Mittwoch, 24. Juni 2020Der Sport-Tag

21:15 Uhr

Transferbetrügereien - Razzien bei belgischen Erstligisten

Die belgische Polizei hat im Zuge ihrer Korruptionsermittlungen Razzien bei den Fußball-Erstligisten Sporting Charleroi und KRC Genk durchgeführt. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft. Bei der Untersuchung, die bereits seit 2018 läuft, geht es um mutmaßliche Betrügereien bei Transfers. Charleroi teilte mit, die Durchsuchungen hätten eine Stunde gedauert und seien problemlos verlaufen. Der Klub habe "uneingeschränkt kooperiert, um den Ermittlern Dokumente zu bestimmten Spielertransfers zur Verfügung zu stellen". In Genk war es bereits im Februar 2019 zu Razzien und Verhören gekommen.

Im Zuge des Korruptionsskandals im belgischen Fußball waren insgesamt 19 Personen angeklagt worden. Unter anderem soll der Wechsel des serbischen Angreifers Aleksandar Mitrovic im Jahr 2015 vom RSC Anderlecht zu Newcastle United Teil der Ermittlungen sein.

20:21 Uhr

Premier League startet Rassismus-Meldesystem

Die englische Premier League hat für den Kampf gegen rassistische Beleidigungen im Internet ein Meldesystem vorgestellt. "Unser zentrales Berichtssystem wurde entwickelt, um Spielern, Managern und Trainern, die Opfer schwerer Online-Diskriminierung geworden sind, eine schnelle Reaktion und Unterstützung zu ermöglichen", wurde Liga-Geschäftsführer Richard Masters in einer Mitteilung zitiert. Die Maßnahme ist eine von mehreren Aktionen gegen Rassismus, die die Liga nach der Corona-Zwangspause gestartet hat.

Alle Fußballer trugen beispielsweise beim Restart nicht ihre Namen, sondern den Schriftzug "Black Lives Matter" auf dem Rücken. Am Montag sorgte allerdings ein Flugzeug mit dem Banner "White Lives matter Burnley" während des Spiels zwischen Manchester City und dem FC Burnley für Unmut.

19:29 Uhr

Medien: Favre bleibt BVB-Trainer

Lucien Favre bleibt offenbar auch in der kommenden Saison Trainer des Bundesliga-Zweiten Borussia Dortmund. Darauf hat sich die Vereinsführung nach Informationen der "Funke Mediengruppe" und der "Bild"-Zeitung verständigt. Favre besitzt ohnehin noch einen Vertrag bis 2021 beim BVB.

Der Schweizer war nach dem 0:1 gegen die Bayern erneut in die Kritik geraten, nachdem die Meisterschaft auch im zweiten Jahr verpasst worden war. Insbesondere Sky-Experte Lothar Matthäus hatte die Diskussion losgetreten. Ex-Bayern-Coach Niko Kovac und Erik ten Haag von Ajax Amsterdam waren als mögliche Nachfolger gehandelt worden. Was für Favre spricht, ist sein Schnitt von 2,16 Punkten pro Spiel, womit er besser als jeder seiner Vorgänger ist.

18:38 Uhr

Mehmet Scholl kehrt als TV-Experte zurück

Knapp drei Jahre nach dem Aus bei der ARD hat der ehemalige Nationalspieler Mehmet Scholl wieder an anderer Stelle einen Job als Fußball-Experte gefunden. Der 49-Jährige wird zunächst für zwei Jahre bei "Bild live" arbeiten. Dort soll er laut Mitteilung des Medienkonzerns Axel Springer "nach Abpfiff die wichtigsten Fußballspiele der Bundesliga, Champions League, DFB-Pokal und Europameisterschaft" analysieren.

Scholl werde mindestens 20 Mal im Jahr im Einsatz sein, erstmals voraussichtlich beim Champions-League-Turnier in Lissabon im August. Vor dem neuen Engagement war Scholl bis zur Vertragsauflösung im August 2017 neun Jahre für die ARD tätig. Zuvor hatte es beim Confed Cup Ärger gegeben. Der ehemalige Bayern-Spieler hatte an zwei Sendungen nicht teilgenommen, weil es Streit um einen Doping-Beitrag gegeben hatte. Die ARD verabschiedete ihn als "meinungsstarken, streitbaren und originellen Experten".

18:04 Uhr

Berlin und New York sagen Marathon ab

Der Berlin-Marathon fällt für dieses Jahr endgültig der Corona-Krise zum Opfer. Nachdem zuletzt eine Verschiebung des für den 27. September angesetzten Straßenlaufs diskutiert worden war, folgte von den Organisatoren die Absage für das Jahr 2020. Die Erarbeitung eines Hygienekonzepts und unzählige Gespräche mit Behörden und Fachleuten hätten ergeben, dass der Berlin-Marathon unter den aktuellen Vorgaben in diesem Jahr nicht durchzuführen sei, hieß es in einer Pressemitteilung des Veranstalters.

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Der New Yorker Marathon findet erst im kommenden Jahr wieder statt.

(Foto: imago images/Pacific Press Agency)

Auch der traditionsreiche New-York-Marathon ist abgesagt. Der für den 1. November geplante Lauf mit Ziel in Manhattan zählt wie die Veranstaltungen in Berlin, Tokio, Chicago, Boston und London zu der Elite-Serie "World Marathon Majors".

17:26 Uhr

DFB beendet zwielichtigen Deal mit Vermarkter

Im Jahr 2013 beauftragt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Sportvermarkter Infront mit der Beschaffung von Bandenwerbepartnern. Um den Deal zu bekommen, soll Infront Mitarbeiter des DFB bestochen haben. Von Jobs für Familienmitglieder und Luxusuhren ist die Rede. Über die zwielichtige Zusammenarbeit hatte der "Spiegel" in der vergangenen Woche berichtet. Nun wird die Zusammenarbeit mit Infront von DFB-Seite mit sofortiger Wirkung beendet. Dies entschied das Präsidium des DFB auf einer digitalen Konferenz. Grund dafür seien "klare Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit dem Zustandekommen und der Erbringung von Vertragsleistungen von Infront sowie unrechtmäßige Einflussnahmen auf DFB-Vertreter", hieß es in einer Pressemitteilung.

16:33 Uhr

Witsel: Darin ist Favre besser als Klopp

Borussia Dortmund wird die Bundesliga-Saison auf Platz zwei abschließen, dennoch steht Trainer Lucien Favre in der Kritik. Von seinem Mittelfeldstrategen Axel Witsel kommen nur lobende Worte für den aktuellen Fußball-Lehrer der Schwarz-Gelben. Wir haben unter Lucien Favre in zwei Jahren rund 150 Punkte geholt - das wäre für jede Mannschaft der Welt ein Top-Ergebnis. Er ist auch, wenn ich richtig informiert bin, der BVB-Trainer mit dem historisch besten Punkteschnitt - sogar noch vor einem gewissen Jürgen Klopp. Auch einen Torrekord, wie wir in dieser Saison, stellt man bei einem Club wie Borussia Dortmund nicht en passant auf. So furchtbar viel verkehrt kann er also nicht gemacht haben", sagte Witsel dem Sender Sport1.

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(Foto: imago images/Kirchner-Media)

15:54 Uhr

"Schalke ist kein Schlachthof" - Fans dürfen gegen eigenen Klub demonstrieren

Unter dem Motto "Schalke ist kein Schlachthof - gegen die Zerlegung unseres Vereins" wollen die Fans auf Missstände und Fehlentwicklungen im Club und im Fleisch-Unternehmen des Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies aufmerksam machen. Die Behörden in Gelsenkirchen haben die angekündigte Demonstration am Samstag genehmigt. Maximal 2000 Besucher seien zugelassen, zudem müssten sich die Teilnehmer an Hygiene-Vorschriften halten, berichtete das Internetportal "WAZplus".

Tönnies ist unter starken Druck geraten, weil es bei Mitarbeitern seines Unternehmens in Rheda-Wiedenbrück zu massenhaften Coronavirus-Infektionen gekommen war. Zudem hatte Schalke seine Fans mit Härtefallanträgen bei der Erstattung von bereits gekauften Tickets und Entlassungen von Mitarbeitern erzürnt.

14:54 Uhr

Winfried Schäfer beendet Trainerjob in den Emiraten

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Zieht ein positives Fazit nach einem Jahr beim FC Baniyas: Winfried Schäfer.

(Foto: imago images / Amirhossein Kheirkhah)

Der frühere Fußball-Bundesliga-Trainer Winfried Schäfer ist nicht mehr Chefcoach beim FC Baniyas in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Wie der Klub mitteilte, wurde die Zusammenarbeit nach nur einem Jahr in beiderseitigem Einvernehmen beendet. Schäfers Mannschaft lag bis zur Saisonunterbrechung wegen der Corona-Krise auf Rang neun unter 14 Teams.

"Es war ein sehr schönes Jahr in Baniyas. Unser Ziel war es, die einheimischen Spieler zu verbessern, das ist sehr gut gelungen", sagte der 70-Jährige in einem Klubstatement: "Unser Plan war auf mehr als ein Jahr ausgelegt. Wir wollten ein neues Team aufbauen, das dann stabilisieren und schließlich Meister werden. Ich hoffe, der neue Trainer setzt diesen Plan fort."

14:09 Uhr

Götze schafft es nicht mehr in BVB-Kader - Abschied im Stadion

Mario Götze bleibt ein letzter Einsatz im Trikot von Borussia Dortmund verwehrt. Wie der Verein mitteilte, kann der 28-Jährige aufgrund des DFL-Hygienekonzepts am Samstag gegen die TSG Hoffenheim nicht Teil des Kaders sein. Dennoch soll der Offensivspieler vor dem letzten Saisonspiel im Stadion offiziell verabschiedet werden. Götze und seine Frau Ann-Kathrin waren Anfang Juni erstmals Eltern geworden. Da der gemeinsame Sohn Rome einige Wochen zu früh zur Welt kam, war er in den vergangenen Wochen regelmäßig mit Frau und Kind im Krankenhaus. Mittlerweile geht es dem Baby laut einer BVB-Mitteilung wieder gut. Allerdings genügt nun die Zeit für Götze nicht mehr, um die vor einer Rückkehr zur Mannschaft vorgeschriebenen zwei Corona-Tests durchführen zu lassen. Damit wird ausgerechnet der Auftritt gegen seinen alten Arbeitgeber Bayern München am 26. Mai (0:1) sein letzter für die Schwarz-Gelben bleiben.

13:46 Uhr

"Lage weiter kritisch" - Zanardis Ärzte verzichten künftig auf tägliche Updates

Das Krankenhaus in Siena, in dem der am Freitag verunglückte Alessandro Zanardi auf der Intensivstation liegt, wird künftig keine täglichen Mitteilungen mehr zum Gesundheitszustand des ehemaligen Formel-1-Piloten veröffentlichen. Dies wurde mit der Familie vereinbart. Lediglich bei Änderungen der Lage sollen diese der Öffentlichkeit mitgeteilt werden. Der mehrfache Paralympics-Sieger Zanardi sei immer noch auf der Intensivstation und werde weiter künstlich beatmet, sagten die Ärzte. Die Lage sei weiterhin kritisch. Der seit 2001 beinamputierte Rennfahrer war bei einem Handbike-Rennen verunglückt und mit einem Lastwagen kollidiert. Dabei erlitt er schwere Verletzungen am Kopf, Zanardi könnte beide Augen verlieren, befürchten die Ärzte.

13:18 Uhr

"Timo muss liefern" - Rüdiger setzt Kumpel Werner unter Druck

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Timo Werner weiß jetzt, was ihn beim FC Chelsea erwartet.

(Foto: imago images/opokupix)

Antonio Rüdiger hat bei den Verantwortlichen des FC Chelsea heftig für Kumpel Timo Werner geworben, deswegen setzt der Abwehrspieler seinen künftigen Teamkollegen nun unter Druck. "Ab nächster Saison muss Timo dann auch liefern, sonst kriege ich vom Klub auch noch einmal nachträglich Ärger", sagte Rüdiger (27) der "Sport Bild". Beide Nationalspieler sind seit ihrer gemeinsamen Zeit beim VfB Stuttgart befreundet. Rüdiger bestätigte, dass er "eine klare Empfehlung" für Werner ausgesprochen hat, als ihn die Bosse der Blues nach dem Torjäger von RB Leipzig befragt hatten. "Obwohl er kein klassischer Strafraumstürmer ist, hat er eine gewisse Robustheit, um gegen die englische Härte anzukommen", sagte Rüdiger. Zudem werde Werners Konterstärke in der Premiere League zum Tragen kommen: "Er wird die Räume bekommen, die er braucht und kann sie dann hoffentlich ähnlich stark nutzen wie in dieser Saison in Leipzig."

12:41 Uhr

Juan Manuel Fangio - Dominator der Anfangsjahre

12:07 Uhr

Nächster Box-Opa denkt "ernsthaft" an Comeback

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Er hätte wohl noch mal Lust.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Nach Mike Tyson und Evander Holyfield denkt der nächste "Box-Opa" an ein Comeback im Ring. Óscar de la Hoya plagt offenbar die Midlife Crisis. Denn als Promoter von Superstar Canelo Alvarez sollte der 47-Jährige eigentlich genug zu tun haben. "Ich ziehe es ernsthaft in Betracht", sagte de la Hoya dem "Ring-Magazine": "Egal, gegen wen. Jeder, der der Beste da draußen ist. Ich habe noch immer die Mentalität, ich würde im Mittelgewicht kämpfen." Inspiriert hätten ihn die Comeback-Pläne seines Landsmanns Mike Tyson, der mit 53 Lenzen noch mal ins Seilquadrat klettern will. "Ich will mir erst mal anschauen, was Tyson macht. Ich will sehen, was er für eine Leistung bringt, wie seine Reflexe sind, ob er mehr als drei, vier Runden packt. Wir werden sehen und dann treffe ich meine Entscheidung", so der Amerikaner.

11:33 Uhr

Houston trennt sich von Basketball-Nationalspieler Hartenstein

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Kein Rocket mehr: Isaiah Hartenstein.

(Foto: USA TODAY Sports)

Basketball-Nationalspieler Isaiah Hartenstein wird nicht länger für den NBA-Klub Houston Rockets auflaufen. Die Texaner trennten sich laut einer Vereinsmitteilung von dem 22 Jahre alten Center, um David Nwaba zu verpflichten. Hartenstein kann nun von anderen Teams unter Vertrag genommen werden. Seitdem die Rockets den früheren Spieler der Artland Dragons bei der Talenteziehung Draft 2017 ausgewählt hatten und er ein Jahr später sein NBA-Debüt gab, stand er 51-mal in der NBA auf dem Parkett. "Ich werde immer Liebe für das H haben", schrieb Hartenstein auf Instagram an Houston gerichtet.

10:27 Uhr

Nach "Horrorshow": Djokovics Vater verbreitet völlig wirre Statements

Fragwürdige Statements darf man von ihm jederzeit erwarten, diesem Ruf ist Srdjan Djokovic, Vater des Weltranglistenersten Novak Djokovic, wieder mal gerecht geworden. "Grigor Dimitrow ist der Schuldige", polterte er in einem TV-Interview: "Er hat den Beziehungen zwischen Serbien und Kroatien extrem geschadet." Der bulgarische Tennisprofi Dimitrow hatte als erster seine Infektion mit dem Coronavirus nach der Teilnahme an der von Novak Djokovic veranstalteten Adria-Tour bekannt gegeben. Ihm folgten der Kroate Borna Coric, der Serbe Viktor Troicki und am Dienstag dann auch Djokovic. Dimitrow sei aber gar nicht auf der zweiten Tour-Station Zadar, sondern schon vorher woanders getestet worden", behauptete Djokovic senior: "Er wurde krank, er weiß auch, wo, und jetzt hat er unserem Land und unserer Familie großen Schaden zugefügt." Sein Sohn fühle sich in der aktuellen Situation "gar nicht gut, niemand fühlt sich gut, aber wir werden gestärkt daraus hervorgehen".

09:27 Uhr

Papst schreibt Brief an schwer verunglückten Zanardi

Papst Franziskus hat dem schwer verunglückten früheren Formel-1-Piloten und mehrfachen Paralympics-Sieger Alessandro Zanardi einen persönlichen Brief geschrieben. Darin würdigt der Pontifex den 53-jährigen Italiener dafür, sich nach Schicksalsschlägen immer wieder aufgerappelt zu haben. "Ihre Lebensgeschichte ist ein Beispiel, wie man nach einem plötzlichen Stopp wieder starten kann", heißt es in dem handgeschriebenen Brief, den die "Gazzetta dello Sport" veröffentlichte: "Durch den Sport haben Sie gelehrt, das Leben als Protagonist zu meistern, und haben aus einer Behinderung eine Lehre der Menschlichkeit gemacht", schrieb der Papst. Er bedankt sich bei Zanardi dafür, "dass Sie Menschen Kraft gegeben haben, die sie verloren hatten. In dieser so schmerzhaften Phase bin ich Ihnen nahe, ich bete für Sie und Ihre Familie", heißt es in dem Brief.

08:49 Uhr

Djokovic "Horrorshow" schlägt weiter aus: NBA-Superstar infiziert sich mit Corona

Die als "Horrorshow" kritisierte Adria-Tour hat nun auch die NBA erreicht. Der Serbe Nikola Jokic von den Denver Nuggets, einer der besten Center der Liga, wurde im Zuge der Vorbereitung auf die restliche Saison positiv auf Covid-19 getestet. Das berichtet die "Denver Post". Jokic hatte vor einer Woche zusammen mit seinem ebenfalls positiv getesteten Landsmann Novak Djokovic in Belgrad ein Basketball-Match besucht. Zurzeit befindet sich Jokic in Belgrad in häuslicher Quarantäne. Die Denver Nuggets wollten sich zu dem Vorfall nicht offiziell äußern. Die NBA-Teams haben ihre Spieler am 22. Juni zur Vorbereitung auf die Saisonfortsetzung ab dem 30. Juli im abgeriegelten Sportkomplex von Disney World versammelt. Jokic hatte eine Ausnahmegenehmigung, um länger in seiner Heimat zu bleiben.

08:19 Uhr

FC Bayern, Spanien, Klopp? Große Verwirrung um Thiago

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Zeit zum Wechseln?

(Foto: Preiss/Witters/Pool/Witters)

Noch Anfang Mai hieß es, die Verlängerung von Thiago beim FC Bayern über 2021 hinaus sei Formsache. Ein neuer Vertrag war ausgehandelt, beide Seiten eigentlich zufrieden mit den Inhalten des Arbeitspapiers. Nicht einmal zwei Monate später stehen die Zeichen plötzlich auf Abschied. Warum Thiago einen Rückzieher machte und in den Gesprächen zwischen Klub und Spieler seit Wochen "Stillstand" herrscht, wie der "Kicker" zuletzt vermeldete, war bislang unbekannt. Ein aktueller Bericht von "Sport Bild" bringt nun etwas Licht ins Dunkel. Demnach liebäugele Thiago mit einem Abschied aus München, weil er mit seinen inzwischen 29 Jahren die letzte Chance wittert, noch einmal zu einem Top-Klub ins Ausland zu wechseln - oder in seine spanische Heimat zurückkehren. Ein Angebot für den Spielmacher soll dem FC Bayern bislang aber nicht vorliegen. Im Mannschaftskreis werde jedoch über ein Interesse des FC Liverpool an Thiago spekuliert, heißt es.

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07:47 Uhr

Degenkolb zur Tour: "Auf die Veranstalter vertrauen"

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John Degenkolb darf in diesem Jahr seine siebte Tour de France bestreiten.

(Foto: imago/Belga)

Radprofi John Degenkolb ist optimistisch, dass die Tour de France vom 29. August bis 20. September wie vorgesehen starten kann. "Die Pläne des Veranstalters und des Radsport-Weltverbandes sehen soweit gut aus. Aber das ist alles, was wir tun können: auf die Vorbereitungen der Veranstalter zu vertrauen", sagte der 31-Jährige in einer Presserunde. Die Tour hätte eigentlich am Samstag starten sollen. Für Degenkolb ist es daher "zurzeit auf jeden Fall eine komische Situation. Das Gefühl für die Zeit und in welchem Monat wir gerade sind, ist komplett anders. Es fühlt sich sehr komisch an." Sein Team Lotto-Soudal hatte am Dienstag angekündigt, dass Degenkolb für die Tour nominiert wird. Für ihn selbst wird es die siebte Teilnahme an dem Traditionsrennen.

07:15 Uhr

Böses Wort benutzt: Pressesprecher rüffelt Jürgen Klopp

06:37 Uhr

FBI liefert banale Erklärung für "Galgenstrick"-Gate

Bei dem Vorfall rund um den schwarzen Nascar-Fahrer Bubba Wallace handelt es sich laut FBI nicht um ein rassistisches Verbrechen. Wie die US-Ermittler mitteilten, habe sich der gefundene Strick seit Monaten in der Box des 26-Jährigen auf dem Talladega Superspeedway in Lincoln befunden. Deswegen werde keine Anklage in diesem Fall erhoben. Das FBI habe seine Ermittlungen "abgeschlossen und festgestellt, dass Bubba Wallace nicht das Ziel eines Hassverbrechens war", schrieb die Rennsportserie Nascar in einer Erklärung. Das Zugseil für ein Garagentor habe sich bereits seit vergangenem Herbst an der Fundstelle befunden, zu diesem Zeitpunkt seien die Garagen noch nicht zugeteilt gewesen.

Eine ausführliche Meldung zu diesem Thema inklusive der Reaktion von Bubba Wallace lesen Sie hier!

06:02 Uhr

Jens Lehmann strebt offenbar Cheftrainer-Debüt an

Zuletzt war Jens Lehmann ja vor allem aufgefallen, weil er bei Hertha BSC in den Aufsichtsrat aufgestiegen ist und weil er bisweilen kuriose Dinge im Zusammenhang mit dem Coronavirus sagte. Nun arbeitet der ehemalige DFB-Torhüter aber wieder an sportlichen Schlagzeilen. Das berichtet zumindest der "Evening Telegraph". Laut der Zeitung will Lehmann Chefcoach bei Dundee United werden. Der Klub ist gerade erst in die erste schottische Liga aufgestiegen. Coaching-Erfahrung hat der 50-Jährige bislang als Assistent beim FC Arsenal und beim FC Augsburg gesammelt.

05:33 Uhr

Duisburg und Rostock patzen im Aufstiegsrennen

Eintracht Braunschweig hat die Tabellenführung in der 3. Fußball-Liga übernommen. Die Niedersachsen setzten sich am Dienstagabend zum Auftakt des 35. Spieltages glücklich mit 2:1 (2:0) beim abstiegsbedrohten Chemnitzer FC durch. Mit 61 Punkten verdrängen die Braunschweiger die zweite Mannschaft des FC Bayern München von der Spitze. Die Reserve des Rekordmeisters kann am Abend aber noch nachziehen, wäre allerdings ohnehin nicht aufstiegsberechtigt. Dank eines 2:1 (1:1)-Siegs beim KFC Uerdingen bleiben die Würzburger Kickers an den Braunschweigern dran. Die Kickers belegen mit 60 Punkten zumindest vorübergehend den zweiten Platz. Die weiteren Verfolger leisteten sich hingegen Patzer. Der MSV Duisburg wartet nach dem 0:1 (0:0) bei Viktoria Köln seit vier Partien auf einen Sieg und rutscht auf den vierten Platz ab. Direkt dahinter folgt der FC Hansa Rostock. Daheim kamen die Hanseaten nicht über ein 1:1 (0:1) gegen den 1. FC Kaiserslautern hinaus. Die Lauterer sind bereits gerettet und auch die Viktoria steht dank des Sieges kurz vor dem Klassenerhalt.