Mittwoch, 17. Juni 2020Der Sport-Tag

23:05 Uhr

Leverkusen will "um Titel mitspielen" bei Europa-League-Turnier in NRW

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Ist Kai Havertz im August noch Teil der Mannschaft von Bayer Leverkusen?

(Foto: Maik Hoelter/Team2sportphoto/Poo)

Die Verantwortlichen des Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen haben die Vergabe des Final-Turniers in der Europa League nach Nordrhein-Westfalen erfreut aufgenommen und wollen nun erst recht um den Titel mitspielen. "Aus Sicht von Bayer 04 freuen wir uns natürlich, dass die Europa League im August fortgesetzt wird, und dass die Spiele in unserer Nachbarschaft in Nordrhein-Westfalen stattfinden", sagte Geschäftsführer Fernando Carro, der als Mitglied im Uefa Club Competitions Committee an der Beschlussvorlage zur Fortsetzung des Europacups mitgearbeitet hat. "Es ist schade, dass auch diese Spiele aller Voraussicht nach ohne Zuschauer im Stadion ausgetragen werden müssen, dennoch wollen wir unbedingt die Chance nutzen, in diesem bedeutenden Wettbewerb um den Titel mitspielen zu können", meinte Carro. Sportdirektor Simon Rolfes sagte: "Wir sind am 4. Juli beim Endspiel in Berlin dabei. Uns im August im Achtelfinale gegen die Glasgow Rangers durchzusetzen und anschließend auch noch den Weg zum Finalort Köln in Angriff zu nehmen, ist ein reizvolles, ein tolles Ziel." Bayer hat nach dem 3:1 im Achtelfinal-Hinspiel bei den Glasgow Rangers beste Chancen auf das Viertelfinale.

22:38 Uhr

Pokalfinale ohne Zuschauer: Berliner Senat lehnt DFB-Antrag ab

Das DFB-Pokalfinale zwischen Bayer Leverkusen und Meister FC Bayern München am 4. Juli findet ohne Zuschauer statt. Diese Entscheidung teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Mittwoch mit. "Die Auswirkungen der Corona-Pandemie lassen keine andere Entscheidung zu, auch nach eingehender Prüfung verschiedener Optionen", hieß es am Abend auf der Verbandshomepage. Der DFB hatte beim Berliner Senat zuletzt beantragt, je Club 5000 Anhänger zum Finale im Olympiastadion zulassen zu können. "Dieser Antrag musste negativ beschieden werden, da dafür die gesetzliche Grundlage fehlt. Die aktuelle Verfügungslage in Berlin besagt, dass bis zum 30. August 2020 in der Hauptstadt Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen untersagt sind", hieß es dazu nun. Das Zuschauerkonzept auch für weniger Menschen sei "einstimmig verworfen" worden, teilte der DFB mit. Am Dienstagabend hatte Präsident Fritz Keller noch angedeutet, 1000 Zuschauer beim Endspiel seien nicht ausgeschlossen. Die restlichen Spiele der Bundesliga finden nach der zweimonatigen Corona-Pause derzeit auch ohne Zuschauer statt.

21:59 Uhr

Rassistischer Vandalismus gegen Statue von Tennis-Legende Arthur Ashe

Eine Statue des afroamerikanischen Tennisidols Arthur Ashe in dessen Geburtsstadt Richmond/Virginia ist am Mittwoch mutwillig beschädigt worden. Fotos belegten, dass der Sockel der Statue zunächst mit den Worten "White Lives Matter" und "WLM" besprüht worden war, anschließend wurden diese mit den Buchstaben "BLM" für "Black Lives Matter" übersprüht. Laut der Zeitung Richmond Times-Dispatch machten sich freiwillige Helfer sogleich daran, die Statue zu reinigen. Die Polizei ermittelt. Der 1993 an den Folgen von Aids verstorbene Ashe gewann als erster Schwarzer die Grand-Slam-Turniere Wimbledon und US Open. Sein Denkmal wurde 1996 auch eingeweiht, um ein Gegengewicht zu der Reihe von Statuen an der Memorial Avenue in Richmond zu schaffen, die den Konföderierten-Anführern gewidmet sind. Denkmäler zu Ehren von Robert E. Lee, Stonewall Jackson und Jefferson Davis wurden während der landesweiten Proteste in den letzten Wochen besprüht oder umgestoßen.

21:34 Uhr

Ball im Toll, kein Signal: Hawk-Eye versagt bei Premier-League-Restart

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(Foto: imago images/PA Images)

Vor dem Restart der Premier League haben die Fußballprofis von Aston Villa und Sheffield United gleich zwei Zeichen gesetzt. Kurz vor dem Anstoß des ersten Spiels in Englands höchster Spielklasse seit 100 Tagen, das am Mittwochabend 0:0 endete, gedachten sämtliche Akteure nicht nur in einer Schweigeminute der Todesopfer des Coronavirus, sondern gingen auch symbolisch auf die Knie und protestierten damit gegen Rassenungerechtigkeit in den USA.

Für reichlich Aufregung sorgte beim ansonsten unspektakulären Spiel, dass die Torlinien-Technologie versagte. In der ersten Halbzeit hatte Villa-Keeper Örjan Nyland, früher bei Ingolstadt, mit dem Ball in der Hand die eigene Torlinie klar überquert, das "Hawk-Eye" sendete aber kein Signal an den Schiedsrichter, so dass der fällige Treffer für Sheffield ausblieb. Die Betreiber des "Falkenauges" bestätigten das Versagen und entschuldigten sich via Twitter "bei der Premier League, Sheffield United und jedem von diesem Vorfall Betroffenen".

20:56 Uhr

Video: "Wie Klassenfahrt" - Basketball-Profi gewährt Blick in Quarantäne-Hotel

Für Basketball-Profi Paul Zipser vom FC Bayern fühlt es sich an "wie Klassenfahrt": Abgeschottet in einem Münchener Hotel und ohne Kontakt zur Außenwelt wird innerhalb von drei Wochen der deutsche Meister ermittelt. Zipser lässt ntv am skurrilen Alltag im Quarantäne-Hotel teilhaben.

20:13 Uhr

BVB ohne Götze, Akanji und Reyna - aber kein Corona-Verdacht

Borussia Dortmund muss im Spiel gegen den FSV Mainz 05 (20.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) auf Jungstar Giovanni Reyna verzichten. Der Fußball-Bundesligist dementierte Meldungen, wonach der 17 Jahre alte US-Amerikaner aufgrund eines Corona-Verdachts im Aufgebot fehlt. "Es gab bei keinem unserer Spieler einen Corona-Verdacht. Zu keinem Zeitpunkt. Alle Tests waren negativ", erklärte ein Vereinssprecher kurz vor dem Anpfiff. Demnach fehlt Reyna aufgrund eines bakteriellen Infekts. Darüber hinaus fehlen Mario Götze und Manuel Akanji im Aufgebot. Der Mittelfeldspieler hatte aufgrund der Geburt seines Sohnes Rome durch einen Krankenhaus-Besuch die von der DFL angeordnete häusliche Quarantäne verletzt und bereits gegen Hertha und Düsseldorf gefehlt. Abwehrspieler Akanji klagt über muskuläre Probleme in der Wade.

19:47 Uhr

French Open finden statt - und werden verlegt

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Alexander Zverev greift im September wohl wieder auf Sand in Paris an.

(Foto: imago images/Pixsell)

Einen Tag nach den US Open sind auch die diesjährigen French Open bestätigt. Wie der Tennisweltverband ITF sowie die Profitouren ATP und WTA mitteilten, wird der Höhepunkt der Sandplatzsaison in Paris bereits zum zweiten Mal und diesmal um eine weitere Woche verschoben, gespielt werden soll in Roland Garros nun vom 27. September bis zum 11. Oktober. Üblicherweise beginnt das zweite Grand-Slam-Turnier Ende Mai. Ob die French Open vor Zuschauern stattfinden, ist allerdings weiter offen. In Absprache mit der Regierung würden "alle Optionen in Betracht gezogen", hieß es in einem Statement des französischen Verbandes (FFT). Dessen Präsident Bernard Giudicelli schloss eine Austragung ohne Zuschauer allerdings "absolut" aus.

Die Herren sollen laut des überarbeiteten provisorischen Kalenders am 14. August mit dem Hartplatzturnier in Washington nach gut fünfmonatiger Corona-Unterbrechung auf den Court zurückkehren, die Frauen greifen bereits ab dem 3. August beim WTA-Turnier in Palermo/Italien zum Schläger.

19:16 Uhr

"Mäuschen" Seeler darf nach Hüftbruch das Krankenhaus verlassen

Fußball-Idol Uwe Seeler darf nach seinem Hüftbruch laut Medienberichten zum Wochenende das Krankenhaus wieder verlassen. Der 83-Jährige hatte sich im Mai bei einem Sturz in seinem Hause in Norderstedt bei Hamburg so schwer verletzt, dass er in eine Klinik gebracht worden war. Dort war die Legende des Hamburger SV und Ehrenspielführer der Nationalmannschaft operiert worden. "Das Mäuschen wird am Wochenende endlich nach Hause kommen. Das ist eine großartige Nachricht", zitierte "bild.de" Seelers Frau Ilka. "mopo.de" hatte bereits am Montag berichtet, dass Seeler am Freitag nach Hause kommen darf. In einem Gespräch mit der "Hamburger Morgenpost" hatte der einstige Torjäger vor einer Woche gesagt: "Meine neue Hüfte schießt von allein."

18:16 Uhr

Werner dürfte für Chelsea nicht gegen Bayern spielen

Bei der Fortsetzung der Champions League und Europa League im August dürfen die Klubs keine im Sommer neu verpflichteten Spieler einsetzen. Das beschloss das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union Uefa bei seiner Sitzung in Nyon. Konkret bedeutet dies, dass zum Beispiel der FC Bayern München in der K.o.-Runde der Königsklasse den vom FC Schalke 04 verpflichteten Torwart Alexander Nübel nicht einsetzen darf. Auch Leroy Sané wäre im Falle eines Transfers von Manchester City nicht für die Münchner in der Champions League spielberechtigt, sehr wohl aber für die Citizens. Timo Werner dürfte, sofern er von RB Leipzig zum FC Chelsea wechseln sollte, nicht für die Blues im noch ausstehenden Achtelfinal-Rückspiel gegen die Bayern mitwirken. Die Vereine dürfen allerdings drei Spieler zu ihrer Liste von 25 Akteuren hinzufügen, die sie vor Beginn der K.o.-Phase zu Jahresbeginn melden mussten. Diese Profis müssen aber schon in der Spielzeit 2019/20 für den Klub aktiv gewesen sein.

16:23 Uhr

Bologna verlängert mit krebskrankem Trainer Mihajlovic

Der italienische Serie-A-Klub FC Bologna hat den Vertrag mit seinem an Leukämie erkrankten Trainer Sinisa Mihajlovic bis Juni 2023 verlängert. Der Serbe ist seit Januar 2019 Coach des norditalienischen Fußballklubs. Nach der Bekanntgabe seiner Erkrankung im Juli 2019 hatte sich der frühere Nationalspieler von Jugoslawien und Serbien-Montenegro im Herbst 2019 einer Knochenmark-Transplantation unterzogen. Inzwischen hat sich sein Gesundheitszustand wesentlich verbessert.

15:09 Uhr

"Anzeigen aus dem ganzen Bundesgebiet" gegen zwei Bayern-Profis

Wegen eines vermeintlichen Verstoßes gegen die Kontaktbeschränkungen sind bei der Staatsanwaltschaft München I zahlreiche Anzeigen gegen zwei Spieler des alten und neuen Fußballmeisters Bayern München eingegangen. "Wir haben aus dem ganzen Bundesgebiet Anzeigen erhalten", bestätigte Hans Kornprobst, der Leiter der Behörde. Jedoch seien alle Verfahren eingestellt worden. "Das erfüllt auf jeden Fall keinen Straftatbestand", sagte Kornprobst.

Bei den zahlreichen Anzeigen sei es um ein "Trainingsfoto" gegangen, "bei dem sich zwei Spieler relativ nahe gekommen sind". Ein Spieler sei dabei auf den Rücken des anderen gesprungen. Kornprobst stellte klar, dass diese Aktion kein Nachspiel haben werde. Ein Verstoß gegen Abstandsregeln sei keine Straftat, sondern in der Regel eine Ordnungswidrigkeit. Zudem sei es im Fußballtraining normal, dass der Abstand nicht eingehalten werden könnte.

14:30 Uhr

"Singt weiter": Union Berlin feiert Klassenerhalt-Party mit Fans

Urs Fischer stellte sein Weinglas auf den Asphalt, dann drehte sich der Trainer von Union Berlin zu den feiernden Fans und spielte den Animateur. "Singt weiter! Singt weiter!", rief der Schweizer zu "Fischer"-Sprechchören einiger Union-Anhänger, die sich nach dem Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga mit Abstand am Parkplatz des Stadions An der Alten Försterei versammelt hatten. Grund zum Feiern hatten Fischer, die Spieler und Anhänger der Köpenicker genug. Durch das 1:0 (1:0) gegen den SC Paderborn ist Union nach dem 32. Spieltag vorzeitig gerettet. "Wenn du es geschafft hast und über die Ziellinie gegangen bist, ist das einfach ein tolles Gefühl", sagte Fischer: "Wir haben sehr hart dafür gearbeitet und eine tolle Saison gespielt."

Nach der Pressekonferenz "dankte" ihm die Mannschaft mit einer Bierdusche, Fans zündeten Feuerwerkskörper. Das Zusammentreffen an der Ausfahrt des Parkplatzes war mit Blick auf die strengen Hygienevorschriften der Deutschen Fußball Liga (DFL) allerdings teilweise fragwürdig. "Es waren keine Dinge dabei, die ausgeartet sind", sagte Manager Oliver Ruhnert: "Das meiste war mit Abstand. Wenn überhaupt war die Thematik sehr, sehr kurzzeitig. Ich denke, dass es kein großes Thema werden wird."

13:23 Uhr

"Hat mir zugesetzt": Magath "war froh, als sich Schalke von mir getrennt hat"

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Felix Magath auf Schalke.

(Foto: dpa)

Felix Magath war in seiner Zeit als Fußball-Trainer nach eigenen Worten "wahrscheinlich" einmal "am Rande einer Depression". Im Frühjahr 2011 habe er ein halbes Jahr beim FC Schalke 04 hinter sich gehabt, in dem er ständig öffentlich kritisiert worden sei, sagte der 66-Jährige dem Magazin "Bunte". Zudem habe er schlechte Resultate alleine verantworten müssen.

"Das hat mir stark zugesetzt - das muss ich heute gestehen. Am Ende war ich froh, als sich der Verein von mir getrennt hat. Bei einem damals besseren Verständnis hätte ich wahrscheinlich mit psychologischer Betreuung die Situation anders verarbeiten können", sagte Magath im Rückblick. Er sei morgens aufgewacht und habe gedacht: "Heute stehst du nicht auf und bleibst liegen. Mir war alles einfach zu viel. Damals habe ich einen tiefen Abgrund gesehen und um ein Haar wäre ich hineingefallen. Rückblickend muss ich sagen: Das war knapp. Ich bin überzeugt, dass mich einzig meine Familie davor bewahrt hat, krank zu werden."

12:06 Uhr

Von PSG: FC Bayern soll ersten Neuzugang fix gemacht haben

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(Foto: imago images/PanoramiC)

Bayern München hat offenbar den ersten Transfer für die neue Saison perfekt gemacht: Der deutsche Fußball-Rekordmeister verpflichtete nach Berichten verschiedener Medien den 18 Jahre alten Defensivspieler Tanguy Kouassi vom französischen Topklub Paris St. Germain. Kouassi ist ablösefrei und soll bei den Bayern einen Fünfjahresvertrag unterschreiben. Kouassi absolvierte in dieser Saison für das Team von Trainer Thomas Tuchel sechs Spiele. Der französische Junioren-Nationalspieler, der als eines der größten Talente des Landes gilt, erzielte dabei zwei Treffer.

Die Bayern planen weiter den Transfer eines Stars: Als Favorit gilt nach wie vor Leroy Sane von Manchester City. Seit Wochen heißt es, dass der Vollzug kurz bevor stehe. Auch der Leverkusener Kai Havertz soll weiter auf der Wunschliste der Münchner stehen.

11:01 Uhr

Es gibt neue Rekord-Meister beim Rekordmeister

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Was gibts denn da schon wieder zu meckern?

(Foto: picture alliance/dpa)

David Alaba und Thomas Müller haben als Rekord-Meister mit Legende Franck Ribery gleichgezogen: Die beiden Profis von Bayern München haben nun ebenso wie der Franzose mit dem deutschen Fußball-Rekordmeister neunmal die Meisterschaft gewonnen. "Willkommen im Klub. Rekord-Champions! Aber nun ist es genug, Jungs. Keiner braucht zehn Bundesligatitel", twitterte Ribery und versah seine Botschaft mit einem Smiley. Der 37-Jährige spielt beim AC Florenz.

Achtmal deutscher Meister mit den Bayern wurden: Oliver Kahn, Mehmet Scholl, Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer, Jerome Boateng, Javi Martinez und Arjen Robben. Torjäger Robert Lewandowski feierte auch achtmal den nationalen Titel, allerdings zweimal davon im Trikot von Borussia Dortmund.

08:59 Uhr

Schalkes Lage ist "höchst anspruchsvoll"

Nach Auskunft von Sportvorstand Jochen Schneider hat sich die wirtschaftliche Lage des FC Schalke 04 inzwischen stabilisiert. "Sie ist höchst anspruchsvoll, aber nicht mehr existenzbedrohend, da wir dank der hervorragenden Arbeit der DFL den Spielbetrieb wieder aufnehmen konnten", sagte der 49-Jährige der "Sport Bild". Zudem habe man Maßnahmen ergriffen, die von allen Beteiligten mitgetragen worden seien. Vertragsgespräche fänden nun unter neuen Voraussetzungen statt.

Über die auslaufenden Vereinbarungen mit Daniel Caligiuri und Benjamin Stambouli sagte Schneider: "Wir müssen nunmehr mit aller Sorgfalt prüfen, ob wir jeweils einen Kompromiss erzielen können, der für beide Seiten tragbar ist. Das ist die Realität, und dieser dürfen und können wir uns auch auf Schalke nicht verschließen."

07:55 Uhr

Erstes Rennen, gleich historisch: Sebastian Vettels Formel-1-Debüt

 

07:20 Uhr

Von wegen Meisterschaft: Jürgen Klopp freut sich am meisten auf ...

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Jürgen Klopp freut sich, endlich wieder mit Fans jubeln zu dürfen - irgendwann.

(Foto: picture alliance / dpa)

Den Moment, in der der FC Liverpool die ersten englische Meisterschaft seit 30 Jahren eintütet? Nö, das kommt erst an zweiter Stelle unter den Vorfreude-Momenten von Liverpool-Coach Jürgen Klopp. Auf die Rückkehr der Fans freut sich Klopp besonders. "Es wird einen Moment geben, wenn der ganze 400-Millionen-Menschen-Chor 'You'll never walk alone' singen wird. Und das ist der Moment, auf den wir alle warten."

Liverpool selbst wird erst am Sonntag beim Stadtrivalen FC Everton (20 Uhr) den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Am Mittwoch treffen im ersten Spiel seit der Zwangspause Aston Villa und Sheffield United (19 Uhr) aufeinander.

06:33 Uhr

"Kein Mitleid": Basler schimpft auf den FCK

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Mario Basler trug mehrere Jahre das Trikot des gescheiterten 1. FC Kaiserslautern.

Ex-Profi Mario Basler hat dem hoch verschuldeten 1. FC Kaiserslautern eine jahrelange Misswirtschaft vorgeworfen und den Fußball-Drittligisten für den geplanten Gang in die Insolvenz heftig kritisiert. "Man hat beim FCK die letzten Jahre alles für die Insolvenz getan. Ständig gab es neue Vorstände von außerhalb, die große Versprechungen gemacht, davon aber nichts eingehalten haben. Es herrscht das pure Chaos", sagte Basler der "Bild"-Zeitung.

"Der FCK hat sich selbst zerstört, da darf man kein Mitleid mehr haben." Der Verein hatte am Montag beim Amtsgericht Kaiserslautern einen Antrag auf Eigeninsolvenz gestellt. Dadurch will sich der viermalige deutsche Meister finanziell sanieren.

Nach Ansicht von Basler, der von 1987 bis 1989 und 1999 bis 2003 für die Roten Teufel spielte, sind die Fans die großen Verlierer. "Die Fans tun mir am meisten leid. Sie sterben für den Verein und werden nur verarscht", sagte Basler.

05:59 Uhr

DFB ist dafür: Steigt das Pokalfinale vor Zuschauern?

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So wird es beim Pokalfinale in diesem Jahr keinesfalls aussehen.

(Foto: imago sportfotodienst)

DFB-Präsident Fritz Keller hat ein Pokalfinale mit Zuschauern nicht gänzlich ausgeschlossen. "Der Boss ist der Gesetzgeber", sagte Keller am späten Dienstagabend in der ARD. "Der Senat ist dafür zuständig. In Berlin sind Veranstaltungen bis 1000 Personen erlaubt. Wenn der Senat sagt, ja, wir können das, dann gehen wir auf 1000." Es habe dazu bereits Gespräche gegeben am Montag und Dienstag. Da habe es die klare Ansage gegeben, dass es "keine Sonderstellung für den Fußball gibt und das finde ich auch in Ordnung.