Mittwoch, 30. Oktober 2019Der Sport-Tag

Heute mit Christoph Rieke & Torben Siemer
21:56 Uhr

VfL Wolfsburg und FC Bayern stürmen ins Viertelfinale

Der deutsche Fußballmeister VfL Wolfsburg und der FC Bayern sind ins Viertelfinale der Champions League eingezogen. Der VfL gewann nach dem 6:0 im Hinspiel auch den zweiten Vergleich mit Twente Enschede mit 1:0 (1:0). Die Münchnerinnen besiegten BIIK Kasygurt aus Kasachstan mit 2:0 (2:0), auch das nach dem 5:0 im Hinspiel eine klare Sache. Die Viertelfinalpaarungen werden am 8. November in der Zentrale der Europäischen Fußball-Union in Nyon ausgelost.

21:03 Uhr

Dick Advocaat übernimmt bei Feyenoord Rotterdam

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Soll Feyenoord helfen: Dick Advocaat.

Action Images via Reuters

Der frühere Gladbacher Bundesligatrainer Dick Advocaat wird Coach des niederländischen Traditionsklubs Feyenoord in Rotterdam. Das teilte der Verein mit. Der 72-Jährige, der in der Saison 2004/2005 für gut ein halbes Jahr bei der Borussia tätig war, hat einen Vertrag bis zum Ende der Spielzeit unterzeichnet und soll der Mannschaft aus ihrer schweren Krise helfen.

Der frühere Bondscoach Advocaat war bereits 2016 einige Monate lang als Unterstützung des damaligen Trainers Giovanni van Bronckhorst bei Feyenoord tätig. Am Montag war Trainer Jaap Stam nach nur elf Spieltagen zurückgetreten. Am Tag zuvor hatte es ein 0:4 bei Ajax Amsterdam gesetzt. Feyenoord ist Zwölfter in der Ehrendivision. In der vergangenen Saison waren die Rotterdamer Meisterschafts-Dritter sowie Pokalsieger geworden.

20:02 Uhr

Champions League: Hegerberg bricht Mittags Tor-Rekord

Ballon d'Or-Gewinnerin Ada Hegerberg aus Norwegen hat die frühere deutsche Fußball-Nationalspielerin Anja Mittag als Rekordtorschützin der Champions League abgelöst.

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    Mehr Tore als Spiele: Ada Hegerberg.

    (Foto: imago images/ZUMA Press)

    Die 24 Jahre alte Angreiferin von Titelverteidiger Olympique Lyon erzielte beim 7:0 im Achtelfinal-Rückspiel gegen Fortuna Hjörring in der zwölften und 46. Minute ihre Treffer Nummer 52 und 53 in der Königsklasse - in ihrer 50. Partie.
  • Nach dem 4:0 im Hinspiel stehen die Titelverteidigerinnen aus Frankreich damit wenig überraschend im Viertelfinale. Das hat auch der FC Barcelona mit einem 3:1 bei ZFK Minsk in Weißrussland erreicht.
  • Mittag, die auf 51 Tore kommt, hatte im Mai ihre Profikarriere beim FC Rosengard in Schweden beendet.
  • Seit dieser Saison spielt die 34-Jährige beim Drittligisten RB Leipzig, wo sie auch als Individualtrainerin und im Scouting arbeitet.
18:54 Uhr

Augsburg löst Vertrag mit Skandalprofi Caiuby auf

Fußball-Bundesligist FC Augsburg hat den Vertrag mit dem brasilianischen Skandalprofi Caiuby aufgelöst, "in gegenseitigem Einvernehmen ", wie der Klub mitteilte. Caiuby war ursprünglich bis zum kommenden Sommer an den FCA gebunden, der Verein hatte den 31-Jährigen aber nach mehreren Undiszipliniertheiten in der vergangenen Saison suspendiert.

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    Das war's: Caiuby geht.

    (Foto: imago/Sven Simon)

    In der Rückrunde 2018/2019 wurde der Offensivspieler an den Schweizer Erstligisten Grasshopper Zürich ausgeliehen. Im Sommer kehrte er zurück, Manager Stefan Reuter stellte allerdings klar, dass Caiuby nicht mehr auflaufen werde.
  • Zwischen 2014 und 2018 bestritt Caiuby 113 Spiele für den FCA, in denen er 13 Treffer erzielte. Und er war immer wieder negativ aufgefallen.
  • Unter anderem kehrte er im vergangenen Januar zu spät aus dem Urlaub zurück, verpasste die Vorbereitung und den Bundesligastart nach der Winterpause. Daraufhin wurde er suspendiert.
  • Ende September wurde Caiuby zudem vom Amtsgericht Augsburg wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe in Höhe von 49.500 Euro verurteilt, gegen dieses Urteil geht er vor.
  • Caiuby soll im Mai 2018 vor einem Nachtklub in Augsburg einen Mann mit einem Kopfstoß schwer verletzt haben. Dieser erlitt eine Gehirnerschütterung und Jochbeinprellung. Der Fußballer beteuerte vor Gericht seine Unschuld.
17:58 Uhr

Bewährungsstrafe für Doping-Langläufer Max Hauke

Acht Monate nach der "Operation Aderlass" bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Seefeld hat das Landgericht Innsbruck den österreichischen Skilangläufer Max Hauke wegen gewerbsmäßigen schweren Sportbetrugs zu fünf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Dies berichtet die "Tiroler Tageszeitung". Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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    "Ich habe entschieden, dass ich dope": Max Hauke.

    (Foto: imago images/Eibner Europa)

    Der 27 Jahre alte Hauke hatte vor Gericht zugegeben, Wachstumshormone genommen und seit 2016 Blutdoping betrieben zu haben. "Ich habe entschieden, dass ich dope. Diese Entscheidung traf ich alleine, es war meine Idee."
  • Der Kontakt zum deutschen Sportmediziner Mark S., der im Mittelpunkt der Dopingaffäre steht, sei über seinen Landsmann Johannes Dürr entstanden. Dürr, ebenfalls Langläufer, hatte als Kronzeuge alles ins Rollen gebracht - und danach erneutes Doping gestanden.
  • Hauke sagte, er habe Marks S. pro Saison 10.000 Euro für die Doping-Behandlung in bar bezahlt.
  • Gedopt habe er alleine aufgrund der Heim-WM in Seefeld. "Ich wusste, ich habe Talent, und ich glaubte, was mir auf die Spitze fehlt, ist Doping. Seefeld war ein Traum."
  • Bei der Razzia in Seefeld Ende Februar war er mit einer Bluttransfusion im Arm erwischt und gefilmt worden. Danach hatte er seine Karriere für beendet erklärt.
17:29 Uhr

Deutsch-niederländisches Tennis-Doppel unterliegt bei WTA Finals

Fed-Cup-Spielerin Anna-Lena Grönefeld hat bei den WTA Finals mit ihrer niederländischen Doppelpartnerin Demi Schuurs die erste Niederlage kassiert. Das Tennis-Duo verlor im chinesischen Shenzhen gegen Timea Babos aus Ungarn und Kristina Mladenovic aus Frankreich mit 5:7, 2:6. Dennoch haben Grönefeld und Schuurs noch Chancen auf den Einzug ins Halbfinale.

Im letzten Spiel der Roten Gruppe geht es für das deutsch-niederländische Duo am Freitag gegen die chinesische Paarung Hao-Ching und Latisha Chan. Das erste Spiel hatten Grönefeld und Schuurs überraschend gegen Elise Mertens aus Belgien und Aryna Sabalenka aus Weißrussland gewonnen.

16:22 Uhr

Gibt's bald Personenschutz für Schiedsrichter?

Der Schiedsrichter-Ausschussvorsitzende des Berliner Fußball-Verbandes Jörg Wehling fordert einen geregelten Einsatz von Sicherheitskräften bei Fußballspielen. "In Sachsen müssen die Vereine bei Spielen mit einer bestimmten Zuschaueranzahl eine bestimmte Zahl an Ordnern stellen. Das ist eine lobenswerte Richtung", sagte Wehling. Der BFV müsse ebensolche Strukturen schaffen, um Schiedsrichter vor Angriffen zu schützen.

Zuvor hatte der Berliner Fußball-Landesligist Friedenauer TSC laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung eine Sicherheitsfirma beauftragt, bei die Unparteiischen zu schützen. Wehling findet die Maßnahme "grandios".

Link I: Am vergangenen Wochenende hatten die Berliner Schiedsrichter wegen der zunehmenden Gewalt gegen Referees gestreikt.

Link II: Erst am vorigen Sonntag war ein 22 Jahre alter Unparteiischer in Hessen von einem Spieler bewusstlos geschlagen worden.

15:46 Uhr

NBA: Historischer Davis brilliert bei Lakers-Triumph

 

14:52 Uhr

Ex-DFB-Keeper hat Verständnis für ter Stegen

In der Diskussion um den Zweikampf im Tor der deutschen Fußball-Nationalelf ist Ex-Nationaltorwart Frank Rost nun Marc-André ter Stegen beigesprungen.

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Löw hat die Qual der Wahl.

(Foto: imago images/Team 2)

  • "Auf was soll denn Marc-André ter Stegen, der sich in Spanien durchgesetzt hat, was nicht so einfach ist für einen deutschen Torwart, auf was soll er noch warten", sagte Rost dem Sender Sky.
  • Demnach sei ter Stegen "im besten Alter, ich verstehe das komplett. Ich würde ihm das auch nicht übelnehmen."
  • Die Erfolgsaussichten des Barça-Keepers hält Rost allerdings für gering: "Um bei einem Turnier zu spielen, musst du da reinpassen, in diesen ganzen Mix, der da ist, und da passt Neuer besser rein. Wenn er keine Verletzung hat, spielt Neuer dann auch bei der nächsten EM", sagte Rost.
14:10 Uhr

F1-Manager Wolff schwärmt: Manchmal müssen wir uns kneifen

Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis Lewis Hamilton seinen sechsten Titel in der Formel 1 gewinnt - wahrscheinlich passiert's am Sonntag beim Großen Preis der USA (ab 20.10 Uhr bei RTL und im Liveticker bei n-tv.de). Sein Mercedes-Teamchef Toto Wolff ist immer noch erstaunt über die gemeinsame Erfolgsserie.

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Haben Spaß: Mercedes-Teamchef Wolff (nass) und Pilot Hamilton (trocken).

(Foto: dpa)

  • "Manchmal müssen wir uns kneifen, wenn wir sehen, wie weit wir gekommen sind. Wir hätten das nie erwartet, keiner von uns", sagte Wolff.
  • "Es ist eine außerordentliche Reise, auf der wir zusammen sind. Das hat viel mit dem Vertrauen zu tun, das wir aufgebaut haben", sagte Wolff.
  • Hamilton war 2013 zum Mercedes-Werksteam gewechselt und könnte 2020 in seinem vorerst letzten Vertragsjahr die Bestmarke des siebenmaligen Champions Michael Schumacher egalisieren.
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13:47 Uhr

Federer lässt Teilnahme an Premiere des ATP Cups sausen

Die Premiere des ATP Cups findet nun doch ohne den Schweizer Tennis-Star Roger Federer statt.

  • "Nach einigen Diskussionen mit meiner Familie und mit meinem Team habe ich entschieden, dass die zwei Wochen mehr Pause nützlich für meine Familie und mein Tennis sein werden", schrieb der Rekord-Grand-Slam-Sieger auf seiner Facebook-Seite.
  • Als Reaktion zog sich das gesamte Schweizer Team von dem Event, das vom 3. bis 12. Januar stattfindet, zurück.
  • Der ATP Cup wird in Brisbane, Perth und Sydney ausgetragen und dient erstmals als Vorbereitung auf die Australian Open.
  • Der neu geschaffene Mannschaftswettbewerb tritt an die Stelle des Hopman Cups und greift die Tradition des World Team Cups auf, der zwischen 1978 und 2012 in Düsseldorf ausgetragen wurde.
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12:35 Uhr

Beim DFB ist Hummels offenbar doch wieder eine echte Option

Mats Hummels und die deutsche Fußball-Nationalmannschaft: Diese Beziehung ist offenbar doch noch nicht beendet - wenn man denn DFB-Direktor Oliver Bierhoff vertrauen kann.

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Lustwandeln sie künftig wieder gemeinsam über die Fußballplätze dieser Welt?

(Foto: www.imago-images.de)

Mehr dazu lesen Sie hier.
12:18 Uhr

Draisaitl glänzt mit Tor und verliert trotzdem

Er kann glänzen, wie er will - doch es langt nicht für den Teamerfolg: Der deutsche Eishockey-Star Leon Draisaitl hat trotz seines zehnten Saisontreffers mit den Edmonton Oilers einen weiteren Rückschlag in der nordamerikanischen Profiliga NHL kassiert.

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Draisaitl hat's zurzeit nicht leicht mit seinen Oilers.

(Foto: USA TODAY Sports)

  • Der 24-Jährige erzielte beim 1:3 bei den Detroit Red Wings den einzigen Treffer für die Kanadier, die nun vier der vergangenen fünf Spiele verloren haben.
  • Die Oilers bleiben trotz der Niederlage weiter an der Spitze der Pacific Division.
  • Ausnahmespieler Draisaitl ist mit 22 Punkten drittbester Scorer der Liga.
11:23 Uhr

Hoeneß will Salihamidzic offenbar zum Vorstand befördern

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Ab in den Vorstand, aber dalli!

(Foto: imago images / Sven Simon)

Dem FC Bayern München stehen wichtige Veränderungen bevor. Das betrifft nicht nur die Neubesetzung des Präsidentenpostens, sondern offenbar auch die des Vorstands. Denn wie die "Sport Bild" erfahren haben will, möchte Uli Hoeneß vier Tage vor seinem Abschied als Klub-Präsident den aktuellen Sportdirektor Hasan Salihamidzic zum Sportvorstand befördern. Dem Bericht zufolge könnte diese Personalie bereits am 11. November vom Aufsichtsrat beschlossen werden. Bei dieser Sitzung wird Hoeneß zum letzten Mal als Präsident und Leiter dabei sein. Salihamidzics Vertrag als Sportdirektor beim deutschen Fußball-Rekordmeister läuft noch bis zum 30. Juni 2020.

 

11:11 Uhr

"Nats" erzwingen Entscheidungsspiel in World Series

Der Traum der Washington Nationals vom Titel lebt weiter: In der Finalserie der nordamerikanischen Baseball-Liga MLB haben die "Nats" ein entscheidendes siebtes Spiel erzwungen.

  • Das Team aus der US-Hauptstadt gewann das sechste Spiel der diesjährigen World Series gegen die Houston Astros 7:2.
  • In der Best-of-Seven-Serie steht es nach sechs Spielen ausgeglichen 3:3.
  • Das entscheidende siebte Spiel wird am Mittwoch erneut im texanischen Houston ausgetragen.
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10:32 Uhr

Berliner Landesligist engagiert Schiedsrichter-Bodyguards

Nach dem bestreikten Spieltag soll der Betrieb im Berliner Fußball am kommenden Wochenende wieder laufen. Der Landesligist Friedenauer TSC will ab sofort offenbar mehr gegen Gewalt gegen Schiedsrichter tun und engagiert einem Bericht zufolge Bodyguards für die Unparteiischen.

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Der Friedenauer TSC will Schiedsrichter künftig besser schützen.

(Foto: imago/Manngold)

  • "Bei uns gab es keine Gewalt gegen Schiris. Aber um die Sicherheit auch in Zukunft zu gewährleisten, haben wir uns dazu entschlossen", sagte Ronny Herms, Mitglied im Club-Vorstand, der "Bild"-Zeitung.
  • Demnach habe der Klub eine Sicherheitsfirma für Sonntag engagiert, an dem bis zu fünf Männer-Mannschaften des TSC ihre Heimspiele austragen.
  • Bis zum Ende der Hinrunde sollen die Kosten für die Sicherheitsfirma rund 5000 Euro betragen.
09:46 Uhr

Mick Schumacher vergleicht Vettel mit seinem Vater

Noch fährt Mick Schumacher nicht in der Formel 1, doch er ist auf dem besten Wege dorthin. In einem Interview hat er nun Ferrari-Pilot Sebastian Vettel als besonderen Wegbegleiter und Mentor gewürdigt.

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Mick Schumacher hält große Stücke auf Sebastian Vettel.

(Foto: imago images/Motorsport Images)

  • "Ich glaube, was mein Papa für Sebastian war, ist Sebastian für mich. Jemand, der einem eng verbunden ist und mit dem ich über Motorsport reden kann", sagte der Formel-2-Fahrer dem motorsport-magazin.com.
  • Vettel sei jemand, der "doch ein paar mehr Jahre im Sport auf dem Buckel hat. Da hilft jeder Wortaustausch mit ihm", erklärte Schumacher.
  • Die Entscheidung, sich der Fahrerakademie von Ferrari anzuschließen, sei für den 20-Jährigen besonders: "Ich spüre die DNS meines Vaters in jedem Ferrari. Das macht mich stolz."
09:27 Uhr

Clemens gelingt Aufstieg von der Werkbank zum Darts-Profi

Für Gabriel Clemens ist ein Traum wahr geworden: Der 36 Jahre alte Saarländer hat den Sprung aus seinem Beruf zum Darts-Profi in Vollzeit gemeistert.

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Ist nun auch eine Darts-Größe: Gabriel Clemens.

(Foto: imago images / Sven Simon)

  • Clemens hat sich als Industriemechaniker freistellen lassen, um seine ganze Kraft für eine professionelle Darts-Karriere beim Weltverband einsetzen zu können, wie er der Deutschen Presse-Agentur verriet.
  • Demnach plane er, den Freistellungsantrag im Februar erneut zu stellen, um weiter an seiner Darts-Karriere zu arbeiten.
  • An diesem Wochenende (1. bis 3. November) hat Clemens eine Wildcard für das große Finale der World Series of Darts in Amsterdam erhalten.
08:01 Uhr

Seattle überrascht Los Angeles und zieht ins MLS-Finale ein

Die Seattle Sounders haben im Habfinale der nordamerikanischen Fußball-Liga MLS einen Überraschungserfolg gelandet und gegen den favorisierten Los Angeles FC gewonnen.

  • Der MLS-Cup-Champion von 2016 siegte 3:1 (2:1) und zog somit als erstes Team ins Playoff-Finale ein.
  • Matchwinner war der Peruaner Raúl Ruidíaz, der einen Doppelpack (22., 64.) erzielte.
  • Der Los Angeles FC war als Favorit in die Partie gegangen, weil der Klub die Hauptrunde als bestes Team abgeschlossen hatte.
  • Im MLS-Cup-Finale am 10. November trifft Seattle entweder auf Titelverteidiger Atlanta United mit dem Deutschen Julian Gressel oder den Champion von 2017, Toronto FC.
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07:17 Uhr

Kovac provoziert mit Loblied auf Frankfurter Fans

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Gibt sich als Kenner der Bundesliga-Fanszene: Bayern-Trainer Niko Kovac.

(Foto: imago images/Revierfoto)

Huch, diese Aussage dürfte breite Teile der Anhängerschaft des FC Bayern irritieren. Doch der Reihe nach: Der Zittersieg im DFB-Pokal beim VfL Bochum ist abgehakt, nun bereiten sich die Münchener auf Eintracht Frankfurt vor. Dort muss der deutsche Fußball-Rekordmeister am Samstag um 15.30 Uhr antreten. Und nun zu der provokanten Aussage von Bayern-Trainer Niko Kovac - der bis 2018 noch die SGE trainierte. Auf die Frage, was er von der Partie bei seinem Ex-Klub erwarte, antwortete Kovac: "Es wird ein heißes Spiel. Ich weiß, wie es in Frankfurt ist. Dort sind die besten Fans der Liga, das muss man ganz klar sagen. Das haben sie über die letzten Jahre bewiesen." Rumms. Aktuell wächst unter Bayern-Fans der Unmut über die sportlichen Darbietungen der Kovac-Truppe, aber auch über den Trainer an sich. Kovac' Aussage zu den Eintracht-Fans in München wird dabei sicher keine Trendwende einleiten. Der Vollständigkeit halber: Kovac antwortete auf die oben genannte Frage zudem, dass er in Frankfurt eine Mannschaft - also die der Eintracht, wohlgemerkt - erwarte, "die von der ersten Minute an Gas geben wird. Wir müssen uns dem stellen und nicht reagieren, wir müssen agieren", sagte Kovac. Nun denn.

06:43 Uhr

Kleber feiert mit Mavericks, Lakers kommen in die Spur

Läuft für Basketball-Nationalspieler Maxi Kleber und die Dallas Mavericks: Das texanische Team holte in der nordamerikanischen NBA den dritten Sieg im vierten Saisonspiel.

  • Die Mavs besiegten auswärts die Denver Nuggets 109:106 (60:61).
  • Der 27-jährige Kleber erzielte 14 Punkte und holte sieben Rebounds.
  • Derweil feierten Superstar LeBron James und die Los Angeles Lakers mit einem 120:91 (49:47) gegen die Memphis Grizzlies den dritten Sieg in Folge.
  • Lakers-Center Anthony Davis warf für satte 40 Punkte.
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05:59 Uhr

"Richtig traurig": Neuer teilt nach Bayern-Duselsieg aus

Das war eng: Der Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals kann aus Sicht des FC Bayern als glücklich betrachtet werden. Das sieht offenbar auch Kapitän Manuel Neuer nach dem knappen 2:1-Zittersieg beim Fußball-Zweitligisten VfL Bochum so.

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Manuel Neuer ist angefressen.

(Foto: dpa)

  • "Das war in der ersten Halbzeit richtig traurig und enttäuschend. Wir sind mit einer Schramme davongekommen, trotzdem müssen wir darüber nachdenken wie wir uns präsentieren", sagte Neuer nach der Partie.
  • Zudem war sich der Nationaltorhüter sicher: "Wir brauchen nicht über einzelne Spieler, das System oder den Trainer reden", dennoch müsse der Rekordtitelträger "eine andere Leistung zeigen": "Charakterlich war es in der ersten Halbzeit nicht so, wie es sich im Pokal gehört."
  • Der Ex-Bochumer Leon Goretzka war nach seiner Rückkehr ebenfalls nicht zufrieden: "Wir brauchen wieder eine gewisse Leichtigkeit und Spaß am Spiel. Wenn man so spielt wie heute, dann haben wir alle keinen Spaß", sagte er.