Montag, 14. Dezember 2020Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer und David Bedürftig
21:03 Uhr

Weniger als 100 aus 80.000: Formel 1 zieht Corona-Bilanz

In der gestern in Abu Dhabi zu Ende gegangen Formel-1-Saison wurden rund 80.000 Coronavirus-Tests durchgeführt. Wie Ross Brawn, Sportchef der Rennserie, heute in seiner wöchentlichen Kolumne veröffentlichte, seien rund um die 17 Saisonläufe weniger als 100 PCR-Tests positiv gewesen. Das entspricht einer Quote von 0,11 Prozent. "Das ist eine beeindruckende Statistik und beweist, dass unser Biosphären-System funktioniert hat", schrieb Brawn.

Um die Notsaison mit einem reduzierten Kalender durchführen zu können, wurde das Fahrerlager unter anderem in verschiedene Blasen eingeteilt, Kontakte untereinander waren nicht erlaubt. "Die Regeln waren hart, aber sie waren notwendig, damit wir fahren konnten", schrieb der 66 Jahre alte Brawn. In Weltmeister Lewis Hamilton von Mercedes sowie Sergio Perez und Lance Stroll von Racing Point infizierten sich allerdings auch drei der 20 Fahrer mit dem Coronavirus und mussten zeitweise in Quarantäne.

20:10 Uhr

Opfer hat bleibende Hirnschäden: Zehn Jahre Haft für russischen Hooligan

Zwei russische Männer sind für einen brutalen Angriff auf einen englischen Fußballfan während der EURO 2016 vom Strafgericht in Bouches-du-Rhone zu drei und zehn Jahren Haft verurteilt worden. Michail Iwkine soll Ende dieser Woche freigelassen werden, da seine Strafe bereits durch die Untersuchungshaft seit Februar 2018 abgedeckt sei, wie Iwkines Anwalt der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Pawel Kossow bleibt hingegen inhaftiert.

Der Brite Andrew Bache war bei den massiven Krawallen zwischen russischen und englischen Anhängern am 11. Juni 2016 in Marseille so schwer verletzt worden, dass er Hirnschäden erlitt und seither im Rollstuhl sitzt. Bei dem in der Vorwoche eröffneten Prozess in Aix-en-Provence konnte der 55-Jährige nicht anwesend sein und wurde durch seinen Sohn vertreten. Die Staatsanwaltschaft hatte am vergangenen Freitag zwischen 14 und 15 Jahren Gefängnis für Kossow gefordert, die Höchststrafe für vorsätzliche Gewalt, die zu einer dauerhaften Behinderung führt. Für Iwkine war für seine Rolle eine Haftstrafe von nicht mehr als fünf Jahren gefordert worden.

19:31 Uhr

Suárez' Sprachtest gefälscht? Hochschul-Rektorin tritt zurück

Als Folge des umstrittenen Sprachtests des Fußballprofis Luis Suárez hat die Rektorin der Hochschule Perugia ihren Posten geräumt. "Ich habe heute Morgen dem Minister für Universitäten und Forschung meinen Rücktritt als Rektorin der Universität für Ausländer in Perugia mitgeteilt", schrieb sie in einem auf der Webseite der italienischen Hochschule veröffentlichten Brief.

Sie wolle aber weiter von ihrem Recht Gebrauch machen und sich verteidigen, im Bewusstsein, immer ehrlich und korrekt gehandelt zu haben. Suárez hatte mit einem Test die italienische Staatsbürgerschaft erlangen wollen. Der Uruguayer war damals für einen Wechsel zum Rekordmeister Juventus Turin im Gespräch. Der Serie-A-Klub hatte allerdings seine Kaderplätze für Nicht-EU-Ausländer schon vergeben, und der Stürmer wechselte vom FC Barcelona zu Atlético Madrid. Gegen ihn selbst wurde nicht ermittelt.

19:07 Uhr

Termine für Champions-League-Kracher stehen fest

Fußball-Bundesligist RB Leipzig eröffnet mit dem Heimspiel gegen den englischen Meister FC Liverpool am 16. Februar das Achtelfinale der Champions League. Einen Tag später gastiert Borussia Dortmund zum Hinspiel beim Europa-League-Sieger FC Sevilla, wie die Europäische Fußball-Union (Uefa) nach der Auslosung in Nyon mitteilte. Das Hinspiel des Titelverteidigers FC Bayern bei Lazio Rom wurde auf den 23. Februar terminiert, am Tag darauf empfängt Borussia Mönchengladbach Manchester City.

Das entscheidende zweite Match der Dortmunder gegen Sevilla ist für den 9. März in der Arena des BVB angesetzt. Am 10. März spielen die Leipziger in Liverpool um den Einzug ins Viertelfinale. Gladbach ist am 16. März im Rückspiel bei Man City gefordert, ehe einen Tag später die Münchner ihr Achtelfinal-Rückspiel gegen Lazio in der Allianz Arena spielen.

17:05 Uhr

Rummenigge erklärt Angreifer für "unverkäuflich"

Kingsley Coman gehört beim FC Bayern München seit Monaten zu den formstärksten Spielern. Bei der Planung der Zukunft des noch bis 2023 gebundenen Champions-League-Finaltorschützen will der deutsche Rekordmeister jedoch nichts überstürzen. "Mit einer möglichen Verlängerung werden wir uns zum gegebenen Zeitpunkt befassen", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge dem "Kicker". Er stellte jedoch klar: "Kingsley ist unverkäuflich."

Fast undenkbar erscheint es vor diesem Hintergrund, dass der Franzose vor gar nicht allzu langer Zeit aufgrund seiner schweren Verletzungen sogar über ein Karriere-Ende nachdachte. "Als ich damals von seinen Aussagen gehört habe, habe ich sofort das Gespräch mit ihm gesucht", sagte Rummenigge. In der laufenden Saison steht Coman bei zwölf Torbeteiligungen in 13 Spielen und ist damit der mit Abstand effektivste Flügelstürmer des FC Bayern.

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16:39 Uhr

Nach Zusammenprall und Bewusstseinsverlust: Uth aus Krankenhaus entlassen

Offensivspieler Mark Uth vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04 hat nach seiner Gehirnerschütterung aus dem Spiel beim FC Augsburg (2:2) das Krankenhaus nach einer Nacht bereits wieder verlasen.

Uth gehe es "den Umständen entsprechend gut", er werde nach der Entlassung aus der Augsburger Klinik weitere Untersuchungen absolvieren und durch die medizinische Abteilung des FC Schalke weiterhin intensiv betreut, gab der Tabellenletzte bekannt. Wann der Linksfuß wieder ins Training einsteigen könne, "steht noch nicht fest". Uth (29) hatte am Sonntag in der Anfangsphase der Partie bei den Schwaben nach einem Luftzweikampf mit Felix Uduokhai kurzzeitig das Bewusstsein verloren. Die Partie wurde gut zehn Minuten unterbrochen, Uth zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht.

15:42 Uhr

Neuer BVB-Trainer will es "allen zeigen" - und "vor allem schnell"

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Da geht's lang: Edin Terzic hat jetzt beim BVB das Sagen.

(Foto: imago images/Team 2)

Interimstrainer Edin Terzic (38) geht voller Elan in seine Aufgabe bei Borussia Dortmund. Die heftige Niederlage gegen den VfB Stuttgart und die anschließende Trennung von Lucien Favre schmerze, aber "nun muss es weitergehen - vor allem schnell", sagte Terzic vor seinem Bundesliga-Debüt als Cheftrainer bei Werder Bremen (Dienstag, 20.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) und forderte "eine Reaktion" der Mannschaft: "Wir haben zuletzt auch sehr viele gute Dinge gezeigt. Den Glauben müssen wir haben, um uns wieder gemeinsam dahin zu bringen und es allen anderen zu zeigen."

Von 2010 bis 2013 arbeitete Terzic bereits im Nachwuchsbereich des BVB. Bevor er 2018 nach Dortmund als Co-Trainer zurückkehrte war Terzic als Assistent von Slaven Bilic in England und der Türkei tätig. Sein Vertrag gilt zunächst bis zum Ende der Saison. Wie die Pläne darüber hinaus aussehen, ist noch unklar. "Was im Sommer ist, ist noch weit weg", sagte Sportdirektor Michael Zorc (58).

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15:11 Uhr

Endlich: US-Klub plant, rassistischen Namen abzulegen

Der US-Baseball-Klub Cleveland Indians will sich nach Protesten der amerikanischen Ureinwohner von seinem als rassistisch kritisierten Namen trennen. In dieser Woche soll die Entscheidung bekannt gegeben werden, berichtete unter anderem die "New York Times". Das Team aus der nordamerikanischen Profiliga MLB führt den umstrittenen Beinamen seit 1915. Aufgrund der immer lauter werdenden Kritik hatte der Klub bereits im vergangenen Jahr sein Maskottchen "Chief Wahoo", eine Indianer-Karikatur, abgeschafft. Vor dem zweimaligen World-Series-Sieger hatte das Washington Football Team dem öffentlichen Druck nachgegeben und seinen Namen Redskins (Rothäute) abgelegt.

Der abgewählte US-Präsident Donald Trump, selbst immer wieder mit rassistischen Aussagen auffällig, twitterte: "Oh nein! Was passiert hier?" Nach dem gewaltsamen Tod des Schwarzen George Floyd im Mai und den folgenden massiven Protesten gegen Rassismus in den USA war der Druck auch auf die Sportklubs gestiegen, sich von ihren umstrittenen Namen zu trennen. In der Kritik stehen auch die Chicago Blackhawks aus der Eishockey-Profiliga NHL, der Baseball-Klub Atlanta Braves sowie die Kansas City Chiefs aus der Football-Profiliga NFL.

14:23 Uhr

FC Bayern ändert seine Meinung zu Alaba nicht

Der Vertrag von David Alaba beim FC Bayern München endet nach der laufenden Saison. Anstatt zu verlängern, wird der Österreicher München wohl ablösefrei verlassen. An diesem Szenario gibt es inzwischen nur noch wenig Zweifel. Das legt auch ein Bericht des "Kicker" nahe. Demnach wird von Vereinsseite an ein neues Angebot "keinesfalls gedacht". Eine bereits existierende Offerte zog der FC Bayern Anfang November zurück. Zuvor soll man in mehrfachen Verhandlungsrunden keine Einigung erzielt haben.

Sorgen um seine Zukunft muss sich Alaba allerdings nicht machen. Top-Klubs, die an den Diensten des Verteidigers Interesse haben, dürften im Sommer Schlange stehen. Zuletzt galt vor allem ein Engagement bei den spanischen Branchenriesen Real Madrid oder FC Barcelona als wahrscheinlich.

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13:42 Uhr

Wie der neue BVB-Trainer Terzic die Saison retten soll

BVB-Experte René Langhoff ordnet die Gerüchte um Marco Rose ein und bewertet Dortmunds Interimsstab um Edin Terzic. Dass die neue Trainerkonstallation beim Tabellenfünften ein Problem werden könnte, liegt dabei nicht nur an Terzic selbst.

13:33 Uhr

China verbietet Sponsoren in Klubnamen

Chinas Fußballliga begrenzt die Gehälter für die Spieler. Zudem dürfen sich Vereine nicht mehr nach ihren Sponsoren benennen, wie aus neuen Regeln der Fußballvereinigung (CFA) hervorgeht. Fast alle Teams spielen derzeit unter einem Sponsorennamen. Die Veränderungen gelten mit Beginn der neuen Saison voraussichtlich im kommenden März. Für die Spielzeiten von 2021 bis 2023 darf das Jahresgehalt eines einheimischen Spielers in Chinas Super League (CSL) demnach fünf Millionen Yuan (628.000 Euro) nicht überschreiten. Ein ausländischer Star darf maximal drei Millionen Euro im Jahr verdienen. Außerdem darf ein Klub höchstens zehn Millionen Euro für alle ausländischen Kicker im Kader bezahlen.

Insgesamt darf ein Verein nur noch 600 Millionen Yuan (75 Millionen Euro) im Jahr ausgeben - einschließlich für den Frauenfußball und die Jugendförderung. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Xinhua geben chinesische Clubs heute im Durchschnitt mit 1,1 Milliarden Yuan (138 Millionen Euro) fast das Doppelte aus.

12:55 Uhr

Wie schwer ist Neymar verletzt?

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Schmerzhaft.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Eine Untersuchung soll heute Klarheit darüber bringen, wie schwer sich der brasilianische Fußball-Star Neymar bei der 0:1-Niederlage seines Klubs Paris Saint-Germain gegen Olympique Lyon am Sonntagabend verletzt hat. Trainer Thomas Tuchel konnte nach der Niederlage, durch die Meister PSG nur noch Tabellendritter ist, noch keine Details nennen. "Ich habe viel Erfahrung, es ist besser, die Untersuchungen abzuwarten", sagte der deutsche Coach. Thiago Mendes hatte Neymar in der langen Nachspielzeit so schwer am Knöchel getroffen, dass der 28-Jährige mit einer Trage vom Platz gebracht werden musste. Mendes erhielt für sein Foul die Rote Karte.

Tuchel sorgt sich zudem um Weltmeister Kylian Mbappé, den er erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt hatte. Dies sei auf ärztliche Empfehlung hin passiert, erklärte der einstige Mainzer und Dortmunder Trainer. Der französische Angreifer habe nicht mehr als 25 Minuten spielen können. "Es waren dann 30 Minuten, und das war bereits zu viel", sagte Tuchel. "Er war in einer roten Zone und hat eine Verletzung riskiert."

11:57 Uhr

Dortmund hat neuen Trainer offenbar schon im Blick

Borussia Mönchengladbachs Trainer Marco Rose ist nach Informationen der "Bild" ein heißer Kandidat für den Trainerposten bei Borussia Dortmund im kommenden Sommer. Dem Bericht zufolge besitzt der 44-Jährige dann eine Ausstiegsklausel in seinem eigentlich bis 2022 laufenden Vertrag. Rose war 2019 aus Salzburg nach Mönchengladbach gewechselt und hat den Klub zuletzt in das Achtelfinale der Champions League geführt. Schon Ende Oktober hatte Mönchengladbachs Sportchef Max Eberl Spekulationen um einen möglichen Wechsel Roses nach Dortmund als respektlos bezeichnet. Rose sagte damals, er kommentiere solche Dinge grundsätzlich nicht.

Der BVB hatte sich am Sonntag nach zweieinhalb Jahren von Lucien Favre getrennt. Den Ausschlag für den Abschied vom 63 Jahre alten Schweizer gab die 1:5-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart am Samstag. Bis zum Saisonende soll nun der bisherige Co-Trainer Edin Terzic die Mannschaft führen.

11:39 Uhr

Boateng und Alaba machen kranken Kindern eine Freude

Jérôme Boateng und David Alaba haben sich auch von Corona nicht aufhalten lassen. Das Innenverteidiger-Duo des deutschen Fußball-Rekordmeisters Bayern München hat per Video-Call einige kranke Kinder in der Haunerschen Kinderklinik in München, in der Charite in Berlin und im Wiener St. Anna Kinderspital angerufen. Auf diesem Wege machten sie den Kindern, deren Familien aber auch den Ärzten und Pflegekräften vor Weihnachten eine große Freude und gaben ihnen nochmals zusätzliche Motivation und Kraft. Da der alljährliche Besuch von Kindern in Kliniken dieses Jahr aufgrund der Hygiene-Situation und des engen Spielplans nicht möglich war, ließen sich Boateng und Alaba etwas Besonderes einfallen.

Ergänzend zu der Video-Überraschung hatten die beiden Bayern-Stars vorab bereits Trikots und Süßigkeiten an die Kliniken geschickt, schon während der Gespräche präsentierten viele Kinder mit Stolz ihre neuen Trikots mit den Rückennummern der beiden.

11:16 Uhr

Shiffrin führt bei verlegtem Riesenslalom

Mikaela Shiffrin hat beim Riesenslalom im französischen Courchevel beste Chancen auf ihren 67. Sieg im Weltcup. Die 25 Jahre alte Olympiasiegerin liegt nach dem ersten Durchgang in Führung, ihr Vorsprung auf die starken Italienerinnen Marta Bassino und Federica Brignone beträgt allerdings nur 0,07 sowie 0,14 Sekunden.

Bassino hatte das Rennen am Samstag gewonnen, Shiffrin war dabei Vierte geworden. Danach war der für Sonntag vorgesehene zweite Riesenslalom wegen starken Schneefalls heute verschoben worden. Bei Sonnenschein, aber schwierigen Pistenbedingungen schied die große Rivalin von Shiffrin bereits im ersten Lauf aus: Petra Vlhova (Slowakei), überragende Athletin dieses Winters mit drei Siegen und zwei dritten Plätzen in den bisherigen fünf Saisonrennen, verfehlte das vorletzte Tor.

10:41 Uhr

Bericht: Albon muss sein Red-Bull-Cockpit räumen

Alex Albon ist in Abu Dhabi um "sein Leben" gefahren. Beim Saisonfinale der Formel 1 zeigte der Thailänder einen seiner besten Auftritte im Red Bull. Doch die Leistungssteigerung kam offenbar zu spät. Wie Sky berichtet, ist das Aus für den 24-Jährigen beschlossene Sache. Sein Nachfolger stehe auch schon fest. Dem Bericht zufolge haben Teamchef Christian Horner und Berater Helmut Marko RB-Besitzer Dietrich Mateschitz davon überzeugt, künftig auf Sergio Perez zu setzen. Gerüchte um eine mögliche Verpflichtung des ehemaligen Racing-Point-Piloten hatten zuletzt immer wieder die Runde gemacht.

In Kürze soll die Personalie offiziell gemacht werden. Albon werde demnach degradiert, sei nur noch Testfahrer. Auch Nico Hülkenberg galt als Kandidat bei Red Bull, würde somit aber leer ausgehen.

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10:13 Uhr

Australien Open? "Wird knapp" für Federer

Das Comeback von Tennis-Superstar Roger Federer könnte sich weiter verzögern, die Teilnahme des Schweizers am ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres 2021 ist noch ungewiss. "Es wird knapp mit den Australian Open", sagte der 39-Jährige in einem SRF-Interview. "Ich habe gehofft, dass ich bereits im Oktober bei 100 Prozent bin, das war ich leider nicht - und bin es auch heute noch nicht", berichtete der 20-malige Grand-Slam-Sieger. "Ich wünschte, ich wäre weiter, aber ich bin trotzdem zufrieden, wo ich stehe." Federer hat in diesem Jahr bei den Australian Open im Januar in Melbourne gespielt, wo er mit Adduktorenproblemen im Halbfinale ausgeschieden war. Danach trat er in Kapstadt nur noch zu einem Show-Match gegen den Spanier Rafael Nadal an und musste sich einer Arthroskopie im rechten Knie unterziehen. Im Juni folgte ein weiterer Eingriff.

In diesen Tagen soll definitiv entschieden werden, ob das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres in Melbourne um drei Wochen verschoben und dann erst am 8. Februar beginnen wird. Dies würde Federer zumindest entgegenkommen.

09:25 Uhr

DFB-Frauen sind "nicht zufrieden"

Die Unterstützung für den Frauenfußball hat beim Deutschen Fußball-Bund nach Meinung von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg noch Verbesserungspotenzial. "Klar gibt es Themenfelder, an denen gearbeitet werden muss. Wir sind mit der Vermarktung und der medialen Präsenz nicht zufrieden, würden uns auch wünschen, dass mehr Medien regelmäßig über uns berichten und wir zur Primetime live im TV gezeigt werden", sagte die 52-Jährige in einem Interview des "Kicker". "Alle Themen sind platziert. Wir werden auch nicht müde, uns zu positionieren. Aber nicht als Lautsprecher, sondern im direkten Gespräch mit Respekt."

Dass ihr im kommenden Sommer auslaufender Vertrag bis mindestens zur in den Sommer 2022 verschobenen Europameisterschaft verlängert wird "davon gehe ich mal ganz stark aus", sagte Voss-Tecklenburg. "Gut Ding braucht Weile. Wir hatten in diesem Jahr andere Prioritäten", sagte sie. "Wir sind in guten Gesprächen, ich bin zuversichtlich, dass wir bald etwas vermelden können."

08:54 Uhr

Schockierender Zusammenprall besorgt Uth-Gegenspieler Uduokhai

Der Augsburger Fußball-Profi Felix Uduokhai hat sich nach dem Zusammenprall mit dem Schalker Angreifer Mark Uth große Sorgen um die Gesundheit des Gegenspielers gemacht. Ihm seien "Gedanken über Gedanken" durch den Kopf geschossen, "was mit ihm ist", berichtete der 23 Jahre alte Abwehrspieler nach dem 2:2 zwischen dem FCA und dem FC Schalke 04 in der Bundesliga. Uduokhai reagierte erleichtert, als er später hörte, dass Uth den Unfall mit einer Gehirnerschütterung überstand.

"Ich bin wahnsinnig froh und erleichtert, dass er stabil ist und dass es ihm so weit wieder gut geht", sagte der im vergangenen Monat erstmals in die deutsche Nationalmannschaft berufene Innenverteidiger. "Ich habe gemerkt, wie wir Kopf an Kopf gestoßen sind", beschrieb Uduokhai die Szene in der Anfangsphase der Partie. "Ich habe ihn dann nur auf dem Boden liegen sehen. Ich glaube, der Aufprall war heftig." Uth musste abtransportiert werden und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, das er vermutlich schon heute wieder verlassen darf.

08:32 Uhr

Schwere Lose für Düsseldorf und Saabrücken

Zwei von drei deutschen Vereinen haben in der Tischtennis-Champions-League das Viertelfinale erreicht. Gastgeber Borussia Düsseldorf gewann am Sonntag bei dem Turnierformat in der eigenen Halle auch sein drittes Gruppenspiel gegen Dekorglass Dzialdowo aus Polen mit 3:2 und trifft nun in der ersten K.o.-Runde am Dienstag (17.00 Uhr) auf Sporting Lissabon. Der deutsche Meister 1. FC Saarbrücken bekam nach seinem 3:2-Sieg zum Vorrunden-Abschluss gegen AS Pontoise-Cergy einen weiteren französischen Gegner zugelost: GV Hennebont (Dienstag, 20.30 Uhr), gegen den der FCS 2019 das Finale des ETTU-Pokals verlor.

Bundesligist Post SV Mühlhausen hat die Qualifikation für das Viertelfinale dagegen verpasst. Die Thüringer verloren am Sonntag ihr entscheidendes Gruppenspiel gegen Bogoria Grodzisk aus Polen mit 2:3. Wegen der Corona-Pandemie wird die Champions-League-Saison in diesem Jahr statt über mehrere Monate verteilt in nur acht Tagen als Turnier ausgespielt. 15 Teams nehmen daran teil.

07:55 Uhr

Vettels Helm bringt fast eine Viertelmillion Euro ein

Einer der letzten Rennhelme von Sebastian Vettel als Ferrari-Fahrer hat 225.000 Euro für den guten Zweck eingebracht. Der viermalige Formel-1-Weltmeister hatte vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi zu der Online-Auktion aufgerufen, deren Erlös benachteiligten Kindern in Uganda und Togo zugutekommt. Vettel trug den sogenannten "Diversity"-Helm im November beim Rennen in der Türkei, das er als Dritter abschloss, sowie beim Großen Preis von Bahrain am ersten Advent.

Der Helm ist an Vettels gewohntes Design angelehnt. Der markante schwarz-rot-goldene Längsstreifen wurde allerdings durch das Regenbogen-Symbol ersetzt, der untere Rand des ansonsten weißen Kopfschutzes zeigt Zeichnungen mit Menschen aller Hautfarben. Diese Botschaft kam wohl nicht zufällig in der Türkei zum Einsatz.

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07:29 Uhr

NBA-Superstar Durant kehrt nach langer Pause zurück

Basketball-Superstar Kevin Durant hat nach eineinhalb Jahren Verletzungspause sein Comeback und gleichzeitig seinen Einstand bei den Brooklyn Nets gefeiert. Der 32-Jährige kam zum Start der Vorbereitung in die neue NBA-Saison beim 119:114 der Nets gegen die Washington Wizards in der ersten Halbzeit zum Einsatz. Durant erzielte 15 Punkte.

Durant hatte sich im NBA-Finale 2019 noch im Dress der Golden State Warriors die Achillessehne gerissen. Der zweimalige NBA-Champion hatte in seiner Verletzungspause einen Vierjahresvertrag bei den Nets unterschrieben.

06:58 Uhr

Otto Baric ist tot

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(Foto: imago images/Sven Simon)

Der frühere kroatische Erfolgstrainer Otto Baric ist im Alter von 88 Jahren in Zagreb gestorben. Das gab der nationale Verband bekannt. Baric, der vor allem in Österreich reihenweise Titel holte, war in der Saison 1985/86 Trainer des VfB Stuttgart. Baric betreute zudem die kroatische, österreichische und albanische Nationalmannschaft. "Der VfB wird Otto Baric in ehrendem Gedenken halten und spricht auf diesem Weg den Hinterbliebenen sein Beileid aus", schrieben die Stuttgarter bei Twitter.

Der in Kärnten geborene Baric war 44 Jahre lang Trainer und coachte mehr als ein Dutzend Klubs in Kroatien, Deutschland, der Türkei und Österreich. Insgesamt holte er mit seinen Teams 19 Titel, 2007 beendete Baric seine Karriere. Nach Informationen der kroatischen Website Index.hr starb Baric nach einer Infektion mit dem Coronavirus.

05:59 Uhr

Nationalspieler stirbt bei Autounfall

Der südafrikanische Fußball-Nationalspieler Motjeka Madisha ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Das bestätigte ein Vertreter des südafrikanischen Rekordmeisters Mamelodi Sundowns der französischen Nachrichtenagentur AFP. Das Auto mit dem 25 Jahre alten Madisha und einem weiteren Insassen war außer Kontrolle geraten, in eine Werbetafel geprallt und anschließend in Flammen aufgegangen.

Madisha soll noch aus dem brennenden Auto gekrochen sein, erlag aber noch am Unfallort seinen Verletzungen. Der 13-malige Nationalspieler ist bereits der zweite Profi der Sundowns, der innerhalb von zwei Monaten bei einem Autounfall tödlich verunglückte.