Mittwoch, 04. Januar 2023Der Sport-Tag

20:00 Uhr

Darts-Gigant Clemens regt besondere Spende an

Mit dieser Gabe konnte Deutschlands bester Darts-Profi Gabriel Clemens nichts anfangen. Als eine Supermarkt-Kette dem 39 Jahre alten WM-Halbfinalisten unter dem Motto "200 statt 180" ganze 200 Leberkässemmeln schenken wollte, lehnte Clemens dankend ab - und machte stattdessen einen Alternativvorschlag, der Bedürftigen zugutekommen soll: "Ich würde die 200 Fleischkäseweck gerne an den @kaeltebus_saarbruecken spenden. Ich kaufe mir meine einfach weiterhin selbst, wenn ich Einkaufen bin", schrieb der "German Giant" bei Instagram.

Clemens hatte bei der WM in London überraschend die Runde der letzten Vier erreicht und war dort gegen den späteren Weltmeister Michael Smith ausgeschieden. Das Saarland, aus dem Clemens stammt, zeigte sich stolz auf "den besten Deutschen aller Zeiten bei der Darts-WM", wie SPD-Ministerpräsidentin Anke Rehlinger in Saarbrücken mitteilte. "Sobald er wieder ins Saarland kommt, werden wir ihm einen angemessenen Empfang in der Heimat bereiten", fügte Rehlinger an.

19:18 Uhr

Nagelsmann leitet Müller, Kimmich und Co. wieder an

Der FC Bayern München hat nach der Winterpause seine Vorbereitung auf dem Rasen aufgenommen. Einen Tag nach Leistungsdiagnostik und medizinischen Tests versammelte Trainer Julian Nagelsmann Nationalspieler wie Joshua Kimmich, Leon Goretzka und Thomas Müller um sich. "Da simmer wieder", verkündete Müller bestens gelaunt, als er am auf den Trainingsplatz an der Säbener Straße lief. Am morgigen Donnerstag (15.30 Uhr) bestreitet der deutsche Fußball-Rekordmeister eine öffentliche Einheit. Am Tag darauf brechen die Münchner ins sechstägige Trainingslager nach Katar auf. Am 20. Januar geht es für den FC Bayern in der Bundesliga bei RB Leipzig weiter.

18:33 Uhr

Bei Bobic-Wechsel zum DFB: Noch-Spieler könnte bei Hertha zum Manager werden

Nach Informationen von "Sport Bild" bereitet sich Hertha BSC hinter den Kulissen auf einen Abschied von Fredi Bobic vor. War zunächst spekuliert worden, die Berliner würden einen externen Manager ins Boot holen, gehe die Tendenz nun eher dahin, die Nachfolge intern regeln zu wollen. Klar sei jedoch, dass der erfahrene Kaderplaner in jedem Fall noch die bis zum 31. Januar dauernde Winter-Transferperiode abwickeln soll.

  • Heißer Kandidat ist dem Sportblatt zufolge Führungsspieler Kevin-Prince Boateng. Der 35-Jährige gilt als verlängerter Arm von Cheftrainer Sandro Schwarz. Aufgrund seiner langen Karriere im Profifußball, die ihn in die unterschiedlichsten Länder führte, gilt er zudem als gut vernetzt.
  • Die Klärung, wer Fredi Bobic bei einem möglichen Abschied in Richtung DFB ersetzt, habe dem Bericht zufolge zudem höchste Priorität bei den Hertha-Entscheidern.
  • Anschließend muss Klub-Präsident Kay Bernstein und seine Führungsriege die noch ungelöste Investoren-Frage beantworten. Mit Vollzug beim Einstieg der Investorengruppe von "777" werde aber in den kommenden Wochen gerechnet, heißt es.

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18:02 Uhr

Hertha hat einen neuen "dynamischen" Stürmer

Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat Offensivspieler Fabian Reese verpflichtet. Der 25-Jährige wechselt im Sommer vom Zweitligisten Holstein Kiel in die Hauptstadt und unterschreibt dort einen Vertrag bis 2026. Reese sei ein "schneller, dynamischer Stürmer, der sowohl auf der Außenposition als auch im Zentrum zum Zug kommen kann", sagte Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic. In der Bundesliga kam Reese bislang in 13 Spielen für Schalke 04 zum Einsatz. In der 2. Liga bestritt er insgesamt 146 Partien für Kiel, die SpVgg Greuther Fürth und den Karlsruher SC und steuerte dabei zwölf Treffer bei, 25 weitere bereitete er vor. Der gebürtige Kieler lief außerdem zehn Mal für die deutsche U20-Nationalmannschaft auf.

17:05 Uhr

Ronaldo trennt sich wohl von langjährigem Berater Mendes

Cristiano Ronaldo arbeitet Berichten zufolge nicht mehr mit seinem langjährigen Berater Jorge Mendes zusammen. Dies meldeten mehrere Medien, darunter die portugiesische Zeitung "Publico". Demnach sei mit dem Wechsel des 37 Jahre alten Fußballstars zum saudi-arabischen Klub Al-Nassr "definitiv das Ende der Partnerschaft Mendes-Ronaldo" erreicht. Den Transfer zu Al-Nassr habe bereits Ronaldos persönlicher Manager Ricardo Regufe abgewickelt, berichtete "The Athletic".

Mendes und Ronaldo hatten in den vergangenen Monaten offenbar unterschiedliche Auffassungen über die sportliche Zukunft des Stürmers. So soll Ronaldo darüber frustriert gewesen sein, dass er Manchester United im Sommer nicht in Richtung eines Champions-League-Teams habe verlassen können. Der englische Rekordmeister hatte sich lediglich für die Europa League qualifiziert. Mendes war laut "The Athletic" enttäuscht, weil Ronaldo aus seiner Sicht seine Grenzen beim Wechselthema nicht erkannt habe. Zudem soll Mendes nicht mit Ronaldos Interview einverstanden gewesen sein, das dieser dem Moderator Piers Morgan im vergangenen Herbst gegeben hatte. In dem Gespräch hatte der Spieler seinen damaligen Trainer bei Manchester United, Erik ten Hag, scharf angegriffen.

16:20 Uhr

SC Freiburg winkt Rekordablöse

Fußball-Bundesligist SC Freiburg hat den Transfer von U21-Nationalspieler Kevin Schade zum FC Brentford perfekt gemacht.Der Tabellenneunte der englischen Premier League wird den Offensivspieler bis zum Saisonende ausleihen. Der SC bestätigte den Transfer am Mittwoch mit der Anmerkung, dass im "Anschluss ein fester Wechsel" anstehe.

Nach der Spielzeit soll es für Brentford eine Kaufverpflichtung in Höhe von knapp 25 Millionen Euro geben, falls der 21-Jährige auf eine gewisse Anzahl von Einsätzen kommt. Damit würde Schade den Türken Caglar Söyüncü (2018 für 21,1 Millionen zu Leicester City) als teuersten SC-Verkauf ablösen. "Ich habe Freiburg viel zu verdanken. Beim Sport-Club bin ich Bundesligaspieler geworden, und der Verein stand auch in schwierigen Zeiten immer hinter mir", sagte Schade: "In England sehe ich die Chance auf den nächsten Schritt in meiner Karriere. Diese Chance möchte ich unbedingt ergreifen."

15:42 Uhr

Selke antwortet Modeste im Trikot-Zoff

Der zum Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln gewechselte Stürmer Davie Selke hat mit versöhnlichen Worten auf den Ärger um die Rückennummer 27 reagiert. "Das war nichts gegen Tony, es war einfach meine Lieblingsnummer, die frei war", sagte Selke nach seinem zweiten Trainingstag mit dem FC. Zuvor hatte der zum BVB abgewanderte einstige Kölner Publikumsliebling Anthony Modeste auf Instagram beleidigt auf die Vergabe "seiner" Trikotnummer an den Nachfolger reagiert. Selke wollte von einem "Battle" jedoch nichts wissen und betonte neben der Tatsache, dass er die Nummer bereits bei Bremen, Leipzig und Hertha getragen hatte, "enormen Respekt" vor Modeste zu haben.

14:55 Uhr

Weil weiterhin ungeimpft: Djokovic verpasst nächste Top-Turniere

Der serbische Tennisstar Novak Djokovic wird das Tennisturnier in Indian Wells und die Miami Open verpassen, nachdem die US-Reisebehörden die Impfpflicht für Nicht-US-Bürger verlängert haben. Obwohl die Coronavirus-Bestimmungen in vielen Ländern gelockert oder aufgehoben wurden, ist für die Einreise in die Vereinigten Staaten noch bis mindestens 10. April ein Impfnachweis erforderlich. Indian Wells und die Miami Open, zwei der prestigeträchtigsten Turniere neben den vier Grand Slams, beginnen am 6. März und am 20. März.

Djokovic wehrt sich weiterhin gegen die Corona-Impfung und wurde deshalb vor 12 Monaten vor den Australian Open bei seiner Ankunft in Australien in einem Einwanderungshotel festgehalten. Dieses Jahr darf der Serbe am ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres teilnehmen.

13:49 Uhr

Darts-Koloss Smith überrascht mit verrücktem Kauf nach WM-Coup

Ein neuer Sportwagen? Kein Interesse. Eine Luxus-Villa? Kein Bedarf. Auch der Teleshopping-Kanal, den der neue Darts-Weltmeister Michael Smith in seinem Hotelzimmer mitten in der Nacht laufen ließ, hatte nichts zu bieten. Also, was fängt der "Bully Boy" denn nun an mit den 500.000 Pfund, die er für seinen denkwürdigen WM-Coup im Ally Pally kassierte? "Ich kaufe mir einen Bullen für meinen Vorgarten", sagte Smith. Einen echten? "Ja, einen echten." Und wie soll der Bulle aus Fleisch und Blut heißen, der künftig im Vorgarten der Familie grasen wird? "Ferdinand, aber wir werden ihn wohl Ferdi nennen."

13:07 Uhr

Spezieller Empfang für Messi in Paris

Weltmeister-Kapitän Lionel Messi ist zu seinem Klub Paris St. Germain zurückgekehrt. Der 35-Jährige, der sich mit dem 4:2-Finalsieg nach Elfmeterschießen am 18. Dezember gegen Frankreich endgültig einen Legendenstatus gesichert hatte, ging durch ein Spalier seiner Mannschaftskollegen und wurde mit Applaus bedacht. Zudem erhielt Messi von Sportdirektor Luis Campos eine kleine Trophäe.

Die Bilder verbreitete PSG und fügte ein #BravoLeo in den Sozialen Netzwerken an. Messi war am Montag mit einem Privatjet in seiner Heimatstadt Rosario aufgebrochen, wo er lange den Coup von Katar gefeiert und anschließend einige Tage Ruhe genossen hatte. Der Edeltechniker ist der letzte WM-Teilnehmer, der bei seinem Klub wieder ins Training zurückgekehrt ist. Messi verpasste die ersten beiden Spieler des Tabellenführers der Ligue 1 nach der WM-Pause, hat nun aber rasch die nächste Gelegenheit. Am Freitag steht ein vermeintlich leichtes Pokalspiel beim Drittligisten LB Chateauroux an.

12:46 Uhr

"Braucht Hilfe von uns": Trainer baut Geiger nach Debakel auf

Bundestrainer Stefan Horngacher hat keine Sorge, dass das überraschende Quali-Aus in Innsbruck seinen Top-Skispringer Karl Geiger nachhaltig aus dem Tritt bringt. "Nein, das sicher nicht", sagte der 53-Jährige an der Bergiselschanze. "Karl hat schon so viele Höhen und Tiefen durchlebt. Der lässt sich nicht unterkriegen. Der kommt wieder nach oben - definitiv."

  • Geiger war am Dienstag erstmals seit März 2018 wieder in einer Weltcup-Qualifikation gescheitert. Die Hoffnungen auf eine gute Gesamtplatzierung bei der Vierschanzentournee sind dahin.
  • Der 29-Jährige ist seit Jahren eigentlich der konstanteste deutsche Springer. Dass es nun noch nicht einmal für die besten 50 reichte, konnte sich der Oberstdorfer selbst nicht erklären. "Ich habe eigentlich schon gedacht, dass es auch mit einem schlechten Sprung für die Quali reicht", sagte er. "Ich weiß nicht, was genau passiert ist."
  • Horngacher sieht nun auch sich selbst und seine Kollegen gefordert. "Jetzt ist eine schwierige Phase. Jetzt braucht er Hilfe von uns, von den Trainern", sagte er. Der Österreicher ergänzte: "Man muss die Niederlage akzeptieren. Nur dann kann man auch wieder nach vorne gehen."
12:00 Uhr

"Weit besseres Leben": Hinteregger über seinen Spontan-Rücktritt

Martin Hinteregger bereut seinen Rücktritt vom Profifußball im vergangenen Sommer nicht. Er habe jetzt zwar ein "komplett anderes, aber weit besseres Leben", sagte der frühere Verteidiger von Eintracht Frankfurt, des FC Augsburg und Borussia Mönchengladbach der "Sport Bild".

  • Eine Rückkehr in anderer Rolle plant der aus Kärnten stammende Hinteregger vorerst nicht. "Im Profifußball treffe ich wieder auf Leute, die nicht das Beste von einem wollen", sagte er. "Und eine Arbeit als Trainer kann ich mir nicht vorstellen."
  • Er dürfe nun ein freies Leben führen, sei nicht mehr fremdbestimmt und müsse keine Wochenpläne mehr abschuften. "Ich habe das bitter nötig gehabt. So wirklich bin ich erst vor zwei, drei Wochen runtergekommen", sagte Hinteregger.
11:27 Uhr

Vollmer über Gefahr für NFL-Profis: "Leben aufs Spiel setzt, um Traum zu leben"

Der ehemalige Football-Profi Sebastian Vollmer hat im Zuge der schweren Verletzung von NFL-Profi Damar Hamlin zu mehr Empathie bei den Fans aufgerufen. "Man sollte sich mehr in die Rolle des Spielers versetzen, der wortwörtlich sein Leben aufs Spiel setzt, um seinen Traum zu leben, der manchmal zum Albtraum wird", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

  • Da American Football "auf allen Ebenen Entertainment" sei, werde das seiner Meinung nach "manchmal vergessen".
  • Zu dem Zwischenfall mit Hamlin, der beim Spiel seiner Buffalo Bills gegen die Cincinnati Bengals kollabiert und anschließend in ein künstliches Koma versetzt worden war, äußerte sich Vollmer selbst empathisch: "Das hat mich sehr mitgenommen. Es sind erschreckende Bilder. Ich habe auch an die Hilflosigkeit der Familie gedacht", sagte der ehemalige Spieler der New England Patriots.
  • Eine weitere Änderung der Regeln zum Schutz der Spieler im American Football sähe der 38-Jährige als falsch an. Die Helme seien besser und die Regeln klarer geworden, ihm sei "kein Weg bewusst" den Sport sicherer zu machen, "ohne den Sport selbst zu verändern. Dann wäre es kein American Football mehr."
10:58 Uhr

"Stimmt nicht": Klopp spricht über angebliches Treffen mit Bellingham

Im Werben um Jude Bellingham hat Jürgen Klopp ein Treffen mit Borussia Dortmunds Jungstar und dessen Eltern bestritten. "Diese Dinge gehen ja gar nicht, weil er bei Borussia Dortmund unter Vertrag steht und das ohne Einverständnis nicht geht. Es stimmt also nicht", sagte der Trainer des FC Liverpool der "Sport Bild".

  • Seit Längerem wird spekuliert, dass sich Liverpool intensiv um eine Verpflichtung des 19 Jahre alten englischen Fußball-Nationalspielers bemüht. Bellinghams Vertrag beim BVB läuft noch bis Mitte 2025. Im Gespräch ist eine Ablöse von weit über 100 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler.
  • "Jude ist ein toller Spieler, den wir natürlich kennen. Wir wären ja blöd, wenn wir ihn nicht auf dem Schirm hätten. Aber mehr gibt es dazu aktuell nicht zu sagen", ließ Klopp wissen.
  • Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl drängt indes auf eine baldige Entscheidung über die Zukunft von Bellingham. "Wir möchten die Entscheidung natürlich recht zeitnah herbeiführen. Für alle Beteiligten ist es wichtig, Klarheit zu haben", sagte Kehl zuletzt der "WAZ". Im Trainingslager der Borussen in Marbella solle es wegweisende Gespräche mit dem Mittelfeldspieler geben.
10:28 Uhr

Teleshopping-Sendungen bei der WM-Party: Smith amüsiert mit Fotos

Der englische Darts-Weltmeister Michael Smith hat seinen Titel im Alexandra Palace von London bis in die frühen Morgenstunden in seinem Hotelzimmer gefeiert. Beinahe im Stundentakt setzte der 32-Jährige in der Nacht zum Mittwoch Posts in den sozialen Netzwerken ab, mit denen er den größten Triumph seiner Karriere dokumentierte. "Kann das Ding jemand aus dem Kasten holen? Es ist zu schwer", schrieb Smith mit einem Lachsmiley zu einem Foto, das die Hülle der 25 Kilogramm schweren Sid Waddell Trophy zeigte.

Der "Bully Boy" hatte zuvor das Endspiel mit 7:4 gegen den Niederländer Michael van Gerwen gewonnen, dabei einen seltenen Neun-Darter geworfen und mit dem Sieg auch Platz eins in der Weltrangliste übernommen. Als er die Pokalhülle nachts geöffnet hatte, schickte Smith ein weiteres Foto: "Wenn das dir gehört", schrieb er dazu. Bei den vom Hotelbett geschossenen Fotos ist zu sehen, wie Smith Teleshopping-Sendungen auf seinem Fernseher schaut.

09:27 Uhr

Darts-Star reaktiviert Instagram-Profil für WM-Gratulation

Darts-Star Gerwyn Price hat weniger als 48 Stunden nach seinem Ausscheiden bei der WM in London sein Instagram-Profil reaktiviert und ist in dem sozialen Netzwerk nun wieder aktiv. Am Dienstagabend verfasste der "Iceman" eine Story, mit der er dem neuen Weltmeister Michael Smith aus England zu dessen Titel gratulierte. "Gratulation Michael Smith. Hoch verdient. Viele weitere werden kommen. Genieß es", schrieb Price mit dem Hashtag #numberone.

  • Den Spitzenplatz hatte Price mit seiner 1:5-Niederlage gegen den Deutschen Gabriel Clemens im Viertelfinale verloren.
  • Nur wenige Minuten nach der Pleite hinterließ Price einen kryptischen Post, wonach er überlege, nie mehr bei der WM im Alexandra Palace zu spielen. Am nächsten Morgen waren plötzlich alle Fotos und Storys, darunter der angedrohte WM-Boykott, auf der Plattform verschwunden.
09:07 Uhr

NBA-Karrierebestwert: "Greek Freak" mit Punkte-Show beim Heimerfolg

Einen Tag nach der historischen Vorstellung von Donovan Mitchell mit 71 Punkten hat Giannis Antetokounmpo in der NBA für das nächste Highlight gesorgt. Der Superstar der Milwaukee Bucks erzielte mit 55 Zählern einen persönlichen Karrierebestwert und führte sein Team zu einem 123:113 (61:49)-Heimerfolg über die Washington Wizards. Dabei hatte der "Greek Freak" die vorherige Begegnung der Bucks mit Knieschmerzen verpasst.

  • Zum ersten Mal in seiner Karriere in der nordamerikanischen Basketball-Liga hat Antetokounmpo in drei Spielen nacheinander mindestens 40 Zähler markiert. Allein im Schlussabschnitt kam der Grieche auf 19 Punkte. In der Schlussphase erzielte Antetokounmpo zwölf Punkte Milwaukees in Serie, womit sich die Bucks entscheidend absetzten.
  • Mit einer Bilanz von 24 Siegen und 13 Niederlagen sind die Bucks Dritter im Osten, knapp hinter dem Tabellenführer Boston Celtics (26 Siege, 12 Niederlagen).
08:23 Uhr

Bundestrainer Klopp? "Nicht völlig ausgeschlossen, aber ..."

Jürgen Klopp hält sich eine Zukunft als Fußball-Bundestrainer weiter offen. "Ich habe es schon öfter gesagt: Es ist nicht völlig ausgeschlossen, dass ich irgendwann mal Bundestrainer werde. Aber es muss passen. Und das hat es bisher nicht", sagte der Coach des FC Liverpool in einem Interview der "Sport Bild". Der 55-Jährige war nach dem WM-Debakel der Nationalmannschaft in Katar erneut als Top-Kandidat für das Amt gehandelt worden.

  • Der Deutsche Fußball-Bund hielt trotz des Scheiterns in der WM-Vorrunde an Bundestrainer Hansi Flick fest. "Ich will nicht den Eindruck erwecken, als wäre es der letzte Job, den ich machen will. Es gibt auch schlimmere Sachen, als möglicher Bundestrainer genannt zu werden", sagte Klopp. Derzeit aber stehe er beim FC Liverpool im Wort.
  • Klopps Vertrag beim Traditionsklub läuft noch bis Mitte 2026. "Und wenn ich den Vertrag in Liverpool beende, dann wird ein Jahr definitiv gar nichts gemacht. Danach schauen wir mal", sagte Klopp.
  • Er sei ein "extrem verantwortungsbewusster Mensch", erklärte der frühere Bundesliga-Trainer. Daher könne er in Liverpool nicht einfach sagen: "Ich bin jetzt weg hier."
07:35 Uhr

"Habe Sorge": Onkel spricht über Gesundheitszustand von reanimierten NFL-Profi

Footballprofi Damar Hamlin befindet sich nach seinem Herzstillstand in einem NFL-Spiel weiter in einem kritischen Zustand. Das teilte sein Team Buffalo Bills mit. Hamlin liegt derzeit auf der Intensivstation eines Krankenhauses in Cincinnati und ist weiterhin sediert. Hamlins Onkel Dorrian Glenn gab im US-TV-Sender ESPN weitere Einzelheiten zu dessen Gesundheitszustand bekannt.

  • Demnach habe sich der Zustand Hamlins gegenüber dem Vortrag zwar verbessert, man habe aber Sorge um mögliche Schädigungen der Lunge. "Ich weiß, dass er kämpft. Wir werden weiterhin beten. Er befindet sich bei dem medizinischen Personal in guten Händen, die Ärzte haben großartige Arbeit geleistet", sagte Glenn.
  • Hamlins Spielerberater Ron Butler erklärte bei ESPN zudem, dass sich der Sauerstoffgehalt im Blut des Footballers verbessert habe. Hamlin ist laut Glenn nicht nur auf dem Feld, sondern auch im Krankenwagen ein zweites Mal reanimiert worden.
06:56 Uhr

Fleischkäsebrötchen für Kältebus: Clemens nutzt kurioses Angebot für guten Zweck

WM-Halbfinalist Gabriel Clemens hat mit einer großzügigen Geste auf das kuriose Angebot eines Lebensmittelherstellers reagiert. Nach seiner Niederlage gegen den späteren Weltmeister Michael Smith hatte ihm das Unternehmen 200 kostenlose Fleischkäsebrötchen versprochen. Doch der "German Giant" lehnte dankend ab und bat, die Brötchen stattdessen an den Kältebus der Stadt Saarbrücken zu spenden.

  • "Ich kaufe mir meine einfach weiterhin selbst, wenn ich einkaufen bin", schrieb Clemens in einer Instagram-Story, in der er den Beitrag des Herstellers, der ihm eine "Fleischkäs-Goldkarte" angeboten hatte, teilte.
  • Ursprünglich waren "Gaga" im Falle eines Final-Einzugs sechs Monate Gratis-Brötchen versprochen worden, bei einem sensationellen WM-Sieg sogar ein ganzes Jahr.
  • Mit seinem überraschenden Einzug in die Runde der besten Vier hatte Clemens nicht nur deutsche Darts-Geschichte geschrieben, sondern auch ein Preisgeld von 100.000 Pfund (ca. 113.000 Euro) erspielt. In der Weltrangliste sprang er auf Rang 19 und wird damit als erster Deutscher überhaupt in den Top 20 geführt.
06:03 Uhr

Wo spielt er jetzt? Peinlicher Versprecher von Ronaldo bei seiner Vorstellungs-Show

Böse Zungen könnten sagen: Wer sich nicht selbst um seine Flüge, seine Unterkunft und seine Verträge kümmern muss, kann schonmal völlig daneben liegen. Wohin war Cristiano Ronaldo noch gleich gewechselt? Er thronte bei seiner Mega-Show, die nicht weniger als die "Willkommenszeremonie für den weltbesten Spieler" sein soll, so hatte es sein neuer Klub FC Al-Nassr betitelt. Der befindet sich in Saudi-Arabien. Doch der 37-Jährige redete plötzlich über Südafrika.

Hatte er das wirklich gerade gesagt? Ja! Nur ein Versprecher wohl, aber ein sehr absurder. Er sprach über den Spott der Öffentlichkeit, weil er nun eben nicht mehr in der Champions League in Europa spielt. Seine Antwort: "Es ist nicht das Ende meiner Karriere, nach Südafrika zu gehen." Herrlich, ob des Brimboriums, das sein saudischer Klub da veranstaltete.

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