Mittwoch, 09. Oktober 2019Der Sport-Tag

Heute mit Sebastian Huld, Christoph Rieke, Christoph Wolf und Torben Siemer
23:30 Uhr

Ex-Toptalent Pannewitz kickt wieder - in der Kreisliga

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Bei Carl Zeiss Jena wollte sich Kevin Pannewitz wieder im Profibereich etablieren. Das Vorhaben scheiterte.

(Foto: dpa)

Sehr turbulent, aber auch tragisch - so lässt sich die Fußballkarriere von Kevin Pannewitz beschreiben. Einst ein Nachwuchsstar, der mit 17 Jahren bereits beim FC Hansa Rostock in der 2. Fußball-Bundesliga debütierte, gilt Pannewitz inzwischen als verlorenes Talent. Mit 27 Jahren ist er zwar noch im besten Fußballalter, seine besten Fußballzeiten sind aber lange vorbei.

Aber: Weiterkicken tut Pannewitz trotzdem, und zwar ab sofort wieder in seiner Heimatstadt Berlin. Nachdem er erst kürzlich beim Hauptstadt-Kreisligisten SC Siemensstadt als Neuzugang vorgestellt worden war, ehe er den Verein ohne Einsatz wieder verließ, bestätigte nun der Schöneberger Kreisligist FC Amed: Pannewitz kommt.

Anfang 2017 hatte der Innenverteidiger nach sechs Jahren Pause beim FC Carl Zeiss Jena versucht, wieder im Profifußball Fuß zu fassen. Das famose Comeback endete aber zu Jahresbeginn, als der Drittligist Pannewitz wegen Übergewichts kündigte.

23:01 Uhr

Uefa bestätigt Strafe für Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt ist mit seinem Einspruch gegen Sanktionen der Uefa zum größten Teil gescheitert. Wie die Berufungskommission der Europäischen Fußball-Union am Mittwoch bekanntgab, muss der Fußball-Bundesligist weiterhin 48.000 Euro Strafe zahlen wegen des Fehlverhaltens seiner Fans im Rückspiel der Qualifikation zur Europa League gegen Racing Strasburg (3:0). Zudem wurde der Teilausschluss von Zuschauern bestätigt. Der Hessen-Club war wegen "Blockierens von Treppen" und "Werfen von Gegenständen" verurteilt worden. Im nächsten Heimspiel am 24. Oktober gegen Standard Lüttich muss ein Block auf der Haupttribüne oberhalb des Spielertunnels gesperrt werden.

Korrigiert wurde nur die zunächst für fünf Spiele angesetzte Sperre gegen den mittlerweile an den AC Mailand ausgeliehen Ante Rebic. Sie wurde auf vier Partien reduziert. Die Sperre für das vierte Spiel wurde zudem für zwei Jahre auf Bewährung ausgesetzt.

22:33 Uhr

Petkovic siegt im deutschen Tennis-Duell

Andrea Petkovic steht nach einem Sieg im deutschen Tennis-Duell gegen Julia Görges im Viertelfinale des WTA-Turniers in Linz. Petkovic setzte sich mit 7:6 (8:2), 6:0 durch. Die nächste Gegnerin der Darmstädterin ist entweder die Russin Anastassija Pawljutschenkowa oder die Slowakin Viktoria Kuzmova. Der Sieg gegen Görges, die derzeit von Fed-Cup-Kapitän Jens Gerlach als Interimstrainer betreut wird, stand nach 1:21 Stunden fest. Es war im sechsten Vergleich mit Görges der vierte Erfolg für Petkovic, die auch das bislang letzte Duell vor einem Jahr in Linz gewonnen hatte.

Ausgeschieden sind Anna-Lena Friedsam und Tamara Korpatsch. Friedsam verlor im Achtelfinale 3:6, 7:5, 4:6 gegen Jelena Rybakina aus Kasachstan, nachdem die Andernacherin zuvor überraschend die an Nummer zwei gesetzte Schweizerin Belinda Bencic bezwungen hatte.  Tamara Korpatsch verlor in der ersten Runde 1:6, 3:6 gegen die einstige French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko aus Lettland. Das Hallenturnier in Linz ist mit 250.000 Dollar dotiert.

22:13 Uhr

Fifa bestraft Hongkongs Verband wegen Pfiffen bei eigener Hymne

Die Fifa hat den Fußballverband Hongkongs zu einer Geldstrafe verurteilt, weil Fans beim Abspielen der chinesischen Nationalhymne protestiert hatten. Wie der Weltfußballverband mitteilte, muss Hongkong 15.000 Schweizer Franken (13.736 Euro) zahlen, weil Fans vor dem Länderspiel gegen den Iran (0:2) am 10. September beim Erklingen der chinesischen Nationalhymne gepfiffen und dem Spielfeld demonstrativ den Rücken zugekehrt hätten.

Hongkong steht unter Chinas Souveränität, hat aber ein eigenes Nationalteam. In Hongkong gibt es seit Wochen Proteste gegen die kommunistische Volksrepublik. Die sieben Millionen Einwohner Hongkongs fürchten um ihre Rechte wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit.

21:55 Uhr

Flensburgs Handballer bleiben in Champions League unbesiegt

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Zumindest international läuft's für die SG Flensburg-Handewitt.

(Foto: imago images/Beautiful Sports)

Der deutsche Handballmeister SG Flensburg-Handewitt bleibt in der Gruppenphase der Champions League auch nach dem vierten Spieltag unbesiegt. In einer umkämpften Partie gegen den kroatischen Meister RK Zagreb kam das in der Bundesliga zuletzt schwächelnde Team von Trainer Maik Machulla zu einem 20:17 (10:10). Mit 7:1 Punkten übernahm Flensburg zunächst die Tabellenführung in der Gruppe A.

In der Flens-Arena war Kreisläufer Johannes Golla mit fünf Treffern der erfolgreichste Werfer der Gastgeber, die in der Bundesliga derzeit nur Dritter sind und im DHB-Pokal bereits vom Überraschungsteam TSV Hannover-Burgdorf eliminiert wurden. Flensburg fand schwer in die Partie, nach einem schnellen 2:5 und einem 6:10 berappelte sich die Mannschaft aber und ging mit einem Unentschieden in die Pause.

21:25 Uhr

NBA-Superstar verpasst wohl komplette Saison

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Im fünften Spiel der Finalserie verletzte sich Durant schwer.

(Foto: imago images / Xinhua)

Der verletzte Basketball-Superstar Kevin Durant hat den Hoffnungen seiner Fans auf ein Comeback in der kommenden Spielzeit einen deutlichen Dämpfer verpasst. Die Fans der Brooklyn Nets sollten nicht erwarten, ihn in der in zwei Wochen beginnenden Saison spielen zu sehen: "Es braucht viel Zeit. Es ist ein täglicher Prozess" sagte der 31 Jahre alte US-Amerikaner dem Radiosender "Hot 97".

Durant hatte sich im Sommer den Nets angeschlossen, nachdem er zuvor drei Jahre für die Golden State Warriors auflief. Mit dem Team aus Kalifornien gewann er 2017 und 2018 die Meisterschaft und wurde jeweils als wertvollster Spieler der Finalserie ausgezeichnet. Auch 2019 erreichten die Warriors um Durant und Steph Curry das Finale - verpassten aber nach Durants Achillessehnenriss den Titel-Hattrick. Stattdessen setzten sich die Toronto Raptors durch.

20:58 Uhr

Soll Müller bleiben oder gehen? Was Sie dem FC Bayern raten

Heute morgen haben wir Sie gefragt, was Sie denn dem FC Bayern München in Sachen Thomas Müller raten würden. Der ist schließlich unzufrieden mit seiner Rolle als Edelreservist beim Fußball-Rekordmeister, sein Vertrag läuft noch bis Juni 2021. Bis dahin mehr auf der Bank zu sitzen als zu spielen, ist wohl keine attraktive Option für den 30-Jährigen.

Unsere Frage lautete deshalb: Sollte der FC Bayern Thomas Müller wirklich ziehen lassen?

Mehr als 11.400 Stimmen wurden seitdem abgegeben, das Bild ist ... gemischt. Aber die Mehrheit sagt: Ja. 52 Prozent von Ihnen raten den Münchnern, ihren Ur-Bayern abzugeben. 33 Prozent lehnen das wiederum ab. Welche Konsequenzen das für den FC Bayern hat? Keine.

20:13 Uhr

Englische Nationalmannschaft droht mit Boykott

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Die Spieler der englischen Fußball-Nationalmannschaft wollen in den kommenden EM-Qualifikationsspielen in Tschechien und Bulgarien das Spielfeld verlassen, falls es zu rassistischen Vorfällen kommt. "Wenn das einem von uns passiert, passiert es allen", sagte England-Stürmer Tammy Abraham und verwies auf Aussagen seines Mannschaftskapitäns. "Harry Kane hat gesagt, wenn wir unglücklich sind, wenn ein Spieler unglücklich ist, dann verlassen wir alle gemeinsam das Spielfeld."

Um mögliche Punktabzüge für seine Three Lions macht sich Chelsea-Profi Abraham keine Gedanken. "Wir wollen, dass die Welt sieht, dass wir solche Beleidigungen nicht dulden", sagte der 22-Jährige.

Bei der Partie zwischen Bulgarien und England am Montag in Sofia bleiben 5000 der insgesamt 46.340 Plätze auf Anweisung der Uefa leer. Die Europäische Fußball-Union bestraft den bulgarischen Fußballverband damit für rassistisches Verhalten der Fans bei EM-Qualifikationsspielen im Juni.

19:47 Uhr

Löw setzt gegen Argentinien auf zwei Debütanten

Erstmals seit dem Titelgewinn 2014 ohne Rio-Weltmeister, dafür mit zwei Debütanten: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft begegnet Argentinien im Klassiker in Dortmund (20.45 Uhr/RTL und im Liveticker bei n-tv.de) angesichts zahlreicher Ausfälle mit einer Notelf. Die Freiburger Robin Koch und Luca Waldschmidt tragen erstmals das DFB-Trikot.

Der von Bundestrainer Joachim Löw für die Startelf vorgesehene Berliner Niklas Stark verpasst sein Debüt wegen einer Magen-Darm-Erkrankung. Damit fehlen Löw insgesamt 14 (!) Nationalspieler.

Die deutsche Startelf

ter Stegen -  Klostermann, Süle, Koch, Halstenberg - Kimmich, Can - Havertz - Gnabry, Waldschmidt, Brandt. - Trainer: Löw

18:43 Uhr

Wenger wirft FC Bayern "Manipulation" von Gnabry-Wechsel vor

Der frühere Fußball-Trainer Arsène Wenger wirft dem FC Bayern München vor, den heutigen Nationalspieler Serge Gnabry vor dessen Wechsel in die Fußball-Bundesliga "manipuliert" zu haben. "Wir haben sehr lange versucht, seinen Vertrag zu verlängern", sagte der Ex-Coach des FC Arsenal dem TV-Sender "beIn Sports". Für dessen Klub hatte Gnabry vor seinem Transfer zu Werder Bremen im Jahr 2016 gespielt.

"Und ich bin der Meinung, dass Bayern hinter den Kulissen manipuliert hat, so dass er, wenn er nach Bremen geht, sich im Anschluss den Bayern anschließen kann", meinte Wenger. Der inzwischen 24 Jahre alte Gnabry war nach einem Jahr in Bremen nach München gewechselt, wurde zunächst aber für eine Saison an die TSG Hoffenheim ausgeliehen. Wenger verließ den FC Arsenal im vergangenen Jahr.

18:14 Uhr

Streit zwischen China und NBA spitzt sich zu

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Im Hongkong-Konflikt zwischen der NBA und China zeichnet sich kein Ende ab. Die nordamerikanische Basketball-Liga verschob für den heutigen Mittwoch geplante Medientermine der Brooklyn Nets und der Los Angeles Lakers in Shanghai. Ob die Mannschaften wie geplant in dieser Woche in China spielen, ist offen - entsprechende Werbeplakate wurden allerdings bereits entfernt.

Äußerungen von Houston-Rockets-Manager Daryl Morey hatten zuvor für große Empörung in China gesorgt. Morey hatte auf Twitter ein Bild mit den Worten "Fight for Freedom - Stand with Hong Kong" veröffentlicht: Kämpft für die Freiheit, unterstützt Hongkong. Der chinesische Basketballverband beendete daraufhin die Zusammenarbeit mit dem NBA-Team. Zudem kündigte der chinesische Staatssender CCTV an, die in China geplanten Vorbereitungsspiele der besten Basketball-Liga der Welt nicht zu zeigen.

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17:16 Uhr

Shopping-Verbot für Leipziger Fußballer

Die Spieler von Fußball-Bundesligist Rasenballsport Leipzig dürfen offenbar nicht mehr frei entscheiden, wofür sie ihr Geld ausgeben. Zumindest Shopping-Reisen sind den Profis laut Sportdirektor Markus Krösche untersagt.

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Haben ihre Spieler gern in der Nähe: Trainer Nagelsmann und Manager Krösche von RB Leipzig.

(Foto: imago images/Contrast)

  • "Es ist bei uns nicht gern gesehen, wenn Spieler während einer normalen Trainingswoche an ihren freien Tagen durch Europa fliegen", sagte Krösche der "Sport Bild".
  • "Wenn du anderswo La Paloma machst und dann wieder zurückfliegst, dann verursacht das Stress, es belastet dich", begründete Krösche das Verbot.
  • Deshalb sensibilisiere die Klubführung ihre Spieler dafür, "die freien Tage als Erholung zu sehen und nicht als Shopping-Möglichkeit in Paris oder New York".
  • Immerhin: Wegen der aktuellen Länderspielpause haben die Rasenballsportler ohne Nationalmannschaftsverpflichtungen bis mindestens Sonntag frei - Kurzstreckenflüge seien laut Krösche in diesem Zeitraum erlaubt.
16:46 Uhr

Russische Turner gewinnen ersten WM-Titel seit 1991

Die russischen Turner haben Titelverteidiger China entthront und sind nach 28 Jahren wieder Mannschafts-Weltmeister geworden. Vor 7500 Zuschauern in der ausverkauften Schleyer-Halle lieferte sich das Top-Duo mit Japan einen spannenden Dreikampf bis zum letzten Gerät.

Am Ende stand ein hauchdünner Vorsprung von einem Punkt für den neuen Weltmeister aus Russland mit 261,726 Zählern vor China (260,729) und Japan (258,159). Letztmals war zuvor die damalige Sowjetunion 1991 in Indianapolis Team-Weltmeister geworden. Die deutsche Mannschaft hatte als Zwölfter das Mannschaftsfinale verpasst, sich aber für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio qualifiziert.

16:16 Uhr

Jens Tiedtke verstirbt nach schwerer Krankheit

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Der frühere Handball-Nationalspieler Jens Tiedtke ist wenige Tage vor seinem 40. Geburtstag nach schwerer Krankheit gestorben. Das gab sein ehemaliger Verein TV Großwallstadt bekannt. Insgesamt bestritt Tiedtke 443 Bundesliga-Spiele, ehe er seine Karriere im Sommer 2016 beim damaligen Drittligisten TV Großwallstadt beendete. In der Nationalmannschaft debütierte "Tito" im Oktober 1999 im Spiel gegen Polen in Cottbus, in 64 Einsätzen erzielte er 92 Tore für die Auswahl des Deutschen Handballbundes. Tiedtke nahm an den WM-Turnieren 2005 und 2009 teil.

Im Oktober 2006 wurde bei einer medizinischen Kontrolle ein Hirntumor bei Tiedtke entdeckt, nach OP und Reha kehrte er im April 2007 in die Bundesliga-Mannschaft des TV Großwallstadt zurück. "Ich bin unfassbar traurig", sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning: "Tito war nicht nur ein sehr guter Handballer, sondern ein in jeder Hinsicht bemerkenswerter Mensch, der einen festen Platz in unserem Herzen behält. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei seiner Familie."

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15:40 Uhr

Van Gaal adelt Schweinsteiger: "Als Mann, als Mensch ein Topper"

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Auch Bierduschen hat Louis van Gaal seinem Ex-Schützling Bastian Schweinsteiger nicht übel genommen.

(Foto: dpa)

Unter Louis van Gaal reifte Bastian Schweinsteiger beim FC Bayern einst zum Fußball-Weltstar. Der Niederländer war es, der Schweinsteiger vom wankelmütigen Flügelflitzer zum Mittelfeldstrategen umschulte. Nun hat van Gaal seinem einstigen Spieler warme Worte zum Rücktritt gegönnt. In seiner schriftlichen Stellungnahme an die Deutsche Presse-Agentur adelte van Gaal seinen Ex-Schützling als "einen der besten Spieler, die ich als Trainer erlebt habe". Und lobt ihn als Spieler, "der alles aus seiner Karriere herausgeholt hat, was für mich die Essenz des Spitzensports ist". Neben dem Sportler Schweinsteiger würdigte van Gaal aber auch, dass der 35-Jährige als "Mann, als Mensch" ebenfalls "ein Topper" gewesen sei, "der immer offen für seine Umgebung war".

Van Gaal hatte Schweinsteiger von 2009 bis April 2011 als Chefcoach des FC Bayern betreut und ihn 2015 zum englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United geholt.

14:53 Uhr

Milan findet neuen Trainer für Weg aus der Krise

Das ging fix: Nur einen Tag nach der Entlassung des bisherigen Trainers Marco Giampaolo hat der italienische Fußballklub AC Mailand einen Nachfolger gefunden.

  • Der 18-malige Meister verpflichtete Stefano Pioli als neuen Chefcoach.
  • Der 53-Jährige erhält bei den Rossoneri einen Zweijahresvertrag bis Sommer 2021.
  • Zuletzt war Pioli bis April beim AC Florenz tätig, insgesamt trainierte er bereits sechs Vereine in der Serie A.
  • Mit nur drei Siegen rangiert Milan als 13. nur drei Punkte vor der Abstiegszone.
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14:20 Uhr

Videobeweis: Die großen DFB-Spiele gegen Argentinien

Deutschland gegen Argentinien - in der Liste der großen Fußball-Duelle steht diese Partie weit oben. Heute Abend (ab 20.45 Uhr bei RTL und im Liveticker bei n-tv.de) ist es wieder so weit. Eine Vorschau auf das Testspiel des DFB-Teams von Bundestrainer Joachim Löw können Sie hier lesen. Und zur weiteren Einstimmung legen wir Ihnen folgendes Video ans Herz:

13:30 Uhr

Fifa brummt Sierra Leone ein Geisterspiel auf

Die chaotischen Szenen im WM-Qualifikationsspiel gegen Liberia haben der Fußball-Nationalmannschaft aus Sierra Leone nun ein Geisterspiel eingebrockt.

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Die Fifa hat Sierra Leone mit einem Geisterspiel bestraft.

(Foto: picture alliance / dpa)

  • Die Fifa-Disziplinarkommission hat den sierra-leonischen Verband SLFA wegen der Vorkommnisse mit einem Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestraft.
  • Zudem verhängte sie eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Schweizer Franken (rund 45.800 Euro).
  • Sie begründete die Sanktion mit dem Platzsturm, dem Werfen von Gegenständen auf das Spielfeld und der "fehlenden Disziplin" im Umfeld der Partie am 8. September.
12:23 Uhr

DFB-Lazarett: Löw muss auch auf Tah verzichten

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Ausfall Nr. 13: Auch Jonathan Tah steht für den Länderspiel-Doppelpack nicht mehr zur Verfügung.

(Foto: REUTERS)

Und noch einer weniger. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft musste in den vergangenen Tagen ja bereits diverse Ausfälle verkraften, der Ausfall-Zähler stand am Dienstag auf 10,5. Jetzt ist er endgültig auf 11 gesprungen, denn am Morgen musste auch der Leverkusener Jonathan Tah endgültig passen. Wegen eines grippalen Infekts reiste er aus dem Teamhotel in Dortmund ab, der Innenverteidiger wird damit für das EM-Qualifikationsspiel am Sonntag in Tallinn (20.45 Uhr/RTL) gegen Estland definitiv ausfallen.

Neben den 11 Ausfällen (Stand: 12 Uhr) für Bundestrainer Joachim Löw ist zudem der Einsatz von Marco Reus fraglich. Der Dortmunder hat Knie, konnte aber immerhin am Dienstagabend das Abschlusstraining in seinem Heim-Stadion absolvieren. Nicht dabei waren Ilkay Gündogan (muskuläre Probleme) und Timo Werner (Grippe), die aber noch auf einen Einsatz in Estland hoffen.

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11:58 Uhr

Frankreichs Trainer findet Mbappé-Ersatz in Gladbach

Große Ehre für Alassane Pléa von Borussia Mönchengladbach: Der Toptorjäger des Bundesliga-Tabellenführers darf zum zweiten Mal für das französische Fußball-Nationalteam spielen, weil der Superstar der Équipe Tricolore passen muss.

  • Nationaltrainer Didier Deschamps nominierte Pléa als Ersatz für den verletzten Kylian Mbappé von Paris Saint-Germain.
  • Sein erstes und bislang einziges Länderspiel für den Weltmeister hatte der 26-Jährige im vergangenen November absolviert.
  • Die in Gruppe H zweitplatzierten Franzosen müssen in der EM-Qualifikation am 11. Oktober auf Island und drei Tage später gegen die punktgleiche Türkei in Paris ran.
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11:19 Uhr

Irrer Tie-Break-Krimi: Zverev quält sich in Shanghai

Durchatmen: Beim Tennis-Turnier in Shanghai hat sich Alexander Zverev ins Achtelfinale gekämpft.

  • Die deutsche Nummer eins setzte sich gegen den Qualifikanten Jeremy Chardy aus Frankreich knapp mit 7:6 (15:13), 7:6 (7:3) durch.
  • Nachdem sich Zverev im ersten Satz bei 5:6 medizinische Betreuung auf den Platz geholt hatte, wehrte er im Tiebreak drei Satzbälle seines Gegners ab.
  • Im zweiten Durchgang holte er einen 3:5-Rückstand auf und sicherte sich den Sieg auch dank insgesamt 21 Assen.
  • Insgesamt dauerte der Kraftakt 1 Stunde und 48 Minuten, alleine der erste Tiebreak dauerte eine Viertelstunde.
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10:46 Uhr

Draisaitl punktet und marschiert weiter mit Oilers

Läuft für Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers: Der deutsche Eishockey-Nationalspieler und sein Team haben in der nordamerikanischen NHL den dritten Sieg im dritten Spiel eingefahren.

  • Draisaitl steuerte zum 5:2-Sieg gegen die New York Islanders seine Assists Nummer fünf und sechs bei.
  • Herausragender Akteur war Routinier James Neal, der erstmals in seiner Karriere vier Tore erzielte.
  • Tobias Rieder und die Calgary Flames verloren derweil gegen die Los Angeles Kings mit 3:4 nach Verlängerung.
  • Dominik Kahun und die Pittsburgh Penguins mussten sich den Winnipeg Jets daheim mit 1:4 geschlagen geben.
  • Liga-Neuling Lean Bergmann und die San Jose Sharks kassierten mit dem 2:5 gegen die Nashville Predators die vierte Niederlage.
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10:14 Uhr

DFB-Elf stolpert in Debütanten-Ball, Turn-Titel, Müller-Trubel

Wunderschönen guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

heute wird getanzt, und zwar Fußball. In Dortmund steht mal wieder (und zum vielleicht letzten Mal als "Freundschaftsspiel") der immerjunge Klassiker zwischen Deutschland und Argentinien an - der aus deutscher Sicht zum Debütanten-Ball werden könnte. Nach einer Absagenflut für Bundestrainer Joachim Löw stehen mit Suat Serdar (FC Schalke), Nadiem Amiri (Bayer Leverkusen), Niklas Stark (Hertha BSC) und dem Freiburger Duo Luca Waldschmidt und Robin Koch gleich fünf Profis vor ihrem Debüt in der DFB-Elf. Löw nannte die Lage im n-tv.de Videobeweis "angespannt und unerfreulich".

Anpfiff in Dortmund ist um 20.45 Uhr, Sie können live bei RTL, aber auch wie gewohnt im n-tv.de Liveticker dabeisein und sich außerdem schon einmal auf einen famosen Schnellcheck nach Spielende vorfreuen. Vorab servieren wir ihnen aber noch als, Obacht Oliver-Bierhoff-Fußballmanagersprech, Appetizer zum Matchday die Vorschau mit allem Wissens- und Erwähnungswertem, wie immer handgeschnitzt. Denn: Es dürfte historisch werden aus deutscher Sicht. Wieso, weshalb, warum? Verraten wir in Kürze.

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Apropos Fußball-Historie. Reiner Zufall, dass der in seiner Karriere vom Flügelflitzer zum Mittelfeldstrategen, vom "Chefchen" zum "Fußballgott" avancierte Bastian Schweinsteiger just vor dem deutsch-argentinischen Klassiker das Ende seiner titelreichen Fußball-Karriere verkündete? Schließlich machte ihn ein Spiel gegen Argentinien "unsterblich", wie die Kollegen Nordmann/Giannakoulis in ihrer Hommage gedichtet haben.

Und sonst noch?

  • Als ahnungsloser Besucher merkt man in Stuttgart zwar angeblich gar nicht, dass dort seit Freitag die Turn-WM läuft, wie dem Sport-Tag aus verlässlicher Quelle berichtet wurde. Aber macht ja nix, geturnt wird in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle trotzdem weiter um WM-Medaillen. Ab 13.45 Uhr steht das Mannschafts-Finale der Männer auf dem Programm, allerdings ohne deutsche Beteiligung. Die Gastgeber hatten die Qualifikation auf Rang zwölf beendet - und das Finale der acht besten Teams damit doch eher deutlich verpasst.
  • Ihren ersten Titel in Stuttgart bereits gewonnen hat Turn-Wunder Simon Biles, insgesamt war es der 15. für den US-Superstar mit der traurigen Seite. Am Ende der WM soll der Gold-Zähler von Biles ja bei 19 stehen.
  • Bereits um 13 Uhr treffen die deutschen U19-Fußballjunioren in der EM-Qualifikation auf Andorra.
  • Rugby-Freunde dürfen sich noch auf die WM-Partien zwischen Schottland - Russland (ab 9.15 Uhr) und Wales Fidschi (11.45 Uhr). Bereits beendet ist das Spiel zwischen Argentinien und den USA - es endete aus Sicht mit einem 17:47-Debakel.
  • Achja: Thomas Müller soll vom FC Bayern wegwollen, siehe 8.09 Uhr. Mal wieder. Soll er? Stimmen Sie ab!
08:52 Uhr

Taifun "Hagibis" könnte F1-Zeitplan in Suzuka verwirbeln

Dem Formel-1-Rennen in Japan am kommenden Wochenende droht Ungemach: Auf dem Pazifik dreht Supertaifun "Hagibis" seine Runden und verlagert sich Richtung Festland. Änderungen wie etwa am Zeitplan seien nicht auszuschließen, teilten die Organisatoren des Rennens auf dem südwestlich Nagoyas gelegenen Suzuka International Racing Course mit.

Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Laut n-tv Meteorologe Björn Alexander erreicht "Hagibis" Windgeschwindigkeiten von um die 260 Stundenkilometer und Böen bis Tempo 300 oder etwas darüber. "Beim Erreichen der japanischen Küste am Samstag wird er zwar bei weitem nicht mehr so stark", so Alexander: "Aber satte Orkanböen jenseits von 120 Kilometer pro Stunde wird er nach wie vor noch bringen." Es wird also ungemütlich rund um den 17. WM-Lauf dieser Formel-1-Saison. Die Strecke des Grand Prix von Japan gilt wegen ihrer zahlreichen Kurven als eine der anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt.

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Was Ferrari-Pilot Vettel und seinen Kollegen in Suzuka wohl bevorsteht?

(Foto: imago images/LaPresse)

Ein weiteres Problem sei, dass "Hagibis" enorme Wassermassen vor sich herschiebe: "Einerseits meterhohe Wellen mit Sturmflutgefahr für die Küste, andererseits sintflutartigen Regen bis ins Hinterland", sagt Alexander. Er rechnet damit, dass sich ab Freitag einsetzender Regen am Samstag "zu sintflutartigen Verhältnissen" steigere. "Mehrere Hundert Liter pro Quadratmeter dürften sich auch über den Fuji Speedway in Suzuka ergießen." Am Sonntag, dem Renntag, soll sich die Lage wieder beruhigen.

08:09 Uhr

Bankdrücker Müller will FC Bayern offenbar verlassen

Na, was ist denn da los? Der Ur-Bayer Thomas Müller will seinen Klub FC Bayern München angeblich verlassen. Einem Bericht der "Sport Bild" zufolge strebt der 30-Jährige beim deutschen Fußball-Rekordmeister eine Freigabe in der kommenden Winterpause an. Demnach soll es schon in der laufenden Länderspielpause Gespräche zwischen Müller und dem Bundesligisten geben. Der Vertrag des Offensivstars, der seit 2000 beim FC Bayern spielt, läuft noch bis zum 30. Juni 2021. In dieser Saison fristet er zumeist ein Dasein auf der Bank. Müller gewann mit den Münchenern bislang unter anderem achtmal die deutsche Meisterschaft, fünfmal den DFB-Pokal sowie 2013 die Champions League.

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07:47 Uhr

Augsburg wehrt sich nach Klatsche gegen Trainer-Debatte

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Seit seiner erfolgreichen Zeit in Mainz tut sich Schmidt schwer in der Bundesliga: erst in Wolfsburg, nun in Augsburg.

(Foto: imago images/kolbert-press)

Trotz der jüngsten 1:5-Pleite bei Borussia Mönchengladbach steht Coach Martin Schmidt beim Fußball-Bundesligisten FC Augsburg offenbar nicht infrage. "Eine Diskussion über den Trainer fangen wir gar nicht erst an. Wir müssen alles tun, damit wir wieder den FCA-Geist reinbringen", sagte Manager Stefan Reuter der "Augsburger Allgemeinen". Dabei werden die kommenden Spiele nicht leichter: Es geht gegen Bayern München, beim VfL Wolfsburg und gegen Schalke 04.

Schmidt, der die Augsburger im April von Manuel Baum übernommen hatte, kam in 14 Pflichtspielen mit den Schwaben nur auf drei Siege. Reuter traut es seinem Trainer dennoch zu, den FCA wieder auf Kurs zu bringen. "Als Spieler habe ich so etwas auch schon erlebt, dass man überhaupt nicht ins Spiel kommt. Aber in Gladbach waren sämtliche Basics nicht vorhanden."

07:12 Uhr

Bierhoff sieht Deutschland bei EM nicht als Mitfavorit

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Bierhoff will auch an der Einstellung der Spieler auf dem Platz arbeiten.

(Foto: dpa)

Bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft treten die Verantrwortlichen nach der WM-Pleite 2018 weiter auf die Euphoriebremse. "Ich gehe nicht davon aus, dass wir als Mitfavorit zur EM fahren", sagte DFB-Direktor Oliver Bierhoff zu den Chancen des Ex-Weltmeisters beim Saisonhöhepunkt im Sommer. Als Ergebnis der Analyse des WM-Desasters in Russland und weiteren Problemen in den nachfolgenden Länderspielen kündigte Bierhoff erneut eine Neuausrichtung an.

"In der Ausbildung haben wir mannschaftstaktische Inhalte mitunter zu sehr über individuelle Fähigkeiten gestellt. Wir haben zu stromlinienförmig ausgebildet. Das passen wir derzeit an", sagte der 51-Jährige. Ziel der Veränderungen sollen im Jugendbereich "wieder mehr Durchsetzungskraft und Lust auf Zweikämpfe" sein: "Wir wollen Bolzplatzmentalität."

06:32 Uhr

Grünes statt blaues Trikot? Italien sieht rot!

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Zum Start in den Tag gleich ein echter Aufreger: Die "Azzuri" ("Blaue") genannte Nationalmannschaft läuft ab Samstag (beim EM-Qualifikationsspiel gegen Griechenland) in einem grünen Trikot auf. Wenig verwunderlich, dass der Dress von Ausstatter Puma auf reichlich Kritik stößt.

  • "Wahrscheinlich bin ich altmodisch, aber ich bevorzuge für unser Trikot die Farben blau oder weiß", kommentierte Nationaltrainer Roberto Mancini.
  • "Ich bin alt und kann mit dieser Neuerung nicht einverstanden sein. Seit jeher ist das Trikot unserer Nationalelf blau", erklärte der 1982er-Weltmeisterkapitän und Ex-Nationaltrainer Dino Zoff.
  • Werbeexperten warnten, das neue Trikot sei auf dem grünen Spielfeld kaum sichtbar.
  • Die Farbe Grün soll auf die italienische Renaissance und das junge Alter der "Squadra" hinweisen, erklärte der italienische Verband FIGC.