Sportler erstmals seit 2015 wieder unter eigener Flagge an einem Großereignis teilnehmen, ist jedoch bereits ausgeschlossen.

Nicht neben, sondern auf dem grünen Rasen absolvieren die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg heute um 18 Uhr einen lockeren Aufgalopp. Denn nach dem 10:0 im Hinspiel der Champions-League-Zwischenrunde gegen Mitrovica ist das Weiterkommen bestenfalls Formsache. Um 19 Uhr empfängt der FC Bayern den Göteborg FC, im Hinspiel gab's ein 2:1 für die Münchnerinnen.

Lesetipp I: In der Basketball-Bundesliga läuft der erste Spieltag, gestern siegten Ulm (84:62 gegen Vechta), Bamberg (88:75 in Bayreuth) und Crailsheim (108:92 in Gießen zum Auftakt. Im Interview mit n-tv.de erzählt Oldenburgs lebende Legende Rickey Paulding, wieso er seit 13 Jahren so gerne mit seiner Familie in Deutschland lebt, was er an den Fans hierzulande schätzt und er verrät seinen Meisterschaftsfavoriten.

Lesetipp II: Die DFB-Elf, ob mit oder ohne Bayern-Spieler, bleibt erstklassig in der Nations League. Die Uefa bläht ihren Wettbewerb weiter auf und bewahrt das Löw-Team vor dem Abstieg. Warum das kein Grund zur Freude ist, hat Anja Rau hier kommentiert.

Ich freue mich, Sie durch den Sport-Tag zu begleiten
Ihr Torben Siemer

08:04 Uhr

NBA bestraft Team für TV-Interview

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Antetokounmpo überragte in der vergangenen Saison mit 27,7 Punkten pro Spiel, legte außerdem 12,5 Rebounds und 5,9 Assists auf.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Ein TV-Interview hat für die Milwaukee Bucks Folgen. Der Klub wurde von der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA mit einer Geldstrafe von 50.000 Dollar (etwa 45.500 Euro) belegt, da General Manager Jon Horst am 12. September vor laufender Kamera erklärt hatte, dass Superstar Giannis Antetokounmpo im kommenden Jahr ein Supermax-Vertrag angeboten werde. Laut NBA-Regularien dürfen Klubs einem Profi erst im Sommer nach dessen siebtem Jahr in der Liga einen solchen Vertrag geben.

"Greek Freak" Antetokounmpo, wertvollster Spieler (MVP) der vergangenen Saison, kann ein solches Papier erst im nächsten Sommer unterschreiben. Horst durfte deshalb noch nicht darüber reden. Das gab die NBA bekannt. Angesichts der Tatsache, dass der Fünfjahresvertrag mit mehr als 240 Millionen Dollar der höchstdotierte der Ligageschichte werden könnte, dürften die Bucks die Strafe jedoch verkraften können.

07:09 Uhr

Hoeneß soll Löw mit DFB-Boykott gedroht haben

(Noch-)Bayern-Präsident Uli Hoeneß soll Bundestrainer Joachim Löw gedroht haben, keine Spieler mehr für die deutsche Nationalmannschaft freizugeben - wenn statt Manuel Neuer künftig Marc-André ter Stegen im Tor stehen würde.

Das berichtet die "Sport Bild" und zitiert Hoeneß mit den Worten: "Bevor das stattfindet, werden wir keine Nationalspieler mehr abstellen." Der 62-Jährige hatte sich wiederholt mit teils wertvollen, teils wirren Beiträgen an der Debatte beteiligt, die ter Stegen angestoßen hatte.

Der Torwart des FC Barcelona hatte sich darüber enttäuscht gezeigt, keine echte Chance in der DFB-Elf zu bekommen, aber auch betont, dass FCB-Keeper Neuer derzeit gute Leistungen zeige. Nachdem Neuer seinen sechs Jahre jüngeren Konkurrenten zurechtgewiesen hatte, redete sich Hoeneß wiederholt in Rage.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:47 Uhr

Uefa poliert Ökobilanz der EM 2020 auf

Als ökologisches Vermächtnis der nächsten Fußball-Europameisterschaft will die Uefa im kommenden Sommer in jedem der zwölf EM-Gastgeberländer je 50.000 Bäume pflanzen. Das kündigte der Präsident der Europäischen Fußball-Union, Aleksander Ceferin, nach der Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees in Ljubljana an. Zudem werde man Projekte der für Nachhaltigkeit und Klimaschutz eintretenden Gruppe South Pole unterstützen.

Dadurch wolle man "die geschätzten 405.000 Tonnen CO2-Emissionen aus Reisen von Fans und Vertretern der UEFA zu den Spielen kompensieren", hieß es. Die EM findet 2020 in zwölf Ländern statt. Westlichster Spielort ist Dublin in Irland, Aserbaidschans Hauptstadt Baku liegt rund neun Flugstunden südöstlich am Kaspischen Meer. Deutscher Spielort ist die Münchner Allianz Arena.

05:57 Uhr

Premier-League-Klub sperrt Fan lebenslang aus

Der englische Premier-League-Klub West Ham United hat einen Fan wegen antisemitischer Gesänge mit einem lebenslangen Stadionverbot belegt. Am Montag war ein Video aufgetaucht, das zeigt, wie der Anhänger während eines Spiels in der vergangenen Saison entsprechende Sprechchöre von sich gab.

"Wir sind angewidert von dem Inhalt des Videos", teilte der Klub mit: "Wir haben sofortige Handlungen ergriffen, um den Täter ausfindig zu machen und haben das Material an die Polizei übergeben." Zudem teilte West Ham mit, der Klub habe "eine eindeutige Haltung: Wir verfolgen eine Null-Toleranz-Politik bezüglich jeglicher Form abscheulichen Verhaltens."