Mittwoch, 03. Februar 2021Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau und Torben Siemer
23:23 Uhr

Zweiter iranischer Ex-Nationalspieler verstorben

Innerhalb von nur einer Woche ist im Iran ein zweiter ehemaliger Fußball-Nationalspieler an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna starb nach Mehrdad Minawand nun auch dessen langjähriger Mannschaftskollege Ali Ansarian an Corona. Der 43-Jährige bestritt sechs Länderspiele und spielte jahrelang bei Persepolis Teheran, unter anderem auch zusammen mit den früheren Bundesliga-Profis Mehdi Mehdavikia und Ali Karimi. Seit dem Ausbruch der Pandemie vor fast einem Jahr wurden im Iran mehr als 58.000 Corona-Tote und über 1,4 Millionen Infizierte registriert.

22:59 Uhr

F1-Abschied nach Horrorcrash: Grosjean findet neues Cockpit

Der Motorsport-Profi Romain Grosjean geht nach seinem Horror-Unfall und dem Ende in der Formel 1 künftig in der IndyCar-Meisterschaft an den Start. Der 34-Jährige wechselt in die amerikanische Rennserie und fährt für das Dale Coyne Racing Team. Dies teilte Grosjean via Twitter mit und kommentierte dazu: "Neues Jahr, neue Herausforderung." Der Franzose war seit 2012 in der Formel 1 angetreten. Er habe in den vergangenen Jahren am meisten die Möglichkeit auf Siege vermisst, sagte Grosjean während eines Livestreams auf seinem Twitch-Kanal. Die IndyCar-Autos der verschiedenen Teams seien anders als in der Formel 1 "ziemlich ähnlich zueinander".

Die Serie sei nun seine "erste Wahl gewesen", allerdings verzichtet Grosjean aus Rücksicht auf seine Familie auf die berüchtigten "Superspeedways" wie beim IndyCar 500 in Indianapolis.

22:17 Uhr

Der VfB Stuttgart bekommt Datenschutz-Ärger

Die Datenaffäre beim VfB Stuttgart hat erste Konsequenzen für den Fußball-Bundesligisten. Der Landesbeauftragte für den Datenschutz in Baden-Württemberg, Stefan Brink, teilte mit, dass gegen die AG des VfB ein Bußgeldverfahren eröffnet wird. Brink nannte die Datenschutzverstöße in der Mitteilung seiner Behörde "erheblich".

Die Datenaffäre belastet den Verein seit Monaten. Der Umgang mit ihr gilt als ein zentrales Thema des Machtkampfs, der seit Wochen in der Führungsetage des VfB tobt. Zwischen 2016 und 2018 sollen vom VfB wiederholt Zehntausende von Mitgliederdaten an Dritte weitergereicht worden sein - unter anderem, um die im Sommer 2017 beschlossene Ausgliederung der Profiabteilung voranzutreiben. Neben dem Landesbeauftragten für Datenschutz wurde vom Verein auch die Kanzlei Esecon mit Nachforschungen beauftragt.

21:55 Uhr

Southampton schaltet nach 0:9-Niederlage die Polizei ein

Nach rassistischen Ausfällen gegen seinen Jungprofi Alexandre Jankewitz hat der FC Southampton die Polizei eingeschaltet. Der 19 Jahre alte Schweizer Mittelfeldspieler habe nach der 0:9-Niederlage bei Manchester United beleidigende Reaktionen in Social-Media-Kanälen erhalten, teilte der Premier-League-Klub von Trainer Ralph Hasenhüttl mit.

"Missbrauch in welcher Form auch immer wird von Southampton niemals toleriert", heißt es in dem Statement. Der Verein hat alle betreffenden Nachrichten, in denen Jankewitz angefeindet wird, an die Hampshire Police weitergeleitet. Die Verursacher sollten für immer aus dem Kreis der Fußball-Gemeinschaft ausgeschlossen werden.

21:49 Uhr

Dardai sorgt sich vor Khedira-Debüt um "Eigentor"

Trainer Pal Dardai von Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat mit Blick auf die hohe Erwartungshaltung bei Neuzugang Sami Khedira auf die fehlende Spielpraxis des Weltmeisters von 2014 verwiesen. "Wenn er die Möglichkeit hat zu spielen, muss er als Organisator viel leisten", betonte Dardai bei einer Pressekonferenz vor dem Spiel des Berliner Fußball-Bundesligisten gegen den Titelverteidiger und Rekordmeister FC Bayern. Khedira dürfte in der Partie am Freitagabend (20.30 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) gegen die Münchner sein Debüt im Hertha-Dress geben.

Im Training habe Khedira gut gearbeitet, lobte Dardai. "Bevor wir aber ein Eigentor machen, er muskuläre Probleme durch Überlastung kriegt, weil er von null auf 100 muss, müssen wir überlegen", betonte der Hertha-Coach: "Sami hat keine Spielpraxis." Khedira bestritt im gesamten vergangenen Jahr nur eine Partie im Pokal für Juve.

21:34 Uhr

Tokios Olympia-Chef hat ein Problem mit Frauen

Der Vorsitzende des Organisationskomitees der Olympischen Sommerspiele in Tokio, Yoshiro Mori, sieht sich nach einem Bericht der japanischen Tageszeitung "Asahi Shimbun" Sexismus-Vorwürfen ausgesetzt. Demnach habe der 83 Jahre alte ehemalige Premierminister bei einer Sitzung des japanischen Olympia-Komitees (JOC) erklärt, Frauen würden Meetings in die Länge ziehen, weil sie "Schwierigkeiten haben, sich präzise auszudrücken".

Treffen mit vielen Frauen würden daher "viel Zeit in Anspruch nehmen". "Wenn man die Anzahl der weiblichen Vorstandsmitglieder erhöht, ohne ihre Redezeit in einem gewissen Grad einzuschränken, wird es schwierig, zu einem Ende zu kommen - was ärgerlich ist", wurde Mori zitiert. Das OK äußerte sich zu den Vorwürfen zunächst nicht. Während Japan bei vielen internationalen Indikatoren Spitzenplätze belegt, hinkt das Land bei der Gleichstellung hinterher.

21:12 Uhr

Man City zieht wieder an Rekordsieger Man United vorbei

Der englische Fußball-Topklub Manchester City hat seine beeindruckende Siegesserie ausgebaut und den Vorsprung im Meisterschaftsrennen auf Stadtrivale Manchester United wiederhergestellt. Die Mannschaft von Teammanager Pep Guardiola ließ auch dank eines Assists von Nationalspieler İlkay Gündoğan beim 2:0 (2:0)-Erfolg beim FC Burnley nichts anbrennen und fuhr den neunten Ligasieg in Folge ein. Unbeeindruckt von Uniteds 9:0-Rekordsieg am Dienstag gegen den FC Southampton sorgten Torjäger Gabriel Jesus (3.) sowie Raheem Sterling (38.) nach einer Hereingabe von Gündoğan schon vor dem Seitenwechsel für klare Verhältnisse.

21:00 Uhr

Geimpfte zurück ins Stadion? Für den FC Bayern stellt sich diese Frage noch nicht

Wie viele Fußballvereine trifft auch den FC Bayern München die Corona-Krise hart. "Unser Festgeldkonto hilft uns, die Schleifspuren der aktuellen Krise zu bewältigen, aber bei niemandem ist das Konto unendlich", sagt Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen im Gespräch mit RTL/ntv. Der Rekordmeister musste unter anderem Investitionen zurückstellen, meldete aber keine Kurzarbeit an. "Sollte die Situation, wie wir sie aktuell erleben, das Spielen ohne Zuschauer, auch in eine neue Saison reingehen, dann trifft uns das natürlich bis ins Mark und ist dauerhaft auch nicht durchhaltbar", so Dreesen weiter.

Ob Zuschauer nach einer Corona-Impfung wieder früher ins Stadion dürfen, wollte Dreesen noch nicht kommentieren. "Ich glaube diese Frage muss man sich dann stellen, wenn die Kapazität für alle, die sich impfen lassen möchten, ausreichend ist und dann muss man sich mit dieser Frage auseinandersetzen und dann braucht es eine Antwort."

20:36 Uhr

"Unethisches Verhalten": Frankfurts Sommer-Neuzugang wird dauerhaft suspendiert

Der Wechsel zum Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt im Sommer hat für das türkische Top-Talent Ali Akman Folgen. Der Zweitligist Bursaspor suspendierte den Stürmer wegen des "unethischen Transfers und Verhaltens" auf unbestimmte Zeit. Das gab der Klub nach einer Sitzung des Verwaltungsrates bekannt. Frankfurt hatte die Verpflichtung des 18-Jährigen am Montag verkündet. Akman wechselt ablösefrei und erhält einen Vertrag bis 2025. "Mit Ali Akman haben wir eines der größten Talente im türkischen Fußball für uns gewinnen können", hatte Sportvorstand Fredi Bobic erklärt.

19:53 Uhr

Hazard fällt schon wieder aus

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Hazard bleibt einfach nicht gesund.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid muss erneut für längere Zeit um seinen belgischen Topspieler Eden Hazard verzichten. Nur wenige Wochen nach seiner Genesung von einer Verletzung im rechten Oberschenkel erlitt der 30-Jährige nach Angaben der Königlichen nunmehr im linken Oberschenkel wiederum eine Muskelblessur und fällt damit auf unbestimmte Zeit aus. Die Sportzeitung "Marca" spekulierte bereits, dass Hazard dem Team um Nationalspieler Toni Kroos auch noch im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am 24. Februar bei Atalanta Bergamo fehlen könnte.

19:27 Uhr

Freitagsspiel zwischen Hertha und FC Bayern kurzfristig vorverlegt

Das Bundesliga-Spiel zwischen Hertha BSC und dem FC Bayern am Freitag beginnt bereits um 20 Uhr und damit eine halbe Stunde früher als ursprünglich vorgesehen. Das teilte die DFL am Abend mit. Die Verlegung werde "nach Abstimmung mit beiden Klubs sowie dem live übertragenden Medienpartner DAZN vorgenommen", hieß es in dem Statement.

Hintergrund sei die Teilnahme des FC Bayern an der Fifa-Klub-Weltmeisterschaft, bei der die Münchner in der kommenden Woche am Montag und am Donnerstag im Einsatz sein werden. Um das Hygienekonzept für den Wettbewerb inklusive erforderlicher PCR-Testungen bestmöglich umsetzen zu können, wird der FC Bayern bereits am Freitagabend nach dem Bundesliga-Spiel in Berlin nach Doha reisen. Die Vorverlegung der Begegnung diene dazu, den entsprechenden Abflug am Abend des Spiels aus organisatorischer Sicht zu ermöglichen.

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18:45 Uhr

Aogo will "der erste dunkelhäutige deutsche Sportdirektor" werden

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(Foto: imago images/Joachim Sielski)

Ex-Nationalspieler Dennis Aogo kann sich vorstellen, "der erste dunkelhäutige deutsche Sportdirektor" zu werden. "Das könnte ich gut. So selbstbewusst bin ich", sagte der 34 Jahre alte frühere Fußballprofi im Interview bei Sport1.

  • Es habe ihn gewundert, dass es bislang noch keinen gab. "Es ist doch immer cool, einer der Ersten zu sein. Der Erste wird historisch immer in Erinnerung bleiben. Warum sollte ich das nicht anstreben?", fügte er hinzu.
  • Noch habe er sich nicht final entschieden, ob er in diese Richtung gehen wolle, sagte der Sportmanagement-Student und spricht über gesellschaftliche Probleme und dem Umgang mit Rassismus: "Jedem ist das schon widerfahren. Auch mir, in Form von Affengeräuschen. Ich habe oft rassistische Rufe von der Tribüne wahrgenommen, wenn ich auf der linken Seite gespielt habe oder einen Einwurf gemacht habe. Als Fußballer eignet man sich aber ein dickes Fell an. Ich habe gelernt, damit umzugehen."
18:28 Uhr

Flick bezieht klar Stellung zur Corona-Impfung

Triple-Trainer Hansi Flick vom Fußball-Rekordmeister Bayern München hat die Impfung gegen das Coronavirus befürwortet. "Wenn ich irgendwann an der Reihe bin, werde ich mich mit Sicherheit impfen lassen", sagte Flick. Aus dem Grund, "dass wir wieder ins normale Leben zurückkehren sollten".

Allerdings sei die Frage "schwierig für jeden Einzelnen", ergänzte Flick, "jeder muss für sich selbst entscheiden, wie er damit umgeht". Zu einer möglichen Impfpflicht für die Anwesenheit bei Veranstaltungen wollte sich Flick nicht äußern. "Ich kümmere mich um den Sport, das ist meine Expertise. Alles andere ist mir zu politisch", sagte der 55-Jährige.

18:04 Uhr

Uerdingen hofft trotz Insolvenz auf Drittliga-Verbleib

Nach der Benennung eines vorläufigen Insolvenzverwalters hofft der KFC Uerdingen weiter auf eine Zukunft in der 3. Fußball-Liga. "Um dem Traditionsklub eine Perspektive zu ermöglichen, werden wir in den kommenden Tagen und Wochen unter Einbezug der Liga-Statuten alle zur Verfügung stehenden Optionen prüfen, um weiterhin hochklassigen Fußball in Krefeld anbieten zu können", sagte Insolvenzverwalter Claus-Peter Kruth.

Es sei allerdings jetzt schon klar, "dass es ohne weiteres finanzielles Engagement von Sponsoren, die in den KFC investieren, keine dauerhafte Perspektive geben wird". Nach dem angekündigten Rückzug von Michail Ponomarew war die Suche nach einem neuen Investor bislang erfolglos verlaufen. Der Spielbetrieb soll in Abstimmung mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) ohne Einschränkung aufrechterhalten werden.

17:36 Uhr

"Fast schon peinlich": Schumacher schickt Warnung an Hamilton

Der frühere Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher findet das Hickhack um die Vertragsverlängerung von Lewis Hamilton bei Mercedes "fast schon ein bisschen peinlich und schade". Das sagte der jüngere Bruder von Rekordweltmeister Michael Schumacher in seiner Rolle als Sky-Experte: "Jetzt haben wir Februar, und der wichtigste Mann in der Formel 1, der siebenfache Weltmeister, ist immer noch nicht fix."

Er wisse auch überhaupt nicht, woran es liege, sagte Schumacher: "Man sagt immer, es liegt nur am Geld, ich hoffe es nicht." Auch Hamilton müsse verstehen, dass vielleicht im Moment die Zahlen nicht 100 Prozent sind. "Eines ist auch klar", sagte Schumacher: "Die Formel 1 ist stärker als jedes Individuum."

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17:03 Uhr

Neureuther: Skisport muss dringend langsamer fahren

Der ehemalige Weltklasse-Skirennläufer Felix Neureuther hat sich besorgt über die Zukunft seiner Sportart gezeigt. "Dem Skisport gehen durch die Verletzungen die Stars aus. Das ist krass, du musst die Geschwindigkeit reduzieren", sagte der 36-Jährige der "Sport Bild". Das Material habe sich "so massiv entwickelt", deswegen fordert Neureuther eine Entschärfung der Kurssetzung oder der Schneepräparierung. "Nicht mehr so direkt setzen und eisig schnell präparieren", sagte der Garmisch-Partenkirchener.

Denn die "Kurvenkräfte sind so hoch, dass es der Körper einfach nicht mehr schafft, wenn nur eine Kleinigkeit nicht nach Plan läuft", erklärte Neureuther: "Dann reißen Bänder, es gibt kapitale Stürze. Dem muss man entgegenwirken, und das geht nur über die Geschwindigkeit."

16:36 Uhr

DFB legt Baumgart nahe, "sich zukünftig zu mäßigen"

Der Wutausbruch von Trainer Steffen Baumgart nach der Pokalniederlage seines SC Paderborn bei Borussia Dortmund gestern Abend bleibt ohne persönliche Konsequenzen. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) teilte mit, er werde "mit Zustimmung des DFB-Sportgerichts kein Verfahren einleiten".

Allerdings wurde Baumgart schriftlich nahegelegt, "sich zukünftig in seiner Wortwahl zu mäßigen und an seine Vorbildfunktion als Trainer zu denken". Im Wiederholungsfall könne es sonst zu einer Anklage-Erhebung vor dem Sportgericht kommen.

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16:01 Uhr

Volleyballer setzen weiter auf Giani als Bundestrainer

Volleyball-Bundestrainer Andrea Giani wird die Nationalmannschaft mindestens noch ein weiteres Jahr betreuten. Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) einigte sich mit dem Italiener zunächst auf eine Vertragsverlängerung für 2021. Entscheidend für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit über 2021 hinaus sei "die Entwicklung der Mannschaft, die uns das Gefühl geben muss, dass wir vom aktuellen Weltranglistenplatz 21 die Spitze wieder attackieren können", so Sportdirektor Christian Dünnes.

Giani ist seit 2017 für die DVV-Auswahl verantwortlich und führte sein Team in seinem ersten Jahr zu EM-Silber, verpasste allerdings sowohl die Qualifikation für die WM 2018 als auch für die Olympischen Spiele in Tokio. 2021 tritt Deutschland in der Nations League an und bestreitet die EM in Polen, Tschechien, Estland und Finnland.

15:31 Uhr

Acht Spiele Sperre für entblößten Hintern auf dem Fußballplatz

Emerson Carioca zog blank, der Schiedsrichter Rot und das Sportgericht jetzt die Notbremse: Wegen eines hüllenlosen Torjubels bekam der Stürmer des brasilianischen Fußballklubs Sampaio Correa acht Spiele Sperre aufgebrummt. Zwei für unsportliches Verhalten, sechs, weil er mit seinem Striptease eine Massenrangelei ausgelöst hatte.

  • Die Entkleidungsnummer fand schon vor einem Monat statt, als der 25-Jährige in der dritten Liga der Carioca-Meisterschaft des Bundeslandes Rio de Janeiro seinen Siegtreffer in der Nachspielzeit gegen Marica FC (2:1) und dem damit verbundenen Aufstieg seines Klubs nicht nur mit ausgezogenem Trikot, sondern auch noch mit entblößtem Hinterteil feierte.
  • Nach eigenem Bekunden war die Nacktnummer eine Reaktion auf anhaltende Rufe der Marica-Fans, die ihn fortwährend als Dickerchen beschimpften.
  • Zu dumm, dass die Enthüllungsaktion nicht das Gegenteil beweisen konnte. Emerson bereute die Aktion dennoch: "Ich würde es nicht noch einmal machen, weil ich einen Anpfiff von meiner Frau bekommen habe."
14:57 Uhr

Goretzka und Martinez drohen für Klub-WM auszufallen

Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka vom Rekordmeister Bayern München fällt nach seinem positiven Coronatest möglicherweise auch für die Klub-WM in Katar aus. "Leon wird am Samstag noch einmal untersucht. Dann wird entschieden, ob er nachfliegt oder nicht", sagte Trainer Hansi Flick.

  • Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler befindet sich noch bis Freitag in häuslicher Isolation, wie Flick erklärte.
  • Auch der ebenfalls positiv getestete Javi Martinez, dessen Isolation früher endete, muss noch einen negativen Test ablegen. "Da müssen wir von Tag zu Tag abwarten. Auch bei Leon wissen wir, dass es ein paar Tage länger dauert", sagte Flick.
14:09 Uhr

"Nicht tolerierbar": Teamkollege Hofmann schimpft über Embolo

Jonas Hofmann hat kein Verständnis für den Verstoß gegen Corona-Bestimmungen durch seinen Teamgefährten Breel Embolo. "Was geschehen ist, ist nicht tolerierbar", sagte der 28 Jahre alte Profi des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach dem "Sportbuzzer".

  • Trotzdem warb er zugleich um Verständnis. "Aber Menschen machen nun mal Fehler. Natürlich könnte man sagen: 'Solche Fehler dürfen einfach nicht passieren.' Ich bitte aber zu bedenken, dass wir uns alle schon Verfehlungen geleistet haben. Und manch einer vielleicht sogar im Zusammenhang mit Corona."
  • Es müsse aber jedem klar sein, dass derartige Fehler schlimme gesundheitliche Folgen haben können. "Und wir sollten nie vergessen, dass wir privilegiert sind: Im Gegensatz zu anderen dürfen wir unseren Job ausüben. Da ist es unsere Verpflichtung, die Regeln penibel einzuhalten", unterstrich der zweimalige Nationalspieler.
13:57 Uhr

Tennisprofis müssen schon wieder in Isolation

Nach einem Coronafall in einem Spielerhotel für die Australian Open in Melbourne müssen sich die Teilnehmer, Offizielle und Mitarbeiter in die häusliche Isolation begeben. Das gab der Premierminister des zuständigen Bundesstaates Victoria, Dan Andrews, bekannt. Insgesamt handelt es sich demnach um rund 500 bis 600 betroffene Personen.

  • Laut Andrews soll sich ein Mitarbeiter in einem der Quarantäne-Hotels in Melbourne mit dem Coronavirus infiziert haben. Es handelt sich dabei angeblich um einen 26 Jahre alten Mann, bei dem offenbar die britische Mutation des Virus festgestellt worden war.
  • In mehreren Hotels in Melbourne waren insgesamt rund 1000 Personen aus dem Tennis-Umfeld untergebracht worden. Sie hatten sich dort in eine 14-tägige Quarantäne begeben.
  • Laut Andrews ist die Durchführung der Australian Open, die am kommenden Montag beginnen sollen, nicht betroffen. Wohl aber die derzeit laufenden sechs Vorbereitungsturniere in Melbourne.
13:31 Uhr

Bayerns Co-Trainer Klose zieht's vorübergehend nach Mailand

WM-Rekordtorschütze Miroslav Klose absolviert im Rahmen seiner Trainer-Ausbildung ein Praktikum beim italienischen Fußball-Erstligisten AC Mailand. Wie die "Gazzetta dello Sport" berichtete, hatte der Weltmeister von 2014 eigentlich schon im vergangenen Jahr bei Milan praktische Erfahrungen sammeln wollen, musste wegen der Corona-Pandemie seinen Aufenthalt in Mailand aber verschieben.

  • "Bald werde ich die Lizenz erhalten, um in den höchsten Ligen trainieren zu können. Ich bin dabei, eine fünfjährige Ausbildungsphase zu beenden, während der ich das Glück hatte, mit Joachim Löw im Nationalteam und mit der Jugendmannschaft des FC Bayern Erfahrungen zu sammeln. Ich will einen Schritt nach dem anderen machen, wie ich es als Spieler getan habe", sagte der 42-Jährige.
  • Seit 2016 arbeitet der Rekordtorjäger der deutschen Nationalmannschaft an seiner Trainerkarriere. In München betreute er zunächst die U17, aktuell ist er als Flicks Assistent für die Bayern-Stürmer zuständig. Seit vergangenem Sommer nimmt er am Fußballlehrerlehrgang des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) teil.
  • "Ich kann viel lernen. Was die Zukunft betrifft, bin ich offen. Wichtig ist, Erfahrung zu sammeln und die Führung einer Mannschaft zu übernehmen", sagte Klose. In Italien hat er gute Kontakte. Beim Erstligisten Lazio Rom stand er von 2011 bis 2016 unter Vertrag.
13:11 Uhr

Abfahrtsstar Dreßen darf sein Comeback in der Heimat geben

Abfahrtsstar Thomas Dreßen steht vor seinem Comeback im alpinen Ski-Weltcup. Der Deutsche Skiverband (DSV) nominierte den Mittenwalder für die Heimrennen an diesem Wochenende in Garmisch-Partenkirchen.

  • Der Vorjahressieger soll nach seiner Hüft-Operation und der Reha zunächst das Training für die Schussfahrt auf der Kandahar absolvieren. "Wir wollen sehen, wie sein Körper auf die Belastungen über die volle Renndistanz reagiert. Danach werden wir gemeinsam entscheiden, ob ein Start in der Abfahrt möglich und sinnvoll ist", sagte Bundestrainer Christian Schwaiger. Das Rennen ist für Samstag (11.30 Uhr) geplant.
  • Der Testlauf steht am Donnerstag an, nachdem das erste geplante Training am Mittwoch abgesagt wurde. Warme Temperaturen und Regen hatten einzelnen Passagen auf der Strecke zugesetzt; mit der Absage wollen die Veranstalter die Piste schonen. Für die Nacht auf Donnerstag seien kältere Temperaturen vorhergesagt, hieß es.
12:23 Uhr

Süle ist ein Kandidat für Tuchels Chelsea

Der FC Chelsea um den deutschen Teammanager Thomas Tuchel ist offenbar an Fußball-Nationalspieler Niklas Süle interessiert. Wie die "Sport Bild" berichtet, sei der Innenverteidiger des Rekordmeisters Bayern München einer von drei Kandidaten für das Abwehrzentrum der Blues.

  • Zudem habe Chelsea Dayot Upamecano von RB Leipzig, an dem auch die Münchner dran sind, und Bayerns David Alaba auf dem Zettel. Letzterer wird München zur neuen Saison voraussichtlich verlassen.
  • Süles Vertrag beim FC Bayern läuft noch bis 2022. Laut "Sport Bild" soll er im Sommer verkauft werden, falls eine Vertragsverlängerung nicht zustande kommt. Der 25-Jährige könne sich eine Zukunft in der englischen Premier League gut vorstellen, wie die Zeitschrift berichtet.
11:47 Uhr

Freestyler liefern sich Sturz-Festival an steilem Hang

Am steilen Hang des Corvatsch in der Schweiz geht es für diese Freestyle-Ski-Künstler nicht nur um Geschwindigkeit. Die Tricks im Tiefschnee bringen selbst die Elite an ihre Grenzen.

10:53 Uhr

Zweite 0:9-Klatsche: Hasenhüttl fand's "schrecklich"

Das gibt es nicht oft: Teammanager Ralph Hasenhüttl vom englischen Premier-League-Klub FC Southampton war nach der zweiten 0:9-Klatsche in 15 Monaten völlig bedient. "Was soll ich sagen? Es ist schrecklich", sagte er der BBC nach der brutalen Demütigung bei Manchester United am Dienstagabend: "Aber wir sind nach dem ersten 0:9 wieder aufgestanden, und wir müssen das auch jetzt tun." In der Vorsaison hatte Hasenhüttl im Oktober 2019 mit den Saints bereits 0:9 gegen Leicester City verloren.

  • Weil Southamptons Alexandre Jankewitz bereits in der zweiten Minute mit einer Roten Karte des Feldes verwiesen wurde, hatte United in der Folge leichtes Spiel. "Er hat die Jungs auf dem Feld bestraft", sagte Hasenhüttl: "Sie waren hilflos, nachdem er vom Platz geflogen war." Das Team des Österreichers verlor somit alle vier Spiele seit dem überraschenden 1:0-Triumph gegen Jürgen Klopps FC Liverpool am 4. Januar.
  • Unterkriegen lassen wollte sich Hasenhüttl von der harschen Pleite aber nicht. "Das spiegelt nicht wider, was wir diese Saison geleistet haben. Es ist schwer zu erklären. Wir müssen damit jetzt schon wieder leben." Manchester stellte mit dem Kantersieg den Siegrekord seiner Vorgänger-Mannschaft von 1995 (gegen Ipswich Town) ein.

10:25 Uhr

Kerber startet erfolgreich aus der Quarantäne

Tennis-Star Angelique Kerber hat ihr erstes Match nach der 14-tägigen Quarantäne in Melbourne gewonnen. Die 33 Jahre alte Kielerin besiegte bei ihrem Saisonauftakt die Tschechin Katerina Siniakova 6:3, 4:6, 6:3 und zog ins Achtelfinale der "Grampians Trophy" ein.

  • Das Turnier war kurzfristig organisiert worden für die Spielerinnen, die während der Isolation nicht trainieren durften. Auf Kerbers Flug zum Austragungsort der Australian Open hatte es einen Infektionsfall mit Corona gegeben.
  • Vor ihrem Auftakt versuchte sie jedoch, das Positive zu sehen. "Ich kann das jetzt umso mehr genießen", sagte Kerber, die gegen Siniakova im zweiten Satz zu wenig aus ihren Breakchancen machte, dann aber souverän blieb.
10:07 Uhr

Uerdingen-Boss tritt heftig gegen Großkreutz nach

Mittlerweile hat 2014-Weltmeister Kevin Großkreutz seine Karriere beendet. Letzte Station war der KFC Uerdingen, von dem er sich im Streit trennte. Sogar im Rechtsstreit. Ende 2020 bekam er 450.000 Euro vom Krefelder Arbeitsgericht zugesprochen, nachdem sich beide Seiten auf eine Vertragsauflösung geeinigt hatten.

Für den bisherigen Investor und Vereinsboss Mikhail Ponomarev ist das kein Grund, die Akte Großkreutz zu schließen. Er feuert jetzt nachträglich gegen den 32-Jährigen - und lässt kein gutes Haar an ihm: "Alle Trainer von uns sagten mir, dass Großkreutz sich intern völlig daneben verhalten würde. Aber das Hauptproblem war: Er wollte gar kein Fußball mehr spielen. Allein sein Fitness-Zustand - der war gerade mal ein bisschen besser als meiner." Das sieht nicht nach einem versöhnlichen Abschied aus ...

09:26 Uhr

So eskalierte die Stimmung in der RWE-Kabine

Rot-Weiss Essen steht kopf. Der Regionalligist schlägt im DFB-Pokal den großen Favoriten Bayer Leverkusen. Entsprechend ausgelassen ist die Stimmung - vor allem in der Kabine geht es kräftig ab. Anführer in Sachen Stimmung: Stürmer Marcel Platzek.

09:00 Uhr

Gehen dem DFB die Torhüter aus? Bierhoff schlägt Talente-Alarm

DFB-Direktor Oliver Bierhoff ist alarmiert. Er fürchtet um den Nachwuchs im deutschen Fußball - sogar auf der Position der Torhüter. "Wir haben kaum Strafraum-Stürmer mehr, bei den Außenverteidigern und mittlerweile sogar bei den Torhütern Probleme", sagte Bierhoff der "Sport Bild".

Auch deswegen kritisiert er den Wechsel von Alexander Nübel zum FC Bayern: "Ich habe die Entscheidung von Alexander Nübel nicht nachvollziehen können, da meine Überzeugung ist: Gerade in jungen Jahren geht nichts über Spielpraxis. Ich hätte mir gewünscht, dass er bei einem Verein spielt, bei dem er kontinuierlich zum Einsatz kommt." Beim FC Schalke war Nübel Torhüter Nummer eins, bevor sein Transfer bekannt wurde. Beim FC Bayern spielte er bislang nur zweimal: einmal in der Champions League gegen Atlético Madrid, sowie beim DFB-Pokal-Auftakt gegen den 1. FC Düren.

08:18 Uhr

Kroos zu seinen Klamotten: "Wie rennst du denn hier rum?"

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Auf dem Platz bleibt's beim zeitlosen Weiß.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Die Freizeitkleidung des Fußball-Duos Toni und Felix Kroos ist in Zeiten von Corona und Lockdowns äußerst leger geworden. "Ich muss sagen, dass der Lockdown-Effekt seine Kreise zieht. Ich bin jetzt wirklich seit acht Monaten nur noch in irgendwelchen Trainingsanzügen unterwegs, egal wohin", gestand Toni Kroos im gemeinsamen Podcast "Einfach mal Luppen" (Mittwoch).

  • Vor Kurzem habe er sich aber auf dem Weg zum Training bei seinem Klub Real Madrid in einer Glasscheibe am Eingang zum Vereinsgebäude gesehen. "Da habe ich mich echt gefragt: Sag mal, wie rennst du denn eigentlich hier rum?", berichtete der 31-Jährige. Da habe farblich nichts zusammengepasst. "Das war mir selbst unangenehm", meinte er. "Karl Lagerfeld hätte gesagt, ich hätte die Kontrolle über mein Leben verloren."
  • Auch bei seinem Bruder Felix ist die Jogginghose "zurzeit schon ganz oben in den Charts". Eine Jogginghose anzuhaben, sei für ihn "das Gefühl von zu Hause", sagte der 29 Jahre alte Profi von Zweitligist Eintracht Braunschweig. "Das ist gemütlich und entspannt. Da fühle ich mich am wohlsten drin." Und da man jetzt "den größten Teil zu Hause ist, wird sie einmal öfter getragen".
07:58 Uhr

RWE-Fans feiern Pokal-Sensation mit wildem Autokorso

Nach dem überraschenden Pokal-Sieg gegen Bundesligist Bayer Leverkusen verwandeln RWE-Fans die Stadt Essen in ein einziges Hupkonzert. Bis spät in die Nacht feiern Anhänger des Klubs weitgehend coronakonform den Einzug des Viertligisten ins Viertelfinale.

07:18 Uhr

Klopp bleibt in der Liverpool-Kabine lieber stumm

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Klopp gibt es offenbar auch in ruhig.

(Foto: AP)

Teammanager Jürgen Klopp verzichtet beim englischen Fußball-Meister FC Liverpool anders als zu seiner Trainer-Zeit bei Bundesligist Borussia Dortmund unmittelbar vor dem Anpfiff auf eine Kabinenansprache. Der Erfolgscoach verriet in einem Interview mit Spox und Goal, die finale Einstimmung seinen Spielern zu überlassen.

  • "In der Kabine ergreifen die Spieler das Wort. Meine Ansprache bezüglich Aufstellung, Taktik, Herangehensweise und unter Umständen auch Motivation halte ich - wie beim BVB auch schon - im Mannschaftshotel. In Dortmund wurde ich später in der Kabine selbst auch noch einmal richtig aktiv, das ist in England anders", beschrieb Klopp seine gegenüber früheren Jahren veränderte Methode.
  • Bei den Reds seien "genügend Spieler" dabei, "die das übernehmen können. James Milner beispielsweise fasst meine Sitzung immer sehr gekonnt zusammen, oftmals schreiend mit allen notwendigen Worten, um den Jungs Feuer unterm Hintern zu machen".
  • Als Grund für seine untypische Zurückhaltung gerade in der wichtigen Phase wenige Augenblicke vor Spielen nannte der 53-Jährige trotz über fünf Jahren auf der Insel weiterhin vorhandene Sprachbarrieren: "Mein Englisch ist zwar deutlich besser geworden über die Jahre, aber dieser Trash-Talk vor dem Spiel muss dann sitzen. Da kannst du dir nicht einen zurechtstolpern, deshalb mache ich das nicht."
06:53 Uhr

Rückstand gedreht: Zverev startet mit Arbeitssieg in die Saison

Die deutschen Tennisspieler um Top-Profi Alexander Zverev haben ihren Auftakt beim ATP Cup gegen Kanada erfolgreich gestaltet. Sowohl Zverev gegen Denis Shapovalov als auch Jan-Lennard Struff gegen Milos Raonic gewannen ihre Einzel auf der Anlage der Australian Open in Melbourne und sicherten dem Team mit den beiden Punkten den ersten Sieg in der Gruppenphase.

  • Struff bezwang Raonic in zwei Sätzen 7:6 (7:4), 7:6 (7:2), Zverev musste gegen Shapovalov einen Rückstand drehen und besiegte den 21-Jährigen am Ende 6:7 (5:7), 6:3, 7:6 (7:4).
  • Kanada hatte tags zuvor bereits gegen Serbien um Novak Djokovic verloren. Gegen den Titelverteidiger treten die deutschen Profis am dritten Spieltag an.
  • Der Sieger dieses Aufeinandertreffens gewinnt die Gruppe A und zieht ins Halbfinale des hochkarätig besetzten Nationen-Turniers mit zwölf teilnehmenden Ländern ein.
05:54 Uhr

"Langsam wird es lächerlich": Was Baumgart nach Pokal-Aus zu meckern hat

Paderborns Trainer Steffen Baumgart hat Schiedsrichter Tobias Stieler nach der unglücklichen Pokal-Niederlage bei Borussia Dortmund scharf kritisiert. "Das ist eine Frechheit", sagte der Coach des Fußball-Zweitligisten nach dem 2:3 (2:2, 0:2) nach Verlängerung im Achtelfinale in der ARD.

  • "Langsam wird es lächerlich. Das ärgert mich, das hat keiner verdient. So machen wir uns zum Affen. Respekt bedeutet auch, sich den Scheiß anzugucken und eine Entscheidung zu treffen."
  • Das entscheidende Tor von Erling Haaland (95.) zum Dortmunder 3:2 in der Verlängerung war minutenlang wegen einer möglichen Abseitsstellung des Norwegers überprüft worden. Schiedsrichter Tobias Stieler gab den Treffer aber, weil er offenbar eine Ballberührung eines Paderborner Spielers beim Pass auf Haaland festgestellt hatte.
  • "Wir haben die Bilder, das kann er sich 20 Mal angucken. Daraus eine Berührung des Balles zu machen, finde ich frech. Er ist nicht dran", sagte Baumgart. "Es geht hier für uns um zwei Millionen. Ich bin keine Aktiengesellschaft, wir kämpfen um jede müde Mark." Er sei nun gespannt, ob er wegen seiner Aussagen einen Brief vom Deutschen Fußball-Bund bekomme.