Mittwoch, 10. Februar 2021Der Sport-Tag

22:09 Uhr

Freiburg-Stürmer lernt Bewegungsabläufe von Pferden

Dass sich Rekordeinkauf Baptiste Santamaria beim SC Freiburg zuletzt in guter Form präsentierte, hat wohl auch mit seinen Rennpferden zu tun. Denn neben dem Training von Coach Christian Streich tun dem 25-jährigen Franzosen vor allem seine Tiere gut. "Neben dem Joggen schaue ich mir vieles von den Pferden ab: Allein ihre Bewegungsabläufe zu studieren, ist sehr lehrreich. Die Tiere haben außerdem eine sehr beruhigende Wirkung auf mich", erzählte der Mittelfeldspieler des Fußball-Bundesligisten der "Sport Bild".

Wegen der Corona-Situation habe er seine Pferde, die im Westen Frankreichs leben, allerdings seit Wochen nicht sehen können. "Ich vermisse die Tiere sehr. Die Pferde und ich sind eine perfekte Verbindung. Ich teile vieles mit ihnen", sagte er. Santamaria war im vergangenen Sommer für zehn Millionen Euro vom französischen Club SCO Angers nach Freiburg gewechselt.

21:53 Uhr

Denkpause für Schiris nach Fehlern? Das sagt der VAR-Projektleiter

Videobeweis-Projektleiter Jochen Drees hält nichts davon, Schiedsrichter nach groben Fehlentscheidungen deshalb pausieren zu lassen. "Gegenfrage: Setzt ein Verein einen sehr guten Spieler nach einem verschossenen Strafstoß für die nächsten Spiele auf die Bank? Solche Schlussfolgerungen würden überhaupt keinen Sinn ergeben - weder bei Spielern, Schiedsrichtern noch Video-Assistenten", sagte Drees dem "Kicker". Konkret wurde er auf eine Elfmetersituation im Zweitliga-Spiel Greuther Fürth gegen die Würzburger Kickers angesprochen, die trotz Sichtung der Video-Bilder nicht korrigiert wurde.

"Die Wahrnehmung und Begründung für die Strafstoßentscheidung des Schiedsrichters, dass der Torwart 'den Ball nicht gespielt hat', wurde vom Video-Assistenten bestätigt", sagte Drees dazu. Nach seiner Ansicht hätte es einen "On-Field-Review" des Schiedsrichters und "eine Korrektur der Strafstoßentscheidung" geben müssen.

21:35 Uhr

Auch Tuchels Klub spielt in der Champions League woanders

Teammanager Thomas Tuchel und der FC Chelsea werden für ihr Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Atletico Madrid nicht in die spanische Hauptstadt reisen. Wie die Europäische Fußball-Union mitteilte, wird die für den 23. Februar (21.00 Uhr) angesetzte Partie nach Bukarest verlegt.

  • Grund sind auch hier Einreisebeschränkungen aufgrund der unter anderem in Großbritannien stark auftretenden Corona-Mutation. Das Rückspiel steigt am 17. März an der Stamford Bridge.
  • Zuvor wurden bereits die Hinspiele von RB Leipzig gegen den FC Liverpool (16. Februar) sowie von Borussia Mönchengladbach gegen Manchester City (23. Februar) von deutschem Boden nach Budapest verlegt.
20:52 Uhr

Impfung für den FC Bayern? "Sieht aus, als wolle Rummenigge vor allem seine Probleme lösen"

Die Sportausschuss-Vorsitzende Dagmar Freitag vermutet hinter dem Impf-Vorstoß von Bayern Münchens Aufsichtsratsvorsitzendem Karl-Heinz Rummenigge egoistische Motive. "Nehmen wir mal wohlwollend an, dass es ihm darum geht, die Impfbereitschaft zu erhöhen, dann wäre es geradezu vorbildlich, wenn Bayern München einen Bruchteil seiner beträchtlichen Einnahmen eingesetzt hätte, um in Anzeigen und TV-Spots mit der Mannschaft für das Impfen zu werben", sagte die SPD-Politikerin im Interview mit RTL/ntv.

Dies würde sie als glaubwürdige Maßnahme ansehen. "Jetzt aber sieht es aus, als wolle er vor allem seine Probleme lösen, denn wir wissen ja, dass aktuell zwei Spieler wegen Corona-Infektionen nicht nach Katar mitgeflogen sind", sagte Freitag. "Der Hintergrund ist also vermutlich eher, gesunde Spieler zu haben, und nicht, die Impfbereitschaft in unserem Land zu erhöhen."

20:17 Uhr

Plötzlich wieder wichtig: Rüdiger gefällt es, mit Tuchel zu arbeiten

Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger ist beim FC Chelsea voll des Lobes über seinen neuen Trainer Thomas Tuchel. "Der wichtigste Eindruck, den er hinterlassen hat, ist: Er weiß, was er will", sagte der Innenverteidiger bei Sky, "er hat seine Art Fußball zu spielen, was für viele Spieler positiv ist. Das spiegelt sich auch in den jüngsten Ergebnissen wider. Das ist ein guter, positiver Start für ihn."

Tuchel, der von Paris St. Germain an die Themse gewechselt war, hat in der vier Spielen der Blues unter seiner Regie drei gewonnen und ist in der Tabelle der Premier League auf Platz fünf vorgerückt. Unter dem neuen Coach gehört Rüdiger wieder zur Stammelf. "Mit der Bank kann man sich als Fußballer nicht zufriedengeben. Man möchte mehr, man möchte spielen. Daher ist das positiv für mich", sagte der 27-Jährige.

19:38 Uhr

Pechstein sagt ersten Start bei WM kurzfristig ab

Eisschnellläuferin Claudia Pechstein verzichtet bei der Einzelstrecken-WM in Heerenveen wegen akuten Rückenproblemen auf ihren Start über 3000 Meter am morgigen Donnerstag. Das gab die fünfmalige Olympiasiegerin via Facebook bekannt. Sie hoffe darauf, "dass mich die medizinische Abteilung für anderen Rennen (Teamverfolgung, Massenstart, 5000m) wieder hinbekommt", führte die 48-jährige Berlinerin aus.

18:40 Uhr

Nach "Spacken"-Eklat: Effzeh-Profi setzt Pullover-Statement

Offensivspieler Dominick Drexler vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln hat mit einer weiteren Aktion Reue für seinen "Spacken"-Spruch gegen die eigenen Fans gezeigt. Am Mittwochmorgen erschien der 30-Jährige mit einem bedruckten Sweatshirt am Trainingsgelände, "Nur Spacken nennen andere Spacken", war dort zu lesen.

Drexler hatte bei der Bus-Abfahrt der FC-Profis zum Derby bei Borussia Mönchengladbach (2:1) eine Pyro-Show der Kölner Fans kommentiert und die Anhänger dabei als "Spacken" bezeichnet. Die Aussage geriet an die Öffentlichkeit, weil ein Video aus dem Inneren des Busses im Internet auftauchte.

Noch am Samstag vor dem Spiel veröffentlichte der Klub eine Entschuldigung Drexlers. Am Abend nach dem Derby traf sich der gebürtige Bonner zudem mit Fanvertretern, um über sein Verhalten zu sprechen. Das berichtete der "Express". Manager Horst Heldt hatte nach dem Eklat eine Geld-Strafe angekündigt, die Summe soll wohltätigen Zwecken zugeführt werden.

18:10 Uhr

Stars von "früher" sollen Deutschlands Biathleten voran bringen

Der Deutsche Skiverband (DSV) will ehemalige Biathlon-Stars wie Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier oder den viermaligen Weltmeister Simon Schempp für die eigene Nachwuchsarbeit gewinnen. "Mit jedem, der aufhört, führen wir ein Abschlussgespräch und versuchen, ihn auch zukünftig in unsere Arbeit zu involvieren", sagte Sportdirektor Bernd Eisenbichler der "Sport Bild".

Einer der Kandidaten soll Schempp sein, der vor zwei Wochen nach zahlreichen Verletzungen seinen Rücktritt erklärt hatte. "Das Nachwuchsthema liegt ihm am Herzen. Vielleicht gelingt es uns, ihn trotz seiner Studienpläne in die Nachwuchsarbeit am Stützpunkt Ruhpolding einzubinden", sagte Eisenbichler. Schempp, der in Ruhpolding lebt und sich derzeit auf sein Studium konzentrieren will, habe schon seine Bereitschaft signalisiert. Laut Schempp rücken derzeit "keine Talente so um die 20 nach", wie früher Magdalena Neuner, Dahlmeier oder Franziska Preuß.

17:37 Uhr

Schalke verärgert Fans in Online-Gesprächsrunde

Im Online-Format "mitGEredet" konnten Mitglieder des FC Schalke 04 dem Vorstand Fragen zur aktuellen Situation stellen. Dass sich die Verantwortlichen des Revierklubs dabei wieder einmal eine Kommunikationspanne leisteten, sorgte in den sozialen Medien für Wirbel. Ein Fan stellte die Frage, warum die Benennung der TV-Moderatorin Daniela Ulbing zur neuen Leiterin der Stabsstelle Kommunikation "erst am 8. Februar auf der Vereinshomepage veröffentlicht wurde, obwohl sie schon seit dem 1. Februar im Amt ist." Daraufhin herrschte auf dem Podium betretenes Schweigen. Schlussendlich übernahm Marketingvorstand Alexander Jobst die Beantwortung, ging dabei aber nur auf die Gründe für die Neuschaffung von Ulbings Stelle ein, nicht aber auf die terminlichen Widersprüche bei der Bekanntgabe der Personalie.

Dass sich ausgerechnet in dem Austausch mit den Mitgliedern erneut ein Kommunikationsproblem im Schalker Vorstand - intern wie extern - offenbarte, sorgte in der Fanszene abermals für herbe Kritik. "Der Vorstand des S04 kommuniziert in diesem Video beispielhaft, warum die Stabstelle 'Kommunikation' so schlecht kommuniziert wurde", twitterte etwa Pascal "Pepo" Szewczyk vom "S04-Podcast".

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17:22 Uhr

Der Rasen für die WM 2022 kommt von 800.000 Quadratmetern Wüste

In Katar wächst schon jetzt der Rasen für die Fußball-WM 2022. Wo einst Wüste war, gedeiht in der Nähe der Hauptstadt Doha auf einer Fläche von mehr als 800.000 Quadratmetern das Grün für die acht WM-Stadien und 41 Trainingsplätze. Fünf der Arenen sind bereits mit dem Rollrasen ausgestattet.

"Für uns ist das eine Herausforderung, denn wir befinden uns in einem trockenen Wüstenstaat", sagte Projektmanager Yasser Abdulla Al-Mulla der Nachrichtenagentur AFP: "Aber wir haben gesagt: Wir müssen nicht alles von außerhalb holen. Wir können das hier in Doha schaffen." Im Sommer erreichen die Temperaturen in Katar bis zu 50 Grad. Zur Bewässerung der Flächen wird aufbereitetes Wasser aus einer nahen Kläranlage genutzt, pro Tag werden bis zu 5000 Kubikmeter Wasser benötigt.

17:08 Uhr

Ex-Großkreutz-Klub lacht sich nächsten Investor an

Fußball-Drittligist KFC Uerdingen ist auf der Suche nach einem neuen Investor fündig geworden. Die Noah Company mit Sitz in Armenien übernimmt mit sofortiger Wirkung die Anteile von Michail Ponomarew. "Ich habe immer versprochen, den Klub bis zuletzt zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass eine Zukunft in der 3. Liga möglich ist", sagte Ponomarew.

  • Die KFC Uerdingen 05 Fußball GmbH als Betreibergesellschaft des Drittligisten hatte im Januar einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. "Ich bin mir sicher, dass das in enger Abstimmung mit der Noah Company eingeleitete Insolvenzverfahren erfolgreich beendet wird und der KFC auch weiterhin professionellen Fußball spielen wird", sagte Ponomarew.
  • Der Noah Company gehört unter anderem auch der italienische Klub ACN Siena. "Wir sind unglaublich erfreut und auch stolz, einen Traditionsverein wie den KFC Uerdingen in unserer Noah-Familie willkommen zu heißen", sagte der Noah-Company-Boss Roman Geworkyan: "Allerdings wissen wir alle, dass sich der Verein aktuell in einer schwierigen Lage befindet. Wir werden alles versuchen, um die 3. Liga zu halten und die Zukunft des KFC Uerdingen zu sichern. Wenn das gelungen ist, können wir über konkrete Ziele sprechen."
16:35 Uhr

Frauen-Bundesliga stellt ersten Saisonreport vor

Die Klubs der Frauenfußball-Bundesliga haben trotz der Corona-Pandemie ihre Erträge in der Spielzeit 2019/2020 gesteigert. Das geht aus dem ersten "Saisonreport Frauen-Bundesliga" hervor. Demnach stiegen die Gesamterträge pro Klub auf den Höchststand von 1,1 Millionen Euro. Gleichzeitig stiegen auch die Gesamtaufwendungen auf durchschnittlich 2,1 Millionen Euro je Verein.

Insgesamt gehen aber die finanziellen Saisonergebnisse besonders bei den Frauen-Teams, die zu den Profi-Vereinen der ersten drei Ligen gehören, weiter zurück. "Die negativen Ergebnisse im Frauenfußball werden hierbei als Investition verstanden, da als Gegenleistung zum Mitteleinsatz unter anderem Imagegewinne und Marketingnutzen gesehen wird. Darüber hinaus erkennen die Lizenzvereine offenbar die mittelfristige Perspektive, dass sich der Frauenfußball direkt oder indirekt eigenständig finanzieren kann", heißt es zur Begründung im Saisonreport.

15:32 Uhr

DFL zieht erste Schlüsse aus Taskforce-Bericht

Das Präsidium der Deutschen Fußball-Liga (DFL) hat nach dem Abschlussbericht der "Taskforce Zukunft Profifußball" erste Maßnahmen eingeleitet. Demnach wurden als erste Schritte ein interdisziplinärer Beirat mit externen Fachleuten ins Leben gerufen und eine Arbeitsgruppe zur Stärkung der wirtschaftlichen Stabilität des Profifußballs gegründet. Weitere Maßnahmen sollen zeitnah auf einer Sondersitzung des DFL-Präsidiums priorisiert werden.

Der in der vergangenen Woche präsentierte Ergebnisbericht der Taskforce beinhaltet 17 Handlungsempfehlungen und eine Zielsetzung für das Jahr 2030 mit Blick auf die Entwicklung in den Bereichen Sport, gesellschaftliche Verankerung sowie nachhaltiges Wirtschaften. Dass die notwendigen Schritte "mit hohem Einsatz und Konsequenz" vorangetrieben werden, stehe für das DFL-Präsidium "außer Frage", heißt es in der Pressemitteilung.

14:58 Uhr

Ex-Freundin überraschend verstorben: Boateng reist von Klub-WM ab

Jérôme Boateng wird Bayern München im Finale der Klub-WM am Donnerstag (19 Uhr/DAZN) in ar-Rayyan/Katar nicht zur Verfügung stehen. Der Abwehrspieler durfte wegen des Todes seiner ehemaligen Lebensgefährtin vorzeitig abreisen. "Das hat uns alle mitgenommen", berichtete Trainer Hansi Flick am Mittwoch, "Jérôme kam auf mein Zimmer und hat gebeten, dass er nach Hause reisen darf." Der FC Bayern habe dem Wunsch von Boateng selbstverständlich entsprochen, ergänzte Flick. "Er wird uns bis auf Weiteres nicht zur Verfügung stehen."

14:26 Uhr

Gewaltfreier Sport: Athleten-Initiative findet Zuspruch

Die SPD-Politikerin Dagmar Freitag hat die Initiative der Vereinigung Athleten Deutschland für die Schaffung eines unabhängigen "Zentrums für Safe Sport" begrüßt. "Psychische, physische und sexualisierte Gewalt und Missbrauch im Sport stellen zweifellos ein Problem dar", sagte die Vorsitzende des Sportausschusses im Bundestag. "Ein Zentrum für Safe Sport wäre aus meiner Sicht ein wichtiges Kompetenzzentrum, das zudem völlig unabhängig vom Sport agieren könnte."

Athleten Deutschland erweise sich mit diesem Impuls erneut "als progressiver Taktgeber" im deutschen Sport. "Die Initiative trifft einen wichtigen Punkt, für den Sport und Politik sich gleichermaßen verantwortlich fühlen sollten." Zuletzt waren Fälle von sexuellem Missbrauch sowie Gewalt im Turnen oder Boxen bekanntgeworden. Der Sportausschuss des Deutschen Bundestages wird sich am 5. Mai in einer Öffentlichen Anhörung dem Missbrauchs-Thema annehmen.

13:58 Uhr

Erfolgreicher Verteidiger von Real Madrid ist tot

Der als "Pachin" bekannte Enrique Perez Diaz, von 1959 bis 1968 Innenverteidiger bei Real Madrid, ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Im Real-Trikot gewann der Abwehrspieler 1960 und 1966 den damaligen Europapokal der Landesmeister, als spanischer Fußball-Nationalspieler nahm er an der WM-Endrunde 1962 in Chile teil.

13:25 Uhr

Zverev besteht in seiner Rolle als letzter Deutscher

Als einziger der anfangs fünf deutschen Tennis-Herren hat es Alexander Zverev bei den Australian Open in die dritte Runde geschafft. Der 23 Jahre alte Hamburger setzte sich bei dem Grand-Slam-Turnier in Melbourne gegen den amerikanischen Qualifikanten Maxime Cressy mit 7:5, 6:4, 6:3 durch.

  • Im ersten Duell mit der Nummer 172 der Weltrangliste nutzte Zverev nach 2:04 Stunden seinen zweiten Matchball.
  • Im Kampf um den Einzug in das Achtelfinale trifft der Weltranglisten-Siebte Zverev auf den französischen Linkshänder Adrian Mannarino.
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12:42 Uhr

Klopp trauert um seine Mutter - und kann nicht zur Beerdigung

Die Mutter von Fußball-Erfolgscoach Jürgen Klopp ist gestorben. Die aus Glatten im Schwarzwald stammende Elisabeth Klopp starb im Alter von 81 Jahren, wie das Rathaus der baden-württembergischen Gemeinde sowie der Berater des Trainers vom englischen Meister FC Liverpool bestätigten.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte Klopp nicht zur Beerdigung nach Deutschland reisen. Dies sei "den fürchterlichen Zeiten geschuldet", sagte der 53-Jährige dem "Schwarzwälder Boten". "Sobald es die Umstände zulassen, werden wir eine wundervolle, ihr entsprechende Gedenkfeier abhalten."

12:00 Uhr

Olympia-Turner beklaut, aber Polizei findet 33 Medaillen wieder

Nach einem Einbruch bei dem brasilianischen Weltklasse-Turner Arthur Nory hat die Polizei in São Paulo 33 Medaillen wiedergefunden. In einem Video in den sozialen Netzwerken Norys, Bronze-Medaillengewinner bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 und Weltmeister in Stuttgart 2019, ist der Gang in das Polizei-Kommissariat zu sehen - und die Überraschung und Freude, als er all die Medaillen aufgereiht auf einem Tisch liegen sah.

  • Bei einem Einbruch am Freitag waren die Medaillen gestohlen worden.
  • Daraufhin startete der 27-Jährige einen Aufruf in sozialen Medien, ihm Hinweise oder die Medaillen zurückzugeben. "Es sind symbolische Objekte, aber sie repräsentieren all meinen Schweiß, meine Arbeit und Hingabe", schrieb Nory auf Instagram. "Aber sie haben keinen finanziellen Wert, nur zur Sicherheit."
  • Nach einem anonymen Hinweis fand die Polizei die Medaillen in Osasco im Großraum São Paulo. Die beiden wichtigsten Medaillen hatte Nory laut Sportportal "Globoesporte" separat aufbewahrt.
10:45 Uhr

FC Bayern will offenbar eigenes Nachwuchstalent zurück

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Friedl kennt sich beim FC Bayern schon aus.

(Foto: imago images/Kirchner-Media)

Der FC Bayern München hat laut "Sport Bild" Interesse an den beiden Linksverteidigern Borna Sosa vom VfB Stuttgart und Marco Friedl von Werder Bremen. Der Tabellenführer der Fußball-Bundesliga überlege demnach, den erwarteten Abgang von Innenverteidiger David Alaba mit Lucas Hernandez zu kompensieren, der derzeit vor allem als Außenverteidiger eingesetzt wird.

  • Der 23 Jahre alte Kroate Sosa überzeugt bei Aufsteiger Stuttgart nach einigen Anlaufschwierigkeiten inzwischen.
  • Der 22 Jahre alte Friedl kommt aus der Jugend des FC Bayern. Für den Österreicher, der 2018 zunächst auf Leihbasis und 2019 fix nach Bremen ging, gibt es angeblich eine Rückkaufoption.
09:45 Uhr

"Wird bestimmt sehr unterhaltsam": Löw über RTL-Experte Hoeneß

Auf die Premiere von Uli Hoeneß als Experte beim Fernsehsender RTL freut sich Fußball-Bundestrainer Joachim Löw. "Mich hat die Nachricht überrascht, aber im absolut positiven Sinne, damit hätte ich nicht gerechnet. Ich freue mich darauf, Uli Hoeneß nun öfters wieder persönlich zu treffen und mich mit ihm auszutauschen", sagte Löw der "Sport Bild".

  • RTL hatte am Freitag bekannt gegeben, dass der wortgewaltige Ehrenpräsident des FC Bayern München bei den drei WM-Qualifikationspartien der deutschen Nationalmannschaft im März als Experte dabei ist. Der 69-Jährige wird die Spiele gegen Island, Rumänien und Nordmazedonien an der Seite von Moderator Florian König analysieren.
  • "Ich schätze Ulis Meinung, er ist ja sehr meinungsstark und kennt sich seit Jahrzehnten bestens im Fußball aus. Für die Fernseh-Zuschauer wird es bestimmt sehr unterhaltsam und interessant", meinte Löw. Hoeneß, 1974 Weltmeister, hatte den Fans in einer RTL-Mitteilung versprochen, die Aufgabe mit "100 Prozent" auszufüllen.
09:06 Uhr

Titelverteidiger Djokovic müht sich extrem

Nach einem Satzverlust hat der Weltranglisten-Erste und Titelverteidiger Novak Djokovic bei den Australian Open die dritte Runde erreicht. Der 33 Jahre alte Tennisprofi aus Serbien rang den US-Amerikaner Frances Tiafoe mit 6:3, 6:7 (3:7), 7:6 (7:2), 6:3 nieder.

"Es war ein sehr hartes Match und ein großer Fight", sagte Djokovic. Er schlug in dem dreieinhalbstündigen Match 26 Asse, Tiafoe 23. Mit acht Titeln (2008, 2011 bis 2013, 2015, 2016, 2019, 2020) ist Djokovic Rekordhalter bei dem Grand-Slam-Turnier in Melbourne.

08:20 Uhr

Nach Unfall: NFL-Klub suspendiert Co-Trainer

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Britt Reid ist suspendiert.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Die Kansas City Chiefs aus der US-Football-Profiliga NFL haben ihren Co-Trainer Britt Reid vorläufig suspendiert. Der Sohn von Cheftrainer Andy Reid war wenige Tage vor der 9:31-Niederlage im Super Bowl gegen die Tampa Bay Buccaneers in einen Autounfall verwickelt, bei dem ein fünf Jahre altes Mädchen schwer verletzt wurde und noch im Koma liegt.

  • Gegen Reid wird auch wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss ermittelt, nachdem der Trainer-Sohn Polizeibeamten am Unfallort mitgeteilt hatte, dass er vor der Fahrt "zwei oder drei" Getränke zu sich genommen habe.
  • "Wir sind weiter dabei, Informationen über den Vorfall zu sammeln, und wir werden die lokalen Behörden unterstützen", teilten die Chiefs mit. Wie US-Medien berichteten, sei der Zustand des Mädchens weiter kritisch.
  • Das Mädchen befand sich in einem von zwei Autos, die Reids Lkw in der vergangenen Woche am Rande einer Autobahn in der Nähe des Trainingskomplexes der Chiefs angefahren haben soll. Britt Reid war bereits in der Vergangenheit wegen Alkohol- und Drogenproblemen mit dem Gesetz in Konflikt geraten.
07:57 Uhr

Juventus zieht mit Nullnummer ins Pokalfinale ein

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Es gibt tatsächlich Spiele, in denen Ronaldo kein Tor schießt.

(Foto: imago images/Independent Photo Agency Int.)

Rekordsieger Juventus Turin steht zum 20. Mal im Finale des italienischen Fußballpokals. Im Halbfinal-Rückspiel gegen Inter Mailand reichte dem Team um Superstar Cristiano Ronaldo eine Nullnummer zum Weiterkommen. Das Hinspiel hatte Juve in der Vorwoche auswärts 2:1 gewonnen.

  • Ronaldo hätte im Derby D'Italia alles klarmachen können, scheiterte aber bei zwei Großchancen an Inter-Schlussmann Samir Handanovic (64./70.). Aber auch die Mailänder ließen gute Gelegenheiten liegen. Turin verteidigte in der Schlussphase leidenschaftlich.
  • Im Endspiel der Coppa Italia trifft der 13-malige Pokalsieger Juventus am 19. Mai in Rom auf Atalanta Bergamo mit dem deutschen Nationalspieler Robin Gosens oder die SSC Neapel. Das Hinspiel endete 0:0, die Entscheidung fällt heute Abend (20.45 Uhr/DAZN).
07:04 Uhr

Warum der DFB sich jetzt mit Kinderbetreuung beschäftigt

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Schult will zurück ins deutsche Tor.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das gab es beim DFB so wohl auch noch nicht: Der Verband muss sich um Kinderbetreuung kümmern. Denn mit Almuth Schult strebt eine Zwillingsmutter zu ihrem Comeback im deutschen Nationalteam.

  • Wenn die Torhüterin ihren Nachwuchs zu Lehrgängen mitbringt, erhält sie eine "Pauschale für die Kinderbetreuung", wie Teammanagerin Maika Fischer erklärte. Um eine gute Lösung zu finden, sei man auch früh in den Austausch mit anderen Verbänden gegangen, die mehr Erfahrungen mit Müttern im Nationalteam haben.
  • Schult stößt beim Lehrgang zum Jahresauftakt ab dem 16. Februar in Düsseldorf erstmals seit über anderthalb Jahren wieder zur DFB-Auswahl.
  • Nach Schulter-OP und Schwangerschaft gehört die einstige Nummer eins aber noch nicht zum offiziellen 26er-Kader. Weil sie beim VfL Wolfsburg nicht zum Zuge kommt, fehlt die nötige Spielpraxis.
05:57 Uhr

Özil kassiert nächste Schmach mit neuem Klub

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Das war nix.

(Foto: imago images/Seskim Photo)

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Mesut Özil ist mit Fenerbahce Istanbul wenige Tage nach der Derby-Pleite gegen Galatasaray im Viertelfinale des türkischen Pokals gescheitert. Fener unterlag dem Stadtrivalen Basaksehir in Unterzahl 1:2 (0:1) nach Verlängerung.

  • Auch Joker Özil, der weiterhin auf sein Startelf-Debüt wartet, konnte nach seiner Einwechslung in der 46. Spielminute das Aus nicht verhindern.
  • Den Führungstreffer für Basaksehir erzielte Junior Fernandes (42.). Mauricio Lemos sah nach einem Foul die Rote Karte (45.+1), in Unterzahl gelang Enner Valencia der Ausgleich (72.). Fredrik Gulbrandsen sorgte für die Entscheidung (96.).
  • Erst am Samstag hatte Rio-Weltmeister Özil mit Fener nach dem 0:1 gegen Galatasaray Istanbul in der Liga die Tabellenführung an den Lokalkonkurrenten verloren.