Mittwoch, 09. September 2020Der Sport-Tag

21:00 Uhr

Williams kann weiter den Rekordtitel jagen

Serena Williams bleibt bei ihrer Jagd auf den 24. Grand-Slam-Titel bei den US Open auf Kurs. Die 38 Jahre alte Amerikanerin gewann in New York im Viertelfinale gegen die Bulgarin Zwetana Pironkowa mit 4:6, 6:3, 6:2, musste für den Einzug ins Halbfinale aber Schwerstarbeit verrichten. Erst nach 2:11 Stunden nutzte die langjährige Nummer eins der Tennis-Welt ihren ersten Matchball. Im Kampf um den Finaleinzug trifft Williams am Donnerstag (Ortszeit) auf die Gewinnerin des Duells zwischen der Weißrussin Victoria Asarenka und Elise Mertens aus Belgien, die sich in der deutschen Nacht zum Donnerstag gegenüberstehen.

19:47 Uhr

Ferrari-Alptraum: Binotto präsentiert Durchhalteparolen

Für Ferrari-Teamchef Mattia Binotto hat die Scuderia am vergangenen Sonntag beim Formel-1-Rennen in Monza den "Tiefpunkt" erreicht. "Nach Monza hat Sebastian Vettel gesagt, dass es nicht schlimmer gehen kann. Er hatte Recht, aber wir arbeiten daran, die Lage zu verbessern. Von jetzt an kann es nur besser werden", sagte der 50-Jährige im Interview mit dem italienischen TV-Sender RAI 3 am Mittwoch. In Monza schied sowohl Vettel als auch Teamkollege Charles Leclerc früh aus. Vergangenes Jahr hätte Ferrari einen Vorsprung beim Motor gehabt, "den wir heute nicht mehr haben. Wir haben ein Auto aufgrund eines Vorsprungs entwickelt, der verschwunden ist", so Binotto.

19:02 Uhr

Box-Weltmeister verklagt Sender auf irren Betrag

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Alvarez (links) fordert Schadensersatz von Dazn.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Box-Superstar Saul "Canelo" Alvarez hat seinen Promoter Osca De La Hoya und die Streaming-Plattform Dazn auf 280 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt. Nach Ansicht des 30-Jährigen sind sowohl Ex-Champion De La Hoya und dessen Firma Golden Boy Promotions als auch Dazn ihren Verpflichtungen aus einem 2018 geschlossenen Vertrag über 365 Millionen Dollar und elf Kämpfen nicht nachgekommen.

Alvarez hatte im November 2019 Halbschwergewichts-Weltmeister Sergej Kowalew besiegt und sollte im Mai diesen Jahres wieder kämpfen. Die Coronavirus-Pandemie hatte diese Pläne gestoppt und bei Verhandlungen über den nächsten Kampf sollen sich die Parteien über Gegner und Börse nicht einig geworden sein. "Dazn hat Alvarez und Golden Boy Promotions nur einen Bruchteil der vereinbarten 40 Millionen Dollar sowie Aktien geboten", heißt es in der Klageschrift. Von den ursprünglich vereinbarten elf Kämpfen hat Alvarez erst drei absolviert. Dazn soll nach Angaben von "The Athletic" unzufrieden mit den Gegnern von Alvarez sein. Diese würde für die Plattform zu wenig Abonnenten generieren.

18:25 Uhr

Messi ist zurück - erstes Mannschaftstraining mit Barça

Der sechsmalige Weltfußballer Lionel Messi ist wieder ins Mannschaftstraining des FC Barcelona eingestiegen. Wie die Katalanen mitteilten, trainierte der Superstar "bei strömenden Regen gemeinsam mit seinen Mannschaftskameraden". Auch der von Bayern München zurückgekehrte Philippe Coutinho arbeitete erstmals gemeinsam mit seinen Teamkollegen auf dem Rasen. Messi hatte aufgrund seiner Wechselabsicht seinen Urlaub eigenmächtig verlängert und war nicht zum obligatorischen Corona-Test und dem eigentlichen Trainingsauftakt am 31. August erschienen. Erst am vergangenen Freitag bestätigte er nach einem mehrtägigen Disput mit der Vereinsspitze über die vorzeitige Freigabe aus seinem noch bis 2021 laufenden Vertrag seinen Verbleib in Barcelona.

17:15 Uhr

Schalke 04 hat eine alte neue Nummer eins im Tor

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Wieder da, wieder die Nummer eins: Ralf Fährmann.

(Foto: imago/RHR-Foto)

Rückkehrer Ralf Fährmann wird wieder die Nummer eins im Tor des Fußball-Bundesligisten Schalke 04. "Die Trainingseinheiten und die Testspiele in der Vorbereitung haben gezeigt, dass Ralle zu alter Stärke zurückgefunden hat. Seit seiner Rückkehr nach Gelsenkirchen vor fünf Monaten hat er sich - nach einem für ihn persönlich schwierigen Jahr mit wenig Spielzeit - kontinuierlich gesteigert", begründete Trainer David Wagner seine Entscheidung. Damit muss sich U21-Nationaltorwart Markus Schubert wieder mit der Rolle des Ersatzmannes abfinden. Der 22-Jährige hatte in der vergangenen Saison gepatzt, als er für den mittlerweile zu Bayern München gewechselten Alexander Nübel zwischen die Pfosten gerückt war.

Fährmann hatte im Januar 2019 seinen Posten als Stammkeeper an Nübel verloren. In der vergangenen Saison wurde er an Norwich City ausgeliehen, kam in der englischen Premier League allerdings nur ein einziges Mal zum Einsatz. Schalke hatte zunächst überlegt, den Freiburger Alexander Schwolow als neue Nummer eins zu verpflichten, konnte sich die Ablöse aufgrund seiner wirtschaftlichen Probleme aber nicht leisten.

16:36 Uhr

Supercup mit Fans: Flick freut Uefa-Plan

Bayern-Trainer Hansi Flick begrüßt den Plan der Europäischen Fußball-Union, das Endspiel um den Uefa-Supercup am 24. September in Budapest vor einem größeren Publikum auszutragen. "Wir freuen uns natürlich schon, dass wir mit Fans spielen können. Ich hoffe, dass das bis dahin auch noch hält", sagte Flick mit Blick auf die Unwägbarkeiten in der Corona-Pandemie.

  • Die Uefa will das Spiel zwischen Champions-League-Sieger FC Bayern und dem Europa-League-Gewinner FC Sevilla in der ungarischen Hauptstadt als Probelauf für die Rückkehr von Fans in die Stadien nutzen. Die Kapazität der rund 67.000 Zuschauer fassenden Puskás Arena soll nach Angaben des Verbandes zu 30 Prozent ausgelastet werden. Beiden Teams stehen jeweils 3000 Tickets zu.
15:58 Uhr

FC Bayern muss erste Niederlage der Saison einstecken - vor Gericht

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Die Karikaturen, die zum Rechtsstreit führten.

(Foto: imago/Thomas Bielefeld)

Der FC Bayern hat vor Gericht eine Niederlage einstecken müssen: Das Landgericht München I gab einem Grafiker Recht, der den Verein wegen Urheberrechtsverletzung verklagt hatte. Er hatte riesige Karikaturen der beiden Ex-Bayern-Stars Franck Ribéry und Arjen Robben als Varianten von Batman und Robin entworfen, die beim DFB-Pokal-Halbfinale zwischen München und Borussia Dortmund im April 2015 in der Münchner Allianz Arena in der Fankurve der Bayern gezeigt wurden. Der Slogan darunter: "The Real Badman & Robben".

Dass der Verein diesen Slogan später mit neu gezeichneten, aber ganz ähnlichen Motiven auf Merchandising-Artikel druckte, gefiel dem Grafiker nicht. Es handele sich um "widerrechtliche Nachzeichnungen". Außerdem sei die Zusammenstellung der Zeichnung mit dem Spruch urheberrechtlich schutzfähig. So sah es nun auch die Justiz. Sollte das Urteil rechtskräftig werden, hat der Grafiker einen Anspruch auf Auskunft über den Gewinn, den der Verein mit den Merchandise-Produkten gemacht hat - und auf entsprechenden Schadenersatz. Der Verein kann aber noch Rechtsmittel gegen das Urteil einlegen.

15:16 Uhr

"Disbalance" und Ausfall-Flut sorgt die Hertha

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Bei Hertha BSC läuft noch nicht viel rund vor dem Saisonstart.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Ohne neu gewählten Kapitän, mit noch offener Torwartfrage und vielen Personalsorgen geht Hertha BSC in den Vorbereitungs-Endspurt auf die neue Fußball-Saison. "Es ist einiges auf der Strecke geblieben, weil uns zwei Wochen fehlen", erklärte Trainer Bruna Labbadia zwei Tage vor dem DFB-Pokalspiel am Freitag beim Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig. "Wir haben zehn Abgänge und vier Zugänge", sagte Labbadia und sprach von einer "Disbalance".

Die jüngste Länderspiel-Periode hat den Berliner Fußball-Bundesligisten noch in zusätzliche Probleme gestürzt. Stürmer Krzysztof Piatek kann nach dem Nations-League-Spiel mit Polen im Corona-Risikogebiet Bosnien-Herzegowina wegen einer fünftägigen Quarantäne nicht mitwirken. Beim Tschechen Vladimir Darida musste Hertha zunächst noch einen zweiten Corona-Test abwarten. Ohnehin auf der Ausfall-Liste stehen die noch verletzten Santiago Ascacibar und Dedryck Boyata sowie der gesperrte Jordan Torunarigha. So werden in Braunschweig Niklas Stark und Karim Rekik die Innenverteidigung bilden, obwohl beide große Teile der Vorbereitung verpasst haben.

14:23 Uhr

Flick sendet diese klare Botschaft an Leroy Sané

Hansi Flick hat kurz vor dem geplanten Start des FC Bayern München ins Teamtraining am Freitag eine klare Botschaft an Fußball-Nationalspieler Leroy Sané gerichtet. Der Trainer hatte den für rund 50 Millionen Euro von Manchester City verpflichteten Angreifer aufmerksam bei dessen jüngsten Länderspieleinsätzen gegen Spanien und die Schweiz beobachtet. "Was er gezeigt hat in Ansätzen, erwarte ich über 90 Minuten", sagte Flick mit Blick auf Sanés Zukunft beim FC Bayern.

Der 24 Jahre alte Angreifer werde sich zunächst an den Münchner Spielstil gewöhnen und in diesen einfügen müssen, sagte Flick: "Das ist auch für ihn eine große Umstellung. Das mit Ball war schon sehr vielversprechend. Aber bei uns geht es auch gegen den Ball sehr intensiv weiter. Das ist eine Sache, die er einbringen muss. Das erwarte ich auch von ihm."

13:43 Uhr

Wie "Zirkus ohne Clowns": Ronaldo vermisst Fans

Cristiano Ronaldo kann den wegen der Corona-Pandemie nahezu leeren Rängen in den Fußball-Stadien überhaupt nichts abgewinnen. "Es ist, als würde man in einen Zirkus ohne Clowns, in einen Garten ohne Blumen gehen", sagte der 35-Jährige nach dem 2:0-Sieg Portugals in Schweden. "Uns Spielern gefällt das nicht, aber ich habe mich schon daran gewöhnt."

Der Superstar von Juventus Turin gab zu, dass er sogar die gegnerischen Fans vermisse. "Es ist traurig. Ich mag es, wenn ich in Auswärtsspielen verspottet werde, das motiviert mich", meinte er. "Aber die Gesundheit geht vor und wir müssen das respektieren."

13:20 Uhr

Gasly nach Sensationsfahrt: Dachte, Hamilton holt mich

Pierre Gasly feierte am Sonntag seinen ersten Sieg in der Formel 1. Bis zur Zieldurchfahrt wollte der Franzose aber nicht so recht daran glauben. Statt seines unmittelbaren Verfolgers im Rennen, Carlos Sainz, fürchtete er aber den Angriff von Weltmeister Lewis Hamilton.

  • Der Mercedes-Pilot musste eine zehnsekündige Strafe absitzen, fiel deswegen ans Ende des Feldes zurück - und holte letztlich nur noch bis Platz sieben auf.
  • "Ich habe mich gar nicht auf Lewis konzentriert, denn ich dachte, er fährt an die Box, kommt zurück durchs Feld und kommt 20 Sekunden vor uns ins Ziel", erklärte Alpha-Tauri-Pilot Gasly.
  • Es kam anders, Gasly war als erster im Ziel.
12:57 Uhr

Kuranyi erbarmungslos: Im Schalke-Kader eignet sich niemand als Idol

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(Foto: picture-alliance/ dpa)

Der ehemalige Nationalspieler Kevin Kuranyi geht mit der neuen Generation von Fußball-Profis hart ins Gericht. Besonders besorgt zeigt sich der 38-Jährige über die Entwicklung seines früheren Vereins FC Schalke 04. "Marcelo Bordon, Mladen Krstajic, Gerald Asamoah, Ebbe Sand. Das waren Anführer, bei denen sich viele dachten: 'Geil, so will ich auch werden, an denen kann ich mich orientieren.' Wenn ich jetzt einen Blick auf den Schalker Kader werfe, frage ich mich: Zu wem soll ein Ahmed Kutucu bitteschön aufschauen?", sagte Kuranyi in bei Spox und Goal.

  • Als Problem machte Kuranyi auch die fehlende Identifikation mit dem Revierklub aus. Es gebe Spieler, die vermutlich dächten: "Okay, wenn es hier nichts wird, dann kann ich wechseln und woanders mein Geld verdienen." Andere würden "in Anbetracht ihrer Fähigkeiten zu viel verdienen".
  • Besonders kritisch sieht der inzwischen als Berater tätige Kuranyi die Einstellung von Spielern der neuen Generation. Ihnen fehle es an Mentalität: "Viele junge Spieler sind nicht mehr kritikfähig, lassen sich wenig sagen. In meinem ersten Jahr als Profi beim VfB Stuttgart wurde ich in jedem Training vom Trainer und meinen Mitspielern angeschissen, selbst nach gelungenen Aktionen. Das hat einfach dazugehört", so der Ex-Stürmer, der 275 Bundesligaspiele für Stuttgart, Schalke und Hoffenheim absolvierte.
12:21 Uhr

Damenbesuch: Southgate wirft England-Youngster raus

Nur zwei Tage nach ihrem Debüt in der Nationalmannschaft sieht sich Trainer Southgate gezwungen, die beiden Youngster Mason Greenwood und Phil Foden aus dem Team zu werfen. Der Grund ist unerlaubter Damenbesuch im Hotelzimmer. Ganz England spottet über die Nachwuchsstars.

11:52 Uhr

Extremsport kurios: Windsurf-Legende ist seekrank

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24 WM-Titel gehören Naish.

(Foto: imago/Future Image)

Windsurf-Legende Robby Naish hat schon sein Leben lang mit Seekrankheit zu kämpfen. Wenn er länger als zehn Minuten auf einem kleinen Boot sei, werde ihm schlecht. "Selbst mit Tabletten", sagte der 57 Jahre alte Hawaiianer der "Welt".

  • "Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass ich niemanden kenne, der derart sensibel reagiert und so seekrank wird wie ich", meinte er weiter. "Ich nehme also Tabletten und muss mich extrem auf den Horizont konzentrieren." Anders ist es, wenn er auf seinem Brett ist. "Wenn ich auf meinem Board stehe und mich schnell bewege, ist alles gut. Das gilt übrigens auch auf richtig schnellen Booten", sagte der mehrmalige Windsurf-Weltmeister.
  • Naish glaubt, als Ursache ausgemacht zu haben, dass er ein sehr sensibles inneres Ohr habe. Dadurch habe er womöglich sein gutes Gleichgewichtsgefühl. "Das hilft mir natürlich beim Surfen und anderen sportlichen Aktivitäten auf dem Wasser", sagte er.
  • "So seltsam es klingen mag, aber ich bin definitiv kein Wassermensch." Mit 13 Jahren hatte er bereits seinen ersten von 24 WM-Titeln gewonnen und ist bis heute der jüngste Windsurf-Champion.
11:21 Uhr

EM in Gefahr - doch "es ist noch nicht vorbei"

Stefan Kuntz hat die Hoffnung auf eine Teilnahme an der U21-EM im kommenden Jahr auch nach der 1:4 (1:1)-Pleite in Belgien noch nicht aufgegeben. "Wir wussten, dass eventuell schwächere Jahrgänge kommen. Aber ich glaube, dass es noch nicht vorbei ist", sagte der DFB-Trainer.

  • Die deutsche U21 liegt nach fünf Qualifikation-Spielen mit neun Punkten hinter Tabellenführer Belgien (zehn) auf Rang zwei. Da nur der Gruppensieger sicher die EM 2021 in Slowenien und Ungarn erreicht, könnten im schlechtesten Fall auch drei Siege in den letzten drei Spielen nicht reichen.
  • "Wir haben jetzt drei aufregende Spiele vor der Brust, wo wir neun Punkte holen wollen", sagte Kuntz. Da auch die fünf besten der insgesamt neun Gruppenzweiten die EM erreichen, hat das DFB-Team durchaus noch Chancen.
  • Voraussetzung sind allerdings Siege in Moldau (9. Oktober) sowie gegen Bosnien-Herzegowina (13. Oktober) und Wales (17. November).
11:00 Uhr

Havertz-Wechsel: Bosz "steht vor einem großen Problem"

Nach dem Wechsel von Shootingstar Kai Havertz zum englischen Fußball-Ex-Meister FC Chelsea sieht Bayer Leverkusens ehemaliger Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser große Herausforderungen auf den Bundesligisten zukommen. "Ein Spieler wie Kai Havertz ist nicht eins zu eins zu ersetzen. Zumindest gibt es keinen Spieler mit seinen Fähigkeiten, der für Leverkusen erreichbar wäre", sagte der 70-Jährige bei Spox und Goal.

  • Leverkusen müsse nun den "einen oder anderen Transfer" tätigen, da mit Kevin Volland, der zur AS Monaco wechselt, ein weiterer wichtiger Offensivspieler fehle, sagte Holzhäuser: "Peter Bosz steht vor einem großen Problem: Auch wenn er mit Patrik Schick einen guten Stürmer bekommt, muss er die Offensive umbauen."
  • Laut Holzhäuser, der sein Amt 2013 niedergelegt hatte, könnten vor allem Florian Wirtz und Nadiem Amiri "eine gute Lösung für die Rolle hinter den Spitzen" sein.
  • Havertz war vergangene Woche für die Rekordsumme von 100 Millionen Euro zum FC Chelsea gewechselt.
10:32 Uhr

"Konnte Teil beitragen": Kovac über seine CL-Prämie vom FC Bayern

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Leiteten gemeinsam den Champions-League-Erfolg ein: Die Brüder Kovac sowie Hansi Flick.

(Foto: imago images / Sven Simon)

Auch Ex-Trainer Niko Kovac hat vom Triple-Triumph seines ehemaligen Klubs Bayern München profitiert. "Ja, ich habe tatsächlich eine Champions-League-Prämie erhalten", sagte der Kroate der "Sport Bild". Kovac war im November gefeuert worden, stand aber noch bis Saisonende unter Vertrag. Mittlerweile trainiert der 48-Jährige die AS Monaco in der französischen Ligue 1.

  • Zum Erfolg seines Nachfolgers Hansi Flick meinte Kovac: "Das Triple werden nicht mehr viele Menschen schaffen, außer vielleicht auf der Playstation. Ich bin nicht neidisch auf Hansi, im Gegenteil: Ich habe ihn mit ins Boot geholt, also konnte ich am Ende doch meinen Teil beitragen."
  • Bei seinem neuen Arbeitgeber ist Kovac nach einem positiven Coronatest derzeit zum Zuschauen verurteilt. "Die Leitung des Trainings übernimmt nun mein Bruder mit meinen weiteren Assistenten. Die Trainingsinhalte stimmen wir gemeinsam ab. Da alle Einheiten mitgefilmt werden, kann ich mir diese dann im Hotelzimmer anschauen", berichtete der ehemalige Bundesligaprofi, dessen Bruder Robert zum Trainerstab gehört.
  • "Am Donnerstag wurde die komplette Mannschaft samt Trainer- und Betreuerstab getestet, und am Freitag bekam ich die Nachricht, dass ich positiv auf Covid-19 getestet wurde", sagte Kovac: "Ich fühle mich gut und bin ohne Symptome."
09:45 Uhr

Kalou rechnet knallhart mit Klinsmann ab

Von 2014 bis zum Sommer 2020 schnürte Salomon Kalou die Fußball-Schuhe für Hertha BSC und hinterließ bei den Berlinern einen bleibenden Eindruck. Die Trennung verlief allerdings eher unrühmlich. Nun hat sich der 35-Jährige zu seiner Zeit in der Hauptstadt geäußert. Vor allem der zwischenzeitliche Coach Jürgen Klinsmann kommt dabei nicht gut weg. "Er war ein großer Spieler, aber wir haben alle gesehen, was als Hertha-Trainer rausgekommen ist", urteilte Kalou im Interview mit der "Sport Bild" über Klinsmann, der Hertha BSC in der vergangenen Saison von Ende November 2019 bis Mitte Februar 2020 mit überschaubarem Erfolg trainierte. Dass Klinsmann in damals an die Öffentlichkeit gelangten Dokumenten befand, Kalou habe "keinen Mehrwert" mehr für das Team, stößt dem Angreifer besonders auf. "Wenn ich keinen Mehrwert habe, welchen Mehrwert hatte Klinsmann für Hertha?", sagte der der Ivorer, der vor allem kritisiert, dass Klinsmann ihm seine Einschätzung nicht persönlich mitgeteilt habe.

Was Salomon Kalou zu seinem "Skandal-Video" während der Corona-Pandemie sagt, das lesen Sie hier!

09:13 Uhr

Beckenbauer über Sommermärchen: "Wird akzeptiert, dass da nichts war"

Franz Beckenbauer hat kurz vor seinem 75. Geburtstag über die umstrittene Vergabe der Fußball-WM 2006 gesprochen. In einem Interview der "Bild" antwortete der damalige WM-Organisationschef auf die Frage, wie es ihm gehe: "Den Umständen entsprechend, würde ich sagen. Was da alles war in den letzten Jahren. Mit all den Operationen und auch mit der Geschichte 2006. Das hat mich schon sehr mitgenommen. Ich sehe zwar, dass mittlerweile akzeptiert wird, dass da nichts war, aber die letzten Jahre waren schon hart." Der sogenannte Sommermärchen-Prozess war Ende April wegen des Eintritts der Verjährung eingestellt worden. In dem Verfahren unter anderem gegen drei ehemalige Top-Funktionäre des Deutschen Fußball-Bundes ging es um weiterhin nicht geklärte Zahlungen von umgerechnet 6,7 Millionen Euro aus den Jahren 2002 und 2005. Beckenbauer konnte in dem Verfahren kein Vergehen nachgewiesen werden.

08:53 Uhr

"Nie zu träumen gewagt": NBA-Star feiert unglaublichen Sieg-Rekord

Die Playoffs der NBA sind in vollem Gange. Einen Schritt in Richtung Halbfinale haben die Los Angeles Lakers gemacht. Angeführt von ihrem Superstar LeBron James (36 Punkte) schlugen die Kalifornier in der "Bubble" von Orlando die Houston Rockets mit 112:102 und führen nun 2:1 in der Serie.

  • James holte seinen 162. Playoff-Sieg und ist damit alleiniger Rekordhalter in der Liga. Zuvor hatte er sich Platz eins mit Derek Fisher (161) geteilt.
  • "Davon hätte ich nie zu träumen gewagt", sagte James nach dem Spiel: "Das zeigt, dass ich in vielen guten Teams gespielt habe. Mit vielen großartigen Teamkollegen und einigen großartigen Trainern."
  • Ausgeschieden sind dagegen bereits die Milwaukee Bucks - Miami Heat zieht ins Halbfinale ein.
08:17 Uhr

"0,0 Prozent dran": Kovac schiebt Götze-Transfer beiseite

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Kovac will Götze nicht im Team.

(Foto: imago images/Kirchner-Media)

Ein möglicher Transfer von Mario Götze zur AS Monaco ist endgültig vom Tisch. Nachdem zuletzt bereits über das eher geringe Interesse des Offensivspielers an einem Wechsel ins Fürstentum berichtet worden war, hat der neue AS-Trainer Niko Kovac den Gerüchten nun ebenfalls eine klare Absage erteilt.

"Da ist 0,0 Prozent dran", stellte der 48-Jährige, der im Vorjahr beim FC Bayern entlassen worden war, im Interview mit der "Sport Bild" klar.

Mehr dazu und zu weiteren Transfergerüchten lesen Sie bei den Kollegen von sport.de.

07:59 Uhr

"Nicht die Zeit" für Djokovic' Spielervereinigung

Tennisspielerin Andrea Petkovic hat die Gründung der neuen Spielervereinigung des Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic kritisiert. "Gerade ist einfach nicht die Zeit und das Timing, Interessen zu vertreten, die vielleicht letztes Jahr noch okay waren", sagte die Darmstädterin am Dienstag bei Eurosport als einen Grund und bezog sich dabei auf die Coronavirus-Pandemie: "Turniere kämpfen ums Überleben", sagte die 32-Jährige: "Turniere werden reihenweise bankrottgehen. Preisgelder werden gekürzt. Deswegen glaube ich, kann man generell die Idee nicht unbedingt angreifen, aber wie es dann am Ende exekutiert wurde, war, glaube ich, problematisch."

Der serbische Spitzenspieler Djokovic hatte kurz vor dem Start der US Open mit der Gründung einer neuen Spielervereinigung für Aufsehen gesorgt. Auch seine beiden Tennis-Rivalen Rafael Nadal und Roger Federer hatte er damit gegen sich aufgebracht.

07:38 Uhr

Kaepernick ist zurück im Spiel, zumindest im Video

Colin Kaepernick, Ex-Quarterback der San Francisco 49ers aus der Football-Profiliga NFL, ist zurück - jedenfalls im Videospiel Madden 21. Dies gab der kanadische Videospiel-Hersteller EA bekannt.

  • "Colin Kaepernick ist einer der besten Free Agents im Football und hat Stammpotenzial auf der Quarterback-Position. Das Team von EA Sports möchte ihn zusammen mit Millionen von Madden-NFL-Fans wieder in unserem Spiel sehen", schrieb EA auf Twitter.
  • Kaepernick lief sechs Spielzeiten für die San Francisco 49ers auf, ehe er die "Take a Knee"-Bewegung im September 2016 angestoßen hatte und in der NFL und Teilen der US-Öffentlichkeit in Ungnade gefallen war. Mit dem Kniefall während der Nationalhymne hatte er ein Zeichen gegen Rassismus und Polizeigewalt gesetzt. Nach dem Ende der NFL-Saison 2016 wurde der Quarterback entlassen und fand seitdem kein neues Team.
  • Seitdem war er auch nicht mehr Teil der Videospiel-Serie Madden. Nun erhält Kaepernick die Gesamtstärke 81, was ihn zum am besten bewerteten Free-Agent-Quarterback des Spiels macht.
07:12 Uhr

Daran hapert's beim Alaba-Poker

Bleibt er oder verlässt er den FC Bayern? Seit Monaten ist das die große Frage bei David Alaba. Sein Vertrag läuft nur noch bis 2021, die Münchner würden gern verlängern, der Spieler aber zögert. Laut "Sport Bild" unter anderem, weil sich beide Seiten nicht auf das Gehalt einigen können.

  • Demnach fordert die Alaba-Seite "über 20 Millionen Euro" Jahresgehalt, sollte es zusammen weitergehen.
  • Der FC Bayern ist bereit, elf Millionen Euro plus mögliche sechs Millionen Euro Prämien zu zahlen.
  • Könnten man sich nicht einigen, will Alaba die sofortige Freigabe für einen Verkauf, schreibt die "Sport Bild".

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07:00 Uhr

NBA-Star Schröder bekommt neuen Coach

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Dennis Schröder muss den neuen Trainer von sich überzeugen.

(Foto: AP)

Der deutsche Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder bekommt ab der kommenden Saison einen neuen Trainer. Wie die Verantwortlichen der Oklahoma City Thunder mitteilten, wird Billy Donovan seinen Vertrag beim Klub der nordamerikanischen Profiliga NBA nicht verlängern und OKC nach fünf Jahren verlassen.

  • Sam Presti, General Manager der Thunder, sagte, man habe "einvernehmlich vereinbart, sich zu trennen". Es habe "sich herausgestellt, dass wir ihm nicht genau sagen können, in welche Richtung sich der Klub entwickeln wird. Deswegen konnten wir ihm nicht die Klarheit geben, die er gerne gehabt hätte."
  • Der 55-jährige Donovan, der bei der Wahl zum Trainer des Jahres der Saison 2019/20 zu den Finalisten gehörte, hatte OKC durchgehend in die Playoffs geführt und 60,8 Prozent seiner Spiele gewonnen. In dieser Spielzeit scheiterte er mit seiner Mannschaft in der ersten Runde an den Houston Rockets.
  • Noch ist offen, wer OKC künftig trainieren wird.
06:38 Uhr

Messi an der Leine - darüber lacht das Netz

Lionel Messi ist zurück beim FC Barcelona. Der Superstar trainiert nach dem Hickhack um einen von ihm forcierten Transfer wieder mit dem Team unter dem neuen Trainer Ronald Koeman. Nun geht dieses Bild um die Welt vom Training um die Welt. Und nicht wenige finden das ziemlich passend. Nun, Barça passt auf, dass der 33-Jährige nicht so schnell wieder davonlaufen kann ...

06:07 Uhr

Zverev mit Selbstvertrauen: Nicht hart gekämpft, um aufzuhören

Nach seinem hart erkämpften Halbfinal-Einzug bei den US Open in New York will Alexander Zverev nun auch den Schritt in sein erstes Endspiel bei einem der vier wichtigsten Tennisturniere schaffen. "Ich bin im Halbfinale, aber ich denke, ich kann immer noch ein paar Sachen verbessern, und das gibt mir Selbstvertrauen. Ich will hier definitiv nicht aufhören", sagte der Weltranglisten-Siebte aus Hamburg nach dem 1:6, 7:6 (7:5), 7:6 (7:1), 6:3 gegen den Kroaten Borna Coric.

  • Im Kampf um den Einzug ins Finale bekommt es der 23-Jährige beim ersten Grand-Slam-Turnier nach der Coronavirus-Pause mit dem Spanier Pablo Carreño-Busta zu tun, der den Kanadier Denis Shapovalov 3:6, 7:6 (7:5), 7:6 (7:4), 0:6, 6:3 besiegte. Die Favoritenrolle fällt dem Deutschen zu.
  • Zverev ist der erste deutsche Tennisspieler seit Boris Becker 1995 in der Vorschlussrunde von Flushing Meadows. Vor sieben Monaten hatte er bei den Australian Open erstmals das Halbfinale eines Grand Slams erreicht. In Melbourne unterlag er dem Österreicher Dominic Thiem.
  • Nach der Disqualifikation des Weltranglisten-Ersten und Topfavoriten Novak Djokovic bei den US Open biete sich nun "eine riesige Chance", sagte Zverev. "Wir werden einen neuen Grand-Slam-Champion haben. Das ist das einzige, was wir sicher wissen. Es gibt viele Spieler, die hungrig sind", sagte der aktuell beste deutsche Tennisprofi.