Mittwoch, 31. März 2021Der Sport-Tag

23:29 Uhr

EM-Viertelfinalgegner für U21 steht fest

Die deutsche U21-Nationalmannschaft trifft am 31. Mai im EM-Viertelfinale auf ihren "Dauergegner" Dänemark. Das Team des ehemaligen BVB-Co-Trainers Albert Capellas Herms sicherte sich mit einem 3:0 (2:0) gegen Russland Platz eins in der Gruppe C. Zuvor hatten die Dänen sowohl gegen Frankreich (1:0) als auch Island (2:0) gewonnen.

Deutschland trifft somit bei der vierten EM in Folge auf den Nachbarn. 2015 in Prag (3:0), 2017 in Krakau (3:0) und 2019 in Udine (3:1) gewann das DFB-Team jeweils in der Gruppenphase. Sollte Deutschland auch das Wiedersehen im ungarischen Szekesfehervar für sich entscheiden, geht es drei Tage später im Halbfinale entweder gegen die Niederlande oder den Nachwuchs des Weltmeisters Frankreich.

22:47 Uhr

Kritik an Katar-Protesten der Nationalmannschaften

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Die DFB-Elf protestierte vor dem Spiel gegen Island für Menschenrechte.

(Foto: imago images/ActionPictures)

Die Anti-Korruptions-Expertin und langjährige Sportfunktionärin Sylvia Schenk ist erstaunt über die jüngsten Aktionen mehrerer Fußball-Nationalmannschaften, darunter auch die der deutschen Auswahl. "Es sollte doch wohl um die Migrantenarbeiter auf den Baustellen Katars gehen. Da gibt es keinen Grund für Protest", sagte Schenk in einem Interview des "Spiegel". Dies sollte auch dem Deutschen Fußball-Bund bekannt sein. "Eigentlich dachte ich, beim DFB wüssten sie es besser."

Es sei von den Fakten abgekoppelt, was gerade in Deutschland, den Niederlanden, Norwegen und anderen Ländern laufe, sagte Schenk, die 2017 Mitglied in der Beratungsgruppe für Menschenrechte des Fußball-Weltverbandes FIFA wurde. Die Reformen in Katar seien real, es gebe große Fortschritte, betonte die 68-Jährige unter Berufung auf Vertreter internationaler Gewerkschaften. Natürlich wollten alle, dass es noch schneller gehe. Ein Boykott der Fußball-WM 2022 wäre aus ihrer Sicht völlig verkehrt: "Der würde nur die Beharrungskräfte in Katar stärken, anstatt die Reformkräfte zu unterstützen." Schenk sagte, die Todesfälle auf den WM-Baustellen seien in den Jahren seit 2016 deutlich zurückgegangen, obwohl das Bauvolumen sogar zugenommen habe.

20:39 Uhr

Rekord: Chelsea gibt 41,4 Millionen Euro allein für Beraterhonorare aus

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Die Berater von Werner (links) und Havertz kassierten wahrscheinlich ordentlich.

(Foto: imago images/PA Images)

Der englische Transfer-Meister FC Chelsea gibt auch das meiste Geld für Spieler-Agenten aus. Laut den vom englischen Fußball-Verband FA veröffentlichten Zahlen haben die Blues in den zwölf Monaten seit dem 1. Februar 2020 umgerechnet 41,4 Millionen Euro (35,25 Millionen Pfund) nur für Beraterhonorare ausgegeben. Insgesamt legten die 20 Klubs der Premier League fast 320 Millionen Euro für die Spieler-Helfer auf den Tisch - und damit mehr als vor der Pandemie. Im Jahr vor dem aktuellen Erhebungszeitraum waren es "nur" 309 Millionen Euro.

Auf Platz zwei der "Berater-Tabelle" rangiert der designierte englische Meister Manchester City, der 35,5 Millionen Euro ausgab, vor dem Stadtrivalen Manchester United (35) und Titelverteidiger FC Liverpool (25,5). Drittligist FC Gillingham gab als einziger Klub der vier Profiligen keinen einzigen Cent für Berater aus. Chelseas Spitzenplatz erklärt sich aus der fast 250 Millionen Euro schweren Transferoffensive im vergangenen Sommer. Damals wechselten unter anderem die Nationalspieler Kai Havertz und Timo Werner zu den Blues.

19:45 Uhr

Werner wieder nur auf der Bank, Löw bringt Gosens auf Links

Bundestrainer Joachim Löw hat seine Mannschaft für das dritte WM-Qualifikationsspiel innerhalb von sieben Tagen auf zwei Positionen verändert. Im Gegensatz zu den Siegen gegen Island (3:0) und in Rumänien (1:0) stehen Torhüter Marc-Andre ter Stegen und Robin Gosens als Linksverteidiger in der Startelf für die Begegnung gegen Nordmazedonien in Duisburg (20.45 Uhr/RTL und im Liveticker auf ntv.de). Timo Werner sitzt erneut nur auf der Bank. Vor ter Stegen bilden Emre Can, Matthias Ginter, Antonio Rüdiger und Gosens die Viererkette. Im Mittelfeld setzt Löw erneut auf das bewährte Trio mit Joshua Kimmich, Leon Goretzka und İlkay Gündoğan. Im Dreier-Angriff laufen wieder Kai Havertz, Serge Gnabry und Leroy Sané auf.

19:03 Uhr

Wolfsburg verpasst CL-Halbfinale deutlich

Frauenfußball-Meister VfL Wolfsburg hat den Einzug ins Halbfinale der Champions League klar verpasst. Im Viertelfinal-Rückspiel gegen den FC Chelsea unterlag der zweimalige Titelträger und Vorjahresfinalist in Budapest 0:3 (0:2) und schied nach dem unglücklichen 1:2 in der Vorwoche aus. Wie im Hinspiel traf Ex-Wölfin Pernille Harder. Die dänische Angreiferin legte mit einem verwandelten Foulelfmeter (27.) den Grundstein zum erneuten Erfolg der abgeklärten Blues, zuvor hatte Nationalspielerin Sara Doorsoun im Strafraum Sam Kerr zu Fall gebracht. Die Star-Stürmerin aus Australien (32.) und Fran Kirby (81.) erhöhten für das Team um die deutschen Nationalspielerinnen Melanie Leupolz und Ann-Katrin Berger.

Gegner in der Vorschlussrunde Ende April könnte Bayern München sein. Der Bundesliga-Tabellenführer bestreitet am Donnerstag (19.00 Uhr/Sport1) sein Viertelfinal-Rückspiel beim schwedischen Rekordmeister FC Rosengard. Die Aussichten sind glänzend, das Hinspiel gewann der FC Bayern souverän mit 3:0. Der VfL muss den Frust schnell abschütteln. Am Ostersonntag (14.00 Uhr/ARD) steht mit dem Halbfinalkracher im DFB-Pokal gegen die Bayern gleich die nächste Titelchance auf dem Spiel.

18:20 Uhr

"Ich übernehme das und Du kommst mit": Dardais Ansage an seinen Co

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"Ich übernehme das, und Du kommst mit", sagte Dardai zu "Zecke" Neuendorf.

(Foto: picture alliance/dpa)

Co-Trainer Andreas Neuendorf vom Fußball-Bundesligisten Hertha BSC legt angesichts der Abstiegsgefahr seiner Mannschaft eine besondere Sichtweise auf das anstehende Derby gegen den 1. FC Union. "Ich weiß um die Bedeutung des Derbys. Aber wir brauchen jeden Punkt. Egal, ob die Gegner rot, grün oder weiß tragen: Unser oberstes Ziel sind drei Punkte", sagte der 46-Jährige in einem digitalen Mediengespräch im Hinblick auf das Hauptstadt-Duell am Sonntag (18.00 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker).

Neuendorf wurde von Trainer Pal Dardai im Januar per Telefonanruf für die Profimannschaft engagiert wurde. "Ich übernehme das und Du kommst mit", sagte Neuendorf über die Ansage seines neuen Chefs, der ihn von der U23 abzog. Der Co-Trainer sieht vor dem Duell mit Union eine klare Rollenverteilung. "Wir müssen kleine Brötchen backen und können nicht durch die Stadt laufen und sagen, dass wir die Nummer eins wären", sagte Neuendorf.

17:42 Uhr

Fünf Wechsel auch bei der EM im Sommer erlaubt

Joachim Löw stehen bei seinem letzten Turnier als Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mehr Wechselmöglichkeiten zur Verfügung. Wie das UEFA-Exekutivkomitee am Mittwoch einstimmig entschied, sind bei der paneuropäischen Europameisterschaft im Sommer (11. Juni bis 11. Juli) pro Partie bis zu fünf Auswechslungen erlaubt. Auch beim Finalturnier der Nations League im Oktober wird die seit Ausbruch der Coronakrise fast überall praktizierte Regel zur Anwendung kommen.

Wie bislang üblich dürfen die Wechsel aber nur zu drei verschiedenen Zeitpunkten während einer Halbzeit vorgenommen werden. Das IFAB hatte bereits im Mai 2020 grünes Licht für die Ausnahmeregelung gegeben. Die Erhöhung der Zahl der Auswechslungen von drei auf fünf soll helfen, im dichter getakteten Spielkalender die Belastung besser zu verteilen. In Deutschlands Topligen und den Europacupwettbewerben wird die Regel bereits praktiziert.

16:40 Uhr

Ursula Happe ist tot

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Ursula Happe im Jahr 1977.

Ursula Happe, Schwimm-Olympiasiegerin von 1956, ist im Alter von 94 Jahren in Dortmund verstorben. Das berichtete die Westfalenpost am Mittwoch. Happe hatte bei den Spielen in Melbourne die Goldmedaille über 200 m Brust gewonnen und wurde im gleichen Jahr sowie bereits 1954 in Deutschland zur Sportlerin des Jahres gewählt. Sie war die älteste deutsche Olympiasiegerin.

Bei den Europameisterschaften 1954 holte Happe ebenfalls über 200 m Brust den Titel und sicherte sich über 100 m Schmetterling die Bronzemedaille. Außerdem sammelte sie 18 deutsche Meistertitel. 1997 wurde Happe in die "International Swimming Hall of Fame" aufgenommen. Zwischen ihrer ersten Olympia-Teilnahme 1952 in Helsinki und ihrem Triumph in Melbourne brachte Happe zwei ihrer vier Kinder zur Welt. Sohn Thomas ist ein ehemaliger deutscher Handballspieler, der mit der deutschen Nationalmannschaft 1984 die Olympia-Silbermedaille gewann.

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15:39 Uhr

BVB-Däne zaubert Skorpion-Traumtor in den Winkel

Zwei Haken hat dieses Traumtor von BVB-Profi Thomas Delaney: Es fällt nicht für Dortmund und noch dazu nur im Training. Das macht den Scorpion-Kick bei der dänischen Nationalmannschaft aber nicht weniger sehenswert. Auch seine BVB-Teamkollegen staunen nicht schlecht.

14:59 Uhr

Long-Covid: Kanu-Star sagt Olympia-Quali ab

Kanutin Steffi Kriegerstein hat aufgrund von Spätfolgen ihrer Corona-Erkrankung die Teilnahme an der Olympia-Qualifikation in Duisburg im April abgesagt. Seit Dezember "quält sich mein Körper mit immer neuen Symptomen", schrieb die Olympiazweite von Rio (Kajak-Vierer) auf Instagram. Bis heute fühle sich die 28-Jährige nicht zu 100 Prozent fit. An einen normalen Trainingsalltag sei nicht zu denken, schrieb die Weltmeisterin von 2015 (Kajak-Zweier): "Priorität hat nun die Gesundheit". Die Wettkampfsaison "startet für mich ohne eine nationale Qualifikation in Duisburg. Das große Ziel Olympia 2021 rückt dadurch für mich in weite Ferne."

Vom Tisch ist eine Olympia-Teilnahme aber noch nicht. "Bei Steffi werden die nächsten Wochen entscheidend sein, ob es für Tokio reicht", sagte Sportdirektor Jens Kahl vom Deutschen Kanu-Verband. In Selbstmitleid wolle die Dresdnerin derweil nicht versinken: "Ich erhalte wahnsinnig tolle Unterstützung von meiner Familie, Freunden, Sponsoren, Physiotherapeuten, meinem Heimtrainer und vielen mehr."

13:38 Uhr

"Kommen nicht dran vorbei": 1. FC Köln beantragte Landesbürgschaft

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(Foto: imago images/Mika Volkmann)

Fußball-Bundesligist 1. FC Köln hat beim Land Nordrhein-Westfalen eine Landesbürgschaft in Höhe von 20 Millionen Euro beantragt. Einen entsprechenden Bericht des "Handelsblatts" bestätigte Finanz-Geschäftsführer Alexander Wehrle. Der Kredit bei der FC-Hausbank, der mit der Landesbürgschaft abgesichert wird, laufe sechs Jahre. In den ersten beiden Jahren muss der Verein nur Zinsen zahlen, in den vier Jahren danach zahlt er je fünf Millionen Euro ab.

"Wir haben uns relativ spät dazu entschieden, weil wir versucht haben, es mit eigenen Mitteln zu schultern. Aber mit insgesamt rund 63 Millionen Umsatzverlust kommt man als mitgliedergeführter Verein nicht daran vorbei", sagte Wehrle.

Trotz der Pandemie verfüge der 1. FC Köln aber über ein "sehr stabiles Eigenkapital" von 14,8 Millionen Euro, betonte Wehrle. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Eigenkapital aber mehr als halbiert.

12:47 Uhr

"Hätte keinem wehgetan": Arnold ist doppelt verärgert

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Maximilian Arnold spielt eine starke Saison.

(Foto: dpa)

Dass er trotz sehr guter Leistungen in dieser Saison nicht bei der Fußball-Nationalmannschaft dabei ist, kann Wolfsburgs Mittelfeldspieler Maximilian Arnold nach wie vor nicht nachvollziehen. "Wenn ich mitgefahren wäre, hätte es keinem wehgetan. Ich kann es nicht verstehen", sagte der 26-Jährige im Interview der "Sport Bild". Chancen, doch noch an der Europameisterschaft in diesem Sommer teilzunehmen, sieht er nicht mehr. Er habe "diesbezüglich keine Hoffnung mehr", sagte Arnold.

Aus seiner Sicht wird der aktuelle Erfolg des VfL nicht angemessen gewürdigt. "Es fühlt sich nicht richtig an, wenn man beispielsweise wie zuletzt liest: "Schalke verliert schon wieder" oder "Bremen kann nicht nachlegen". Es kommt mir manchmal so vor, dass es keinen interessiert, dass wir der Gegner sind und gut gespielt haben", sagte Arnold. "Für unseren Tabellenplatz hätten wir oft mehr Anerkennung verdient." Wolfsburg liegt in der Bundesliga auf Rang drei und ist klar auf Champions-League-Kurs.

11:48 Uhr

Rummenigge: Lewandowski ist "auf dem Höhepunkt seiner Karriere"

Karl-Heinz Rummenigge hat angesprochen auf Gerüchte über BVB-Star Erling Haaland erneut die Ausnahmestellung des aktuell verletzten Robert Lewandowski hervorgehoben. "Woher die Gerüchte kommen, weiß ich nicht. Ich kann nur eines sagen: Wir haben den Weltfußballer auf dieser Position. Robert Lewandowski hat einen Vertrag bis 2023", sagte der Vorstandschef des FC Bayern München der "Sport Bild". "Und ich bin überzeugt: Bei seiner Professionalität - wenn man allein sieht, wie er trainiert und seinen Körper pflegt - ist da noch nicht das Ende angesagt."

Lewandowski fehlt dem deutschen Fußball-Rekordmeister wegen einer Bänderdehnung im rechten Knie rund vier Wochen. In dieser heißen Saisonphase treffen die Münchner zunächst am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) im Bundesliga-Spitzenspiel auf RB Leipzig. Weiter geht es mit dem Viertelfinale in der Champions League gegen Paris St. Germain. Mit 35 Bundesliga-Saisontoren war Lewandowski bis zu seiner Verletzung auf dem besten Weg, den 40-Tore-Rekord von Gerd Müller zu knacken. "Er ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere", betonte Rummenigge.

11:03 Uhr

"Alibi zum Betrügen": Storl rechnet mit vergifteten Olympischen Spielen

Der zweimalige Kugelstoß-Weltmeister David Storl sieht die Quarantäne bei an Corona erkrankten Spitzensportlern als das "allerbeste Alibi zum Betrügen". Dies sagte der 30 Jahre alte Leipziger in einem "Welt"-Interview. Storl war selbst positiv getestet worden und in der häuslichen Isolation. "Durch meine Quarantäne ist mir bewusst geworden, dass wir es bei den Olympischen Spielen, sofern sie stattfinden, ganz bestimmt nicht mit Chancengleichheit zu tun haben werden", sagte Storl. "Jedenfalls ist meine Skepsis jetzt noch einmal extrem gestiegen. Weil es für in Quarantäne befindliche Sportler oder Sportlerinnen keine Dopingtests gibt."

Der Olympia-Zweite von 2012 schilderte in dem Interview, wie zwei oder drei Tage vor dem Ende seiner Quarantäne eine Kontrolleur der Nationalen Anti-Doping-Agentur (Nada) bei ihm klingelte. Er habe ihm durch die Freisprechanlage gesagt, dass er wegen seines positiven Befundes die Tür nicht öffnen dürfe. Der Kontrolleur sei dann wieder nach Hause gefahren.

"In dem Moment wurde mir erst einmal so richtig bewusst, wie weit eine Quarantäne dem Betrug Tür und Tor öffnen kann und bestimmt auch wird", erklärte Storl.

09:49 Uhr

"Skrupellos": Ex-Nationalspieler ist sauer auf den DFB

09:04 Uhr

"Im Gegensatz zu anderen Vereinen ...": Nagelsmann stresst RB nicht

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Julian Nagelsmann ist ein gefragter Mann.

(Foto: imago images/Picture Point LE)

Gerüchte über das Interesse anderer Vereine an Trainer Julian Nagelsmann lassen Leipzigs Vorstandschef Oliver Mintzlaff kalt. "Ich werde überhaupt nicht nervös", sagte der 45-Jährige der "Sport Bild". "Erstens bieten wir Julian alle Möglichkeiten, dass er sich entfalten und entwickeln kann. Zweitens haben wir im Gegensatz zu anderen Vereinen eine Vertrags-Konstellation, in der wir nicht überrascht werden können." Er kenne zudem die Fakten und müsse nicht auf Gerüchte vertrauen.

Mintzlaff betonte zudem die Wichtigkeit von Vertragstreue. "Jeder ist bei klarem Verstand, wenn er einen Vertrag unterschreibt. Laufzeiten und Kündigungsmodalitäten sind genauso wichtige Inhalte wie Gehälter und Prämien. Man kann immer über alles sprechen. Wenn die andere Seite aber an Verträgen festhalten möchte, sollte das auch respektiert werden", sagte er. Nagelsmann war zuletzt als möglicher Nachfolger von Hansi Flick beim FC Bayern München gehandelt worden, falls dieser Jogi Löw als Bundestrainer beerbt.

08:18 Uhr

"Motivation noch größer": PSG ist bereit für die Revanche

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PSG-Superstar Neymar musste den CL-Pokal 2020 stehenlassen.

(Foto: REUTERS)

Gut sieben Monate nach dem verlorenen Endspiel gegen den FC Bayern München ist Paris Saint-Germain nach Aussage von Thilo Kehrer bereit für eine Revanche. "Der Frust war natürlich riesig, aber mittlerweile haben wir ihn in Motivation umgewandelt - und die ist jetzt noch größer geworden, die Champions League jetzt zu gewinnen", sagte der Defensivspieler des französischen Fußball-Meisters der "Sport Bild". Die Pariser hatten das Finale der Königsklasse Ende August mit 0:1 gegen den deutschen Rekordmeister verloren. Am Mittwoch spielt PSG im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League beim Bundesliga-Spitzenreiter in München.

07:21 Uhr

"Das war zu wenig": Völler stellt sich ein schlechtes Zeugnis aus

Rudi Völler hat auf die große Bedeutung einer Europa-League-Qualifikation für Bayer Leverkusen hingewiesen. "Davon hängt sehr viel ab. Wenn wir das nicht schaffen sollten, ist es nicht garantiert, dass wir alle unsere Spieler behalten. Hinzu kommt, dass wir dann vielleicht nicht die Spieler holen können, die wir brauchen, um uns zu verbessern: Wir wollen erfahrene Profis holen, die uns mehr Stabilität geben", sagte der 60 Jahre alte Sportchef der "Sport Bild".

Völler bekräftigte zudem, seine derzeitige Funktion 2022 aufzugeben. "An Weihnachten habe ich das Thema mit meiner Frau Sabrina besprochen. Seither steht fest: 2022 ist für mich Schluss. Zumindest in dieser Form", sagte der Weltmeister von 1990, der 1994 als Spieler nach Leverkusen kam.

Zufrieden ist er mit seiner Zeit nicht. "Ich bin selbstkritisch genug zu sagen, dass es zu wenig für Bayer Leverkusen war, im DFB-Pokal nur zweimal das Finale erreicht und verloren zu haben: 2009 gegen Werder, 2020 gegen Bayern." Der Club sei zu häufig gegen Mannschaften ausgeschieden, "gegen die das nicht passieren darf", sagte Völler.

06:16 Uhr

Von wegen "Nummer 2": Rummenigge kanzelt RB ab

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Karl-Heinz Rummenigge ordnet den deutschen Fußball langfristig.

(Foto: imago images/Martin Hoffmann)

Karl-Heinz Rummenigge sieht RB Leipzig noch nicht als Nummer zwei in Deutschland, traut den Sachsen aber Titel zu. "Für mich ist das entscheidende Kriterium die Fünf-Jahres-Wertung der UEFA. Da ist Dortmund noch vor Leipzig", sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München der "Sport Bild" (Mittwoch) vor dem Bundesliga-Spitzenduell am Samstag (18.30 Uhr/Sky). München geht als Tabellenführer mit vier Punkten Vorsprung in das Auswärtsspiel gegen den ersten Verfolger. Leipzig sei ein Club, "der die realistische Chance hat, Titel zu holen", sagte Rummenigge. RB steht wie Borussia Dortmund im DFB-Pokalhalbfinale.

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