Mittwoch, 05. August 2020Der Sport-Tag

00:38 Uhr

Manchester City holt Top-Verteidiger Aké

Englands Fußball-Vizemeister Manchester City hat Verteidiger Nathan Aké vom Premier-League-Absteiger AFC Bournemouth für 40 Millionen Pfund (rund 44,2 Millionen Euro) verpflichtet. Der 25 Jahre alte niederländische Nationalspieler erhält einen Fünfjahresvertrag, teilte der Club von Startrainer Pep Guardiola mit. "Hierher zu kommen, ist ein Traum für mich", meinte der Fußballprofi. Aké ist nach Flügelspieler Ferran Torres vom FC Valencia der zweite Sommer-Neuzugang der Citizens. Das Transferfenster wird in England aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr erst am 5. Oktober geschlossen.

22:27 Uhr

Bankenskandal macht Ex-Europapokal-Klub den Garaus

Der österreichische Fußball-Bundesligist SV Mattersburg geht in die Insolvenz und gibt seine Lizenz zurück. Das teilte der 1922 gegründete Verein aus dem Burgenland nach einer Generalversammlung mit. Der SVM war vom Bilanzfälschungsskandal bei der lokalen Commerzialbank Mattersburg, dem Hauptgeldgeber des Klubs, schwer getroffen worden. Bankvorstand Martin Pucher hatte den Verein als Patriarch bis in den Europapokal geführt und ihm anscheinend jahrelang rechtswidrig Gelder aus frisierten Büchern zugeleitet. Durch den Mattersburger Rückzug bleibt die sportlich abgestiegene WSG Tirol erstklassig. Der SVM soll als Verein für Nachwuchsspieler neugegründet werden.

21:50 Uhr

Tempo für die Außenbahn: Werder buhlt um Youngster von Man United

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Kommt Chong auf Leihbasis an die Weser?

(Foto: imago images/GEPA pictures)

Fußball-Bundesligist Werder Bremen ist an einer Leihe von Offensiv-Talent Tahith Chong von Manchester United interessiert. "Er hat großes Tempo, er kommt über die Außenbahn - vom Profil her passt er", sagte Sportchef Frank Baumann dem "Weser-Kurier" am Mittwoch. "Solche Jungs von Top-Klubs auszuleihen, kann für uns Sinn ergeben. Aufgrund unserer Situation ist er ein Spieler, der interessant sein könnte."

Der 20 Jahre alte niederländische U21-Nationalspieler wechselte 2016 von Feyenoord Rotterdam in die Jugend des englischen Rekordmeisters Manchester United. Für die Red Devils kam er in der vergangenen Premier-League-Saison auf drei Kurzeinsätze und absolvierte in der Europa League fünf Spiele. An der Weser könnte der schnelle Flügelspieler den abwanderungswilligen Milot Rashica ersetzen, der weiterhin auf Klub-Suche ist. "Wir werden jemanden dazunehmen, falls Milot uns verlässt", kündigte Baumann an.

20:58 Uhr

Deutsche Meisterschaften retten Verband vor Verlust

Der Deutsche Leichtathletik-Verband entgeht mit der Austragung seiner "Geistermeisterschaften" am Wochenende in Braunschweig" massiven finanziellen Einbußen. "Der Verlust wäre im hohen sechsstelligen Bereich gewesen", sagte DLV-Präsident Jürgen Kessing in einer Videoschalte mit Journalisten. Auch für die Sponsoren des Verbandes seien die Titelkämpfe sehr wichtig: "Wir hätten sonst Vertragsgespräche führen müssen, die nicht ganz angenehm gewesen wären", sagte der Oberbürgermeister von Bietigheim-Bissingen (Württemberg).

Für die Leichtathletik ist es nach der Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio und der Europameisterschaften in Paris eine große Chance, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren und Wettkämpfe auf hohem Niveau zu bestreiten. Die ARD überträgt am Samstag (17.00 bis 19.50 Uhr), das ZDF am Sonntag (17.10 bis 18.50 Uhr). Ohne Zuschauer und unter strengen Hygiene-Bedingungen treten fast 500 Teilnehmer in 34 Wettbewerben an.

20:23 Uhr

Hasenhüttl setzt sich gegen Guardiola, Klopp und Mourinho durch

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Im Juli blieb Hasenhüttl mit Southampton unbesiegt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der frühere Leipziger Coach Ralph Hasenhüttl ist von der Premier League als Trainer des Monats Juli ausgezeichnet worden. Das gab die englische Fußball-Spitzenliga bekannt. Hasenhüttl ist der erste Österreicher, dem diese Ehre zuteil wird. Er setzte sich gegen namhafte Konkurrenten wie Pep Guardiola (Manchester City), David Moyes (West Ham United), José Mourinho (Tottenham Hotspur) und Ole Gunnar Solskjaer (Manchester United) durch.

Im Juli hatte der 52-Jährige mit Southampton nicht eine einzige Niederlage erlitten. Hasenhüttls Mannschaft hatte sogar mit 1:0 gegen das Starensemble von Manchester City gewonnen und auswärts bei Man United ein 2:2 erkämpft. In den Spielen seit der Coronavirus-Pause war Southampton das drittbeste Team in der Premier League. Am letzten Spieltag sicherten sich die Saints mit einem 3:1-Erfolg gegen Sheffield United den elften Platz in der Abschlusstabelle.

19:27 Uhr

Arsenal streicht 55 Stellen und Fans pöbeln wegen Özil

Der Premier-League-Verein FC Arsenal streicht 55 Stellen im Klub streichen. Das teilte Arsenal auf seiner Website mit und begründete den Schritt mit finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise. In neue Spieler will der Rekord-Pokalsieger aber trotzdem weiter investieren. Das rief in sozialen Medien teils harsche Kritik hervor, die sich auch gegen den deutschen Ex-Nationalspieler und Arsenal-Profi Mesut Özil richtete. Die wichtigsten Einnahmequellen hätten sich "erheblich verringert", hieß es in der Mitteilung. Das läge vor allem an Einbußen bei TV-Geldern und fehlende Zuschauereinnahmen an den Spieltagen.

In sozialen Medien sorgte die Maßnahme teils für Empörung. "Wenn die Spieler einen Teil ihres Gehalts an die Mitarbeiter spenden würden, könnten sie das doch sicher abdecken?", schrieb ein Nutzer auf Arsenals Twitter-Account. "Peinlich", kommentierte ein anderer. Auch Arsenals Topverdiener Mesut Özil, der zuletzt nicht mal mehr im Kader stand, geriet erneut in die Kritik. "Werdet Özil los", schrieb ein Fan, "Problem gelöst".

19:07 Uhr

Heftiger Sturz überschattet erste Etappe der Polen-Rundfahrt

Ein heftiger Sturz hat das Finale der ersten Etappe bei der Polen-Rundfahrt überschattet. Im Zielsprint krachte der Niederländer Fabio Jakobsen mit hoher Geschwindigkeit in ein Absperrgitter, woraufhin weitere Fahrer zu Fall kamen. Unmittelbar zuvor war es offenbar zu einer Berührung mit dem erstplatzierten Niederländer Dylan Groenewegen gekommen, der Jakobsen ein wenig an die Seite gedrängt hatte. Auch Groenewegen und weitere Fahrer kamen in Folge des Sturzes zu Fall. Der deutsche Topsprinter Patrick Ackermann war von dem Crash offenbar nicht betroffen. Die Auftaktetappe führte über 196 Kilometer von Chorzow nach Kattowitz. Zum Gesundheitszustand von Jakobsen und den anderen gestürzten Fahrern war kurz danach nichts bekannt. Das Team Deceuninck-Quick Step teilte mit, dass der Sprinter von den Ärzten behandelt werde.

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18:16 Uhr

Der Formel-E-Chef wünscht sich Vettel, aber ...

Formel-E-Serienchef Alejandro Agag hält einen Serienwechsel von Formel-1-Pilot Sebastian Vettel (Ferrari) zurzeit für illusorisch. "Ich habe mich mit Sebastian dieses Jahr beim Skirennen in Kitzbühel unterhalten. Aber klar ist auch: Fahrer wie Lewis Hamilton, Vettel, Max Verstappen - sie wollen in der Formel 1 sein", sagte der 49-Jährige im Interview mit Sport1.

Agag ist der Meinung, "dass Formel 1 und Formel E eines Tages verschmelzen müssen." Spätestens dann säßen auch Formel-1-Piloten in den Autos der Formel E. So viele Serien parallel zu fahren, mache für ihn ohnehin "eigentlich keinen Sinn." Zudem seien Verbrennungsmotoren "Technologie der Vergangenheit. Die Technologie der Zukunft ist elektrisch. Das ist auch die Zukunft des Rennsports."

17:41 Uhr

Arsenal-Coach gibt 22.000 Euro für Wachhund aus

Die Häuser von Fußballprofis sind beliebte Ziele von Einbrechern. Die Sportler verdienen zum einen gutes Geld und sind zum anderen zu festen Zeiten nicht zu Hause. Um sich vor Eindringlingen zu schützen, scheint es jetzt einen Trend in der Szene zu geben, zumindest in England: Dort hat sich Mikel Arteta, nach seiner Spielerkarriere inzwischen Trainer des FC Arsenal, einen Wachhund zugelegt. Aber nicht irgendeinen, sondern einen für 22.000 Euro mit spezieller Ausbildung. So berichtet es die "Bild", die außerdem erfahren will, dass auch Paul Pogba von Manchester United und Hugo Lloris von Tottenhams Hotspur einen solchen Wachhund zu sich geholt haben.

16:53 Uhr

Ex-Liverpool-Coach Benitez dreht Team im Spiel frustriert den Rücken zu

Der ehemalige Liverpool-Coach Rafael Benitez hat die Unzufriedenheit mit der Leistung seines Teams Dalian Pro mit einer unmissverständlichen Geste deutlich gemacht. Der Fußball-Trainer drehte dem Spielfeld bei der 1:2-Niederlage gegen Jiangsu Suning in den letzten gut 30 Sekunden demonstrativ den Rücken zu und blickte auf die leeren Ränge. Dalian holte nur einen Punkt aus den ersten drei Saisonspielen der chinesischen Super League.

"Ich mochte das Spiel nicht, und das war's", begründete der 60-Jährige auf der anschließenden Pressekonferenz schmallippig seine Geste. Auch auf zweimalige Nachfrage wurde der Spanier nicht ausführlicher. "Mir hat das Spiel nicht gefallen, das ist der Grund dafür", sagte er und beendete nach nicht einmal zwei Minuten die Pressekonferenz mit dem Worte: "Danke, Entschuldigung." Benitez war im Juli 2019 nach China gewechselt, in den letzten Wochen wurden immer wieder Gerüchte über eine Rückkehr in die Premier League laut. 2005 war der gebürtige Madrilene mit dem FC Liverpool Champions-League-Sieger geworden.

15:57 Uhr

Werder bestätigt: Kruse gibt Bremen einen Korb

Dämpfer für alle Fans in Grün-Weiß: Max Kruse wird nicht zurück nach Bremen wechseln. Auf der Pressekonferenz von Werder Bremen erklärt Sportchef Frank Baumann: "Ich kann bestätigen, dass wir Gespräche mit Max Kruse geführt haben, aber er hat sich anders entschieden und wird nicht zum SV Werder wechseln." Kruse hatte zuletzt erklärt, wieder in die Bundesliga wechseln zu wollen. Werders Offizielle hatten Kontakt aufgenommen und dem Nordklub wurden die besten Karten im Poker um den Torjäger, der sechs Jahre für Bremen von von 2006 bis 2009 und von 2016 bis 2019 gespielt hatte, zugetraut. Auch Schalke 04, Union Berlin und Hertha BSC sollen interessiert sein an Kruse.

15:08 Uhr

Mercedes zeigt Interesse an Hülkenberg-Verpflichtung

Mit seinen Fahrern Lewis Hamilton und Valtteri Bottas ist das Mercedes-Team sehr zufrieden. Trotzdem gilt beim dominanten Formel-1-Rennstall: Es geht immer noch ein bisschen besser. Dieses Motto gibt Teamchef Toto Wolff vor - und denkt deshalb darüber nach, Nico Hülkenberg zu verpflichten. Nicht als Stammfahrer, sondern als Reservepilot. Hülkenberg war am vergangenen Wochenende für Sergio Perez eingesprungen, der nach einem positiven Corona-Test unter Quarantäne steht und auch für das zweite Silverstone-Rennen an diesem Sonntag fraglich ist. "Er ist ein guter Kandidat", erklärte Wolff, der Hülkenberg dafür lobte, wie schnell er nach neun Monaten Pause schnelle Runden zeigte: "Ein deutscher Fahrer kann immer eine interessante Idee sein. Auch als Reservefahrer." Das einzige deutsche F1-Team ist seit dem Rücktritt von Nico Rosberg Ende 2016 ohne einen deutschen Piloten.

Hülkenberg bekräftigte derweil im Interview mit RTL/ntv, dass er weiter auf die Königsklasse hat: "Natürlich habe ich am Wochenende Blut geleckt. Und bin heiß, wieder ins Auto zu steigen."

14:22 Uhr

Nach Nadals Absage: Kerber und Zverev auf Teilnehmerliste der US Open

Eine Teilnahme von Angelique Kerber an den US Open ist nicht ausgeschlossen. Die dreimalige Grand-Slam-Siegerin steht wie Alexander Zverev auf den Entry Lists des Grand-Slam-Turniers in New York, wie die Organisatoren mitteilten. Die Veranstalter halten trotz der Coronavirus-Pandemie momentan daran fest, das Hartplatz-Turnier vom 31. August bis 13. September auszutragen. Das vorläufige Feld der Herren wird vom serbischen Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic angeführt. Der spanische Titelverteidiger Rafael Nadal hatte seine Teilnahme am Dienstag abgesagt. Kerber hatte zuletzt gesagt, sie wolle sich eine Teilnahme lange offen lassen.

13:34 Uhr

Leclerc fürchtet Ferrari-Durststrecke bis 2022

Formel-1-Pilot Charles Leclerc fürchtet eine längere Durststrecke für seinen Ferrari-Rennstall und glaubt erst für die Saison 2022 an eine entscheidende Wende. "Wir erleben einen extrem komplexen Moment", sagte der Teamkollege von Sebastian Vettel im Interview mit "Gazzetta dello Sport". Wenn es zur Saison 2022 zu relevanten Regeländerungen komme, "wird dies eine große Chance für uns sein. Wir müssen arbeiten, um 2022 die Situation zu ändern und eine neue Erfolgsphase zu starten." Vor allem das Duell mit Mercedes sei hart. "Mercedes ist auf höchstem Niveau. Im vergangenen Jahr hätten wir die Chance gehabt, häufiger zu gewinnen. Ich habe einige Fehler gemacht, aus denen ich jedoch gelernt habe. In dieser Saison ist es viel schwieriger, auch nur einige Rennen zu gewinnen", sagte Leclerc.

12:42 Uhr

"Gefährdet unsere Existenzgrundlage": Bonn rechtfertigt Saibou-Rauswurf

Nach der fristlosen Kündigung von Nationalspieler Joshiko Saibou rechnet Basketball-Bundesligist Telekom Baskets Bonn mit einer Auseinandersetzung vor dem Arbeitsgericht. "Wir wissen, dass wir keine guten Karten haben, da mit einer Null rauszugehen. Es läuft wahrscheinlich auf einen Vergleich hinaus", sagte Klubpräsident Wolfgang Wiedlich: "Aber das ist uns allemal lieber, als dass unser Mini-Raumschiff in die Luft fliegt." Die Bonner hatten sich am Dienstag nach Saibous Teilnahme an einer Großdemonstration gegen die Anti-Coronamaßnahmen vom 30-Jährigen getrennt. Der Point Guard stelle "ein permanentes Infektionsrisiko" dar. Schon im Mai hatten er und seine Freundin, die Weitspringerin Alexandra Wester, mit Einlassungen zur Coronakrise in den Sozialen Netzwerken polarisiert.

"Ich habe nichts gegen kontroverse Diskussionen zu diesem Thema, aber Joshiko Saibou gefährdet fahrlässig unsere Existenzgrundlage", sagte Sportmanager Michael Wichterich. Ein Überleben des Klubs könne es derzeit nur geben, "wenn wir ein wasserdichtes Hygienekonzept präsentieren und auch erfüllen - und das ist mit Joshiko Saibou nicht zu machen." Klubpräsident Wiedlich ergänzte, Saibou sei "kein Gelegenheitsleugner". Man wolle mit den Hygienemaßnahmen "einen Schutzwall gegen Corona" aufbauen, "da kann es keinen geben, der sagt: 'Pass auf, das Virus gibt es gar nicht'."

11:51 Uhr

Ex-Capitano Ballack hat einen Chelsea-Rat für Werner und Havertz

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Beim Legenden-Spiel 2018 schnürte Michael Ballack noch einmal die Schuhe für den FC Chelsea.

(Foto: imago/PRiME Media Images)

Der frühere Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack traut Timo Werner nach dessen Wechsel zum FC Chelsea viel zu. "Werner ist ein Top-Stürmer", sagte der 43-Jährige, der als Aktiver selbst für die Blues in der englischen Premier League gespielt hat, im Interview mit dem Portal "Sportbuzzer". Spieler, "die Tore schießen, sind international immer gefragt. Er hat eine unglaubliche Geschwindigkeit, ist geradlinig und hat Wucht. Das Paket Werner und Chelsea passt." Werner (24) war nach der abgelaufenen Saison von Fußball-Bundesligist RB Leipzig nach London gewechselt. Auch Werners Nationalmannschaftskollege Kai Havertz, der angeblich vor einem Wechsel von Bayer Leverkusen zu Chelsea stehen soll, bringe "alles mit", sagte Ballack. Der 21-Jährige "befindet sich aber noch in der Entwicklung. Für so einen Spieler ist es auch wichtig, Champions League zu spielen. Deshalb wäre ein Wechsel für ihn folgerichtig. Aber er wird auch wissen, dass die Konkurrenz und die Erwartungshaltung bei einem großen Klub wie Chelsea größer ist als in Leverkusen." Bayer hatte sich über die Bundesliga nicht für die Champions League qualifiziert.

11:17 Uhr

"Blut geleckt": So hofft Hülkenberg auf zweiten Silverstone-Einsatz

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Kann Hülkenberg diesmal in Silverstone starten?

(Foto: HOCH ZWEI/Pool/REUTERS)

Nico Hülkenberg hofft nach seinem unerwarteten Formel-1-Comeback auf eine weitere Chance im fünften Saisonrennen am Sonntag (15.10 Uhr/RTL und im Liveticker auf ntv.de) in Silverstone. "Natürlich habe ich am Wochenende Blut geleckt. Und ich bin heiß, wieder ins Auto zu steigen. Gar keine Frage", sagte Hülkenberg im Interview mit der RTL/ntv-Redaktion.

Der 32-Jährige war am vergangenen Rennwochenende in Großbritannien kurzfristig bei Racing Point für den am Coronavirus erkrankten Mexikaner Sergio Perez eingesprungen. Das Rennen fand dennoch ohne Hülkenberg statt, kurz vor dem Start bremste ihn ein Schaden im Getriebe aus. Er sei ein "temporärer Gast", sagte Hülkenberg, "ich nehme es, wie es kommt. Im Moment bereite ich mich darauf vor, dass der Einsatz kommen wird. Wenn nicht wird es natürlich auch ein bisschen enttäuschend sein - speziell mit der Vorgeschichte von Sonntag." Mit einer Entscheidung über einen weiteren Einsatz wird am Donnerstag gerechnet. "Bis dahin müssen wir uns noch gedulden. Ich glaube, das Team geht schon schwer davon aus", sagte Hülkenberg.

10:47 Uhr

Eintracht-Vorstand sieht "keinen Sinn" im Alkoholverbot der DFL

Eintracht Frankfurts Vorstandsmitglied Axel Hellmann hat das vorübergehende Alkoholverbot in den Stadien kritisiert und nach eigenen Angaben auch nicht dafür gestimmt. "Wir haben gegen das Alkoholverbot votiert, weil wir keinen Sinn darin sehen, dass die Fans bis zu den Stadiontoren Vollgas geben, in dem Wissen, dass sie für die nächsten Stunden während des Spiels nicht mal ihr Stadionbier bekommen. Das schafft an den Eingängen möglicherweise mehr Probleme als es löst", sagte Hellmann der "Bild". Die 36 Vereine der Deutschen Fußball Liga hatten sich am Dienstag auf ein einheitliches Vorgehen zur möglichen Rückkehr zumindest einiger Zuschauer in die Stadion geeinigt. Die Mitgliederversammlung beschloss vorübergehende Änderungen in der Spielordnung. Bis zum Jahresende würde es - selbst wenn die Corona-Pandemie wieder einige Zuschauer zulässt - keine Auswärtsfans in den Stadien geben, bis Ende Oktober keine Stehplätze und keinen Alkohol.

09:53 Uhr

1. FC Köln verlängert mit Gisdol bis 2023

Der 1. FC Köln plant langfristig mit Trainer Markus Gisdol. Wie der Klub bekannt gab, wurde der im Juni 2021 auslaufende Vertrag mit dem 50-Jährigen vorzeitig um zwei Jahre verlängert. "Unser Ziel ist es, den FC in der Bundesliga zu etablieren. Entscheidende Voraussetzung dafür ist ein Team, das kompetent und vertrauensvoll zusammenarbeitet und hinter unserem Weg steht. Genau das gilt für Markus, er ist ein wichtiger Teil davon", sagte Geschäftsführer Horst Heldt. Gisdol hatte den Posten im November 2019 übernommen und den Aufsteiger mit einer Erfolgsserie zum Klassenerhalt geführt. Nach der Corona-Zwangspause verbuchten die Rheinländer in neun Spielen indes keinen Sieg mehr (vier Unentschieden).

09:09 Uhr

Boatengs Zukunft spaltet den FC Bayern

Während die Führungsriege des FC Bayern seit Wochen öffentlich darum kämpft, dass David Alaba seinen im Sommer 2021 endenden Vertrag verlängert, schlägt der deutsche Rekordmeister bezüglich Jérôme Boateng ruhigere Töne an. Vieles deutet darauf hin, dass der 31-Jährige den Klub spätestens 2021 verlässt. Einig sind sich die Bayern-Oberen aber wohl nicht. Die Chefabteilung an der Isar soll den Entschluss gefällt haben, dass Boateng den FC Bayern bei einem Angebot verlassen soll. Das berichtet die "Sport Bild". Demnach teilt Hansi Flick diese Ansicht allerdings nicht. Unter dem Trainer hatte Boateng einen erstaunlichen Aufschwung genommen und sehr viel zur Stabilität des FC Bayern in den vergangenen Monaten beigetragen.

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08:38 Uhr

Erstmals Darts-Turnierserie für Frauen

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Mit ihrem Einzug in die Runde wurde Fallon Sherrock zur "Queen des Alexandra Palace".

(Foto: LAWRENCE LUSTIG)

Die Profidart-Organisation PDC richtet erstmals eine Turnierserie für Frauen raus. Vom 17. bis 18. Oktober werden im englischen Cannock vier Turniere ausgetragen. Für die Spielerinnen geht es dann um umgerechnet etwa 22.000 Euro Preisgeld, außerdem qualifizieren sich die zwei besten für die Weltmeisterschaft 2021. In den vergangenen beiden Jahren hatte es zwei einzelne Qualifikationsturniere für Frauen im Vorfeld der WM gegeben. Im Dezember vergangenen Jahres hatten sich die Japanerin Mikuru Suzuki und die Engländern Fallon Sherrock für das Turnier im legendären "Ally Pally" in London qualifiziert. Während Suzuki knapp in Runde eins ausschied, legte Sherrock einen sensationellen Lauf hin. Für die gelernte Friseurin war erst in der dritten Runde Endstation, nachdem sie unter anderem die Nummer 14 der Welt, Mensur Suljovic, aus dem Turnier geworfen hatte.

07:34 Uhr

Sebastian Vettel bekräftigt seine Ratlosigkeit

Nach seinem Debakelstart in diese Formel-1-Saison macht sich bei Sebastian Vettel Ratlosigkeit breit. "Es geht ja nicht, dass alles über Nacht rückwärts läuft", meinte der viermalige Weltmeister nach dem ersten von zwei Grand Prix auf dem Silverstone Circuit in England. "Irgendwas muss sein." Der 32-Jährige fühlt sich nach eigenen Angaben in seinem Ferrari "überhaupt nicht wohl". Nach vier Rennen hat Vettel nur zehn Zähler auf seinem Konto und liegt damit nur auf Rang 13 der Fahrerwertung. Man müsse nun ein "bisschen aufarbeiten und hoffen", dass es wieder "besser wird", kommentierte Vettel. Mit dem Grand Prix am Sonntag feiert die Formel 1 in Silverstone 70. Jubiläum: Auf dem ehemaligen Flugplatz fuhr die Königsklasse des Motorsports am 13. Mai 1950 ihren allerersten WM-Lauf.

07:03 Uhr

Man City verpflichtet Nachfolger für Leroy Sané

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Ferran Torres ersetzt Leroy Sané bei Manchester City.

(Foto: imago images/Action Plus)

Manchester City hat Ersatz für den zum FC Bayern gewechselten Nationalspieler Leroy Sané gefunden und den Spanier Ferran Torres vom FC Valencia verpflichtet. Wie der englische Premier-League-Klub von Coach Josep Guardiola mitteilte, erhielt der 20-jährige Flügelstürmer bei den "Citizens" einen langfristigen Vertrag bis 30. Juni 2025. Torres gewann mit Spanien sowohl die U17-Europameisterschaft 2017 als auch die U19-EM 2019. Im Finale 2019 erzielte er beide Tore beim 2:0-Sieg gegen Portugal und wurde dann zum Spieler des Turniers gewählt. Auch der BVB soll sich lange mit dem jungen Spanier beschäftigt haben.

05:54 Uhr

FC Bayern verleiht Torwart an den "Club"

Torhüter Christian Früchtl. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild

Christian Früchtl soll in Nürnberg Spielpraxis sammeln.

(Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild)

Torwart-Talent Christian Früchtl vom FC Bayern wechselt nach Informationen der "Bild" auf Leihbasis zum Zweitligisten 1. FC Nürnberg. Der 20 Jahre alte Keeper soll dort Spielpraxis sammeln. Nürnbergs neuer Trainer Robert Klauß und Sportvorstand Dieter Hecking wollten Früchtl offenbar unbedingt haben. Bereits am Dienstag soll er laut "Bild" am Trainingsgelände des Klubs gewesen sein und am Donnerstag ins Training einsteigen. Die Nummer eins des "Clubs" ist Christian Mathenia (28). Bei den Bayern hat Früchtl noch bis 30. Juni 2022 einen Vertrag.