Mittwoch, 22. April 2020Der Sport-Tag

22:36 Uhr

England verliert Nationaltrainer vor Heim-EM

Phil Neville (43) wird das englische Fußball-Nationalteam der Frauen offenbar nicht mehr bei der anstehenden Heim-EM betreuen. Laut Times und Guardian soll der englische Verband FA am Donnerstag verkünden, dass der frühere Nationalspieler nach Ablauf seines Vertrages im Sommer 2021 aufhört. Die Frauen-EM im Mutterland des Fußballs sollte ursprünglich im Sommer 2021 ausgetragen werden.

Da aufgrund der Coronakrise sowohl die Olympischen Spiele in Tokio als auch die Männer-EM auf 2021 verschoben wurden, sollen die Frauen nun ein Jahr später vom 6. bis 31. Juli 2022 spielen. Eine entsprechende Entscheidung der Europäischen Fußball-Union (Uefa) wird am Donnerstag erwartet. Ob Neville das "Team GB" noch bei Olympia betreuen soll, blieb zunächst offen. Der frühere ManUnited-Profi steht in England aufgrund von schwachen Leistungen der Lionesses seit Platz vier bei der WM 2019 zunehmend in der Kritik.

22:13 Uhr

Milan erteilt Ibrahimovic ein Sonderrecht

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In Schweden ist sogar Mannschaftstraining erlaubt.

(Foto: imago images/Bildbyran)

Schwedens Fußball-Altstar Zlatan Ibrahimovic darf weiter in seiner Heimat beim Erstligisten Hammarby IF trainieren. Sein italienischer Arbeitgeber AC Mailand erteilte ihm eine Sondergenehmigung, im Gegensatz zu den anderen ausländischen Spielern nicht nach Mailand zurückkehren zu müssen. In Schweden habe der Stürmer bessere Trainingsbedingungen als derzeit in Italien, argumentierte der Klub laut Gazzetta dello Sport.

Milan-Chef Ivan Gazidis hat Ibrahimovic immer noch kein Angebot für eine Verlängerung seines bis Ende Juni laufenden Vertrags vorgelegt, berichtete das Blatt weiter. Solange nicht klar sei, ob und wann die italienische Serie A wieder aufgenommen werden kann, soll es keine Entscheidung darüber geben, hieß es. Ibrahimovic hatte Italien wegen der Corona-Krise bereits im März verlassen. Schweden hat mit vergleichsweise lockeren Regelungen auf die Pandemie reagiert. Der 38-Jährige, der bereits von 2010 bis 2012 für Milan gespielt und mit den Rossoneri einen seiner vier italienischen Titel gewonnen hatte, soll enttäuscht sein, dass sich der Klub von Sportchef Zvonimir Boban getrennt hat, der Ibrahimovic nach Mailand zurückgeholt hatte.

21:43 Uhr

Keine Tour, keine Sponsoren? Martin sorgt sich um den Radsport

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Viermal Weltmeister, fünfmal Etappensieger bei der Tour: Tony Martin.

(Foto: imago images/Mario Stiehl)

Eine Absage der Tour de France wegen der Coronavirus-Pandemie hätte nach Meinung des viermaligen Zeitfahr-Weltmeisters Tony Martin gravierende Folgen. "Ich kann mir gut vorstellen, dass es vielleicht sogar das Todesurteil für das eine oder andere Team sein könnte. Ich möchte jetzt nicht zu schwarzmalen, aber ich glaube schon, dass viele Sponsoren nur wegen der Tour de France in den Radsport einsteigen", sagte Martin im Interview von "Omnisport".

Die bedeutendste Radrundfahrt der Welt ist bereits um zwei Monate verschoben worden, der Tour-Start soll nun am 29. August in Nizza erfolgen. Sollte die reguläre Austragung bis dahin nicht möglich sein, wäre für Martin auch eine "Geister-Tour" eine mögliche Variante. "Ich denke, dass umso mehr Fans vor dem Fernseher sitzen würden, vielleicht auch Fans, die sonst nicht so am Radsport interessiert sind. Es könnte das einzige große Sportereignis in diesem Jahr sein. Insofern fände ich es schlecht, wenn man diese Option von vornherein nicht ziehen will", betonte der 34-Jährige.

21:05 Uhr

Ralf Schumacher: Diese Frage entscheidet über Vettels Vertrag

Der frühere Formel-1-Pilot Ralf Schumacher hält einen Einjahresvertrag für Sebastian Vettel bei Ferrari mit reduziertem Gehalt durchaus für denkbar. "Die Saison war natürlich nicht ganz so optimal. Ferrari hat jetzt auch gerade eine schwere Phase und versucht natürlich auch, alles zu optimieren. Von daher glaube ich, dass so etwas (Einjahresvertrag) möglich ist und gerade in diesen Zeiten", sagte der Bruder von Michael Schumacher bei Sky.

Die Frage sei, "will Sebastian um die WM fahren, oder nicht - oder will er was ganz Neues aufbauen", sagte Schumacher. Aber das sei immer ein Risiko. "McLaren ist auf einem guten Weg, wäre also ein Kandidat, aber auch noch weit entfernt. Da steht auch ein Motorwechsel bevor. Das ist also sehr schwierig. Von dem her, ich glaube, dass er da (bei Ferrari) für ein Jahr sehr gut aufgehoben wäre", sagte der 44-Jährige

20:07 Uhr

Bergamo-Profi ist seit vier Wochen Corona-positiv

Torhüter Marco Sportiello, Teamkollege des deutschen Mittelfeldspielers Robin Gosens beim italienischen Fußball-Erstligisten Atalanta Bergamo, ist knapp vier Wochen nach seinem ersten positiven Coronavirus-Test immer noch nicht genesen. Auch beim dritten Abstrich, der im Krankenhaus von Bergamo durchgeführt wurde, fiel der Test des 27 Jahre alten Italieners positiv aus. Wie die Nerazzurri mitteilten, befindet sich Sportiello in einem guten Zustand. Er setzt die Quarantäne in seiner Wohnung fort.

Bergamo in der norditalienischen Region Lombardei gehört zu den am schlimmsten von der Pandemie betroffenen Städten des Landes. Mit über 24.000 Todesopfern ist Italien eine der weltweit am stärksten betroffenen Nationen, der staatliche Lockdown wird noch bis mindestens zum 3. Mai andauern.

19:22 Uhr

42 ist doch kein Alter - Buffon verhandelt über neuen Vertrag

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Sein erstes Spiel in der Serie A machte Buffon übrigens im November 1995.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Auch mit 42 Jahren will Italiens Torhüter-Legende Gianluigi Buffon weitermachen. Der Keeper des Fußball-Rekordmeisters Juventus Turin hat Verhandlungen über eine Verlängerung seines bis Juni laufenden Vertrags um ein weiteres Jahr begonnen, berichtete Gazzetta dello Sport. Dabei sollte Buffon weiterhin 1,5 Millionen Euro pro Saison verdienen.

In Turin kam Buffon vor dem Meisterschaftsstopp wegen der Corona-Pandemie als zweiter Torwart hinter Wojciech Szczesny immer wieder zum Einsatz. Der Weltmeister von 2006 hat in seiner Karriere 647 Spiele in der Serie A bestritten, genauso viele wie AC Mailands Vereinsikone Paolo Maldini.

18:26 Uhr

Fußball-Zweitligist wehrt sich gegen Insolvenzverfahren

Fußball-Zweitligist Karlsruher SC kämpft weiter intensiv um die Vermeidung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung. Der KSC teilte mit, dass die hierfür aufgenommenen Gespräche mit Gläubigern und Partnern "in eine gute Richtung" liefen und es "positive Signale" gebe, den Verein weiter zu unterstützen.

Sollte es der Führung gemeinsam mit dem beratenden Rechtsanwalt Dirk Adam allerdings nicht gelingen, das Verfahren abzuwenden, soll bei einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung am 15. Mai die Zustimmung der Vereinsmitglieder zu einem entsprechenden Insolvenzverfahren eingeholt werden.

17:43 Uhr

Klopp: "Dieses Team ist noch nicht das fertige Produkt"

Teammanager Jürgen Klopp vom FC Liverpool schickt inmitten der Corona-Krise eine Warnung an die Konkurrenz. Trotz eines Vorsprungs von 25 Punkten in der Premier League sieht der 52-Jährige noch großes Steigerungspotenzial bei seiner Mannschaft. "Dieses Team ist nicht das fertige Produkt", sagte der 52-Jährige bei Sky Sports: "Wir haben noch viel Raum für Verbesserungen, und wir arbeiten daran. Wir haben intern frisches Blut. Wir können uns mit diesem Team verbessern. Das ist großartig."

Seine Mannschaft befindet sich weiter im heimischen Einzeltraining, Kleingruppentraining wie in der Bundesliga ist in England noch nicht erlaubt. Doch Klopp hofft auf eine baldige Rückkehr in einen geregelten Trainings- und Spielbetrieb. "Wenn Fußball in einigen Lebensbereichen helfen kann, die Stimmung zu heben, etwas zum Nachdenken zu geben und anders damit umzugehen, müssen wir irgendwann mit dem Training beginnen, aber ich weiß nicht, wann das sein wird", sagte der Welttrainer des Jahres 2019.

16:57 Uhr

Ex-Weltmeister Kohler muss sich neuen Job suchen

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Im Sommer 2019 stieg Kohler mit der Viktoria in die 3. Liga auf.

(Foto: imago images/Herbert Bucco)

Der ehemalige Fußball-Weltmeister Jürgen Kohler muss sich als Folge der Coronakrise einen neuen Job suchen. Der im Sommer auslaufende Vertrag mit dem 54-Jährigen, teilte sein Arbeitgeber Viktoria Köln mit, werde nicht verlängert. "Wir stellen wegen der Corona-Pandemie sehr viele Dinge auf den Prüfstand. Ein Thema ist dabei, im Nachwuchsbereich wirtschaftlicher zu arbeiten und ihn neu zu strukturieren", begründete Sportvorstand Franz Wunderlich die Trennung. Kohler hatte zuletzt die U19 der Kölner betreut, als Interimstrainer aber auch den Aufstieg des Männerteams in die 3. Liga gefeiert.

"Mir hat die Arbeit bei der Viktoria sehr viel Spaß gemacht, es waren zwei wunderbare Jahre", sagte Kohler, Weltmeister von 1990: "Ich verstehe, dass Veränderungen nötig sind. Mir eröffnet das die Möglichkeit, für andere - perspektivisch interessante - Projekte bereitzustehen."

16:22 Uhr

Serie A verschiebt Entscheidung über Neustart

Eine Entscheidung über eine baldige Wiederaufnahme der italienischen Fußball-Liga ist vertagt worden. Wie Sportminister Vincenzo Spadafora nach einem Treffen mit dem Fußball-Verband FIGC mitteilte, soll es in den nächsten Tagen noch Gespräche mit Gesundheitsminister Roberto Speranza und dem wissenschaftlichen Ausschuss der Regierung geben. Nach dem Plan der Liga-Verantwortlichen sollen die Fußballer ab dem 4. Mai zunächst isoliert werden, das heißt unter anderem, auf das Coronavirus getestet und in Camps streng kontrolliert werden. Nach drei Wochen könnten dann möglicherweise Partien - ohne Fans - gespielt werden.

Die Serie A ist seit dem 12. März unterbrochen. Zwölf Spieltage stehen noch aus. In Italien gelten noch bis zum 3. Mai die landesweiten Ausgangssperren. Italien ist weltweit eines der am härtesten getroffenen Länder von der Covid-19-Lungenkrankheit. Mehr als 24.000 Menschen sind bereits gestorben.

15:57 Uhr

Katarischer Sender droht Premier League wegen Klub-Übernahme

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Das Stadion von Newcastle United ist für seine außergewöhnliche Dachkonstruktion berühmt.

imago images/PA Images

Der mögliche Verkauf des englischen Fußballclubs Newcastle United an ein Konsortium mit saudischer Beteiligung droht die Premier League in den Konflikt zwischen den verfeindeten Golfstaaten zu ziehen. Der katarische Fernsehsender BeIN Sports warnte die 20 Vereine und die Führung der Liga in einem Brief vor dem Geschäft, wie die BeIN Media Group bestätigte. Der Sender besitzt die Rechte für Übertragungen der Premier League-Spiele in der arabischen Welt, sieht diese aber durch einen saudischen Piratensender verletzt. Newcastles Käufer sei genau derjenige, der die kommerziellen Rechte der Premier League drei Jahre lang gestohlen habe und dies weiterhin tue, heißt es in dem Schreiben von BeIN Sports. Auch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International sieht den Verkauf des Vereins kritisch.

Medienberichten zufolge will ein Konsortium, das von der britischen Geschäftsfrau Amanda Staveley angeführt wird, Newcastle United für rund 300 Millionen Pfund (ca. 340 Millionen Euro) übernehmen. Der Öffentliche Investmentfonds Saudi-Arabiens hält demnach 80 Prozent an dem Konsortium und wäre somit auch Mehrheitseigner des Clubs. Einflussreichster Mann des Fonds ist der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman, dem schwere Menschenrechtsverletzungen, darunter auch der Mord am Journalisten Jamal Khashoggi zur Last gelegt werden.

14:57 Uhr

Inter-Stürmer Lukaku: "23 von 25 Spielern krank"

Ob Romelu Lukaku seinen Wechsel nach Italien wohl schon bereut?

Lukaku berichtet, dass fast alle Inter-Profis über Corona-Symptome klagten.

(Foto: imago images / Sportimage)

Angreifer Romelu Lukaku vom italienischen Fußball-Erstligisten Inter Mailand befürchtet, dass nahezu sein komplettes Team bereits mit dem Coronavirus infiziert gewesen sein könnte. "Wir hatten im Dezember eine Woche frei, wir kehrten zur Arbeit zurück, und ich schwöre, dass 23 von 25 Spielern krank waren. Ich mache keine Witze", sagte der 26-Jährige in einem Instagram-Gespräch mit der belgischen Moderatorin Katrin Kerkhofs. Vor dem Spiel gegen Cagliari Calcio am 26. Januar (1:1) hätte nahezu die komplette Mannschaft über die klassischen Corona-Symptome geklagt.

"Alle husteten und hatten Fieber. Beim Aufwärmen fühlte ich mich viel heißer als sonst. Ich hatte seit Jahren kein Fieber mehr", erklärte der belgische Nationalspieler. Abwehrspieler Milan Skriniar habe sich wegen dieser Symptome sogar auswechseln lassen müssen. Damals sei allerdings keiner der Spieler auf Covid-19 getestet worden, weil das Coronavirus allgemein noch "kein Thema" gewesen sei. Entsprechend könne man nicht final sagen, ob es sich um eine Infektion mit dem Coronavirus gehandelt habe, so Lukaku. Bislang gibt es anders als in anderen Vereinen der Serie A in den Reihen der Mailänder auch noch keinen positiv getesteten Spieler.

13:31 Uhr

Ende der Posse? Neuer und der FC Bayern nähern sich wohl an

Manuel Neuer und der FC Bayern sollen sich in der Debatte um eine Vertragsverlängerung der "Sport Bild" zufolge wieder aufeinanderzubewegen. Seit einem Interview des 34-Jährigen vom Sonntag sei "wieder eine Annäherung zwischen beiden Parteien zu spüren", schrieb das Magazin ohne die Angabe von Quellen. Neuer soll demnach die von ihm geforderte größere Wertschätzung bekommen. Sowohl der Torwart als auch der Rekordmeister würden die Bereitschaft zeigen, "eine Einigung für eine weitere Zusammenarbeit erzielen zu wollen."

12:48 Uhr

Wegen Corona: CHIO Aachen findet 2020 nicht statt

Der CHIO in Aachen fällt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie aus. Ursprünglich sollte das bedeutendste Reitturnier der Welt vom 29. Mai bis zum 7. Juni stattfinden. Wegen der Corona-Krise war die Veranstaltung zunächst auf einen unbestimmten Termin verlegt worden. Nun erklärten die Organisatoren dann die endgültige Absage des Turnierklassikers. "Die Gesundheit der Menschen steht über allem", sagte Frank Kemperman, der Vorstandsvorsitzende des Aachen-Laurensberger Rennvereins. Die Veranstalter begründeten die Entscheidung mit "nationalen und internationalen Entwicklungen sowie der von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen".

So sind unter anderen vorerst bis zum 31. August Großveranstaltungen untersagt.

11:56 Uhr

Neuers Verhalten ist ein "beängstigendes Signal"

Alfons Hörmann, Präsident des DOSB, spricht auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild

Alfons Hörmann kritisiert Manuel Neuer scharf.

(Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild)

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, hat Manuel Neuer in dessen Verhandlungspoker mit dem FC Bayern scharf kritisiert. "Wenn einzelne Spieler sich im Moment um 20 Millionen Euro Jahresgage und um die Anzahl der Jahre Gedanken machen und sich dann falsch behandelt fühlen, wenn solche Verträge derzeit nicht sofort geschlossen werden, dann sehe ich das als ein beängstigendes Signal", sagte Hörmann im exklusiven Interview mit Sky Sport News HD. Für das Verhalten des Torwarts fehle Hörmann "bei ganzheitlichen Aspekten schlichtweg das Verständnis". Er appelliert: "Kommt gedanklich und moralisch in der Krise an!"

11:09 Uhr

Wildes Gerücht um Draxler und den BVB

Borussia Dortmund sieht sich angeblich nach einem Nachfolger von Jadon Sancho um. Dabei sollen die Schwarz-Gelben einen ehemaligen Schalker ins Visier nehmen: Julian Draxler. Das französische Portal "Le10Sport" will erfahren haben, dass sich der BVB um dessen Dienste bemühen könnte. Die technischen Fähigkeiten sowie die Vielseitigkeit des deutschen Nationalspielers reizen die Verantwortlichen, schreibt das Portal. Der BVB soll sich bereits Informationen über die Situation des Mittelfeldspielers eingeholt haben. Verhandlungen oder ein Treffen mit Draxlers Klub Paris Saint-Germain hätten allerdings noch nicht stattgefunden.

Laut anderen französischen Medien will sich PSG schon länger von Draxler trennen.

09:52 Uhr

Englischer Spitzenklub soll Bayerns Coutinho umwerben

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Bald in blau?

(Foto: imago images/ULMER Pressebildagentur)

Dass der vom FC Barcelona ausgeliehene Philippe Coutinho in der kommenden Saison nicht mehr für den FC Bayern spielt, das scheint bereits eine ausgemachte Sache. Aber wie geht's für den Brasilianer nun weiter? Womöglich geht's zurück nach England, wo er einst beim FC Liverpool seine bisher beste Zeit als Profi hatte. Der FC Chelsea soll interessiert sein. Wie sport.es berichtet, hat Coach Frank Lampard den 27-Jährigen ins Visier genommen. Demnach laufen auch bereits erste Gespräche zwischen den Klubs. Allerdings werden die Engländer kaum bereit sein, die aufgerufenen 90 Millionen Euro für Coutinho auf den Tisch zu legen.

Sie wollen alle News zu Philippe Coutinho? Kein Problem, hier gibt's das volle Paket!

08:43 Uhr

Was Thomas Müller über die Fortsetzung der Liga denkt

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"Es ist völlig klar, dass der Fußball sich nahezu allen Regeln unterwerfen würde, die nötig sind, um zu spielen."

(Foto: picture alliance/dpa)

Thomas Müller würde für eine Fortsetzung der Saison in der Fußball-Bundesliga alle Restriktionen auf sich nehmen. "Solange die Regeln mit den Gesetzen und Vorschriften vereinbar sind, werden wir Profis spielen. Wenn es sein muss, auch in Quarantäne. Es ist völlig klar, dass der Fußball sich nahezu allen Regeln unterwerfen würde, die nötig sind, um zu spielen", sagte der Bayern-Star der "Sport Bild". Müller denkt dabei nicht nur an sich. "Es ist ja nicht so, dass wir in der Freizeit zum Spaß Fußball spielen. Man darf nicht vergessen: Es ist nicht nur unser Job, es hängen am ganzen Fußballgeschäft auch sehr, sehr viele Arbeitsplätze dran", sagte der 30-Jährige.

08:15 Uhr

Wie gut kennen Sie den FC Liverpool? Testen Sie ihr Wissen!

Sie vermissen den Fußball? Wir auch! Aber wir haben eine Lösung. Zumindest eine kleine, aber humorvolle. Unser beliebter Kolumnist Ben Redelings hat nämlich ein launiges Quiz aus seinem Archiv geschnitzt! Heute geht's um den FC Liverpool - und damit natürlich auch um Jürgen Klopp. Lust und Zeit? Dann hier entlang! Lust und keine Zeit? Dann unbedingt einen Reminder auf dem Handy einrichten! Glück auf.

07:53 Uhr

Japans Olympiamacher bestätigen Corona-Fall

Ein Mitarbeiter des japanischen Organisationskomitees für die Olympischen Spiele im nächsten Jahr ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Mann, er soll in den 30ern sein, ist am Hauptsitz des Komitees in Tokio beschäftigt und befinde sich jetzt zu Hause in Quarantäne. Man habe herausgefunden, wer mit dem Patienten engen Kontakt hatte. Die Betroffenen würden ab sofort zu Hause bleiben. Das Stockwerk, auf dem der Mann gearbeitet habe, werde abgesperrt und desinfiziert. Seit die Regierung am 7. April für Tokio und sechs andere Provinzen den Notstand ausgerufen hatte, arbeiten die Mitarbeiter der Olympia-Organisatoren prinzipiell von zu Hause aus.

07:12 Uhr

Legendäre Formel 1: Der Bruchpilot, der die Frauen verzauberte

 

06:39 Uhr

Heute vor 25 Jahren: Der Skandalkampf von Las Vegas

Eigentlich war Axel Schulz eine andere Rolle zugedacht. Der damals 26-Jährige sollte nicht mehr als eine Art Sparringspartner für die alternde Boxlegende George Foreman sein. Doch an jenem 22. April 1995 versetzte der unbekannte "sanfte Riese" die Boxwelt in Erstaunen. In der MGM Grand Garden Arena in Las Vegas hatte Schulz den Schwergewichtsweltmeister nach Meinung fast aller Experten besiegt - nur die Punktrichter sahen es anders. Zwei sahen Foreman vorne, einer wertete den Kampf als Remis, die Zuschauer tobten. Schulz hatte den Kampf weitestgehend dominiert. Doch der Ruhm, erster deutscher Schwergewichts-Champion nach Max Schmeling zu werden, blieb ihm verwehrt. Einen Rückkampf lehnte Foreman ab, der daraufhin seinen Gürtel des Verbandes IBF abgeben musste.

Ein ausführliches Interview mit Axel Schulz über den Abend, der sein Leben geprägt hat, lesen Sie übrigens hier!

05:59 Uhr

Exzentriker Gronkowski plant Blitz-Comeback mit Mega-Reunion

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Er hat offenbar wieder Lust auf Football: Rob Gronkowski.

(Foto: imago images / Icon SMI)

Footballstar Rob Gronkowski plant nach nur einem Jahr Pause offenbar sein Comeback in der NFL. Laut übereinstimmenden Medienberichten will der Tight End zur neuen Saison Tom Brady zu den Tampa Bay Buccaneers folgen. Der Star-Quarterback soll sich für eine Verpflichtung stark gemacht haben. Beide haben mit den New England Patriots gemeinsam drei Super-Bowl-Siege gefeiert. Der exzentrische Ausnahmespieler Gronkowski war im März 2019 wenige Wochen nach seinem bislang letzten Titelgewinn überraschend zurückgetreten. Da er vertraglich noch ein Jahr an die Patriots gebunden ist, müsste sich die Franchise mit den Buccaneers auf einen Deal einigen.

Update: Der Wechsel ist mittlerweile von Tampa bestätigt. Mehr dazu lesen Sie hier!