Mittwoch, 15. Juli 2020Der Sport-Tag

22:52 Uhr

Ski-Weltmeister übersteht Corona-Infektion

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Ist wieder gesund: Alexis Pinturault.

(Foto: imago images/GEPA pictures)

Der zweimalige Ski-Weltmeister Alexis Pinturault hat sich im Frühjahr mit dem Coronavirus infiziert. "Ja, das stimmt. Und nicht nur ich, meine ganze Familie. Frau, Vater, Bruder. Alle. Aber es war kein großes Problem, wir haben es durchwegs gut überstanden", sagte der Franzose der österreichischen "Kronenzeitung".

  • Angesteckt habe er sich wohl im familieneigenen Hotel in Courchevel, vermutet der 29-Jährige: "Das ist ein Tourismusort, da kommen viele Leute hin. Läuft in Frankreich nicht viel anders ab als etwa in Ischgl."
  • Inzwischen fühle er sich aber wieder topfit. Zwar habe er mit dem Schmecken nach wie vor ein bisschen Probleme, sein Nervensystem sei durch Corona "ein wenig eingeschlafen. Aber das wird wieder, ist bald normal."
  • Ein Check kürzlich in Salzburg sei erfolgreich verlaufen, "ich bin gesund, das ist das Wichtigste. Und ich habe Covid-Antikörper. Nur weiß noch niemand, wie lange mir das nützt."
22:22 Uhr

So soll die Fan-Rückkehr der Bundesliga aussehen

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Die Süd in Dortmund könnte sich wieder füllen.

(Foto: imago images/Team 2)

Die Deutsche Fußball Liga hat an die Vereine der Bundesliga und 2. Bundesliga einen Leitfaden zur Wiederzulassung von Zuschauern in die Stadien verschickt. Wie die DFL mitteilte, wolle man damit die Klubs bei der Erarbeitung standort-individueller Konzepte unterstützen.

  • "Der Leitfaden dient als Orientierung für die Grundstruktur der zu erstellenden Konzepte und beinhaltet zahlreiche zu berücksichtigende Aspekte", hieß es in der Mitteilung. Er sei dem Bundesministerium für Gesundheit vorab zur Bewertung vorgelegt worden.
  • Das Ministerium habe betont, dass die konsequente Einhaltung höchster Infektionsschutzstandards Grundvoraussetzung sei, um Fußballspiele mit Publikum wieder möglich zu machen. Eine auch nur teilweise Zulassung von Zuschauern solle laut DFL immer abhängig vom regionalen Infektionsgeschehen sein.
  • Bundesligist 1. FC Union Berlin hatte bereits angekündigt, beim Start der neuen Saison im September in einem voll besetzten Stadion spielen zu wollen. Alle Stadionbesucher sollen zuvor auf das Coronavirus getestet werden.
  • Auch der Deutsche Fußball-Bund hofft, durch flächendeckende Coronatests die Arenen wieder füllen zu können.
21:13 Uhr

Klopp darf Meisterpokal auf "The Kop" in die Höhe stemmen

Jürgen Klopp wird den Meisterpokal der Premier League auf der berühmten Fantribüne The Kop in die Höhe stemmen. Bei dem "historischen Anlass" ohne Zuschauer sollen auch die Fans des FC Liverpool "gewürdigt und gefeiert" werden, teilte der Klub in einer Erklärung mit. Die Übergabe der Trophäe findet am 22. Juli statt. Zuvor spielt Liverpool sein letztes Saisonspiel gegen den FC Chelsea im Stadion an der Anfield Road. Auf einem speziellen Podium und umgeben von Fan-Bannern sollen die Spieler und Mitarbeiter bei der Meisterzeremonie dann geehrt werden.

Den Pokal wird Kenny Dalglish überreichen, Liverpools Meistercoach von 1990. Das Spiel wird im frei-empfangbaren Fernsehen übertragen, die Fans sollen auf ein Pilgern zum Stadion verzichten. Teammanager Klopp hatte die Anhänger zuletzt gemahnt, die Abstandsregeln einzuhalten. Nach dem entscheidenden Schritt zum Titel am 25. Juni hatten Tausende am Stadion und im Stadtzentrum gefeiert.

20:11 Uhr

Diesen Trick wandte Steinhaus vor Bundesliga-Premiere an

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Mittlerweile ist Steinhaus in der Bundesliga etabliert.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Bibiana Steinhaus hat mit einem besonderen Trick dem Druck vor ihrem ersten Spiel als Schiedsrichterin in der Fußball-Bundesliga standgehalten. "Mit unserem Physiotherapeuten habe ich in den Katakomben gelegen und unter Anleitung geatmet", sagte sie im Stern-Podcast "Die Boss - Macht ist weiblich" über ihr Debüt: "Ich war so bei mir, dass ich beim Betreten des Platzes wusste: Es kann nichts passieren, das wird gut. Und so war's."

  • Vor ihrer Premiere als Schiedsrichterin im Fußball-Oberhaus 2017 zwischen Hertha BSC und Werder Bremen habe sie genau gewusst, "dass ich eine gute Leistung abliefern muss", sagte die 41-Jährige. "Für alle Frauen, die diesen Weg auch gehen wollen."
  • Diese Gedankengänge haben sie damals "ziemlich nervös" gemacht.
  • Seit 2017 hat Fifa-Schiedsrichterin Steinhaus 23 Partien in der Bundesliga gepfiffen. Bislang verteilte sie 65 Gelbe Karten, aber noch keinen Platzverweis. Hinzu kommen 92 Begegnungen in der 2. Bundesliga und 35 in der Frauen-Bundesliga.
19:30 Uhr

Nationalspieler Rashford erhält Ehrendoktorwürde

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Rashford engagiert sich für Familien.

(Foto: imago images/PA Images)

Der englische Fußball-Nationalspieler Marcus Rashford erhält für seinen Kampf für Bedürftige in Großbritannien die Ehrendoktorwürde der Universität von Manchester. Der 22 Jahre alte Stürmer vom englischen Rekordmeister Manchester United tritt damit in die Fußstapfen der United-Ikonen Alex Ferguson und Bobby Charlton, die ebenfalls mit der höchsten Auszeichnung der Universität ausgezeichnet worden waren.

  • "Wir haben im Kampf gegen die Kinderarmut in diesem Land noch einen langen Weg vor uns, aber die Anerkennung durch die Stadt bedeutet, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und das bedeutet viel", sagte Rashford.
  • Teammanager Ole Gunnar Solskjaer lobte ihn in den höchsten Tönen: "Wir sind so stolz auf Marcus", sagte er: "Ich habe es schon ein paar Mal gesagt, aber er ist eine großartige Person und ein großartiger Mensch. Er kümmert sich um so viel mehr als um sich selbst."
  • Rashford hatte die nationale Regierung zum Handeln gebracht. Nach seiner Kampagne für kostenlose Mahlzeiten in Schulen hatte die Regierung mithilfe eines Fonds Gutscheine zur Verfügung gestellt, die die sechswöchigen Ferien abdecken werden. Eine Ausweitung hatte die Regierung zunächst abgelehnt. Rashford hatte sich daraufhin in einem offenen Brief an Premierminister Boris Johnson gerichtet. Daraufhin lenkte die Regierung ein.
  • Rashford selbst hatte zur Bereitstellung von drei Millionen Mahlzeiten insgesamt 20 Millionen Pfund (rund 22,3 Millionen Euro) gesammelt.
18:21 Uhr

Hertha wollte Klopp verpflichten

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Fragen kann man ja mal ...

(Foto: imago sportfotodienst)

Träume sind erlaubt - und die sind in Berlin ja gern mal etwas größer. Auch bei Fußball-Bundesligist Hertha BSC. Der Klub wollte 2015 offenbar Jürgen Klopp als Trainer verpflichten, berichtet die "Sport Bild". Demnach hätte der Coach direkt nach seiner Zeit in Dortmund nach Berlin wechseln können.

  • Klopp habe angeblich positiv auf eine Anfrage reagiert. "Stadion, Tradition, Potenzial und die Herausforderung könnten ihn reizen", heißt es in dem Bericht - auch wenn der Klub eigentlich nicht das gewünschte Kaliber habe.
  • Nun, es kam anders: Klopp ging nach Liverpool. Der Gewinn der Champions League und der Meisterschaft geben ihm recht.
16:56 Uhr

Olympiasiegerin und Weltmeisterin Mittag macht Schluss

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Anja Mittag hat den endgültigen Rückzug vom aktiven Fußball erklärt. Die frühere Nationalspielerin, die 2016 in Rio mit der deutschen Mannschaft Olympiasiegerin geworden war, teilte mit, dass das sächsische Landespokalfinale am 30. August zwischen ihrem Verein RB Leipzig und dem FC Phoenix Leipzig ihre letzte Partie als Spielerin sein wird.

  • "Nach 18 Jahren im Leistungssport ist ab der kommenden Saison Schluss für mich als aktive Spielerin", schrieb Mittag.
  • Vom Fußball loskommen wird Mittag jedoch nicht. "Ich werde dem schönsten Sport der Welt jedoch weiterhin erhalten bleiben und als Individualtrainerin versuchen, den Frauenfußball bei RB Leipzig durch meine Erfahrung weiter nach vorn zu bringen", kündigte sie an.
  • Die 35-Jährige, die auch sechsmal deutsche Meisterin, dreimal DFB-Pokalsiegerin, dreimal Europameisterin, Weltmeisterin, Champions-League-Siegerin und Uefa-Cup-Siegerin wurde sowie 158 Länderspiele absolvierte, hatte in der abgelaufenen Saison als Spielerin und Trainerin für den Offensivbereich maßgeblichen Anteil am Gewinn der Regionalliga-Meisterschaft und dem Aufstieg von RB Leipzig in die 2. Bundesliga.
16:37 Uhr

Youngster düpiert Thiem mit Becker-Hommage

Das Duell gegen Dominic Thiem verliert Youngster Jannik Sinner zwar, doch den spektakulärsten Ballwechsel gewinnt er. Erst rutscht der Italiener am Netz aus, doch dann packt er eine sehenswerte Boris-Becker-Hommage aus.

15:56 Uhr

Das WM-Eröffnungsspiel 2022 gibt's zum Mittagessen

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Das Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar wird im al-Bayt-Stadion in Al Khor stattfinden.

(Foto: imago images/PA Images)

Gastgeber Katar wird am 21. November 2022 um 13 Uhr Ortszeit (11 Uhr MEZ) die Fußball-WM im Wüstenstaat eröffnen. Schauplatz der Begegnung ist das 60.000 Zuschauer fassende al-Bayt-Stadion in Al Khor, etwa 50 Kilometer nördlich der Hauptstadt Doha. Das geht aus dem Rahmenterminplan vor, den der Weltverband Fifa am Mittwoch veröffentlichte.

Die lokalen Anstoßzeiten für die Gruppenspiele sind demnach 13, 16, 19 und 22 Uhr. Die letzte Runde der gleichzeitig stattfindenden Gruppenspiele wird ebenso wie sämtliche Begegnungen der K.-o.-Phase um 18 oder 22 Uhr Ortszeit angepfiffen. Das Finale steigt am 18. Dezember um 18 Uhr Ortszeit im 80.000 Zuschauer fassenden Lusail-Stadion.

15:40 Uhr

Greipel peilt Start bei der Tour de France an

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André Greipel hofft auf seine 10. Tour-Teilnahme.

(Foto: imago images/Sirotti)

Der deutsche Radprofi André Greipel peilt bei seinem Team Israel Start-Up Nation einen weiteren Start bei der Tour de France an. Dies sagte der elfmalige Etappensieger beim größten Radrennen der Welt dem Portal "Cyclingnews".

  • "Ich hoffe, dass ich im Tour-Aufgebot sein kann. Das ist auch der Grund, warum ich mich für Vorbereitungsrennen in Frankreich entschieden habe", sagte Greipel, der an diesem Donnerstag 38 Jahre alt wird. Dem Routinier kam die coronabedingte Pause insofern entgegen, als er nach einem Sturz mehr Zeit zur Regeneration hatte. Greipel hatte sich im Februar die Schulter gebrochen.
  • Der Tour-Start ist für den 29. August in Nizza geplant. Bei der Tour im vergangenen Jahr war der Rostocker mit dem Außenseiter-Team Arkéa-Samsic weit weg von Sprintsiegen.
  • Greipel fühlt sich trotz einiger Rückschläge noch immer topfit. "Meine Werte sind immer noch die gleichen wie vor fünf, sechs Jahren. Ich sehe nicht, dass ich schlechter werde", sagte er. Der bald 38-Jährige räumte allerdings ein, dass für einen Etappensieg bei Sprintankünften gegen die jüngere Generation "alles zu 100 Prozent" passen müsse.
15:03 Uhr

Jatta-Ermittlungen wegen verdächtiger Kontobewegungen

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(Foto: imago images/Joachim Sielski)

Die Hamburger Staatsanwaltschaft untersucht weiterhin den Verdacht auf einen Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz durch Fußball-Profi Bakery Jatta vom Zweitligisten Hamburger SV. "Es gibt konkrete Hinweise auf Kontakte zu Personen, die nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen nur mit Herrn Daffeh in Verbindung gebracht werden können", heißt es vom Hamburger Senat.

  • Jatta steht in Verdacht, bei seiner Flucht nach Deutschland im Jahr 2015 unrichtige Angaben zu seiner Identität gemacht zu haben. Seit 2019 gibt es Vermutungen, beim 22-jährigen Gambier könnte es sich um Bakary Daffeh handeln, der zwei Jahre älter ist. Jatta hat das stets bestritten, die Ermittlungen wurden eingestellt.
  • Die "Bild"-Zeitung berichtet nun, dass Jattas Konto im Fokus der Untersuchungen stand. Dabei sollen Überweisungen kleinerer Beträge an Mannschaftskameraden von Daffeh festgestellt worden sein.
  • "Im Zuge der routinemäßigen Ermittlungen haben wir unter anderem die Kontobewegungen von Herrn Jatta überprüft und sind hier auf Kontakte gestoßen, die für uns nicht nachvollziehbar waren", sagte Nana Frombach, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hamburg. "Wir müssen abwarten, was sich daraus ergibt. Es kann sich auch um harmlose Erklärungen für die Kontakte handeln."
14:35 Uhr

Boxen auf einem Boot? Joshua-Promoter mit aberwitziger Idee

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Eigentlich hätte Schwergewichts-Weltmeister Anthony Joshua seine Titel der Boxverbände WBA, WBO und IBF am 20. Juni im Tottenham-Stadion von London gegen Kubrat Pulev verteidigen sollen. Wegen der Corona-Pandemie wurde der Kampf verschoben. Datum und Austragungsort sind noch immer unklar. Joshua-Promoter Eddie Hearn kommt mit unkonventionellen Ideen ums Eck, um das Duell vor Zuschauern auszutragen.

  • Im Gespräch mit dem "Evening Standard" sagte er: "1000 Zuschauer, irgendwas Komisches. Ich habe ein paar Sachen im Ärmel. Wir reden über Schlösser, Luxus-Hotels, vielleicht sogar auf einem Boot", sagte Hearn.
  • Kroatien habe "ein Colosseum" angeboten, was "wunderschön" sei, so der Engländer weiter. "Wir sind immer noch offen und flexibel."
  • Aufgrund der Corona-Regeln ist eine Austragung vor Zuschauern derzeit fraglich.
14:17 Uhr

Nach Tod von Spurs-Ass-Bruder: Verdächtiger stellt sich

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Serge Aurier trauert um seinen Bruder.

(Foto: imago images/Focus Images)

Nach dem Tod des jüngeren Bruders des ivorischen England-Legionärs Serge Aurier vom Premier-League-Klub Tottenham Hotspur hat sich der mutmaßliche Mörder der Polizei gestellt. Ein Mann habe sich gestern auf einem Polizeirevier gemeldet und gesagt, dass er der Schütze gewesen sei, heißt es aus Polizeikreisen. Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass ein Mann festgehalten wird.

  • Auriers Bruder Christopher war bei einem Schusswechsel am Montagmorgen in Toulouse getötet worden. Das berichtete die Nachrichtenagentur AFP.
  • Um 5 Uhr am Montagmorgen erreichten die Notfallkräfte den Tatort, der 26-jährige Christopher Aurier hatte einen Bauchschuss erlitten und erlag wenig später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.
  • Christopher Aurier hatte beim Fünftligisten Toulouse Rodeo gespielt.
13:58 Uhr

Benfica-Präsident wegen Steuerbetrugs angeklagt

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Benfica-Präsident Vieira ist wegen schweren Steuerbetrugs angeklagt worden.

(Foto: imago images/GlobalImagens)

Der Präsident des portugiesischen Fußball-Rekordmeisters Benfica Lissabon, Luis Filipe Vieira, ist wegen schweren Steuerbetrugs von der Justiz angeklagt worden. Dies bestätigte Benfica und teilte außerdem mit, dass das Unternehmen, das den Klub verwaltet, sowie die Firma, der das Stadion gehört, ebenfalls angeklagt worden sind.

Vieira, der Verwalter Domingos Soares de Oliveira und die beiden Unternehmen werden verdächtigt, die Steuerbehörden in den Jahren 2016 und 2017 um 600.000 Euro betrogen zu haben, erklärte Benfica. Den portugiesischen Medien zufolge beziehen sich die Verdächtigungen auf Zahlungen an Dienstleister für Leistungen, die in Wirklichkeit nie erbracht worden seien.

13:21 Uhr

Sebastian Vettel räumt mit allen Gerüchten auf

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Vettels Zukunft ist ungeklärt.

(Foto: dpa)

Nix ist es mit Vollzug: Sebastian Vettels weitere Formel-1-Karriere bleibt nach eigenen Angaben ungeklärt. "Meine Zukunft ist weiterhin offen. Es ist noch gar nichts entschieden", sagte er Sport1, nachdem Berichte aufgetaucht waren, dass er mit dem künftigen Aston-Martin-Team verhandele.

  • Vettel: "Auch ein Jahr Pause, vieles ist noch möglich."
  • Der Vertrag des viermaligen Weltmeisters bei Ferrari wurde nicht verlängert. Stand jetzt hat er nach Ablauf der aktuellen Saison keinen Job in der Motorsport-Königsklasse.
  • "Das einzige, was sicher ist: Ich werde bis Saisonende alles versuchen, um mit Ferrari aus dem momentanen Tal zu kommen", betonte Vettel. Nach Platz zehn und dem Ausfall in der ersten Runde in den beiden Auftaktrennen in Spielberg braucht Vettel unbedingt ein Erfolgserlebnis.
12:51 Uhr

Großsegel-Panne bremst Boris Herrmann aus

Nach über zehn Tagen allein auf hoher See haben die Teilnehmer der Segelregatte "Vendée Arctique" ihr Ziel erreicht. Der Hamburger Boris Herrmann hat damit auch die Generalprobe für die Weltumseglung erfolgreich bestanden - der Deutsche wurde Siebter.

  • Eine Top-Platzierung, die noch besser hätte ausfallen können: Am achten Tag führte er das Feld an, ehe ihn ein Problem mit dem Großsegel wieder zurückwarf.
  • "Ich fühle mich gut vorbereitet für die 'Vendée Globe'-Regatta", erklärt Herrmann zufrieden. Rückblickend war er während der Tour mit allen Herausforderungen konfrontiert: "Bei dem Rennen war alles dabei - Stark- und Leichtwind, Höhen und Tiefen."
  • Bei der Vendée Globe geht es für Herrmann dann ab Anfang November in rund 74 Tagen einmal um die Welt - ganz allein und ohne Pause auf seinem Boot.
12:14 Uhr

BVB löst Vertrag mit 2014er-Weltmeister Schürrle auf

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(Foto: picture alliance/dpa)

André Schürrle kehrt nicht mehr auf den Rasen von Borussia Dortmund zurück: Der Fußball-Bundesligist und der Weltmeister von 2014 einigen sich auf eine Vertragsauflösung, gibt der Klub bekannt.

  • Schürrle wird damit nicht mehr am Trainingsauftakt am 30. Juli teilnehmen.
  • Laut Mitteilung sagt er: "Rückblickend war es eine Zeit mit Höhen und Tiefen, aber auch mit vielen wertvollen Erfahrungen sowohl im sportlichen als auch insbesondere im privaten Bereich. Ich danke den Verantwortlichen des BVB und wünsche dem Verein und seinen besonderen Fans alles Gute für die Zukunft."
  • Der 29-Jährige war zuletzt an den russischen Erstligisten Spartak Moskau verliehen.
11:50 Uhr

Younes lobt Favre: "Sein Training war perfekt"

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Lucien Favre hat jedes Detail im Blick.

(Foto: imago/Schwörer Pressefoto)

Ex-Gladbacher Amin Younes hat eine Lanze für seinen früheren Trainer Lucien Favre gebrochen. Er könne die Kritik am Fußballtrainer von Vize-Meister Borussia Dortmund "kein bisschen nachvollziehen", sagte der 26-Jährige, der unter Favre 2012 bei Borussia Mönchengladbach sein Bundesliga-Debüt gegeben hatte, dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

  • "Sein Training war perfekt", sagte Younes: "Sehr fordernd, aber immer mit Ball, und es hat extrem viel Spaß gemacht. Jedes Detail hatte er im Blick. Sogar, mit welchem Fuß man wann, wie blockt. Das in jungen Jahren erleben zu dürfen, war ein Genuss." Favre habe in Gladbach "ein kleines Wunder" geschaffen.
  • Den Vorwurf, Favre könne eine Mannschaft nicht emotionalisieren, wies Younes (SSC Neapel) zurück: "Ein guter Trainer ist immer er selbst. Spielt er dem Team etwas vor, merken das die Spieler - und dann hat er sie verloren." Favre zeichne vor allem seine "Detailbesessenheit" aus.
11:37 Uhr

Trinchieri übernimmt beim FC Bayern

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Andrea Trinchieri soll den FC Bayern zurück in die Erfolgspur bringen.

(Foto: imago images/Aleksandar Djorovic)

Der Italiener Andrea Trinchieri wird neuer Trainer der Basketballer des FC Bayern. Das gaben die Münchner bekannt und bezeichneten den früheren Erfolgscoach von Liga-Rivale Brose Bamberg als "Wunschkandidat".

  • Der 51-Jährige soll den jüngst entthronten deutschen Meister in der Bundesliga wieder an die Spitze und in der Euroleague zu Erfolgen führen.
  • Trinchieri wird Nachfolger von Oliver Kostic, unter dem die Bayern zuletzt beim Meisterturnier in der eigenen Halle im Viertelfinale gescheitert waren.
  • Trinchieri hatte mit Bamberg drei deutsche Meistertitel und einen Pokal gewonnen. Zuletzt arbeitete er bei Partizan Belgrad.
11:12 Uhr

Bierhoff begrüßt DFB-Achse beim FC Bayern

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Bierhoff freut sich über wachsende Anzahl von DFB-Spielern beim FC Bayern.

(Foto: imago images/Contrast)

DFB-Direktor Oliver Bierhoff sieht die wachsende Zahl an deutschen Fußball-Nationalspielern bei Rekordmeister Bayern München positiv. "Es ist absolut in unserem Sinne, dass künftig so viele Nationalspieler beim FC Bayern spielen, wir freuen uns - auch, weil Bayern die Siegermentalität entwickelt, die Spieler einfach immer Leistung abrufen müssen", sagte Bierhoff der "Sport Bild".

  • "Ich glaube, wenn eine Mannschaft eine gute Achse aus inländischen Spielern hat, die sich kennen, die gut miteinander auskommen, dass es eine große Stärke eines Vereins ist", fügte Bierhoff hinzu.
  • Mit Neuzugang Leroy Sané erhöht sich die Zahl der aktuellen Nationalspieler in München auf sechs. Neben Kapitän Manuel Neuer gehören auch Niklas Süle, Joshua Kimmich, Leon Goretzka und Serge Gnabry bei Flick wie Löw zum Stamm.
  • Zudem gebe es mit Hansi Flick, bis zum WM-Triumph 2014 Assistent von Bundestrainer Joachim Löw, bei den Bayern "einen Trainer, zu dem wir ein gutes Verhältnis haben und von dem wir wissen, dass er die Spieler entwickeln kann. Das ist absolut positiv", ergänzte der 52-Jährige.
10:23 Uhr

Hülkenberg gibt Comeback auf Rennstrecke

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Nico Hülkenberg wiegelt eine Rückkehr in die Formel 1 ab.

(Foto: imago images/Action Plus)

Der ehemalige Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg gibt ein Gastspiel im ADAC GT Masters. Der 32-Jährige steigt auf dem Nürburgring (14. bis 16. August) für das Team mcchip-dkr hinter das Steuer eines Lamborghini Huracan GT3 Evo.

  • "Das ADAC GT Masters ist eine spannende Serie mit coolen Autos, und ich habe nach knapp acht Monaten Pause richtig Lust, mal wieder ins Lenkrad zu greifen und das Adrenalin zu spüren", sagte Hülkenberg.
  • Nachdem auch die Formel 1 wieder in ihre Saison gestartet ist, "juckt es mir schon ziemlich in den Fingern", sagte Hülkenberg.
  • Seine Zukunft sieht er aber nicht in der Serie. "An alle Köche der Gerüchteküche: Dieser Gaststart ist als kleines spannendes Abenteuer im GT-Sport zu verstehen", sagte Hülkenberg, dessen Vertrag bei Renault in der Königsklasse vergangenes Jahr nicht mehr verlängert wurde: "Ich freue mich sehr auf die Herausforderung, weiß aber auch, dass wir uns ganz schön strecken werden müssen, um konkurrenzfähig zu sein."
10:05 Uhr

Virologe über Union-Plan: "Kein Impfstoff, kein volles Stadion"

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So soll es bei Union bald wieder aussehen.

(Foto: imago images/Bernd König)

Der Essener Virologe Ulf Dittmer hält Fußballspiele in vollen Stadion derzeit für unmöglich und nannte entsprechende Pläne des Bundesligisten 1. FC Union Berlin "unverantwortlich". Der Direktor des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Essen sagte der "WAZ": "Bevor wir keinen Impfstoff haben, wird es kein volles Stadion geben."

  • Union strebt beim Saisonstart eine "Vollauslastung" des Stadions an. Erreicht werden soll dieses Ziel mithilfe von Coronatests für alle 22.012 Karteninhaber sowie alle Anwesenden vor Ort.
  • Zugang zum Stadion erhalten nach diesen Plänen Zuschauer mit einem negativen Testergebnis, das nicht älter als 24 Stunden sein dürfe.
  • "Es existieren zwei Probleme", sagte Dittmer dazu. Der Test könne fehlerhaft abgenommen worden sein. "Außerdem kann es sein, dass das Testergebnis zwar negativ ist, die Person aber eigentlich schon infiziert und einen Tag später im Stadion infektiös ist. Dies kann man nicht ausschließen."
09:41 Uhr

Mäzen Hopp fordert: "Eintrittskarten personalisieren"

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Hopp spricht sich für personalisierte Tickets aus.

(Foto: imago images/MIS)

Dietmar Hopp, bekannt als Investor der TSG 1899 Hoffenheim, fordert personalisierte Tickets in deutschen Fußball-Stadien. "Wir müssen unsere Polizisten schützen, dafür sorgen, dass Menschen nicht durch Pyro verletzt werden und die Eintrittskarten personalisieren", sagte der 80 Jahre alte Unternehmer der "Sport Bild". "Die Kollektivstrafe ist kein scharfes Schwert, da es die Ultras nicht interessiert. Sie ziehen ihre Aktionen ja trotzdem durch. Sie wollen den DFB herausfordern, zeigen: Wir sind stärker."

Die organisierte Anhängerschaft lehnt die Ticketpersonalisierung jedoch ab. Die Interessensgemeinschaft "Unsere Kurve" hatte zuletzt die Befürchtung geäußert, dass man die Corona-Krise "dazu missbrauchen könnte", um diese einzuführen.

Karl-Heinz Rummenigge äußerte sich in dieser Frage zurückhaltender als Hopp. "Eine Wiederbefüllung der Stadien in Corona-Zeiten kann möglicherweise über eine personalisierte App gestattet werden", sagte Bayern Münchens Vorstandschef. "Die DFL arbeitet an einem Corona-Konzept 2. Wir wollen mit Fans spielen, Fußball ohne Zuschauer will niemand."

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09:13 Uhr

Bleibt Hecking der Zweiten Liga treu?

Die Niederlage des VfB Stuttgart beim Karlsruher SC hat HSV-Trainer Hecking nicht sonderlich beeindruckt. Foto: Robert Michael/dpa/Archivbild

Hecking könnte nach Nürnberg zurückkehren.

(Foto: Robert Michael/dpa/Archivbild)

Dieter Hecking soll offenbar als Sportvorstand zum nur knapp dem Abstieg entgangenen Fußball-Zweitligisten 1. FC Nürnberg zurückkehren. Hecking, der vor knapp zwei Wochen nach dem verpassten Aufstieg beim Ligakonkurrenten Hamburger SV als Trainer entlassen wurde, soll nach "Bild"-Informationen auf den erst am Dienstag entlassenen Sportvorstand Robert Palikuca folgen.

  • Hecking war von Dezember 2009 bis Dezember 2012 als Trainer der Franken tätig. Er soll bereits eine grundsätzliche Bereitschaft erklärt haben.
  • Palikuca war im April von Fortuna Düsseldorf zu den Franken gekommen, konnte den sportlichen Absturz aber nicht verhindern. Nürnberg entging dem Abstieg in die 3. Liga in der Relegation gegen den FC Ingolstadt nur aufgrund der Auswärtstorregel.
08:51 Uhr

Draisaitl darf auf nächste Auszeichnung hoffen

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(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Eishockey-Superstar Leon Draisaitl darf sich Hoffnungen auf eine prestigeträchtige Auszeichnung machen. Wie die nordamerikanische Profiliga NHL verkündete, gehört der 24-Jährige von den Edmonton Oilers zu den drei Finalisten für den Ted Lindsay Award bei der Wahl des besten Profis der regulären Saison durch die Spielergewerkschaft NHLPA.

  • Mit 110 Punkten (43 Tore, 67 Assists) war Draisaitl vor der Corona-Zwangspause Topscorer der Liga und erhielt nach dem Abbruch der regulären Saison als erster Deutscher die Art Ross Trophy als bester Punktesammler.
  • Neben dem gebürtigen Kölner schafften es Nathan MacKinnon (Colorado Avalanche) und Artemi Panarin (New York Rangers) in die Top drei. Der Sieger soll während der Conference Finals bekannt gegeben werden.
  • Seit Montag beziehen die Teams ihre Trainingscamps. Der Restart soll am 1. August erfolgen. Die NHL plant die Wiederaufnahme in zwei Spielorten. Die zwölf Klubs der Eastern Conference treffen in Toronto aufeinander, in Edmonton spielen die zwölf Klubs der Western Conference. In den Play-offs soll dann der Stanley-Cup-Sieger ermittelt werden.
07:17 Uhr

Wagner über US-Gesellschaft: "Teilweise ganz schöne Freak-Show"

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Moritz Wagner hat mit der gesellschaftspolitischen Situation in seiner Wahlheimat zu kämpfen.

(Foto: USA TODAY Sports)

Basketball-Nationalspieler Moritz Wagner vom NBA-Team Washington Wizards hat mit der gesellschaftspolitischen Situation in seiner Wahlheimat zu kämpfen. "Da gibt es natürlich auch teamintern viele Diskussionen. Amerikaner sind schon echt krass drauf. Für mich persönlich ist das jetzt manchmal auch ein bisschen viel", sagte der 23-Jährige im rbb24-Interview. Aus Deutschland kenne er ein anderes Gefühl des Zusammenhalts und der gemeinsamen Suche nach Lösungen. "Da ist mir aufgefallen, dass das hier in den USA gar nicht so ist. Es ist schon teilweise echt eine ganz schöne Freak-Show", sagte Wagner. Mit den Wizards bereitet sich der Berliner derzeit abgeschirmt auf dem Disney-Gelände in Florida auf den NBA-Restart ab dem 30. Juli vor. Die binnen kurzer Zeit geschaffenen Möglichkeiten vor Ort bezeichnete Wagner als "spektakulär" und erläuterte: "Zum Beispiel gibt es an jedem Tag einen Corona-Test. Die Zahl der Leute, die hier herumrennen und einfach nur für uns arbeiten - das ist unglaublich."

06:35 Uhr

Eisenbichler fänd Tournee ohne Zuschauer "ganz schlimm"

Markus Eisenbichler wartet auf seinen Start. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

Markus Eisenbichler hofft sehr auf Zuschauer bei der Tournee.

(Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild)

Markus Eisenbichler hofft sehr darauf, dass bei der Vierschanzentournee im kommenden Winter wieder Skisprung-Fans dabei sein können. "Das wäre ganz schlimm für mich, muss ich ganz ehrlich sagen, wenn bei einer Tournee oder bei anderen Highlights keine Zuschauer dabei wären", sagte der 29-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. "Dann würde ich vielleicht sogar ein paar Prozent an Leistung verlieren. Speziell in Oberstdorf und Garmisch, da pushen dich die Fans einfach." Im kommenden Winter stehen drei Höhepunkte für die Skispringer auf dem Programm. Noch vor der Tournee soll Mitte Dezember die wegen der Coronavirus-Pandemie in der vergangenen Saison ausgefallene Skiflug-Weltmeisterschaft im slowenischen Planica nachgeholt werden. Vom 23. Februar bis zum 7. März 2021 ist dann die Heim-WM der nordischen Skisportler in Oberstdorf geplant.

05:54 Uhr

Fußballerinnen sexuell missbraucht: Karim bleibt lebenslang gesperrt

Der Internationale Sportgerichtshof Cas hat die lebenslange Sperre für den früheren afghanischen Fußball-Verbandschef Keramuddin Karim bestätigt. Der 58-Jährige war im Juni 2019 von der Ethikkommission des Weltverbands Fifa wegen körperlichen und sexuellen Missbrauchs mehrerer Fußballerinnen sanktioniert worden. Karim muss zudem eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet rund 940.000 Euro zahlen. Der Cas bekräftigte in der Urteilsverkündung, Karim habe "die grundlegenden Menschenrechte" der jungen Spielerinnen, von denen einige während der Anhörung per Telefon mit Stimmverzerrung aussagten, aufs Schwerste verletzt. Die Fifa begrüßte das Urteil.