Mittwoch, 30. September 2020Der Sport-Tag

Heute mit Till Erdenberger & David Bedürftig
21:56 Uhr

Real Madrids 100-Millionen-Mann fällt wieder wochenlang aus

Der spanische Fußball-Meister Real Madrid muss erneut verletzungsbedingt auf Starspieler Eden Hazard verzichten. Wie die Königlichen bekannt gaben, erlitt der Belgier eine "Muskelverletzung im rechten Bein" und wird voraussichtlich drei bis vier Wochen ausfallen. Schon in der vergangenen Saison kam Hazard, der im Sommer 2019 für knapp 100 Millionen Euro vom FC Chelsea nach Madrid gewechselt war, aufgrund mehrerer Verletzungen nur auf 22 Pflichtspiel-Einsätze.

20:50 Uhr

"Größte Herausforderung meiner Karriere": Das hält Boateng von Berlusconi-Klub

Der frühere Bundesliga-Profi Kevin-Prince Boateng nimmt seine neue Aufgabe beim italienischen Fußball-Zweitligisten Monza Calcio alles andere als auf die leichte Schulter. "Monza ist die größte Herausforderung meiner Karriere", sagte der 33-Jährige bei seiner Vorstellung. Bei dem Klub von Italiens Ex-Premierminister Silvio Berlusconi hat Boateng einen Vertrag für eine Saison unterschrieben, der sich beim erhofften Aufstieg um ein Jahr verlängert.

Boateng und Berlusconi kennen sich noch aus der gemeinsamen Zeit beim AC Mailand von 2010 bis 2013 - damals gehörte der Klub Berlusconi. "Wenn Berlusconi ruft, kann man schwer Nein sagen. Wir haben eine Beziehung, die über den Fußball hinausgeht. Ich will dem Klub beim Aufstieg in die Serie A helfen. Ich hätte auch in Florenz bleiben können, doch ich mag Herausforderungen", erklärte Boateng.

19:55 Uhr

Bayern ohne Gnabry, Boateng und Alaba, BVB mit Reus und Brandt

Die erste Überraschung gibt's schon vor dem Anpfiff: Alexander Nübel sitzt beim FC Bayern auf der Bank beim Supercup-Duell mit Borussia Dortmund. Gestern noch war kolportiert worden, dass der Ex-Schalker verliehen werden könne. Nun soll Sven Ulreich vor einem Wechsel zum Hamburger SV stehen.

Bayern-Trainer Hansi Flick beordert außerdem Topstürmer Robert Lewandowski zurück in die Startelf, den er beim 1:4 in Hoffenheim zunächst geschont hatte. Auch Niklas Süle, Lucas Hernández, Javi Martinez und Kingsley Coman beginnen. Der angeschlagene Abwehrchef David Alaba sitzt zunächst ebenso auf der Bank wie Serge Gnabry. Leon Goretzka muss wegen Rückenproblemen passen, Leroy Sané fehlt wegen seiner Kapselverletzung im Knie. Beim BVB steht erstmals seit 239 Tagen Kapitän Marco Reus in der Anfangsformation eines Pflichtspiels. Ersatztorwart Marwin Hitz ersetzt wie erwartet Roman Bürki, der wie Jungstar Jadon Sancho wegen einer Atemwegsinfektion ausfällt. Wie Reus darf auch Nationalspieler Julian Brandt beginnen.

München: 1 Neuer - 5 Pavard, 4 Süle, 8 Martinez, 21 Hernandez - 6 Kimmich, 24 Tolisso - 29 Coman, 25 Müller, 19 Davies - 9 Lewandowski. - Trainer: Flick

Dortmund: 35 Hitz - 23 Can, 15 Hummels, 16 Akanji - 24 Meunier, 8 Dahoud, 6 Delaney, 30 Passlack - 19 Brandt, 11 Reus - 9 Haaland. - Trainer: Favre

19:26 Uhr

Barça sticht wohl Bayern aus im Kampf um Ajax-Star

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Barcelona statt Bayern? Wohin Dest wechselt, ist noch nicht klar.

(Foto: AP)

Der beim deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München als möglicher Neuzugang gehandelte Sergiño Dest steht offenbar kurz vor einem Wechsel zum FC Barcelona. "Er wird mit ziemlicher Sicherheit bei uns sein", sagte Barcelonas Trainer Ronald Koeman. Nach Koemans Angaben hat der 19-jährige Verteidiger vom niederländischen Erstligisten Ajax Amsterdam in Barcelona einen Medizincheck absolviert. Die Vereine würden nun letzte Details aushandeln, bevor der Transfer offiziell gemacht werde.

Bayern-Trainer Hansi Flick hatte sich optimistisch, gezeigt, dass der Champions-League-Sieger seinen Kader bis zum Ende Transferperiode am kommenden Montag weiter verstärken kann. "Ich bin guter Dinge, weil jedem bewusst ist, dass die Saison keine normale Saison ist, wenn wir alle drei, vier Tage ein Spiel haben", sagte Flick. Spekuliert wurde zuletzt über das Interesse am US-Nationalspieler Dest oder Max Aarons von Norwich City.

18:20 Uhr

24 Breaks und ein "F**** euch" - Tennis-Drama mit Siegerin im Rollstuhl

24 Breaks, eine Siegerin im Rollstuhl und eine pöbelnde Verliererin: Sara Errani und Kiki Bertens boten in ihrer 3:11 Stunden dauernden Zweitrundenbegegnung bei den French Open genug Drama für ein gesamtes Turnier. Letztlich setzte sich die Niederländerin Bertens gegen ihre italienische Kontrahentin mit 7:6 (7:5), 3:6, 9:7 durch. Doch nach dem Matchball kam die Auseinandersetzung zu ihrem Höhepunkt: Zunächst verweigerte Errani ihrer Gegnerin die Gratulation und stürmte mit einem bösen italienischen Schimpfwort ("vaffanculo/F**** Euch") vom Platz. Immerhin konnte sie selbst gehen: Bertens musste von Krämpfen geplagt im Rollstuhl vom Platz.

Schon zuvor hatten beide Denkwürdiges "geleistet". Bei insgesamt 37 Aufschlagspielen gab es 24 (!) Breaks, Errani, die aufgrund von Aufschlagproblemen zeitweise von unten servierte, gewann bei eigenem zweiten Aufschlag gerade einmal sechs Punkte (18 Prozent). Was Errani besonders erzürnte: Vor ihrem Matchball beim Stand von 6:5 im dritten Satz bekam sie eine Verwarnung wegen Zeitüberschreitung - und vergab ihn anschließend.

17:28 Uhr

Länger als gedacht: Sané fehlt FC Bayern wohl auch in Champions League

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Wohl doch schwerer verletzt als angenommen: Leroy Sané.

(Foto: imago images/ULMER Pressebildagentur)

Top-Zugang Leroy Sané wird dem deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München wohl länger fehlen als zunächst gedacht. Nach "kicker"-Informationen fällt der 24-Jährige wegen seiner Kapselverletzung im rechten Knie vier Wochen aus. Damit würde der Nationalspieler auch zum Start der Champions-League-Gruppenphase (20./21. Oktober) nicht zur Verfügung stehen. Am Dienstag hatte Trainer Hansi Flick noch erklärt, auf eine Rückkehr Sanés nach der Länderspielpause zu hoffen. Die deutsche Nationalmannschaft trifft am 7. Oktober (Mittwoch) in Köln auf die Türkei, anschließend folgen die Nations-League-Partien in der Ukraine (10. Oktober) und gegen die Schweiz (13. Oktober/Köln).

16:40 Uhr

Streit geht in die nächste Runde: Schalke hat noch immer keinen Pokal-Gegner

Der juristische Streit um den bayerischen Gegner des FC Schalke 04 im DFB-Pokal geht weiter. Das Landgericht München I hat die einstweilige Verfügung von Türkgücü München "teilweise aufgehoben und abgeändert", wie die Vorsitzende Richterin Gesa Lutz erklärte. Die Kartellkammer hat dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV) aufgegeben, "die Meldung des 1. FC Schweinfurt 05 zu widerrufen und über die Meldung" zur 1. Pokalrunde erneut zu entscheiden. Der Kontrahent der Knappen soll also durch den BFV neu benannt werden.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig, beide Streitparteien können Berufung vor dem Oberlandesgericht München einlegen. Drittligist Türkgücü München hatte den Bayerischen Fußball-Verband wegen der Nicht-Nominierung für die erste Cup-Runde verklagt. Nach einer einstweiligen Verfügung war die Auftaktpartie des für den Wettbewerb vom BFV gemeldeten 1. FC Schweinfurt 05 bei Schalke 04 verschoben worden.

15:48 Uhr

Schalke und Frankfurt tauschen zwei Torhüter

Der FC Schalke 04 und Eintracht Frankfurt tauschen die Torhüter. Wie der Revierklub mitteilte, wird Frederik Rönnow vom Ligakonkurrenten aus Hessen bis zum Ende der laufenden Saison ausgeliehen. Dafür wechselt im Gegenzug Markus Schubert für den gleichen Zeitraum auf Leihbasis nach Frankfurt. "Von diesem Tausch erhoffen wir uns einen positiven Effekt für alle Beteiligten: Der Luftwechsel wird Markus Schubert und Frederik Rönnow guttun. Beide freuen sich auf die neue Herausforderung", sagte Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider. Schubert steht noch bis 30. Juni 2023 bei den Schalkern unter Vertrag. Rönnow war im Juli 2018 von Bröndby IF nach Frankfurt gewechselt und hat 21 Pflichtspiele für die Eintracht bestritten. Für Dänemark absolvierte der 28-Jährige sieben Länderspiele für Dänemark.

15:24 Uhr

Wawrinka zu stark: Koepfer verpasst dritte Runde

Dominik Koepfer hat bei den French Open die dritte Runde verpasst. Der 26-Jährige unterlag dem starken Schweizer Ex-Champion Stan Wawrinka trotz eines Satzgewinns letztlich chancenlos mit 3:6, 2:6, 6:3, 1:6. Er schied als zweiter von fünf deutschen Herren in Paris aus. Koepfer, in der Weltrangliste zuletzt auf Rang 61 geklettert, hatte sich vor dem Duell auf dem Court Suzanne Lenglen etwas ausgerechnet: "Ich fühle mich gut und gehe mit viel Selbstvertrauen in die Partie." Und dies zeigte er auch im ersten Satz, besaß mehrere Breakbälle. Doch unter Druck spielte der 35 Jahre alte Wawrinka fehlerlos und gewann den ersten Durchgang. Dann verlor die deutsche Nummer drei den Faden, und Wawrinka, der 2015 in Paris gewonnen und in diesem Jahr den Briten Andy Murray sicher zum Auftakt geschlagen hatte, zog weiter an. Im dritten Satz hielt Koepfer lange mit, ging mit seinem ersten Break des Matches 5:3 in Führung und schöpfte nach dem Satzgewinn neue Hoffnung. Doch dann fand Wawrinka wieder zu seinem Spiel der ersten beiden Sätze zurück und verwandelte nach 2:08 Stunden seinen dritten Matchball.

14:59 Uhr

Nach Spuckattacke: Kabak fehlt dem FC Schalke 04 wochenlang

Abwehrspieler Ozan Kabak wird dem FC Schalke 04 nach seiner Spuckattacke wochenlang nicht helfen können. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes sperrte den Türken "wegen krass sportwidrigen Verhaltens in der Form einer versuchten Tätlichkeit gegen den Gegner" für vier Pflichtspiele. Bevor die nachträgliche Sperre beginnt, muss Kabak erst noch seine Gelb-Rot-Sperre absitzen. Somit wird er insgesamt fünf Pflichtspiele verpassen. Zusätzlich muss der 20-Jährige eine Geldstrafe von 15.000 Euro zahlen. Der Spieler und der Verein haben dem Urteil bereits zugestimmt, damit ist es rechtskräftig. Kabak hatte im Heimspiel gegen Werder Bremen (1:3) in Richtung seines Gegenspielers Ludwig Augustinsson gespuckt. Der Schiedsrichter hatte die Szene nicht gesehen, daher konnte der Kontrollausschuss nachträglich ermitteln.

14:42 Uhr

Wird Karius die Nummer eins bei Union? Das sagt der Trainer

Union-Trainer Urs Fischer will vor dem nächsten Heimspiel gegen Mainz 05 den prominenten Neuzugang Loris Karius noch nicht offiziell zur Nummer eins erklären. "Ihr müsst euch überraschen lassen", sagte der Chefcoach des Berliner Erstligisten vor der Partie am Freitag (20.30 Uhr). "Testspiele hat er bestritten. Im Trainingsbetrieb war er. Er bringt eigentlich die Voraussetzungen mit, um auch eventuell eingesetzt zu werden", erklärte Fischer. Der 1. FC Union hatte den 27 Jahre alten Schlussmann zu Wochenbeginn für eine Saison vom FC Liverpool ausgeliehen. Karius trainiert bei Union seit Dienstag mit. Natürlich werde er nun Gespräche führen, auch mit dem Ex-Augsburger Andreas Luthe als bisherige erste Wahl im Tor, bemerkte Fischer: "In welche Richtung das gehen wird, dazu werde ich mich ganz sicher nicht äußern."

14:06 Uhr

Schäfer und Wollscheid coachen Kaiserslautern vorübergehend

Der 1. FC Kaiserslautern hat U19-Coach Oliver Schäfer und seinen Assistenten Philipp Wollscheid als neue Interimstrainer bestimmt. Bis eine feste Lösung feststeht, wird das Gespann auf der Bank sitzen und anschließend ins Nachwuchsleistungszentrum zurückkehren. Am Dienstag hatte Kaiserslautern seinen bisherigen Trainer Boris Schommers nach zwei Niederlagen zum Drittliga-Start entlassen. Schäfers erster Einsatz folgt am kommenden Montag (19 Uhr) beim SV Wehen Wiesbaden.

13:39 Uhr

Lukas Podolski fädelt nächsten Top-Deal ein

Nach Döner-, Eis- und Klamotten-Läden sowie einer eigenen Soccerhalle hat Lukas Podolski den nächsten Deal eingefädelt. Der 35-Jährige wird seinen Mangal-Döner künftig auch in einer Supermarkt-Kette (Rewe) anbieten. "Ich freue mich, dass wir weitere Filialen öffnen und dass auch bald unser Döner im Handel erhältlich ist", sagte Podolski dem "Express". Das Klubidol des 1. FC Köln ist "stolz darauf, dass das Konzept gut angenommen wird. Es macht mir Spaß, die Marke Mangal aufzubauen, und wir sind noch nicht am Ende." Ab nächster Woche wird Poldis Kebab laut Mangal-Mitbegründer Metin Dag zunächst in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ins Tiefkühlregal kommen. Podolskis betreibt mittlerweile diverse Läden und Restaurants in und um Köln, demnächst soll sein siebter Döner-Imbiss eröffnet werden.

13:04 Uhr

Rekordjagd abgebrochen: Williams kann in Paris nicht spielen

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Serena Williams muss in Paris passen.

(Foto: imago images/IP3press)

Tennis-Superstar Serena Williams muss ihren Traum vom 24. Grand-Slam-Triumph vorerst aufgeben. Die 39 Jahre alte US-Amerikanerin verzichtete auf ihr Zweitrundenmatch bei den French Open gegen die Bulgarin Zwetana Pironkowa. Williams war mit Achillessehnenproblemen in Paris angekommen, hatte ihr Auftaktmatch gegen ihre Landsfrau Kristie Ahn jedoch 7:6 (7:2), 6:0 gewonnen.

"Es ist meine Achillessehne, sie konnte nicht richtig heilen nach den US Open", verkündete Williams. Und weiter: Sie habe Probleme zu laufen. Dies sei ein deutliches Zeichen, dass sie sich erholen müsse.In Paris wollte sie den nächsten Versuch unternehmen, mit Grand-Slam-Rekordhalterin Margaret Court (Australien) gleichzuziehen.

12:26 Uhr

Supercup als Finale? Top-Schiedsrichterin Steinhaus hört auf

Premiere im deutschen Fußball: Als erste Schiedsrichterin pfeift Bibiana Steinhaus ein Endspiel um den Supercup. Die 41-Jährige wurde vom Deutschen Fußball-Bund mit der Leitung des Duells zwischen Rekord-Champion Bayern München und Vizemeister Borussia Dortmund am Abend (20.30 Uhr/ZDF, DAZN und im Liveticker auf ntv.de) betraut.

Das Spiel könnte auch das große Finale der Schiedsrichter-Karriere von Steinhaus sein: Wie die "Bild"-Zeitung meldet, beendet die Schiedsrichterin aus privaten Gründen ihre Laufbahn - möglicherweise schon mit dem Schlusspfiff des heutigen Duells. Davon gehe man jedenfalls auch beim DFB aus.

Eigentlich könnte die 41-Jährige noch sechs Jahre in der Bundesliga pfeifen, bevor sie aus Altersgründen hätte ausscheiden müssen.

11:30 Uhr

Kehrt ein alter Triple-Held zum FC Bayern zurück?

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Na, da käme Freude auf.

(Foto: imago/Ulmer)

Bis zum Ende der Transferperiode am 5. Oktober will der FC Bayern dem Vernehmen nach unter anderem noch einen Backup für Torjäger Robert Lewandowski verpflichten. Gehandelt wird auch der Name eines Triple-Helden von 2013. Wie die Münchner "tz" spekuliert, könnte Mario Mandzukic in den Überlegungen der Bayern-Bosse eine Rolle spielen. Der Kroate, 2012/2013 als Stammkraft unter Jupp Heynckes einer der Erfolgsfaktoren beim ersten Triple der Klubgeschichte, ist nach seiner Vertragsauflösung beim katarischen Klub Al-Duhail im Juli vereinslos. Zuletzt gab es sehr konkrete Gerüchte um einen Wechsel des inzwischen 34-Jährigen zum russischen Erstligisten Lokomotive Moskau. Vollzug meldete der Haupstadtklub bislang in der Personalie aber nicht.

11:05 Uhr

Warum Mick Schumacher "absolut reif" für die Formel 1 ist

Mick Schumacher kommt seinem Traum ein Stück näher: Der 21 Jahre alte Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher gibt beim nächsten WM-Lauf ausgerechnet am Nürburgring, wo sein Vater fünfmal gewann, sein Debüt in der Formel 1. Marcel Klein aus der ntv-Sportredaktion freut sich mit ihm. Unsere ausführliche Analyse zum Thema lesen Sie hier!

10:31 Uhr

Union Berlin leiht Leverkusens Stürmer Pohjanpalo aus

Der 1. FC Union Berlin hat sich im Angriff verstärkt. Die Köpenicker leihen den finnischen Nationalspieler Joel Pohjanpalo von Bayer Leverkusen aus. Der 26-Jährige, der zuletzt an den Zweitligisten Hamburger SV ausgeliehen war, soll in der kommenden Saison in Berlin Spielpraxis sammeln, im Anschluss besitzt Union eine Kaufoption. Pohjanpalo kommt in den ersten beiden deutschen Spielklassen auf 34 Tore in 111 Einsätzen.

10:08 Uhr

"Sport Bild": FC Bayern interessiert sich für Madrids Weltmeister

Der FC Bayern ist intensiv auf der Suche nach Neuzugängen für die laufende Saison, um den äußerst dünn besetzten Kader hinsichtlich Qualität und Quantität zu verbessern. Wie die "Sport Bild" nun meldet, soll Thomas Lemar wieder großes Interesse beim Rekordmeister wecken. Schon in der letzten Transferphase im Winter wurde über einen möglichen Wechsel des 24-Jährigen spekuliert. Lemar wechselte vor zwei Jahren für die stolze Ablösesumme von 70 Millionen Euro von der AS Monaco zu Atlético Madrid, hat sich dort bis heute allerdings nicht nachhaltig durchgesetzt. Während die Bayern in erster Linie ein Leihgeschäft bis Saisonende mit dem sehr flexiblen Offensivspieler anstreben, pocht sein derzeitiger Arbeitgeber wohl auf einem Verkauf. Vertraglich ist Lemar noch bis 2023 an Atletico gebunden und wurde wohl eine beträchtliche Ablösesumme kosten.

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09:26 Uhr

Leistner wird künftig "nicht jedes Mal in den Block steigen"

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Toni Leistner im Interview vor dem "Tribünensturm".

(Foto: imago images/Steffen Kuttner)

HSV-Profi Toni Leistner hat aus dem Tribünensturm nach der Pokalniederlage des Hamburger Fußball-Zweitligisten bei Dynamo Dresden (1:4) und der anschließenden Sperre seine Lehren gezogen. "Ich habe aus dem Fall gelernt und weiß: Ich habe eine Vorbild-Funktion und kann nicht jedes Mal bei Beleidigungen in den Block steigen und mir den Zuschauer packen und zur Rede stellen. Das wird nie mehr vorkommen", versprach der 30-Jährige in einem Interview der "Sport Bild".

Allerdings betonte der gebürtige Dresdner, der nach seiner Aktion für je zwei Liga- und Pokalspiele gesperrt wurde, auch: "Eine Eintrittskarte für einen Zuschauer ist nicht der Freifahrtschein, Menschen auf eine übelste Art und Weise zu beleidigen."

08:54 Uhr

Radprofi kollidiert mit Streckenposten - beide schwer verletzt

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Nigel Ellsay bei einem Rennen Ende August.

(Foto: imago images/Sirotti)

Der kanadische Radrennfahrer Nigel Ellsay ist bei einem Zusammenstoß mit einem Streckenposten auf der zweiten Etappe der Portugal-Rundfahrt schwer verletzt worden. Der 26-Jährige vom Team Rally Cycling und der ebenfalls erheblich verletzte Streckenposten seien am Dienstag noch an der Unfallstelle erstversorgt und dann in ein Krankenhaus gebracht worden, berichtete die portugiesische Sportzeitung "O Jogo". Ellsay habe sich an der Wirbelsäule und im Gesicht verletzt. Im Augenblick des Unfalls sei er etwa 60 Stundenkilometer schnell gewesen.

08:36 Uhr

Bayern gegen Dortmund: 124 Spiele und meistens viel los

Endlich wieder Fußball, freuen sich die Fans von Borussia Dortmund und dem FC Bayern. Schon wieder Fußball, könnten die gestressten, von der Terminhatz geplagten Bayern-Stars denken. Aber man kann es sich ja nicht aussuchen: Heute Abend geht es immerhin mal wieder um einen Titel: Der FC Bayern und Borussia Dortmund spielen den deutschen Supercup aus (20.30 Uhr im Liveticker auf ntv.de).

Und wenn der FC Bayern gegen Borussia Dortmund spielt, geht es eben wirklich meistens um mehr als nur drei Punkte. Es geht um Titel oder Vorentscheidungen. Emotional geht es zu, manchmal ruppig, meistens eng. Und oft genug entstehen Duelle, an die man sich ewig erinnert. Welche Szenen aus 124 Duellen der beiden erfolgreichsten deutschen Klubs der letzten Dekaden haben Sie noch im Gedächtnis?

07:40 Uhr

"Relativ uncool": Löw droht weltmeisterlicher Ausfall

Fußball-Nationalspieler Toni Kroos hat offen gelassen, ob er wegen seiner Gesäßverletzung in der kommenden Woche zum DFB-Team reisen kann. "Das kommt jetzt auf die Entwicklung an, wie es von Tag zu Tag besser wird", sagte der 30 Jahre alte Profi von Real Madrid im Gespräch mit seinem Bruder Felix in der neuesten Ausgabe seines Podcasts "Einfach mal Luppen". Bundestrainer Joachim Löw sei schon informiert, sagte der Mittelfeldregisseur. Die deutsche Nationalmannschaft bestreitet am 7. Oktober in Köln ein Testspiel gegen die Türkei sowie die beiden Nations-League-Duelle am 10. Oktober in der Ukraine und drei Tage später mit der Schweiz ebenfalls im Kölner Stadion.

Kroos hatte die Verletzung beim 3:2-Sieg des spanischen Meisters am Samstag bei Betis Sevilla erlitten. Bei einer genaueren Untersuchung wurde seiner Aussagen nach ein kleiner Faserriss im linken seitlichen Gesäßmuskel festgestellt. "Das ist relativ uncool", sagte der Weltmeister von 2014.

06:18 Uhr

"Niemand von Schalke würde auf die Idee kommen ...": Magath macht sich keine Gedanken

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Felix Magath wird nicht neuer Schalke-Trainer.

(Foto: imago sportfotodienst)

Der frühere Schalke-Trainer Felix Magath sieht in der Kompetenzverteilung bei dem Fußball-Bundesligisten eine Ursache für die tiefe Krise. "Für mich ist oft ein Problem bei den großen Klubs, wer sportlich dort etwas entscheidet. Mittlerweile haben wir eine Struktur bei den Vereinen, wo viele mitreden, aber man halt gar nicht mehr weiß, wer dafür überhaupt verantwortlich ist", sagte der 67-Jährige der "Bild"-Zeitung. Magath war von Juli 2009 bis März 2011 Schalke-Coach.

Vor "neun oder zehn Jahren" sei das klar gewesen. "Das wusste man, ich bin dafür verantwortlich", sagte Magath, der selber nicht darüber nachdenkt, als Trainer nach Gelsenkirchen zurückzukehren. "Darüber brauche ich nicht nachdenken, weil niemand vom FC Schalke auf die Idee kommen würde, mich anzusprechen".