Mittwoch, 06. November 2019Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau & David Bedürftig
23:38 Uhr

Italienische Regierung will gegen Rassismus im Stadion vorgehen

Nach den rassistischen Beleidigungen gegen den früheren italienischen Fußball-Nationalspieler Mario Balotelli hat die Regierung in Rom Konsequenzen angekündigt. Sportminister Vincenzo Spadafora stellte vor dem Parlament eine Reihe von Maßnahmen zur Bekämpfung rassistischer Vorfälle vor. Unter anderem sollen Klubs den jeweiligen Besitzern ihre Dauerkarten entziehen dürfen, wenn ihnen "diskriminierendes Verhalten" nachgewiesen werden kann.

Zudem will die Regierung die Klubs mit technischen Hilfsmitteln bei der Identifizierung rassistischer Fans unterstützen. Die Polizei soll mehr Befugnisse erhalten, um bei Fußballspielen Unterbrechungen oder gar Abbrüche zu erwirken. Sportminister Spadafora sagte, er sei darüber besorgt, "dass rassistische Vorfälle nicht nur in der Serie A, sondern auch bei Spielen in den unteren Ligen häufig vorkommen".

23:01 Uhr

PSG mit Rekordumsatz, 115 Mio Euro durch VIP-Logen und Tickets

Der französische Fußball-Meister Paris St. Germain vermeldete mit 637,8 Millionen Euro Umsatz für die vergangene Saison einen Rekordwert und trotz des Champions-League-Aus im Achtelfinale ein Plus von 17,7 Prozent. Doch zu den kontinentalen Branchenführern fehlt dem von katarischen Besitzern geführten Verein weiterhin einiges. Alleine der deutsche Liga-Primus Bayern München liegt mit 750,4 Millionen Umsatz noch über 100 Millionen vor PSG. Der FC Barcelona kam im gleichen Zeitraum sogar auf fast eine Milliarde Euro.

Alleine die beiden größten Sponsorenverträge spülten rund 150 Millionen Euro in die PSG-Kasse. Den größten Einzelposten auf der Einnahmenseite jedoch verzeichnete PSG, das bei der Uefa wegen seines Finanzgebarens ins Visier von Ermittlern geraten ist, im Bereich der TV-Gelder mit 156 Millionen Euro. Der Verkauf von VIP-Logen und Eintrittskarten brachte 115 Millionen Euro ein. Der Absatz von Fan-Artikeln durchbrach erstmals in der PSG-Geschichte die Marke von 60 Millionen Euro.

21:26 Uhr

Covic zu Kovac-Entlassung: "Deine Uhr läuft Rückwärts"

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Covic und Kovac kennen sich persönlich gut.

(Foto: imago images / Jan Huebner)

Für Fußball-Coach Ante Covic vom Bundesligisten Hertha BSC gehören Trainer-Entlassungen zum Alltag. "Ab dem Moment, in dem du einen Posten als Cheftrainer antrittst, läuft deine Uhr rückwärts. Dessen muss sich jeder bewusst sein, der mal den Beruf des Fußballtrainers ausüben möchte", sagte der 44-Jährige im Interview mit "Amazon" bezüglich des beendeten Engagements von Niko Kovac als Coach des FC Bayern München. Der Bundesliga-Novize, der seit Saisonbeginn als Nachfolger von Pal Dardai an der Seitenlinie der Berliner fungiert, zeigt aber auch Mitgefühl mit seinem Kollegen und früheren Mitspieler bei Hertha. "Es ist für Niko sicher sehr ärgerlich und bitter, er kann München aber erhobenen Hauptes verlassen", sagte Covic, der auch freundschaftlich mit Kovac verbunden ist. Kovac ist zudem der Pate von Covics Sohn Maurice.

20:40 Uhr

Red-Bull-Fußballimperium jetzt auch in Brasiliens erster Liga

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Peixoto und RB Bragantino steigen in die erste brasilianische Liga auf.

(Foto: imago images/Fotoarena)

Gleich in der ersten Saison nach dem Einkauf bei CA Bragantino ist dem brasilianischen Ableger des Red-Bull-Fußballimperiums der Aufstieg in die erste Liga gelungen. Nach dem 3:1 am Dienstag gegen Guarani FC kann dem nun unter dem Namen RB Bragantino startenden Spitzenreiter fünf Spieltagen vor Saisonschluss einer der vier Aufstiegsplätze nicht mehr genommen werden. Als Red Bull Brasil hatte das österreichische Energydrink-Unternehmen seit 2007 vergeblich versucht, wie die Fußball-Filialen in Leipzig, Salzburg und New York erstklassig zu werden, scheiterte dabei zuletzt 2015 und 2017 in der vierten Liga. Im März kaufte sich das Unternehmen mit einer millionenschweren Finanzspritze wenige Wochen vor Saisonstart beim Zweitligisten Bragantino ein. Red Bull Brasil läuft seitdem als Farmteam mit jungen Talenten weiter.

20:03 Uhr

Prekäre Sicherheitslage: Irak muss Heimspiele im Ausland austragen

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Irakische Fußballfans beim Asien-Cup Anfang des Jahres.

(Foto: imago/Imaginechina)

Auf Druck des Fußball-Weltverbandes Fifa will der irakische Verband seine beiden kommenden Heimspiele in diesem Monat in der WM- bzw. Asien-Cup-Qualifikation in Jordanien austragen. Das bestätigte Iraks Verbandschef Abdel Khaleq Massoud der französischen Nachrichtenagentur AFP. Zuvor hatte die Fifa den Irak wegen der unsicheren Sicherheitslage im Land durch die derzeitigen Proteste zur Verlegung der Begegnungen auf neutralen Boden aufgefordert.

Ursprünglich sollten die Partien am 14. November gegen Iran und am 19. November gegen Bahrain in Basra stattfinden. Aber gerade in der südlich gelegenen Hafenstadt gibt es heftige Demonstrationen gegen die Regierung. "Die Fifa hat uns am späten Dienstagabend informiert, dass wir nach neuen Austragungsstätten suchen müssen. Und zwar außerhalb des Irak für die Begegnung gegen Iran. Eine Entscheidung muss bereits am Mittwoch fallen", sagte Iraks stellvertretender Verbandsvorsitzender Ali Jabbar der AFP. Nach dem Einmarsch von US-Truppen im Jahr 2003 konnte der Irak über Jahre keine Qualifikationsspielen zu Hause austragen. Erst im Oktober 2018 konnte gegen Hongkong (2:0) erstmals wieder ein Qualifikationsspiel daheim stattfinden.

19:18 Uhr

BVB bangt um Reus und Sancho vor Bayern-Klassiker

Borussia Dortmund droht der Ausfall des Offensivduos Marco Reus und Jadon Sancho am Samstag beim Klassiker beim FC Bayern München (ab 18.30 Uhr im Liveticker auf n-tv.de). Der am Sprunggelenk verletzte Kapitän Reus fehlte heute erneut beim Training. Zudem ist seit dem Champions-League-Sieg gegen Inter Mailand auch Sancho angeschlagen. Der 19 Jahre alte englische Nationalspieler zog sich eine Oberschenkelzerrung zu. Über seinen Einsatz soll kurzfristig entschieden werden.

18:17 Uhr

Erstes Zeichen: Flick schmeißt Coutinho und Thiago aus der Startelf

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Hansi Flick setzt in seinem ersten Spiel als Interimstrainer des FC Bayern München Zeichen. Der brasilianische Starspieler Philippe Coutinho und Mittelfeldchef Thiago sitzen in der Champions League gegen Olympiakos Piräus nur auf der Ersatzbank. Kovac-Nachfolger Flick, der vom Fußball-Rekordmeister zunächst für zwei Spiele mit der Verantwortung betraut wurde, baut im Vergleich zum 1:5 gegen Eintracht Frankfurt auf drei neue Spieler. Neben Javi Martínez sind auch Leon Goretzka und Kingsley Coman neu in der Startformation. Martínez übernimmt in der Innenverteidigung den Platz von Jérôme Boateng, der gegen die Eintracht die Rote Karte gesehen hatte und am Samstag im Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund gesperrt ist.

17:23 Uhr

Ehemaliger Nationalspieler Norbert Eder ist gestorben

Der ehemalige Bayern- und Nürnberg-Profi Norbert Eder ist tot. Dies bestätigte die Familie des ehemaligen Fußball-Nationalspielers dem 1. FC Nürnberg. Eder starb demnach am Samstag im Alter von 63 Jahren nach einer schweren Krankheit.

Eder spielte als Profi von 1974 bis 1984 für den 1. FC Nürnberg. Anschließend war er vier Jahre für den FC Bayern aktiv. Eder gewann in seiner Münchner Zeit drei deutsche Meisterschaften und einmal den DFB-Pokal. Mit der Nationalmannschaft erreicht er das WM-Finale 1986 in Mexiko. Im Gedenken an Eder und den kürzlich ebenfalls gestorbenen früheren Vize-Präsidenten Rudolf Schels wird es am heutigen Mittwochabend vor dem Champions-League-Heimspiel des FC Bayern gegen Olympiakos Piräus eine Schweigeminute in der Allianz Arena geben.

16:43 Uhr

U21-Coach Kuntz zaubert Holland-Neuling für EM-Quali aus dem Hut

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U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz hat für das EM-Qualifikationsspiel gegen Belgien am 17. November (16.00 Uhr/ProSieben) einen Überraschungsmann nominiert. Stürmer Ragnar Ache vom niederländischen Erstligisten Sparta Rotterdam taucht erstmals im Kader des EM-Zweiten auf. Der 21-Jährige kam in der laufenden Saison bislang in elf Ligaspielen zum Einsatz und erzielte dabei fünf Tore.

"Die meisten Jungs sind bereits seit September dabei und haben sich sowohl auf als auch neben dem Platz bewährt. Ragnar Ache hat bisher eine starke Saison in der Eredivisie gespielt, weshalb wir ihn gerne besser kennenlernen wollen", sagte Kuntz. Die Partie in Freiburg gegen den direkten Verfolger Belgien wird zum ersten Härtetest in der laufenden EM-Qualifikation. Die bisherigen beiden Spiele gegen Wales (5:1) und Bosnien-Herzegowina (2:0) hatten die Kuntz-Schützlinge gewonnen.

15:51 Uhr

BVB-Star Witsel: Favre "ist ein ausgezeichneter Coach"

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Witsel will Favre als Trainer behalten.

(Foto: imago images/Kirchner-Media)

Ein paar Siege und jetzt ist alles wieder gut? In der Diskussion um die Zukunft von Lucien Favre bei Borussia Dortmund hat Mittelfeldspieler Axel Witsel seinem Trainer den Rücken gestärkt. "Er ist ein ausgezeichneter Coach. Wir haben den richtigen Trainer und die richtige Mannschaft, um Titel zu gewinnen", sagte der 30 Jahre alte belgische Fußball-Nationalspieler der "Sport Bild".

  • Damit reagierte Witsel wenige Tage vor dem Bundesliga-Gipfel beim FC Bayern München auf die Kritik, wonach Favre trotz der jüngsten Erfolge zu emotionslos auftrete und den Vize-Meister nach einer spielerisch starken Saison im Vorjahr nun nicht mehr weiterentwickeln würde.
  • "Ich kann den Eindruck absolut nicht bestätigen", sagte Witsel. Favre habe sich nicht verändert, im Gegenteil. "Er geht jedes Spiel mit großer Motivation und der hundertprozentigen Überzeugung des Gewinnens an. Und er weiß, dass wir Spieler alle hinter ihm stehen", sagte Witsel.
15:05 Uhr

"Sie wollten raus": Calli überzeugt von Transfers nach Mauerfall

Auch 30 Jahre nach dem Mauerfall ist Reiner Calmund davon überzeugt, dass sein beherztes Vorgehen bei der Verpflichtung von DDR-Spielern richtig war. Vorwürfe, er habe Schuld am Ausverkauf des DDR-Fußballs, wies der damalige Manager von Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen zurück.

  • "Wenn wir nicht zugeschlagen hätten, wären die Spieler woanders hingegangen. Sie wollten raus", sagte Calmund. Vor allem Italiens Top-Klubs hatten ihre Fühler ausgestreckt, doch Calmund setzte sich durch. "Sie wollten lieber in der Bundesliga spielen, die kannten sie aus den wöchentlichen TV-Übertragungen", erinnerte sich der XXL-Manager.
  • Calmund hatte nur vier Wochen nach dem Mauerfall am 9. November 1989 in Andreas Thom den ersten Transfer eines DDR-Oberligaspielers in die Bundesliga vermeldet. Im Anschluss nahm Bayer auch Ulf Kirsten und Matthias Sammer unter Vertrag, ehe sich Bundeskanzler Helmut Kohl höchstpersönlich einschaltete und dafür sorgte, dass zumindest Sammer nicht zum Werksklub ging. Dieser wechselte dann zum VfB Stuttgart.
  • "Wir waren einfach schneller", sagte Calmund, der auch seine damaligen Kontrahenten Uli Hoeneß (Bayern München) und Willi Lemke (Werder Bremen) ausstach.
  • Neben Thom, Kirsten und Sammer wechselten auch Spieler wie Thomas Doll, Frank Rohde, Rico Steinmann und Dariusz Wosz in die Eliteklasse des einstigen Klassenfeindes.

 

14:29 Uhr

Zweiter Verdächtiger gesteht Überfall auf Özil

Nach dem Überfall auf den früheren deutschen Nationalspieler Mesut Özil und dessen Teamkollegen Sead Kolasinac hat sich britischen Medien zufolge ein zweiter Mann schuldig bekannt. Der 26-Jährige habe den Versuch, den beiden Fußball-Profis die Uhren zu stehlen, zugegeben, berichtete Sky Sports.

  • Bereits Anfang Oktober war über das Schuldeingeständnis eines 30-Jährigen berichtet worden.
  • Özil und der frühere Bundesliga-Profi Kolasinac waren Ende Juli in London von bewaffneten Gangstern, die auf Mopeds saßen, überfallen worden. Kolasinac wehrte die Täter mit bloßen Händen ab. Die Täter, die Helme trugen, flüchteten schließlich ohne Beute.
  • Rund zwei Wochen später kam es dann zu einer Auseinandersetzung vor Özils Anwesen. Dabei wurden zwei Männer von der Polizei festgenommen, die mit Özils Sicherheitsleuten aneinandergeraten waren.
13:45 Uhr

Boxerin beendet Karriere, weil sie Angst hat zu erblinden

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Puh, das ist hart: Aus Angst um ihr Augenlicht hat die zweimalige Box-Olympiasiegerin Nicola Adams ihr Karriereende verkündet. "Mir wurde gesagt, dass weitere Schläge auf mein Auge zu irreparablen Schäden oder gar zum kompletten Verlust der Sehkraft führen können", sagte die 37 Jahre alte Britin der Zeitung "Yorkshire Evening Post".

  • Ihren letzten Kampf hatte Adams am 28. September ausgetragen, als sie ihren WM-Titel im Fliegengewicht des Profi-Weltverbandes WBO gegen die Mexikanerin Maria Salinas erfolgreich verteidigt hatte.
  • Sie kam insgesamt auf sechs Kämpfe seit ihrem Übertritt ins Profilager 2017, sie gewann fünfmal, dazu kam ein Remis.
  • Geschichte schrieb Nicola Adams bei den Sommerspielen 2012 in London. Dort wurde sie am 9. August durch ihren 16:7-Finalerfolg im Fliegengewicht gegen die Chinesin Ren Cancan erste Box-Olympiasiegerin der Geschichte. 2016 triumphierte sie in Rio zum zweiten Mal.
13:03 Uhr

Spieler zetteln "Meuterei" beim SSC Neapel an

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Carlo Ancelotti ist nicht zufrieden, dreht aber nicht durch.

(Foto: imago images / PA Images)

Beim italienischen Fußball-Spitzenklub SSC Neapel ist es zu einem handfesten Eklat gekommen. Die Stars von Trainer Carlo Ancelotti weigerten sich laut Medienberichten, der Anweisung von Klub-Chef Aurelio De Laurentiis Folge zu leisten und bis Sonntag ins Trainingslager zu gehen.

  • Das sollte im 35 Kilometer von Neapel entfernten Castel Volturno abgehalten werden. De Laurentiis sah nach dem enttäuschenden 1:1 in der Champions League gegen Red Bull Salzburg Ansätze für ein Straftraining.
  • Doch die Profis fuhren am Dienstagabend einfach nach Hause. "Meuterei bei der SSC Neapel", kommentierte der "Corriere dello Sport".
  • Damit verschärfen sich die Spannungen zwischen der Mannschaft und De Laurentiis.
  • Nach nur zwei Punkten aus den vergangenen drei Spielen ist der Ex-Meister in der Serie A auf Platz sieben abgerutscht. Ancelotti selbst gab sich moderat: "Es ist klar, dass ich mit dieser Leistung nicht zufrieden bin. Wir wollten die Qualifikation schaffen. Es ist eine schwierige Zeit, aber wir verfügen über die notwendigen Qualitäten, um einen Ausweg aus dieser Situation zu finden."
12:23 Uhr

Equal Pay: Australien bezahlt Frauen und Männer im Fußball gleich

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Wow, das ist historisch: Die australischen Fußballerinnen - die "Matildas" - erhalten künftig die gleichen Bezüge wie ihre männlichen Kollegen, die "Socceroos". Das gab der nationale Verband FFA bekannt.

  • Neben der angeglichenen Bezahlung bekommen die Frauen weitere Annehmlichkeiten der männlichen Nationalspieler, etwa Business-Class-Flüge zu internationalen Spielen und Turnieren.
  • "Davon haben wir immer geträumt", sagte die frühere Potsdamerin Elise Kellond-Knight und lobte den "Respekt", der den Nationalspielerinnen durch den Deal zuteil würde.
  • "Fußball ist ein Spiel für alle", sagte der FFA-Vorsitzende Chris Nikou, der das neue Abkommen als "großen Schritt" bezeichnete.
  • Der vereinbarte Kontrakt läuft vorerst für vier Jahre. Die Frauen- und Männerteams erhalten jeweils 24 Prozent der durch die Nationalmannschaften erzielten Einnahmen. Der Wert steigt jährlich um ein Prozent.
  • Deutschland ist davon noch ein gutes Stück weit entfernt. Dafür hat Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg auch Verständnis: "Equal Pay bedeutet auch Equal Play", betonte sie im Pressegespräch unter anderem mit n-tv.de.
11:48 Uhr

Xhaka verliert Kapitänsbinde - kommt er zurück in die Bundesliga?

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Hat beim FC Arsenal wohl ausgedient: Xhaka.

(Foto: imago images/Sportimage)

Kommt er jetzt zurück in die Bundesliga? - das mutmaßt zumindest die englische "Times". Der ehemalige Gladbacher Bundesliga-Profi Granit Xhaka ist nach seinem Disput mit Fans des FC Arsenal als Kapitän des englischen Fußball-Erstligisten abgesetzt worden. Dies teilte Trainer Unai Emery mit.

  • Zudem steht Xhaka für das Europa-League-Spiel am Donnerstag bei Vitoria Guimaraes nicht im Kader der Londoner.
  • Als Nachfolger des Schweizer Nationalspielers wird künftig der Ex-Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang bei den Gunners die Binde tragen.
  • Xhaka war bei seiner Auswechslung im Premier-League-Spiel gegen Crystal Palace Ende Oktober von den eigenen Fans ausgebuht und ausgepfiffen worden - der 27-Jährige stachelte das Publikum daraufhin mit provozierenden Gesten an, schmiss sein Trikot auf den Boden und stürmte in die Kabine.
  • Als Grund für seine Reaktion gab Xhaka später an, dass er und seine Familie in den sozialen Medien häufig beschimpft und bedroht wurden. Schon für das Punktspiel am vergangenen Samstag gegen die Wolverhampton Wanderers hatte Emery den Mittelfeldspieler aus dem Kader gestrichen.
  • Der Schweizer hatte bis 2016 für Borussia Mönchengladbach gespielt.
11:26 Uhr

"Schon noch dran geglaubt": Stimmen zur BVB-Aufholjagd

Was für eine Wende! Borussia Dortmund dreht beim Champions-League-Spiel gegen Inter Mailand nach einem 0:2 noch ein 3:2 - dank einer berauschenden zweiten Halbzeit. Nun steht der BVB vor dem Achtelfinal-Einzug in der Champions League. Die Stimmen nach dem Spiel.

11:03 Uhr

Rassismus vorbeugen: Balotelli soll wieder für Nationalteam spielen

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Einbinden statt ausgrenzen: Mario Balotelli soll wieder in der italienischen Nationalmannschaft spielen, fordert Fußball-Verbandschef Gabriele Gravina von Nationalcoach Roberto Mancini.

  • Am Sonntag beim Spiel seines Klubs Brescia Calcio bei Hellas Verona am Sonntag war Baolotelli wieder einmal rassistisch beleidigt und verunglimpft worden.
  • "Eine aktive Beteiligung Balotellis wäre eine außerordentliche Botschaft nach diesen rassistischen Vorfällen", sagte Gravina der "Gazzetta dello Sport".
  • Balotelli sei ein Italiener, "er hat bewiesen, als Italiener eine größere Sensibilität als viele andere Spieler zu haben", sagte Gravina.
  • Mancini wird in den nächsten Tagen das Aufgebot für die Länderspiele am 15. November gegen Bosnien und am 18. November gegen Armenien bekannt geben.
Mehr dazu lesen Sie hier.
10:44 Uhr

FC Bayern zwischen Trainer-Angebot und Flick-Debüt - das wird wichtig

Guten Morgen, werte Leserinnen und Leser!

Der Morgen steht ganz im Zeichen der grandiosen Aufholjagd von Borussia Dortmund in der Champions League. Gegen Inter Mailand siegt der BVB noch mit 3:2 nach 0:2 - dank Achraf Hakimi, der der große Held des Spiels ist. Felix Meininghaus würdigt den 21-jährigen Verteidiger, der seine Stürmerqualitäten beweist.

Auch RB Leipzig war gestern Abend erfolgreich - und steht bereits kurz vor dem Einzug ins Achtelfinale.

Währenddessen hat sich Arsène Wenger zum FC Bayern geäußert. Der 70-Jährige kann sich die Nachfolge von Trainer Niko Kovac gut vorstellen. Warum er durchaus gute Karten auf den Job hat, schreibt mein Kollege Till Erdenberger für Sie auf. Von Kollege Tobias Nordmann können Sie später lesen, was der durchaus selbstkritische Joshua Kimmich über sein Team und seine Trainer sagt - und welche Lehren es zu ziehen gibt.

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Flick gibt heute sein Trainer-Debüt beim FC Bayern.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Zunächst einmal sitzt aber Hansi Flick auf der Trainerbank - und zwar auch heute ab 18.55 Uhr (im n-tv.de Liveticker), wenn die Münchner das Team von Olympiakos Piräus empfangen. Bei einem Sieg wäre ihnen der Einzug ins Achtelfinale bereits nicht mehr zu nehmen.

Ebenfalls in der Königsklasse spielt heute auch Bayer Leverkusen - und zwar ab 21 Uhr gegen Atlético Madrid (im Liveticker bei n-tv.de). Für das Team von Trainer Peter Bosz ist es schon ein Endspiel. Bislang sieht die katastrophale Bilanz so aus: null Punkte, kein selbst erzieltes Tor, letzter Gruppenplatz.

Und sonst so?

  • Champions League: Paris Saint-Germain - FC Brügge, Real Madrid - Galatasaray Istanbul, Roter Stern Belgrad - Tottenham Hotspur, Atalanta Bergamo  - Manchester City, (alle 21 Uhr), Lokomotive Moskau - Juventus Turin (18.55 Uhr, alle im Liveticker bei n-tv.de)
  • Europa League: Ein vorgezogenes Duell gibt es ab 16.50 Uhr zwischen Vitória Guimarães und dem FC Arsenal.
  • Handball: Die SG Flensburg-Handewitt empfängt zum Topspiel der Champions League PSG Handball (19 Uhr).
  • Basketball: In der Champions League spielt Rasta Vechta heute bei Giants Antwerpen (20 Uhr).

Lassen Sie uns gemeinsam diesen Sport-Tag verbringen. Auf die Plätze, fertig, los!

10:22 Uhr

Rangnick sagt dem FC Bayern ab

"Nein, Ralf Rangnick steht nicht zur Verfügung." Diese Worte von Rangnicks Berater Marc Kosicke gelten dem FC Bayern. Gegenüber der "Bild"-Zeitung sagt Kosicke, dass der 61-Jährige nicht der Nachfolger von Niko Kovac beim deutschen Fußball-Rekordmeister wird.

  • "Wir glauben nicht, dass das, was Ralf Rangnick mitbringt, derzeit bei Bayern gesucht wird. Und darum macht es keinen Sinn, konkrete Gespräche zu führen", so Kosicke weiter.
  • Rangnick bleibt also Head of Sport and Development bei Red Bull.
09:47 Uhr

"Emotionen ausleben": Badstuber will von Mikros nicht gestört werden

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Holger Badstuber übt Kritik, aber kaum Selbstkritik.

(Foto: imago images/Sportfoto Rudel)

Statt sich reuig zu zeigen oder einfach mal ruhig zu bleiben, holt er weiter aus: Außenmikrofone sollten aus Sicht von Fußballprofi Holger Badstuber nicht so nah an den Spielfeldern platziert werden.

  • "Ich möchte auf dem Platz meine Emotionen ausleben können. Vielleicht sollte man darüber nachdenken, die Mikrofone etwas weiter hinten aufzustellen", sagte der Verteidiger des VfB Stuttgart nach seinem Verbal-Ausraster an der Seitenlinie der "Sport Bild".
  • Als der 30-Jährige vor gut zwei Wochen im Zweitliga-Spiel gegen Kiel Gelb-Rot gesehen hatte, schimpfte er beim Verlassen des Platzes in Richtung der Schiedsrichter: "Ihr seid Muschis geworden, Muschis." Aufgrund der Mikrofone konnten die TV-Zuschauer jedes seiner Worte hören.
  • Sein Verhalten sei "nicht okay" gewesen, sagte der Ex-Nationalspieler, aber er warnt auch. "Es sollte kein Risiko darstellen, wenn man auf dem Rasen seine Meinung sagt. Die Folge sind Spieler, die ständig die Hand vor dem Mund haben", meinte er. "Ich möchte nicht immer auf dem Platz daran denken müssen, dass jedes Wort von mir aufgenommen und bewertet wird." Allerdings waren seine Beschimpfungen nur zu hören gewesen, weil er sie nahe der Außenlinie geäußert hatte.
  • Dass ein geringschätzendes Wort wie "Muschi" genauso wenig auf dem Platz zu suchen hat, wie "Schwuchtel", die ewige Laier vom "Männerfußball" und sonstiges, hat Badstuber wohl irgendwie noch nicht mitbekommen ...
09:27 Uhr

WM-Helden werden begeistert in Südafrika empfangen

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Es ist eine wahnsinnige Rückkehr in die Heimat: Südafrikas Rugby-Team ist mit der WM-Trophäe aus Japan zurückgekehrt und wurde von Tausenden Fans am Flughafen in Johannesburg empfangen.

  • "Wir wissen, dass wir den Menschen etwas Hoffnung schenken können", sagte Kapitän Siya Kolisi, der als erster dunkelhäutiger Kapitän Südafrika bei einer Weltmeisterschaft angeführt hatte: "Wir haben gewonnen, weil wir es unbedingt wollten. All diese Menschen hier haben uns einen Grund gegeben, es noch mehr zu wollen."
  • Am vergangenen Samstag hatten die Springboks durch ein 32:12 gegen England zum dritten Mal den WM-Titel gewonnen.
  • Im Wechsel stimmten die Fans am Flughafen Südafrikas Nationalhymne und den Queen-Klassiker "We are the Champions" an, viele trugen das grün-goldene Nationaltrikot oder schwenkten ihre Landesflagge.
09:03 Uhr

Vegas-Casino verklagt NHL-Profi wegen Spielschulden

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Kane sollte seine Spielschulden eigentlich locker bezahlen können.

(Foto: imago images/Icon SMI)

Das sieht nicht gut aus: Dem kanadischen Eishockey-Profi Evander Kane droht juristischer Ärger aufgrund von Spielschulden. Ein Casino in Las Vegas hat den Flügelspieler der San Jose Sharks verklagt.

  • Kane soll im "The Cosmopolitan" um den 15. April herum mehrere Casinomarken zwischen 20.000 und 100.000 Dollar verspielt, diese aber nie bezahlt haben. Insgesamt fordert das Casino laut Informationen des Las Vegas Review-Journal eine Summe von 500.000 Dollar zurück.
  • Die Sharks gastierten zu dem Zeitpunkt in der Spielermetropole, um dort in der ersten Play-off-Runde gegen die Vegas Golden Knights anzutreten.
  • Kane hatte im vergangenen Jahr einen mit 49 Millionen Dollar dotierten Sieben-Jahres-Vertrag in San Jose unterschrieben.
08:53 Uhr

NHL: Greiss feiert dank 27 Paraden den zehnten Sieg in Serie

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Hält fast alles fest: Greiss.

(Foto: imago images/Icon SMI)

Eishockey-Nationaltorwart Thomas Greiss hat den Höhenflug mit den New York Islanders in der nordamerikanischen Profiliga NHL fortgesetzt. Beim souveränen 4:1 gegen die Ottawa Senators war der 33-Jährige mit 27 Paraden ein entscheidender Faktor auf dem Weg zum zehnten Sieg nacheinander. Tom Kühnhackl fehlte den Islanders verletzt.

  • Für den viermaligen Meister, der in der Eastern Conference den dritten Rang belegt, ist es die zweitlängste Siegesserie der Franchise-Historie. Die Islanders hatten in der Saison 1981/82 inmitten ihrer Erfolgsära 15 Mal in Folge gewonnen.
  • Weniger erfreulich verlief der Abend für Philipp Grubauer im Tor der Colorado Avalanche. Bei den Dallas Stars unterlag Grubauer 1:4, für Colorado war es die fünfte Niederlage in Serie.
  • Korbinian Holzer verlor mit den Anaheim Ducks gegen Minnesota Wild mit 2:4. Tobias Rieder feierte mit den Calgary Flames einen 4:3-Erfolg nach Verlängerung gegen sein Ex-Team Arizona Coyotes, blieb aber ohne Torbeteiligung.
08:08 Uhr

Wenger hat Lust auf den FC Bayern

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Arsène Wenger will auch mit 70 Jahren noch arbeiten.

(Foto: imago images/AFLO)

Trainerlegende Arsène Wenger ist einer der Kandidaten auf die Nachfolge von Niko Kovac beim FC Bayern. Und der erste, der nach den vorläufigen Absagen von Ajax-Coach  Erik ten Haag und PSG-Trainer Thomas Tuchel darüber hinaus auch noch Interesse bekundet.

  • "Natürlich", antwortete der 70-Jährige auf die Frage des Senders bein Sports, ob ihn die Stelle interessieren würde. "Trainieren ist mein Leben, bis heute."
  • "Das gewinnen von Fußballspielen, die Vorbereitung mit der Mannschaft auf das Spiel. Die Zufriedenheit und das Teilen von Emotionen. Das ist etwas, was man vermisst."
  • Der Franzose ist seit seinem Aus beim FC Arsenal im vergangen Jahr ohne Job.
  • Ein mögliches Szenario ist, dass Wenger zumindest bis zum Saisonende den FC Bayern trainiert - der dann einen neuen Coach in die Vorbereitung schickt.
07:33 Uhr

Rassismus-Eklat kostet Judo-Trainer seinen Job

Ein Rassismus-Eklat hat für einen Judo-Trainer harte Konsequenzen: Der Landessportbund Berlin hat Frank Möller, der einen Athleten rassistisch beschimpft und angegriffen haben soll, von seinen Aufgaben entbunden.

  • "Der Landessportbund hat den Trainer am Montagabend freigestellt", bestätigte LSB-Sprecher Oliver Weiß.
  • Zu den Gründen sei aufgrund des laufenden Verfahrens Stillschweigen vereinbart worden. Der Rechtsausschuss des Deutschen Judo-Bundes (DJB) wird sich am Freitag in Potsdam mit dem Fall befassen.
  • Möller wird vorgeworfen, den 18-jährigen Losseni Koné aus Hamburg bei der Vorbereitung auf die U-21-WM in Marrakesch in Kienbaum bei Berlin "übel beschimpft und körperlich angegriffen" zu haben, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet hatte.
  • Der Sportler mit afrikanischen Wurzeln habe sich laut "FAZ" gegen eine Anzeige entschieden. Möller äußerte sich "aufgrund des laufenden Verfahrens" auf Anfrage nicht zu dem Vorfall.
Mehr dazu lesen Sie hier.
07:15 Uhr

Absage der Chargers: NFL-Team zieht nicht nach London um

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Die Flugzeiten werden nicht künstlich verlängert.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Nordamerika liegt ja schließlich nicht in Europa: Der Besitzer der Los Angeles Chargers hat einen Medienbericht zurückgewiesen, wonach das Team aus der Football-Profiliga NFL einen Umzug nach London in Betracht zieht.

  • "Wir gehen nicht nach London", sagte Dean Spanos: "Wir werden nirgendwo hingehen. Wir spielen in Los Angeles. Das ist unser Zuhause, und hier wollen wir lange Zeit sein. Punkt."
  • Das US-Portal "The Athletic" hatte berichtet, dass die Chargers einer Idee der NFL-Verantwortlichen über einen Umzug nach London offen gegenüberständen. Demnach soll die Liga befürchten, dass das geringe Interesse an den Chargers in Los Angeles langfristig der NFL schaden könnte.
  • Das Team war erst 2017 nach Los Angeles umgezogen, nachdem es 56 Jahre in San Diego verbracht hatte. Die Gunst der Fans in L.A. liegt aber zu einem großen Teil beim Stadtrivalen, den Los Angeles Rams.
  • In London werden bereits seit einigen Jahren vereinzelte NFL-Spiele ausgetragen, in dieser Saison sind es vier Partien. In Europa boomt American Football, die Spiele in London sind Jahr für Jahr schnell ausverkauft.
06:27 Uhr

Forderung von Bayer: Havertz soll Rekordablöse bringen

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Havertz wird heiß umworben.

(Foto: imago images/Laci Perenyi)

Wenn er schon weggelockt wird, soll er wenigstens gutes Geld bringen, lautet hier das Motto: Fußball-Nationalspieler Kai Havertz steckt bei Bayer Leverkusen in der ersten kleinen Formkrise, Bayer-Geschäftsführer Fernando Carro rechnet bei einem Verkauf des 20-Jährigen dennoch mit einer Rekordablöse.

  • "Warum nicht? Joao Felix hat Atletico Madrid 126 Millionen Euro gekostet - und Kai Havertz sehe ich keinesfalls schlechter", sagte der 55-Jährige der "Rheinischen Post".
  • Carro geht zudem fest davon aus, dass die Bayer-Kasse in nicht allzu ferner Zukunft klingelt. "Wir können ihm nicht das anbieten, was andere Vereine können, um mit ihm zu verlängern. Angesichts seiner Vertragsdauer (bis 2022, d. Red.) müssen wir damit rechnen, dass er uns entweder kommenden Sommer oder in dem darauf verlässt."
  • Den Bundesliga-Transferrekord hält derzeit noch Borussia Dortmund. Der BVB kassierte im Sommer 2017 vom FC Barcelona 125 Millionen Euro für Ousmane Dembélé.
  • Havertz soll bei etlichen Topklubs auf dem Wunschzettel stehen. So berichteten englische Medien zuletzt, Manchester United wolle den technisch versierten Offensivspieler bereits im Winter für eine Ablösesumme in dreistelliger Millionenhöhe verpflichten.