Montag, 25. November 2019Der Sport-Tag

Heute mit Christoph Rieke, Anja Rau und Till Erdenberger
21:04 Uhr

Goretzka heiß auf Belgrad, Flick zögert bei Boateng

Hans-Dieter Flick, Aushilfstrainer des FC Bayern, lässt offen, ob Jérôme Boateng im Champions-League-Spiel bei Roter Stern Belgrad am Dienstag (ab 21 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) in der Startelf steht. "Er ist eine Option mehr." Ein Einsatz Boatengs in der Innenverteidigung bietet sich an, da David Alaba Vater wird und zu Hause bleibt.

Flick gab als Ziel einen Sieg aus, er würde gerne den positiven Trend mit zuletzt drei Erfolgen fortsetzen. "Eins ist klar: Wir wollen den Gruppensieg klar machen." Die Atmosphäre im Marakana von Belgrad sei "ganz besonders", er habe seinen Spielern "gezeigt, was sie erwartet". Auch Nationalspieler Leon Goretzka freut sich auf "ein hochemotionales Stadion. Ich bin ein Fan davon. Unsere Aufgabe wird aber auch sein, diese Stimmung abzukühlen".

20:18 Uhr

Nagelsmann: "Keine Ausstiegsklausel bei RB Leipzig"

Julian Nagelsmann hat beim Fußball-Bundesligisten RB Leipzig einen Vertrag unterschrieben, in dem es keine Ausstiegsklausel für den Wechsel zu einem anderen Klub gibt. Das sagte der 32 Jahre alte Trainer dem Bezahlsender Sky. Er, also Nagelsmann, war im Sommer mithilfe einer solchen Klausel von Hoffenheim nach Leipzig gewechselt, wo er bis 2023 unter Vertrag steht.

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"Es kann ja auch sein, dass Leipzig irgendwann mit mir unzufrieden ist."

(Foto: dpa)

"Natürlich hat RB eine Ablösesumme für mich bezahlt, das ist ja kein Geheimnis. Und dann ist es immer so, dass der Klub sagt, ob er eine Klausel mitgeht oder nicht. Dann haben mein Berater und ich entschieden, dass wir das so machen", sagte Nagelsmann: "Im Fußball gibt es immer Unwägbarkeiten - es kann ja auch sein, dass Leipzig irgendwann mit mir unzufrieden ist. Eine Klausel ist eine Garantie, dass man weggehen kann. Die habe ich nicht drin, deshalb muss ich mich damit auch nicht befassen." Nagelsmann war vor seinem Wechsel nach Leipzig als Trainer des FC Bayern gehandelt worden. Beim den Münchnern ist noch nicht klar, ob nach der Trennung von Niko Kovac Interimscoach Hansi Flick zur Dauerlösung wird.

19:32 Uhr

Höwedes schickt Bewerbung an die Fußball-Bundesliga

Fußballweltmeister Benedikt Höwedes, derzeit in Diensten des russischen Erstligisten Lokomotive Moskau, hat eine Rückkehr nach Deutschland durchaus auf dem Schirm. "Ich kann mir ein Comeback in der Bundesliga vorstellen, ja", sagte der 31 Jahre alte Abwehrspieler der "Bild"-Zeitung.

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    "Wäre schön, vielleicht noch einmal in der Bundesliga zu spielen."

    (Foto: imago images/Gribaudi/ImagePhoto)

    "Ich bin absolut topfit, habe in der letzten und der laufenden Saison viel gespielt, auch in der Champions League auf hohem Niveau."
  • Der ehemalige Kapitän des FC Schalke 04 trifft am Dienstag (ab 18.55 Uhr im Liveticker bei n-tv.de und beim Bezahlstream Dazn) mit Lok in der Königsklasse auf den Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen.
  • Man müsse immer abwägen, "was passt und was nicht", sagte Höwedes weiter, "dass ich bei Lokomotive die Möglichkeit hatte, in der Königsklasse zu spielen, war ein wichtiger Grund für den Wechsel".
  • Der Klub hatte 2019 den Pokal und den Supercup errungen.
  • "Es ist eine sehr erfolgreiche Zeit für Lok. Aber natürlich hat meine Familie Priorität, daher wäre es schön, vielleicht noch einmal in der Bundesliga zu spielen."
  • Sein Vertrag bei den Moskowitern läuft noch bis 30. Juni 2021.
18:53 Uhr

DFB-Trainerin setzt auf kleine Groß-Kulisse

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Hat London trotz des Wetters genossen: MVT.

(Foto: imago images/foto2press)

Das war in London schon eine ziemliche Traumkulisse: Fußball-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg will mit der Erfahrung vom Wembleystadion auch in Deutschland ein großes Länderspiel auf die Beine stellen - eine Nummer kleiner allerdings wird es wohl doch sein.

  • "Wenn wir in Stadien gehen an attraktiven Standorten, mit optimalen Anstoßzeiten, kann es auch funktionieren", sagte Voss-Tecklenburg dem "Kicker".
  • Weitere Voraussetzung sei ein hochkarätiger Gegner. Dann gebe es "mehrere Möglichkeiten, wie wir so ein Highlight-Spiel gestalten können. 25.000 Zuschauer wären ja auch toll. Ich bin fest überzeugt, dass uns das im nächsten Jahr gelingen wird."
  • Am 9. November hatte die deutsche Nationalmannschaft in London gegen England vor 77.768 Zuschauern gespielt und 2:1 gewonnen. Der Zuschauer-Weltrekord bei den Frauen datiert von 1999 beim WM-Finale im Rose Bowl von Pasadena/Kalifornien (90.185).
18:00 Uhr

Nach Nazi-Eklat: Sender setzt Zusammenarbeit mit van Basten aus

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Nach dem Eklat um seinen Nazi-Gruß setzt Fox Sports seine Zusammenarbeit mit dem ehemaligen niederländischen Fußball-Nationalspieler Marco van Basten aus. Allerdings nur für eine Woche. Das teilte der Fernsehsender mit. Van Basten hatte mit seinem "Sieg Heil" Kritik und Wirbel ausgelöst, auch außerhalb der Niederlande.

Der 55-Jährige saß am Samstagabend beim Erstligaspiel Ajax Amsterdam gegen Heracles Almelo als Experte im Studio. Vor dem Anpfiff wurde Almelos deutscher Trainer Frank Wormuth interviewt. Nach dem Gespräch hört man den ehemaligen Weltklassestürmer im Studio die Worte "Sieg Heil" sagen. Wenig später bat van Basten um Entschuldigung. Sein Honorar werde er dem Niederländischen Institut für Kriegsdokumentation spenden, um das Bewusstsein und Wissen über die Geschichte des Zweiten Weltkriegs zu fördern, teilte der Sender mit. Es habe sich um einen "falschen Scherz zum falschen Augenblick" gehandelt. Fox Sports hatte sich von der Aussage van Bastens deutlich distanziert.

17:14 Uhr

KSC bittet nach Derby-Ärger Polizei zum Rapport

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Viele Karlsruher Fans bekamen vom Spiel des Jahres nichts mit.

(Foto: imago images/Sportfoto Rudel)

Fußball-Zweitligist Karlsruher SC hat nach dem baden-württembergischen Derby am Sonntag beim VfB Stuttgart (0:3) Kritik an dem Vorgehen der Polizei geübt. Konkret geht es um die von den Beamten verhängte Sanktion gegen knapp 600 KSC-Anhänger im Vorfeld des Spiels.
"Bei der Polizeimaßnahme wurden nicht nur mutmaßlich gewalttätig gewordene Personen, sondern mehr oder weniger willkürlich Fans, darunter auch Kinder, Jugendliche sowie Frauen, über fünf Stunden vor dem Stadion eingekesselt", ließ der KSC heute wissen:

Nach Darstellung der Polizei von gestern sind die Einsatzkräfte beim KSC-Fanmarsch mit Absperrmaterial, Warnbaken und pyrotechnischen Gegenständen beworfen worden. Daraufhin erhielten die Karlsruher Anhänger einen Platzverweis. "Die Umsetzung der polizeilichen Maßnahmen war aus unserer Sicht unverhältnismäßig. Auch die Kommunikation gegenüber Fans, Fanprojekt, Fanbetreuung und Vereinsvertretern hätte besser laufen müssen", sagte KSC-Geschäftsführer Michael Becker. Zur vollständigen Aufbereitung der Vorfälle wird der Klub den zuständigen polizeilichen Einsatzleiter sowie den verantwortlichen Abschnittsleiter zu Gesprächen einladen.

16:19 Uhr

VfL Osnabrück über Taten der eigenen Anhänger "erschrocken"

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"Konspirativer Pyroeinsatz" in Bochum.

(Foto: imago images/Revierfoto)

Fußball-Zweitligist VfL Osnabrück hat seine eigenen Fans für das Abbrennen von Pyrotechnik während des jüngsten Auswärtsspiels beim VfL Bochum scharf kritisiert. Weil dem Verein nun eine Geldstrafe durch den Deutschen Fußball-Bund droht, kündigte Geschäftsführer Jürgen Wehlend heute in einer Presseerklärung an: "Wir werden die tatsächlich Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen und behalten uns ausdrücklich sämtliche Konsequenzen vor."

Osnabrücker Anhänger hatten während des 1:1-Unentschiedens in Bochum immer wieder Pyrotechnik im Stadion gezündet und damit unter anderem dafür gesorgt, dass die zweite Halbzeit erst mit Verspätung angepfiffen werden konnte. "Der konspirative Einsatz von Pyrotechnik am vergangenen Freitag hat uns in Qualität und Quantität erschrocken", sagte Wehlend. "Gezündet wurde vorwiegend im Sitzplatzbereich, dort saßen auch viele Familien mit Kindern!"

15:18 Uhr

Gesunder Alaba fehlt dem FC Bayern in Belgrad

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David Alaba darf demnächst schon wieder jubeln.

(Foto: imago images/Moritz Müller)

Der FC Bayern muss im vorletzten Champions-League-Gruppenspiel am Dienstag (21 Uhr  im Liveticker auf n-tv.de) bei Roter Stern Belgrad auf David Alaba verzichten. Der österreichische Fußball-Nationalspieler bleibt in München, da seine Freundin und er die Geburt des gemeinsamen Kindes erwarten. Für den zuletzt in der Innenverteidigung aufgebotenen Alaba dürfte neben Javi Martínez der frühere Nationalspieler Jérôme Boateng auflaufen, der zuletzt in der Bundesliga rot-gesperrt war.

14:28 Uhr

Ärger für Ex-Eintracht-Star in Mailand

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Ante Rebic mühte sich gegen Neapel vergeblich.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Der Ex-Frankfurter Ante Rebic hat sich in seiner neuen sportlichen Heimat Mailand Ärger mit den Fans eingehandelt. Diese fanden es nach Medienberichten vom Montag gar nicht gut, dass er auf Fernsehbildern zu sehen war, wie er in der Kabine vor dem Heimspiel gegen den SSC Neapel am Samstag auf dem Handy spielte.

Außer gegen den kroatischen Vizeweltmeister richtete sich der Zorn auch gegen zwei Mannschaftskameraden vom AC Mailand, den Argentinier Lucas Biglia und den Ivorer Franck Kessié. Wie die Zeitung "Gazzetta dello Sport" berichtete, wurden die TV-Sequenzen kurz vor dem Anpfiff gezeigt, allerdings schon etwa eine Stunde vor Spielbeginn aufgenommen. Sie dauerten nur wenige Sekunden, aber das reichte den Fans, die den Spielern fehlende Professionalität und mangelnde Konzentration vorwarfen.

Mit sportlichen Leistungen konnte Ex-Eintracht-Star Rebic in Mailand bisher nicht überzeugen. In der Partie gegen Neapel (1:1) wurde er von Trainer Stefano Pioli ausgewechselt.

13:49 Uhr

Präsident Maradona ist Meister - in Weißrussland

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Diego Armando Maradona hat Dinamo Brest zum Gewinn der Meisterschaft in Weißrussland gratuliert. "Ich freue mich sehr, den Spielern, Fans, Managern und Trainern von Dynamo Brest zu ihrer ersten Meisterschaft in der weißrussischen Liga zu gratulieren", schrieb die argentinische Fußball-Legende, die seit 2018 Präsident des Klubs ist, am Sonntag (Ortszeit) auf Instagram. "Herzlichen Glückwunsch!!!", schrieb er auf Russisch dahinter.

Maradona hatte seinen Posten in Brest nach der Weltmeisterschaft 2018 angetreten. Er ist für die Strategie des Vereins und die Nachwuchsakademie verantwortlich. Der 59-Jährige ist außerdem Trainer des argentinischen Erstligisten Gimnasia y Esgrima La Plata.

13:04 Uhr

Köster: "Hansi Flick darf sich nicht zu sicher fühlen"

Auch der 12. Spieltag bringt allerhand Erzählenswertes. Bei dem BVB und der Hertha stehen beide Trainer vor dem Abschied, Beierlorzer legt einen Traumstart bei Mainz hin, und Hansi Flick könnte mehr als eine Übergangslösung sein. Wie es genau aussieht, weiß "11 Freunde"-Chefredakteur Philipp Köster.

11:56 Uhr

Olympiasieger nach langer Flucht vor Gericht

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Peter Seisenbacher während der Olympischen Spiele in London 2012.

(Foto: imago/GEPA pictures)

Mit dreijähriger Verspätung hat in Wien der Prozess gegen den österreichischen Judo-Olympiasieger Peter Seisenbacher begonnen. Dem 59-Jährigen wird sexueller Missbrauch Minderjähriger während seiner Zeit als Trainer vorgeworfen. Seisenbacher plädierte zu Beginn des Verfahrens auf nicht schuldig. Seisenbacher, der 1984 in Los Angeles und 1988 in Seoul Olympiagold im Mittelgewicht geholt hatte, war am 19. Dezember 2016 dem ersten Verhandlungstermin am Wiener Straflandesgericht unentschuldigt ferngeblieben und anschließend untergetaucht. Zunächst wurde er in der ukrainischen Hauptstadt Kiew festgenommen, später jedoch wieder freigelassen. Erst vor wenigen Wochen wurde er beim Grenzübertritt von der Ukraine nach Polen erneut aufgegriffen.

Seisenbacher soll laut Staatsanwaltschaft Wien zwischen 1997 und 2004 als Trainer in einem Wiener Judoverein zwei zur damaligen Zeit minderjährige Mädchen missbraucht haben. Ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft, das Urteil wird für den 2. Dezember erwartet.

11:25 Uhr

Zverev unterliegt im letzten Showkampf gegen Federer

Das war deutlich: Roger Federer hat zum Abschluss der Südamerika-Reise mit Alexander Zverev das vierte und letzte Duell der beiden Tennisprofis für sich entschieden.

  • Einen Tag nach dem Rekord-Match vor 42.517 Zuschauern in Mexiko-Stadt setzte sich der 38 Jahre alte Schweizer in Ecuadors Hauptstadt Quito gegen seinen 16 Jahre jüngeren Gegner aus Hamburg mit 6:3, 6:4 durch.
  • In das Coliseo Rumiñahui de Quito kamen am Sonntag nach Medienberichten etwa 14.000 Zuschauer.
  • Auf ihrer Showkampf-Tour durch mehrere Länder bestritten Federer und Zverev vier Matches: in Chiles Hauptstadt Santiago, in Buenos Aires, Mexiko-Stadt und Quito. Die ursprünglich in Bogota geplante Partie wurde wegen der politischen Unruhen in Kolumbien abgesagt. Federer gewann drei Matches, Zverev ein Match.
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10:45 Uhr

Urteil: Staat darf Fußball-Gewalttätern Auswärtstouren vermiesen

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Frankfurter Fans blieben auf Zypern sicher in Erinnerung.

(Foto: imago images / Jan Huebner)

Der deutsche Staat darf aktenkundigen Fußball-Hooligans die Ausreise zu Spielen im Ausland verweigern. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Frankfurt hervor. Das Gericht hatte die Klage eines Anhängers auf Schadenersatz und Schmerzensgeld wegen einer ihm von Bundesbeamten untersagten Reise nach Zypern abgewiesen und die Maßnahme für rechtmäßig erklärt.

Der Kläger, selbst Mitglied der aktiven Fanszene des Drittligisten SV Waldhof Mannheim, hatte im November 2018 das Europa-League-Spiel von Eintracht Frankfurt bei Apollon Limassol besuchen wollen. Weil er zwischen 2015 und 2017 mit mehreren Gewaltdelikten im Umfeld von Fußball-Spielen auffällig geworden war, wurde er bei einer Ausreisekontrolle aufgehalten. Wegen seiner für die ausgefallene Reise aufgebrachten Kosten hatte der Kläger 300 Euro verlangt, zusätzlich ein Schmerzensgeld in Höhe von 350 Euro gefordert.

Laut des Gerichts habe die begründete Gefahr bestanden, dass er bei dem Fußballspiel Gewalttaten hätte begehen können. Damit hätte er dem Ansehen der Bundesrepublik schweren Schaden zufügen können, weshalb die Ausreise zu untersagen war.

10:12 Uhr

Historisches "Big Play" in der NFL

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Vita Vea feiert, wie er fängt: Grazil!

(Foto: imago images/ZUMA Press)

NFL-Koloss Vita Vea hat womöglich einen Rekord für die Ewigkeit aufgestellt. Am Sonntag fing der Defensive Tackle der Tampa Bay Buccaneers einen Ein-Yard-Pass in der Endzone der Atlanta Falcons und ist damit der schwerste Spieler, der in der amerikanischen Football-Profiliga jemals einen Touchdown erzielt hat.

Der 24-Jährige wurde als Fullback ausnahmsweise in der Offense eingesetzt und verwirrte mit seinem nur halb eleganten Lauf in die Endzone alle Gegenspieler. "Er fing den Ball mit aller Grazie der Welt", kommentierte nfl.com. Vea bringt 157 Kilogramm auf die Waage. "Der Pass war perfekt", sagte das Schwergewicht, das eigentlich Tevita Tuli'aki'ono Tuipulotu Mosese Va'hae Fehoko Faletau Vea heißt, "ich musste nicht springen oder mich strecken, der Ball kam einfach zu mir. Ich musste ihn nur fangen." Die Buccaneers gewannen 35:22.

09:22 Uhr

Niebuhr: Beim BVB liegt "das Problem zwischen den Ohren"

Wenn am Samstag Hertha gegen Dortmund spielt, könnte das zum Trainer-Endspiel werden. Die Berliner von Ante Covic sind inzwischen seit fünf Spielen ohne Sieg und Favres Borussia schlittert gegen Paderborn knapp an der Blamage vorbei. Rolf Niebuhr fasst die Lage zusammen.

09:01 Uhr

Leverkusener "Eisbahn" soll gegen Rasen getauscht werden

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Das war aber auch einfach unfreiwillig komisch: Nach der Rutschpartie im Spiel gegen den SC Freiburg und der folgenden Kritik von allen Seiten wird Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen sehr wahrscheinlich den Rasen in der BayArena erneuern.

  • "Es wird noch einige Gespräche geben. Aber die Tendenz geht dahin, den Platz auszutauschen", sagte Sportchef Rudi Völler: "Der Platz wurde mit vier Heimspielen in zehn Tagen zuletzt stark beansprucht und hat sehr gelitten. Da werden wir etwas verbessern."
  • Nach dem 1:1 gegen Freiburg hatte Leverkusens Mittelfeldspieler Kerem Demirbay die Spielfläche als "Katastrophe" bezeichnet. Trainer Peter Bosz erklärte. "Wir sind konstant weggerutscht. Auf diesem Platz ist es sehr schwierig, nicht auszurutschen." Sein Freiburger Kollege Christian Streich sagte: "Es war wie eine Eisbahn."
  • In gleich zwei wichtigen Szenen waren Spieler weggerutscht. Freiburgs Torhüter Mark Flekken fiel bei einem Abstoß hin und verursachte wegen einer zweiten Berührung einen indirekten Freistoß im Strafraum (3.). Leverkusens Moussa Diaby hatte auf dem Weg zum möglichen 2:1 Flekken ausgespielt und rutschte anschließend weg (67.).
08:24 Uhr

Höwedes friert in Moskau: "An Kälte kann man sich nicht gewöhnen"

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Spielt seit eineinhalb Jahren in Moskau: Benedikt Höwedes.

(Foto: imago images/Gribaudi/ImagePhoto)

Brrr… Der frühere Fußball-Weltmeister Benedikt Höwedes sieht in den zu erwarteten Minus-Temperaturen beim Champions-League-Spiel gegen Bundesligist Bayer Leverkusen keinen Vorteil für sein Team Lokomotive Moskau.

  • "Es wird beiden schwer fallen, bei diesen eisigen Temperaturen zu spielen", sagte Höwedes vor dem morgigen Gruppenspiel der Champions League (18.55 MEZ/im Liveticker bei n-tv.de sowie bei DAZN). "Das wird uns genauso gehen wie den Leverkusenern. An Kälte kann man sich nicht gewöhnen."
  • Angekündigt sind bis zu minus neun Grad.
  • Beide Teams haben kaum noch Chancen auf das Weiterkommen in der Königsklasse und wollten den dritten Platz sichern, der die Teilnahme an der Europa League sichert. Das Hinspiel gewann Moskau mit 2:1 und geht somit mit einem Vorteil im Kampf um den direkten Vergleich ins Spiel. Aktuell sind beide Teams mit drei Zählern punktgleich.
07:56 Uhr

Van Gerwen gewinnt spannende WM-Generalprobe

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Bereit für die Titelverteidigung: Der niederländische Darts-Weltmeister Michael van Gerwen hat die Generalprobe für die WM gewonnen. "Mighty Mike" sicherte sich den Titel bei den Players Championship Finals und schlug im Endspiel seinen walisischen Rivalen Gerwyn Price mit 11:9.

Für den 30 Jahre alten van Gerwen war es der fünfte Titel bei dem bedeutenden Turnier im englischen Minehead. Vor einer Woche hatte Price, der früher Rugby-Profi war, das direkte Duell beim Grand Slam noch für sich entschieden. Er gilt für die WM (13. Dezember bis 1. Januar) in London als härtester Herausforderer von van Gerwen.

07:26 Uhr

NFL-Fans beweisen irre ihre Unterstützung für Browns-Skandalprofi

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Ähm, das ist ziemlich skurril, was einige Fans der Cleveland Browns da gemacht haben. Sie wollten wohl ihre Unterstützung für Skandalprofi Myles Garrett zeigen. In einem Video, das auf cleveland.com veröffentlicht wurde, schlagen Unterstützer der Franchise aus der nordamerikanischen Football-Liga NFL mit einem Helm auf eine Pinata ein, die Mason Rudolph nachempfunden ist.

  • Garrett war von der NFL auf unbestimmte Zeit gesperrt worden, weil er Quarterback Rudolph im Spiel gegen die Pittsburgh Steelers am vergangenen Wochenende den Helm heruntergerissen und damit auf ihn eingeschlagen hatte.
  • Bei seiner Anhörung hatte Garrett später behauptet, Rudolph habe ihn rassistisch beleidigt, was der Spielmacher jedoch bestritt.
  • Auch Browns-Besitzerin Dee Haslam ergriff Partei für Garrett und trug beim 41:24 von Cleveland gegen die Miami Dolphins am Sonntagabend eine Mütze mit der 95, der Trikotnummer des Defensive Ends.
  • Die Liga stellte Garrett unterdessen in Aussicht, die Sperre rechtzeitig zu Beginn der Saison 2020 aufzuheben. Laut ESPN soll es nach dem Ende der laufenden Spielzeit ein Gespräch zwischen dem 23-Jährigen und der NFL geben, in dem darüber entschieden werden soll.
06:46 Uhr

Matthäus gibt Transfertipps für BVB "ohne Gier"

Hui, da bekommt Borussia Dortmund was zu lesen: Zum kriselnden Fußball-Bundesligisten hat sich nun natürlich auch Lothar Matthäus geäußert - und dem Klub gleich zwei Transfertipps gegeben.

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Lothar Matthäus weiß, wie und mit wem der BVB zurück zum Erfolg findet.

(Foto: imago images/Passion2Press)

  • "Ihr allergrößtes Manko ist in meinen Augen, dass sie einfach zu wenige Siegertypen haben", schrieb Matthäus in seiner Kolumne bei Sky über den BVB.
  • Dem Team fehle "die Gier nach Erfolg, das gewisse aggressive Etwas".
  • Demnach sei er "eigentlich überhaupt kein Freund von Wintertransfers. Aber dem BVB müsste man jetzt doch dazu raten. Und ich denke da ganz speziell an zwei Spieler. Emre Can und Mario Mandzukic", schrieb Matthäus.
  • "Wenn ich an Dortmunds Stelle wäre, würde ich mich schleunigst in den Flieger nach Turin setzen und versuchen, beide zu verpflichten", empfahl der 58-Jährige.