Mittwoch, 01. Juli 2020Der Sport-Tag

22:32 Uhr

Ex-Champions-League-Sieger wechselt zum SV Sandhausen

Der frühere Champions-League-Sieger Diego Contento hat nach seinem Abschied vom Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf einen neuen Verein gefunden. Der 30-Jährige wechselt ablösefrei zum künftigen Düsseldorfer Zweitliga-Rivalen SV Sandhausen. Zur Vertragslaufzeit machte der Klub keine Angaben. Contento, 2013 Königsklassen-Gewinner mit dem FC Bayern, war 2018 von Girondins Bordeaux zur Fortuna gewechselt, blieb bei den Rheinländern aber auch verletzungsbedingt ohne Ligaeinsatz für die erste Mannschaft. In Bordeaux, wohin er 2014 gewechselt war, hatte er nach drei starken Jahren 2017 seinen Stammplatz verloren.

22:09 Uhr

Trainer schmeißt wegen Schiri-Fehler hin

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Einfach keinen Bock mehr.

(Foto: imago images/GlobalImagens)

Ungewöhnliche Trainer-Entscheidung in Portugal: Custódio Castro habe als Coach des Liga-Vierten Sporting Braga sein Amt zur Verfügung gestellt, weil er die vielen Fehler der Schiedsrichter und die Benachteiligungen seines Teams satt habe, teilte Klubpräsident António Salvador mit. Die vielen Fehler seien "weder akzeptabel noch entschuldbar", wurde Salvador in einer langen Mitteilung zitiert.

  • Der Klubboss sprach unter anderem von "Verfälschung von Ergebnissen und von Tabellen" sowie von einem "Anschlag" auf den Fußball.
  • Braga hatte am Dienstagabend bei Rio Ave mit 3:4 verloren. Das entscheidende Tor fiel durch einen umstrittenen Handelfmeter in der sechsten Minuten der Nachspielzeit.
  • "Ich bin sehr enttäuscht", hatte der 37-jährige Castro nach dem Abpfiff gesagt. Der frühere Nationalspieler Portugals hatte erst im März nach dem Wechsel von Ruben Amorim zu Sporting Lissabon den Trainerchefposten übernommen.
  • Braga liegt aktuell mit 50 Punkten auf dem vierten Platz.
21:38 Uhr

Nach Betrug: Rennfahrer Abt findet neuen Arbeitgeber

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Glück gehabt, Abt!

(Foto: www.imago-images.de)

Rennfahrer Daniel Abt hat nur fünf Wochen nach seinem Rauswurf bei Audi in der Formel E ein neues Cockpit gefunden. Der 27-Jährige ersetzt beim Team Nio 333 im Saisonendspurt den Chinesen Quinghua Ma und wird damit trotz seines Fauxpas an der Konsole keinen Grand Prix verpassen.

  • Die Elektrorennserie beendet ihre Saison 2019/20 wegen der Coronakrise Anfang August mit sechs Rennen in nur acht Tagen in Berlin.
  • "Nach den schweren letzten Wochen mein Comeback anzukündigen, fühlt sich verrückt an", sagte Abt: "Ich übernehme die volle Verantwortung für das, was bei der Home Challenge passiert ist - es war ein Fehler. Ich nehme es niemandem übel, und jetzt ist es für mich an der Zeit, nach vorne zu schauen und zu dem zurückzukehren, was ich am meisten liebe - dem Rennsport."
  • Abt hatte Mitte Mai ein Rennen der "Race at Home Challenge" nicht selbst bestritten, stattdessen ließ er sich von dem österreichischen Sim-Racer Lorenz Hörzding vertreten. Der Schwindel flog auf, und Audi beendete die Zusammenarbeit.
  • Abt hatte Verdacht erregt, weil seine Videokamera während eines Interviews ausgeschaltet war, später war das Gesicht des Piloten von einem Gegenstand verdeckt.
21:08 Uhr

Braunschweig steigt auf, Münster trauert

Eintracht Braunschweig kehrt nach zwei Jahren in die 2. Fußball-Bundesliga zurück. Der frühere deutsche Meister gewann am vorletzten Spieltag der 3. Liga 3:2 (2:1) gegen Waldhof Mannheim und ist damit nicht mehr von einem direkten Aufstiegsplatz zu verdrängen. Braunschweig profitierte vom 2:2-Ausgleichstreffer von Tabellenführer Bayern München II in der Nachspielzeit gegen den MSV Duisburg. Die Bayern-Reserve darf nicht aufsteigen. Preußen Münster steht als dritter von vier Absteigern fest. Nach einem 0:3 (0:1) gegen den SV Meppen kann sich der frühere Bundesligist bei vier Punkten Rückstand auf Platz 16 nicht mehr retten und muss nach neun Jahren zurück in die Regionalliga. Zuvor hatten bereits die SG Sonnenhof Großaspach und Carl Zeiss Jena keine Chance mehr auf den Klassenerhalt. Die Entscheidung über den vierten Absteiger zwischen dem FSV Zwickau (43 Punkten) und dem Chemnitzer FC (41) fällt beim Saisonfinale am Samstag um 14.00 Uhr. Das direkte Duell gewann der FSV mit 2:1 (0:0).

20:32 Uhr

Angebot abgelehnt: Drittligist verliert seinen Erfolgstrainer

Fußball-Drittligist SV Waldhof Mannheim und Trainer Bernhard Trares trennen sich zum Saisonende. Der 54-Jährige habe sich "trotz eines Vertragsangebots dazu entschieden, den Verein zu verlassen", heißt es in einer Mitteilung des Vereins vor dem 37. Spieltag. Trares sagte zu seiner zweieinhalbjährigen Zeit beim Traditionsklub: "Natürlich bin ich wehmütig, aber ich bin sicher, dass das die richtige Entscheidung ist, um die Mannschaft und den Verein in den kommenden Jahren weiter voranzubringen." Auch Co-Trainer Benjamin Sachs wird seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern, Mannheims sportlicher Leiter Jochen Kientz bedankte sich bei beiden für ihre Arbeit. "Wir hätten gerne weiter mit Ihnen zusammengearbeitet, respektieren aber ihre Entscheidung", so Kientz.

19:32 Uhr

Russischer Verband kann Schulden nicht bezahlen

Der russische Leichtathletikverband Rusaf hat den Weltverband um einen Aufschub für eine Strafzahlung wegen Doping-Manipulationen gebeten. Der Verband verfüge nicht über die entsprechenden Mittel, um die Geldbuße pünktlich zahlen zu können, sagte Rusaf-Chef Jewgeni Jurtschenko russischen Sportmedien zufolge. Der Verband hätte eigentlich an diesem Mittwoch fünf Millionen Dollar (4,4 Millionen Euro) Strafe zahlen müssen. Hintergrund ist der Fall des Hochspringers Danil Lyssenko. Dieser soll Dopingkontrolleure nicht über seine täglichen Aufenthaltsorte für mögliche Tests in der Trainingsphase informiert haben. Die damalige Rusaf-Führung versuchte, den Betrug mit gefälschten ärztlichen Attesten zu vertuschen. Sollte der Verband die Strafe nicht zahlen, könnten vorerst keine russischen Athleten mehr unter neutraler Flagge bei internationalen Wettkämpfen zugelassen werden.

18:54 Uhr

Nach zwei OPs auf Intensivstation: Weltmeisterin "kämpft um ihr Leben"

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Van Ruijven im Jahr 2019.

(Foto: imago/VI Images)

Die niederländische Shorttrack-Weltmeisterin Lara van Ruijven ist lebensgefährlich erkrankt. Van Ruijven war Ende der vergangenen Woche mit einer Autoimmun-Erkrankung in ein Krankenhaus im französischen Perpignan eingeliefert worden und liegt auf der Intensivstation im künstlichen Koma. Ihr Zustand habe sich verschlechtert, teilte der Eisschnelllauf-Verband in Utrecht mit. Am Wochenende habe es Komplikationen gegeben. Die 27-Jährige sei inzwischen zweimal operiert worden, aber das habe nicht zu einer Verbesserung geführt. "Lara kämpft zur Zeit um ihr Leben", sagt Trainer Jeroen Otter laut der Mitteilung des Verbandes. Van Ruijven war mit der nationalen Auswahl der Shorttrackers im Trainingslager in Frankreich.

18:31 Uhr

Fairer Zug: Schach-Weltmeister Carlsen gibt absichtlich auf

Als Geste der Fairness hat Schach-Weltmeister Magnus Carlsen einen äußerst ungewöhnlichen Zug gemacht. Im Online-Duell mit dem Weltranglistendritten Ding Liren aus China schenkte der 29 Jahre alte Norweger im dritten Zug erst seine Dame her - und gab nach dem Antwortzug auf. So "revanchierte" sich Carlsen dafür, dass er die vorangehende Partie ihres Wettkampfes in einer Stellung gewann, die auf ein Remis hinausgelaufen wäre - wenn die Internetverbindung des Chinesen nicht abgebrochen wäre.

  • "Ich habe enormen Respekt vor Ding als Spieler und als Mensch, und darum war das gegen ihn die einzig korrekte Art", sagte der Weltmeister, nachdem er das Match nach zwei weiteren Partien mit 2,5:1,5 für sich entschieden hatte.
  • Die sportliche Geste des Norwegers stieß in den sozialen Netzwerken fast einhellig auf Lob. Es war das erste von bis zu drei Matches im Halbfinale des mit 150.000 US-Dollar dotierten Chessable Masters auf der Plattform Chess24, die zur Play-Magnus-Firmengruppe gehört. Das mit zwölf Weltklasse-Großmeistern besetzte Turnier ist die dritte Station der Magnus Carlsen Chess Tour um insgesamt eine Million US-Dollar Preisgeld.
  • Im Onlineschach kommt es immer wieder vor, dass Partien durch unzuverlässige oder langsame Internetverbindungen entschieden werden. Ding Liren hatte schon bei früheren Turnieren technische Probleme.
17:56 Uhr

Vorsorglicher Guardiola verabschiedet Sané

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Auf Wiedersehen!

(Foto: imago images / Sportimage)

Deutlicher geht es nicht: Auch laut Trainer Pep Guardiola vom englischen Meister Manchester City steht der Transfer des deutschen Fußball-Nationalspielers Leroy Sané zum FC Bayern kurz vor dem Abschluss. "Es sieht danach aus", sagte Guardiola am Mittwoch über einen möglichen Abgang des 24-Jährigen aus Manchester.

  • "Es ist noch nicht fix. Es gibt immer noch ein paar kleine Fragen, aber es sieht danach aus, dass er nach München geht."
  • Guardiola, der von 2013 bis 2016 Bayern-Coach war, betonte, dass er Sané gern in Manchester gehalten hätte. "Aber er glaubt, dass er dort (in München) besser und glücklicher wird", so Guardiola. "Wir wünschen ihm nur das Beste und sagen ein großes Dankeschön für all die gemeinsamen Jahre. Wir wünschen ihm alles Gute bei einem fantastischen Klub.
17:10 Uhr

Meister Klopp: "Werden Titel nicht verteidigen"

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(Foto: imago images/PA Images)

Trainer Jürgen Klopp vom neuen englischen Fußballmeister FC Liverpool erwartet in der nächsten Saison eine noch härtere Konkurrenzsituation in der Premier League. "Manchester City, Chelsea und Man United werden alle stark sein", sagte Klopp am Mittwoch. "Die sind alle gut in Form, das ist klar. Tottenham und Arsenal werden auch nicht schlafen, Leicester auch nicht." Der 53-Jährige erinnerte daran, dass seine Mannschaft auch als Meister in der kommenden Saison wieder 38 Spiele bestreiten müsse. "Wir werden den Titel nicht verteidigen, wir werden den nächsten angreifen", kündigte Klopp an.

16:44 Uhr

Kohfeldt ist "lieber Favorit als Underdog"

Vor dem alles entscheidenden Relegationsspiel gegen den 1. FC Heidenheim mahnt Werder-Coach Kohfeldt zu "absoluter Vorsicht". Obwohl man die Erstliga-Aspiranten auf keinen Fall unterschätzen dürfe, sei man in Bremen dennoch froh über die Favoriten-Rolle.

15:56 Uhr

Startet die Bundesliga ohne den Meister?

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Die Bayern könnten mit einer Pause beginnen.

(Foto: dpa)

Deutlich später als sonst: Die neue Bundesliga-Saison soll am 18. September beginnen. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Deutschen Fußball Liga (DFL) hervor. Demnach habe die DFL im Zuge der Erstellung eines neuen Rahmenterminkalenders die Klubs der Bundesliga und 2. Liga um ihre Einschätzung zu verschiedenen Planungsvarianten gebeten.

  • In der 2. Liga könnte der Ball schon wieder am 28. August rollen, sofern die Winterpause nicht verkürzt werden soll.
  • Der Start in der Bundesliga könnte laut DFL-Boss Christian Seifert indes ohne die Europacup-Teilnehmer erfolgen. "In diesen Zeiten ist eine gewisse Flexibilität erforderlich, das gilt für Verbände genauso wie für Klubs", sagte er im Interview mit der "Welt": "Wir suchen nach einem für alle gangbaren Weg, das schließt die Spieler mit ein."
  • Da erst am 23. August das Champions-League-Finale stattfindet und Anfang September auch noch Länderspiele in der Nations League angesetzt sind, bangen Vereine und Profis vor dem Start der neuen Spielzeit um ausreichend Erholung. "Die Belastungssteuerung der Spieler darf nicht hintenüberfallen", sagte der Chef der DFL, die sich wegen des exakten Starttermins der Bundesliga "noch in Gesprächen mit dem DFB" befindet.
15:30 Uhr

Windhorst spendiert Hertha weitere 150 Millionen Euro

Es fließt: Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat eine weitere kräftige Finanzspritze von Investor Lars Windhorst erhalten. Wie die Berliner am Mittwoch mitteilten, investiert Windhorst mit seiner Firma Tennor Holding weitere 150 Millionen Euro als Eigenkapital in die Hertha BSC GmbH und Co. KgaA und stockt seine Anteile damit auf 66,6 Prozent auf.

  • Die ersten 50 Millionen fließen sofort, die restlichen 100 Millionen werden im Oktober fällig. Der Aufsichtsrat und das Präsidium des Vereins sowie der Aufsichtsrat und Beirat der KGaA stimmten diesem Schritt einstimmig zu.
  • Der Mutterverein Hertha BSC e.V. stellt auch weiterhin die Geschäftsführung. Das ist dadurch gewährleistet, da er 100 Prozent an der Komplementärin hält. Es besteht damit offenbar kein Verstoß gegen die 50+1-Regel.
  • Bereits zuvor hatte Windhorst seit Juni 2019 224 Millionen Euro in den Hauptstadtklub gesteckt und damit 49,9 Prozent der Anteile erworben.
  • Sport-Geschäftsführer Michael Preetz kommentierte die neuerliche Finanzspritze in Corona-Zeiten: "Das weitere Investment freut mich sehr, denn durch die bereitgestellten Mittel haben wir einen deutlich größeren Handlungsspielraum, um die sportliche Entwicklung von Hertha BSC voranzutreiben."
13:56 Uhr

Kehrt Rebic der Eintracht endgültig den Rücken?

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Ante Rebic ist bislang nur ausgeliehen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der italienische Fußball-Ex-Meister AC Mailand will Angreifer Ante Rebic vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt fest verpflichten. Dies berichtet die "Gazzetta dello Sport".

  • Vor einem Jahr war der Kroate an die Rossoneri ausgeliehen worden.
  • Der 26-Jährige hatte in den letzten neun Spielen acht Treffer für die Lombarden erzielt. Der Leihvertrag endet normalerweise im Sommer 2021.
  • Die Ablösesumme soll sich auf 25 Millionen Euro belaufen. Die Hälfte der Ablösesumme wird jedoch in die Kassen der AC Florenz fließen, die 50 Prozent der Rechte am Angreifer besitzt
13:20 Uhr

Schalker Abschiedsworte: Nübel wird "tolle Karriere hinlegen"

Schalkes Sportchef Jochen Schneider wünscht dem zum FC Bayern gewechselten Torwart Alexander Nübel auf dessen weiterem Weg nur das Beste. Der 23-Jährige, der am Dienstag in München bis 2025 unterschrieben hatte, werde bei den Bayern und "auch in der Nationalmannschaft eine tolle Karriere hinlegen", sagte Schneider am Mittwoch während einer Pressekonferenz.

"Ich reihe mich nicht ein in die Reihe derer, die sagen, er habe die falsche Entscheidung getroffen." Nübel stand von 2015 bis gestern bei Schalke unter Vertrag.

13:20 Uhr

Treffsicher? Testen Sie ihr Ronaldo-Wissen!

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12:47 Uhr

Einstiger Bayern-Hoffnungsträger beendet seine Karriere

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Thomas Kraft spielte kaum noch.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Mit nur 31 Jahren geht eine Karriere zu Ende: die von Thomas Kraft als Profifußballer. Der Torhüter, der zuletzt bei Bundesligist Hertha BSC unter Vertrag stand, sagte der "Bild"-Zeitung: "Ja, ich mache Schluss!"

  • Grund für seinen frühzeitigen Rücktritt sind in erster Linie gesundheitliche Probleme. Der ehemalige Keeper des FC Bayern München klagte zuletzt vor allem über Beschwerden an Nacken und Rücken. In der Rückrunde der abgelaufenen Saison konnte er kaum noch richtig trainieren.
  • 2011 war Kraft aus München nach Berlin gewechselt. Insgesamt absolvierte er 159 Pflichtspiele beim Hauptstadtklub und blieb 46 Mal ohne Gegentor.
  • Hinter Stammkeeper Rune Jarstein aus Norwegen hatte er aber in den letzten Jahren das Nachsehen und kam seit der Saison 2015/2016 nur noch sporadisch zum Einsatz.
11:54 Uhr

BVB grenzt sich von Schalke ab - auf Trikots

Konsequent und deutlich: Vizemeister Borussia Dortmund verzichtet bei seinem neuen Trikot aufgrund der großen Rivalität zu Schalke 04 beim Logo des Hauptsponsors auf die Farbe Blau. "Manchmal muss man im Leben Kompromisse machen", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und sprach von einem "Politikum".

  • Eine Auswirkung: Das Logo des Telekommunikationsunternehmens 1und1 ist auf dem neuen BVB-Trikot in schwarz mit weißer Schrift.
  • Dafür sei man "sehr dankbar", so Watzke. Es sei "keine Selbstverständlichkeit".
  • Der Fußball-Bundesligist verfügt in der kommenden Saison erstmals in seiner Geschichte über zwei Trikotsponsoren. 1und1 taucht in den Ligaspielen auf der Brust auf, der bisherige Sponsor Evonik wirbt in der Champions League, Testspielen im Ausland und im DFB-Pokal mit seinem Schriftzug.
11:33 Uhr

"Ernst, aber stabil": Das sagen Zanardis Ärzte

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Zanardi musste erneut operiert werden.

(Foto: AP)

Zwei Tage nach der zweiten Hirn-OP haben die behandelnden Ärzte den Zustand des bei einem Handbike-Unfall schwer verletzten früheren Formel-1-Piloten Alessandro Zanardi als "ernst, aber stabil" bezeichnet. Der viermalige Paralympics-Sieger werde im Krankenhaus von Siena in der Toskana weiter ruhiggestellt und intubiert. Weitere Mitteilungen werde es erst bei "signifikanten Entwicklungen" geben.

Zanardi, dem 2001 nach einem IndyCar-Unfall auf dem Lausitzring beide Beine amputiert worden waren, verlor am 19. Juni in der Toskana die Kontrolle über sein Handbike und kollidierte mit einem LKW. Dabei zog er sich schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen zu. Der 53 Jahre alte Zanardi liegt in Siena auf der Intensivstation. Am Montag war er zum zweiten Mal am Gehirn operiert worden, der Eingriff dauerte zweieinhalb Stunden.

11:17 Uhr

Autobahn gesperrt: Schalke verschiebt "Abschlussbericht zur Absturzursache" nach hinten

Der "Abschlussbericht zur Absturzursache" des Fußball-Bundesligisten Schalke 04 findet mit mindestens 30 Minuten Verspätung statt. Grund dafür: Zahlreiche Journalisten stehen aufgrund der gesperrten A2 im Stau. Es ist die bereits zweite Verschiebung - eigentlich hatte die Aufarbeitung der Saison am Montag stattfinden sollen, da gab es allerdings eine spontane Terminkollision.

Update, 11:32 Uhr: Jetzt geht's los, die Protagonisten betreten die Bühne. Alles Interessante erfahren Sie bei uns!

10:55 Uhr

"Trauriger" Tuchel hat das Nachsehen: FC Bayern macht Kouassi-Deal klar

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Tanguy Nianzou Kouassi heißt das neue Abwehr-Talent des FC Bayern.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Der FC Bayern hat Abwehr-Talent Tanguy Nianzou Kouassi von Paris Saint-Germain verpflichtet. Der 18 Jahre alte französische Junioren-Nationalspieler erhält in München einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024. Er ist nach Torhüter Alexander Nübel von Schalke 04 der zweite Zugang. "Seine Top-Position ist Innenverteidiger, aber er kann auf mehreren Positionen spielen. Wir sind sicher, dass er bei uns eine große Karriere machen wird und eine absolute Verstärkung ist", sagte Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Zuletzt hatte PSG-Coach Thomas Tuchel seinen Unmut über den sich anbahnenden Wechsel geäußert. "Er war wirklich ein Schlüsselspieler, im Alter von 17, 18. Ich kann es nicht verstehen. Ich bin traurig, aber so ist es nun mal. Kouassi gab in der abgelaufenen Saison sein Profidebüt und absolvierte unter Tuchel insgesamt 13 Pflichtspiele.

10:18 Uhr

Sieben Spieltage vor Schluss: Fußball-Klub lässt 18 Spieler gehen

Aderlass beim italienischen Zweitligisten AS Livorno: Mit 18 Spielern lässt der Klub mehr als zwei Drittel seines Kaders ziehen - und das sieben Spieltage vor Saisonende. Hintergrund: Die Toskaner liegen abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz und haben den Klassenerhalt mit zwölf Punkten Abstand zum Relegationsplatz schon abgeschrieben. Deshalb gab der Verein allen Spielern frei, deren Vertrag zum 30. Juni auslief. "Sie erhalten die Freigabe. Wir sind praktisch in der Serie C, eine Verlängerung wäre nur Geldverschwendung gewesen", erklärte Präsident Aldo Spinelli nach Angaben des Fußballportals "Goal". Der aktuelle Kader Livornos ist mit weniger als zehn Spielern nicht mal groß genug für eine komplette Aufstellung. Die restlichen Partien sollen deshalb mit zahlreichen Jugendspielern stattfinden.

09:47 Uhr

"Hass erzeugt Hass" - Tsonga vermittelt in Rassismus-Debatte

Der dunkelhäutige französische Tennis-Profi Jo-Wilfried Tsonga möchte in der derzeitigen Rassismus-Debatte beschwichtigen. Angesprochen auf den jüngsten rassistischen Vorfall im Nationalen Institut des Sports, der Expertise und der Leistung (INSEP) sagte Tsonga der französischen Nachrichtenagentur AFP: "Hass erzeugt Hass, was bedeutet, dass man sich nicht auf so etwas einlassen sollte." Der 35 Jahre alte Träger des französischen Verdienstordens fühle sich "nicht als Teil einer Gemeinschaft. Ich bin weder schwarz noch weiß. Ich bin was ich bin, Jo-Wilfried, und das ist alles, was zählt." Aus Tsongas Sicht solle "kein Groll gehegt werden", stattdessen "müssen wir versuchen, Lösungen zu finden". Im INSEP wurden drei Fotos von dunkelhäutigen französischen Sportlern mit rassistischen Beleidigungen beschrieben, die das am betroffene Institut am Dienstag via Twitter "nachdrücklich verurteilte".

09:13 Uhr

Man United will offenbar nur einen "Spottpreis" für Sancho zahlen

Damit Borussia Dortmund Supertalent Jadon Sancho im Sommer ziehen lässt, müsste ein Bewerber wohl eine dreistellige Millionensumme zahlen. Doch Man United, der bislang am häufigsten genannte Interessent, scheint diese Summe keinesfalls hinblättern zu wollen. Stattdessen scheint die Schmerzgrenze bereits bei weniger als 55 Millionen Euro zu liegen, berichtet "Sky Sports". Besagte Summe sollen Verantwortliche des Klubs dem TV-Sender genannt haben. Demnach herrscht bei den United-Funktionären die Meinung, dass sich die Dortmunder bei ihrer Bewertung von Sancho übernommen und den Preisverfall durch die Coronakrise vergessen haben. In Kürze soll ein Angebot für den jungen Engländer bei der Borussia eingehen. Zuletzt hatte Vereinsboss Hans-Joachim Watzke bei "Sport1" deutlich gemacht, dass es bei Sancho "auch keinen Cent Corona-Rabatt drauf gibt".

Alle News und Gerüchte über Jadon Sancho finden Sie übrigens hier!

08:12 Uhr

Bayern-Bosse lehnen Alabas Forderungen offenbar ab

Und nochmal FC Bayern und nochmal das Thema Gehalt: Am vergangenen Mittwoch hat es eine Treffen zwischen den Münchnern und dem Berater von David Alaba, Pini Zahavi, gegeben. Auf eine Verlängerung konnten sich beide Parteien allerdings nicht einigen. Laut "Sport Bild" liegt das vor allem an Alabas hohen Gehaltsansprüchen. Demnach fordert er deutlich mehr als die 15 Millionen Euro, die er aktuell inklusive Prämien einstreicht. Doch die Münchner wollen ihrer Linie wohl treu bleiben. Schon bei der Verlängerung von Manuel Neuer sind die Bosse hart geblieben und nicht auf die Forderungen des Keepers eingegangen. Auch das angebliche Interesse von Paris Saint-Germain, Inter Mailand, dem FC Chelsea oder Manchester City soll den FC Bayern nicht zu einem Umdenken bewegen.

Den kompletten Gerüchte-Wahnsinn rund um David Alaba können Sie hier nachverfolgen!

07:41 Uhr

Schmadtke verlängert bis 2022 beim VfL Wolfsburg

Jörg Schmadtke, Geschäftsführer Sport beim VfL Wolfsburg. Foto: Swen Pförtner/dpa/Archivbild

"Ich bleibe gerne beim VfL, weil ich Lust darauf habe, den Verein weiter voranzubringen und Projekte umzusetzen."

(Foto: Swen Pförtner/dpa/Archivbild)

Sportchef Jörg Schmadtke vom VfL Wolfsburg hat sich laut "Sport Bild" mit dem Aufsichtsrat auf eine Verlängerung seines Vertrags bis 2022 geeinigt. Der 56-Jährige arbeitet seit 2018 als Geschäftsführer für die Niedersachsen, sein Kontrakt lief noch bis 2021. "Es macht Spaß, hier zu arbeiten. Und wir sind noch nicht am Ende. Ich bleibe gerne beim VfL, weil ich Lust darauf habe, den Verein weiter voranzubringen und Projekte umzusetzen", sagte Schmadtke. Jeweils im Winter wolle man sich zusammensetzen und entscheiden, wie es weitergehen solle. Ein halbes Jahr vor Vertragsende solle entschieden werden, ob der Kontrakt erneut verlängert wird. "Das ist für alle Beteiligten eine sehr gute Lösung", erklärte der einstige Torwart, der zuvor beim 1. FC Köln tätig war.

07:06 Uhr

Bekommt Sané beim FC Bayern doch ein Mega-Gehalt?

Nach fast einjähriger Hängepartie ist der Wechsel von Leroy Sané von Manchester City zum FC Bayern München offenbar perfekt. Dies berichtet die "Bild-Zeitung", andere Medien wollen die Nachricht auch bestätigt wissen. Demnach soll der 24-Jährige bei den Bayern einen Fünfjahresvertrag bis 2025 erhalten, die Ablösesumme mit weniger als 50 Millionen Euro geringer als erwartet ausfallen. Aber was ist mit seinem Gehalt? Nun, da gehen die Berichte ein wenig auseinander. Bei der "Bild" heißt es: "Sané soll Verständnis für die schwierige Lage gezeigt haben und deutlich unter den 20 Millionen Euro pro Jahr bekommen." Laut Spox und Goal beläuft sich das Gehalt jedoch auf etwa 22 Millionen Euro pro Jahr.

06:31 Uhr

Rösler macht Funkel und Pfannenstiel für Abstieg mitverantwortlich

Nach dem sechsten Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte nimmt Fortuna Düsseldorfs Cheftrainer Uwe Rösler auch seinen Vorgänger Friedhelm Funkel und den ehemaligen Sportchef Lutz Pfannenstiel in die Pflicht. "Dass wir abgestiegen sind, ist das Resultat einer Saison. Die fängt in der Planung 2019 an, in der Vorbereitung, in der Performance der Hinrunde, der Wintervorbereitung", sagte der Fortuna-Coach der "Bild"-Zeitung. "Ich übernehme die Verantwortung für die Resultate, die Art und Weise, wie wir gespielt haben, wie wir uns verkauft haben - für die letzten 15 Spiele!", betonte der 51-Jährige. "Ab dem 19. Spieltag übernehme ich die Verantwortung. Wir haben unsere Fans enttäuscht. Dafür habe ich mich entschuldigt nach dem Spiel bei Union. Ich sage das nicht nur. Ich habe nie, nie irgendwelche Ausreden gesucht", sagte Rösler.

05:56 Uhr

Lockdown in der Stadt - Leicester City spielt dennoch weiter

Der englische Ex-Meister Leicester City wird trotz des neuen Corona-Lockdowns in der Stadt weiter seine Premier-League-Spiele bestreiten. Das teilte der Klub nach Gesprächen mit den lokalen Behörden und der Liga mit. Leicester verzeichnet derzeit zehn Prozent der aktuell am Virus infizierten Personen in Großbritannien. Aus diesem Grund müssen nicht-systemrelevante Geschäfte wieder schließen und Pubs dürfen nicht - wie zunächst geplant - ab dem 4. Juli wieder öffnen. "Alle Seiten sind nach wie vor davon überzeugt, dass durch die Umsetzung unseres Covid-19-Konzepts der Fußballbetrieb des Vereins nach den geltenden Protokollen weiterhin sicher funktionieren kann und auf diese Weise kein größeres Risiko für das Klubpersonal, den anreisenden Teams oder den umliegenden Gemeinden besteht", hieß es vom Klub.