Mittwoch, 15. April 2020Der Sport-Tag

22:45 Uhr

Fünf Bauarbeiter für Fußball-WM 2022 mit Corona infiziert

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Fünf Arbeiter in Katar sind mit Corona infiziert.

(Foto: imago images / MIS)

Öffentliches Leben lahmgelegt - Stadionbau läuft weiter. Nun gibt es auf den Baustellen für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar fünf Corona-Infektionen. Dies bestätigte das Organisationskomitee der Nachrichtenagentur AFP.

  • Demnach seien zwei Baustellenmitarbeiter am Al-Thumama Stadium, zwei Beschäftige am Al-Bayt Stadium sowie ein weiterer Arbeiter am Al-Rayyan Stadium an Covid-19 erkrankt.
  • Katar beschäftigt Tausende Gastarbeiter für die Errichtung der Arenen für 2022. Die infizierten Beschäftigen sollen nach Angaben des Veranstalters weiter normal bezahlt werden und vor Ort eine kostenlose Gesundheitsversorgung erhalten. Ob der Bau der Stadien weiter unverändert fortgesetzt wird, ist unklar.
  • Die WM in Katar stand bereits des Öfteren in der Kritik. Unter anderem wurden die unwürdigen Arbeitsbedingungen und Niedriglöhne zahlreiche Male angeprangert, zuletzt kochten nach neuen Enthüllungen aus den USA auch wieder Korruptionsvorwürfe bezüglich der WM-Vergabe hoch.
22:08 Uhr

Premier-League-Klubs setzen sich für verkürztes Saisonfinale ein

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Bei dem Szenario könnte Klopp schon bald über den Meistertitel jubeln.

(Foto: imago images/Sportimage)

Zu Ende, aber verkürzt: Einem Bericht des "Mirror" zufolge sollen sich einige Vereine aus der Premier League für eine verkürzte Saison stark machen, um die Spielzeit zum 30. Juni beenden und unter anderem einen Meister küren zu können.

  • Laut dem britischen Blatt sollen mindestens neun Vereine darüber "ernsthafte Diskussionen" geführt haben. Sie wollen demnach ihre Position bei einem Gipfeltreffen der Liga am kommenden Freitag präsentieren und einen entsprechenden Vorschlag machen, wie das Prozedere aussehen könnte.
  • Die meisten Klubs haben noch neun Spiele zu absolvieren, darunter auch der FC Liverpool, der mit 25 Punkten die Tabellen vor Manchester City anführt. Vier Klubs müssen noch zehnmal antreten.
  • Die verkürzte Saison sei besser als "große Ungewissheit und völliges Chaos", hieß es laut "Mirror".
  • Die Ligachefs haben indes bisher klargemacht, dass der Rest der Saison zu Ende gespielt werden soll. Angeblich soll er vom 1. Juni an in sechs Wochen abgewickelt werden.
20:47 Uhr

Leclerc rührt mit Foto von sich und Schumacher

Formel-1-Pilot Charles Leclerc kramt in der unfreiwillig rennfreien Zeit offenbar in alten Fotokisten. Und findet da auch so manch schöne Erinnerung. Ein Foto von sich als kleinem Jungen mit Michael Schumacher postete er nun bei Instagram und schrieb dazu: "Ich bin so froh, dieses Bild wiedergefunden zu haben." Die Fans des mittlerweile 22-Jährigen sind es auch - sie kommentierten vor allem mit Herz-Symbolen seinen Post.

"Ich hätte nie gedacht, dass ich für dasselbe Team fahren würde, für das er damals fuhr", lautet Leclercs Hommage an seinen Arbeitgeber Ferrari.

*Datenschutz

20:23 Uhr

Formel 1 könnte in Österreich starten - aber was ist mit Einreise?

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Auch das Rennen in Spielberg steht auf der Kippe.

(Foto: picture alliance/dpa)

Erstmal klingt das positiv: Ein Geisterrennen der Formel 1 im österreichischen Spielberg sei nicht ausgeschlossen. Das sagte Sportminister und Vizekanzler Werner Kogler. Der Große Preis von Österreich war für den 5. Juli geplant, und ist Stand jetzt wie auch das Rennen eine Woche vorher in Frankreich zumindest nicht abgesagt.

  • Es gibt allerdings ein großes "Aber": die Ein- und Ausreise der zehn internationalen Teams. Diese könnten zum großen Problem, so Kogler.
  • Es seien "mehr Leute betroffen" als beispielsweise bei einem Fußballspiel ohne Zuschauer.
  • Vizekanzler Kogler meinte dazu weiter: "Wenn da oder dort eine Ausnahmegenehmigung gebraucht werden würde, dem will ich gar nicht vorgreifen. Nur im Prinzip wird das entweder mit Quarantäne verbunden oder mit entsprechenden Gesundheitstestdaten sein."
19:22 Uhr

"Geisterspiele" sind für Regierung bislang "kein Thema"

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Zumindest TV-Leute müssten ins Stadion dürfen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Hinter dem Saison-Neustart im Profifußball steht weiter ein großes Fragezeichen, das positive Zeichen der Politik blieb vorerst aus. Entgegen der Hoffnungen bei den Klubs verständigten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder noch nicht darauf, den Weg für Partien unter Ausschluss der Öffentlichkeit trotz der Corona-Pandemie ab Mai freizumachen.

  • Damit müssen die 36 Profiklubs weiter um ihre Existenz bangen. Eine Entscheidung soll erst bei der nächsten Konferenz der Kanzlerin mit den Länderchefs am 30. April fallen.
  • "Die Bundesliga war kein Thema. Sie wird im nächsten Schritt Thema sein. Ob Geisterspiele möglich sind, werden wir dann diskutieren", sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.
  • Zuletzt wurde die Zahl von 239 Personen genannt, die für den Ablauf einer Partie unter Ausschluss der Öffentlichkeit zugelassen werden soll. Zudem benötigt man etwa 20.000 Corona-Tests für die ausstehenden Begegnungen.
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18:58 Uhr

Ist Corona ein "finaler Wachruf" für die Formel 1?

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Andreas Seidl appelliert an die Formel 1.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ist die Formel 1 eine Blase? Nach Ansicht des deutschen McLaren-Teamchefs Andreas Seidl schon. Und zwar eine, in der manchmal ignoriert wird, was draußen passiert. "Wir müssen dringend etwas ändern", appelliert er in einer Video-Konferenz. Der 44-Jährige hält die Corona-Krise für einen "finalen Wachruf" für die Motorsport-Königsklasse.

  • Die Formel 1 müsse für alle Teilnehmer gesünder und nachhaltiger werden. Auch bei den großen Rennställen sei das Verständnis da, dass die Krise einige Teams, wenn nicht sogar die Formel 1 gefährden könne.
  • Seidl bekräftigte dabei auch noch einmal, dass die Budgetobergrenze weiter gesenkt werden müsse. Für die nächste Saison einigten sich die Rennställe mit den Verantwortlichen der Formel 1 und des Automobilweltverbandes auf 175 Millionen US-Dollar (rund 161 Millionen Euro). Fahrergehälter zählen beispielsweise nicht dazu. "Wir wären einverstanden damit, Richtung 100 Millionen zu gehen", sagte Seidl.
  • Derzeit ist unklar, wann die Saison gestartet wird und wie viele Rennen stattfinden können. Die Formel-1-Bosse hoffen auf bis zu 18 oder 19 Grand Prix. 22 waren ursprünglich geplant.
18:08 Uhr

Fußball-Weltmeister übersteht Corona-Infektion

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Blaise Matuidi war an Corona erkrankt.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Gute Nachricht von Juventus Turin: Der französische Fußball-Weltmeister Blaise Matuidi und Verteidiger Daniele Rugani haben ihre Infektionen mit dem Coronavirus überstanden. Wie der italienische Rekordmeister Juventus Turin mitteilte, seien zwei erneute Tests bei beiden Spielern negativ ausgefallen. Somit könnten sie ihre häusliche Quarantäne beenden, hieß es auf der Juve-Website.

Rugani war am 11. März als erster Spieler der italienischen Serie A positiv auf Corona getestet worden. Eine Woche später wurde bei Matuidi eine Infektion nachgewiesen.

17:22 Uhr

Polizeigewerkschaft hält nichts von Geisterspielen

Ihre Kollegen müssten auch ohne Fans dabei sein: Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen hat sich gegen eine Austragung von Geisterspielen in der Fußball-Bundesliga ausgesprochen.

  • "Für die Dauer der Kontaktsperre dürfen keine Geisterspiele stattfinden. Das Ansteckungsrisiko muss auch für Spieler und Schiedsrichter, aber auch für Mannschaftsbetreuer und Mitarbeiter der Stadien und Rundfunk- und Fernsehanstalten minimiert werden", sagte Michael Maatz, stellvertretender NRW-Vorsitzender der GdP, der "Rheinischen Post".
  • Auch Erich Rettinghaus, NRW-Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, hält Spiele ohne Zuschauer für problematisch. "Derartige Veranstaltungen, welche auch mit gebündelten Anreisen von Fangruppen einhergehen, würden uns schon vor personelle Herausforderungen stellen", sagte Rettinghaus.
16:19 Uhr

Barça-"Rebell" untermauert schwere Vorwürfe

Trotz der Ankündigung rechtlicher Schritte durch den FC Barcelona bleibt das frühere Vorstandsmitglied Emili Rousaud bei seinen schweren Vorwürfen gegen den spanischen Fußball-Meister. Es gebe "klare Fälle von Korruption" beim Klub von Weltfußballer Lionel Messi und des deutschen Nationaltorwarts Marc-André ter Stegen, sagte Rousaud im Interview des Radiosenders "Cadena Ser".

  • Rousaud war am Donnerstag zusammen mit fünf weiteren Vorstandsmitgliedern zurückgetreten. Nach seinem Rücktritt hatte er unter anderem behauptet, bei Barça werde "in die Kassen gegriffen". Der "Rebell" war daraufhin sogar von einigen der anderen zurückgetretenen Klubdirektoren zum Teil umgehend und heftig kritisiert worden. Niemand schlug sich auf seine Seite.
  • Auch Ex-Vizepräsident Jordi Mestre, der seinen Posten etwas früher zur Verfügung gestellt hatte, versicherte, beim Klub gebe es keine Korruption. Präsident Josep Bartomeu leiste gute Arbeit und werde seine Amtszeit zu Ende führen.
  • Auch die katalanischen Fachmedien, die die Arbeit von Präsident Bartomeu stets kritisch verfolgen, kritisierten Rousaud scharf. Er wolle Präsident des FC Barcelona werden und denke nur an sich, schrieb zum Beispiel "Mundo Deportivo".
15:22 Uhr

Klose und Flick einigen sich offenbar auf Zusammenarbeit

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Die beiden kennen sich von der Nationalmannschaft.

(Foto: imago images/Team 2)

In München wird gerade eifrig an der Zukunft des FC Bayern gefeilt, Verträge verhandelt - und nun gibt es offenbar einen Erfolg. Der "Bild"-Zeitung zufolge hat sich Rio-Weltmeister Miroslav Klose mit Trainer Hansi Flick über eine Beförderung zum Assistenztrainer geeinigt. Der bisherige U17-Trainer des FC Bayern soll in das Trainerteam der Profis aufsteigen.

  • Einzig ein Vertragsangebot des Klubs stehe noch aus.
  • "Er wäre für unser Trainerteam eine Bereicherung. Aber er muss es selbst entscheiden. Das liegt nicht nur an mir, sondern in erster Linie auch an ihm", hatte Flick vor Ostern noch über den 41-Jährigen gesagt.
  • Zudem hatte der WM-Rekordtorschütze nach übereinstimmenden Medienberichten noch ein Angebot als Co-Trainer eines anderen Bundesligisten vorliegen.
  • Klose, der ab Juni am Fußballlehrer-Lehrgang des DFB teilnehmen will, trainiert seit zwei Jahren die U17 der Bayern. Im Sommer läuft der Jugendtrainer-Vertrag des Nationalmannschafts-Rekordtorschützen (71 Treffer) aus.
  • Von 2007 bis 2011 lief Klose im Trikot der Münchner auf und erzielte in 150 Spielen 53 Tore.

Warum Klose ein geeigneter Co-Trainer sein dürfte, können Sie hier lesen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:56 Uhr

Kopenhagens Santos wird nach Polizisten-Attacke gesperrt

Der Ausfall hat Konsequenzen: Wegen einer Tätlichkeit gegen einen Polizisten hat die Uefa den Fußballprofi Michael Santos vom FC Kopenhagen für drei Spiele gesperrt. Die Suspendierung, gegen die der 27 Jahre alte Stürmer aus Uruguay noch Einspruch einlegen kann, bezieht sich auf einen Vorfall beim Europa-League-Rückspiel der Dänen am 27. Februar beim schottischen Klub Celtic Glasgow (3:1 für Kopenhagen).

  • Beim Torjubel nach dem zweiten Treffer der Gäste war Santos auf den Torschützen Pep Biel zugestürmt und hatte dabei auch einen Polizisten attackiert.
  • Die schottische Polizei hat in diesem Zusammenhang neben Santos auch einen Ordner des Gästeteams beschuldigt. Der dänische Hauptstadt-Verein hatte schon angekündigt, dass er mit den Behörden kooperieren und Informationen liefern will.
  • Die Sperre von Santos gilt für alle Uefa-Klubwettbewerbe.
14:22 Uhr

F1 unvergesslich: Ralf Schumacher gewinnt ersten GP

13:48 Uhr

Wer war Bayerns "Magier von Mailand"? -– Quiz-Spaß für die Quarantäne

Sie vermissen den Fußball? Wir auch! Aber wir haben eine Lösung. Zumindest eine kleine, aber humorvolle. Unser beliebter Kolumnist Ben Redelings hat nämlich ein launiges Quiz zum FC Bayern aus seinem Archiv geschnitzt! Lust und Zeit? Dann hier entlang. Lust und keine Zeit? Dann unbedingt einen Reminder auf dem Handy einrichten! Glück auf.

13:16 Uhr

Sepp Maier mischt sich in Poker zwischen Neuer und FC Bayern ein

Der frühere Weltklasse-Torhüter und Torwarttrainer Sepp Maier sieht Manuel Neuer weiter in einer Ausnahmestellung. "Es gibt momentan keinen Besseren als Neuer auf der Welt, und es wird auch in den nächsten fünf Jahren keinen geben", sagte der 76-Jährige der "Abendzeitung". Nationaltorhüter Neuer (34) und der FC Bayern konnten sich bislang nicht auf eine vorzeitige Verlängerung des bis 2021 laufenden Vertrages einigen. "Ich glaube nicht, dass sie so dumm sind und den Neuer gehen lassen", sagte Maier. Neuer soll gerne bis 2025 beim deutschen Fußball-Rekordmeister bleiben wollen, dann wäre er 39 Jahre alt. "Warum sollte Neuer nicht auch noch fünf Jahre auf Topniveau spielen? Der ist doch fit, der Junge", sagte Maier. "Sollten sie Manuel Neuer gehen lassen, würden die Bayern das in den nächsten Jahren ganz schön bereuen."

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12:19 Uhr

Ilsanker leidet: "Würde gerne mal wieder einen weggrätschen"

Stefan Ilsanker von Eintracht Frankfurt leidet auf seine (besondere) Art unter der Fußball-Zwangspause wegen der Coronakrise. "Es kotzt mich ein bisschen an. Ich habe schon mal wieder Lust, einen wegzugrätschen", gab der zweikampfstarke Mittelfeld-Abräumer im Interview mit Eintracht-TV lachend zu verstehen: "Leider dürfen wir das noch nicht. Aber alleine, dass wir unserer Arbeit wieder nachgehen dürfen, macht schon Spaß." Die Ostertage waren für den österreichischen Nationalspieler nach eigenen Angaben eher langweilig: "Ich war in Frankfurt, habe einfach entspannt und ein bisschen Bier getrunken."

11:43 Uhr

Kühnhackl über Corona: Situation in New York ist "erschütternd"

Der zweimalige Stanley-Cup-Sieger Tom Kühnhackl rechnet "immer weniger" mit einer Fortsetzung der NHL-Saison. Allerdings interessiert dies den 28 Jahre alten Eishockey-Nationalstürmer auch immer weniger. "Es ist im Moment definitiv nicht das Wichtigste in der Welt, ob wir die Saison in irgendeiner Weise zu Ende bringen", sagte Kühnhackl der "Abendzeitung". "Der Fokus muss wirklich auf etwas anderem liegen: Dass wir alle möglichst schnell aus dieser düsteren Zeit herausfinden." Schockiert ist der Stürmer der New York Islanders von der Situation in New York: "Es ist erschütternd und extrem traurig", meinte Kühnhackl, der sich derzeit in seiner Heimat Landshut aufhält. "Das ist eine Geisterstadt." New York gilt als Epizentrum der USA in der aktuellen Corona-Krise.

11:01 Uhr

Nach CL-Patzern 2018: Karius beklagt respektlose Reaktionen

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Loris Karius erlebte im Champions-League-Finale 2018 ein sportliches Debakel.

(Foto: picture alliance/dpa)

Loris Karius hat aus den Schikanen und Beleidigungen nach den beiden Patzern im verlorenen Champions-League-Finale des FC Liverpool gegen Real Madrid im Jahr 2018 seine Lehren gezogen. "Im Nachhinein hätte ich sicher öffentlich viel offensiver damit umgehen müssen. Ich hatte nach einem Schlag von Sergio Ramos eine Gehirnerschütterung, durch die mein räumliches Sehen eingeschränkt war", sagte der Torhüter von Besiktas Istanbul der "Sport Bild". Nach dem Spiel hätten das Mediziner festgestellt. Als das Ergebnis veröffentlicht wurde, gab es viel Häme und Beleidigungen, oft weit unter der Gürtellinie, erklärte der 26-Jährige. Er habe die medizinische Diagnose nie als Ausrede benutzt. "Aber wenn sich Leute darüber lustig machen, dass sich jemand schwer am Kopf verletzt hat, fehlt mir jedes Verständnis." Die Reaktionen auf seine Fehler im Finale seien völlig übertrieben und respektlos gewesen.

09:38 Uhr

Aus "E" ein "F" gemacht: So heftig wird Yu Hanchao bestraft

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Was hat sich Yu Hanchao nur dabei gedacht?

(Foto: imago images / Icon SMI)

Kleine Manipulation mit großen Folgen: Der chinesische Fußball-Nationalspieler Yu Hanchao muss für 15 Tage in Gewahrsam und ist von seinem Team Guangzhou Evergrande entlassen worden. Der 33-Jährige hatte aus bisher unbekannten Gründen das Kennzeichen seines Mercedes eigenhändig verändert und aus einem "E" ein "F" gemacht. Guangzhou Evergrande wertete dies als einen "Verstoß gegen die Verhaltensregeln des Klubs". Yu, der 59 Länderspiele für China absolviert und dabei neun Tore erzielt hat, muss zudem 5000 Yuan (etwa 645 Euro) bezahlen. Der 33-Jährige habe die Manipulation eingeräumt, teilte die Polizei mit. Es handle sich um einen "illegalen Eingriff in die Verkehrssicherheit".

09:04 Uhr

Wegen Corona: Peruanischer Klub entlässt Spieler und Trainer

Der peruanische Fußball-Zweitligist Deportivo Coopsol hat aufgrund der Corona-Pandemie drastische Maßnahmen ergreifen müssen. Der Klub entließ kurzerhand alle Spieler und die Trainer, da dem Verein die finanziellen Mittel ausgegangen sind. "Es gibt keinen anderen Ausweg", teilte der Verein mit. Alle Sponsoren hatten nach Verhängung der Quarantäne am 16. März wegen der Covid-19-Ausbreitung in dem Land ihre Zahlungen eingestellt, die Vereinbarungen wurden fristlos aufgekündigt. "Die Unternehmen sind stark betroffen, daher haben sie uns mitgeteilt, dass sie uns nicht weiter unterstützen können."

08:28 Uhr

"Bin es leid" - Trump wünscht sich Sport zurück

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"Ich bin es leid, Baseballspiele zu sehen, die 14 Jahre oder noch älter sind."

(Foto: picture alliance/dpa)

US-Präsident Donald Trump sehnt das Ende der Coronakrise herbei - auch, um wieder in den Genuss von Livesport zu kommen. "Wir müssen unseren Sport zurückbekommen", sagte der 73-Jährige: "Ich bin es leid, Baseballspiele zu sehen, die 14 Jahre oder noch älter sind." Die USA sind in der Corona-Pandemie besonders betroffen, das Land registriert weltweit die höchsten Fallzahlen. Unter anderem in der NBA und der NHL gab es bereits Infektionen von Spielern. In allen Ligen ruht derzeit der Spielbetrieb. Während die NHL und die NBA zum Zeitpunkt der Unterbrechung jeweils auf die Play-offs zusteuerten, wurde der für den 26. März angesetzte Saisonstart der Baseballliga MLB verschoben.

07:54 Uhr

Wirbel um Monster-Gehalt: Das sagt Hernandez' Berater

Erst gestern haben wir noch darüber geschrieben, wie relevant das Gehalt von Lucas Hernandez derzeit in München ist (siehe Textbox nebenan). Und zwar im Bezug darauf, wie mehrere Leistungsträger des FC Bayern, allen voran Kapitän Manuel Neuer, ihre Vertragsverhandlungen gestalten. Nun hat sich der Berater des französischen Weltmeisters gemeldet und verkündet, dass die gehandelten Zahlen totaler Unsinn seien. "Was da geschrieben wird, ist vollkommen falsch. Lucas verdient beim FC Bayern keine 24 Millionen Euro pro Jahr, weder brutto noch netto", stellte Garcia Quilon gegenüber "Spox" und "Goal" klar. Er wisse nicht, wie man auf die Idee kommen könne, sein Klient würde "solche Unmengen" verdienen. Hernández verdiene beim FC Bayern "definitiv weniger.

Warum die Verhandlungsstrategie von Manuel Neuer riskant ist, lesen Sie übrigens hier!

07:23 Uhr

Schalke 04 kann sich seine Basketballer nicht mehr leisten

Der FC Schalke 04 wird sich künftig kein Basketball-Team in der 2. Liga ProA mehr leisten. Das erklärte Peter Peters, der Finanzvorstand der Schalker, in einer Frage-Runde für Fans auf dem Facebook-Kanal des Vereins. Ein ProA-Team können man sich in der derzeitigen Corona-Krise nicht mehr leisten, sagte der 57 Jahre alte Peters. "Wir haben entschieden, dass wir einen Lizenzantrag nicht mehr stellen." Alles stehe unter der Prämisse: Was könne man sich noch leisten? Und die Basketballer seien in den letzten Jahren defizitär gewesen. "Das zu subventionieren, ist derzeit nicht angesagt", meinte Peters. "Da hat der Verein viel Geld bezahlt in den letzten Jahren, damit die Basketballer dort spielen können, wo sie spielen."

 

06:44 Uhr

Sané will zum FC Bayern, aber was will der FC Bayern?

Manchester Citys verletzter Leroy Sané (M) steht am Spielfeldrand. Foto: Martin Rickett/PA Wire

Leroy Sané will offenbar weiterhin zum FC Bayern wechseln. Aber was will der FC Bayern?

(Foto: Martin Rickett/PA Wire/dpa)

Leroy Sané hat nach Angaben seines neuen Beraters mit einem Wechsel zum FC Bayern längst nicht abgeschlossen. Der FC Bayern sei der einzige Klub in Deutschland, "den sich Leroy als nächsten Karriere-Schritt vorstellen kann. Dort sieht er die Voraussetzungen, um sein großes Ziel, die Champions League zu gewinnen, erreichen zu können", zitierte die "Sport Bild" den Geschäftsführer von Sanés neuer Agentur Damir Smoljan. Die im Januar gegebene Zusage Sanés zu einem Wechsel nach München bestehe auch weiterhin. Der "Kicker" hatte zuletzt aber berichtet, dass bei den Bayern der "aktuelle Trend klar gegen" eine Verpflichtung gehe. Die Zweifel an Sanés Mentalität seien zudem gewachsen.

06:07 Uhr

"Ethisch vertretbar"? - Virologe hinterfragt Testplan der Bundesliga

Der Essener Virologe Ulf Dittmer sieht dem Vorhaben der Fußball-Bundesliga, die Saison in der Corona-Krise mit Geisterspielen zu beenden, mit gemischten Gefühlen entgegen. Für unproblematisch hält er Pläne, nur rund 250 Beteiligte pro Partie in das Stadion zu lassen. Zweifel äußerte er gegenüber der dpa aber, ob die angeblich alle drei Tage geplanten Tests von Profis und Betreuern "ethisch vertretbar" sind: "Wir haben keine unendlichen Testkapazitäten. Wir müssen die Tests so vernünftig einsetzen, dass sie denjenigen Personen, die sie wirklich benötigen, zugute kommen." Die größten Probleme sieht er für den Fall eines positiv getesteten Profis. "Wenn man 90 Minuten Fußball spielt, gibt es so viele enge Kontakte, dass man sagen müsste, dass die Personen aus der Kontaktgruppe 1 eines Infizierten in Quarantäne gehen."