Mittwoch, 07. Oktober 2020Der Sport-Tag

Heute mit Till Erdenberger, Anja Rau & Torben Siemer
23:34 Uhr

16.521 Unterschriften: Barça steht Misstrauensvotum bevor

Die Amtszeit von Josep Maria Bartomeu, Präsident des spanischen Fußball-Ex-Meisters FC Barcelona, neigt sich möglicherweise dem Ende entgegen. Das Misstrauensvotum gegen den Barça-Boss wurde bestätigt, nachdem die 16.521 Unterschriften geprüft und für rechtmäßig befunden wurden. In einem Referendum, das innerhalb der nächsten zehn bis 20 Tage durchgeführt werden muss, benötigen nunmehr die Bartomeu-Gegner eine Zwei-Drittel-Mehrheit, um den ungebliebten Klubchef vom Thron zu stoßen. Dieser hatte sich unter anderem mit Klub-Ikone Lionel Messi überworfen, sodass dieser sogar einen Abschied von den Katalanen in Erwägung gezogen hatte. Erst nach einigen Tagen machte Messi einen Rückzieher und will nun seinen Vertrag bei Barca erfüllen.

22:58 Uhr

BVB kostet die Corona-Krise wohl 75 Millionen Euro

Borussia Dortmund kalkuliert für das kommende Geschäftsjahr 2020/21 mit einem Fehlbetrag von 70 bis 75 Millionen Euro. Das geht aus dem aktuellen Geschäftsbericht des an der Börse notierten Fußball-Bundesligisten für das abgelaufene Geschäftsjahr hervor.

  • Demnach sorgen die anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie laut Geschäftsführung für "hohe Planungsunsicherheit". So verwies der BVB auf ein "nur ein eingeschränktes Ticketkontingent" und eine zu erwartende "verhalteneTransferperiode, welche das Ergebnis aus Transfertätigkeit im Vergleich mit dem Vorjahr deutlich verringern würde".
  • Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA hatte schon im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Konzernfehlbetrag in Höhe von 43,9 Mio. Euro ausgewiesen, bei einer Bruttokonzerngesamtleistung von 486,9 Millionen Euro. Diesbezüglich prognostiziert der BVB einen Rückgang auf 388 Millionen Euro.
22:29 Uhr

Götze erhält Glückwünsche von Schalke-Legende

Die Schalker Trainerlegende Huub Stevens hält den Wechsel von Mario Götze zum niederländischen Fußball-Spitzenklub PSV Eindhoven für gewagt - aber richtig. "Mario ist für sich als Spieler und Person mit dem Wechsel nach Eindhoven einen Schritt zurückgegangen. Und deshalb aber vielleicht auch zwei nach vorne", sagte der Niederländer bei Sport1: "Vom Fußballerischen her passt es für ihn. Das ist eine positive Geschichte."

Stevens traut Götze zu, eine tragende Säule des Teams zu werden. "Wenn Mario fit bleibt, dann ist er natürlich für jede Mannschaft ein Gewinn. Es gibt vielleicht nur zehn Vereine weltweit, so wie den FC Bayern, in denen er keinen Stammplatz sicher hätte", meinte der 66-Jährige: "In den restlichen Vereinen der Welt würde er einen solchen bekommen, wenn er fit ist. Ich denke, dass er in den Niederlanden eine große Rolle spielen kann."

22:12 Uhr

Wolfsburgs Extra-Tor kostet München die Tabellenführung

Im Wettschießen um die Tabellenführung in der Frauenfußball-Bundesliga hat Double-Gewinner VfL Wolfsburg den Rivalen Bayern München von der Spitze verdrängt. Die "Wölfinnen" behielten am fünften Spieltag ihre "weiße Weste" durch ein 4:0 (2:0) gegen den SC Sand und überholten damit zugleich die punktgleichen Bayern, die gegen den MSV Duisburg 3:0 (3:0) gewannen und in der Tabelle wegen der um ein Tor geringeren Trefferzahl auf Rang zwei zurückfielen.

Bei Wolfsburgs Erfolg war Nationalmannschafts-Kapitänin Alexandra Popp mit zwei Treffern die erfolgreichste Schützin. München hingegen konnte das Ergebnis nach seiner klaren Pausenführung nicht höher schrauben und musste damit seine Spitzenposition räumen.

21:35 Uhr

BVB-Verteidiger positiv getestet: Schweiz meldet nächsten Corona-Fall

Im Fußball-Nationalteam der Schweiz gibt es nach Xherdan Shaqiri einen weiteren Corona-Fall. Kurz vor dem Testspiel in St. Gallen gegen Kroatien gab der Schweizer Fußball-Verband (SFV) bekannt, dass Manuel Akanji vom Bundesligisten Borussia Dortmund positiv auf das Virus getestet wurde. "Er befindet sich deshalb präventiv in Isolation und zeigt keine Symptome", teilte der Verband auf seiner Internetseite mit. Weitere Abklärungen seien im Gange.

Während das Spiel gegen Kroatien in Absprache mit den Behörden wie geplant stattfinden konnte, sind die kommenden Nations-League-Spiele ungewiss. Die Schweiz ist am 13. Oktober in Köln Gegner der deutschen Mannschaft. Zuvor steht für die Nati das Spiel am Samstag in Madrid gegen Spanien auf dem Programm. Es sei in Abklärung, welchen Einfluss die aktuelle Faktenlage auf den weiteren Verlauf der Auswahlspiele habe, hieß es vonseiten des SFV. Dem Verband zufolge ist gesichert, dass sich der Dortmunder Abwehrspieler Akanji nicht bei Shaqiri angesteckt hat.

20:30 Uhr

Neuhaus debütiert

Florian Neuhaus gibt sein Debüt in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Der Mittelfeldspieler des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach steht in der Startformation von Bundestrainer Joachim Löw für das Länderspiel gegen die Türkei in Köln (20.45 Uhr/RTL). Im Laufe der Begegnung könnten auch Jonas Hofmann und Mahmoud Dahoud ihr Debüt im A-Team feiern. Das Tor hütet in Abwesenheit von Kapitän Manuel Neuer wie angekündigt Bernd Leno. Davor bilden Emre Can, Robin Koch und Antonio Rüdiger die Dreierkette. Im Mittelfeld laufen neben Neuhaus Benjamin Henrichs, Kai Havertz und Nico Schulz auf. Im Dreier-Sturm spielen Ersatz-Kapitän Julian Draxler, Luca Waldschmidt und Julian Brandt. -

Die deutsche Aufstellung: 12 Leno - 23 Can, 2 Koch, 16 Rüdiger - 3 Henrichs, 6 Neuhaus, 21 Havertz, 14 Schulz - 7 Draxler, 11 Waldschmidt, 10 Brandt. - Trainer: Löw

19:32 Uhr

Ernster Zustand: Fußball-Legende kämpft ums Überleben

Tschechien sorgt sich um seine Fußball-Legende Antonin Panenka. Der 71-Jährige befinde sich in ernstem Zustand im Krankenhaus auf der Intensivstation, teilte der FK Bohemians Prag mit, dessen Ehrenpräsident er ist. Panenka sei an lebenserhaltende Maschinen angeschlossen worden. Laut Verein sei ein Test auf das Coronavirus positiv ausgefallen.

Mit dem sogenannten Panenka-Heber im Belgrader EM-Finale 1976 gegen Deutschland verewigte sich der Mittelfeldspieler in den Fußball-Lexika. Er lupfte den Ball beim entscheidenden Elfmeter nervenstark in die Mitte des Tores und narrte damit Deutschlands Torhüter Sepp Maier - die Tschechoslowakei wurde Europameister.

19:11 Uhr

Tsitsipas zieht ins Halbfinale von Paris ein

Der Grieche Stefanos Tsitsipas ist zum ersten Mal in seiner Karriere in das Halbfinale der French Open eingezogen. Der 22-Jährige gewann gegen den gleichaltrigen Russen Andrej Rublew 7:5, 6:2, 6:3. Damit revanchierte sich der Weltranglisten-Sechste auch für die Niederlage im Endspiel des Tennisturniers in Hamburg vor zehn Tagen. Im Kampf um den Einzug in das Finale trifft Tsitsipas auf den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic aus Serbien oder den Spanier Pablo Carreño Busta. Das andere Halbfinale am Freitag bestreiten der zwölfmalige Turniersieger Rafael Nadal aus Spanien und der Argentinier Diego Schwartzman.

18:38 Uhr

Ulreich im Kampfmodus: Beim HSV die Nummer eins?

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Er will endlich regelmäßig spielen.

(Foto: imago images/Michael Schwarz)

Neuzugang Sven Ulreich hat seinen Anspruch auf die Nummer eins im Tor des Fußball-Zweitligisten Hamburger SV klar zum Ausdruck gebracht. "Natürlich bin ich hierhergekommen, um mehr zu spielen. Das ist meine Zielsetzung, dafür muss ich hart arbeiten", sagte der 32 Jahre alte bisherige Neuer-Stellvertreter beim FC Bayern München nach seiner ersten offiziellen Trainingseinheit beim HSV.

  • Dass er zuletzt bei Bayern kaum gespielt habe, sei für ihn "kein ausschlaggebender Punkt. Denn bei den Bayern haben wir viele Trainingsspiele gemacht, da war das Wettkampf-Niveau immer hoch."
  • Mit dem Transfercoup beginnt beim HSV der Kampf um den Stammplatz zwischen den Pfosten von vorn. Das hatte Trainer Daniel Thioune schon erklärt, als sich der Deal zwar anbahnte, der Dreijahresvertrag mit dem Routinier aber noch nicht unterschrieben war.
  • Und auch wenn Ulreich die Rückennummer 26 erhalten hat, gilt es als sicher, dass er die neue Nummer eins werden wird. Dem in den bisher drei Pflichtspielen eingesetzten Daniel Heuer Fernandes sprach Thioune zwar das Vertrauen für die ersten Saisonspiele aus, verwehrte ihm allerdings eine Stammplatzgarantie.
17:37 Uhr

Vettel räumt ein: "Bin bei Ferrari gescheitert"

Sebastian Vettel blickt selbstkritisch auf seine Formel-1-Zeit bei Ferrari zurück. "Es stimmt, dass ich gescheitert bin, weil ich mir das Ziel gesetzt habe, die Weltmeisterschaft mit Ferrari zu gewinnen", räumte der 33-Jährige in einem vor dem Grand Prix der Eifel auf dem Nürburgring veröffentlichen Podcast der Formel 1 ein, "ich bin gescheitert, ich habe es nicht hinbekommen".

Vettel war zur Saison 2015 von Red Bull als viermaliger Weltmeister zu Ferrari gewechselt und wollte wie sein Idol Michael Schumacher mit der Scuderia eine Titel-Ära einläuten. Über WM-Platz zwei mit Ferrari 2017 und 2018 kam er aber nicht hinaus. Ab kommender Saison fährt der Heppenheimer für das Werksteam von Aston Martin, das aktuell noch als Rennstall Racing Point an den Start geht.

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17:09 Uhr

Vorbildrolle als Ziel: Byfield sorgt für NHL-Novum

Kein schwarzer Spieler ist in der Geschichte der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL so früh gedraftet worden wie Quinton Byfield. Der 18 Jahre alte Stürmer ging bei der Verteilung der Talente auf die Klubs als Nummer zwei an die Los Angeles Kings. "Das bedeutet mir sehr viel. Es ist definitiv etwas Besonderes, einen Rekord zu setzen, zumal mein Vater und meine Mutter nicht Eishockey gespielt haben oder viel darüber wissen", sagte Byfield.

Die bislang am frühesten geholten schwarzen NHL-Spieler waren Evander Kane (2009/Atlanta Thrashers) und Seth Jones (2013/Nashville Predators), beide wurden als Nummer vier von den Klubs ausgewählt. Byfield hatte in Interviews vor dem Draft stets betont, dass er ein Vorbild für andere Schwarze sein wolle.

16:40 Uhr

DFB-Gegner beruft wegen Personalnot Co-Trainer ins Aufgebot

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Immerhin: Schowkowski war mal Torwart.

(Foto: imago/CTK Photo)

Aus Personalmangel nach positiven Coronatests ist Assistenztrainer Alexander Schowkowski ins Aufgebot der ukrainischen Fußball-Nationalmannschaft berufen worden.

  • Heute Abend im Spiel gegen Frankreich wird der 45-Jährige beim Nations-League-Gegner der deutschen Mannschaft als zweiter Keeper hinter Georgi Buschtschan auf der Bank Platz nehmen.
  • Am Dienstag hatte der ukrainische Verband mitgeteilt, dass die Torhüter Andrej Lunin und Juri Pankiw an Covid-19 erkrankt sind. Andrej Pjatow war wegen eines positiven Befundes erst gar nicht zum Treffpunkt der Nationalmannschaft angereist.
  • "Das könnte lustig sein, wenn es für unser Team nicht so nervig wäre", sagte Schowkowski: "Ich bin körperlich fit und sicher, dass ich nicht aufs Feld muss."
  • Alle ursprünglich nominierten Torhüter fallen auch für das Nations-League-Spiel gegen Deutschland am Samstag (20.45 Uhr im ntv.de-Liveticker) aus. Schowkowski wird dann wohl erneut der Ersatzmann sein.
16:30 Uhr

Kenin komplettiert Vorschlussrunde

Die US-Amerikanerin Sofia Kenin komplettiert das Halbfinale bei den French Open. Die 21 Jahre alte Australian-Open-Siegerin besiegte im Viertelfinale ihre Landsfrau Danielle Collins 6:4, 4:6, 6:0. Kenin, bei dem Turnier in Paris an Nummer vier gesetzt, trifft nun auf Petra Kvitova, die Laura Siegemund geschlagen hatte.

Das Match um das zweite Finalticket bestreiten die 19 Jahre alte Polin Iga Swiatek und die Argentinierin Nadia Podoroska, die es als erste Qualifikantin in Roland Garros ins Halbfinale schaffte. Spielbeginn am morgigen Donnerstag auf dem Court Philippe Chatrier ist 15.00 Uhr.

15:45 Uhr

Was Hertha vom Götze-Wechsel hält

Geschäftsführer Michael Preetz von Hertha BSC trauert einer möglichen Verpflichtung von Ex-Weltmeister Mario Götze nicht nach. Er sei "zufrieden" mit der abgelaufenen Transferperiode, sagte Preetz, die Berliner hätten jetzt einen "deutlich verjüngten Kader" zusammen, "mit dem wir konkurrenzfähig sind".

  • Das Ziel sei es in diesem Jahr, den "Anschluss an die internationalen Plätze herzustellen".
  • Preetz betonte noch einmal, dass auch bei den Hauptstädtern mit Investor Lars Windhorst im Rücken der Transfersommer in Zeiten von Corona von wirtschaftlicher Vernunft geprägt war. "Wir mussten maßvoll mit unseren Mitteln umgehen", sagte er.
  • Bis zuletzt war spekuliert worden, dass sich Hertha vielleicht die Dienste von Götze sichern könnte. Am Dienstag unterschrieb der Finaltorschütze von 2014 dann in den Niederlanden bei der PSV Eindhoven.
15:15 Uhr

Bayern-Stars und ihre Nummern: Costa wie einst, Sarr wie Salihamidzic

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Hier geht's lang: Flick erklärt Sarr die Bayern-Welt.

(Foto: imago images/Philippe Ruiz)

Die Rückennummern der Neuzugänge des FC Bayern stehen fest. Der von Juventus Turin ausgeliehene Rückkehrer Douglas Costa wird wie in seiner Zeit von 2015 bis 2017 bei den Münchnern das Trikot mit der Nummer 11 tragen. Dieses wurde durch die Ausleihe von Michaël Cuisance zu Olympique Marseille frei. Davor hatte James Rodríguez die 11 getragen.

  • Der ehemalige Pariser Neymar-Kollege Eric Maxim Choupo-Moting trägt künftig die 13, zuletzt war es acht Jahre lang die Rückennummer von Rafinha. Einst hatte auch Michael Ballack diese getragen.
  • Der Franzose Bouna Sarr hat die 20 auf seinem Trikot stehen. Damit tritt er unter anderem in die Fußstapfen des heutigen Sportvorstands Hasan Salihamidzic (1998 bis 2007).
  • Der spanische U21-Europameister Marc Roca hat mit der 22 eine Nummer, die fast nur Torhüter trugen. Darunter waren Tom Starke (2012 bis 2018), Jörg Butt (2008 bis 2012), Michael Rensing (2003 bis 2008) und Bernd Dreher (1996 bis 2003). Die einzige Ausnahme, und das ist vielleicht ein gutes Omen: Serge Gnabry, der mittlerweile die legendäre 7 von Franck Ribéry oder Mehmet Scholl übernommen hat.
14:48 Uhr

Nachholtermin für abgesagtes HSV-Spiel steht fest

Das in der 2. Fußball-Bundesliga wegen zweier Coronafälle bei Erzgebirge Aue abgesagte Heimspiel des Hamburger SV wird am Mittwoch, 21. Oktober (18.30 Uhr im ntv.de-Liveticker), nachgeholt. Das gab die Deutsche Fußball Liga im Rahmen der Terminierung der Spieltage 9 bis 12 in der Bundesliga und 2. Liga am Mittwoch bekannt.

Der HSV hätte am vergangenen Sonntag gegen Aue antreten sollen, nach positiven Tests waren die Gäste noch am Samstag wieder aus Hamburg abgereist und hatten sich auf Anordnung des Gesundheitsamtes vorsorglich in Quarantäne begeben. Bei einem Nachtest waren die beiden Betroffenen negativ gewesen.

14:33 Uhr

Ginter bittet um Geduld: DFB-Team hat "wahnsinnig viel Potenzial"

Matthias Ginter bittet für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft auf dem Weg zurück an die Weltspitze um Geduld. "Ich glaube, es braucht noch ein bisschen Zeit, ehe wir wieder auf dem ganz hohen Niveau ankommen", sagte der Weltmeister von 2014 der "FAZ" vor dem Länderspiel-Dreierpack, der heute mit dem Spiel gegen die Türkei (20.45 Uhr/RTL sowie im ntv.de-Liveticker) in Köln beginnt.

  • Der Gladbacher Verteidiger sieht in der Mannschaft "wahnsinnig viel Potenzial".
  • Nach dem von Bundestrainer Joachim Löw eingeleiteten Umbruch sei "ein neuer, frischer Wind ins Team gekommen. Vielleicht sind andere Nationen auf ihrem Weg schon weiter, aber wir können mit den anderen Größen im europäischen Fußball auf jeden Fall mithalten."
  • Nach dem Test-Länderspiel gegen die Türkei wird es für die Nationalmannschaft in der Nations League ernst. Siege sind in der Ukraine am Samstag und gegen die Schweiz am Dienstag Pflicht.
13:49 Uhr

Siegemund verpasst nächstes Paris-Wunder

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Für Siegemund sind die French Open beendet.

(Foto: AP)

Laura Siegemund hat das Halbfinale der French Open verpasst. Die 32 Jahre alte Schwäbin unterlag der an Nummer sieben gesetzten zweimaligen Wimbledonsiegerin Petra Kvitova (Tschechien) im Viertelfinale mit 3:6, 3:6. Damit verpasste Siegemund die erste Teilnahme einer deutschen Spielerin an der Vorschlussrunde seit Andrea Petkovic 2014.

  • Kvitova trifft nun auf Danielle Collins (USA) oder Sofia Kenin (USA/Nr. 4).
  • Siegemund hatte gegen Kvitova von Beginn an einen schweren Stand. Die Tschechin legte ein enormes Tempo vor, und Siegemund, die ihr erstes Viertelfinale bei einem Grand-Slam-Turnier spielte, lag schnell 1:4 zurück. Vor allem ihre starken Aufschläge ermöglichten Kvitova schnelle Punkte, sie schlug sechs Asse im ersten Durchgang.
  • Im zweiten Satz war Siegemund besser drin und holte zwei Breaks wieder auf. Auch nach einer Behandlung am Rücken forderte sie Kvitova weiter, die aber letztlich die bessere Spielerin war und sich durchsetzte.
13:03 Uhr

Helikopter wirbelt Absperrgitter in die Luft - Radprofi verletzt

Ein zu tief fliegender Helikopter hat offensichtlich nach der vierten Etappe des Giro d'Italia ein Absperrgitter in die Luft gewirbelt und damit insbesondere bei Radprofi Luca Wackermann für schwere Verletzungen gesorgt. Der Italiener erlitt eine Fraktur des Nasenknochens und vermutlich auch im Lumbosakralbereich.

  • Dazu trug er bei dem Unfall am Dienstag Prellungen und Wunden im Gesicht, an den Armen und Beinen sowie am Körper davon. Wackermann befindet sich im Krankenhaus von Messina. Das teilte sein Team Vini Zabu-Brado-KTM mit. Das Rennen ist für den 28-Jährigen beendet.
  • Auch Wackermanns Teamkollege Etienne van Empel wurde von dem Gitter getroffen, kam aber mit Schnittwunden am Finger davon.
  • Laut dem Veranstalter RCS sei ein Hubschrauber des übertragenden TV-Senders RAI für den Unfall verantwortlich gewesen.
  • Damit häufen sich im Radsport in diesem Jahr die kuriosen Unfälle. Bei der Lombardei-Rundfahrt war im August eine ältere Frau mit ihrem SUV auf die Strecke gelangt und hatte Maximilian Schachmann zu Fall gebracht, der einen Schlüsselbeinbruch erlitt. Bei der Luxemburg-Rundfahrt tauchte in einer Kurve auf der Strecke gar ein LKW auf. Das Feld konnte noch rechtzeitig reagieren. Es gab keine gravierenden Stürze.
12:34 Uhr

Ronaldo und Co. brechen Quarantäne für die Nationalteams

Die Turiner Gesundheitsbehörden haben offenbar bei der Staatsanwaltschaft sieben Profis des italienischen Fußball-Rekordmeisters Juventus Turin, darunter auch Superstar Cristiano Ronaldo, gemeldet. Sie sollen die Quarantäne im J-Hotel im Trainingszentrum des Klubs gebrochen haben, um sich ihren Nationalmannschaften anzuschließen.

  • Gemeldet wurden angeblich der fünfmalige Weltfußballer Ronaldo, Paulo Dybala, Rodrigo Bentancur, Danilo Luiz da Silva und Juan Cuadrado, dies berichteten italienische Medien.
  • Torwart Gianluigi Buffon und der türkische Innenverteidiger Merih Demiral verließen das Hotel, um nach Hause zurückzukehren. Dies könnte eine Strafe von 400 Euro nach sich ziehen.
  • Bei Juve waren am Wochenende zwei Covid-19-Infektionsfälle unter dem Personal gemeldet worden. Mehrere Serie-A-Klubs, darunter FC Genua 93 und SSC Neapel, sind mit Infektionsfällen unter ihren Spielern konfrontiert.
11:06 Uhr

Mick Schumacher hat vor dem Debüt einen großen Wunsch

Mick Schumacher steht vor dem Sprung in die Formel 1. Beim ersten Freien Training in der Eifel darf sich der Sohn von F1-Legende Michael Schumacher beweisen. Welche Sorgen den 21-Jährigen umtreiben und wie er mit dem Druck umgeht, verrät die deutsche Rennhoffnung im Exklusiv-Interview.

10:31 Uhr

Werder-Aufsichtsratschef kontert Kritik an (Nicht-)Transfers

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Klaassen fehlt dem Team.

(Foto: imago images/Kirchner-Media)

Aufsichtsratschef Marco Bode von Werder Bremen hat sich gegen die aufgekommene Kritik an der Transferpolitik der Hanseaten zur Wehr gesetzt. "Wir sparen uns nicht in die 2. Liga. Wir haben immer noch eine wettbewerbsfähige Mannschaft", sagte Bode dem Onlineportal deichstube.de.

  • Die Bremer hatten unter anderem mit Davy Klaassen (Ajax Amsterdam) einen wichtigen Leistungsträger verkauft, ohne Ersatz zu holen.
  • "Weil wir einen - zugegeben sehr guten - Spieler wie Klaassen verloren haben, bedeutet das doch nicht automatisch, dass wir nur noch gegen den Abstieg spielen", sagte Bode, der aber auch zugab, dass nach den Abgängen von Spielern wie Philipp Bargfrede, Kevin Vogt oder Nuri Sahin im Mittelfeld nun ein "gewisses Risiko" bestehe.
  • Doch eine Ausleihe von Spielern wie Marko Grujic vom FC Liverpool, über die spekuliert worden war, sei in Zeiten von Corona finanziell schlicht nicht machbar. Zudem platzte der angepeilte Millionentransfer von Angreifer Milot Rashica zu Bayer Leverkusen quasi auf den letzten Drücker.
09:47 Uhr

Löw lobt wechselhaften Brandt: "Unglaubliche Begabung"

Fußball-Bundestrainer Joachim Löw sieht Julian Brandt trotz wechselhafter Leistungen für Borussia Dortmund als feste Größe in der deutschen Nationalmannschaft. "Er wird immer mein Vertrauen haben", sagte Löw vor dem Länderspiel gegen die Türkei (20.45 Uhr/RTL und im ntv.de-Liveticker) in Köln.

  • "Ich habe mich sehr gefreut, dass er letzte Woche im Supercup (2:3 bei Bayern München, d. Red.) ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht hat", betonte Löw. Brandt werde am Abend "natürlich spielen, weil ich ihm vertraue. Auch wenn er bei uns noch nicht ganz den Durchbruch zum Stammspieler geschafft hat."
  • Auch beim BVB besitzt Brandt derzeit keinen Stammplatz, trotz unbestrittener Qualitäten. "Er hat eine unglaubliche Begabung, ist sehr stark im Eins-gegen-eins und im Abschluss", sagte Löw: "Die Konstanz kann er aber noch optimieren."
08:43 Uhr

"Perfekter Rennfahrer": Haug freut sich auf Schumachers Debüt

Der frühere Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug freut sich auf den ersten Auftritt von Mick Schumacher in der Formel 1 und ist überzeugt: Schumi jr. gehört in die Formel 1.

"Meine Freude ist groß, die Freude der gesamten Rennwelt ist riesengroß. Das ist bemerkenswert nach so einer langen Pause den Namen Schumacher wieder in der Formel 1 zu haben", sagte Haug im Interview mit RTL/ntv.

Der 67-Jährige sieht Schumacher als "perfekten Rennfahrer". Überzeugt ist der frühere Boss von Mika Häkkinen insbesondere von Micks Überholmanövern. "Er zuckt nicht lange, sondern er legt sich den Gegner zurecht. Es wird selten eine Berührung geben", so Haug.

Mick Schumacher wird am Freitag im 1. Freien Training für den Grand Prix am Nürburgring einen Alfa Romeo steuern.

07:43 Uhr

Früh gezogen: Deutsche Talente sind in der NHL heißbegehrt

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Tim Stützle wird künftig nicht mehr für die Adler Mannheim spielen.

(Foto: imago images/masterpress)

Das deutsche Eishockey-Toptalent Tim Stützle ist beim NHL-Draft wie erwartet von den Ottawa Senators an Position drei gezogen worden und folgt damit Starspieler Leon Draisaitl. Der 18 Jahre alte Stürmer wurde bei der Talente-Wahl der nordamerikanischen Profiliga in der Nacht zum Mittwoch genauso früh ausgewählt wie MVP Draisaitl. Jener war 2014 ebenfalls an dritter Stelle von den Edmonton Oilers gepickt worden.

Nach Draisaitl und Moritz Seider, der im vergangenen Jahr an sechster Stelle von den Detroit Red Wings gewählt wurde, ist der gebürtige Viersener der dritte deutsche Top-10-Draftpick.

Ebenfalls in der ersten Runde, aber insgesamt früher als erwartet, wurde Lukas Reichel aus Berlin ausgewählt. Der 18 Jahre alte Stürmer wurde als 17. von seinem "Lieblingsteam in der NHL", den Chicago Blackhawks, verpflichtet.

06:36 Uhr

Lange Sperre für homophobe Beleidigung - Ex-Bayern-Profi war "ausgerastet"

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Landon Donovan (hinten) reagierte mit seiner Mannschaft konsequent auf einen homophoben Vorfall.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Fußballprofi Junior Flemmings vom US-amerikanischen Zweitligaklub Phoenix Rising ist nach seinen homophoben Äußerungen im Spiel gegen San Diego Loyal für sechs Spiele gesperrt worden. Das teilte die United Soccer League am Dienstag mit. Flemmings habe gegenüber dem Loyal-Spieler Collin Martin "widerliche und beleidigende Sprache in Form homophober Verunglimpfungen" verwendet, hieß es.

Die Spieler von San Diego, Team des früheren Bayern-Stürmers Landon Donovan, waren nach dem Vorfall geschlossen vom Platz gegangen und hatten damit einen Spielabbruch provoziert. "Wir haben uns, unserer Gemeinde, den Spielern, dem Klub und der USL geschworen, dass wir nicht für Intoleranz, homophobe Beleidigungen und andere Dinge stehen wollen, die nicht zu unserem Spiel gehören", sagte Donovan, der auch Vize-Präsident des Klubs ist. Als er von der homophoben Beleidigung gehört habe, "bin ich ausgerastet", hatte Donovan aufgebracht unmittelbar nach dem Spiel gesagt.

Flemmings hatte vehement bestritten, Martin, der sich als homosexuell geoutet hatte, beleidigt zu haben. "Ich kenne Collin nicht persönlich, aber ich respektiere alle meine Gegner gleich, Collin eingeschlossen", sagte der Jamaikaner.

06:01 Uhr

"Tue gerne das Richtige": NBA-Star verteilt großzügig Trinkgeld

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Russell Westbrook tut auch neben dem Platz "gerne das Richtige".

(Foto: imago images/Icon SMI)

Basketball-Star Russell Westbrook von den Houston Rockets hat sich laut US-Medienberichten mit einem gigantischen Trinkgeld beim Hotelpersonal in der NBA-Blase von Disney World bedankt. Demnach hinterließ der 31-Jährige 8000 Dollar für die Angestellten.

Westbrook bestätigte die Summe zwar nicht, sagte einer Journalistin von "Bleacher Report" aber am Dienstag (Ortszeit): "Die haben sich gut um uns gekümmert. Haben Zeit und Energie investiert, um ihren Job auf einem hohen Niveau zu machen. Das war richtig. Und ich tue gerne das Richtige."

Die NBA hat ihre Saison aufgrund der Corona-Pandemie in einer abgeschotteten Blase auf dem Gelände von Disney World in Florida fortgesetzt.