Mittwoch, 04. Dezember 2019Der Sport-Tag

22:32 Uhr

Atlético Madrid muss 301 Euro Strafe zahlen

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Die Atlético-Fans sind aktuell keine Anhänger von Griezmann.

(Foto: imago images/Agencia EFE)

Nach den Zwischenfällen bei der Erstligapartie zwischen den spanischen Spitzenclubs Atlético Madrid und FC Barcelona hat Spaniens Fußballverband (RFEF) den gastgebenden Hauptstadtclub zu einer Mini-Strafe von 301 Euro verurteilt. Bei dem Spiel hatten am Sonntag Tausende Atlético-Fans den nach Barcelona gewechselten Stürmer Antoine Griezmann beleidigt. Etwa 2000 Ultras sangen rund zehn Sekunden: "Stirb Griezmann!" Sie nehmen dem 28-Jährigen weiter übel, dass dieser im Sommer nach fünf Jahren bei Atlético zu den Katalanen gewechselt war.

Damit entkam Atlético einer drohenden viel höheren Stafe, nachdem die spanische Liga wegen des Verhaltens der Fans Beschwerde eingelegt hatte. Die Geldbuße bezieht sich Verbandsangaben zufolge auch nicht auf die Beschimpfungen, sondern darauf, dass Zuschauer Gegenstände - darunter einen Schirm - auf das Spielfeld geworfen hatten. Barça siegte 1:0 durch einen Treffer von Lionel Messi.

21:56 Uhr

Uefa-Chef Ceferin schlägt neue Abseitsregel vor

Uefa-Präsident Aleksander Ceferin will nach der Einführung des Videobeweises in den europäischen Wettbewerben die Abseitsregel diskutieren. "Wenn man eine lange Nase hat, ist man heutzutage im Abseits", sagte Ceferin der britischen Zeitung "Daily Mirror". "Die Linien werden ja auch von den Videoassistenten gezeichnet. So gesehen ist es eine subjektive Zeichnung von objektiven Kriterien."

Der Slowene schlägt deshalb vor, eine Toleranz von zehn bis 20 Zentimetern einzuführen. "Wir werden das mit unserer Schiedsrichter-Abteilung diskutieren", sagte er. Damit reagierte Ceferin auf die Beschwerden von Fans und TV-Experten, trotz Einführung des VAR ("Video Assistant Referee") würden Abseitsentscheidungen nicht einheitlich getroffen.

21:30 Uhr

Wilmots möchte nicht mehr Nationaltrainer im Iran sein

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Für Wilmots war es der dritte Job als Nationaltrainer nach Belgien (2012 bis 2016) und einem kurzen Engagement an der Elfenbeinküste (2017).

(Foto: imago images/Xinhua)

Der Belgier Marc Wilmots hat iranischen Medienberichten über die Art und Weise seines Abschieds als iranischer Fußball-Nationaltrainer widersprochen. "Wir sind in Verhandlungen, um eine einvernehmliche Lösung zu finden, nachdem der iranische Verband seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachgekommen ist und ich den Vertrag zu Recht beendet habe", schrieb er bei Twitter. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Isna berichtet, der Vertrag sei nach einem Treffen in der Türkei mit dem Verbandspräsidenten Mehdi Tadsch einvernehmlich aufgelöst worden.

Bereits im vergangenen Monat hatte Wilmots angeblich eine Kündigung gefordert, da sein Gehalt nicht rechtzeitig überwiesen worden sei. "Der Fall liegt bei meinen Anwälten, ich werde mich nicht weiter äußern", schrieb er. Der iranische Verband gab zunächst keine Stellungnahme ab.

Der 50 Jahre alte Belgier Wilmots, früherer Profi beim FC Schalke 04, hatte im Mai einen Vertrag bis zur WM 2022 in Katar unterschrieben, aber schnell zwei Niederlagen in der WM-Qualifikation gegen Bahrain und den Irak kassiert. Damit ist die fest eingeplante Turnier-Teilnahme gefährdet.

21:11 Uhr

Ex-Schiri: Mehr Gewalt ist "nicht nur ein Fußballthema"

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Kircher pfiff bis 2016 mehr als 400 Spiele im Profibereich.

(Foto: imago images / Eibner)

Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Knut Kircher sieht Handlungsbedarf, um die aufkommende Gewalt gegen Fußball-Referees vor allem in Amateurspielen zurückzudrängen. "Das ist nicht nur ein Fußball-, sondern ein gesellschaftliches Thema", sagte der 60-Jährige im Rahmen der Auftaktpressekonferenz zum 30. Mercedes-Benz JuniorCup.

Kircher weiter: "Es ist ein schleichender Prozess, es fehlt der Respekt, der Umgang, die Selbstverständlichkeit, dass die Gewalt im Fußball nichts zu suchen hat." Der ehemalige Spitzen-Schiri des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) appellierte: "Das ist Fußball, keine Kontaktsportart, kein Kontaktwettkampf, wo exzessive Gewalt Mittel zum Sieg ist. Es soll Spaß machen, allen Beteiligten Spaß machen, Zuschauern, Spielern und Schiedsrichter, da müssen wir wieder hinkommen."

20:46 Uhr

Uefa weitet Einsatz von Videobeweis aus

Der Videobeweis soll auch in den EM-Playoffs im kommenden Jahr sowie in der Qualifikation zur Fußball-WM 2022 in Katar eingesetzt werden. Das teilte das Uefa-Exekutivkomitee nach einer Sitzung in Nyon mit. Der Weltverband Fifa muss den Beschluss noch absegnen. Die Technik kommt auf europäischer Ebene bereits in der Champions League zum Einsatz, auch bei der EM-Endrunde im kommenden Jahr werden die Schiedsrichter auf die Unterstützung des Video-Assistenten bauen können.

19:57 Uhr

Spielervermittler kassieren fast 600 Millionen Euro

Vermittler von internationalen Fußball-Transfers haben im laufenden Jahr bereits 653,9 Millionen US-Dollar (590 Millionen Euro) an Provisionen und damit 19,3 Prozent mehr als im Vorjahr kassiert. An 3557 der über 17.000 Transfers, die 2019 bislang abgeschlossen wurden, war mindestens ein Vermittler beteiligt, teilte der Weltverband Fifa auf seiner Homepage mit. Mehr als 80 Prozent der Vermittlungsgebühren kommen von Vereinen aus Italien, England, Deutschland, Portugal, Spanien und Frankreich.

Bei den Frauen ist die Zahl deutlich geringer: An den lediglich 242 internationalen Transfers von Profi-Spielerinnen war laut Fifa mindestens ein Vermittler beteiligt. Die Provisionen hätten sich im Vergleich zu 2018 "mehr als verdreifacht".

18:23 Uhr

Hohe Auszeichnung für Dirk Nowitzki

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21 Jahre lang schnürte Nowitzki die Schuhe für die Dallas Mavericks - doch für die Auszeichnung durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spielten seine sportlichen Leistungen keine Rolle.

(Foto: imago images/Xinhua)

Basketball-Ikone Dirk Nowitzki ist in Berlin von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für sein soziales Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Der aus Würzburg stammende frühere Starspieler der Dallas Mavericks fördert seit langem Projekte mit Kindern. Bereits während seiner bis zum April andauernden Laufbahn gründete Nowitzki sowohl in den USA als auch in Deutschland Stiftungen, um benachteiligten Kindern zu helfen. Zudem engagiert sich der 41-Jährige als Unicef-Botschafter gegen Mangelernährung und wirkt im internationalen Mentoring-Programm Big Brothers Big Sisters mit.

"Jeder Einzelne von Ihnen tut etwas für den Zusammenhalt in unserem Land", sagte der Bundespräsident in seiner Rede, die auch 23 weiteren Geehrten der 16 Bundesländer galt: "Wenn ich heute einen Wunsch äußern darf, dann diesen: Hoffentlich motiviert Ihr Engagement auch andere Menschen, sich einzusetzen für diesen Zusammenhalt."

17:31 Uhr

Klaus Hartmann ist tot

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Hartmann im Februar bei einem FC-Spiel.

(Foto: imago/Herbert Bucco)

Der 1. FC Köln trauert um seinen ehemaligen Präsidenten Klaus Hartmann. Wie der Fußball-Bundesligist bekannt gab, ist Hartmann am Dienstagabend im Alter von 90 Jahren im Kreise seiner Familie verstorben. Hartmann war von 1991 bis 1997 der sechste Präsident der Klubgeschichte, insgesamt war er 72 Jahre lang FC-Mitglied und mehr als 30 Jahre als Funktionär aktiv. "Im Stadion saß er in der Reihe vor mir und drückte bis zuletzt dem FC die Daumen. Im Namen des gesamten 1. FC Köln spreche ich seiner Familie unser tief empfundenes Beileid aus", sagte Präsident Werner Wolf: "Klaus Hartmann war als Spieler der ersten Stunde und als Funktionär dem 1. FC Köln eng verbunden und hat sich große Verdienste um den FC erworben."

17:12 Uhr

Carolina Panthers entlassen Erfolgscoach Rivera

Die Carolina Panthers aus der NFL haben auf ihre Negativserie reagiert und ihren Erfolgstrainer Ron Rivera entlassen.

  • Der 57-Jährige hatte die Panthers seit 2011 trainiert.
  • Im Februar 2016 führte er das Team in den Super Bowl. Dort gab es jedoch eine Niederlage gegen die Denver Broncos.
  • Der bisherige Offensiv-Coach Perry Fewell springt interimsmäßig für Rivera ein.
  • Mit einer Bilanz von fünf Siegen und sieben Niederlagen haben die Panthers nur noch geringe Chancen auf die Play-offs.
16:04 Uhr

Alcácer denkt über Abschied vom BVB nach

Borussia Dortmund mangelt es ohnehin an echten Stürmern, im Winter könnte ein neuer verpflichtet werden. Doch der einzige echte Angreifer im Kader des Fußball-Bundesligisten denkt offenbar bereits über einen Abschied vom BVB nach: Paco Alcácer erklärte gegenüber der "Marca" zumindest: "Ich weiß nicht, wo ich spielen werde, da man nie wissen kann, was passieren wird." Außerdem sagte er, dass er "in der Zukunft sehr gerne in LaLiga zurückkehren" würde und "spanisches Wetter, das Essen, die Gewohnheiten und andere Sachen" vermisse.

Allerdings: Sein Vertrag in Dortmund läuft noch bis 2023, nachdem der BVB ihn im Sommer für rund 21 Millionen Euro vom FC Barcelona verpflichtet hatte. Die "Bild" berichtet, dass wohl Alcácers Verlobte mit dem gemeinsamen Kind das Heimweh plage. Dass er bald wechselt, ist daher wohl unwahrscheinlich.

15:34 Uhr

Schon wieder das Knie: Khedira muss operiert werden

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(Foto: imago images/Beautiful Sports)

Im Februar war es eine Herzoperation, im April dann das Knie - und jetzt, im Dezember ist es wieder das Knie. Sami Khedira muss zum dritten Mal im Kalenderjahr 2019 unters Messer, anhaltende Probleme machen eine Arthroskopie einen Eingriff und die damit verbundene einmonatige Pause nötig. Das bestätigte sein Klub Juventus Turin. Der 32 Jahre alte Mittelfeldspieler soll rund drei Monate ausfallen, so der italienische Meister. Dabei läuft es sportlich für Khedira gerade gut - in zwölf von 14 Serie-A-Spielen stand er auf dem Feld, kam in allen fünf Champions-League-Partien zum Einsatz.

14:45 Uhr

Olympia-Marathon 2020 findet abseits von Olympia statt

Nach der hitzebedingten Verlegung der olympischen Geher- und Marathonwettbewerbe von Tokio nach Sapporo hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Startzeiten für die fünf Wettbewerbe bekannt gegeben. Demnach gehen die Männer um Marathon-Star Eliud Kipchoge und Co. am letzten Tag der Spiele (9. August) um 7.00 Uhr Ortszeit auf die Strecke im Odori Park, die Frauen zur gleichen Zeit einen Tag früher.

Auch der Zeitplan der Entscheidungen im Gehen wurde von den Veranstaltern angepasst, alle Leichtathletik-Wettbewerbe auf der Straße finden nun innerhalb von vier Tagen statt. Die 20 km Gehen der Männer werden am 6. August um 16.30 Uhr Ortszeit gestartet, die Langdistanz über 50 km am folgenden Tag um 17.30 Uhr. Ebenfalls am 7. August fällt die Entscheidung über 20 km Gehen der Frauen (16.30 Uhr Ortszeit).

13:49 Uhr

"Bei Ihrer finanziellen Situation": Söder witzelt über Ordensträger Müller

Thomas Müller ist nicht nur Leistungsträger beim FC Bayern, sondern jetzt auch Ordensträger des Freistaats Bayern. Ministerpräsident Söder verleiht dem Ur-Münchner die höchste Auszeichnung - und spart dabei nicht mit ironischen Seitenhieben.

13:20 Uhr

Friedhelm Funkel empfiehlt Fortuna-Stürmer fürs DFB-Team

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Wenn es nach Friedhelm Funkel geht, wäre Rouwen Hennings reif für eine Nationalmannschafts-Nominierung.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Fortuna Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel macht sich für eine Nationalelf-Einladung für Rouwen Hennings stark. Mit Blick auf den von Bundestrainer Joachim Löw im kommenden Jahr zu nominierenden EM-Kader sagte er der "Sport Bild": "Rouwen könnte zumindest in den vorläufigen Kader rutschen wie 2018 Freiburgs Nils Petersen. Der war damals richtig gut drauf, jetzt ist Rouwen gut drauf." Der 32 Jahre alte Stürmer hat in dieser Saison für Düsseldorf in 13 Liga-Spielen zehn Tore erzielt. "Was Rouwen bisher abgeliefert hat, ist richtig, richtig gut", sagte Funkel. Die Treffer-Quote des Stürmers sei nicht bloß "mit einem Lauf zu erklären. Das ist Beständigkeit."

12:25 Uhr

Knapp 600 Millionen Euro: Spielervermittler kassieren immer mehr ab

Die Spielervermittler verdienen durch Transfers im internationalen Profifußball immer mehr Geld. Laut Zahlen der Fifa kassierten die Vermittler im zu Ende gehenden Jahr weltweit Provisionen in Höhe von 590 Millionen Euro. Das sind 19,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Ligen in Deutschland, England, Spanien, Italien, Frankreich und Portugal zahlen zusammen mehr als 80 Prozent aller Provisionen.

11:21 Uhr

Ist das Duo Tuchel und Flick eine Option beim FC Bayern?

In den wilden Spekulationen um den künftigen Trainer des FC Bayern könnte auch eine Zusammenarbeit zwischen dem aktuellen Coach der Münchener, Hansi Flick, und Thomas Tuchel von Paris Saint-Germain eine Option werden. Wie die "Sport Bild" berichtet, schätzen sich die beiden Fußball-Trainer. Flick könnte möglicherweise unter Tuchel bereit sein, wieder als Co-Trainer zu agieren.

Mehr dazu lesen Sie gleich!

10:48 Uhr

Kurioser Versprecher: Guardiola ist in Gedanken beim FC Bayern

Hoppla, dieser kuriose Versprecher von Manchester Citys Trainer Josep Guardiola wird die Gerüchte um eine mögliche Rückkehr zum FC Bayern womöglich befeuern. Bei der Pressekonferenz nach dem 4:1-Sieg gegen den FC Burnley will er Neuzugang Rodrigo loben, aber was dann passiert sehen Sie im Video.

Unsere Meldung zum Sieg gegen Burnley finden Sie übrigens hier!

10:25 Uhr

Fragwürdiges Treffen: Eislauf-Coach bekommt Ärger von ganz oben

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Ein Bundestrainer darf sich nicht mit jedem treffen.

(Foto: imago images/Ernst Wukits)

DOSB-Präsident Alfons Hörmann übt harte Kritik an einem Treffen von Eisschnelllauf-Bundestrainer Erik Bouwman mit dem Doping-Beschuldigten Robert Lehmann-Dolle. Die beiden saßen gemeinsam mit Junioren-Coach Daan Rottier am 8. November im Chiemgauer Hof während der deutschen Meisterschaften in Inzell bei einem Wein zusammen. Seit Monaten wird gegen Lehmann-Dolle wegen Blutdoping-Verdachts ermittelt. Der Olympiastützpunkt Berlin entließ ihn bereits als Trainer.

Hörmann sagte der Sport Bild: "Wir halten es für ein völlig inakzeptables Signal, wenn rund um solche Meisterschaften eine inakzeptable Nähe vom amtierenden Bundestrainer zu einem Trainer besteht, der aufgrund von möglichen Betrügereien vom Dienst suspendiert ist." Dem Verband DESG habe man bereits mitgeteilt, dass so etwas nicht gehe.
Bouwman räumte gegenüber Sport Bild einen Fehler ein und erklärte die Hintergründe: "Eigentlich war ich im Gespräch mit Daan Rottier und dem Berliner Stützpunkttrainer Sascha Wilhelm. Dann lief Robert Lehmann-Dolle vorbei und hat sich spontan hingesetzt."

09:36 Uhr

Differenzen mit Favre? Hummels räumt mit "Quatsch" auf

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Mats Hummels und Lucien Favre haben "eine sehr gute Basis".

(Foto: REUTERS)

Mats Hummels entschärft eine Debatte, die er selbst angefacht hat: "Es gibt keine Differenzen mit dem Trainer. Das ist Quatsch. Wir haben eine sehr gute Basis und reden viel, tauschen uns oft aus", sagte der Abwehrchef von Borussia Dortmund der "Sport Bild". "Ich bin von seinen Ideen angetan. Es wundert mich sehr, wenn man mir meine Worte als Kritik am Trainer auslegt. So denke ich überhaupt nicht." Hummels hatte mit seinen Äußerungen ("Wir tun uns im 4-1-4-1 leichter zu pressen") zur Taktik nach dem 3:3 gegen Bundesliga-Schlusslicht Paderborn für Gesprächsstoff gesorgt. Der frühere Nationalspieler bekräftigte das jetzt: "Wenn wir pressen müssen und pressen wollen, ist meine Meinung, dass wir uns in diesem System (4-1-4-1) leichter tun. Ich habe das Gefühl, dass der Trainer gegen Paderborn den gleichen Eindruck hatte, sonst hätte er nicht darauf umgestellt." Lucien Favre setzt sonst auf ein 4-2-3-1-System.

09:11 Uhr

Islanders und Greiss verlieren Spitze aus den Augen

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Thomas Greiss parierte 36 Schüsse der Gastgeber.

(Foto: dpa)

Nationaltorhüter Thomas Greiss verliert mit den New York Islanders in der NHL die Spitze der Eastern Conference aus den Augen. Durch die 2:4-Niederlage bei den Montreal Canadiens hat die Mannschaft des 33-Jährigen und des nach einer Verletzung weiter pausierenden Nationalspielers Tom Kühnhackl als Tabellendritter schon sieben Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Boston Bruins und den punktgleichen Verfolger Washington Capitals. Greiss parierte zwar 36 Schüsse der Gastgeber, allerdings konnte er den Dämpfer für sein Team nach zuvor zwei Erfolgen in Serie damit nicht verhindern.

08:36 Uhr

"Wie kann so eine Gruppe zustande kommen?" - Goretzka kritisiert Auslosung

Mit dieser Einschätzung ist Leon Goretzka wohl nicht alleine: Der Bayern-Spieler hat sich kritisch zum System der Gruppenauslosung für die multinationale Europameisterschaft 2020 geäußert. "Was für mich schwierig zu verstehen ist, ist, wie so eine Gruppe zustande kommen kann. Zwei der letzten Weltmeister und der Europameister sind in einer Gruppe, nachdem wir die Qualifikationsgruppe gewonnen haben", sagte er bei t-online.de. In der Gruppe F bekam Deutschland Weltmeister Frankreich und Titelverteidiger Portugal zugelost. "Ich denke nicht, dass wir als Favorit in die Gruppe gehen, wie es normalerweise bei einer EM zu erwarten ist. Trotzdem haben wir den Anspruch weiterzukommen", sagte Goretzka.

08:07 Uhr

Rückkampf gegen Joshua: Box-Weltmeister Ruiz fühlt sich benachteiligt

Der Trainer von Box-Weltmeister Andy Ruiz jr. kritisiert die Umstände des Rückkampfes gegen den entthronten Champion Anthony Joshua in Saudi-Arabien. "Ich finde, dass Andy einen Kampf in Mexiko oder den USA verdient gehabt hätte", sagte Manny Robles der "Sport Bild". "Wir bekommen nicht den Respekt, den wir verdienen." Ruiz muss elf Stunden Zeitunterschied zu seiner Heimat Kalifornien bewältigen, der Engländer Joshua nur zwei. "Wir müssen in Saudi-Arabien antreten und uns nach den Anweisungen von Joshuas Promoter richten. Sie sagen, es sei ein neutraler Austragungsort, aber in Wahrheit ist alles für Joshua ausgelegt", meinte Robles. Der ehemalige Vierfach-Weltmeister Joshua hatte Anfang Juni in New York überraschend die Titel der großen Verbände IBF, WBO und WBA sowie des weniger bedeutsamen IBO an Ruiz verloren. Der mehr als 120 Kilo schwere Amerikaner setzt sich damals im ausverkauften Madison Square Garden durch ein technisches K.o. durch.

07:15 Uhr

Interesse vom BVB und des FC Bayern? Can würde wohl sehr teuer

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Emre Can hat zuletzt beim DFB-Team gute Leistungen gezeigt.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

In der Königsklasse außen vor, in der Serie A nicht mehr als eine Aushilfskraft: Für Fußball-Nationalspieler Emre Can ist die laufende Saison bei Juventus Turin bisher eine Katastrophe. Einzig in der DFB-Elf hat er zuletzt sehr ordentliche Leistungen gezeigt. Ein Wechsel im Winter scheint nicht ausgeschlossen. Aus der Bundesliga sollen Borussia Dortmund und der FC Bayern interessiert sein. Laut "Corriere dello Sport" beobachten die Klubs die Entwicklung rund um den 25-Jährigen. Nun enthüllte "Calciomercato" jedoch, dass Juventus 40 Millionen Euro für Can einnehmen möchte. In der "Bild"-Zeitung war zuletzt von rund 20 Millionen Euro Ablöse die Rede. Immerhin: Beide Summen wären geringer als die in Cans Vertrag festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 50 Millionen Euro. Allerdings könnte auch das Gehalt zum Problem werden. Angeblich verdient der Defensivspezialist rund zwölf Millionen Euro.

Eine ausführliche Meldung zu Emre Can finden Sie auf unserem Schwesterportal sport.de!

06:56 Uhr

"Es war das Richtige" - NHL-Verteidiger Borowiecki stoppt Dieb

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Guter Mann, dieser Mark Borowiecki.

(Foto: imago images/Icon SMI)

Auf dem Eis ist Mark Borowiecki nur ein "mittelmäßiger Kämpfer", wie der Verteidiger des NHL-Klubs Ottawa Senators über sich sagt. Doch wenn es auf der Straße ernst wird, dann weiß der Kanadier zu handeln. Der Eishockey-Profi stoppte vor dem Spiel seines Teams bei den Vancouver Canucks einen Dieb, der in ein Auto eingebrochen war. "Ich hatte keine Sorgen vor dem, was hätte passieren können", sagte Borowiecki laut Nachrichtenagentur AP. "Es war zu der Zeit das Richtige, was ich getan habe." Der Dieb entkam zwar, ließ seine Beute aber zurück. Die Besitzerin schickte ihm "einen netten Text", in dem sie ihm dankte. Sie sei allerdings Fan der Toronto Maple Leafs.

06:33 Uhr

Kleber überzeugt, Doncic dominiert, Mavericks siegen souverän

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Kleber? Klasse!

(Foto: USA TODAY Sports)

Maxi Kleber hat mit den Dallas Mavericks in der NBA den dritten Sieg nacheinander gefeiert. Die Texaner siegten auswärts bei den New Orleans Pelicans mit 118:97 (59:53). Der Würzburger erzielte zwölf Punkte. Jungstar Luka Doncic lieferte mit 33 Punkten, 18 Rebounds und fünf Assists erneut eine starke Leistung ab. Der 20-jährige Slowene erhielt zudem die Auszeichnung als bester Spieler des Monats in der Western Conference. Dallas liegt mit 14 Siegen aus 20 Partien auf dem vierten Platz im Westen.

Übrigens, der Kollege Michael Bauer hat sich gerade erst mit Maxi Kleber unterhalten. Das lesenswerte Interview finden Sie hier!

06:05 Uhr

Robbie Williams blickt neidisch auf das DFB-Team

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Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat es Robbie Williams angetan.

(Foto: imago images / MediaPunch)

Popstar Robbie Williams feuert im Fußball zwar die englische Nationalmannschaft an, doch der Brite schwärmt vom deutschen Fußball-Nationalteam. "Ich mag die deutsche Mannschaft. Man kann nur neidisch sein", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. "Unsere Mentalität ist nicht wie die der Deutschen. Die Deutschen erwarten, dass sie gewinnen. Ich glaube, die Engländer sind sich nicht sicher, ob sie das tun. Und das ist ein Problem." Sowohl Deutschland als auch England sind für die Europameisterschaft im kommenden Jahr qualifiziert. Bei der WM 2018 in Russland wurde England Vierter, bei der Nations League belegten die Three Lions in diesem Jahr den dritten Platz. "Wir haben eine junge Mannschaft, das ist aufregend", sagte Williams. "Es gab einen Funken Licht bei der Weltmeisterschaft. Aber wir werden sehen, ob das Zufall war oder etwas, worauf wir in Zukunft aufbauen können." Früher kickte Williams auch selbst mit Leidenschaft. Inzwischen wagt sich der 45-Jährige aus körperlichen Gründen aber nicht mehr aufs Spielfeld. "Nein. Mein Rücken besteht inzwischen aus Kohl", erklärte er wehmütig.