Mittwoch, 07. Dezember 2022Der Sport-Tag

21:14 Uhr

Rechtsextreme greifen Fans an: Polizei meldet 13 Festnahmen

Die Polizei in Verona hat 13 mutmaßlich rechtsextreme Jugendliche festgenommen. Sie sollen die Autos von marokkanischen Fußball-Fans angegriffen haben, die den Sieg Marokkos gegen Spanien feierten. Bei dem Angriff wurden fünf Autos beschädigt, wie "Gazzetta dello Sport" berichtete.

Nach Zeugenaussagen sollen die Angreifer Ketten, Gürtel und Schlagstöcke gegen die Autos eingesetzt haben. Eine Frau wurde durch Splitter der zerbrochenen Scheiben leicht verletzt. Ein im Netz kursierendes Video zeigt fünf vermummte Personen, die die Insassen eines Autos angreifen. Marokkos Nationalmannschaft hatte überraschend im WM-Achtelfinale die favorisierten Spanier nach Elfmeterschießen mit 3:0 geschlagen.

20:31 Uhr

"Ja, es stimmt": Deutschen Schiedsrichter ereilt das WM-Aus

Für den deutschen Schiedsrichter Daniel Siebert ist die Fußball-WM in Katar vorzeitig beendet. Der Weltverband FIFA wird den 38-Jährigen für keines der weiteren acht Spiele berücksichtigen, wie die "Bild" berichtete. "Ja, es stimmt. Das Turnier ist zu Ende für mich", sagte der Berliner. Er habe sein sportliches Ziel, zwei Spiele zu leiten, erreicht.

Siebert hatte die Gruppenspiele zwischen Australien und Tunesien (1:0) sowie von Uruguay gegen Ghana (2:0) gepfiffen. Die Uruguayer, denen der 2:0-Sieg nicht zum Achtelfinal-Einzug gereicht hatte, hatten sich über einen nicht gegebenen Elfmeter in der Schlussphase heftig beschwert.

Laut "Bild" soll die umstrittene Entscheidung keine Rolle bei Sieberts vorzeitigem WM-Aus gespielt haben. Da Siebert einer der jüngsten Unparteiischen bei der WM ist, stehe er in der Rangordnung hinter den erfahreneren Referees.

19:54 Uhr

Ronaldo muss nicht mit Ersatzspielern auf dem Platz trainieren

Reservist Cristiano Ronaldo hat am Tag nach dem Viertelfinal-Einzug von Portugals WM-Team das Erholungstraining mit den elf Startspielern absolviert. Der 37 Jahre alte Superstar gehörte zu der Gruppe, die im Fitnessraum trainierte, wie der portugiesische Verband mitteilte. Dabei hatte Ronaldo gestern beim 6:1 gegen die Schweiz überraschend erstmals seit 2008 bei einem großen Turnier nicht in der portugiesischen Startelf gestanden. Der Kapitän war in der 74. Minute eingewechselt worden.

Die eingewechselten und nicht eingesetzten Nationalspieler begannen die Vorbereitung auf das Viertelfinale gegen Marokko mit einer Trainingseinheit auf dem Platz. Portugal trifft am Samstag (16 Uhr) in seinem ersten WM-Viertelfinale seit 2006 auf die Nordafrikaner.

18:52 Uhr

FIFA bestraft drei WM-Teilnehmer

Der Fußball-Weltverband FIFA hat die Verbände Kroatiens und Serbiens wegen Verstößen gegen die Disziplinarregeln mit Geldstrafen belegt. Die Kroaten müssen 50.000 Schweizer Franken (rund 50.600 Euro) zahlen, weil Fans des Vize-Weltmeisters im Spiel gegen Kanada (4:1) den serbisch-stämmigen Torwart der Nordamerikaner, Milan Borjan, verunglimpft hatten. Serbiens Verband muss 20.000 Franken Strafe bezahlen. Vor dem Spiel gegen Brasilien (0:2) war in der serbischen Kabine eine Flagge aufgehängt worden, in der die Umrisse des Kosovo in den serbischen Farben sowie die Botschaft "Niemals aufgeben" abgebildet waren. In den sozialen Medien tauchte davon ein Foto auf.

Zudem sanktionierte die FIFA den saudi-arabischen Verband wegen des Fehlverhaltens seiner Mannschaft mit zweimal 15.000 Franken. Saudische Spieler hatten in den Duellen gegen Argentinien (2:1) und Mexiko (1:2) je sechs Gelbe Karten kassiert.

17:52 Uhr

WM-Profi verletzt sich im Fitnessstudio im Gesicht

Kroatiens Fußball-Nationalspieler Mateo Kovacic hat sich nach eigener Aussage im Fitnessstudio im WM-Quartier in Doha verletzt. So erklärte der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler des FC Chelsea seine Schürfwunden im Gesicht, die er zuletzt noch nicht hatte. Sein Einsatz am Freitag im Viertelfinale gegen Rekord-Weltmeister Brasilien (16 Uhr) ist aber nicht gefährdet. "Es ist nichts Ernstes, nur ein Unfall im Fitnessstudio", sagte Kovacic, der auch noch Scherze seines Mitspielers Dejan Lovren ertragen musste. "Er lügt", sagte Lovren zu dessen Erklärung der Hautabschürfungen.

17:08 Uhr

US-Superstar unterschreibt 360-Millionen-Dollar-Vertrag

Starspieler Aaron Judge hat bei den New York Yankees aus der Major League Baseball (MLB) laut Medienberichten einen neuen Mega-Vertrag unterschrieben. Nach Angaben des Senders ESPN soll der MVP der American League für neun Jahre und 360 Millionen US-Dollar (ca. 344 Millionen Euro) beim Rekordchampion verlängert haben. Es ist der Vertrag mit dem dritthöchsten Wert der MLB-Geschichte.

Bereits vor der abgelaufenen Saison gab es Verhandlungen, ein finales Angebot über sieben Jahre und 213,5 Millionen Dollar hatte Judge aber laut General Manager Brian Cashman abgelehnt. Der Vertrag war deshalb nach seiner vergangenen Rekordsaison ausgelaufen, wodurch er zum "Free Agent" wurde, bevor er sich mit seinem bisherigen Team einigte.

In der Spielzeit 2022 hatte er für die Yankees 62 Homeruns geschlagen und damit einen 61 Jahre alten Rekord gebrochen. Judge ließ Klublegende Roger Maris hinter sich, der die Bestmarke für die American League 1961 aufgestellt hatte.

16:28 Uhr

Wilder Antrag: Messi soll in Mexiko zur unerwünschten Person werden

Die mexikanische Abgeordnete María Clemente García will Lionel Messi in ihrer Heimat zur "Persona non grata" erklären lassen. Die 37-Jährige von der linksgerichteten Morena-Partei richtete eine entsprechende Forderung direkt an das Außenministerium. Chancen dürfte sie damit aber kaum haben. Die Politikerin wirft dem Superstar und Kapitän der argentinischen Fußball-Nationalmannschaft Verachtung und mangelnden Respekt gegenüber Mexiko vor.

Sie beruft sich dabei auf Szenen aus der Umkleidekabine der Argentinier nach dem 2:0 in der WM-Gruppenphase gegen Mexiko, die bereits einen mexikanischen Box-Weltmeister zunächst zu wilden Beleidigungen und einer Drohung gegenüber Messi hatten hinreißen lassen. Mit ein bisschen Abstand hatte sich der hochdekorierte Profi-Faustkämpfer Canelo Álvarez dann aber ziemlich kleinlaut für seine verbalen Angriffe entschuldigt.

15:46 Uhr

Aufarbeitung des WM-Debakels: Flick, Neuendorf und Watzke eingetroffen

Bundestrainer Hansi Flick, DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFL-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke haben offenbar die Gespräche zu einer WM-Analyse begonnen. Die "Bild" veröffentlichte am Nachmittag Fotos, die die drei Beteiligten vor einem Hotel vor den Toren Frankfurts zeigten. Flick kam zu der angekündigten Aufarbeitung des WM-Scheiterns mit Jacke in der einen und einem Handy in der anderen Hand. Neuendorf trug eine Aktentasche. Der Deutsche Fußball-Bund machte keine Angaben zu Ort und Zeitpunkt des Treffens.

15:21 Uhr

FIFA bestraft Marokkos Jubel mit Palästina-Flagge nicht

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Jubel mit Palästina-Flagge.

AP

Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern spielt bei der Fußball-WM in Katar weiterhin eine sichtbare Rolle. Am Dienstagabend jubelten die marokkanischen Nationalspieler nach ihrem Einzug ins Viertelfinale ausgelassen mit Palästina-Flagge auf dem Rasen des Education City Stadions. Auch auf den Straßen Dohas waren spät am Abend zahlreiche palästinensische Fahnen zu sehen. Der Weltverband FIFA wertet die Solidaritätsbekundung der Marokkaner nach dpa-Informationen vorerst nicht als verbotene politische Botschaft.

Im arabischen Raum ist die Solidarität mit den Palästinensern stark verbreitet. Anders als WM-Gastgeber Katar unterhält Marokko aber diplomatische Beziehungen zu Israel. "Herzlichen Glückwunsch an unsere marokkanischen Freunde für ihren großartigen Sieg", schrieb Israels Verteidigungsminister Benny Gantz bei Twitter.

Israelische Sportjournalisten hatten zuletzt von zahlreichen Anfeindungen während der Endrunde berichtet. Tausende israelische Fans waren zur WM in das Emirat gereist - unter anderem mit den ersten direkten Charterflügen von Israel nach Katar.

14:57 Uhr

Formel 1 stellt sechs Austragungsorte der Sprintrennen vor

Die Formel 1 trägt im kommenden Jahr auf der berüchtigten Ardennen-Achterbahn in Spa-Francorchamps neben dem Großen Preis von Belgien erstmals auch ein Sprintrennen (29. Juli) aus. Dies gab die Motorsport-Königsklasse bekannt. Weitere Schauplätze der Kurzrennen über jeweils rund 100 Kilometer sind Baku/Aserbaidschan (29. April), Spielberg/Österreich (1. Juli), Losail/Katar (7. Oktober), Austin/USA (21. Oktober) und São Paulo/Brasilien (4. November).

Die Sprints, die jeweils samstags ausgetragen werden, wurden 2021 in der Formel 1 eingeführt. In den ersten beiden Jahren standen jeweils drei Sprintrennen auf dem Programm, nun wird die Zahl wie bereits angekündigt verdoppelt. Der Sieger eines Sprintrennens erhält acht Punkte und startet von Position eins in den Grand Prix, der jeweils sonntags ausgetragen wird.

14:30 Uhr

Co-Trainer beim BVB tritt mit sofortiger Wirkung zurück

Der renommierte und sehr erfolgreiche Co-Trainer Peter Hermann steht dem Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund aus "gesundheitlichen Gründen" ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Der 70-Jährige beendet seine Karriere als langjähriger Assistent.

Hermann war außer beim BVB unter anderem bei Bayern München, Bayer Leverkusen, Schalke 04 und dem Hamburger SV tätig gewesen. Er stand außerdem in Diensten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) als Nachwuchscoach.

"Peter hat uns aus gesundheitlichen Gründen um seine Freigabe gebeten. Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass wir seinem Wunsch entsprochen haben", sagte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl. In seiner Karriere war Hermann bei mehr als 1000 Spielen im Einsatz. Über seine Nachfolge wird der BVB innerhalb der kommenden Wochen entscheiden.

14:06 Uhr

"Nette Aufgabe, ihn zu stoppen": Oranje-Verteidiger über Duell mit Messi

Kontakt mit seinem Vereinstrainer hat Nathan Aké noch nicht aufgenommen. Dabei könnte ihm Pep Guardiola wohl einige Geschichten über Lionel Messi erzählen und auf diesem Weg noch ein paar Tipps geben. Aber da blockt der Verteidiger der niederländischen Nationalelf ab. "Ich habe keinen Kontakt zu Guardiola gehabt", sagte Aké. Er will im WM-Viertelfinale am Freitag (20 Uhr im ntv.de-Liveticker) ohnehin lieber Taten gegen Argentiniens Superstar sprechen lassen. "Er ist einer der größten Spieler der Geschichte. Es ist eine nette Aufgabe, ihn zu stoppen."

Dabei geht der 27-Jährige mit einer Hypothek in das Spiel. Aké kassierte im letzten Gruppenspiel gegen Katar eine Gelbe Karte und wäre bei einer weiteren Verwarnung in einem möglichen Halbfinale nicht dabei. "Das macht keinen Spaß, so zu spielen. Auf der anderen Seite geht es erst einmal darum zu gewinnen", sagte Aké. Der Innenverteidiger von Manchester City ist bisher der in seinen Leistungen stabilste Spieler aus der Oranje-Dreierkette.

13:31 Uhr

"Bester Spieler der Welt": Freundin bedauert Bankdrücker Ronaldo

Cristiano Ronaldos Partnerin Georgina Rodriguez hat die Joker-Rolle des Superstars im WM-Achtelfinale beklagt. "Schade, dass wir den besten Spieler der Welt nicht 90 Minuten lang genießen konnten", schrieb die 28-Jährige auf Instagram. Rodriguez hatte das 6:1 Portugals gegen die Schweiz im Lusail Stadion verfolgt, Ronaldo war nach zuletzt schwachen Leistungen erst in der 74. Minute eingewechselt worden.

  • "Während die elf Spieler die Hymne sangen, waren alle Augen auf dich gerichtet", schrieb Rodriguez mit Blick auf das große Interesse der Fotografen an dem auf der Ersatzbank sitzenden Ronaldo. "Die Fans haben nicht aufgehört, deinen Einsatz zu fordern und deinen Namen zu rufen."
  • Rodriguez schrieb mit Blick auf Portugals Nationaltrainer Fernando Santos, sie wünsche sich, dass "Gott und dein lieber Freund Fernando weiterhin Hand in Hand gehen". Santos hatte Ronaldo nach dessen bislang schwachen Turnierleistungen und dem Ärger um seine Auswechslung gegen Südkorea auf die Bank gesetzt und Youngster Gonçalo Ramos in die Startelf beordert. Dem 21-Jährigen gelangen gegen die Schweiz drei Tore.
12:53 Uhr

Nichts übereilen: Ballack will "Findungsprozess" für Bierhoff-Nachfolge

Der frühere Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack plädiert bei der Suche nach einem Nachfolger von Oliver Bierhoff für einen "Findungsprozess". Der Name des 46-Jährigen war in den vergangenen Tagen auch genannt worden, als es um die Neuaufstellung beim Deutschen Fußball-Bund ging.

"Wenn es um den deutschen Fußball geht, sollte jeder mithelfen, der gefragt wird. Grundsätzlich aber sollte es erst mal einen Findungsprozess geben, um zu klären, wie diese Position - oder Positionen - in Zukunft inhaltlich ausgefüllt werden sollen", sagte Ballack der "Bild".

12:11 Uhr

"Niemand hat ein Konzept": DFB für Scheu gegenüber FIFA kritisiert

Die Menschenrechtsanwältin Sylvia Schenk hat das Auftreten der angeblichen Opposition gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino kritisiert. "Es ist albern zu meinen, einen Kandidaten nicht vorzuschlagen, sei Opposition", sagte die 70-Jährige der "Frankfurter Rundschau". Wer sich als Opposition definiere, stelle "erstens einen Gegenkandidaten oder eine Gegenkandidatin auf und entwickelt zweitens ein inhaltliches Konzept".

  • Bei der Fußball-WM hatten die europäischen Nationen, denen das Tragen der "One Love"-Kapitänsbinde verboten worden war, den Weltverband kritisiert. Auch der Deutsche Fußball-Bund.
  • DFB-Präsident Bernd Neuendorf hatte erklärt, Infantino bei der Präsidentenwahl im März vorerst nicht unterstützen zu wollen. Gegen den Schweizer tritt aber niemand an, laut Neuendorf hätte das zu wenig Aussicht auf Erfolg gehabt.
  • Mit einem Gegenkandidaten hätte "drei Monate lang international Wahlkampf und damit inhaltlich Überzeugungsarbeit betrieben werden" können, sagte Schenk. Selbst wenn Infantino wiedergewählt würde, hätte man "für die nächste Wahl ein Zeichen gesetzt". Stattdessen habe "niemand ein Konzept" gehabt.
10:59 Uhr

"Wirklich unglaublich": FIFA-Boss findet bei der WM alles super

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat den bisherigen WM-Verlauf überschwänglich gelobt. "Ich habe alle Spiele gesehen, und um es ganz einfach und deutlich zu sagen, dies war die beste Gruppenphase einer WM, die es je gab", sagte der Schweizer in einem vom Fußball-Weltverband verbreiteten Video. "Die Spiele in den wunderschönen Stadien waren sehr, sehr hochklassig, das war bereits klar. Und auch das Publikum bei den Spielen war unglaublich." Infantino sprach von einem Zuschauerschnitt von über 51.000.

Im TV haben Infantino zufolge "schon mehr als zwei Milliarden Zuschauer" die WM-Spiele verfolgt. In Deutschland waren die Quoten im Vergleich zu früheren Turnieren deutlich zurückgegangen. "Das ist wirklich unglaublich: Zweieinhalb Millionen Menschen in den Straßen von Doha und mehrere Hunderttausend jeden Tag in den Stadien, die alle zusammen feiern, jubeln, ihre Teams anfeuern, eine fantastische Atmosphäre, großartige Tore und unglaubliche Spannung", sagte Infantino. WM-Gastgeber Katar wird wegen Menschenrechtsverletzungen besonders in Europa sehr kritisch gesehen.

10:32 Uhr

"Stimmt nicht": Ronaldo dementiert Saudi-Deal im Vorbeigehen

Portugals Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo hat Berichte über eine Einigung mit dem saudischen Verein Al-Nassr zurückgewiesen. "Nein, das stimmt nicht", rief Ronaldo nach dem 6:1 im WM-Achtelfinale gegen die Schweiz beim Verlassen des Stadions Reportern zu. Die "Marca" hatte zuvor berichtet, Ronaldo habe sich mit dem Klub aus Saudi-Arabien auf einen Vertrag über zweieinhalb Jahre geeinigt. Das Gesamtvolumen des Deals soll bei 200 Millionen Euro pro Jahr inklusive Werbeeinnahmen liegen.

  • Ronaldo ist seit seiner Trennung von Manchester United kurz vor der Saison vereinslos und könnte daher ablösefrei wechseln. Englische und portugiesische Medien berichteten jedoch, der 37 Jahre alte Superstar wolle weiter auf höchstem Niveau in der Champions League spielen.
  • Der FC Chelsea und das schon mit den Superstars Lionel Messi, Kylian Mbappé und Neymar übervolle Paris St. Germain gelten als mögliche Interessenten für eine Verpflichtung.
09:56 Uhr

Rekordnationalspieler: "Spanien verliert nicht, Spanien lernt"

Spaniens Rekordnationalspieler und Ex-Kapitän Sergio Ramos ist erstaunlich milde mit dem Nationalteam nach dem Achtelfinal-Aus bei der WM in Katar umgegangen. "Ich bin heute mehr denn je stolz auf unsere Flagge, stolz auf unser Land und stolz auf unsere Spieler", schrieb der Weltmeister von 2010 in seinem Instagram-Account. Die Spanier waren mit 0:3 im Elfmeterschießen an Marokko gescheitert.

Der 36 Jahre alte Ramos, zuletzt bei Paris St.-Germain wieder in überzeugender Form, war zu seiner großen Enttäuschung nicht mehr von Nationaltrainer Luis Enrique für die WM nominiert worden. "Spanien verliert nicht, Spanien lernt. Spanien fällt hin, stolpert, aber erhebt sich und geht weiter. Wir kommen zurück und werden stärker zurückkommen", sagte der 180-fache Nationalspieler und schloss mit den Worten: "Vamos, España!" - "Auf geht's, Spanien!"

09:07 Uhr

FC Bayern schwärmt vom "WM-Lichtblick" und will mit ihm verlängern

Bayern München strebt eine baldige Vertragsverlängerung mit Fußball-Nationalspieler Jamal Musiala an. "Jamal ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft des FC Bayern", betonte Vorstandschef Oliver Kahn in der "Sport Bild".

  • Sportvorstand Hasan Salihamidžić meinte: "Wir haben selbstverständlich bereits vor der WM seiner Mama Carolin und seinem Management gesagt, dass wir mit Jamal sehr zufrieden sind und sie wissen lassen, dass wir uns nach der WM mit ihnen zusammensetzen wollen, um uns über Jamals weitere Zukunft beim FC Bayern zu unterhalten."
  • Die Gespräche sind für Januar avisiert. Ausnahmetalent Musiala ist bis 2026 an den deutschen Rekordmeister gebunden und weder bei den Bayern, noch aus der DFB-Auswahl wegzudenken.
  • Für Salihamidžić war Musiala in Katar "einer der Lichtblicke dieser Weltmeisterschaft aus deutscher Sicht. Es macht einfach Spaß, ihm beim Fußballspielen zuzusehen".
08:19 Uhr

"Mein Herz ist gebrochen": Star-Reiterin trauert um ihr Erfolgspferd

Die Star-Reiterin Anky van Grunsven und die niederländische Pferdesportszene tragen Trauer: Das Erfolgspferd Salinero ist tot. Der Hannoveraner wurde 28 Jahre alt. Das Duo hatte die internationale Dressurszene über Jahre geprägt. Gemeinsam feierten die Beiden zwei Einzelolympiasiege, 2004 in Athen und vier Jahre später bei den Spielen in Peking.

  • Bei Instagram postet die 54-Jährige bewegende Abschiedsworte: "Mein Herz ist gebrochen. Salinero, mein Held, hat uns unter Tränen zurückgelassen. Erinnerungen werden nie verblassen."
  • Das Fachportal St. Georg würdigt Salinero als "außerordentliches Talent für Piaffe und Passage", aber auch als Pferd mit der "großen Aversion gegen Grußaufstellungen". Die Liste der gemeinsamen Erfolge geht über die olympische Geschichte hinaus. Unter anderem gab es noch Einzelgold bei den Weltreiterspielen 2006. Hinzu kommen mehrere Mannschaftsmedaillen.
  • Die letzte Medaille gab es 2012, als die Niederlande Bronze gewannen. Seit 2013 war Salinero in Rente, lebte auf dem Hof von van Grunsven.
07:23 Uhr

Container brennen, Polizei setzt Tränengas ein: Wieder Randale in Brüssel nach Marokko-Sieg

Nach dem Viertelfinal-Einzug Marokkos bei der Fußball-Weltmeisterschaft sind in der belgischen Hauptstadt Brüssel erneut Feierlichkeiten außer Kontrolle geraten. Einige Feiernde hätten am Dienstagabend Steine geworfen und einen Container angezündet, berichtete die Nachrichtenagentur Belga. Die Polizei setzte demnach unter anderem Tränengas ein und nahm mehrere Menschen fest.

Marokko hatte sich am Dienstag mit einem 3:0 im Elfmeterschießen gegen Spanien den Einzug ins Viertelfinale der WM gesichert. Bereits Ende November war es nach einem Sieg der Nordafrikaner gegen Belgien zu Ausschreitungen durch Marokko-Anhänger in Brüssel gekommen.

06:39 Uhr

"Nicht noch eine Persönlichkeit verlieren": Ex-DFB-Sportdirektor setzt auf Flick

Der frühere DFB-Sportdirektor Robin Dutt wünscht sich eine Zukunft für Hansi Flick im Amt des Fußball-Bundestrainers. "Ich hoffe, dass er sein Kämpferherz findet. Ich glaube nicht, dass wir noch mal eine Persönlichkeit verlieren sollten", sagte Dutt bei Sky. Nach der Trennung von Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff dürfe der Deutsche Fußball-Bund nicht auch noch Flick beschädigen, mahnte der frühere Bundesliga-Trainer.

"Wir haben sowieso kaum noch gute Trainer oder viele gute Trainer, die nicht mehr in Deutschland tätig sind", erklärte Dutt. Daher müsse der DFB um eine Trainer-Persönlichkeit wie Flick kämpfen. Nach dem schnellen Aus von Bierhoff hatte sich Bundestrainer Flick enttäuscht gezeigt. Es wird erwartet, dass der Coach heute mit DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFL-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke über weitere Konsequenzen aus dem erneuten Scheitern in der WM-Vorrunde berät. Flicks Vertrag läuft noch bis zur Heim-Europameisterschaft 2024.

05:56 Uhr

"Sehr wichtiger Spieler": Portugals Trainer mildert Ronaldos Degradierung

Portugals Nationaltrainer Fernando Santos sieht Cristiano Ronaldo trotz dessen jüngster Degradierung weiterhin als Faktor für den Erfolg bei der Fußball-WM in Katar. "Ronaldo und ich verwechseln nie den menschlichen und persönlichen Aspekt mit der Beziehung zwischen Trainer und Spieler. Er ist ein sehr wichtiger Spieler in der Mannschaft", sagte der 68-Jährige nach dem 6:1 (2:0)-Sieg im Achtelfinale gegen die Schweiz.

Santos hatte Ronaldo für die K.-o.-Partie auf die Bank gesetzt, nachdem der 37-Jährige alle drei Gruppenspiele von Beginn an gespielt und lediglich einmal per Elfmeter getroffen hatte. Gegen die Schweizer wurde Ronaldo erst in der 73. Minute eingewechselt, wobei der fünfmalige Weltfußballer keinen besonderen Einfluss auf das Spiel mehr hatte. Erstmals seit 2008 stand Ronaldo bei einem großen Turnier nicht in der Startelf.

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