Mittwoch, 14. Dezember 2022Der Sport-Tag

23:03 Uhr

Argentinische Airline schickt Extra-Flüge los, damit Messi den Titel gewinnt

Die Fluggesellschaft "Aerolíneas Argentinas" stellt nach dem Finaleinzug von Argentiniens Nationalmannschaft um Superstar Lionel Messi bei der Fußball-WM zwei weitere Flüge nach Katar bereit. Das kündigte Pablo Ceriani, Präsident der Fluggesellschaft, einem Bericht der argentinischen Nachrichtenagentur Telam zufolge an. "Jetzt liegt es an uns, sie in diesem letzten Spiel zu unterstützen. Wir hoffen, dass wir den WM-Titel wieder nach Hause holen zu können."

Aerolineas Argentinas bietet damit insgesamt zwölf Flüge nach Katar an. Der Flug nach Doha mit einem Zwischenstopp in Rom dauert rund 20 Stunden. Die Begeisterung in dem fußballverrückten Land Diego Maradonas ist riesig. Fans in Argentinien feierten nach dem 3:0 (2:0) im Halbfinale gegen Kroatien eine große Party. So waren zahlreiche von ihnen in der Gegend rund um den Obelisken in der Hauptstadt Buenos Aires unterwegs. Der sportliche Erfolg stellt einen Lichtblick inmitten einer wirtschaftlichen Dauerkrise mit sehr hoher Inflation dar.

22:28 Uhr

Der Krebs ist zurück: Teammanager des Europameisters muss pausieren

Der ehemalige italienische Fußball-Nationalspieler Gianluca Vialli, der vor vier Jahren von seiner Bauchspeicheldrüsen-Krebserkrankung genesen war, kämpft wieder gegen einen Tumor und muss daher seinen Posten als Delegationsleiter der Azzurri aufgeben. Nach Gesprächen mit den Onkologen, die ihn behandeln, habe er beschlossen, seine "derzeitigen und zukünftigen beruflichen Verpflichtungen hoffentlich nur vorübergehend auszusetzen", schrieb der 58-Jährige dem italienischen Fußballverband FIGC.

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Vialli im Vorjahr, als er mit der Squadra Azzurra den EM-Titel gewann.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

In dieser Phase der Krankheit müsse er all seine Energien zur Genesung einsetzen, hieß es im Schreiben. "Vialli ist ein absoluter Eckpfeiler der italienischen Nationalmannschaft und wird es auch in Zukunft sein. Dank seiner außergewöhnlichen psychischen Stärke bin ich überzeugt, dass er bald zurückkehren wird. Er kann sich auf jeden Einzelnen von uns verlassen, denn wir sind ein Team, auch abseits des Spielfelds", sagte Verbandschef Gabriele Gravina in einer ersten Reaktion. Der ehemalige Angreifer Vialli war Mitglied jener Azzurri-Auswahl, die 1990 bei der Heim-WM Dritter geworden war.

21:47 Uhr

Jetzt bewerben: DFB-Rivale schreibt Stelle als Nationaltrainer öffentlich aus

Außergewöhnliche Maßnahme beim belgischen Fußballverband RBFA: Nach dem WM-Debakel und dem damit verbundenen Abschied von Coach Roberto Martinez hat der Verband die Stelle des Nationaltrainers öffentlich ausgeschrieben. "Der RBFA sucht nach einem Nationaltrainer in Vollzeit, der weiß, wie man gewinnt", heißt es in einer Mitteilung des Verbandes.

Was klingt wie der Traum von Millionen von selbsternannten Nationaltrainern, verlangt jedoch ein sehr scharfes Profil. Der Verband suche jemanden, der neben dem richtig Ehrgeiz auch über "die nötige internationale Erfahrung auf höchstem Niveau, fußballtaktische Kenntnisse und Einsichten sowie die richtigen persönlichen Fähigkeiten" verfügt.

Bewerbungen können bis zum 10. Januar 2023 per E-Mail eingereicht werden, neben der Stelle als Trainer wird auch ein neuer "Sportdirektor Profifußball" gesucht. Belgien war in Katar in der Vorrunde gescheitert, in der Gruppe F hatte der WM-Dritte von 2018 hinter den Halbfinalisten Marokko und Kroatien nur Rang drei belegt und nur einen einzigen Treffer erzielt.

21:18 Uhr

Kahn warnt vor "extremer" Entwicklung im Fußball

Bayern Münchens Vorstandschef Oliver Kahn warnt davor, den Fußball mit politischen Themen zu überfrachten. "Die Politisierung, die im Fußball stattfindet, wird immer extremer und größer. Damit überfordert man die Spieler und ich finde, man überfordert auch den Fußball langsam. Das kann der Fußball alles gar nicht mehr leisten, was da von außen alles an ihn herangetragen wird", sagte Kahn im Podcast bei OMR.com.

Natürlich müsse man sich auseinandersetzen mit Menschenrechten in Katar, mit der Rolle, die die FIFA einnimmt. Natürlich sollten Sportler auch mal Zeichen setzen, sagte Kahn: "Der Fußball kann ein Mosaikstein sein, wenn er ein Zeichen setzt, aber der Fußball kann nicht Aufgaben übernehmen und nicht die Rolle übernehmen, die eigentlich andere übernehmen müssten." Dafür sei die Politik verantwortlich.

20:46 Uhr

"Körperliche und mentale Probleme": Ex-BVB-Star bekommt Auszeit vom Fußball

Der frühere BVB-Star Jadon Sancho wird seinem Klub Manchester United vorerst fehlen. "Es ist eine Kombination aus körperlichen und mentalen Problemen. Wir wollen ihn so schnell wie möglich zurückbringen, aber ich kann keine Prognose abgeben, wann das sein wird", sagte United-Trainer Erik ten Hag laut englischen Medienberichten.

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Der 22-Jährige war nicht für den WM-Kader der englischen Fußball-Nationalmannschaft nominiert worden und hatte zuvor auch in der Premier League nicht mit Leistung überzeugen können. Der Flügelstürmer absolviert gerade ein individuelles Programm in den Niederlanden und war nicht mit ins Wintertrainingslager des Teams in Spanien gereist.

Eine genaue Erklärung für Sanchos Leistungsabfall hat ten Hag nicht. "Ich habe mehrere Gespräche mit Jadon geführt. Manchmal weiß man nicht, warum oder woran es liegt. Genau das versuchen wir jetzt zu erforschen und ihn wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzubringen", sagte der 52-jährige Niederländer. Er hoffe, dass Sancho bald wieder beim Team sei. Der Angreifer war im vergangenen Jahr für 85 Millionen Euro von Borussia Dortmund zu United gewechselt.

20:19 Uhr

Schnell entschuldigt: Mbappé erwischt Fan schmerzhaft mit Ball

Ein Fan der französischen Fußball-Nationalmannschaft ist vor dem WM-Halbfinale zwischen Frankreich und Marokko von einem Ball des Starstürmers Kylian Mbappé getroffen worden. Der 23-Jährige von Paris Saint-Germain hatte den Ball versehentlich beim Aufwärmen auf die Tribüne gedroschen. Anhänger, die neben ihm im Al-Bait Stadion standen, versorgten den Mann. Mbappé selbst entschuldigte sich umgehend bei ihm.

20:07 Uhr

Neuer muss sich WM-Rekord jetzt teilen - und droht ihn ganz zu verlieren

Der Franzose Hugo Lloris hat den WM-Rekord für Torhüter von Manuel Neuer eingestellt. Der Weltmeister von 2018 bestreitet im Halbfinale gegen Marokko in Al-Khor sein 19. WM-Spiel. Sollte Lloris in Katar auch im letzten Spiel der Franzosen zum Einsatz kommen, wäre er die alleinige Nummer eins.

Neuer hatte die Bestmarke erst bei dieser WM im letzten Gruppenspiel gegen Costa Rica aufgestellt. Der 36 Jahre alte Keeper des FC Bayern hatte den deutschen Weltmeister von 1974, Sepp Maier, und Brasiliens Claudio Taffarel abgelöst, die jeweils 18 Mal bei einer WM spielten. WM-Rekordspieler sind Lothar Matthäus und seit Dienstagabend auch Lionel Messi, die bei ihren fünf Turnier-Teilnahmen je 25 Mal zum Einsatz kamen.

19:33 Uhr

Studie: FC Bayern ist nicht mehr der beliebteste Bundesliga-Klub

Borussia Dortmund ist laut einer Studie erstmals der beliebteste Verein der Fußball-Bundesliga. Die seit acht Jahren durchgeführte Erhebung des SLC Management aus Nürnberg weist den BVB erstmals als Spitzenreiter unter den 18 Erstligisten der vergangenen Saison aus.

Für die Studie berücksichtigten die Autoren insgesamt 18 Kriterien, darunter objektive wie die Zahl der Mitglieder und Fanklubs sowie die Reichweiten der Vereine bei TV-Übertragungen und in sozialen Medien. Aber auch subjektive Kriterien wie Image und Attraktivität, die durch die Befragung von relevanten Zielgruppen ermittelt wurden, spielten bei der Erstellung der Rangliste eine Rolle.

Der BVB landete erstmals seit Beginn der Studie vor dem FC Bayern München, der diesmal Zweiter wurde. Borussia Mönchengladbach rutschte einen Platz ab und belegt hinter Eintracht Frankfurt den vierten Rang. Fünfter ist der 1. FC Köln, der nach absoluten Punkten den größten Sprung gemacht hat. Größte Verlierer der Studie, für die deutschlandweit rund 30.000 Personen befragt wurden, ist Hertha BSC. Die Berliner rutschten von Platz 8 auf 15.

19:08 Uhr

Neuer Streaming-Dienst sichert sich nächsten Wettbewerb

Die neue Sportstreaming-Plattform Dyn hat erstmals auf dem internationalen Rechtemarkt zugeschlagen und sich die Basketball-Champions-League gesichert. Ab der Saison 2023/24 überträgt Dyn in Deutschland, Österreich und der Schweiz die über 170 Spiele des Wettbewerbs. Die Partnerschaft läuft zunächst bis 2026 und umfasst alle audiovisuellen Medienrechte. Derzeit spielen in den Telekom Baskets Bonn und den MHP Riesen Ludwigsburg zwei BBL-Klubs in der Champions League.

Christian Seifert, langjähriger Chef der Deutschen Fußball Liga (DFL), hatte die Plattform als Joint Venture mit dem Axel-Springer-Konzern aus der Taufe gehoben. Dyn besitzt für den Start in 2023 bereits die Übertragungsrechte für die Bundesligen im Tischtennis (TTBL), Volleyball (VBL), Basketball (BBL) und Handball (HBL).

18:40 Uhr

"Wollen ihn zurückholen": FC Bayern verhandelt mit Torhüter nach Neuer-Ausfall

Der FC Bayern München arbeitet nach der Verletzung des Nationaltorhüters Manuel Neuer offenbar konkret an einer sofortigen Rückkehr von Alexander Nübel. "Ja, die Bayern wollen Alexander zurückholen und haben mich darüber informiert", sagte Nübels Berater Stefan Backs bei Sky: "Es liegt jetzt vor allem an den Vereinen, eine Einigung zu finden."

Nübel ist an AS Monaco verliehen, sein Vertrag im Fürstentum läuft noch bis zum 30. Juni des kommenden Jahres. Der französische Europacupteilnehmer wollte den 26-Jährigen eigentlich länger binden. Zudem gilt das Verhältnis von Nübel zum Münchner Torwarttrainer Toni Tapalovic, einem Neuer-Vertrauten, als belastet. "Für Alexander ist es wichtig zu wissen, was seine Perspektive ist", sagte Backs.

18:00 Uhr

"Einsam, verletzt, 19 Jahre jung": Wechsel zum FC Bayern "zu früh" für Toptalent

35 Millionen Euro Ablöse hatte der FC Bayern München im Sommer 2016 für Portugals EM-Star Renato Sanches auf den Tisch gelegt und sich damit gegen zahlreiche Konkurrenten auf dem Transfermarkt durchgesetzt. Wenig später wurde Sanches zum "Golden Boy" gekürt, einer steilen Karriere beim Bundesliga-Primus schien nichts mehr im Weg zu stehen.

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Doch das einstige Top-Talent hatte beim FC Bayern schon früh mit großen Problemen zu kämpfen gehabt. "Es war ein schwieriger Übergang. Ich war allein, war 19 und dachte, ich wäre bereit, allein zu sein und mich dieser Herausforderung zu stellen. Aber jetzt weiß ich, dass ich es nicht war", offenbarte Sanches.

"Ich habe mit Bayern die richtige Wahl getroffen, aber zu früh", meinte der 25-Jährige nun. Erschwerend kam hinzu, dass sich Sanches damals gleich im ersten Training in München verletzte, sodass mehrere Faktoren zusammen kamen: "Ich bin einsam, verletzt, 19 Jahre jung und psychisch läuft es offensichtlich nicht gut." "Man muss Wege finden, um über die Leistung hinaus positiv zu bleiben, man muss an sich glauben". Dies habe er beim FC Bayern nicht geschafft, so Sanches, der mittlerweile für Paris St. Germain aufläuft.

17:22 Uhr

Ex-DFB-Profi körperlich angegriffen: Trainer tritt zurück

Henk Fraser ist als Trainer des niederländischen Fußball-Ehrendivisionisten FC Utrecht zurückgetreten. Der 56-Jährige zog damit die Konsequenzen aus einem Trainingszwischenfall mit dem früheren Bundesligaprofi und deutschen Nationalspieler Amin Younes, wie der Klub mitteilte. Fraser hatte Younes nach übereinstimmenden Medienberichten am vergangenen Samstag im Training an den Hals gegriffen. "Das ist mir als Trainer noch nie passiert. Es passt nicht zu mir und es passt nicht zum Klub. Ich habe den Klub damit beschädigt und das tut vielen, auch mir, sehr weh", sagte Fraser.

16:47 Uhr

Bericht: Cristiano Ronaldo trainiert bei Real Madrid

Portugals Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo hält sich nach dem WM-Aus auf dem Trainingsgelände von Real Madrid für einen neuen Verein fit. Einem Bericht der spanischen Sporttageszeitung "AS" zufolge hat der 37-Jährige sich von Real-Präsident Florentino Perez die Erlaubnis geholt, in Valdebebas zu trainieren. Ronaldo sei in Begleitung eines seiner Söhne, wohne für einige Tage in seinem Haus, trainiere aber nicht gemeinsam mit seiner früheren Mannschaft. Nach der Trennung von Manchester United ist der fünfmalige Weltfußballer vereinslos, es gab zuletzt Berichte über ein mögliches Engagement in Saudi-Arabien.

16:10 Uhr

Was für ein Ärger: Marokkanische Airline streicht Flüge zum WM-Halbfinale

Unannehmlichkeiten für Marokko-Fans vor dem Fußball-WM-Halbfinale gegen Frankreich: Die marokkanische Fluggesellschaft Royal Air Maroc gab bekannt, Flüge zwischen Casablanca und der katarischen Hauptstadt Doha gestrichen zu haben, nachdem Fans vor Ort ihre Tickets für das Spiel nicht erhalten hatten. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP, die mit betroffenen Fans sprach.

Die Fluggesellschaft erklärte, die Streichungen der durch Qatar Airways betriebenen Flüge sei "infolge der jüngsten Einschränkungen durch die katarischen Behörden" erfolgt, ohne genauere Gründe zu nennen. Die Ausfälle betreffen 2100 Passagiere, heißt es.

Den Marokko-Fans sei versichert worden, "dass die Tickets am Flughafen von Doha erhältlich sind", sagte ein Fan. Der marokkanische Fußballverband FRMF habe ihnen Tickets versprochen, die am Flughafen an die Personen verteilt würden, "die an Bord der RAM-Flüge angekommen sind. Danach wurden wir gebeten, zum Al-Janoub-Stadion zu gehen, aber wir haben nichts gefunden".

15:32 Uhr

Bei WM verstorben: Witwe veröffentlicht Todesursache von Journalist

Die Autopsie des bei der Fußball-WM in Katar verstorbenen US-Journalisten Grant Wahl hat ein Aneurysma der aufsteigenden Aorta als Todesursache ergeben. Das gab Wahls Ehefrau Celine Gounder beim amerikanischen TV-Sender CBS bekannt. Wahl war am vergangenen Freitag während des Viertelfinals zwischen Argentinien und den Niederlanden (2:2 n.V., 4:3 i.E.) im Stadion Lusail auf der Pressetribüne zusammengebrochen.

Sein Leichnam war am Montag nach New York überführt worden, wo auch die Autopsie erfolgte. "Keine Wiederbelebungsmaßnahmen oder Schocks hätten ihn retten können. Sein Tod stand in keinem Zusammenhang mit Covid. Sein Tod stand in keinem Zusammenhang mit seinem Impfstatus. Sein Tod hatte nichts Schändliches an sich", stellte Gounder klar, nachdem in den Sozialen Medien verschiedene Theorien zu Wahls Todesursache aufgetaucht waren.

14:59 Uhr

"Unterirdisch": Faeser schießt gegen die FIFA

Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat den Fußball-Weltverband FIFA nach dem Streit um die "One Love"-Binde bei der zu Ende gehenden WM-Endrunde in Katar noch einmal heftig kritisiert. Dass die FIFA das Tragen der Armbinde verboten habe, sei "unterirdisch", sagte die SPD-Politikerin der Zeit: "Die FIFA muss sich verändern."

Dass sie selbst durch das Tragen der Binde beim ersten WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Japan (1:2) polarisieren würde, sei ihr klar gewesen: "Aber das war vor allem ein Zeichen gegen das Verhalten der FIFA. Hier für unser Land Haltung zu zeigen, war mir unglaublich wichtig."

14:38 Uhr

Klinsmann sicher: Messi würde jeden Titel für WM-Sieg eintauschen

Nach Meinung des früheren Bundestrainers Jürgen Klinsmann würde Argentiniens Superstar Lionel Messi wohl jeden seiner bislang errungenen Erfolge für den Gewinn des Titels bei der Fußball-WM eintauschen. "Ich glaube, Messi würde jeden Titel abgeben, den er bereits gewonnen hat - Champions-League-Siege, Ligamedaillen und alle Trophäen, die er bisher gewonnen hat -, um diese Weltmeisterschaft zu gewinnen", schrieb Klinsmann in seinem BBC-Newsletter.

  • Argentinien steht nach einem 3:0 über Kroatien als erster Teilnehmer des WM-Finals am Sonntag (16 Uhr/ARD, MagentaTV und im ntv.de-Liveticker) in Lusail fest. Der Gegner wird zwischen Titelverteidiger Frankreich und Marokko ermittelt.
  • "Gegen wen auch immer sie antreten werden, sie werden gegen eine sehr entschlossene argentinische Mannschaft um den Titel kämpfen müssen", schrieb Klinsmann. "Am Anfang waren sie sehr nervös, sie haben gegen Saudi-Arabien verloren, aber sie haben sich von Spiel zu Spiel gesteigert."
  • Man werde nun sehen, "ob Messi die gleiche Anerkennung von seinem Land bekommen kann wie Diego Maradona", schrieb Klinsmann weiter. "So viele Fans in Katar wollen, dass er es schafft."
14:07 Uhr

Bei Sieg kommt ein Bus mit Prostituierten: Berlusconis fragwürdige Motivation von Fußballern

Italiens früherer Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat mit einem Kommentar bei der Weihnachtsfeier seines Fußballklubs AC Monza für Aufsehen gesorgt. Seit Dienstagabend kursiert in den sozialen Medien ein Videoschnipsel der Rede des 86-Jährigen vor Spielern, Verantwortlichen und Sponsoren des Erstligisten, in dem er über eine spezielle Motivation für die Profis spricht. "Ich habe den Jungs gesagt, jetzt spielt ihr gegen Milan, gegen Juve und so weiter. Wenn ihr es schafft, gegen eine dieser großen Mannschaften zu gewinnen, schicke ich euch in die Kabine einen Kleinbus mit Prostituierten."

Nach dem - vermutlich - scherzhaft gemeinten Kommentar des Alt-Politikers, der einen eher derben, italienischen Begriff für Prostituierte verwendete, waren in dem Videoclip Klatschen und Lacher zu hören. Ob auch Berlusconis Lebensgefährtin, die vor ihm am Tisch saß, lachte und applaudierte, war nicht zu sehen.

13:36 Uhr

WM-Sicherheitsmann stirbt nach Sturz im Stadion

Bei der Fußball-WM in Katar ist es bereits am vergangenen Samstag zu einem am Ende tödlichen Unfall im WM-Stadion von Lusail gekommen. Wie die katarischen Organisatoren bestätigten, war dort ein Wachmann schwer gestürzt.

  • Er sei nach ärztlicher Sofortversorgung auf die Intensivstation des Hamad Medical Hospitals in Doha gebracht wurden, dort aber "trotz der Bemühungen" am Dienstag verstorben. Es soll laut offiziellen Angaben der vierte Tote im Zusammenhang mit der WM gewesen sein.
  • Die Turnier-Organisatoren kündigten eine sofortige Untersuchung an, wie es zu dem nicht näher beschrieben Sturz gekommen war. Darüber hinaus sagten sie zu, der Familie des Verstorbenen alle noch ausstehenden Löhne und Abgaben auszuzahlen.
  • Medienberichten zufolge dagegen sollen seit der WM-Vergabe 2010 mehrere Tausend Arbeiter auf katarischen Baustellen ums Leben gekommen sein.
12:54 Uhr

"Es tut nicht mehr weh, wenn man gegen Deutschland spielt": Marokkaner stichelt gegen DFB

Der ehemalige Bundesliga-Profi und Fußball-Nationalspieler Marokkos, Abderrahim Ouakili, hat im Vergleich mit dem marokkanischen Fußball kein gutes Haar am DFB-Team gelassen. "Es tut nicht mehr weh, wenn man gegen Deutschland spielt. Gegen Marokko tut es weh. Sehr weh", sagte der 52-Jährige vor dem WM-Halbfinale seines Heimatlandes gegen Frankreich dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

  • Ouakili richtete seine Kritik dabei explizit auch an große Namen: "Manuel Neuer hat seine beste Zeit hinter sich, da hätte ein anderer im Tor stehen müssen. Thomas Müller hat große Verdienste, ist auf diesem Niveau aber kein großer Spieler mehr. Kai Havertz ist zu spät gekommen."
  • Außerdem hätten die Deutschen "keinen einzigen Weltklasseverteidiger", das hätte als Mannschaft aufgefangen werden müssen.
  • Das sei auch genau das, was Marokko bei der WM im Vergleich so stark machen würde: "Die Mannschaft ist bei uns der Star. Bei Hansi Flick war das nicht so."
  • Ein Wunder sei das Erreichen des Halbfinales für Marokko dagegen nicht. Es sei vielmehr "das Ergebnis von Arbeit, Disziplin, Leidenschaft, Glaube und Liebe".
13:10 Uhr

Bayern verliert Basketball-Krimi gegen Real

Die Basketballer des FC Bayern München kassieren innerhalb weniger Tage die dritte Pflichtspiel-Niederlage. In der Euroleague unterliegt das ersatzgeschwächte Team von Trainer Andrea Trinchieri Titelanwärter Real Madrid auch wegen Dreier-Pech im letzten Viertel.

12:09 Uhr

BVB biegt bei Moukoko-Deal offenbar auf Zielgerade ein

Bleibt das Supertalent? Der BVB steht vor einer grundsätzlichen Einigung mit Youssoufa Moukoko über eine Vertragsverlängerung, berichten die "Ruhr Nachrichten". Moukokos jetziger Vertrag würde nach der laufenden Saison auslaufen.

  • Der offizielle Vollzug des neuen Kontrakts wird demnach nicht mehr in diesem Jahr erwartet.
  • Die "Bild" hatte daher zuletzt über erste Zweifel und Bedenken beim BVB berichtet, was die Zukunft des Offensiv-Juwels betrifft. Mehrere Topklubs hätten ein Auge auf Moukoko geworfen und könnten die Lage ausnutzen.
  • Unter anderem wurde der Youngster zuletzt mit einem Wechsel zum FC Chelsea in Verbindung gebracht. Wie die "Ruhr Nachrichten" melden, haben die Blues jedoch bislang keinen ernsthaften Versuch unternommen, Moukoko von einem Wechsel zu überzeugen.
  • Moukoko war 2016 zum BVB gekommen, mit gerade einmal 15 Jahren rückte er erstmals in den Profikader. Einen Tag nach seinem 16. Geburtstag debütierte er in der Bundesliga und wurde wenig später zum jüngsten Torschützen aller Zeiten.
  • Seit 2022 ist er deutscher Nationalspieler, seine starken Leistungen in der Hinrunde der Saison 2022/23 brachten ihn einen Platz im WM-Kader des DFB ein.

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11:54 Uhr

"Viele Dinge positiv verändert": DFB-Vize findet Katar-Kritik "überzogen"

DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann hält die Kritik an WM-Gastgeber Katar für zu hart. Die Vorwürfe gegen die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft an das Emirat gehe zwar in Ordnung, auch müsse man die Menschenrechtslage kritisieren, sagte Zimmermann der "Rhein-Neckar-Zeitung".

  • "Aber diese generelle und absolute Ablehnung finde ich überzogen, weil sie auch zu nichts anderem als Ablehnung auf der anderen Seite führt." Katar habe in den vergangenen Jahren "viele Dinge positiv verändert, auch im Hinblick auf die Arbeitsbedingungen der Wanderarbeiter".
  • Zudem sei es neben der Kritik auch wichtig, die Kultur und Geschichte eines Landes zu respektieren, erklärte der Präsident des Badischen Fußballverbandes (BFV). Das habe ihm häufig gefehlt.
  • "Ich war zum ersten Mal in meinem Leben in einem arabischen Land und offen gesagt, war ich nach all den negativen Berichten sehr überrascht über die Offenheit und die Freundlichkeit, mit der man empfangen wurde", meinte Zimmermann.
11:12 Uhr

"Negative Rückmeldung": FIFA verwehrt Frauen, was sie Männern bei WM erlaubt

Im Gegensatz zu den Männern dürfen die deutschen Fußballerinnen bei der WM-Endrunde im kommenden Jahr in Australien und Neuseeland (20. Juli bis 20. August) wahrscheinlich nicht mit einem größeren Kader antreten. Laut Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hat der Weltverband FIFA eine entsprechende Bitte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und anderer Verbände vorerst abgelehnt.

  • "Leider haben wir eine negative Rückmeldung erhalten", sagte Voss-Tecklenburg der "Sport Bild": "Wir hatten uns ausdrücklich für eine Vergrößerung der WM-Kader von 23 auf 26 Spielerinnen ausgesprochen, um der hohen Belastung der Spielerinnen durch die Wettbewerbe sowie während des Turniers durch lange Reisewege sowie nach wie vor den Zeiten von Corona gerecht zu werden."
  • Bei der zu Ende gehenden Männer-WM in Katar waren 26 Spieler pro Teilnehmer erlaubt. Laut der "Sport Bild" will die FIFA eine Aufstockung bei den Frauen nicht erlauben, weil dies den stärkeren Nationen einen Vorteil gegenüber den schwächeren bringen würde.
  • Voss-Tecklenburg will sich aber noch nicht geschlagen geben: "Nichtsdestotrotz hoffen wir, dass eine Kaderaufstockung weiter thematisiert wird und es vielleicht doch noch einen Kompromiss geben wird."
10:28 Uhr

Frankreich-Bankdrücker will offenbar weg: FC Bayern muss Rechtsverteidiger ersetzen

Bei der Fußball-WM in Katar wurde Benjamin Pavard vom gesetzten Stammspieler zum ersten Gratulanten degradiert. Seit dem Auftakt gegen Australien (4:1) hat der Rechtsverteidiger keine einzige Sekunde gespielt. Auch beim FC Bayern könnte seine Zeit schon bald enden.

  • Dies liegt allerdings am 26-Jährigen selbst. Wie die "Sport Bild" berichtet, soll Pavard selbst über seine mittelfristige sportliche Zukunft entschieden haben. Demnach sei es für ihn ausgeschlossen, überhaupt Gespräche mit dem FC Bayern über ein neues Arbeitspapier über den Sommer 2024 hinaus zu führen.
  • Für den Weltmeister von 2018 sei klar: Er will nach der laufenden Saison weg aus München. Bei dann noch einem Jahr Restvertragslaufzeit winkt dem FC Bayern immerhin noch eine Ablösesumme für Pavard, der seit dreieinhalb Jahren auf der rechten Abwehrseite gesetzt ist.
  • Laut dem Medienbericht schaut sich der deutsche Rekordmeister bereits nach potenziellen Neuzugängen für die Rechtsverteidiger-Position um. Konkrete Namen wurden dabei allerdings noch nicht kolportiert.

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09:44 Uhr

Mehr als 150 Millionen Euro Ablöse? Matthäus schwärmt von Bellingham

Nach Meinung des deutschen Fußball-Rekordnationalspielers und früheren Weltmeisters Lothar Matthäus darf Borussia Dortmund im Falle eines Verkaufs mit einer horrenden Ablösesumme für Mittelfeld-Juwel Jude Bellingham rechnen. "Ich halte wirklich eine Ablösesumme von mehr als 150 Millionen Euro für ihn für möglich", schrieb Matthäus in seiner Kolumne in der "Sport Bild".

  • Der englische Bundesliga-Profi sei für ihn der Shootingstar der WM in Katar.
  • "Natürlich kennt man den 19-Jährigen vom BVB, weiß, welch tolle Leistungen er in der Bundesliga und in der Champions League schon gezeigt hat", so Matthäus. "Aber mit welcher Reife, Qualität und Kontinuität er seine Rolle im Mittelfeld der starken englischen Mannschaft ausgefüllt hat - das war noch eine neue Erkenntnis."
  • Bellingham war mit den Engländern im WM-Viertelfinale an Titelverteidiger Frankreich (1:2) gescheitert. Sein Vertrag in Dortmund, wo er ebenfalls einer der Schlüsselspieler ist, läuft noch bis 30. Juni 2025.
09:20 Uhr

Messi zaubert - hier wird selbst Gvardiol zum Statisten

Lionel Messi zaubert sich zur WM-Form seines Lebens und Argentinien steht kopf. Beim deutlichen Sieg über starke Kroaten zeigt der "Floh" seine Weltklasse und lässt selbst den für 100 Millionen Euro gehandelten Josko Gvardiol alt aussehen, wie die Highlights des Halbfinales der FIFA WM 2022 zeigen.

08:57 Uhr

"Über aktive Laufbahn hinaus binden": Eintracht bietet Trapp Karriere nach der Karriere

Eintracht Frankfurt will den Vertrag mit Fußball-Nationaltorhüter Kevin Trapp verlängern und ihn auch nach dem Karriereende im Klub halten. "Wir möchten unbedingt mit ihm verlängern und ihn auch über seine aktive Laufbahn hinaus binden", sagte Sportchef Markus Krösche der "Sport Bild".

"Der Austausch ist gut und entspannt. Er hat ja noch einen Vertrag bis 2024. Wir spüren keinen Zeitdruck." Trapp spielt mit einer Unterbrechung von drei Jahren bei Paris St. Germain seit 2012 für Eintracht Frankfurt.

08:31 Uhr

DFB "nimmt sich nur selber in Schutz": Was Schult von der Taskforce hält

Fußball-Nationaltorhüterin Almuth Schult hat fehlende Diversität im neuen Expertengremium des Deutschen Fußball-Bundes angeprangert. "Wenn der DFB in den letzten Jahren immer davon spricht, von Diversität, von Wandel, der stattfinden muss, dass man sich modern aufstellen muss. Und wenn es jetzt in die Krise geht, wirft man das alles über Bord. Jetzt hat man die Leute, die schon immer im Fußball waren, die die Geschicke in den letzten Jahren gelenkt haben. Die Diversität wird komplett auf Seite gestellt", sagte die 31-Jährige als ARD-Expertin.

Schult glaubt, dass Taktik hinter der Besetzung steckt. Man habe sich fünf Herren mit viel Einfluss im Männerfußball ins Haus geholt, die die größten Kritiker seien. "Wenn es nicht gut läuft, wird man von diesen fünf Herren nichts Negatives hören, weil sie ja am Entscheidungsprozess beteiligt waren. Eigentlich nimmt man sich selber nur in Schutz, weil man genau weiß: Jetzt können wir die Entscheidung abschieben und gucken, was passiert."

07:36 Uhr

"Gibt Personen, mit denen ich nichts mehr zu tun haben will": Reis rechnet mit VfL Bochum ab

Bundesliga-Trainer Thomas Reis ist verärgert über die Begleitumstände seines Abschieds vom VfL Bochum. "Es gibt handelnde Personen beim VfL, mit denen ich nichts mehr zu tun haben will", sagte der Cheftrainer des FC Schalke 04 der "Sport Bild". "Weil sie sich nicht an Absprachen gehalten haben und ich zum Schluss der einzige war, der an den Pranger gestellt wurde. Daraus habe ich meine Lehren gezogen."

  • Der VfL Bochum hatte sich im September nach sechs Niederlagen zum Saisonstart von Reis getrennt. Zu diesem Zeitpunkt war der Klub Letzter in der Fußball-Bundesliga.
  • Bereits im Sommer hatte Schalke Interesse an Reis gehabt. Reis bestritt diesen Fakt damals öffentlich - was er im Nachhinein nicht noch einmal tun würde. "Das war ein Fehler, das sage ich heute ganz deutlich. Wobei ich nicht die Gespräche mit Schalke meine, in die Bochum jederzeit eingeweiht war - obwohl ich zu dieser Zeit keinen langfristigen Vertrag hatte", sagte Reis.
  • "Leider habe ich dann diese eine Aussage getätigt, die mir prompt auf die Füße gefallen ist. Dabei wollte ich in Absprache mit dem VfL nur alle Seiten schützen - wurde aber selbst nicht geschützt. Eine bittere Erfahrung."
07:32 Uhr

Boston rettet Sieg gegen Lakers erst in der Verlängerung

Die Boston Celtics haben ein am Ende intensives Duell der NBA-Rekordmeister gegen die Los Angeles Lakers nach Verlängerung 122:118 gewonnen. Nach zwischenzeitlich 20 Punkten Vorsprung rettete Jayson Tatum die Gäste erst mit einem späten Treffer zum 110:110 in die Verlängerung.

  • Zuvor hatten die Lakers um Dennis Schröder im Schlussviertel die Partie komplett auf den Kopf gestellt und waren auf bis zu 13 Punkte davon gezogen.
  • Mit 44 Punkten, 9 Rebounds und 6 Vorlagen hatte Tatum den größten Anteil am 22. Saisonsieg der Celtics, die damit ihren Vorsprung als Tabellenführer der Eastern Conference auf die Milwaukee Bucks verteidigten. Die Bucks hatten zuvor 128:111 gegen Titelverteidiger Golden State Warriors gewonnen und haben weiter zwei Siege weniger auf dem Konto als die Celtics.
  • Bei den Lakers waren erneut LeBron James und Anthony Davis die besten Akteure. Davis kam auf 37 Punkte, James hatte 33. Russell Westbrook steigerte sich am Ende und kam noch auf 20 Punkte. Schröder wurde dagegen nicht mehr eingesetzt in der heißen Phase und blieb mit zwei Zählern, einer Vorlage und einem Rebound unter seinen Möglichkeiten.
06:46 Uhr

"Fußball ist kälter geworden": Réthy verabschiedet sich mit "gewisser Distanz"

Reporter-Legende Béla Réthy verspürt kurz vor seinem letzten Einsatz als TV-Kommentator nur wenig Wehmut. "Vielleicht ist es anders, wenn ich zum letzten Mal den Kopfhörer mit dem Mikro absetze und zum Parkplatz latsche. Mal sehen", sagte der 66-Jährige der "Süddeutschen Zeitung". Heute Abend wird Réthy im ZDF das WM-Halbfinale zwischen Frankreich und Marokko als letztes Spiel seiner TV-Karriere kommentieren.

  • "Ich habe eine gewisse Distanz zum Geschäft aufgebaut. Der Fußball ist kälter geworden, die Emotionen kleiner", sagte Réthy. "Ich habe mehr Vorfreude auf das, was kommt. Ich habe einen Enkelsohn in Berlin, Jonathan, den kann ich heranwachsen sehen. Und ich verspüre Lust auf Terminlosigkeit, auf Laissez faire, nicht mehr Fußball gucken zu müssen. Vielleicht überlagert das die Wehmut."
  • Réthy war seit 1986 bei allen Fußball-Weltmeisterschaften für das ZDF im Einsatz, seit 1994 als Live-Reporter bei allen großen Turnieren.
  • Die Atmosphäre in Katar bei seinem letzten Turnier wertet er als "inszeniert. In Brasilien oder Italien musst du nichts machen. Da passiert eine WM von alleine. Hier? Gab's Stimmungsmacher mit Megafonen, die Stimmung konstruierten. Viel Fassade."
05:59 Uhr

"Jedes Spiel seitdem ein Finale": Messi "dankt" Saudi-Arabien

Der WM-Fehlstart hat Lionel Messi und die argentinische Fußball-Nationalmannschaft auf dem Weg ins Endspiel in Katar geholfen. "Das war ein Test, und wir haben bewiesen, wie stark wir sind", sagte der Superstar des zweimaligen Weltmeisters nach dem 3:0 (2:0) im Halbfinale gegen Kroatien: "Es hat uns geholfen, stärker zu werden und als Mannschaft zu wachsen", meinte der 35-Jährige im Rückblick auf die sensationelle 1:2-Pleite zum Auftakt gegen den krassen Außenseiter Saudi-Arabien.

"Jedes Spiel war seitdem ein Finale, wir haben also fünf Finals gespielt - und sie alle gewonnen", betonte der sechsmalige Weltfußballer und ergänzte mit Blick auf das Endspiel am Sonntag gegen den Titelverteidiger Frankreich oder die WM-Sensation Marokko: "Ich hoffe, dass wir das auch im Finale schaffen. Wir wissen, was wir draufhaben."

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