Mittwoch, 28. Oktober 2020Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau, Till Erdenberger & David Bedürftig
22:21 Uhr

Nach Verlegung und Absage: Boston-Marathon wieder verschoben

Nachdem der diesjährige Boston-Marathon wegen der Corona-Pandemie erstmals in seiner Geschichte abgesagt werden musste, wird auch die für den 19. April 2021 geplante 125. Auflage des Traditionsrennens nach hinten verschoben. Wie die Veranstalter mitteilten, soll der Boston-Marathon wegen der aktuellen Corona-Krise frühestens im kommenden Herbst stattfinden. In diesem Jahr war der Marathon, der 1897 erstmals stattfand, vom 20. April auf 14. September verlegt worden, ehe er endgültig abgesagt wurde.

21:33 Uhr

PSG muss Sieg teuer bezahlen: Neymar fällt verletzt aus

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Nichts ging mehr: Neymar musste früh vom Platz.

(Foto: Pool via REUTERS)

Vorjahresfinalist Paris Saint-Germain konnte in der Champions League einen kompletten Fehlstart verhindern. Das Starensemble von Trainer Thomas Tuchel gewann bei Basaksehir Istanbul dank des Doppelpacks von Moise Kean (64./79.) mit 2:0 (0:0). Beim glanzlosen Erfolg musste Brasiliens Star Neymar bereits in der 26. Minute ausgewechselt werden. Nachdem er mit einem bandagierten Oberschenkel zunächst noch versuchte weiterzuspielen, musste er dann doch vom Platz. Wie lange er ausfällt, ist offen.

21:10 Uhr

VfL Osnabrück bleibt weiter ungeschlagen

Der VfL Osnabrück bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga weiter ungeschlagen. Die Niedersachsen erkämpften sich im Nachholspiel gegen den SV Darmstadt 98 ein 1:1 (0:1). Victor Pálsson brachte die Gäste in der 31. Minute in Führung. Nach der Pause steigerten sich die Gastgeber aber und kamen durch den zur Halbzeit eingewechselten Luc Ihorst (78.) zum am Ende verdienten Ausgleich. Für den VfL war es im fünften Spiel das vierte Remis.

Die Partie hatte eigentlich bereits am 18. Oktober stattfinden sollen. Weil sich nach zwei positiven Corona-Fällen allerdings ein Großteil der Osnabrücker Mannschaft in häusliche Quarantäne begeben musste, hatte die Deutsche Fußball Liga die Begegnung auf Antrag des VfL verlegt.

20:33 Uhr

CL-Aufstellungen: BVB mit Reus, Leipzig ohne Sabitzer

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Darf wieder von Anfang an ran: BVB-Kapitän Reus.

(Foto: imago images/Team 2)

Marco Reus kehrt in die Startelf von Borussia Dortmund zurück. Anders als beim Revierderby gegen den FC Schalke 04 (3:0) vier Tage zuvor sitzt der Nationalspieler im Champions-League-Duell (21 Uhr im Liveticker auf ntv.de) mit Zenit St. Petersburg nicht zunächst auf der Bank. Im ersten europäischen Geisterheimspiel der BVB-Geschichte steht Roman Bürki im Tor. Er war zuletzt diverse Mal durch Marwin Hitz ersetzt worden, war aber schon im Derby wieder erste Wahl.

RB Leipzig startet im Auswärtsspiel der Champions League beim englischen Rekordmeister Manchester United ohne Kapitän Marcel Sabitzer. Der Österreicher wurde zuletzt von einer Muskelverletzung behindert. Im defensiven Mittelfeld hilft Emil Forsberg an der Seite von Kevin Kampl aus. Im Sturm stellt Trainer Julian Nagelsmann den Dänen Yussuf Poulsen auf. Man United-Coach Ole Gunnar Solskjaer verzichtet im Spiel der beiden Auftaktsieger in der Gruppe H überraschend auf Torjäger Marcus Rashford in der Startelf.

19:35 Uhr

Dortmunds Bürgermeister: "Geisterspiele fördern Ansteckungsgefahr"

Nach Ansicht von Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) sind Geisterspiele im Profi-Fußball nicht nur sinnlos, sondern sogar kontraproduktiv. "Die Entscheidung fördert sogar noch die Ansteckungsgefahr", behauptete der am Monatsende aus dem Amt scheidende Sierau in einem Interview der "Bild"-Zeitung.

"Mit einem ausgefeilten Hygiene- und Abstandskonzept wie bei Borussia Dortmund ist bei den von uns zugelassenen 11.500 Zuschauern im riesigen Dortmunder Stadion nichts passiert", erläuterte Sierau einige Stunden vor dem Champions-League-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Zenit St. Petersburg ohne Zuschauer: "Die Zuströme werden kontrolliert, auf der Tribüne wird Abstand gehalten. Stattdessen sitzen die Leute zu Hause mit Freunden und Nachbarn vor dem TV - ohne Abstand und ohne Kontrolle. Mit solchen negativen Entscheidungen verliert man weiter die Akzeptanz der Bevölkerung."

18:44 Uhr

Götze wieder fit, PSV-Spieler dürfen nicht nach Zypern einreisen

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Jubelt Götze gleich wieder für die PSV?

(Foto: imago images/ANP)

Der niederländische Fußballklub PSV Eindhoven ist mit einer durch Corona schwer reduzierten Mannschaft zum Europa-League-Duell gegen Omonia Nicosia nach Zypern gereist. Der Inselstaat hatte zuvor zwei Spielern die Einreise verweigert, weil sie zu Beginn des Monats positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, wie Eindhoven via Twitter mitteilte. Einziger Lichtblick für den deutschen Coach Roger Schmidt: Mittelfelder Mario Götze ist nach einer Muskelverletzung wieder einsatzfähig.

Erst am Mittwochmorgen war Verteidiger Nick Viergever nach einem positiven Corona-Test ausgefallen. Er ist der siebte positiv getestete Eindhoven-Spieler. Und nun mussten zwangsläufig nach dem Nein der Behörden auch Verteidiger Jordan Teze und Stürmer Eran Zahavi zu Hause bleiben. Diese beiden haben aber die Quarantäne bereits abgeschlossen und könnten nach den Regeln der Gesundheitsbehörden und der Uefa gefahrlos spielen, wie der Club mitteilte.

17:46 Uhr

Klopp sucht Innenverteidiger - und will nun David Alaba vom FC Bayern

Im zähen Ringen um eine mögliche Vertragsverlängerung von David Alaba beim FC Bayern München ist weiterhin kein Durchbruch in Sicht. Wie die "Sport Bild" jetzt berichtete, ist auch die dritte Verhandlungsrunde zwischen dem Starspieler und seinen Vertrauten sowie dem Klub ergebnislos zu Ende gegangen. Macht dafür der FC Liverpool in Sachen Alaba jetzt so richtig ernst? Nachdem sich am Dienstagabend Defensivmann Fabinho bei den Reds verletzt hat, ist die Not beim englischen Meister noch größer, defensiv nachzurüsten. Abwehrchef Virgil van Dijk fällt mit seiner schweren Knieverletzung ohnehin noch monatelang aus, und auch Joel Matip musste zuletzt angeschlagen passen.

Laut dem englischen Portal "Football Insider" soll Alaba auf der Prioritätenliste des Klubs von Teammanager Jürgen Klopp ganz nach oben gerückt sein. Falls die Bayern sich mit dem 28-Jährigen nicht mehr auf eine Vertragsverlängerung einigen sollten, verbleibt nur noch die Winter-Transferperiode, um mit Alaba überhaupt noch einen Transfererlös zu generieren.

16:54 Uhr

Schalke 04 bekommt heftigen Ärger wegen Tiktok-Video

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Schalke bekam nicht nur im Derby selbst eins auf die Mütze.

(Foto: imago images/Team 2)

Schalke 04 hat mit Verständnis auf die teils heftige Fan-Kritik an einem Video im offiziellen Tiktok-Kanal des Klubs reagiert. "Uns ist die Rückmeldung aller Fans wichtig, weshalb wir zukünftig bei der Erstellung von Tiktok-Videos darauf achten werden, wie sie auch auf anderen Plattformen ankommen könnten, ohne dabei den Sinn und Stil des Tiktok-Kanals zu vernachlässigen", schrieb der Verein nach teilweise deutlichen Reaktionen in anderen sozialen Medien.

In dem 13 Sekunden langen Video sind Schwarz-Weiß-Bilder vom verlorenen Derby gegen Borussia Dortmund (0:3) zu sehen. Diese sind mit einer traurigen Babystimme unterlegt, die fragt: "Was los? Geht's dir nicht gut? Tut dir was weh? Soll ich singen? Das hilft mir immer. Bitte, hör auf zu weinen." Schalke hatte unter der Überschrift "Hat jemand tröstende Worte für uns?" um Trost gebeten. Tiktok richtet sich an eine eher junge Zielgruppe, in anderen Netzwerken machte sich dennoch Kritik breit. "Das Video wurde explizit für unseren Tiktok-Kanal erstellt", schrieb Schalke und fügte an: "Wir können aber verstehen, dass viele Fans hier auf Twitter und Facebook ein solches Video nicht lustig finden - vor allem, wenn sie nicht regelmäßig auf diesem Kanal aktiv sind."

16:14 Uhr

Eishockey-Ass hat Riesenglück - Nackenschutz rettet ihm womöglich das Leben

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Seider hat wahnsinniges Glück gehabt.

(Foto: imago images/Bildbyran)

Riesiges Glück für Eishockey-Nationalspieler Moritz Seider: Der 19-Jährige, derzeit vom NHL-Klub Detroit Red Wings an den schwedischen Erstligisten Rögle BK ausgeliehen, ging am Dienstagabend beim 5:2-Sieg gegen Färjestad im Zweikampf zu Boden, dabei traf ihn die Kufe seines Gegenspielers am Hals.

  • Nur die Tatsache, dass er einen Hals- und Nackenschutz trug, bewahrte den deutschen Verteidiger vor einer womöglich lebensgefährlichen Verletzung.
  • In vielen Ligen, darunter der NHL, ist das Tragen eines "Neck Guards" nicht vorgeschrieben. Vor allem die besonders gefährdeten Torhüter verwenden ihn dennoch.
  • Seider, der als Nummer-6-Pick der Draft 2019 in seiner Debütsaison kein NHL-Spiel für Detroit bestritt, blieb unbeschadet.
15:30 Uhr

Everton-Torwart foult van Dijk - und braucht jetzt Bodyguards

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Jordan Pickford muss seit dieser Szene offenbar um seine Gesundheit bangen.

(Foto: imago images/PA Images)

Virgil van Dijk fehlt dem FC Liverpool über Monate, im Derby gegen den FC Everton zog er sich einen Außenbandriss im Knie zu. Nicht ganz unschuldig daran war Keeper Jordan Pickford, der seinen Gegenspieler von den Beinen holte. Bestraft wurde er dafür nicht.

Noch nicht, muss es jetzt fast schon heißen. Denn Pickford und seine Familie erhalten seitdem Morddrohungen. Die "Daily Mail" berichtet, dass die Polizei eingeschaltet wurde und die Familie Pickford zusätzlich Bodyguards engagierte. Auch das Haus werde überwacht. Zudem wurde der Keeper aufgefordert, seine Social-Media-Aktivitäten einzustellen, um nicht aus Versehen seinen Aufenthaltsort preiszugeben. Also, Leute, das hat doch mit Fußball nichts mehr zu tun ...

15:15 Uhr

Formel 1 muss Zuschauer in Imola aussperren

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Nichts wird es mit dem traumhaften Comeback in Imola.

(Foto: imago images / Motorsport Images)

Die weltweit stark steigende Zahl der Corona-Infektionen hat auch Auswirkungen auf die Formel 1. Bei der Rückkehr der Motorsport-Königsklasse nach Imola sind nun doch keine Zuschauer zugelassen, dies beschlossen die zuständigen Behörden der Region Emilia-Romagna.

  • Bisher waren 13.000 Tickets für das Rennen (Sonntag, 13.10 Uhr/RTL sowie im ntv.de-Liveticker) verkauft worden, das Geld soll erstattet werden.
  • Bei den vier vorherigen Rennen in Mugello (3000), Sotschi (30.000), am Nürburgring (13.500) und in Portimao (27.500) waren noch Fans zugelassen.
  • Der Grand Prix der Emilia-Romagna ist die dritte Station der Pandemie-Saison in Italien. Letztmals wurde 2006 in Imola gefahren.
14:28 Uhr

HSV-Torwart sorgt sich: Jemals wieder Fußball in vollen Stadien?

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Ulreich spielt jetzt beim HSV.

(Foto: imago images/Michael Schwarz)

Die beiden Torhüter Sven Ulreich vom Hamburger SV und Robin Himmelmann vom FC St. Pauli machen sich angesichts der Corona-Pandemie große Sorgen um die Zukunft des Profifußballs in Deutschland. "Ich frage mich, ob ich es als Spieler noch mal erleben werde, in vollen Stadien zu spielen", sagte Ulreich in einem Doppel-Interview der "Sport Bild" vor dem Hamburger Zweitliga-Derby am Freitagabend (18.30 Uhr/Sky sowie im ntv.de-Liveticker).

  • Ulreich weiter: "Ich will nicht alles schwarzmalen - aber man weiß nicht, wie es weitergeht. Gibt es in absehbarer Zeit einen Impfstoff? Gibt es den nicht? Aber man darf die Kraft des Fußballs auch nicht unterschätzen. Der Sport verbindet."
  • St. Paulis Torwart Himmelmann befürchtet, dass vielen älteren Profis durch die Corona-Krise mittelfristig die Arbeitslosigkeit droht. "Ich habe im vergangenen Sommer durch Bekannte mitbekommen, dass es auf der Scoutingliste mancher Vereine fast nur noch ein Raster gibt: Spieler sollen unter 26 Jahre alt sein, um im Idealfall nach ein oder zwei Jahren verkauft zu werden", sagte der 31-Jährige.
13:11 Uhr

Werder muss den nächsten Sturm-Ausfall verkraften

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Selke schmerzt es an der Leiste.

(Foto: dpa)

Werder Bremen gehen die Mittelstürmer aus. Neben dem für Wochen außer Gefecht gesetzten Niclas Füllkrug muss Trainer Florian Kohfeldt im Bundesliga-Duell am Samstag bei Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr/Sky sowie im ntv.de-Liveticker) auch auf Davie Selke verzichten.

  • "Davie Selke befindet sich mit seinen Leistenproblemen aktuell in Behandlung in Berlin und wird auch bis Anfang kommender Woche dort bleiben", sagte Werders Leiter Profifußball Clemens Fritz.
  • Füllkrug fehlt sogar bis Ende November aufgrund einer Muskelverletzung in der Wade. Der 27-Jährige hat in dieser Saison vier der bisherigen sieben Werder-Tore in der Bundesliga erzielt, Selke traf bislang ein Mal.
  • Der einzig verbliebene zentrale Stürmer im Aufgebot der Grün-Weißen ist Josh Sargent, der in dieser Bundesliga-Saison noch nicht jubeln durfte.
12:40 Uhr

Vuelta-Titelverteidiger verliert seinen besten Helfer

Titelverteidiger Primoz Roglic verliert bei der laufenden Spanien-Rundfahrt seinen wichtigsten Helfer im Team Jumbo-Visma. Der frühere Zeitfahr-Weltmeister und Giro-Sieger Tom Dumoulin (Niederlande) stieg heute vor der achten Etappe aus der Vuelta aus.

  • "Ich habe mich schon vor dem Start der Vuelta müde gefühlt, und dieses Gefühl ist geblieben. So macht es keinen Sinn, weiterzufahren, dann würde ich schon mit einer zu großen Belastung in die nächste Saison gehen", sagte der 29-Jährige.
  • Dumoulin, der nach langwierigen gesundheitlichen Problemen eine starke Tour de France in Roglics Diensten gefahren war, hatte seine Kapitän bei den bisherigen Bergetappen der Vuelta nur bedingt unterstützen können.
  • Der Tour-Zweite Roglic hatte am Sonntag bei der ersten Bergankunft in den Pyrenäen das Rote Trikot des Gesamtführenden verloren.
12:17 Uhr

Alpha Tauri verlängert mit Italien-Sieger Gasly

Red Bulls Schwester-Team Alpha Tauri setzt auch im kommenden Formel-1-Jahr auf Pierre Gasly. Das teilte der Rennstall mit Sitz im italienischen Faenza mit. Gasly belegt im WM-Klassement vor dem 13. Saisonrennen am Sonntag in Imola den neunten Platz, den Großen Preis von Italien in Monza hatte der 24 Jahre alte Franzose in diesem Jahr sensationell gewonnen.

  • Offen bleibt, ob auch der Russe Daniil Kwjat im kommenden Jahr wieder für Alpha Tauri fährt.
  • Gasly startete seine Formel-1-Karriere 2017 im Toro Rosso - der Rennstall wurde vor der aktuellen Saison umbenannt. Nach einem Abstecher zur Saison ins A-Team von Red Bull kam er nach wenigen Monaten wieder zurück zu Toro Rosso.
  • Er sei "extrem glücklich", sagte Gasly nun zu seiner Vertragsverlängerung.
11:44 Uhr

Maradona "hielt sich für unverwundbar, wie ein Gott"

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Menotti und Maradona kennen sich schon ewig.

Der Absturz von Fußball-Ikone Diego Maradona ist für Weltmeister-Trainer Cesar Luis Menotti in der Heldenverehrung begründet. "Er hielt sich für unverwundbar, wie ein Gott. Dafür musste er bezahlen - mit seiner Gesundheit", sagte der 81-Jährige der "Sport Bild".

  • Maradona, der am Freitag seinen 60. Geburtstag feiert, wurde vor allem während seiner Zeit beim italienischen Erstligisten SSC Neapel verehrt. Dort umgab er sich aber auch mit zwielichtigen Leuten und stürzte ins Nachtleben ab.
  • "Er schenkte einer wirtschaftlich gebeutelten Stadt, all den Neapolitanern, Titel. Sie waren wieder stolz, es dem Norden des Landes oder der Hauptstadt Rom gezeigt zu haben. Darum machten sie ihn zum Heiligen", sagte sein einstiger Förderer Menotti: "Aber es ist nicht leicht, damit zurechtzukommen."
11:10 Uhr

Ecclestone half bei Vettels Karriere kräftig mit

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Sebastian Vettel hört auf Bernie Ecclestone.

(Foto: imago images/eu-images)

Bernie Ecclestone hat beim Wechsel von Sebastian Vettel zum künftigen Aston-Martin-Team nachgeholfen. Das verriet der Brite, der heute seinen 90. Geburtstag feierte, in einem Interview bei "sport1.de". Er habe richtig Druck bei Teambesitzer Lawrence Stroll gemacht, Sebastian zu nehmen: "Ich habe ihm gesagt, wie gut Sebastian immer noch ist und dass es am Ende für alle eine Gewinnsituation sein wird, wenn der Deal zu Stande kommt. Ich denke, meine Argumente haben ihn mit überzeugt."

Er telefoniere öfter mit Vettel, erklärte Ecclestone: "Ich höre ihm zu und gebe ihm dann meine Einschätzung der Dinge." Der Vertrag des 33 Jahre alten viermaligen Weltmeisters bei Ferrari wurde nicht verlängert, Vettel muss die Scuderia nach dieser Saison und insgesamt sechs Jahren - ohne Titel - verlassen. "Zum Glück hat Sebastian Vettel im nächsten Jahr eine neue Herausforderung bei Aston Martin. Da wird er dann den Zweiflern die Antwort geben, die in diesem Jahr nicht mehr an seinen Fähigkeiten glauben."

10:26 Uhr

Top-Schiri ist nach Coming-Out "schockiert"

Der norwegische Fifa-Schiedsrichter Tom Harald Haugen hat mit großer Freude, aber zugleich fassungslos auf die vielen Reaktionen auf sein Coming-out reagiert. "Es ist schön, dass die Sache so groß geworden ist, obwohl es mich gleichzeitig schockiert, dass das eine so riesige Neuigkeit ist. Das könnte darauf hindeuten, dass das eine wichtige Sache ist", sagte Hagen in Interviews mit mehreren Medien.

Er habe "unglaublich viele" und durchweg positive Reaktionen erhalten, meinte der 42-Jährige. Von Top-Spielern und -Trainern ebenso wie von Jugendlichen oder Eltern, für deren Kinder Hagens Selbstbekenntnis eine Befreiung gewesen sei.

Besonders gefreut hat er sich über die Nachrichten von verschiedenen Fangruppierungen. Auch diese hätten sich wohlwollend geäußert, aber zugleich betont, dass sie sich darauf freuten, sich im Stadion bald wieder über ihn aufregen zu dürfen. "Das finde ich wunderbar", sagte Hagen schmunzelnd.

09:12 Uhr

Dodgers gewinnen World Series - trotz kurioser Auswechslung

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Mookie Betts schlug den Ball zum späten Homerun.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Die Baseball-Profis der Los Angeles Dodgers haben sich im sechsten Spiel der World Series durchgesetzt und die erste Meisterschaft seit 32 Jahren eingefahren. Durch den 3:1-Erfolg setzten sie sich in der Best-of-Seven-Serie gegen die Tampa Bay Rays mit 4:2 durch. Zuvor hatten sie in den vergangenen drei Jahren zwei Mal im Endspiel den Kürzeren gezogen.

Allerdings verlor Los Angeles im achten Inning Justin Turner. Der Third-Baseman wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Während der Partie sollen die Dodgers darüber informiert worden sein, bestätigte Liga-Chef Rob Manfred. Daraufhin wurde Turner ausgewechselt. Auf Twitter schrieb er: "Ich fühle mich großartig, habe überhaupt keine Symptome. Ich habe einfach jede Emotion durchlebt, die man sich vorstellen kann. Ich kann nicht glauben, dass ich nicht da draußen sein kann, um mit meinen Jungs zu feiern! Aber ich bin so stolz auf dieses Team und freue mich unglaublich für die Stadt LA."

07:07 Uhr

"War immer quälend": Kroos erinnert sich an seine Bayern-Zeit

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Toni Kroos ist lieber mit Real Madrid unterwegs, als mit dem FC Bayern.

(Foto: picture alliance/dpa)

Fußball-Nationalspieler Toni Kroos ist bei Auswärtsreisen in der Champions League regelmäßig froh, mittlerweile für Real Madrid und nicht mehr für den FC Bayern München zu spielen. "Was immer der Fall ist: Wir können direkt nach dem Spiel zurückreisen. Das kenne ich damals aus München noch anders. Das war immer quälend", sagte der 30 Jahre alte Weltmeister von 2014 in dem Podcast "Einfach mal Luppen", den er gemeinsam mit seinem Bruder Felix Kroos von Eintracht Braunschweig betreibt. Bei den Bayern steht in der Champions League nach Auswärtsspielen "immer ein Bankett auf dem Programm", so Kroos. Es gebe aber auch Spiele, "da hast du danach keinen Bock mehr auf sowas. Das fand ich ehrlich gesagt immer ein bisschen nervig. Da bin ich schon sehr froh, wie es hier geregelt wird." Es sei "unbezahlbar, schnell wieder nach Hause zu kommen."

06:10 Uhr

Ärger im Interview: Cowboys-Boss verliert die Fassung

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Quarterback Dak Prescott (rechts) kann seinem Team in dieser Saison nicht mehr helfen.

(Foto: imago images/Icon SMI)

Bei den Dallas Cowboys liegen nach dem deprimierenden Saisonstart in der Football-Profiliga NFL ganz offensichtlich die Nerven blank. "Halten Sie die Klappe und lassen Sie mich antworten", blaffte der milliardenschwere Teambesitzer Jerry Jones jetzt einen Radiomoderator an. Shan Shariff hatte Jones in der "Shan und R.J. Show" auf dem Sender "105.3 The Fan" gefragt, ob es bei den Cowboys ein Führungsvakuum gebe. "Nein", antwortete Jones nach seinem Ausbruch.

Als Shariff beim Thema nachhakte, sagte Jones: "Das können Sie mich nicht fragen. Ich habe die Antwort gegeben. Wenn ich in die Kabine gehe, sehe ich kein Vakuum. Nun haben sie ihre Antwort, lassen Sie uns weitermachen." Später entschuldigte sich der Klubboss für seinen Ausbruch. Die Cowboys haben fünf von sieben Saisonspielen verloren.