Mittwoch, 09. Juni 2021Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau & Stephan Uersfeld
20:50 Uhr

U2 und ein Energiefeld aus Millionen Lichtern: UEFA enthüllt spektakuläre Show-Details

Zur Eröffnung der Fußball-EM werden DJ Martin Garrix und die U2-Stars Bono und The Edge mit einem virtuellen Auftritt ihren offiziellen Turniersong präsentieren. Dafür sei der Auftaktspielort, das Stadio Olimpico in Rom, noch einmal digital erschaffen worden, teilte die UEFA mit. Zu den Klängen von "We Are The People" werde das Spielfeld in eine weißblaue Flamme verwandelt, aus Millionen Lichtern werde ein Energiefeld erzeugt, hieß es. Sänger Bono werde auf die Bühne projiziert.

Gefilmt worden sei der Auftritt in 3D im Römer Stadion und in einem Londoner Filmstudio. "Die Eröffnungsfeier im Olimpico von Rom wird ein passendes Vorspiel für das Turnier", versicherte UEFA-Marketingchef Guy-Laurent Epstein.

Musikproduzent Martin Garrix hatte das temporeiche Lied, in dem es um Einheit und Verständigung geht, bereits vor drei Jahren geschrieben. Durch die coronabedingte Verschiebung der Europameisterschaft musste er das gemeinsame Projekt mit der irischen Erfolgsband U2 über ein Jahr lang geheimhalten.

19:53 Uhr

Gegen schlechte Stimmung: Olympia-Sportlern drohen strenge Alkohol-Regeln

Olympioniken könnte im Athletendorf von Tokio das Trinken von Alkohol in öffentlichen Bereichen verboten werden. Die Gastgeber prüfen eine entsprechende Verordnung, wie der Geschäftsführer des Organisationskomitees, Toshiro Muto, japanischen Medien sagte. Ein Alkoholbann in den Zimmern der Sportlerinnen und Sportler im olympischen Dorf sei zwar nicht möglich. Denkbar sei aber ein Verbot in der Mensa und an anderen Treffpunkten. Eine Entscheidung solle Ende Juni fallen, sagte Muto.

Für die Olympiastadt Tokio gilt noch bis 20. Juni der Corona-Notstand, eine Verlängerung ist möglich. Bars und Restaurants müssen früher schließen, der Verkauf von Alkohol ist eingeschränkt. In Umfragen spricht sich seit Monaten eine Mehrheit der Japaner gegen die Austragung der Tokio-Spiele in diesem Sommer aus. Sollten die Corona-Maßnahmen auch während der Olympia-Wochen noch gelten, könnten öffentliche Partys von Athleten mit Alkohol im olympischen Dorf die Stimmung gegen die Spiele weiter bestärken.

19:01 Uhr

Fürs EM-Halbfinale: Hockey-Frauen feiern "enttäuschenden" Kantersieg

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Charlotte Stapenhorst war zufriedener als ihr Trainer.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die deutschen Hockey-Damen haben die Gruppe B bei der EM in Amsterdam als Spitzenreiter beendet. Im Halbfinale am Freitag treffen sie nun auf Spanien. "Wir sind wieder bereit, alles zu geben", kündigte Kapitänin Amelie Wortmann an. Zuvor hatte sich ihr Team mit 4:0 (1:0) im letzten Vorrundenspiel gegen Schlusslicht Italien durchgesetzt. "Wir wollten eigentlich so viele Tore wie möglich schießen, daher ist das 4:0 sogar etwas enttäuschend", kritisierte Bundestrainer Xavier Reckinger trotz des zweiten Sieges. "Die Leistung war auch nicht optimal."

Torschützin Charlotte Stapenhorst widersprach: "Ich sehe es nicht so negativ. Es war vielleicht nicht so stark wie gegen England, sondern ein kleiner Schritt zurück." Dem stimmte auch Wortmann zu: "Unser Teamgeist macht den Unterschied, denn wir geben immer alles, egal, wer auf dem Platz steht." Die Tore für den Weltranglisten-Dritten erzielten neben Stapenhorst (33. Minute) und Wortmann (54.) Jette Fleschütz (4.) sowie Nike Lorenz (42.).

18:12 Uhr

Schock für THW Kiel: Der Torjäger kann nicht mehr helfen

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Niklas Ekberg droht auch das Aus für Olympia.

(Foto: imago images/Hartenfelser)

Handball-Bundesligist THW Kiel muss in den fünf ausstehenden Saisonspielen auf seinen besten Torschützen verzichten. Niclas Ekberg hat sich bei der 33:34-Niederlage in Magdeburg am Dienstagabend einen Innenbandriss im rechten Knie zugezogen. "Eine Ausfallzeit von sechs bis acht Wochen ist realistisch", sagte Mannschaftsarzt Frank Pries. Der schwedische Rechtsaußen hatte in 52 absolvierten Spielen der laufenden Saison 310 Treffer erzielt.

"Eki hat eine unglaublich konstante Saison gespielt und wird uns in den ausstehenden Spielen definitiv fehlen. Jetzt hoffen wir für ihn, dass er sich trotz der Verletzung noch seinen Traum von der erneuten Teilnahme an den Olympischen Spielen erfüllen kann", sagte THW-Geschäftsführer Viktor Szilagyi. Ekberg hatte Schweden bei den Olympischen Spielen in London 2012 als Torschützenkönig zur Silbermedaille geführt, das Turnier in Rio 2016 verpasste er wegen einer kurz zuvor erlittenen Fußverletzung.

17:03 Uhr

Formel 1 hat jetzt einen zweiten deutschen Teamchef

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Capito ist jetzt Geschäftsführer und Teamchef.

(Foto: HOCH ZWEI/Pool/XPB Images)

Geschäftsführer Jost Capito ist beim Formel-1-Traditionsrennstall Williams ab sofort auch Teamchef. Der Engländer Simon Roberts verlässt wegen einer "internen Umstrukturierung" Williams nach nur einem Jahr wieder, wie das Team bekannt gab. Capito ist damit neben Andreas Seidl (McLaren) der zweite deutsche Teamchef in der Königsklasse.

  • "Simon hat in den letzten zwölf Monaten eine wesentliche Rolle bei der Bewältigung des Übergangs gespielt, und ich möchte ihm für seinen großartigen Beitrag während dieser Zeit danken", sagte Capito. Während der Rennen wird Francois-Xaver Demaison verantwortlich für die Arbeit an der Strecke sein.
  • Williams ist das drittälteste und dritterfolgreichste Team der Formel 1, sieben Fahrer- und neun Konstrukteurstitel gewann der Rennstall seit 1977. In dieser Saison holte Williams noch keinen WM-Punkt.
16:12 Uhr

"Ergebnis nur ein kleiner Teil": Für England gehts um mehr als um den Titel

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Gareth Southgate hat anstrengende Wochen vor sich.

(Foto: imago images/PA Images)

Für Englands Nationalcoach Gareth Southgate geht es bei der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft um mehr als den angestrebten Gewinn des Titels. "Natürlich werden meine Spieler und ich daran gemessen, ob wir Spiele gewinnen. Nur eine Mannschaft kann die EM gewinnen. Wir haben das noch nie geschafft und wollen es unbedingt zum ersten Mal tun", schrieb der 50-Jährige in einem offenen Brief an die Nation auf der Website "The Player's Tribune".

"Aber in Wirklichkeit ist das Ergebnis nur ein kleiner Teil. Wenn England spielt, geht es um viel mehr." Es gehe etwa darum, wie er und seine Spieler sich auf und neben dem Platz verhalten, schrieb Southgate. "Wie wir die Menschen zusammenbringen, wie wir inspirieren und vereinen, wie wir Erinnerungen schaffen, die über die 90 Minuten hinausgehen. Die über diesen Sommer hinausgehen. Die für immer bleiben."

Er denke dabei an all die Kinder, die England in diesem Sommer zuschauen würden. "Ich hoffe, dass deren Eltern, Lehrer und Vereinstrainer ihnen dann sagen werden: "So sollte man sein Land repräsentieren. So ist England. Das ist möglich." Wenn den Three Lions dies gelinge, könne man stolz auf diesen Sommer sein.

15:18 Uhr

Der Weltrekord-Wahnsinn geht weiter

Zwei Tage nach dem Rekordlauf der Niederländerin Sifan Hassan hat die Äthiopierin Letesenbet Gidey den 10.000-Meter- Weltrekord erneut deutlich verbessert. Die 23-Jährige rannte die 25 Runden ebenfalls in Hengelo in 29:01,03 Minuten und blieb damit mehr als sechs Sekunden unter der Traumzeit der ebenfalls in Äthiopien geborenen Hassan.

Damit ließ die WM-Zweite Gidey bei den Olympia-Trials der äthiopischen Leichtathleten die zweitplatzierte Tsigie Gebreselama (30:06,01) um über eine Minute hinter sich. Sie ist bei den Sommerspielen die große Rivalin von Weltmeisterin Hassan und der derzeit verletzten WM-Dritten Konstanze Klosterhalfen aus Leverkusen.

14:07 Uhr

Premier League bestraft Super-League-Rebellen

Englands Super-League-Rebellen werden von der Premier League mit einer Strafe von je 4 Millionen Euro belegt. Einen weiteren Breakaway-Versuch sollten sie sich nicht mehr leisten. Diese sollen mit 30 Punkten Abzug in der Premier League und einer Geldstrafe von über 23 Millionen Euro belegt werden, berichtet Sky UK.

  • Manchester City, Manchester United, Liverpool, Chelsea, Arsenal und Tottenham waren im April gemeinsam mit Atletico Madrid, Inter und AC Mailand, Juventus und Real Madrid am letztendlich spektakulär gescheiterten Versuch der Gründung einer Super League im Fußball beteiligt.
  • Nur Real, Juventus und Barcelona beharren weiter auf der Gründung der Super League. Die UEFA droht ihnen mit massiven Strafen. Die neun geständigen Rebellen haben bereits eine Strafzahlung von 15 Millionen Euro an den europäischen Verband geleistet. Je fünf Prozent ihrer Einnahmen aus den UEFA-Wettbewerben der kommenden Saison werden zusätzlich zurückgehalten.
  • Ursprünglich hatte die Premier League eine Geldstrafe von rund 17,5 Millionen Euro pro Verein sowie einen Punktabzug auf Bewährung gefordert. Doch die Liga wolle nun den Blick in die Zukunft richten, berichtet Sky UK.
12:11 Uhr

Wegen Kimmich: Vogts schickt eine Warnung an Löw

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Ja, wohin denn nun?

(Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto)

Berti Vogts würde Joshua Kimmich im EM-Auftaktspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Weltmeister Frankreich im defensiven Mittelfeld einsetzen. "Für mich ist klar, dass er als zentraler Spieler am besten zur Geltung kommt", schrieb der ehemalige Bundestrainer in seiner Kolumne bei t-online.

  • Er erklärte: "Gegen Frankreich muss das Zentrum dicht sein. Und das gelingt mit dem Duo Gündoğan/Kroos nicht, weil beide zu offensiv ausgerichtet sind. Für Kimmich steht die Defensive an erster Stelle. Ohne ihn in der Zentrale werden wir von Frankreich überrannt."
  • Bundestrainer Joachim Löw hatte Kimmich bei der Generalprobe gegen Lettland (7:1) auf die rechte Außenbahn gezogen. Toni Kroos und İlkay Gündoğan bildeten das defensive Mittelfeld vor einer Dreierkette.
  • "Ich hatte schon früh in der Partie das Gefühl, dass sich Kimmich dort außen nicht zu 100 Prozent wohlfühlt. Vor allem, wenn er den Ball zugespielt bekam", schrieb Stadiongast Vogts, der die DFB-Auswahl vor 25 Jahren zum bisher letzten ihrer drei EM-Titel geführt hatte.
11:59 Uhr

Extreme Belastung: Basketball-Bundestrainer fordert weniger Liga-Spiele

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Vier Spiele in fünf Tagen sind fast zwei Hände.

(Foto: imago images/Camera 4)

Basketball-Bundestrainer Henrik Rödl hat sich für weniger Spiele in der Bundesliga mit den Playoffs ausgesprochen als in dieser Saison. Mit Blick auf über 80 Partien der beiden Finalteilnehmer Alba Berlin und Bayern München sagte der ehemalige Profi in einem Interview der "Berliner Morgenpost" "Ich finde, das ist eine Situation, die unbedingt verändert werden muss. Die Spieler laufen auf dem Zahnfleisch."

  • Die "Best of Five"-Finalserie zwischen den Berlinern und den Münchnern startet heute in der Hauptstadt. Spiel zwei steigt am Donnerstag ebenfalls in Berlin, ehe es schon Samstag in München weitergeht. Das vierte Spiel könnte Sonntag in München und das fünfte am Dienstag in Berlin ausgetragen.
  • Die hohe Zahl der Spiele komme zwar nicht überraschend, doch dürfe man "diese Situation schon mal überdenken", sagte Rödl und kritisierte die "extrem hohe Belastung für die Spieler" in der nun entscheidenden Finalserie.
11:16 Uhr

Mehr Fans, mehr Punkte: Ex-Trainer mit gewagter These zum HSV

Der ehemalige HSV-Trainer Martin Jol sieht eine Ursache des verpassten Hamburger Bundesliga-Aufstiegs in den leeren Stadien. "Ich glaube, dass das Fehlen des fantastischen Publikums gerade im Volksparkstadion ein großer Nachteil für den HSV war. Mit den Fans im Rücken wären vielleicht ein paar Punkte mehr rausgesprungen", sagte der Niederländer der "Bild"-Zeitung.

  • Jol war von Juli 2008 bis Juni 2009 Trainer des Hamburger SV. In dieser Zeit führte er die Mannschaft sowohl im DFB-Pokal als auch im UEFA-Cup ins Halbfinale.
  • "Es war keine gute Aktion, damals zu gehen. Es war ein Fehler", sagte der 65-Jährige. "Ich muss zugeben, falscher Stolz hat da eine gewichtige Rolle gespielt. Nicht alle, die im Verein damals das Sagen hatten, fanden die Resultate der Mannschaft zufriedenstellend. Das hatte mich schon sehr getroffen."
10:37 Uhr

Gewaltiges Lob: Griezmann werde zunehmend wie Zidane

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Griezmann ist super in Form.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Der langjährige Bayern-Profi Willy Sagnol sieht in Antoine Griezmann den wichtigsten Spieler von Deutschlands erstem EM-Gruppengegner Frankreich. "Er ist die Schaltzentrale des Spiels. Er hält den Schlüssel in der Hand. Er ist die Nummer eins in diesem Team. Der Anfang und das Ende", sagte Sagnol der "L'Equipe" über den Offensivspieler des FC Barcelona und fügte an: "Er erfüllt mehr und mehr das Profil von Zidane."

  • Zinedine Zidane hatte Frankreich zum WM-Titel 1998 und zum EM-Triumph zwei Jahre später geführt.
  • Der gelernte Stürmer Griezmann spielte zuletzt wie Zidane zentral hinter den Spitzen und traf in den letzten drei Länderspielen. Bei der EM-Generalprobe am Dienstag gegen Bulgarien sogar per Fallrückzieher zum 1:0 (29.).
  • Griezmann erhält sogar noch mehr Lob: "Er will das Beste aus seinen Mitspielern rausholen, nimmt auch defensiv teil und verströmt das Gefühl, dass er gemeinsam mit den anderen etwas Großes erreichen will."
10:07 Uhr

Studie: So haben Elfmeterschützen die beste Chance

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Der geht rein. Laut Studie wäre ein anderer Schuss aber noch besser.

(Foto: imago images/Karina Hessland)

Fußballer sollten ihre Elfmeter häufiger auf die Tormitte zielen. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie der Frankfurt University of Applied Sciences. Die Studie untersuchte, ob sich Spieler bei ihren Strafstößen tatsächlich für die beste Möglichkeit entscheiden.

  • "Die Schützen sollten öfters den Mut aufbringen, auf die Mitte des Tors zu zielen, obwohl der Torwart dort sehr gute Chancen hat zu halten, wenn er zu keiner Seite springen sollte, denn meistens springt er und lässt die Mitte offen", sagte Prof. Christian Rieck, der als Professor für Finance und Wirtschaftstheorie in Frankfurt arbeitet.
  • Er und sein Team haben 402 Elfmeterschüsse aus der Bundesliga ausgewertet.
  • Gerade Torhüter verhalten sich laut Rieck "optimal" unberechenbar. Da der Ball beim Elfmeter nur rund 0,3 Sekunden bis zum Tor benötige, müsse sich der Torhüter zeitgleich mit dem Spieler entscheiden, "ob und wohin er springt". So springe der Torhüter beispielsweise in 54 Prozent der Fälle auf die starke Schussseite des Schützen.
  • Allerdings weichen auch die Spieler häufiger von der besten Strategie ab. Denn in der Hälfte der Fälle schießt der Schütze mit dem dominanten Fuß auf seine bevorzugte Seite. Lediglich in 13 Prozent der Fälle entschied sich der Schütze für die Tormitte.
09:29 Uhr

Lahm lamentiert: Kimmich muss ins Mittelfeld

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(Foto: imago/Ulmer)

Philipp Lahm sieht Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich auf der Sechserposition noch stärker als über außen. "Er ist sicher mehr Spezialist, als ich es war. Seine beste Position ist die vor der Abwehr", sagte der Weltmeister-Kapitän von 2014 der "Bild"-Zeitung.

  • Bundestrainer Joachim Löw hat Kimmich für das EM-Auftaktspiel gegen Frankreich am Dienstag (21 Uhr im ntv.de-Liveticker) aber wohl rechts vor der Dreierkette eingeplant.
  • Für Lahm ist dies dennoch "eine gute Überlegung". Seine Begründung: "Die deutsche Nationalmannschaft hat mit Kroos und Gündogan die Lenker und Denker von Real und Man City in ihren Reihen."
  • Das Duo hatte auch bei der Turnier-Generalprobe gegen Lettland (7:1) Regie geführt, als Löw Bayern-Profi Kimmich nach rechts beorderte. Pep Guardiola hatte Kimmich in seiner Münchner Zeit vom Rechtsverteidiger-Posten ins Mittelfeld versetzt und damit laut Lahm dessen "Vielseitigkeit etabliert - und Joshua muss nun damit umgehen".
09:07 Uhr

"Knöchel geht es nicht so richtig gut": Nowitzki spürt Folgen des Sports

Dirk Nowitzki ist noch nicht bereit, seine Basketball-Pause nach dem Karriereende zu beenden und eine aktivere Rolle zu übernehmen. "Ich bin immer noch in der Phase, wo ich Abstand vom Basketball gewinnen und viel mit meiner Familie reisen möchte", sagte der beste deutsche Basketball-Spieler der Geschichte der "Sport Bild".

Am kommenden Wochenende ist es genau zehn Jahre her, dass Nowitzki mit den Dallas Mavericks 2011 als erster Deutscher den Titel in der NBA gewann, seine Karriere beendete er dann nach der Saison 2018/2019. "Dem linken Knöchel geht es nicht so richtig gut. Er hat viel mitgemacht, weil ich oft umgeknickt bin."

08:43 Uhr

Frankreich bangt nach EM-Generalprobe um Rückkehrer Benzema

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(Foto: AP)

Rückkehrer Karim Benzema ist bei der EM-Generalprobe von Fußball-Weltmeister Frankreich eine Woche vor dem Auftaktspiel gegen Deutschland verletzt ausgewechselt worden. In Paris musste der Stürmer beim Test gegen Bulgarien in der 39. Minute wegen Problemen am rechten Oberschenkel vom Feld. Für ihn kam Olivier Giroud.

  • Das Spiel gewannen die Franzosen mit 3:0 dank Treffern von Antoine Griezmann (29.), sowie Giroud (83./90.).
  • Die Franzosen treffen am 15. Juni in München im ersten Gruppenspiel auf die deutsche Mannschaft.
  • Benzema hatte zuletzt gegen Wales nach mehr als fünfeinhalb Jahren Pause sein Comeback im Nationalteam gegeben. Der 33-Jährige von Real Madrid war seit einem Erpressungs-Skandal um ein Sextape im Oktober 2015 nicht mehr Teil der Equipe tricolore gewesen.
07:50 Uhr

Corona-Alarm in Spanien: Nächster Nationalspieler positiv getestet

Die spanische Fußball-Nationalmannschaft hat kurz vor EM-Start den nächsten Coronafall zu verzeichnen. Nach Kapitän Sergio Busquets ist auch Verteidiger Diego Llorente positiv auf das Virus getestet worden, wie der spanische Verband RFEF mitteilte. Der Abwehrspieler des englischen Traditionsklubs Leeds United sei umgehend aus dem Quartier in Las Rozas bei Madrid abgereist.

  • Die Mannschaft hatte sich nach dem Bekanntwerden von Busquets' positivem Test am Sonntag bereits isoliert.
  • Nationaltrainer Luis Enrique holte bislang sechs zusätzliche Reservisten zum Team, um auf weitere Ausfälle reagieren zu können. Das eigentlich als EM-Generalprobe gedachte Testspiel gegen Litauen gewann am Dienstag Spaniens U21 mit 4:0 (2:0).
  • Am kommenden Montag sollen die Spanier in Sevilla gegen Schweden ins EM-Turnier einsteigen. Auch bei den Skandinaviern waren die Spieler Dejan Kulusevski und Mattias Svanberg positiv getestet worden.
09:03 Uhr

Zverev über seinen Paris-Traum und den "unmenschlichen" Nadal

Es ist der Traum eines jeden Tennisspielers: Einmal einen Grand Slam zu gewinnen. Alexander Zverev steht 2020 kurz davor, scheitert jedoch im Finale. Auf einer Pressekonferenz spricht er über die Bedeutung der Turniere und, warum es jungen Spielern schwerfällt, dort ihre besten Leistungen zu zeigen.

06:24 Uhr

Kurioser Vertrag: Bayerns Neuzugang muss beim alten Klub weitertrainieren

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Zwei weitere Wochen in Leipzig warten auf Upamecano.

(Foto: imago images/Karina Hessland)

Dayot Upamecano steht laut einem Bericht der "Sport Bild" vor einer kuriosen Situation und muss trotz seines Wechsels zum FC Bayern München wohl noch bei RB Leipzig trainieren. Grund dafür ist demnach, dass der Vertrag des französischen Abwehrspielers erst am 15. Juli beginnt und er so lange noch Spieler des Fußball-Bundesligisten aus Sachsen ist - der am 5. Juli unter dem neuen Trainer Jesse Marsch in die Saisonvorbereitung startet.

  • Florian Scholz, Kaufmännischer Leiter Sport bei RB Leipzig, sagte der "Sport Bild", es sei für beide Vereine sinnvoller, wenn Upamecano nach der Sommerpause direkt bei seinem neuen Klub in die Vorbereitung einsteigen würde. "Es ist aber richtig, dass dies durch die aktuelle Vertragskonstellation nicht gegeben ist. Daher erwarten wir ihn Stand heute zum Trainingsstart bei RB Leipzig."
  • Den Angaben nach ist Leipzig bereit, den 22 Jahre alten Upamecano schon zum 1. Juli nach München zu lassen, sollte der FC Bayern das halbe Monatsgehalt übernehmen. Die Gespräche darüber seien aber gescheitert. Upamecano, sein Berater und der deutsche Rekordmeister wollten sich den Angaben nach nicht äußern.
05:56 Uhr

Rückkehrer Müller warnt Frankreich: "Heißt noch lange nicht, dass sie gewinnen"

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(Foto: imago images/Team 2)

Thomas Müller sieht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft vor dem Start in die Fußball-EM in einer guten Position und hält auch den Titel für möglich. "Ganz ehrlich: Ich glaube daran. Der Weg dorthin ist allerdings das, was mich gerade am meisten beschäftigt", sagte der Rückkehrer der "Sport Bild".

  • "Das Auftaktspiel steht im Moment über allem. Ich sehe uns aktuell durchaus in der Verfassung, dass mehr möglich ist, als uns von vielen zugetraut wird", sagte Müller. "In der Favoritenrolle sehe ich am 15. Juni die Franzosen. Aber: Das heißt noch lange nicht, dass sie gewinnen."
  • "Wir wissen, dass wir sehr viel Leidenschaft brauchen, um Frankreich zu schlagen. Es geht für uns um die Basis und Grundtugenden, die deutsche Turniermannschaften schon immer stark gemacht haben", sagte Müller.
  • Deutschland trifft bei der Europameisterschaft in der Gruppenphase nach dem Auftakt gegen Frankreich in München noch auf Titelverteidiger Portugal und Ungarn.
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