Mittwoch, 17. Februar 2021Der Sport-Tag

23:20 Uhr

In Las Vegas? Formel 1 arbeitet "hart" an zweitem US-Rennen

Die Formel 1 will häufiger in den USA fahren. Seit Jahren gibt es Pläne eines US-Grand-Prix in Miami. F1-Boss Stefano Domenicali macht aber klar: Es gibt auch noch andere Optionen. "Amerika ist ein Projekt, das in Arbeit ist. Das Ziel ist, auf zwei USA-Rennen zu erhöhen", sagte Domenicali im Interview mit "Autoweek". Gefragt, ob Miami weiterhin Priorität habe, antwortete der Italiener: "Um ehrlich zu sein, kann ich nicht sagen, ob Las Vegas besser oder schlechter ist. Wir arbeiten sehr hart daran."

Auch die Rennstrecke in Indianapolis habe man auf dem Zettel, so Domenicali. "Es ist gut, dass wir viele Elemente haben, aber es wäre verfrüht und falsch, etwas zu sagen, denn sonst schaffen wir Erwartungen, die wir gar nicht schaffen wollen. In Las Vegas fuhr die Formel 1 1981 und 1982. Die Rennen auf dem Parkplatz des "Caesars's Palace" boten allerdings wenig Spektakel. Seit 2012 findet der US-GP auf dem Circuit of the Americas in Austin/Texas statt. Seit Jahren wird über ein zweites Amerika-Rennen in Miami verhandelt.

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22:58 Uhr

Einbruch um fast 500 Millionen Euro: Fußballklubs sparen sich Transfers im Winter

Der internationale Fußball-Transfermarkt ist als Folge der Corona-Pandemie eingebrochen. Laut der Zahlen des Weltverbands Fifa wurde im zurückliegenden Winter-Transferfenster der geringste Umsatz seit sechs Jahren gemacht. Besonders augenfällig ist der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von 960 Millionen Euro auf 490 Millionen Euro. Das entspricht einem Minus von 49,1 Prozent.

Die Bundesliga liegt bei den Ausgaben für neue Profis (57 Millionen Euro) auf Platz drei hinter der englischen Premier League (108 Millionen) und der italienischen Serie A (88 Millionen). Bei den Einnahmen rangiert die deutsche Eliteklasse auf Platz acht (18 Millionen), Spitzenreiter bei den Erlösen ist die Serie A (80 Millionen).

22:30 Uhr

Schalkes großer Winterneuzugang ist weiter zum Zuschauen verdammt

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Nur gucken, nicht spielen.

(Foto: imago images/Team 2)

Das Warten auf Hoffnungsträger Klaas-Jan Huntelaar geht beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten Schalke 04 weiter. Der niederländische Stürmer werde "vorerst nicht zur Verfügung stehen", teilten die Königsblauen per Twitter mit: "Wegen einer muskulären Verletzung wird der Angreifer bis auf Weiteres ein individuelles Aufbautraining absolvieren." Damit fällt Huntelaar auch für das Derby am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) gegen Borussia Dortmund aus.

Der 37-Jährige war nach seiner Verpflichtung aufgrund von Wadenproblemen bisher nur im Spiel bei Werder Bremen (1:1) zu einem Kurzeinsatz gekommen. Der Tabellenletzte ist dringend auf Treffer von Huntelaar angewiesen. In 21 Spielen erzielte Schalke lediglich 15 Tore.

21:56 Uhr

Europa-League-Partie wegen enormer Kälte vorverlegt

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In Kiew ist es derzeit sehr kalt.

(Foto: picture alliance / GES/Marvin Ibo G?ng?r)

Wegen enormer Kälte in der Ukraine findet das Zwischenrunden-Hinspiel der Fußball-Europa-League morgen zwischen Dynamo Kiew und dem FC Brügge gut drei Stunden eher als geplant bereits um 16.00 Uhr deutscher Zeit statt. Die Vorverlegung gab die Europäische Fußball-Union (UEFA) bekannt.

Die Änderung erfolgte in Absprache mit allen Beteiligten aufgrund der für den Spieltag in Kiew vorhergesagten Minustemperaturen. Zur ursprünglichen Anstoßzeit um 19.55 Uhr Ortszeit (18.55 deutscher Zeit) erwarten die Meteorologen minus 15 Grad. Allerdings soll das Thermometer zum neuen Termin bei minus zwölf Grad auch nur geringfügig höhere Werte anzeigen.

21:27 Uhr

Wieder ein Abwehrspieler: Offenbar nächster positiver Corona-Test beim FC Bayern

Thomas Müller musste nach seinem positiven Corona-Test bei der Klub-WM in Katar mit einem Ambulanzflieger zurück in die Heimat gebracht werden - und wenn die Maßgabe für die Quarantäne nicht absolute Kontaktvermeidung wäre, dann könnte er jetzt Gesellschaft bekommen. Denn wie "Sky" vermeldet, ist nun Benjamin Pavard als vierter Profi des FC Bayern in kurzer Zeit positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Der französische Abwehrspieler muss dem Bericht zufolge für 14 Tage in Quarantäne, verpasst in diesem Fall also das Achtelfinalhinspiel in der Champions League bei Lazio Rom am kommenden Dienstag (21 Uhr im ntv.de-Liveticker). Er soll schon heute beim Training gefehlt haben. Zuvor waren neben Müller auch Leon Goretzka und Javi Martinez positiv getestet worden, das Duo verpasste aufgrund der notwendigen Isolation das Turnier in Katar.

20:58 Uhr

Dortmund erklärt, was nach Roses Verpflichtung mit Terzic passiert

Übergangstrainer Edin Terzic rückt beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund am Saisonende wieder in die zweite Reihe. "Edin wird auch in der kommenden Saison bei uns im Trainerteam bleiben und in seine alte Rolle als Co-Trainer zurückgehen", sagte Sportdirektor Michael Zorc vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim FC Sevilla bei DAZN. Terzic selbst bestätigte dies im Sky-Interview.

Mitte Dezember war der 38-Jährige in Dortmund nach der Entlassung von Lucien Favre eingesprungen, ohne nachhaltig bessere Ergebnisse als sein Vorgänger zu erreichen. Zur neuen Saison wird Marco Rose übernehmen, der derzeit noch den Ligarivalen Borussia Mönchengladbach trainiert.

19:57 Uhr

Spieler körperlich angegangen? Verband ermittelt gegen Drittliga-Schiri

Nach einem kuriosen Ausraster während eines Fußballspiels hat sich ein Referee bei einem Spieler und dessen Verein entschuldigt. Bei dem Match am Dienstag zwischen Ipswich Town und Northampton Town in der 3. Liga hatte Schiedsrichter Darren Drysdale den Ipswich-Profi Alan Judge wütend zur Rede gestellt. Auf Fernsehbildern sah es so aus, als würde der Schiedsrichter den Fußballer körperlich angehen und seine Stirn gegen die Stirn von Judge pressen. Er wurde von anderen Ipswich-Spielern zurückgedrängt. Der Fußballverband FA ermittelt.

Der Schiedsrichter-Verbund PGMOL (Professional Game Match Officials Limited) veröffentlichte eine Entschuldigung Drysdales. "Ich verstehe voll und ganz, dass er für uns Schiedsrichter wichtig ist, die Fassung während des Spiels zu bewahren und sich gegenüber den Spielern immer professionell zu verhalten", sagte der Referee. "Es tut mir leid, dass ich das gestern Abend nicht gemacht habe. Ich kann mich dafür nur bei Alan und bei Ipswich Town entschuldigen." Während der hitzigen, aber torlosen Partie hatte der Schiedsrichter insgesamt fünf Gelbe Karten und eine Rote gezeigt.

19:30 Uhr

Dank Nadal-Pleite: Djokovic erreicht erstes Australian-Open-Ziel

Novak Djokovic hat eines seiner größten Ziele schon vor dem Halbfinale bei den Australian Open erreicht - und dafür musste der Serbe nicht einmal den Tenniscourt betreten. Durch die Viertelfinalniederlage seines Verfolgers Rafael Nadal bei den Australian Open bleibt Djokovic über den 8. März hinaus die Nummer eins der Weltrangliste. Er geht dann in seine 311. Woche als Nummer eins und überholt damit den derzeitigen Rekordhalter Roger Federer (Schweiz/310).

Djokovic hatte die Führung im ATP-Ranking zum ersten Mal am 4. Juli 2011 nach seinem ersten Wimbledonsieg übernommen. Seit dem 3. Februar 2020 steht der 17-malige Grand-Slam-Champion ununterbrochen an der Spitze. Morgen (9.30 Uhr/Eurosport) trifft er im Halbfinale der Australian Open in Melbourne auf den russischen Qualifikanten Aslan Karazew. Noch zwei Siege fehlen Djokovic zum neunten Titel beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres.

18:50 Uhr

Uefa streicht höchsten Nachwuchs-Europapokal ersatzlos

Eine Woche vor dem anvisierten Start hat die Europäische Fußball-Union (Uefa) die Saison in der Youth League abgesagt. Der Kontinentalverband betonte, dass "keine Möglichkeit besteht, den Beginn des Wettbewerbs weiter nach hinten zu verschieben, und dass die Gesundheit und Sicherheit von Nachwuchsspielern die höchstmögliche Priorität genießen muss."

Die erforderlichen Bedingungen für die Aufnahme des internationalen A-Junioren-Wettbewerbs, der am 24. März in seine achte Saison starten sollte, seien "derzeit nicht gegeben". Als deutsche Starter waren die U19-Teams der Champions-League-Starter Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach sowie des 1. FC Köln vorgesehen.

18:23 Uhr

Meister sagt der DTM für ihren Neustart ab

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Rast verzichtet 2021 auf die DTM.

(Foto: imago images/HochZwei)

Die DTM muss bei ihrem Neustart als GT3-Serie auf den amtierenden Meister verzichten. "Das wird leider der Fall sein", sagte der dreimalige Champion Rene Rast bei ran.de: "So sehr ich die DTM mag und so gern ich auch für ein Audi-Kundenteam an den Start gegangen wäre, haben wir gemeinsam beschlossen, dass ich mich 2021 nur auf die Formel E konzentriere." In der Elektro-Rennserie, die mit der anstehenden Saison den Status einer Weltmeisterschaft erhält, sei "der Kalender aufgrund der Corona-Pandemie noch unsicher. Deshalb möchte ich da auf Nummer sicher gehen", erklärte der Mindener.

Mit dem Ende der Saison 2020 und dem werksseitigen Ausstieg von Audi lief auch das Class-One-Reglement in der DTM aus. Im neuen Jahr wird es keine einzigartigen Prototypen mehr geben, stattdessen treten Privat-Rennställe mit günstigeren GT3-Autos an. Die neue Saison soll Mitte Juni im italienischen Monza starten.

17:52 Uhr

Ehemann verbietet Trainerin die Reise zur Weltmeisterschaft

Die Cheftrainerin der iranischen Frauen-Nationalmannschaft im Alpin-Ski, Samira Zargari, durfte ihre Mannschaft zu der Weltmeisterschaft im italienischen Cortina d'Ampezzo nicht begleiten. Der Grund: Ihr Ehemann hatte ihr die Ausreise verboten. Dies bestätigten mehrere iranische Medien und indirekt auch Zargari selbst. Auf ihrer Instagram-Seite wünschte die 37-Jährige ihrem Team trotz ihrer Abwesenheit viel Erfolg.

Der Grund für das Verbot wurde weder in den Medien noch von Zargari selbst angegeben. Im Iran können verheiratete Frauen ohne die notarielle Erlaubnis ihrer Ehemänner keinen Reisepass beantragen. Auch mit Pass kann der Mann die Ausreise entweder verbieten oder den Pass konfiszieren. Einige hauptsächlich weibliche User rieten Zargari, sich "von ihrem Blödmann-Gatten" scheiden zu lassen.

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17:15 Uhr
16:49 Uhr

Vettel verkauft Raritäten seiner Sportwagen-Sammlung

Sebastian Vettel verkauft einige Schmuckstücke aus seiner privaten Auto-Kollektion. Der viermalige Formel-1-Weltmeister bietet über einen renommierten Händler gleich fünf besondere Sportwagen von Ferrari, zwei von Mercedes und einen von BMW an. Eine Sprecherin von Vettel bestätigte den beabsichtigten Verkauf. Einige der Raritäten haben Besonderheiten wie etwa das in die Kopfstützen eingestickte Logo von Vettel und auch schon einen neuen Besitzer.

Die Gründe für den Verkauf durch den Auto-Liebhaber aus Hessen wurden nicht bekannt. Zuvor hatten "speedweek.com" und "Auto, Motor und Sport" darüber berichtet. Vettel hat Ferrari nach sechs Jahren verlassen und fährt in der Formel 1 künftig für das englische Werksteam Aston Martin.

16:35 Uhr

Olympia-Traum der Wasserballer platzt endgültig

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Seit 2008 waren die deutschen Wasserballer nicht mehr bei Olympia.

(Foto: picture alliance / BEAUTIFUL SPORTS/Orangepictures)

Das Olympia-Aus der deutschen Wasserballer ist endgültig besiegelt. Die Mannschaft von Bundestrainer Hagen Stamm verlor in Rotterdam auch ihre vierte Partie beim Qualifikationsturnier für die Sommerspiele in Tokio. Nach Niederlagen gegen die Niederlande, Frankreich und Russland unterlag die deutsche Auswahl mit 7:12 (1:1, 4:4, 1:4, 1:3) auch gegen Rumänien. Letztmals waren deutsche Wasserballer im Jahr 2008 in Peking bei Olympia vertreten. Für Stamm endet nach dem Turnier die Zeit als Bundestrainer.

Die schwierige Vorbereitung und einige Ausfälle konnte die deutsche Mannschaft beim Turnier in den Niederlanden nicht auffangen. Wegen Corona-Gefahren hatte die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes die Teilnahme an einem Vorbereitungsturnier absagen müssen, aufgrund der Reisebeschränkungen fiel ein Test gegen Brasilien aus. Deutschland tritt am Donnerstag zum letzten Gruppenspiel gegen den Olympia-Zweiten Kroatien an.

16:09 Uhr

Lockdown-Ziel erreicht: Zuschauer bei Australian Open wieder erlaubt

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Ab Donnerstag sind die Ränge bei den Australian Open nicht mehr leer.

(Foto: picture alliance/dpa/AAP)

Die Halbfinals und Finals der Australian Open in Melbourne können wieder vor Zuschauern stattfinden. Premierminister Dan Andrews erklärte, dass der fünftägige Lockdown im Bundesstaat Victoria die erwünschte Wirkung erreicht habe und ab 23.59 Uhr (Ortszeit) aufgehoben werde. In der Rod Laver Arena werden pro Session 7477 Zuschauer zugelassen sein, das entspricht rund 50 Prozent der eigentlichen Kapazität. Vor dem Lockdown waren 30.000 Zuschauer täglich auf der Anlage erlaubt gewesen. "Wir freuen uns alle auf vier unglaubliche Tennistage und können es kaum erwarten, die Fans bei den Australian Open wiederzusehen", sagte Turnierdirektor Craig Tiley.

Der erneute Lockdown war am Freitag wegen des Ausbruchs der britischen Corona-Mutation in einem Quarantäne-Hotel am Flughafen von Melbourne verhängt worden. Das Grand-Slam-Turnier galt jedoch als "Arbeitsplatz" und konnte deshalb mit limitiertem Personal auf der Anlage fortgeführt werden. Durch strenge Lockdowns in den vergangenen Monaten hatte Australien die Pandemie gut in den Griff bekommen.

15:43 Uhr

Lauterbach und Flick legen Gesprächstermin fest

Trainer Hansi Flick vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München und Gesundheitsexperte Karl Lauterbach treffen sich nach den jüngsten Diskussionen um die Corona-Politik morgen zu einer Aussprache. Das kündigte Lauterbach im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) an. "Ja, wir werden miteinander sprechen, ganz klar. Das ist schon vereinbart. Wir werden ein erstes Gespräch schon morgen führen", sagte Lauterbach.

Flick hatte mit Aussagen über die Corona-Politik für Aufsehen gesorgt und den Fußball-Kritiker Lauterbach unter anderem als "sogenannten Experten" bezeichnet. Daraufhin hatte der SPD-Politiker vorgeschlagen, Flick möge "seine Argumente vortragen". Flick zeigte sich einsichtig und bot ein Gespräch an.

15:19 Uhr

Hummels hat sich während WM 2014 "tagtäglich gefetzt"

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In Rio wurde beim DFB-Team auch hin und wieder gestritten.

(Foto: imago/Ulmer/Teamfoto)

Fußball-Weltmeister Mats Hummels sieht offene Kritik unter Teamkollegen als Voraussetzung für sportlichen Erfolg. "Du musst Leuten auf den Schlips treten, wenn du Erfolg haben willst. So eine Leistungskultur entsteht nicht, wenn du 20 Bros in einer Mannschaft hast", sagte der Abwehrspieler von Borussia Dortmund im Interview mit "Spox" und DAZN.

Auch auf dem Weg zum WM-Titel in Brasilien habe nicht immer nur gute Laune bei der Nationalmannschaft geherrscht. "Ich habe mich 2014 tagtäglich fast gefetzt. Teils auch mit Leuten, mit denen ich mich mittlerweile super verstehe, weil wir alle wissen, dass wir das alles getan haben, damit wir erfolgreich sind", sagt der 32-Jährige. Tabus dürfe es daher nicht geben. "Wenn dabei mal ein, zwei persönliche Beziehungen auf der Strecke bleiben: so sei es", sagte Hummels. Dennoch müsse man aufpassen, dass man "nicht zu sehr aneckt".

14:36 Uhr

Eberls Wutrede: "Irgendwelche Dumpfbacken verbreiten Lügen"

Borussia Mönchengladbach erlebt mit Coach Marco Rose eine erfolgreiche Zeit - dennoch wechselt der Trainer nach Dortmund. Sportdirektor Max Eberl räumt nach der Verkündung mit "Mär" und "Lügen" auf, die sich um das Thema ranken - und wird dabei emotional und deutlich.

13:14 Uhr

"Jungs heißmachen": Fährmann freut sich auf "schwieriges Derby"

Schalkes Torwart Ralf Fährmann. Foto: Annegret Hilse/Pool via REUTERS/dpa

Ralf Fährmann hat im Derby was vor.

(Foto: Annegret Hilse/Pool via REUTERS/dpa)

Für Torhüter Ralf Fährmann vom Tabellenletzten FC Schalke 04 könnte ein Sieg im Derby gegen Borussia Dortmund eine wichtige Initialzündung im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga werden. "Gerade weil das Derby von so vielen Emotionen geprägt ist, kann ein Sieg dort einen höheren Stellenwert bekommen als ein normaler Sieg", sagte Fährmann in einer digitalen Medienrunde über die Partie am Samstag (18.30 Uhr/Sky). "Wir müssen dringend punkten, punkten, punkten. Und ein Sieg wäre ein super Einstieg in eine kleine Serie."

Aufgrund "der ganzen Vorzeichen und Geschichten" werde es jedoch "ein schwieriges Derby. Aber ich werde versuchen, es so gut wie möglich zu genießen. Ich habe auch schon ein paar Sachen für die Mannschaft gemacht und habe ein paar Videos in den Chat geschickt, um die Jungs heißzumachen, damit wir hoffentlich ein geiles Derby liefern." Völlig unbelastet sei das Team allerdings nicht von den Diskussionen im Umfeld in den vergangenen Wochen, gestand der Routinier. "Es wird viel geschrieben rund um diesen Verein. Das bekommst du als Spieler natürlich mit", sagte er.

12:24 Uhr

Sportdirektor verlässt Eintracht Frankfurt zum Saisonende

Eintracht Frankfurt und Sportdirektor Bruno Hübner trennen sich zum Saisonende. Der bis Juni gültige Vertrag mit dem 60-Jährigen wird nicht verlängert, wie die Hessen mitteilten. "Für den Club ist sicher eine Veränderung auf dieser Position nach so langer Zeit sinnvoll. In den vergangenen Monaten hat sich immer mehr herauskristallisiert, dass dies für beide Seiten die beste und richtige Lösung ist", sagte Hübner in der vom Verein veröffentlichten Mitteilung.

"Es macht mich stolz, dass ich hier ein Teil sein durfte. Vor allem die fantastischen Fans und die tolle Atmosphäre werden mir immer in Erinnerung bleiben. In jeder Phase konnten wir uns auf sie verlassen", sagte Hübner. Wie der Verein auf der Position des Sportdirektors ab Sommer plant, blieb offen. In Hübners Amtszeit fielen seit 2011 unter anderem der DFB-Pokalsieg 2018 sowie der Einzug ins Europa-League-Halbfinale 2019.

11:30 Uhr

"Zusammenarbeit unmöglich": VfB-Zirkus wird immer schlimmer

Im Machtkampf des VfB Stuttgart hat nun auch der zweite Vizepräsident Bernd Gaiser seinen Rücktritt erklärt. Der 59-Jährige legte seine Mandate als Mitglied des Präsidiums sowie des Aufsichtsrats nieder, wie der Fußball-Bundesligist mitteilte. Als Grund nannte er unter anderem unüberbrückbare Differenzen mit Präsident Claus Vogt. "Eine konstruktive Zusammenarbeit im Präsidium ist leider nicht möglich. Die Werte von Claus Vogt entsprechen nicht meinen Werten", sagte Gaiser.

Zuvor war bereits der andere Vizepräsident Rainer Mutschler zurückgetreten und hatte ähnliche Gründe angegeben. Somit bleibt Vogt vorerst als einziges Präsidiumsmitglied übrig. Gaiser betonte, dass sein Rückzug nichts mit der Datenaffäre beim VfB zu tun habe. Er habe die Untersuchung dazu "weder beeinträchtigt, noch verzögert, noch war ich in irgendeiner Form in diese Vorgänge eingebunden", sagte er. Beim VfB sollen von 2016 bis 2018 etliche Mitgliederdaten an Dritte weitergegeben worden sein.

10:44 Uhr

"Wir sind auf eurer Seite": Profis ermuntern zum Coming-out

Mit einer öffentlichen Solidaritätsaktion haben mehr als 800 Fußballer und Fußballerinnen in Deutschland homosexuellen Spielern Unterstützung zugesichert und zum Coming-out ermuntert. "Wir werden euch unterstützen und ermutigen und, falls notwendig, auch gegen Anfeindungen verteidigen. Denn ihr tut das Richtige, und wir sind auf eurer Seite", heißt es in dem emotionalen Appell, den das Magazin "11 Freunde" in seiner jüngsten Ausgabe veröffentlicht.

"Auch im Jahr 2021 gibt es keinen einzigen offen homosexuellen Fußballer in den deutschen Profiligen der Männer", heißt es in der gemeinsamen Erklärung. "Die Angst, nach einem Coming-out angefeindet und ausgegrenzt zu werden und die Karriere als Profifußballer zu gefährden, ist offenbar immer noch so groß, dass schwule Fußballer glauben, ihre Sexualität verstecken zu müssen."

Max Kruse, Angreifer von Union Berlin, versicherte: "Wenn sich einer meiner Kollegen outen würde, würde ich ihn vor den Idioten draußen schützen."

09:49 Uhr

Australian-Open-Titelverteidigerin: Schreckensnachricht nach früher Pleite

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Sofia Kenin muss länger pausieren.

(Foto: AP)

Titelverteidigerin Sofia Kenin musste sich nach ihrem überraschend frühen Aus bei den Australian Open in Melbourne den Blinddarm entfernen lassen. Sie habe wegen Bauchschmerzen den Turnierarzt aufgesucht, teilte die amerikanische Tennisspielerin in den sozialen Netzwerken mit. Es sei eine akute Blinddarm-Entzündung diagnostiziert worden, sie sei am Montag operiert worden. Sie werde nun für einige Wochen keine Turniere spielen, teilte Kenin mit.

Die Weltranglisten-Vierte war als Vorjahressiegerin bereits in der zweiten Runde an der Estin Kaia Kanepi gescheitert. Kurz darauf verlor sie auch bei der Phillip Island Trophy in Melbourne völlig überraschend.

08:38 Uhr

Glatter Durchmarsch: Medwedew bleibt unschlagbar

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Daniil Medwedew hat einen Lauf.

(Foto: imago images/Icon SMI)

Der Weltranglisten-Vierte und ATP-Finals-Champion Daniil Medwedew steht nach einem Sieg gegen seinen russischen Landsmann Andrej Rubljow im Halbfinale der Australian Open. Der 25-Jährige ließ seinem zwei Jahre jüngeren Gegner keine Chance und gewann gegen den sichtbar von der Hitze geplagten Ranglisten-Achten nach 2:05 Stunden 7:5, 6:3, 6:2. Für Medwedew war es der 19. Sieg in Serie und der elfte Erfolg nacheinander gegen einen Spieler aus den Top Ten. Ende des vergangenen Jahres hatte er das Masters-1000-Event in Paris und die ATP Finals in London gewonnen. Zu Beginn dieser Saison holte er mit Rubljow den ATP Cup und entschied alle seine vier Einzel für sich.

07:25 Uhr

McLaren lässt neuen Boliden mit Mercedes-Power los

Aufregung und Anspannung steigen, die Formel-1-Saison nimmt langsam aber sicher gestalt an: Einen Tag nach der Präsentation lässt McLaren als erstes Team seinen Boliden auf die Strecke. Im regnerischen Silverstone dreht der neu motorisierte Rennwagen erste spritzige Runden.

06:12 Uhr

"Außergewöhnlicher Job": Im Triumph denkt Mbappé an Tuchel

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Kylian Mbappé fühlt sich in der Tradition von Thomas Tuchel.

(Foto: REUTERS)

Kylian Mbappé hat nach seiner Hattrick-Gala beim 4:1 von Paris Saint-Germain gegen den FC Barcelona auch Ex-Trainer Thomas Tuchel als Grund für den Erfolg benannt. "Das ist eine Frage von Kontinuität", sagte der 22 Jahre alte französische Fußball-Weltmeister. "Der Trainer (Mauricio Pochettino) hat einen großartigen Job gemacht, seit er dazugekommen ist. Aber er hat die Arbeit von Tuchel fortgesetzt, der einen außergewöhnlichen Job angefangen hat mit dem Finale", sagte Mbappé.

Unter Tuchel, der im Dezember beurlaubt wurde und inzwischen für den FC Chelsea arbeitet, war Paris in der vergangenen Champions-League-Saison bis ins Finale gegen den FC Bayern gekommen.