Mittwoch, 26. Juni 2019Der Sport-Tag

21:04 Uhr

Europe-Cup-Finalist Würzburg verzichtet auf Europa

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(Foto: imago images / Eibner)

Basketball-Bundesligist s.Oliver Würzburg tritt nach seinem Finaleinzug im Fiba Europe Cup in der kommenden Saison nicht international an. Da der Antrag auf einen Startplatz für die Qualifikation zur Champions League abgelehnt wurde, verzichten die Franken ganz auf den Europapokal. Ein neuer Anlauf im Fiba Europe Cup komme "aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht infrage".

Die Teilnahme am Wettbewerb sei "durch die vielen Reisen und die Bereitstellung von Livestreams der Heimspiele mit einem finanziellen Aufwand verbunden, der sich durch die Einnahmen aus dem Wettbewerb, in dem es keinerlei Prämien gibt, nicht annähernd ausgleichen" lasse, sagte Geschäftsführer Steffen Liebler. Würzburg war im Finale des Fiba Europe Cups an Dinamo Sassari/Italien gescheitert.

20:21 Uhr

Kölner Fans feiern teure Pyro-Party

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(Foto: imago images / Christian Schroedter)

Bundesligaaufsteiger 1. FC Köln muss das von seinen Fans veranstaltete Feuerwerk beim Zweitligaspiel in Magdeburg teuer bezahlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Club wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 18.900 Euro belegt. In der Partie am 19. Mai brannten die FC-Fans insgesamt etwa 20 pyrotechnische Gegenstände ab. Das Spiel musste für etwa sechs Minuten unterbrochen werden. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, damit ist es rechtskräftig.

18:55 Uhr

München will Champions-League-Finale unbedingt

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(Foto: imago images / ActionPictures)

Wenn München es schon nicht ins Champions-League-Finale schafft, soll es das Champions-League-Finale wenigstens nach München schaffen! Die Stadt München und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bewerben sich nach dem Champions-League-Finale 2021 auch für das darauf folgende im Jahr 2022. Das beschloss der Stadtrat in der bayerischen Landeshauptstadt, wie am Mittwoch bekannt gegeben wurde. Der Grund dafür ist, dass die Uefa im Herbst die Endspiele 2021, 2022 und 2023 des wichtigsten Vereinswettbewerbs im Paket vergeben wird. München will, sollte der Zuschlag für das Finale 2021 an den anderen Bewerber St. Petersburg gehen, auf Nummer sichergehen, spätestens 2022 das Endspiel nach Deutschland in die Allianz Arena zu holen.

Die Uefa hatte Anfang des Jahres beschlossen, die Spiele im Paket zu vergeben. Das deutet darauf hin, dass die beiden starken Bewerberstädte aus Deutschland und Russland zum Zug kommen sollen.

17:55 Uhr

37 Jahre nach WM-Gold: Tischtennis-Oldie fährt zu Olympia

Mindestens eine tolle Geschichte produzierten die umstrittenen Europaspiele in Minsk jetzt schon: Eine Tischtennis-Mannschaftsweltmeisterin von 1983 fährt 37 Jahre später zu den Olympischen Sommerspielen. Ni Xia Lian, gebürtige Chinesin, die inzwischen für Luxemburg startet, sicherte sich am Mittwoch bei den Europaspielen in Minsk mit ihrem dritten Platz das Ticket für Tokio. Die 55-Jährige bezwang im Bronze-Match Yang Xiaoxin (Monaco) mit 4:2 Sätzen. Ni hatte 1983 mit den Chinesinnen Gold geholt - in Tokio.

Die Linkshänderin ist zweimalige Einzel-Europameisterin, 2018 gewann sie bei der EM in Alicante (Spanien) noch einmal Bronze mit ihrer Doppelpartnerin Sarah De Nutte. In der Weltrangliste ist Ni auf Rang 53 geführt.

17:28 Uhr

Weltmeister Mbappé träumt von Junioren-Debüt

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(Foto: REUTERS)

Diese Gedankenspiele dürften Thomas Tuchel gar nicht gefallen: Starstürmer und Weltmeister Kylian Mbappé hätte nichts gegen einen Doppel-Einsatz für Frankreich im Fußball-Sommer 2020. Laut Medienberichten würde der 20-Jährige gerne nicht nur für die Équipe tricolore bei der EM spielen, sondern auch für die U23 bei den Olympischen Spielen in Tokio.

Frankreichs Juniorenteam hatte sich am Dienstag durch den Halbfinal-Einzug bei der U21-EM die Olympia-Teilnahme gesichert. Ein Mitwirken Mbappés in Tokio ist aber sehr unwahrscheinlich. Die Sommerspiele beginnen am 24. Juli 2020 und damit nur zwölf Tage nach dem EM-Finale in London. Bislang spielte Mbappé noch nie für Frankreichs Juniorenteam.

17:10 Uhr

Fußball auf Motorrädern begeistert Tausende

Wem beim normalen Fußball die Action fehlt, der findet vielleicht im Motoball sein sportliches (Fan-)Zuhause. Mit Highspeed kräftiger Maschinen zwischen den Beinen knattern Teams durch die EM. Deutschlands Nationalmannschaft steht im Finale - und trifft dort den Dominator des Sports.

16:39 Uhr

Wada rechnet mit rund 100 russischen Dopingvergehen

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada rechnet mit rund 100 Fällen von "ernsthaftem Dopingvergehen" im Zuge der Auswertung von Daten aus dem Moskauer Kontrolllabor. Die Wada hat neben Analysedaten 4524 A- und B-Proben von russischen Athleten erhalten, die womöglich im Zuge der russischen Doping-Krise manipuliert haben.

  • "In der ersten Welle von Fällen, in denen Betrug vermutet wird", sei mit 100 Fällen zu rechnen, sagte Wada-Präsident Craig Reedie auf der 134. Session des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Lausanne. Der scheidende Wada-Präsident erklärte zudem, dass die wichtigen Fälle bis Ende des Jahres untersucht werden.
  • Erst gestern war bekannt geworden, dass der Biathlon-Weltverband IBU die Russen Alexander Petschonkin und Alexander Tschernyschow wegen Dopingvergehen für jeweils vier Jahre gesperrt hat.
  • Das Urteil der IBU erfolgte aufgrund der Auswertung von Labordaten aus Moskau.
  • Ein Expertenteam der Wada hatte im Januar die Daten aus dem sogenannten Labor-Informations- und Management- System (LIMS) gesichert. In dem Datensatz enthalten sind alle Doping-Testdaten zwischen Januar 2012 und August 2015. In diesem Zeitraum sollen im Moskauer Labor systematisch positive Tests vertuscht worden sein.
16:20 Uhr

Kerber weiter, Gojowczyk raus

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(Foto: imago images / ThomasReiner.pro)

Wenige Tage vor dem Start in Wimbledon hat Angelique Kerber beim Tennisturnier in Eastbourne das Viertelfinale erreicht. Die Weltranglisten-Fünfte aus Kiel setzte sich mit 7:6 (7:4), 6:0 gegen die Schwedin Rebecca Peterson durch. Nach 1:19 Stunde verwandelte Kerber ihren ersten Matchball. Die 31 Jahre alte Wimbledonsiegerin erhofft sich vom Start in Eastbourne weitere Matchpraxis vor dem Beginn des dritten Grand-Slam-Turniers am Montag.

Der Münchner Tennisprofi Peter Gojowczyk ist beim ATP-Turnier in Antalya im Achtelfinale ausgeschieden. Der 29-Jährige unterlag nach seinem Erstrundenerfolg gegen den türkischen Wildcard-Starter Ergi Kirkin gegen den Australier Bernard Tomic 6:7 (3:7), 3:6.
Letzter deutscher Teilnehmer bei dem Rasen-Turnier in der Türkei ist damit French-Open-Held Kevin Krawietz, der nach seinem frühen Aus im Doppel mit Andreas Mies, im Achtelfinale der Einzel-Konkurrenz am Nachmittag auf Pablo Carreno Busta (Spanien/Nr. 4) trifft.

15:24 Uhr

Sexuelle Belästigung: Ägypten schmeißt Spieler raus

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(Foto: imago/PRiME Media Images)

Der ägyptische Fußballverband hat Mittelfeldspieler Amr Warda wegen Vorwürfen sexueller Belästigung aus dem Kader für die weiteren Partien des Afrika-Cups gestrichen. Dies gab der Verband heute wenige Stunden vor dem zweiten Gruppenspiel gegen die Demokratische Republik Kongo bekannt. "Er ist definitiv raus", sagte der ägyptische Teammanager Ihab Leheita: "Wir müssen uns auf das Spiel konzentrieren." Beim ägyptischen Auftaktspiel gegen Simbabwe wurde Warda noch in der 71. Minute eingewechselt.

  • Erste Vorwürfe sexueller Belästigung gegen den 25-Jährigen wurden bereits zu Wochenbeginn in den sozialen Netzwerken verbreitet. Mehrere Frauen hatten Screenshots obszöner Kommentare des Offensivspielers von Atromitos Athen geteilt.
  • Zusätzlich soll Warda einer Frau ein Nacktvideo von sich geschickt haben, das heute Morgen in den sozialen Medien aufgetaucht war.
  • Bereits 2017 kündigte der portugiesische Erstligist CD Feriense nach nur wenigen Tagen seinen Vertrag, weil er die Ehefrauen von zwei Teamkollegen sexuell belästigt haben soll.
14:47 Uhr

56 Millionen: ManUnited steht vor Groß-Transfer

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(Foto: imago images / Gribaudi/ImagePhoto)

Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United steht nach Informationen britischer Medien kurz vor der Verpflichtung des englischen U21-Nationalspielers Aaron Wan-Bissaka von Crystal Palace. Laut einem Bericht der BBC soll sich Man United mit Palace auf eine Ablösesumme von umgerechnet rund 56 Millionen Euro (50 Millionen Pfund) für den 21-Jährigen geeinigt haben.

Nach BBC-Angaben stand am Mittwoch nur noch die medizinische Untersuchung aus. Wan-Bissaka soll demnach einen langfristigen Vertrag in Manchester unterschreiben und ein Gehalt von wöchentlich rund 90 000 Euro kassieren. Nach Daniel James, der für knapp 17 Millionen Euro von Swansea City kam, wäre Wan-Bissaka der zweite Neuzugang der Red Devils in diesem Sommer.

13:30 Uhr

Box-Verband muss bei Olympia draußen bleiben

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Gafur Rachimow stand lange an der Spitze des Box-Weltverbandes.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Amateurbox-Weltverband Aiba ist endgültig von den Olympischen Spielen 2020 in Tokio ausgeschlossen worden. Die Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) folgte auf ihrer 134. Session in Lausanne einstimmig der Empfehlung der Exekutive. Boxen bleibt jedoch im olympischen Programm. Eine Task Force unter dem Vorsitz des japanischen IOC-Mitglieds Morinari Watanabe, Präsident des Turnweltverbands, wird sowohl die Qualifikationsturniere als auch das olympische Boxturnier organisieren.

  • Eine Kommission unter der Leitung des Serben Nenad Lalovic, Präsident des Ringerweltverbands, war zu dem Ergebnis gekommen, dass es bei der AIBA zu viele Ungereimtheiten auf den Gebieten Good Governance, Finanzen und Ethik gibt. Zudem haben skandalöse Entscheidungen der Ringrichter bei den letzten beiden Olympischen Sommerspielen 2012 in London und 2016 in Rio das Ansehen der Aiba stark beschädigt.
  • Zum Stolperstein für die AIBA wurde neben vielen Skandalen wohl auch Ex-Präsident Gafur Rachimow. Der Usbeke wurde von US-Behörden als einer der führenden Kriminellen seines Landes eingestuft und soll in der Aiba weiter im Hintergrund die Strippen ziehen.
15:35 Uhr

Zweimal deutsches Edelmetall bei den Europaspielen

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Sebastian Brendel steuerte eine Bronzemedaille zum deutschen Teamergebnis bei den Europaspielen bei.

(Foto: imago images / Sven Simon)

Kanu-Olympiasieger Max Hoff hat gemeinsam mit Jacob Schopf die zweite deutsche Goldmedaille bei den Europaspielen in Minsk gewonnen. Im Zweier-Kajak setzte sich das Duo im Finale über 1000 m durch und darf sich damit zugleich Europameister nennen. Kurz zuvor hatte der dreimalige Canadier-Olympiasieger Sebastian Brendel Bronze geholt. "Ich kann mit dem Rennen ganz gut leben. Es gab viel Seitenwind, der kam mir aber entgegen", sagte Brendel, der in der vorolympischen Saison zuletzt nach seiner Form gesucht hatte.

  • Die weiteren Boote des Deutschen Kanu-Verbandes gingen leer aus: Die WM-Dritten Jasmin Fritz und Steffi Kriegerstein (Magdeburg/Dresden) verpassten im Zweier-Kajak über 500 m als Vierte nur hauchdünn Edelmetall.
  • Auch Yul Oeltze und Peter Kretschmer landeten im Canadier-Zweier über 1000 m auf dem vierten Platz.
  • Bisher stehen stehen für das deutsche Team sechs Medaillen (2x Gold, 4x Bronze) in Minsk zu Buche.
12:45 Uhr

"Fall Semenya": Hormon-Debatte geht in die nächste Runde

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(Foto: imago images / Xinhua)

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF gibt im Dauerstreit um das vorläufige Startrecht von 800-Meter- Olympiasiegerin Caster Semenya nicht nach. Wenige Tage vor dem geplanten Rennen der Südafrikanerin beim Diamond-League-Meeting in Stanford (US-Bundesstaat Kalifornien) legte die IAAF Einspruch gegen die Entscheidung des Schweizerischen Bundesgerichts ein, wonach Semenya zunächst auch auf den Strecken zwischen 400 Metern und einer Meile (1609 Meter) antreten darf. Diese Verfügung gilt bis zu einem endgültigen Urteil der Schweizer Richter.

Das Schweizerische Bundesgericht hatte die umstrittene Regel der IAAF, in der Testosteron-Limits für Mittelstreckenläuferinnen mit intersexuellen Anlagen festgesetzt wurden, am 31. Mai vorübergehend außer Kraft gesetzt. Damit war der Weg für Semenya wieder frei. Einer Hormonbehandlung wollte sich die 28-Jährige keinesfalls unterziehen. Semenya will am 30. Juni in Stanford über 800 Meter starten. Bereits am 13. Juni hatte das Schweizerische Bundesgericht einen Eilantrag der IAAF, die Testosteron-Regel unverzüglich wieder in Kraft zu setzen, abgelehnt.

11:57 Uhr

Weltmeister Kroos stellt Karriereende in Aussicht

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(Foto: imago images / Sven Simon)

Toni Kroos will seine Karriere trotz möglicher lukrativer Angebote nicht in Übersee ausklingen lassen. "Ausschließen kann ich aber schon jetzt: In den USA, China oder Katar werde ich nicht mehr spielen", sagte der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler von Real Madrid in einem Interview der "Sport Bild". Der deutsche Fußball-Nationalspieler hat bei den Königlichen einen Vertrag bis 2023. Diese Laufzeit habe er "bewusst gewählt". "33 könnte ein gutes Alter sein, um aufzuhören. Ich habe dann aber auch noch die Möglichkeit zu entscheiden, ob ich nicht doch noch etwas anderes mache", sagte Kroos. Sein Karriereende in der Nationalmannschaft sieht Kroos vor der Heim-EM 2024. "Gefühlt bin ich da aus heutiger Sicht nicht mehr dabei", sagte der 92-malige Nationalspieler.

10:57 Uhr

DFB-Frauen, DFB-Nachwuchs, DFB-Stinkefinger - Das wird wichtig

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(Foto: imago images / WEREK)

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie und ich können uns unseren Tag (hoffentlich) einigermaßen kommod in geschlossenen Räumen gestalten – oder wenigstens jederzeit trinken und unsere Durchschnaufpausen selbst aussuchen. Profisportler genießen diesen Luxus nicht, sie müssen ran, wenn es der Schiedsrichter oder die sportlich Verantwortlichen sagen. Und so gibt es auch heute wieder einen Sport-Tag mit u.a.:

- Neuigkeiten von den DFB-Frauen, die sich durch eine Woche Wartezeit zwischen Achtel- und Viertelfinale hangeln. Meine Kollegin Anja Rau ist vor Ort und hat heute einen spannenden Gesprächspartner, der Informationen aus dem innersten Innenleben des DFB-Teams liefert.

- Informationen aus erster Hand zum Gegner der deutschen U21-Nationalmannschaft, die morgen Abend (ab 18 Uhr im Liveticker auf n-tv.de) ihr EM-Halbfinale gegen Rumänien bestreitet. Mein Kollege David Bedürftig hat dafür mit einem echten Experten gesprochen, der sich noch an 1981 erinnerte – und sich wunderte, warum es da bei uns nicht sofort klingelte. Wissen Sie, worum es gehen könnte? Wir verraten es Ihnen im Laufe des Tages.

- Medaillen bei den Europaspielen. Die Tischtennisprofis Timo Boll und Han Ying bestreiten ab 15 Uhr ihre Halbfinals in Minsk.

- Tennis satt: Peter Gojowczyk und Doppel-Held Kevin Krawietz spielen ab 14 Uhr in Antalya um Weltranglistenpunkte, Angelique Kerber und Anna-Lena Friedsam schon ab 13.30 Uhr in Eastbourne

- einem Stinkefinger-Geburtstag: Stefan Effenberg kann morgen "25 Jahre WM-Suspendierung" feiern – wir erinnern heute schon daran, wie das damals war, 1994 in Dallas

Es wird warm, es wird bunt, es wird gut.

Kommen Sie gut durch den Tag,

Ihr Till Erdenberger

P.S.: Machen Sie sich nicht zu viele Sorgen um die Sportstars. Hochleistungssport bei diesen Temperaturen ist "nicht gesund, aber Profis sind abgehärtet".

10:23 Uhr

Schreibt Buffon ein neues Fußball-Märchen?

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(Foto: imago images / ZUMA Press)

Das wäre doch eine schöne Geschichte fürs Fußballfanherz: Italiens Torwart-Ikone Gianluigi Buffon kehrt möglicherweise zu seinem Stammklub Juventus Turin zurück. Gespräche mit der Alten Dame laufen laut "Gazzetta dello Sport" auf Hochtouren. Buffon soll beim italienischen Fußball-Rekordmeister als Nummer zwei hinter dem Stammkeeper Wojciech Szczesny werden.

Zuvor hatte Buffon, der insgesamt 17 Jahre den Juve-Dress in seiner Karriere getragen hatte, seinen Abschied von Paris St. Germain bekannt gegeben.
Nach seinem verkündeten Abschied von Paris hatte Buffon zu verstehen gegeben, dass er seine Karriere fortsetzen wolle, nun könnte der 41-Jährige seine große Laufbahn tatsächlich "daheim" ausklingen lassen.

09:22 Uhr

Wegen Kartenflut: Fifa-Partner will eigene Regel wieder kassieren

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(Foto: imago images / Jan Huebner)

Nach der massiven Kritik bei der Frauen-WM soll die umstrittene Elfmeterregel einem Medienbericht zufolge wieder teilweise rückgängig gemacht werden. Wie sportschau.de berichtet, will das für die Fußball-Regeln zuständige International Football Association Board (Ifab) die Gelben Karten für Torhüter, die beim Elfmeter die Linie verlassen, dauerhaft abschaffen - zumindest im Elfmeterschießen. Bislang hatte das Ifab die Regel bei der Frauen-WM nur ausgesetzt.

  • "Es ist eine Situation entstanden, die keiner auf dem Schirm hatte", sagte IFAB-Geschäftsführer Lukas Brud im Gespräch mit sportschau.de. Das IFAB hatten im Juni mehrere Regeln geändert. So mussten Torhüter zwar nur noch mit einem statt mit zwei Füßen auf der Torlinie stehen. Weil der Videoassistent dies jedoch genau kontrollierte, wurden bei der Frauen-WM zahlreiche Elfmeter wiederholt und Torhüterinnen mit Gelb verwarnt.
  • Die Fifa beantragte deswegen erfolgreich eine vorübergehende Aussetzung der Gelben Karten in den möglichen Elfmeterschießen der K.o.-Runde. Ziel war es zu verhindern, dass Torhüterinnen im Elfmeterschießen mit Gelb-Rot vom Platz gestellt werden, wenn sie sich zu früh bewegen.