Mittwoch, 21. April 2021Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer & Till Erdenberger
23:01 Uhr

"Lange Durststrecke": DFB-Direktor sieht DFB nach WM 2026 in Problemen

DFB-Direktor Joti Chatzialexiou hat sich erneut für tiefgreifende Reformen in der Nachwuchsausbildung ausgesprochen. Sollte sich dieser Bereich "nicht massiv verändern, wird der deutsche Fußball nach der WM 2026 eine lange Durststrecke erleben", sagte der Sportliche Leiter der Nationalmannschaften beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) dem Magazin "11 Freunde".

Zuletzt habe man sich "etwas auf vergangenen Erfolgen ausgeruht und notwendige Änderungen nicht mit der nötigen Vehemenz umsetzen können". In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) arbeitet der DFB seit 2018 im Rahmen des "Projekt Zukunft" an Veränderungen im Nachwuchsbereich.

Neben der Abschaffung der Junioren-Bundesligen soll es Veränderungen im Bereich der Trainerausbildung, der Auswahlmannschaften oder der Förderstruktur der regionalen Stützpunkte geben. "Wir brauchen die Spieler, die sich auch auf der Straße durchsetzen. Deshalb müssen wir vermehrt in die urbanen Gebiete zurück, um diese Spieler aufzufangen", sagte Chatzialexiou.

22:37 Uhr

Nach Super-League-Implosion: Neuer Chef von Europas Topklubs gewählt

Nach dem Wirbel um die Super League hat Klub-Chef Nasser Al-Khelaifi vom französischen Meister Paris Saint-Germain die Nachfolge von Andrea Agnelli als Präsident der Europäischen Klub-Vereinigung angetreten. Das teilte die ECA mit. Der Italiener Agnelli, Vereins-Chef von Juventus Turin, zählte gegen die Interessen der ECA zu den Mitinitiatoren der elitären Liga und hatte daraufhin auch seinen Posten bei der Club-Vereinigung geräumt.

Al-Khelaifi hatte mit PSG wie auch der FC Bayern und Borussia Dortmund auf eine Teilnahme an der umstrittenen Super League verzichtet. Michael Gerlinger, Direktor Recht & Personal beim FC Bayern, wurde zum ersten Stellvertreter ernannt.

22:09 Uhr

Milan verspielt die Meisterschaft

Der AC Mailand muss den Kampf um die italienische Fußball-Meisterschaft wohl endgültig ad acta legen. Der Tabellenzweite der Serie A verlor zu Hause gegen Sassuolo Calcio mit 1:2 (1:0) und kassierte damit zugleich einen Rückschlag mit Blick auf die Qualifikation für die Champions League. Ex-Bundesligaprofi Hakan Calhanoglu hatte die Gastgeber, die wieder auf Superstar Zlatan Ibrahimovic verzichten mussten, in der 30. Minute in Führung gebracht, doch Giacomo Raspadori (76./83.) drehte mit einem Doppelschlag die Partie zugunsten des Tabellenachten.

21:40 Uhr

Mourinhos Rauswurf macht sich im ersten Versuch für Tottenham bezahlt

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Gelungenes Debüt.

(Foto: AP)

Zwei Tage nach dem Rauswurf des Startrainers Jose Mourinho hat sich Tottenham Hotspur im Kampf um die Champions League zurückgemeldet. Beim Debüt des Interims-Teammanagers Ryan Mason siegten die Londoner nach drei Spielen ohne Dreier 2:1 (0:1) gegen den FC Southampton und rückten als Tabellensechster bis auf zwei Punkte an den vierten Rang heran. Danny Ings (30.) brachte die Spurs, die ihre Teilnahme an der Super League in der Nacht zu Mittwoch abgesagt hatten, in Rückstand. Gareth Bale (60.) und Heung-Min Son (90., Foulelfmeter) drehten das Spiel.

Der 29-jährige Mason, der seine Karriere 2018 wegen der Spätfolgen nach einem Schädelbruch hatte beenden müssen, trat am Dienstag bis Saisonende die Nachfolge Mourinhos an. Der Portugiese war einen Tag zuvor wegen der anhaltenden sportlichen Probleme und interner Querelen mit der Mannschaft gefeuert worden.

21:08 Uhr

Leverkusens Frauen verlängern langfristig mit Cheftrainer

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Feifel wandert nicht ab.

(Foto: imago images/Oryk HAIST)

Frauenfußball-Bundesligist Bayer Leverkusen setzt langfristig auf Achim Feifel als Cheftrainer. Wie der Tabellenfünfte mitteilte, wurde der im Sommer auslaufende Vertrag mit dem 56-Jährigen bis zum 30. Juni 2024 verlängert.

"Wir sind sehr zufrieden mit Achim Feifels Arbeit. Um unsere ehrgeizigen Ziele zu erreichen, brauchen wir Kontinuität auf dieser Position", sagte Thomas Eichin, Leiter des Leistungszentrums Kurtekotten. Der Fußballlehrer habe "die Mannschaft nach unseren Vorstellungen weiterentwickelt, und wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm." Feifel ist seit der Saison 2019/2020 Cheftrainer der Leverkusenerinnen.

20:41 Uhr

Es bleibt dabei: Manuel Gräfe ist zu alt für einen Schiedsrichter

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Gräfe ist bei den Bundesliga-Profis durchaus beliebt.

(Foto: imago images/Revierfoto)

Für den renommierten Fußball-Schiedsrichter Manuel Gräfe ist nach dieser Saison definitiv Schluss. Der Berliner ist 47 und hat damit die umstrittene Altersgrenze für Bundesliga-Referees erreicht. Gräfe würde gerne weitermachen, das schloss aber Lutz Michael Fröhlich, Sportlicher Leiter der Elite-Schiedsrichter*innen des Deutschen Fußball-Bundes, aus. "Die Entscheidung war für uns sehr schwierig, aber letztendlich gaben für uns die Aspekte Weiterentwicklung im Bereich der Elite-Schiedsrichter*innen und Strategie in der Kaderplanung den Ausschlag", sagte Fröhlich.

Neben Gräfe müssen auch Guido Winkmann und Markus Schmidt aufhören. "Wir haben in den vergangenen Wochen das Anliegen von zwei Schiedsrichtern, ihren Einsatz als Schiedsrichter auf dem Platz über das 47. Lebensjahr hinaus zu verlängern, sehr ernsthaft aufgenommen und uns sehr intensiv damit auseinandergesetzt", sagte Fröhlich. Dennoch bleibe es beim Umsetzen der Regel.

19:58 Uhr

Deutscher NFL-Profi arbeitet an Einstieg bei neuem Team in neuer Europa-Liga

Football-Profi Jakob Johnson plant einen Einstieg beim neuen Team Stuttgart Surge, das ab Mitte Juni in der neu gegründeten European League of Football (ELF) an den Start gehen wird. "Wir sind gerade dabei, die Details festzuhalten", sagte der Spieler der New England Patriots aus der nordamerikanischen NFL bei einer Online-Pressekonferenz der Schwaben.

Zunächst unterstütze er das Team aus seiner Geburtsstadt im medialen Bereich, erklärte Johnson. Er wolle sein Engagement aber ausbauen und "wirklich einsteigen". In welcher Form ließ der 26-Jährige, dessen eigener Vertrag bei den Patriots kürzlich um ein Jahr verlängert wurde, noch offen.

19:32 Uhr

Angriff der Fans: Schalke-Profis konnten nicht zu Hause übernachten

Sportvorstand Peter Knäbel ist fassungslos über die Gewaltausbrüche einiger Anhänger des FC Schalke 04 nach dem besiegelten Bundesliga-Abstieg des Fußball-Traditionsvereins. Knäbel bezeichnete das in einer Videobotschaft, die an alle Mitglieder des Revierklubs verschickt worden war, als "desaströs, wenn man sich um Leib und Leben unserer Mitarbeiter fürchten muss."

Nach der Rückkehr der Mannschaft nach dem 0:1 gestern Abend bei Arminia Bielefeld waren Spieler, Trainer und Betreuer an der Arena von einigen hundert Chaoten angegriffen und teilweise gejagt worden. "Was Staff und Spieler da erleben mussten, hat mit dem Leitbild von Schalke 04 überhaupt nichts zu tun", sagte Knäbel weiter. "Man hat immer das Gefühl, es geht nicht noch schlimmer - und dann kommt noch was."

Der 54-Jährige bekräftigte, es ginge ihm jetzt in erster Linie um die Attackierten. "Wichtig ist, wie es den Leuten geht, wie es Buyo Büskens, wie es Gerald Asamoah, wie es den Spielern geht, von denen einige im Hotel übernachten mussten."

19:06 Uhr

Hamburg behält seinen Center für ein weiteres Jahr

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Leistungsträger.

imago images/Baering

Die Hamburg Towers aus der Basketball-Bundesliga (BBL) haben den auslaufenden Vertrag mit dem estnischen Nationalspieler Maik Kotsar vorzeitig verlängert. Der 24-jährige Center unterschrieb beim Tabellensechsten für ein weiteres Jahr bis 2022.

Kotsar (2,11 Meter) gehört mit einem Schnitt von 14,2 Punkten zu den besten Scorern der Hamburger. Auf der Center-Position ist er sogar die Nummer eins in der Liga. "Maik befindet sich in seinem ersten Profijahr. Es ist bemerkenswert, dass er sich so schnell an das Niveau in der BBL gewöhnt hat", sagte Geschäftsführer und Sportdirektor Marvin Willoughby.

18:31 Uhr

FC Bayern siegt nach Stolperer direkt wieder

Frauenfußball-Vizemeister Bayern München hat im Meisterrennen trotz erneuter Wackler wieder in die Spur gefunden. Vier Tage nach der ersten Liga-Niederlage der Saison gegen die TSG Hoffenheim (2:3) gewann der Spitzenreiter bei Turbine Potsdam 3:2 (2:1) und baute in der Tabelle seinen Vorsprung auf Titelverteidiger VfL Wolfsburg auf fünf Punkte aus. Die Wölfinnen können am Sonntag beim MSV Duisburg nachziehen.

Lea Schüller (9.), Kapitänin Lina Magull (20., Foulelfmeter) und Hanna Glas (55.) sorgten für eine erfolgreiche Generalprobe des defensiv anfälligen FC Bayern für das Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen den FC Chelsea (Sonntag, 17 Uhr). Zuvor hatte Dina Orschmann (6.) die Gastgeberinnen in einer wilden Anfangsphase in Führung gebracht, Selina Cerci (58.) machte es nochmals spannend.

18:00 Uhr

Pony gequält: Reiter für drei Jahre weltweit gesperrt

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Der Bestrafte.

(Foto: imago/Fotoarena)

Der Reiter-Weltverband FEI hat den brasilianischen Olympia-Teilnehmer Leandro Aparecido Da Silva wegen Tierquälerei für drei Jahre weltweit gesperrt. Im Internet war ein Video aufgetaucht, das zeigt, wie der 45-Jährige auf einem Pony sitzt und immer wieder ruckhaft an den Zügeln zieht. Dann zwingt er das Tier, über ein Hindernis zu springen, dabei überschlägt sich das Pony mehrfach. Im Hintergrund ist anhaltendes Gelächter zu hören.

Der brasilianische Verband, für den Da Silva unter anderem bei den olympischen Reiterspielen 2008 in Hongkong und bei der WM 2018 in Tryon am Start war, hatte sich mit dem Hinweis auf den privaten Bereich des Reiters für nicht zuständig erklärt. Dafür griff nun der Weltverband ein und sperrte Da Silva mit Verweis auf Artikel 142 des Regelwerkes, in dem Gewalt gegen Pferde strengstens verboten ist.

16:58 Uhr

Kimmich will weiter von Flick trainiert werden - aber nicht zwingend beim FC Bayern

Als die neunte Meisterschaft in Folge fast perfekt war, hatte Joshua Kimmich nur einen Wunsch. Wenn Trainer Hansi Flick den FC Bayern im Sommer schon verlasse, "hoffe ich natürlich, dass er danach zum DFB geht", betonte der Nationalspieler, nachdem sich die Münchner durch ein souveränes 2:0 (2:0) gegen Bayer Leverkusen den ersten Meister-Matchball erspielt hatten.

Die ungeklärte Zukunft von Flick, der als Favorit auf die Nachfolge von Bundestrainer Joachim Löw gilt, war erneut das beherrschende Thema beim Rekordmeister. Nach dem Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Ticker bei ntv.de) bei Mainz 05 soll möglichst rasch eine Klärung im Machtkampf erfolgen. Vorstand Oliver Kahn kündigte Gespräche an.

16:18 Uhr

Kein "typisch deutsches Losglück" für Olympia-Kicker

Fünf Jahre nach dem Endspiel von Rio treffen Deutschland und Brasilien beim olympischen Fußball-Turnier in Tokio gleich zum Auftakt der Vorrunde aufeinander. Die Auswahl von Trainer Stefan Kuntz spielt zudem gegen Saudi-Arabien und die Elfenbeinküste. Das ergab die Auslosung im FIFA-Hauptquartier in Zürich. "Von dem typisch deutschen Losglück kann man jetzt nicht ganz so sprechen", meinte Kuntz schmunzelnd in einer ersten Reaktion in einem Twitter-Video. "Im Team der Elfenbeinküste spielen bestimmt 80, 90 Prozent der Spieler in Europa", betonte der 58-Jährige.

Saudi-Arabien hat der Coach im Finale der Asien-Meisterschaften in Thailand beobachtet, das Team habe auch "eine sehr ungewöhnliche Spielart und -weise und auch eine besondere Mentalität". Und zu Brasilien mit einem Neymar müsse man nicht viel sagen. "Wir wissen schon, dass Olympia in anderen Verbänden einen anderen Stellenwert hat", sagte der U21-Auswahltrainer des DFB.

Im Finale am 20. August 2016 im Maracanã-Stadion hatte Brasilien um Superstar Neymar die deutsche Auswahl von Trainer Horst Hrubesch nach Elfmeterschießen besiegt. Jetzt wollen beide Endspielteilnehmer von damals das Viertelfinale erreichen - jeweils die beiden besten Mannschaften der vier Gruppen kommen weiter. Kuntz darf für seine Auswahl drei Spieler berufen, die vor 1997 geboren wurden.

15:41 Uhr

Bereit für 6-Tore-Endspurt: Lewandowski geht wieder auf Rekordjagd

Weltfußballer Robert Lewandowski ist ins Mannschaftstraining des FC Bayern München zurückgekehrt. Wie der deutsche Rekordmeister mitteilte, absolvierte der 32-Jährige einen Großteil der Einheit mit seinen Teamkollegen. Der Pole war zuletzt Mitte März beim 4:0 gegen den VfB Stuttgart für den Verein zum Einsatz gekommen. Danach hatte er sich bei der Länderspielreise am Knie verletzt.

Serge Gnabry nach einem positiven Corona-Test und Corentin Tolisso nach einem Sehnenriss im Oberschenkel absolvierten erstmals wieder Lauftraining. Lewandowski will am Samstag beim FSV Mainz 05 die Jagd auf den 40-Tore-Rekord von Gerd Müller fortsetzen. "Ob ich es schaffe, weiß ich nicht. Es gibt vier Spiele, um den Rekord zu brechen. Das bedeutet, ich muss noch mindestens sechs Tore schießen", sagte Lewandowski. Er hat 35 Treffer auf dem Konto.

14:45 Uhr

Die Schlagzeilen am frühen Nachmittag

13:55 Uhr

"Ist nie einfach für mich": Kerber stellt sich "Herausforderung"

Obwohl sie in Stuttgart vor leeren Tribünen spielen wird, startet Angelique Kerber euphorisch ins WTA-Turnier. Dass das Heimspiel ohne Fans stattfindet, scheint die 33-Jährige weniger zu stören als der Platzbelag, der ihr in der Vergangenheit einige Probleme bereitet hat.

12:46 Uhr

Kimmich fände Alabas Real-Wechsel "nicht ganz so schlecht"

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David Alaba und Joshua Kimmich gehen bald getrennte Wege.

(Foto: EIBNER/Sascha Walther)

Nach Ansicht von Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich ist der angeblich feststehende Wechsel von David Alaba vom FC Bayern zu Real Madrid ein sinnvoller Schritt in dessen Karriere. "Er hat hier alles gewonnen, alles mehrmals gewonnen. Zweimal das Triple, einmal sogar sechs Titel. Real Madrid ist auf jeden Fall ein würdiger Verein", sagte Kimmich im TV-Sender Sky. "Es gibt nicht viele Steps, die man nach Bayern München noch machen kann, aber Real ist nicht ganz so schlecht."

Der 28 Jahre alte österreichische Nationalspieler soll laut Sky "zeitnah" einen Fünfjahresvertrag bis 2026 bei den Königlichen unterzeichnen. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht. "Er hat mir das noch nicht berichtet, daher möchte ich dazu noch nichts sagen. Wenn es fix ist, wird David mir das sagen, und ich werde mich äußern", sagte Trainer Hansi Flick.

11:15 Uhr

"Nicht falsch verstehen, aber ...": Lewandowski hadert mit der Prominenz

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Robert Lewandowski ist sehr, sehr berühmt.

(Foto: imago images/ActionPictures)

Weltfußballer Robert Lewandowski vom FC Bayern München sehnt sich manchmal nach Anonymität. "Einfach spazieren gehen mit der Familie - ohne dieses Gefühl, ständig beobachtet zu werden", sagte der Stürmerstar der "GQ" (April-Ausgabe) im Interview. "Bitte nicht falsch verstehen, die meisten Menschen sind sehr nett zu mir. Wenn mir jemand zu einem guten Spiel gratuliert, freue ich mich darüber natürlich. Ich weiß auch, was das den Leuten bedeutet. Ich wünsche mir aber manchmal, ein No-Name zu sein - und zum Beispiel anonym spazieren zu gehen."

10:25 Uhr

Liverpool-Eigner entschuldigt sich - auch bei Klopp

Der US-Geschäftsmann und Eigentümer des englischen Fußball-Erstligisten FC Liverpool, John W. Henry, hat sich für die Teilnahme an Plänen zu einer Super League entschuldigt. "Ich möchte mich bei allen Fans des FC Liverpool für die entstandenen Brüche in den vergangenen 48 Stunden entschuldigen", sagte er in einem auf Twitter verbreiteten zweieinhalb Minuten langen Video. Es sei klar gewesen, dass das Projekt nie ohne die Unterstützung der Fans überlebensfähig sein werde. "Ihr habt in diesen 48 Stunden klar gemacht, dass es keinen Bestand haben wird", so Henry.

Auch bei Trainer Jürgen Klopp, den Spielern und "jedem, der so hart daran arbeitet, unsere Fans stolz zu machen" wolle er sich entschuldigen, fuhr der Investmentmanager fort.

09:31 Uhr

"Grenzen überschritten": Angriffe auf Schalker Spieler

Nach dem besiegelten Abstieg des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 sind bei einem "Austausch zwischen Profi-Mannschaft und Fangruppierungen" laut Angaben des Revierklubs "Grenzen überschritten" worden. "Bei allem verständlichen Frust und aller nachvollziehbaren Wut über den Abstieg in die 2. Bundesliga: Der Verein wird es niemals akzeptieren, wenn die körperliche Unversehrtheit seiner Spieler und Mitarbeiter gefährdet wird. Genau das ist in der vergangenen Nacht aber durch die Handlungen von Einzelpersonen geschehen", hieß es in einem Statement des Klubs.

Die Grenzen hätten einzelne und bislang "nicht zuzuordnende Personen" überschritten. Dieses Verhalten verurteile der Klub "aufs Schärfste und stellt sich selbstverständlich vor seine Mitarbeiter". Die Aufarbeitung des Vorfalls habe begonnen.

Weitere Kommentare dazu solle es seitens des Klubs bis zur Aufklärung nicht geben. Schalke hatte am Dienstagabend 0:1 bei Arminia Bielefeld verloren - diese Niederlage besiegelte den vierten Abstieg des Klubs aus der Bundesliga. Nach der Partie war die Mannschaft zurück nach Gelsenkirchen gefahren.

08:32 Uhr

"System funktioniert nicht": Die Super League sieht sich noch nicht am Ende

Trotz des Rückzugs der sechs englischen Fußballclubs will die europäische Super League ihr umstrittenes Milliarden-Projekt nicht aufgeben. "Wir schlagen einen neuen europäischen Wettbewerb vor, weil das bestehende System nicht funktioniert", heißt es in einem verbreiteten Statement. Ungeachtet des angekündigten Ausscheidens der Premier-League-Vereine "sind wir überzeugt, dass unser Vorschlag vollständig mit den europäischen Gesetzen und Vorschriften in Einklang steht", wird darin betont. Angesichts der aktuellen Umstände wolle man nun die "am besten geeigneten Schritte zur Neugestaltung des Projekts überdenken".

Die Super League sei "überzeugt, dass sich der aktuelle Status quo des europäischen Fußballs ändern muss", wird in dem Statement betont. Alle sechs involvierten englischen Klubs hatten sich zuvor von den scharf kritisierten Plänen abgewendet. Als letzter Klub machte der FC Chelsea des deutschen Trainers Thomas Tuchel diesen Schritt in der Nacht zu Mittwoch in einer Stellungnahme auf der Homepage offiziell.

07:31 Uhr

"Idee der Super League wird immer wieder kommen"

Gerade einmal 48 Stunden halten die Pläne von zwölf europäischen Spitzenklubs dem gewaltigen Aufschrei vor allem der Fans Stand. Nun bricht das verhasste Projekt offenbar in sich zusammen. ntv-Sportreporter Timo Latsch erklärt, warum das dennoch nicht das Ende der Geschichte sein dürfte.

07:06 Uhr

Tuchels Team patzt schon wieder gegen ein Kellerkind

Der FC Chelsea mit Trainer Thomas Tuchel hat im Kampf um einen Champions-League-Platz erneut einen Dämpfer gegen einen Abstiegskandidaten der Premier League einstecken müssen. Das Team kam gegen den Tabellen-16. Brighton & Hove Albion nur zu einem 0:0. Der FC Chelsea verbesserte sich dennoch vorerst auf den vierten Tabellenplatz.

Schon vor zweieinhalb Wochen hatte die Tuchel-Mannschaft mit dem 2:5 gegen den Vorletzten West Bromwich Albion eine böse Überraschung erlebt.

Zwar waren die Londoner gegen Brighton & Hove Albion überlegen, erspielten sich gegen die starke Defensive der Gäste aber nur wenige Chancen. In der Schlussphase hatte Chelsea sogar Glück, als Brightons Stürmer Danny Welbeck (79.) nur den Pfosten traf. Die Nationalspieler Antonio Rüdiger und Kai Havertz standen in der Startelf. Havertz wurde in der 67. Minute durch Timo Werner ersetzt.

06:15 Uhr

"Extreme Leistungen": F1-Legende rechnet mit neuem Weltmeister

DTM-Boss Gerhard Berger tippt auf Max Verstappen als neuen Formel-1-Weltmeister. "Er ist reif für den Titel, weil er die Fähigkeiten, den Speed und die richtigen Werkzeuge dafür hat", sagte der ehemalige Formel-1-Fahrer der "Sport Bild". "Honda hat es geschafft, zur Motorleistung von Mercedes annähernd aufzuschließen. Adrian Newey hat im Red-Bull-Team ein sehr schnelles Auto gebaut, das auf Anhieb sehr gut unterwegs ist." Titelverteidiger Lewis Hamilton sei dem Niederländer zwar oft noch einen Schritt voraus. "Aber ich bin mir sicher, dass Max sich daran hochziehen wird und zu extremen Leistungen fähig ist."

Auf die Frage, ob Ex-Weltmeister Sebastian Vettel noch die Qualität für Rennsiege habe, sagte der 61 Jahre alte Berger: "Aus eigener Erfahrung weiß ich: Es kommt irgendwann die Zeit, in der man seinen Zenit überschritten hat. Diese Entwicklung muss man einkalkulieren. Wenn man ein erfolgreicher Rennfahrer ist und den Sport mit der gesamten Erfahrung und Leidenschaft weiterbetreibt, kann das aber durchaus noch zu guten Erfolgen führen."

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