Mittwoch, 25. März 2020Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau & Torben Siemer
20:10 Uhr

Mit 103 Jahren: Ignacio Trelles ist tot

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Ignacio Trelles 2013.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Der legendäre mexikanische Fußball-Trainer Ignacio Trelles ist im Alter von 103 Jahren gestorben. Das teilte Mexikos Fußballverband am Mittwoch mit. Mit 15 Titeln war Trelles der erfolgreichste Vereinstrainer in Mexiko. Er betreute zudem die Nationalmannschaft seines Landes in 117 Spielen und ist damit Rekord-Nationaltrainer. Bei den Weltmeisterschaften 1962 und 1966 war er als Cheftrainer dabei. Seine 1081 Spiele in der mexikanischen Liga sind die zweitmeisten eines Trainers. Der "Don Nacho" genannte Trelles war am 31. Juli 1916 in Guadalajara geboren worden.

19:01 Uhr

Vier Topklubs wollen 20 Millionen Euro zur Verfügung stellen

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(Foto: imago images/MIS)

Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung stellen die vier Bundesliga Top-Klubs FC Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen 20 Millionen Euro für Vereine aus der 1. und 2. Liga zur Verfügung, die durch die Corona-Pandemie existenziell bedroht sind. Darauf hätten sich Vertreter der vier in dieser Saison in der Champions League vertretenen Klubs in der vergangenen Woche geeinigt. 12,5 Millionen Euro sollen aus einem DFL-Topf mit Rückstellungen aus dem aktuellen TV-Vertrag stammen, der Betrag würde eigentlich dem Quartett zustehen. Weitere 7,5 Millionen Euro wollen die Klubs selbst aus eigenen Mitteln zur Verfügung stellen. Über die Verteilung des Geldes solle die DFL entscheiden.


18:28 Uhr

Viertligist verkauft 62.000 Tickets

Fußball-Regionalligist Lok Leipzig hat mit seiner Spendenaktion "Leute, macht die Bude voll" den virtuellen Zuschauerrekord im Bruno-Plache-Stadion geknackt. Heute Nachmittag waren bereits über 62.000 Tickets für ein imaginäres Spiel am 8. Mai gegen einen "unsichtbaren Gegner" verkauft worden. Die Tickets sind im Fanshop der Sachsen für jeweils einen Euro zu erwerben. Das Geld kommt dem Klub in Zeiten der Coronakrise zugute.

Der reale Zuschauerrekord im Plache-Stadion datiert aus dem Jahr 1955, als der SC Rotation Leipzig Bayern München vor 55.000 Zuschauern empfing. Lok ist mit dem Ziel in die Aktion gegangen, auch den Allzeit-Vereinsrekord aus dem Europapokalspiel gegen Girondins Bordeaux 1987 (120.000 Zuschauer) zu knacken. Dieses Spiel fand im damaligen Zentralstadion statt.

17:28 Uhr

Hoffenheim-Profi: "Instagram-Posts verändern nichts"

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Samassékou wechselte im vergangenen Sommer aus Salzburg nach Hoffenheim.

(Foto: imago images/HMB-Media)

Fußballprofi Diadie Samassékou von der TSG 1899 Hoffenheim hat sich bitterlich über Rassismus in der Gesellschaft beklagt. "Ich habe keine Angst, sondern bin einfach nur enttäuscht. Das ist ein Problem, das es nicht erst seit heute gibt. Es existiert bereits sehr lange und es geht nicht voran", sagte der 23 Jahre alte Mittelfeldspieler aus Mali in einem Interview den Internetportalen "Goal" und "Spox".

"Die Leute posten dagegen etwas auf Instagram oder Twitter, aber das allein wird nichts ändern. Die richtige Wertevermittlung in frühen Jahren ist der Schlüssel", sagte Samassékou. Er forderte: "Wir müssen die Wurzeln bekämpfen. Wir leben alle in derselben Welt. Es gibt eigentlich keine Grenzen, aber wir haben sie erschaffen - und im Fußball ist es leider teilweise dasselbe."

Wenn rassistische Rufe beim Fußball von einer Minderheit von fünf oder zehn Leuten kommen, dann müsse man sie aus dem Stadion werfen und dann sollte das Spiel fortgeführt werden. "Wir sollten nicht alle bestrafen, aber wenn sich nichts bewegt, müssen die Spieler den Platz verlassen", sagte Samassékou.

16:15 Uhr

Coronavirus: Mutter von NBA-Star liegt im künstlichen Koma

Der zweifache NBA-Allstar Karl-Anthony Towns warnt vor den Gefahren des Coronavirus. Der Center der Minnesota Timberwolves erlebt diese derzeit hautnah mit, weil seine Mutter nach einer Ansteckung im künstlichen Koma liegt. "Ihrer Lunge ging es viel schlechter und sie hatte Probleme, zu atmen", so der 24-Jährige.

"Diese Krankheit darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden", sagte der Basketballer. Und appellierte an alle: "Bitte schützt eure Familien, eure Geliebten, eure Freunde, euch selbst. Haltet euch an das Social Distancing. Bitte haltet euch nicht in Menschenansammlungen auf, das erhöht nur die Chancen, dass ihr euch ansteckt. Diese Krankheit ist tödlich."

15:36 Uhr

Tina Weirather hört auf

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imago images/Jan Huebner

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Tina Weirather beendet ihre Karriere.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Skirennläuferin Tina Weirather beendet ihre Laufbahn. Das gab die Olympia-Dritte im Super-G am Mittwoch bekannt. "Ich hatte eine megageile Karriere, obwohl sie überhaupt nicht gut angefangen hat", sagte Weirather in einer fast zehn Minuten langen Abschiedserklärung mit dem Hinweis auf ihre sieben (!) Knieoperationen vor ihrem 21. Geburtstag. Entsprechend dankte sie den Ärzten, "die mich immer zusammengeflickt haben". Die Tochter der Liechtensteiner Skilegende Hanni Wenzel und des ehemaligen österreichischen Abfahrtsweltmeisters Harti Weirather gewann neun Weltcuprennen und zweimal die Gesamtwertung im Super-G.

Bei der WM 2017 in St. Moritz holte die inzwischen 30-Jährige in ihrer Spezialdisziplin Silber, ein Jahr darauf folgte Olympia-Bronze. "Ich habe alles gegeben, was ging, mein Potenzial voll ausgeschöpft", sagte sie im Rückblick: "Und nein, ich bin nicht schwanger."

14:59 Uhr

Federer spendet eine Million Schweizer Franken

Tennis-Superstar Roger Federer will in der Corona-Krise helfen. Der 38 Jahre alte Schweizer verkündete am Mittwoch über die sozialen Netzwerke, dass er zusammen mit seiner Frau Geld für besonders Bedürftige in seiner Heimat zur Verfügung stellen will. "Mirka und ich haben persönlich beschlossen, eine Million Schweizer Franken (ca. 944 000 Euro) für die am stärksten gefährdeten Familien in der Schweiz zu spenden", schrieb Federer. Er hoffe, dass andere diesem Beispiel folgen würden. "Gemeinsam können wir diese Krise überwinden! Bleibt gesund!"

14:04 Uhr

BBL-Klub befürchtet finanzielles Desaster

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Frankfurts BBL-Klub droht offenbar die Insolvenz.

imago images/Jan Huebner

Der Frankfurter Basketball-Bundesligist Fraport Skyliners hat für alle Trainer und Mitarbeiter des Vereins Kurzarbeit beantragt. "Die Lage ist für uns extrem, wir kämpfen ums Überleben", sagte der geschäftsführende Gesellschafter Gunnar Wöbke in einer Mitteilung. "In Krisensituationen wird immer deutlich, auf wen man sich verlassen kann. Ich freue mich daher sehr darüber, wie schnell und offen unsere Belegschaft auf die neuen Maßnahmen reagiert hat."

Die Verträge mit den Spielern haben die Hessen bisher nicht aufgelöst. Fünf US-Profis sind zu ihren Familien nach Übersee geflogen, halten sich dort aber zur weiteren Verfügung.

12:55 Uhr

"Thomas Bach hat sich als unfähig erwiesen"

Der frühere Leichtathletik-Präsident Clemens Prokop hat IOC-Präsident Thomas Bach im Zuge der Verlegung der Olympischen Spiele in Tokio wegen der Coronavirus-Pandemie Versagen vorgeworfen. "Letzten Endes hat sich Thomas Bach aus meiner Sicht als unfähig erwiesen, diese Krise zu meistern", sagte Prokop der "Mittelbayerischen Zeitung".

Das Internationale Olympischen Komitee (IOC) und sein deutscher Präsident hätten in der weltweiten Debatte, die am Dienstag zur Verlegung der in diesem Sommer geplanten Sommerspiele führte, ein "Misstrauensvotum" seitens der Sportorganisatoren und Athleten erfahren. "Die Verbände und Sportler nahmen das Geschehen selbst in die Hand", sagte Prokop. Das IOC habe unter Bachs Führung versucht, "die Problematik mit einer unglaublichen Ignoranz wegzudrücken". "Aus meiner Sicht hat sich Thomas Bach an den Interessen der Athleten versündigt", kritisierte Prokop. Die Sportler seien dabei "enormen gesundheitlichen Risiken" ausgesetzt worden. Der Jurist aus Regensburg war von 2001 bis 2017 Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV).

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12:17 Uhr

Mehr Zeit für Gislason: Olympia-Quali der Handballer verschoben

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Alfred Gislason hat den Druck nun im kommenden Jahr.

(Foto: imago images/VIADATA)

Der neue Bundestrainer Alfred Gislason bekommt mehr Zeit, seine Handball-Nationalmannschaft kennenzulernen: Nach der Verschiebung der Olympischen Spiele ist das Qualifikationsturnier der deutschen Handballer vorerst abgesagt worden.

Das für Juni in Berlin geplante Turnier werde bis auf Weiteres verschoben, teilte die Internationale Handballföderation (IHF) mit. Ursprünglich hätte es vom 17. bis 19. April in der Max-Schmeling-Halle stattfinden sollen, war wegen der Coronavirus-Pandemie zuletzt aber bereits in den Juni verlegt worden.

11:35 Uhr

Wegen Corona: Rückkampf zwischen Wilder und Fury muss warten

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Ob Fury wieder gewinnen wird?

(Foto: imago images/MB Media Solutions)

Der dritte Kampf zwischen dem englischen Box-Weltmeister Tyson Fury und dem entthronten US-Amerikaner Deontay Wilder fällt ebenfalls der Coronavirus-Krise zum Opfer. Der für den 18. Juli in Las Vegas angesetzte erneute Rückkampf wird verlegt und frühestens im Oktober ausgetragen, das sagte Promoter Bob Arum gegenüber ESPN.

"Wir konnten den beiden nicht garantieren, dass der Kampf an diesem Tag stattfindet", sagte Arum: "Wo sollen sie dafür trainieren? Wie sollen wir Tickets verkaufen? Es macht auch keinen Sinn, den Kampf zu planen, wenn die Briten nicht mal anreisen können." Wilder hatte seinen WBC-Titel am 22. Februar in der MGM Grand Garden Arena gegen Fury durch technischen K.o. in der siebten Runde verloren. Das erste Duell im Dezember 2018 in Los Angeles war mit einem Remis zu Ende gegangen.

10:55 Uhr

Montreal-Rennen realistisch? Die Formel 1 lässt sich Zeit

Fahren sie oder fahren sie nicht? Eine Entscheidung über den möglichen Saisonauftakt der Formel 1 am 14. Juni mit dem Großen Preis von Kanada soll bis spätestens in drei Wochen fallen. Nach der Absage der ersten acht Saisonrennen wegen der Corona-Pandemie will die Motorsport-Königsklasse versuchen, in Montréal in eine verkürzte Weltmeisterschaft zu starten.

  • Veranstalter Francois Dumontier sagte dem Online-Portal "Motorsport-Total.com": "Wir sind optimistisch, aber auch realistisch."
  • Wenn man sich für eine Verschiebung entscheide, werde das eine gemeinsame Entscheidung mit der Formel 1 nach dem Osterwochenende am 12./13. April sein. Dabei spielen vor allem die Aufbauarbeiten eine große Rolle.
  • Dumontier sagte, dass er zeitgleich auch an anderen Szenarien wie einer Verschiebung des Rennens arbeite. Er schränkte jedoch ein: "Für uns ist es unmöglich, ab Ende Oktober ein Rennen auszutragen." Es wäre zu kalt.
  • Die Formel 1 wollte in dieser Saison eigentlich 22 Rennen absolvieren und damit so viele wie noch nie. Nach dem Ausbruch des Virus Sars-CoV-2 planen die Macher der Serie derzeit mit 15 bis 18 Rennen.
09:29 Uhr

Letzter lebender 54er-Weltmeister ist derzeit "total abgeschottet"

Weltmeister Horst Eckel steht in der Sonderausstellung "Post vom Chef - Herbergers Briefe an die Weltmeister". Foto: Bernd Thissen/Archivbild

Horst Eckel "wird langsam ungeduldig".

(Foto: Bernd Thissen/dpa)

Horst Eckel, der letzte lebende Fußball-Weltmeister von 1954, wird von seiner Familie in der aktuellen Corona-Krise besonders geschützt. "Wir haben die Eltern total von der Umwelt abgeschottet", sagte Eckels Tochter Dagmar der "Bild"-Zeitung.

  • Der 88 Jahre alte Eckel und seine Frau Hannelore leben im pfälzischen Vogelbach. "Der Papa fühlt sich fit, wird langsam ungeduldig. Nur daheim und das ohne Fußball. Aber er akzeptiert, dass es keine Alternative gibt, bis der Spuk vorbei ist", sagte sie weiter.
  • Das Idol des 1. FC Kaiserslautern absolviert demnach Spaziergänge nur im Garten mit Abstand zur Straße. "Immer wieder wollen ihm Passanten die Hand drücken. Das ist zwar nett gemeint, aber im Moment lebensgefährlich", sagte Dagmar Eckel. "Jetzt kann er nur noch aus einigen Metern winken."
  • Eckel gehörte zu jener legendären Nationalmannschaft um Kapitän Fritz Walter, die 1954 das "Wunder von Bern" schaffte. Der rechte Außenläufer bestritt 32 Länderspiele.
08:52 Uhr

Speerwerfer im Videobeweis: Olympia-Absage "ist freudiger Moment"

Lange sieht es so aus, als wolle das IOC die Olympischen Spiele stattfinden lassen. Nun knickt auch Thomas Bach vor der Corona-Krise ein: Das Event wird verschoben. Speerwerfer und Olympiasieger Thomas Röhler ist im ntv-Interview über die Entscheidung erleichtert.

08:05 Uhr

DFL setzt offenbar auf Geisterspiele nach offiziellem Saisonende

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hofft offenbar, ab Mitte Mai den Spielbetrieb in der Bundesliga fortsetzen zu können. Dies berichtete die "Bild"-Zeitung. Aktuell ist die Liga wegen der Coronakrise unterbrochen, am Dienstag hatte das DFL-Präsidium empfohlen, die ursprünglich bis zum 2. April geltende Pause bis mindestens zum 30. April auszuweiten. Dem müssen nun noch die 36 Profiklubs am 31. März auf der Mitgliederversammlung zustimmen.

  • Eigentlich sollte die laufende Saison am 16. Mai enden, derzeit sind jedoch erst 25 von 34 Spieltagen gespielt.
  • International soll die Saison laut "Bild" erst im Juli weitergeführt werden. Demnach werde die Champions League in reduzierter Form mit Viertel-und Halbfinals ohne Rückspiele zu Ende gebracht. Im Moment stehen zudem noch einige Achtelfinal-Rückspiele aus.
  • Der europäische Fußball-Verband Uefa hatte am Montag die Endspiele in der Königsklasse und in der Europa League auf unbestimmte Zeit verschoben.
  • Um alle Spiele in den Vereinswettbewerben trotz Corona über die Bühne zu bringen, war die eigentlich für den Zeitraum vom 12. Juni bis 12. Juli angesetzte Europameisterschaft bereits auf 2021 verschoben worden.
07:39 Uhr

Barça stellt Klubanlagen für Kampf gegen Corona bereit

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Auch diese Wagen sollen helfen.

(Foto: imago/Cordon Press/Miguelez Sports)

Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie stellt der FC Barcelona den Gesundheitsbehörden der Region Katalonien die Klubanlagen zur Verfügung. Man sei bereit, jede nötige Hilfe zu leisten, teilte der spanische Fußballmeister mit. Dem Hospital Sant Pau in Barcelona habe man außerdem bereits den Elektrowagen überlassen, mit dem normalerweise im Camp-Nou-Stadion verletzte Spieler vom Feld gefahren werden, hieß es.

Da man wegen der Aussetzung aller Wettbewerbe vorerst nicht mehr antreten könne, sei man "fest entschlossen, jene Begegnung zu spielen und zu gewinnen, die die gesamte Gesellschaft derzeit bestreitet", so der Klub von Nationaltorwart Marc-André ter Stegen und Weltfußballer Lionel Messi. Die vom Virus Sars-CoV-2 verursachte Krankheit Covid-19 sei "der Gegner von uns allen".

06:37 Uhr

Intensivstation nach ihm benennen: Ronaldo hilft Krankenhäusern

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Ganz ohne Fußball: Ronaldo macht seine Heimat Portugal glücklich.

(Foto: imago images/LaPresse)

Die Falschmeldung von voriger Woche bewahrheitet sich also doch noch etwas: Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo hilft in seinem Heimatland Portugal mit großzügigen Spenden im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie. Der Profi von Juventus Turin und sein Manager Jorge Mendes hätten mit "Millionenspenden" den Ausbau der Intensivstationen zweier Krankenhäuser in Lissabon und Porto unterstützt, heißt es.

  • Der Wert der Spenden wurde zwar nicht bekannt gegeben. Das Krankenhaus in der Hauptstadt ließ aber wissen, dass der fünffache Weltfußballer und Mendes insgesamt 20 Betten sowie unter anderem auch Beatmungs- und Herzüberwachungsgeräte, Infusionspumpen und Spritzen zur Verfügung stellen.
  • Das Spital in Porto bekommt nach eigenen Angaben 15 Betten und ebenfalls zahlreiche Geräte und Ausrüstung, die für die Behandlung von Menschen, die mit dem Covid-19-Erreger Sars-CoV-2 infiziert wurden, nötig seien.
  • "Es sind sehr hohe Spenden, die mit Sicherheit zur Rettung vieler Menschenleben beitragen werden", wurde der Chef der Chirurgieabteilung des Santo António, Eurico Castro Alves, von portugiesischen Medien zitiert.
  • Die Intensivstation des Krankenhauses solle nach Mendes und Ronaldo benannt werden. Der 35 Jahre alte Fußballer hält sich seit Ausbruch der Corona-Krise in seiner Geburtsstadt Funchal auf der Atlantikinsel Madeira auf.
06:07 Uhr

Guardiola und Messi spenden jeweils eine Million Euro

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Messi sorgt sich um seine Heimaten.

(Foto: imago images/AFLOSPORT)

Trainer Pep Guardiola und Superstar Lionel Messi beteiligen sich mit großzügigen Spenden am Kampf gegen das Coronavirus. Der spanische Teammanager des englischen Fußballmeisters Manchester City spendete eine Million Euro an die in Barcelona ansässige Fundacio Angel Soler Daniel.

  • Die Stiftung wird davon medizinisches Material wie Schutzmasken und Beatmungsgeräte kaufen und den Krankenhäusern bereitstellen.
  • Offensivstar Messi vom FC Barcelona spendete eine halbe Million Euro an die in der katalanischen Hauptstadt ansässige Hospital Clinic. Die gleiche Summe stellt er zudem in seiner argentinischen Heimat für den Kampf gegen das Virus zur Verfügung.
  • In Spanien sind rund 40.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, es gab mehr als 2800 Tote. Aus Argentinien sind bislang gut 300 Infizierte und sechs Todesfälle gemeldet.