Mittwoch, 20. Januar 2021Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau und Tobias Nordmann
21:48 Uhr

Nur noch knapper Rückstand: Herrmann segelt furios zur Sensation

Segler Boris Herrmann sorgt bei der Vendee Globe weiter für Furore. Der 39-Jährige rückte am Mittwoch auf den zweiten Gesamtrang vor. Der Rückstand des Hamburgers auf den französischen Spitzenreiter Charlie Dalin bei der Regatta rund um die Welt betrug nach 73 Tagen lediglich 114 Seemeilen (211 km). Die beiden Skipper haben allerdings einen anderen Kurs gewählt als der Franzose Louis Burton auf Rang vier, der weiter westlich im Atlantik unterwegs ist und auf Karte visuell an der Spitze des Feldes liegt. Etwa 4300 Kilometer trennten den Führenden am Abend noch vom Ziel in Les Sables-d'Olonne, wo die neunte Auflage der Regatta am 8. November auch begonnen hatte.

21:17 Uhr

Gündogan trifft, sechster Liga-Sieg für Man City in Serie

Auch dank eines Treffers von Ilkay Gündogan hat Manchester City seine Siegesserie in der Premier League fortgesetzt. Das Team von Josep Guardiola setzte sich in einem Nachholspiel mit 2:0 (0:0) gegen Aston Villa durch und feierte seinen sechsten Ligaerfolg nacheinander. Dabei konnte City erst spät die Gegenwehr des Teams aus Birmingham brechen: Bernardo Silva erzielte in der 78. Minute die Führung, der deutsche Nationalspieler Gündogan verwandelte in der Schlussminute einen Handelfmeter. Guardiolas Trainerkollege Dean Smith von Aston Villa wurde mit Rot des Spielfeldrandes verwiesen. Durch den Sieg zog City am bisherigen Tabellenführer Leicester City vorbei, der ein Spiel mehr absolviert hat. Am späteren Abend hatte Manchesters Stadtrivale United noch die Chance, mit einem Sieg beim FC Fulham den ersten Platz zu übernehmen.

20:36 Uhr

Arsenal löst nächsten Vertrag auf: Nach Özil geht auch Sokratis

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Sokratis sucht einen neuen Klub. Interesse?

(Foto: imago/DeFodi)

Der FC Arsenal hat den Vertrag mit Sokratis Papastathopoulos in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst. Das gebe ihm "die Freiheit, mit anderen Klubs einen Vertrag auszuhandeln und so schnell wie möglich wieder zu spielen", teilte der Verein mit. Abwehrspieler Sokratis war im Sommer 2018 von Borussia Dortmund zu den Gunners gewechselt und absolvierte nach Angaben von Arsenal 69 Spiele für den Klub. In der Vorsaison gewann der griechische Abwehrspieler mit Arsenal den FA Cup. Im Endspiel gegen den FC Chelsea (2:1) wurde er Minuten vor dem Abpfiff eingewechselt. In der laufenden Spielzeit plante Coach Mikel Arteta aber nicht mehr mit Sokratis. Wie Mesut Özil wurde er weder für die Premier League noch für die Europa League registriert. Özil, dessen Vertrag ebenfalls aufgelöst wurde, steht vor einem Wechsel zu Fenerbahce Istanbul.

19:43 Uhr

"Nicht tolerierbar": Zorc zählt BVB-Stars knallhart an

Sportdirektor Michael Zorc hat harte Kritik an den Profis von Borussia Dortmund geübt. "Unsere Herausforderung ist es, uns für die Champions League zu qualifizieren. Wir sollten uns also keine Luftschlösser bauen in Richtung Titel, von dem wir ohnehin nie gesprochen haben, sondern unsere wichtigen Hausaufgaben erledigen", sagte Zorc nach dem 1:2 bei Bayer Leverkusen den "Ruhr Nachrichten". Der Fokus müsse drauf gerichtet sein, den Angriff direkter Konkurrenten wie Wolfsburg oder Mönchengladbach abzuwehren. "Und das müssen wir am Freitagabend in Gladbach unbedingt zeigen", sagte Zorc. Für die wieder aufkommende Diskussion über die Mentalität seiner Spieler hat er absolut Verständnis. "Es liegt ja am Auftreten der Mannschaft, dass es diese Debatte immer wieder gibt", sagte er: "Solch eine Körpersprache wie über weite Strecken der ersten Hälfte am Dienstagabend ist nicht tolerierbar. Ich würde mir wünschen, dass wir es mal über ein ganzes Spiel schaffen, nicht in alte Verhaltensmuster zu fallen."

19:19 Uhr

Premier League testet zusätzliche Wechsel bei Kopfverletzungen

Die Premier League will testweise zwei weitere Wechselmöglichkeiten für Fälle von Kopfverletzungen während eines Fußballspiels einführen. Darauf einigten sich die Vereine. Demnach dürfen die Mannschaften zusätzlich zu den bisherigen drei noch zwei weitere Spielerwechsel durchführen, wenn Spieler wegen einer Gehirnerschütterung oder des Verdachts darauf das Spielfeld verlassen müssen. Die Testphase soll in der kommenden Woche beginnen. Zuvor muss sich die Premier League mit dem Weltverband Fifa und den Fußball-Regelhütern der IFAB darüber einig werden, wie mit den privaten medizinischen Daten der Spieler umgegangen wird.

18:44 Uhr

Quarterback-Legende Rivers macht Schluss

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Der letzte Wurf.

(Foto: AP)

Quarterback-Veteran Philip Rivers beendet nach 17 Jahren seine Karriere in der NFL. "Es ist der richtige Zeitpunkt, und es fühlt sich gut an. Ich danke dem Herrn, dass ich meinen Traum von einer NFL-Laufbahn leben durfte", sagte der 39-Jährige zum Abschied von den Indianapolis Colts, mit denen er eine Woche zuvor in der ersten Play-off-Runde gescheitert war. Er bedankte sich bei den Schiedsrichtern, seinen Coaches, allen Fans, Mitspielern und sämtlichen Gegnern - sogar für den üblichen "Trashtalk" auf dem Feld. In 16 Jahren bei den San Diego und später Los Angeles Chargers hatte er vor seiner einen Colts-Saison mehr als 30 Franchise-Rekorde aufgestellt. In allen relevanten Kategorien für Quarterbacks liegt er in den Top 10 der NFL-Geschichte, darunter auf dem achten Platz für 134 Siege in der Regular Season.

18:23 Uhr

WM-Nachrücker Schweiz wahrt Viertelfinalchance

Die Schweizer Handballer haben auch dank der Treffsicherheit von Bundesliga-Profi Andy Schmid ihre Minimalchance auf das WM-Viertelfinale gewahrt. Im ersten Hauptrundenspiel setzte sich die Schweiz im ägyptischen Gizeh mit 20:18 (10:9) gegen Island durch. Spielmacher Schmid von den Rhein-Neckar Löwen war mit sechs Treffern erneut bester Werfer seiner Mannschaft, die nur aufgrund der coronabedingten Absage der USA kurzfristig ins Turnier gerückt war. Weitere Gegner der Schweiz sind Portugal und Algerien.

17:47 Uhr

Abstiegskrimi ohne Hoffnungsträger: Huntelaar fehlt Schalke

Noch ohne seinen Rückkehrer Klaas-Jan Huntelaar geht Schalke 04 in das Kellerduell gegen den 1. FC Köln. Der 37-jährige Niederländer, der dreieinhalb Jahre nach seinem Abschied noch einmal im Abstiegskampf aushelfen will, fehlt wegen Wadenproblemen im Aufgebot des Tabellenletzten. Aus demselben Grund hatte Huntelaar, der am Dienstag einen Vertrag bis zum Saisonende bei den Königsblauen unterschrieben hatte, bereits das Spiel von Ajax Amsterdam am vergangenen Sonntag gegen Feyenoord Rotterdam verpasst. Im Sturm setzt Trainer Christian Gross gegen den Drittletzten Köln wieder auf den Amerikaner Matthew  Hoppe, der in den letzten beiden Bundesligaspielen vier Tore erzielte. Auch sonst blieb die Startelf gegenüber dem 1:3 bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Sonntag unverändert.

Die Aufstellung im Überblick und den Verlauf des Abstiegskrimis finden Sie hier!

17:17 Uhr

Atalanta Bergamo patzt bei Udinese

Fußball-Nationalspieler Robin Gosens hat in der italienischen Serie A mit Atalanta Bergamo den Sprung auf Platz drei verpasst. Die Gäste kamen bei Udinese Calcio nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus und haben nun 33 Punkte. Roberto Pereyra traf bereits in der ersten Minute für das Team aus Udine, Luis Muriel  (44.) glich für Atalanta aus. Gosens wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt.

16:39 Uhr

Medien: Ibisevic-Posse sorgt für Unruhe auf Schalke

Sport.de

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Es ist ein verrückter Transfer-Winter beim FC Schalke 04: Sead Kolasinac und Klaas-Jan Huntelaar sind schon wieder da, Rafinha könnte folgen. Und zu allem Überfluss beschäftigte sich Sportvorstand Jochen Schneider sogar mit einer Rückkehr von Vedad Ibisevic - eine Überlegung, die für Unruhe beim abstiegsbedrohten Revierklub sorgt. Denn nach fünf Einsätzen (ein Tor) und einem Disput mit Co-Trainer Naldo war die Liaison zwischen Angreifer und Klub schon wieder Geschichte. Schalke und Ibisevic lösten den Vertrag zum 31. Dezember auf. Dass Schneider die 180-Grad-Kehrtwende vollziehen wollte und Medienberichten zufolge erneut bei Ibisevic anfragte, um ihn von einem Comeback zu überzeugen, rief vereinsintern laut "Sport Bild" "Unverständnis" hervor - auch innerhalb der Mannschaft. Die Profis konnten das Auf und Ab mit dem ehemaligen Teamkollegen allem Anschein nach genauso wie viele externe Beobachter nicht mehr nachvollziehen. Gut für den brüchigen Frieden auf Schalke: Ibisevic lehnte die Offerte ab.

16:15 Uhr

Sturm will deutschen Mega-Fight gegen Feigenbutz

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Extrem motiviert.

(Foto: imago images/Torsten Helmke)

Vier Monate nach seinem Comeback will der ehemalige Boxweltmeister Felix Sturm erneut in den Ring steigen. Gegner soll der fast 17 Jahre jüngere Vincent Feigenbutz aus Karlsruhe sein. "Wir sind in Verhandlungen und wollen sie schnell abschließen. Für Deutschland wäre das ein Top-Kampf", sagte Promoter Ismail Özen-Otto vom Hamburger Universum-Stall. Geplant ist das Duell für den 24. April. Der einstige Interims-Weltmeister Feigenbutz besitzt den Interkontinentaltitel der IBF im Mittelgewicht. Der 41-jährige Sturm, der im vergangenen Jahr zu einer dreijährigen Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung und Dopings verurteilt worden war und dagegen Revision eingelegt hat, möchte mit einem Sieg in der Weltrangliste klettern. Das Ziel des fünfmaligen Weltmeisters ist es, erneut um einen WM-Titel zu kämpfen.

15:53 Uhr

Test "schwach positiv": Jakobsen muss in Quarantäne bleiben

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Jubeln darf er noch nicht.

(Foto: imago images/Ritzau Scanpix)

Die dänische Nationalmannschaft muss bei der Handball-WM in Ägypten weiter ohne Emil Jakobsen auskommen. Der 22-Jährige, der beim Bundesligisten Flensburg unter Vertrag ist, war nach seiner Ankunft positiv auf Corona getestet worden. Ein zweiter Test fiel negativ aus, der letzte aber "schwach positiv", wie der dänische Handballverband der Nachrichtenagentur Ritzau mitteilte. Nach den Regeln des internationalen Handballverbandes dürfte er nur eingsetzt werden, wenn er innerhalb von 48 Stunden zwei negative Tests vorweisen kann. Im dänischen Lager wird angenommen, dass der positive Test darauf zurückzuführen ist, dass Jakobsen im November mit dem Coronavirus infiziert worden war und der Test auf "Rückstände davon" reagiere.

15:13 Uhr

Medien: Musiala verlangt Mega-Gehalt beim FC Bayern

Im Sommer 2019 lockte der FC Bayern Offensivtalent Jamal Musiala vom FC Chelsea an die Isar und feierte damit einen Coup. Mit gerade einmal 17 Jahren kommt der Stuttgarter bereits regelmäßig beim Rekordmeister zum Zug. Dass die Zukunft des Youngsters in München liegt, soll allerdings gar nicht so klar sein. Die Verhandlungen zwischen dem FC Bayern und dem Senkrechtstarter um eine Verlängerung des bis Ende Juni 2022 datierten Vertrags "sind ins Stocken geraten", berichten "Goal" und "SPOX". Demnach soll die enorme Gehaltsforderung Musialas und seiner Berater dafür sorgen, dass der Austausch nicht unproblematisch verläuft. Angeblich verlangt Musiala satte 5,8 Millionen Euro pro Jahr - eine Summe die die Führung des FC Bayern derzeit wohl nicht in die Dienste des Top-Talents investieren möchte. Aktuell ist Musiala noch mit einem Fördervertrag an die Münchner gebunden, dieser soll zeitnah in Profi-Arbeitspapier umgewandelt werden.

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14:15 Uhr

"Geschmacklos und erniedrigend": Fia verurteilt Beleidigungen

Der Automobil-Weltverband Fia hat Beleidigungen gegen zwei 16-jährige Nachwuchsrennfahrerinnen während der Rallye Dakar verurteilt. Die Kommentare seien "geschmacklos und erniedrigend" gewesen, schrieb der Verband. Man wolle sich auch weiter dafür einsetzen, dass Initiativen entwickelt werden, um die Teilnahme von Mädchen und jungen Frauen am Motorsport zu unterstützen.

  • "Die rassistischen und sexistischen Kommentare, die in den Onboard-Aufnahmen eines konkurrierenden Teams einer anderen Motorsportserie aufgetaucht sind, können und werden nicht toleriert werden. Es gibt keinen Platz für diese Geisteshaltungen im Motorsport oder in der Gesellschaft", betonte die unter dem Fia-Dach ausgetragene Truck-Racing-Europameisterschaft (Fia ETRC), in der eine der Teenagerinnen selbst aktiv ist.
  • Der tschechische Truckfahrer Ales Loprais und sein Mechaniker hatten bei der in der vergangenen Woche zu Ende gegangenen Rallye Dakar die beiden Zwillingsschwestern Aliyyah und Yasmeen Koloc kurz vor einem Etappenstart beleidigt.
  • Loprais entschuldigte sich später tschechischen Medien zufolge für seine Äußerungen.
13:39 Uhr

Kitzbühel steht an - und die Deutschen sind top in Form

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Andreas Sander ist gut drauf.

(Foto: imago images/GEPA pictures)

Die deutschen Skirennläufer haben im ersten Training für die beiden Weltcup-Abfahrten auf der berüchtigten "Streif" in Kitzbühel Hoffnungen auf Spitzenresultate geweckt. Bei Kaiserwetter fuhren Andreas Sander (+0,61 Sekunden) und Romed Baumann (+0,71) auf die Plätze sechs und sieben, Josef Ferstl (+0,84) und Manuel Schmid (+1,03) belegten auf der bestens präparierten Piste herunter vom Hahnenkamm die Platz 12 und 13.

  • Der Tagesbeste war Ryan Cochran-Siegle (USA).
  • "Der Nervenkitzel ist einfach da, was auch gut ist", sagte Sander nach seiner Fahrt und bekannte: "Ich habe mich gewundert, dass es für eine so gute Zeit reicht."
  • Routinier Baumann erwartet für Freitag und Samstag (jeweils 11.30 Uhr/ZDF) spannende Rennen. "Man sieht, dass es schon im Training relativ knapp ist. Das wird mit Sicherheit eine Schlacht werden", sagte der gebürtige Österreicher.
13:05 Uhr

Uefa-Elf des Jahres besteht aus vielen Bayern-Stars - plus Thiago

Die Ehrungen für die Stars von Bayern München nach der herausragenden Triple-Saison reißen nicht ab. In Kapitän Manuel Neuer, Weltfußballer Robert Lewandowski, Joshua Kimmich und Alphonso Davies stehen vier aktuelle Profis des deutschen Rekordmeisters in der Elf des Jahres 2020 der Europäischen Fußball-Union (Uefa).

  • Dazu kommt noch Thiago, der im Sommer vom FC Bayern zum FC Liverpool wechselte.
  • Sergio Ramos (Real Madrid), Virgil van Dijk (FC Liverpool), Kevin De Bruyne (Manchester City), Cristiano Ronaldo (Juventus Turin), Lionel Messi (FC Barcelona) und Neymar Paris St. Germain) komplettieren die Uefa-Mannschaft 2020.
  • Insgesamt sechs Millionen Fans stimmten ab.
12:41 Uhr

Terzic: "Qualität ist immer Talent plus Mentalität"

Leverkusen hat seine kurze Talfahrt erfolgreich überwunden. 2:1 schlägt die Werkself den BVB und hält den Anschluss an die Tabellenspitze. Dortmunds Coach Edin Terzic zeigt sich nach dem Spiel enttäuscht und sieht "schleunigst" Änderungsbedarf.

12:31 Uhr

Herzmuskelentzündungen bereiten Athleten Sorge

Der Verein Athleten Deutschland zeigt sich nach den jüngsten Herzmuskelentzündungen bei Sportlern infolge von Corona-Infektionen "besorgt". Dies verdeutliche, dass es "zwingend notwendig" ist, "dass die bestehenden Return-to-Sport-Protokolle eingehalten werden, auch bei asymptomatischen Verläufen", sagte Präsidiumsmitglied Amelie Ebert, die zugleich Mitglied der medizinischen Kommission im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ist.

  • Eine enge medizinische Begleitung der Sportler sei "dringend erforderlich".
  • In Eishockey-Profi Janik Möser und Para-Tischtennisspielerin Juliane Wolf waren zuletzt zwei deutsche Spitzensportler von einer Herzmuskelentzündung infolge einer Covid-19-Erkrankung betroffen. Bei beiden wurde die potenziell lebensgefährliche Myokarditis lediglich durch einen glücklichen Zufall festgestellt.
  • "Angesichts der bevorstehenden Olympischen und Paralympischen Spiele fällt Zurückhaltung im Training natürlich besonders schwer. Umso wichtiger ist es deshalb, dass Sportler und Trainer fortlaufend über die bestehenden Risiken aufgeklärt werden, um eine verfrühte Belastung nach einer Infektion zu vermeiden", sagte Ebert.
12:11 Uhr

"Waren langsamer, träger": Lampard stürzt mit Chelsea auf Platz acht

Nach dem Absturz auf den achten Platz in der Premier League gerät Trainer Frank Lampard beim FC Chelsea zunehmend in Bedrängnis. "Ich bin nicht einzige Trainer, der unter diese Art von Druck gesetzt wird. Mein Glück ist, dass ich gut mit dem Druck umgehen kann", sagte der frühere englische Fußball-Nationalspieler nach dem 0:2 bei Leicester City.

  • Für Chelsea und die drei deutschen Nationalspieler Timo Werner, Kai Havertz und Antonio Rüdiger war es die fünfte Niederlage in zuletzt acht Ligaspielen.
  • Lampard beklagte nun die Formschwäche einiger seiner Profis. "Wir waren langsamer, träger, es fehlte ebenso an Selbstvertrauen wie an der Lust zum Laufen. Einige Spieler spielen nicht so gut wie sie sollten", sagte der 42-Jährige und zog einen Vergleich zu Leicester: "Sie sahen aus wie ein Team in Form, wir sahen aus wie ein Team außer Form."
  • Zudem kritisierte er die Abwehrschwäche auf der rechten Seite. "Da waren klare individuelle Fehler, die uns die zwei Gegentore eingebracht haben."
11:36 Uhr

RB-Bosse legen sich wegen Angeliño mit Luis Enrique an

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Nun wartet er auf einen Anruf.

(Foto: imago images/Contrast)

Die Bosse von Fußball-Bundesligist RB Leipzig haben Spaniens Nationaltrainer Luis Enrique für die Nicht-Nominierung von Linksverteidiger Angeliño für die Nationalmannschaft kritisiert. "Angel zeigt seit längerer Zeit überragende Leistungen, nicht nur in der Bundesliga, sondern auch in der Champions League. Daher können wir auch nicht nachvollziehen, warum eine Einladung bislang nicht ausgesprochen wurde", sagte RB-Sportdirektor Markus Krösche der "Sport Bild".

  • RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff schloss sich der Kritik an. "Angeliño spielt auf einem konstant hohen Niveau, liefert überdurchschnittlich viele Tore und Vorlagen, zeigt absolute Siegermentalität."
  • In 23 Pflichtspielen der laufenden Saison erzielte der 24-Jährige acht Tore und lieferte ebenso viele Vorlagen. "Von der Entwicklung hat man sicher auch in Spanien Notiz genommen. Dass er trotzdem noch nicht nominiert wurde, können wir nicht verstehen, denn er wäre eine absolute Bereicherung für die spanische Nationalmannschaft", sagte Mintzlaff.
10:57 Uhr

Mainz verkauft im Abstiegskampf den besten Stürmer

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Mateta ist jetzt weg.

(Foto: imago images/Thomas Frey)

Ein Fußball-Bundesligist schießt kaum Tore, holt noch weniger Punkte und verkauft dann mitten im Abstiegskampf seinen mit Abstand besten Stürmer: Was klingt wie ein schlechter Scherz, wird beim selbst ernannten Karnevalsklub FSV Mainz 05 nun zur Realität.

  • Jean-Philippe Mateta wird den Verein - sofern beim Medizincheck bei Premier-League-Klub Crystal Palace nichts mehr schiefgeht - verlassen und seinen sieben Bundesliga-Treffern in der Rückrunde keine weiteren mehr folgen lassen können.
  • "Es ist eine Überlegung von Vereinsseite, von meiner Seite, von Jean-Philippes Seite. Wir sind zu der Entscheidung gekommen, dass es für alle Seiten die beste Lösung ist", sagte Trainer Bo Svensson.
  • Der 23 Jahre alte Franzose soll zunächst für längere Zeit an die Engländer ausgeliehen werden. Sportdirektor Martin Schmidt erklärte dazu gleich, dass man jetzt auch etwas habe, "was wir investieren können".
  • Neben Mateta gibt es in Robin Quaison nur einen weiteren Mainzer mit mehr als einem Saisontor: Er traf zweimal.
10:36 Uhr

Star-Pitcher Don Sutton ist tot

Die Los Angeles Dodgers trauern um ihren langjährigen Star-Pitcher Don Sutton. Der viermalige Allstar der Major League Baseball erlag im Alter von 75 Jahren in seinem Haus in Rancho Mirage/Kalifornien den Folgen eines Krebsleidens.

  • Sein Sohn Daron Sutton bestätigte die Todesnachricht in den Sozialen Medien: "Er ist friedlich im Schlaf gestorben."
  • Sutton kam 1966 als Rookie zu den Dodgers und erreichte mit ihnen 1974, 1977 und 1978 die World Series.
  • Nach Gastspielen in Houston, Milwaukee, Oakland und Anaheim kehrte er 1988 für eine letzte Saison nach Los Angeles zurück. Wegen einer Ellbogenverletzung war er aber nur Zuschauer, als die Dodgers in dem Jahr die World Series gewannen.
10:10 Uhr

Kerber im Hotelzimmer: "Kann nicht viel vom Saisonstart erwarten"

Für Tennisprofi Angelique Kerber ist die zweiwöchige strikte Quarantäne in Melbourne ein schmerzlicher Rückschlag vor den Australian Open. "Ich habe die letzten zwei Monate so hart trainiert wie schon lange nicht mehr", sagte die 33-Jährige im SID-Interview: "Es war eine der besten Vorbereitungen der letzten Jahre, in der ich mit viel Herzblut und Schweiß an meine Grenzen gegangen bin."

  • Jetzt müsse sie "aber realistisch sein und mir eingestehen, dass ich nach zwei Wochen Quarantäne im Hotelzimmer nicht viel vom Saisonstart erwarten kann", sagte Kerber weiter: "Ich akzeptiere die Situation, wie sie ist, und versuche das Beste draus zu machen. Jetzt ist aber nicht der Zeitpunkt, um große Ziele zu formulieren."
  • Kerber gehört zu den mehr als 70 Spielerinnen und Spielern, die aufgrund von Infektionsfällen auf den Flügen ihr Hotelzimmer aktuell nicht verlassen dürfen.
09:21 Uhr

Roger Schmidt muss sich Ermittlungsverfahren stellen

Trainer Roger Schmidt vom niederländischen Spitzenklub PSV Eindhoven droht Ungemach von der Sportgerichtsbarkeit des niederländischen Fußball-Verbands KNVB. Gegen den deutschen Coach wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

  • Am vergangenen Sonntag hatte Schmidt in der ersten Halbzeit im Spiel der Ehrendivision gegen Sparta Rotterdam von Schiedsrichter Bas Nijhuis eine Gelbe Karte erhalten, weil Schmidt sich beim Vierten Offiziellen ständig über Nijhuis beschwert hatte.
  • Schmidt meinte, dass die Spieler durch das Spiel auf einem Kunstrasenplatz, der mit einer dünnen Schneedecke bedeckt war, einem größeren Verletzungsrisiko ausgesetzt seien und der Schiedsrichter dies berücksichtigen müsse.
  • "In den ersten 20 Minuten hat er nichts gepfiffen. Dann denken Spieler, sich alles erlauben zu können, ohne eine Gelbe Karte zu erhalten. Auch dadurch ist Gakpo verletzt worden", sagte Schmidt. PSV-Stürmer Cody Gakpo ist verletzungsbedingt einige Wochen lang nicht einsetzbar.
  • Nach Schmidts Meinung habe Nijhuis absichtlich gegen die PSV gepfiffen. "Nijhuis sagte nach dem Spiel, dass er gegen uns gepfiffen hat, weil ich ihn nach dem Ehrendivisionsspiel gegen Vitesse in Arnheim kritisiert habe. Das ist nicht professionell", sagte Schmidt beim TV-Sender ESPN, "diesen Schiedsrichter will ich am liebsten nie mehr sehen."
08:58 Uhr

DHB-Pleite gegen Ungarn: "Das ist natürlich extrem bitter"

Die deutschen Handballer stehen bei der Weltmeisterschaft in Ägypten schon früh mit dem Rücken zur Wand und müssen um den Einzug ins Viertelfinale bangen. Die knappe Niederlage im wichtigen Spiel gegen Ungarn quittiert das DHB-Team entsprechend schmallippig.

08:29 Uhr

Haftstrafen für Fußball-Profis wegen Sexvideo

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Die beiden Verurteilten hatten während des Prozesses Reue gezeigt.

(Foto: imago/Agencia EFE)

Wegen der Erstellung und Verbreitung eines Sexvideos wurden zwei spanische Fußball-Profis zu jeweils zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Allerdings wurde die Strafe zur Bewährung ausgesetzt.

  • Ein Strafgericht in San Sebastian befand Mittelstürmer Sergi Enrich vom Erstligisten SD Eibar und seinen ehemaligen Teamkollegen Antonio Luna laut eines Berichts der Sporttageszeitung "Marca" für schuldig, ein Video mit sexuellen Inhalten ohne Zustimmung der abgebildeten Frau gedreht und anschließend im Netz weiterverbreitet zu haben.
  • Zusätzlich zur Haftstrafe verhängte das Gericht Geldstrafen von jeweils 100.000 Euro. Ein dritter ebenfalls angeklagter Profi von Zweitligist Albacete wurde von allen Anklagepunkten freigesprochen.
08:07 Uhr

Ribéry macht Sané Mut: Hat Qualität und Talent

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Konnte bei den Bayern noch nicht vollends überzeugen: Sané.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der ehemalige Fan-Liebling Franck Ribéry hat Leroy Sané für dessen bislang durchwachsene erste Hinrunde als Profi des FC Bayern München in Schutz genommen, zugleich aber auch mehr Einsatz gefordert. "Es ist nicht leicht, von so einer schweren Verletzung zurückzukommen. Aber in dem Moment, wenn Spieler auf dem Platz stehen, sollten sie alles geben", sagte der 37 Jahre alte Franzose der "Sport Bild".

  • "Ich glaube an Leroy, weil er noch jung ist, Qualität und Talent hat."
  • Sané hatte sich noch in seiner Zeit bei Manchester City einen Kreuzbandriss zugezogen und war im Sommer zum deutschen Fußball-Rekordmeister gewechselt. Ribéry kam 2007 nach München und spielte zwölf Jahre für den Klub, mit dem er unter anderem die Champions League und neun Mal die Meisterschaft gewann. 2019 wechselte er zum AC Florenz nach Italien.
07:55 Uhr

Weitere Australian-Open-Spieler haben Corona

Im Vorfeld der Australian Open in Melbourne sind zwei weitere Profis positiv getestet worden. Damit erhöht sich die Zahl der unmittelbar am Turnierverlauf beteiligten und positiv getesteten Personen auf zehn. Lisa Neville, Polizeiministerin des australischen Bundesstaates Victoria, bestätigte die neuen Fälle.

  • Neville teilte außerdem mit, dass es sich bei den infizierten Personen um zwei Tennisprofis handelt, die seit ihrer Ankunft in Melbourne ihr Zimmer selbst zu Trainingszwecken nicht mehr verlassen durften.
  • In dieser strikten 14-tägigen Quarantäne befindet sich auch Deutschlands Topspielerin Angelique Kerber, die aber nicht eine der beiden positiv getesteten Personen ist. Das bestätigte ihr Management.
  • Bisher sind mehr als 1000 Spieler, Trainer und Betreuer mit 17 Charterflügen in Melbourne angekommen. In den Fliegern aus Los Angeles und Dubai saßen einige Personen, die nach der Ankunft positiv getestet wurden. Zu den Passagieren aus Dubai gehörte unter anderem Kerber.
07:39 Uhr

Podolski freut sich auf Özil: "Eine Bereicherung"

Lukas Podolski freut sich auf Mesut Özil als neuen Konkurrenten in der türkischen Süper Lig. "Er ist eine Bereicherung für die Liga und mit 32 Jahren noch immer im besten Fußballer-Alter", sagte Podolski der "Sport Bild" über seinen ehemaligen Mitspieler aus Nationalmannschaftszeiten.

  • "Es kommt ja in der Süper Lig immer wieder mal vor, dass große Spielernamen von den Klubchefs präsentiert werden, um die Fans zufriedenzustellen. Nicht immer kam dabei was rum, oft war das mehr ein PR-Gag. Mesut dagegen wird Fenerbahce sportlich mit seiner Qualität und imagemäßig voranbringen."
  • Özils Wechsel vom FC Arsenal in die Türkei war am Sonntag bekannt geworden. Laut Medienberichten bekommt er bei Fenerbahce Istanbul einen Vertrag bis 2024.
  • Podolski spielte von 2015 bis 2017 für Lokalrivale Galatasaray und steht seit Januar 2020 bei Antalyaspor unter Vertrag. Özil und Podolski wurden 2014 gemeinsam Weltmeister.
06:46 Uhr

"El Gigante" muss als Spieler des Spiels von WM abreisen

Er war für die wohl überraschendste Geschichte der Handball-Weltmeisterschaft verantwortlich: Gauthier Mvumbi. Der Spieler des Kongo wird nur "El Gigante" genannt aus gutem Grund, seine Maße sind kolossal.

  • Nach dem ersten Spiel seines Teams wurde sogar Basketball-Legende Shaquille O'Neal auf den Spielmacher aufmerksam. "Ein Traum wird wahr", kommentierte Mvumbi dies. "Mein Idol Shaq, mein Star."
  • Nun ist das Handball-Märchen aber beendet, nach drei Niederlagen scheidet der Kongo aus dem Turnier aus. Beim 27:35 gegen Bahrain wird Mvumbi aber zum Spieler des Spiels gewählt - dank 100-prozentiger Chancenverwertung.
06:34 Uhr

Vogt muss mit Schulterverletzung vom Platz ins Krankenhaus

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Das tut weh ...

(Foto: imago images/Matthias Koch)

Der TSG 1899 Hoffenheim droht der Ausfall eines weiteren Profis. Abwehrspieler Kevin Vogt verletzte sich beim 3:0-Sieg bei Hertha BSC und musste nach einer Stunde ausgewechselt werden. Nach Angaben von Trainer Sebastian Hoeneß kugelte sich Vogt die Schulter aus.

"Ich hoffe, dass wir nicht noch einen weiteren Ausfall haben werden", sagte Hoeneß. Die genaue Diagnose steht aus. Die Kraichgauer hatten in dieser Saison bereits zahlreiche Personalprobleme mit Verletzungen und positiven Corona-Tests zu beklagen.

06:00 Uhr

Sommer: Werden mit Embolo "hart ins Gericht gehen"

Borussia Mönchengladbach siegt gegen Werder Bremen mit 1:0 - doch gesprochen wird über den, der gar nicht dabei ist. Nicht dabei sein darf: Breel Embolo. Er hat trotz Corona-Pandemie sich mindestens mit zwei Personen getroffen - womöglich sogar an einer deutlich größeren, illegalen Party teilgenommen.

  • Seinem Team schmeckt das nicht. Torhüter Yann Sommer sagte nach dem Spiel bei Sky: "Ich kenne Breel schon lange, er ist ein junger Spieler, dem ein großer Fehler passiert ist."
  • Weiter sagte der Schweizer über seinen Landsmann: "Es ist schwierig in der Öffentlichkeit, mit dem Fokus, der auf einem liegt. Er ist 23 Jahre alt. Er wird daraus lernen. Aber wir werden als Mannschaft schon auch hart ins Gericht gehen und das deutlich ansprechen. Und mit ihm nach vorne gehen."