Montag, 30. September 2019Der Sport-Tag

22:31 Uhr

So feiert man WM-Gold: Uganda-Freudentanz nach Sieg über 800m

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Halimah Nakaayi aus Uganda hat bei der Leichtathletik-WM in Doha die Nachfolge von Caster Semenya als 800-m-Weltmeisterin angetreten. Nakaayi holte am Montag in 1:58,04 Minuten Gold und verwies die beiden US-Amerikanerinnen Raevyn Rogers (1:58,18) und Ajee Wilson (1:58,84) auf die Plätze zwei und drei. Die zweimalige Olympiasiegerin Semenya war in Doha nicht am Start - wegen einer von der IAAF neu eingeführten Testosteron-Regel. Diese fordert von Athletinnen mit intersexuellen Anlagen, ihren Testosteron-Wert mit Medikamenten unter einen bestimmten Wert zu senken, um über Strecken von 400 m bis zu einer Meile international starten zu dürfen.

Semenya verweigert eine Behandlung und verzichtete auf einen Start. Vize-Weltmeisterin Francine Niyonsaba (Burundi) ist von dieser Regelung ebenfalls betroffen und lief in Doha nicht. Eine Entscheidung des Schweizer Bundesgerichts über die Regel steht noch aus.

21:45 Uhr

Deutschland mit WM-Platz 8 und 9 im Diskuswurf und bei Hochsprung

Diskuswerfer Martin Wierig hat die Leichtathletik-WM in Doha als Achter beendet. Der 32 Jahre alte Magdeburger warf am Montag im Finale 64,98 Meter weit. Neuer Weltmeister wurde der Schwede Daniel Stahl mit 67,59 Meter vor Fedrick Dacres aus Jamaika, der 66,94 Meter weit warf. Der Österreicher Lukas Weisshaidinger wurde mit 66,82 Meter Dritter. Es ist die erste Männer-Medaille für sein Land in der WM-Geschichte.

Hochspringerin Imke Onnen hat bei der Leichtathletik-WM in Doha eine vordere Platzierung verpasst. Die 25-Jährige übersprang im Finale 1,89 m und wurde Neunte. In der Qualifikation hatte Onnen noch 1,94 m gemeistert. Die deutsche Meisterin und EM-Dritte Marie-Laurence Jungfleisch hatte ihre Saison wegen Achillessehnenproblemen vor den Titelkämpfen in Katar abgebrochen.

20:48 Uhr

Videobeweis: Twente-Keeper leistet sich üblen Patzer

In der 87. Minute ist eigentlich schon alles entschieden: Feyenoord Rotterdam darf sich über einen haushohen Sieg gegen den FC Twente Enschede freuen. Doch dann wird der ungläubige Jubel riesig, denn Twente-Keeper Joel Drommel leistet sich einen echten Anfängerfehler.

20:14 Uhr

Pech für Inter Mailand: Messi kehrt ins Training zurück

Zwei Tage vor dem Champions-League-Spiel gegen Inter Mailand hat Fußball-Star Lionel Messi das Training beim FC Barcelona wiederaufgenommen. Der 32-jährige Argentinier und auch der seit Wochen angeschlagene Ex-Dortmund-Profi Ousmane Dembélé machten einen Teil des Trainings mit der Gruppe mit. Messi hatte sich am Dienstagabend beim 2:1-Liga-Sieg des Primera-División-Meisters zuhause gegen den FC Villarreal eine Adduktorenzerrung am linken Oberschenkel zugezogen. Er war deshalb von Trainer Ernesto Valverde zur Pause ausgewechselt worden. Ob Messi, der zuletzt immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte, am Mittwoch gegen die Italiener wieder einsatzbereit sein wird, ist allerdings noch ungewiss. Beim ersten Champions-League-Spiel der Saison hatte das Team um den frischgebackenen sechsmaligen Weltfußballer und Nationaltorwart Marc-André ter Stegen mit Mühe ein 0:0 bei Borussia Dortmund geholt.

19:16 Uhr

Marathon-Legende zu Hitze-WM: "Läufer hätten sterben können"

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Haile Gebreselassie kritisiert die Bedingungen bei der Leichtathletik-WM.

(Foto: imago sportfotodienst)

Äthiopiens früherer Wunderläufer Haile Gebreselassie sieht die extremen Bedingungen bei der Leichtathletik-WM in Doha als lebensgefährlich an. Deshalb hätten die Titelkämpfe nie an Katars Hauptstadt vergeben werden dürfen. "Gott bewahre, aber Menschen, die bei solchen Wetterbedingungen laufen, hätten sterben können", sagte der 46-Jährige der Nachrichtenagentur AP.

  • "Es war ein Fehler, die Weltmeisterschaften bei solch heißem Wetter in Doha auszutragen, besonders das Marathonrennen. Als jemand, der so lange in diesem Sport aktiv war, finde ich das inakzeptabel", meinte der mehrmalige Olympiasieger, Weltmeister und Weltrekordler.
  • Angesichts dieser Extreme im Golfstaat Katar hätte man nach Meinung Gebreselassies auf die Marathonrennen ganz verzichten müssen - oder auf Halbmarathonwettbewerbe ausweichen können.
  • Beim Frauen-Marathon wurden nachts 32,7 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 73,3 Prozent gemessen. Die Siegerzeit der Kenianerin Ruth Chepngetich war die schlechteste in einem WM-Marathon.
  • Nur 40 der 68 gestarteten Teilnehmerinnen kamen nach 42,195 Kilometern ins Ziel. Der Männer-Marathon findet erst in der Nacht zum Sonntag statt.
18:40 Uhr

Videobeweis: Djokovic versucht sich als Sumo-Ringer

In der Tennis-Welt ist Novak Djokovic ein Schwergewicht. Vor dem anstehenden Turnier in Japan probiert er sich jedoch in einer Zunft, für die ihm das eine oder andere Pfund fehlt: Sumo-Ringen. Obwohl er im Ring chancenlos ist, zeigt sich der Top-Sportler beeindruckt.

17:50 Uhr

Urteil: Cardiff muss sechs Millionen Euro für verstorbenen Profi zahlen

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Emiliano Sala verunglückte auf dem Weg zu seinem neuen Klub tödlich.

(Foto: imago images / PRiME Media Images)

Der FC Cardiff City muss nachträglich sechs Millionen Euro Transferentschädigung an den FC Nantes für Emiliano Sala zahlen, der im Januar bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist. Das entschied die zuständige Kommission für den Status von Spielern. Die Fifa gab das Ergebnis der Sitzung vom 25. September am Montag bekannt.

  • Die Summe sei gleichbedeutend mit der ersten Rate, die gemäß der zwischen den beiden Parteien am 19. Januar 2019 abgeschlossenen Transfervereinbarung fällig sei, erklärte die Fifa.
  • Der argentinische Profi Sala war mit einem Flugzeug über dem Ärmelkanal abgestürzt. Er war von Frankreich aus auf dem Weg zu seinem neuen Verein in Wales gewesen. Sala war mit 28 Jahren gestorben.
17:04 Uhr

"Pikante Kameraposition": Unterstützung für Athletinnen

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Gina Lückenkemper wehrte sich teilerfolgreich gegen neue Kamerapositionen.

(Foto: dpa)

Die deutschen Leichtathletinnen haben Unterstützung beim umstrittenen Einsatz von Kameras in den Startblöcken bei der WM in Doha bekommen. Amélie Ebert, Präsidiumsmitglied im unabhängigen Verein "Athleten Deutschland", schloss sich der Kritik der Sprinterinnen Gina Lückenkemper und Tatjana Pinto an.

  • "Wenn bei einem Wettkampf die gewohnte Kameraführung geändert oder sogar pikante Kamerapositionen eingeführt werden sollen, wäre im Vorfeld eine Abstimmung mit der Athletenvertretung der IAAF wünschenswert", sagte sie der "Rheinischen Post" (Dienstag-Ausgabe). "Generell würden wir es begrüßen, wenn es ein festes Prozedere der Abstimmung zwischen Veranstalter und Athleten in solchen Fällen gäbe", meinte Ebert.
  • "Ich war selbst Synchronschwimmerin, also im engen Badeanzug auch schon mal nur mit den Beinen über Wasser", erklärte Ebert. "Und ich habe mich schon oft gefragt, warum es da eigentlich kein Mitspracherecht von uns Athleten gibt, welche dieser Aufnahmen genutzt werden." Denn da seien teils unangenehme Bilder dabei, "wo direkt in den Spagat" fotografiert werde.
16:30 Uhr

Weltfußballer Messi und Dembélé sind wieder im Training

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Messi darf auf Inter hoffen.

(Foto: imago images/VI Images)

Weltfußballer Lionel Messi und der Ex-Dortmunder Ousmane Dembele sind beim spanischen Meister FC Barcelona ins Training zurückgekehrt. Die beiden nahmen am Montag an "einem Teil" der Übungseinheit teil, wie der Klub via Twitter bekannt gab. Beim 2:0-Sieg am vergangenen Samstag beim FC Getafe hatte Messi wegen einer Adduktorenverletzung ebenso gefehlt wie Dembele wegen muskulärer Probleme.
Ob die beiden am Mittwoch (21 Uhr/DAZN und im Liveticker auf n-tv.de) im Gruppenspiel der Champions League gegen Inter Mailand wieder mitwirken können, ist noch offen.

14:57 Uhr

Rusada-Boss wehrt sich: "Wir wurden betrogen!"

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Juri Ganus verteidigt seine Organisation.

(Foto: imago images / ITAR-TASS)

Die russische Anti-Doping-Agentur Rusada weist eine Verantwortung für mögliche Manipulationen im Moskauer Dopinglabor zurück. "Wir wurden betrogen", schrieb Rusada-Chef Juri Ganus in einem offenen Brief, aus dem heute mehrere Medien zitierten. Seiner Organisation sei das Recht genommen worden, auf der Seite der Wahrheit zu stehen. Ganus sprach von einer Verschwörung gegen den russischen Sport.

  • Die drohenden Konsequenzen der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) wären eine Tragödie für Russland. Russland sieht sich Vorwürfen ausgesetzt, Doping-Daten aus dem Moskauer Analyselabor manipuliert zu haben. Sie waren erst Anfang dieses Jahres zur Verfügung gestellt worden, um Dopingmissbrauch aufzudecken.
  • Der Agentur Tass zufolge, die ebenfalls aus dem Brief zitierte, glaubt Ganus nicht, dass die Labordaten versehentlich manipuliert worden sein könnten. In den vergangenen drei Jahren sei das wohl von jemandem veranlasst worden. Er wisse nicht, wer konkret dahinter stecken könnte, schrieb er.
  • Rusada habe aber alles getan, um den sauberen Sport besser schützen und einen Ausweg aus der Krise zu finden - "trotz aller Widerstände gegen uns".
14:29 Uhr

Ex-Keeper Andersson trainiert künftig DHB-Torhüter

Der ehemalige Weltklasse-Keeper Mattias Andersson wird zum 1. Februar 2020 leitender Torwarttrainer des Deutschen Handballbundes (DHB).

  • Der 41-Jährige soll künftig dem Team von Bundestrainer Christian Prokop angehören und unter anderem das Training der Nationaltorhüter übernehmen, wie der DHB mitteilte.
  • Mit Andersson an der Spitze wird der DHB zudem ein neues Torwart-Kompetenz-Team aufbauen, dem unter anderen der ehemalige Welttorhüter Henning Fritz sowie die Bundesliga-Profis Carsten Lichtlein, Johannes Bitter und Ex-Nationalspielerin Clara Woltering angehören.
  • Aktuell coacht der frühere Bundesliga-Torwart noch die Keeper des Rekordmeisters THW Kiel sowie der österreichischen Nationalmannschaft.
  • Seinen Job beim THW wird der Schwede künftig parallel zu seiner Arbeit beim DHB ausführen.
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13:40 Uhr

Zverev locker weiter, Struff überraschend raus

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Tischtennis gut, Tennis besser: Alexander Zverev schlägt derzeit in Asien auf.

(Foto: imago images/VCG)

Alexander Zverev ist beim Tennis-Turnier in Peking nach einer guten Leistung in die zweite Runde eingezogen. Der Weltranglisten-Sechste aus Hamburg schlug den Amerikaner Frances Tiafoe am Montag 6:3, 6:2 und gewann damit im sechsten Vergleich der beiden zum fünften Mal. Nächster Gegner von Zverev bei den China Open ist entweder das kanadische Talent Felix Auger-Aliassime oder der Spanier Albert Ramos-Vinolas. Die ATP-Veranstaltung des kombinierten Herren- und Damenturniers ist mit gut 3,6 Millionen Dollar dotiert, Zverev ist an Nummer zwei gesetzt.

Beim Turnier in Tokio ist Jan-Lennard Struff dagegen bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Struff unterlag dem japanischen Wildcard-Starter Go Soeda mit 6:4, 6:7 (4:7), 3:6.

13:30 Uhr

Video: Schnellste Mama der Welt sprintet spektakulär zu Gold

Mit einer der schnellsten Zeiten in der Geschichte sichert sich die Jamaikanerin Shelly-Ann Fraser-Pryce die vierte Goldmedaille über 100 Meter Sprint in ihrer Karriere. In einem Hochgeschwindigkeits-Finale lässt sie Dina Asher-Smith und Marie-Josee Ta Lou hinter sich.

12:14 Uhr

Nach Bayern-Kritik: Rummenigge nimmt Kimmich in die Pflicht

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Karl-Heinz Rummenigge hat den Druck auf Joshua Kimmich erhöht.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Nicht nur Stefan Effenberg (siehe Eintrag von 10.53 Uhr), sondern auch Karl-Heinz Rummenigge hat die Kritik von Joshua Kimmich an der bisherigen Teamleistung des FC Bayern München aufgegriffen - und den Spieler in die Pflicht genommen. "Wenn man kritisch ist, muss man die Flagge in die Hand nehmen und nach oben halten. Und dann müssen alle demjenigen hinterherrennen. Dann muss er auch große Leistung liefern. Den Anspruch muss er jetzt auch an sich selbst haben", sagte der Vorstandschef der Münchener.

11:48 Uhr

Olympia-Organisatoren vermuten massiven Ticketbetrug

Die Organisatoren der Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Tokio gehen dem Verdacht auf betrügerische Ticketkäufe im Wert von umgerechnet rund 1,5 Millionen Euro nach.

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Was Miraitowa und Someity wohl davon halten?

(Foto: imago images/Kyodo News)

  • 6900 Eintrittskarten für Bewohner Japans sollen über eine Online-Lotterie mit Hilfe gefälschter Zugangsdaten gekauft worden sein.
  • Die Polizei sei eingeschaltet worden, hieß es.
  • Die Karten-Nachfrage für die Spiele in der japanischen Hauptstadt übertrifft das Angebot um das Zehnfache.
  • Japan hatte Anfang des Jahres ein Gesetz verabschiedet, mit dem Wuchergeschäfte mit Eintrittskarten unter hoher Strafandrohung unterbunden werden soll.
11:28 Uhr

Zoff bei Ferrari beschert RTL Top-Quote

Das Drama um Sebastian Vettel und die immer deutlicher zu Tage tretenden Differenzen mit seinem Ferrari-Teamkollegen Charles Leclerc beim Großen Preis von Russland haben RTL eine gute Einschaltquote beschert.

  • Im Schnitt verfolgten am Sonntagnachmittag 4,39 Millionen Menschen (Marktanteil: 26,9 Prozent) das turbulente Rennen in Sotschi.
  • Vor einem Jahr noch hatten durchschnittlich lediglich 3,68 Millionen Zuschauer das Rennen am Schwarzen Meer verfolgt.
  • Der Saisonbestwert wurde beim Großen Preis von Deutschland im Juli erreicht, als im Schnitt 5,37 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 32,5 Prozent) das Rennen sahen.
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10:53 Uhr

Effenberg höhnt über Kimmich-Kritik: Wie süß!

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Hätte zu seiner aktiven Zeit doller auf den Putz gehauen: Stefan Effenberg.

(Foto: imago images / Jörg Schüler)

Beim FC Bayern München gehört Joshua Kimmich zu den Führungsspielern. Darum nahm es sich der 24-Jährige nach dem wilden 3:2-Sieg gegen den SC Paderborn in der Fußball-Bundesliga heraus, die Leistung des eigenen Teams zu kritisieren - für den Geschmack von Ex-Bayern-Spieler Stefan Effenberg aber zu lasch. Zwar habe Kimmich mit seiner Kritik Recht, wie "Effe" im Doppelpass bei Sport 1 sagte. Dann schob er aber nach: "Trotzdem hätte ich mich nach dem Spiel nicht so hingestellt und gesagt, dass alles besser werden muss. Kimmich war nicht emotional. Er sagt viel zu ruhig: 'Wir waren nicht gut. Wir müssen uns steigern.' Wie süß!" Mal sehen, ob die nach Effenbergs Meinung putzige Kritik dennoch ihre Wirkung erzielt - schon morgen muss der FC Bayern in der Champions League bei Tottenham Hotspur bestehen.

10:29 Uhr

Deutsche Darts-Profis vergeigen Quali für Heim-EM

Das ist bitter für die deutschen Darts-Profis: Wenn vom 24. bis 27. Oktober in Göttingen die EM steigt, sind Max Hopp und Co. zum Zuschauen verdammt.

  • Keiner der Deutschen ist für die Heim-EM qualifiziert, wie nach dem European-Tour-Turnier in Gibraltar am vergangenen Wochenende feststeht.
  • In der European Order of Merit qualifizieren sich die besten 32 Profis für das Turnier.
  • Max Hopp belegt derzeit nur Rang 37, Gabriel Clemens (Rang 50) und Martin Schindler (Rang 95) verpassten das Göttingen-Ticket noch deutlicher.
  • Mit dem Verpassen der EM-Teilnahme wird es für die deutschen Profis nun noch schwerer, sich für die Weltmeisterschaft in London im Dezember zu qualifizieren.
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10:12 Uhr

Seider muss vorerst auf NHL-Debüt warten

Das deutsche Eishockey-Talent Moritz Seider wird zunächst nicht in der nordamerikanischen Profiliga NHL für die Detroit Red Wings auflaufen.

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Moritz Seider muss zunächst im Farmteam der Detroit Red Wings spielen.

(Foto: imago images/Icon SMI)

  • Der 18-jährige Verteidiger spielt zum Saisonbeginn in der unterklassigen AHL für Detroits Farmteam Grand Rapids Griffins, wie die Red Wings mitteilten.
  • Seider war im Draft an Position sechs gezogen worden.
  • Nach einer starken DEL-Saison beim Meister Adler Mannheim und bemerkenswerten Leistungen bei der WM in der Slowakei hatte sich Seider Chancen auf NHL-Einsätze ausgerechnet.
09:26 Uhr

Was wird aus Schweinsteiger? Chicago verpasst Playoffs

Die Playoffs in der nordamerikanischen Fußball-Profiliga MLS finden in dieser Saison erneut ohne Chicago Fire statt - dem Team von Bastian Schweinsteiger. Nun stellt sich einmal mehr die Frage nach der Zukunft des Rio-Weltmeisters.

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Bastian Schweinsteiger hat mit Chicago Fire erneut die MLS-Playoffs verpasst.

(Foto: imago images/AAP)

  • "Ich weiß es noch nicht. Man wird sehen. Ich werde in den nächsten Wochen entscheiden", sagte Schweinsteiger zu Spekulationen über sein Karriereende.
  • Chicago hatte den Einzug in die bevorstehenden Playoffs nach dem 2:2 (0:0) gegen Toronto FC erneut verpasst.
  • "Wir sind darüber sehr enttäuscht. Das Spiel war ein Spiegelbild der Saison. Wir hatten sehr gute Möglichkeiten, aber machen die Tore nicht. Und wenn du in die Playoffs willst, musst du eben treffen", sagte Schweinsteiger.
  • Der 35-Jährige spielte vor 17.748 Zuschauern durch.
09:01 Uhr

Eisenbichler ist "Der Beste 2019"

Große Ehre für Markus Eisenbichler: Der Überflieger der vergangenen Nordischen Ski-WM hat nach einer Wahl unter Deutschlands Spitzensportlern den Titel "Der Beste 2019" erhalten.

  • Der 28-Jährige setzte sich bei der von der Deutschen Sporthilfe initiierten Wahl gegen 14 weitere Athleten und Mannschaften durch.
  • Eisenbichler tritt damit die Nachfolge von Radsportlerin Kristina Vogel an.
  • Im ersten Wahlgang hatte eine Jury bestehend aus den Athletenvertretern der Sportfachverbände aus einer Liste mit über 100 Athleten und Mannschaften aus 33 Sportarten 15 Athleten nominiert.
  • Im zweiten Wahlgang wurden diese 15 Nominierten per Online-Voting allen 4000 Sporthilfe-geförderten Athleten zur Wahl gestellt.

 

08:25 Uhr

"Ferraris Strategie ist ebenso offen wie ineffektiv"

Mercedes-Star Lewis Hamilton gewinnt den Großen Preis von Sotschi, bei Ferrari gibt's mal wieder Ärger und einen technischen Defekt. Was die internationale Presse zum Formel-1-Rennen in Russland schreibt:

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"Die Taktik-Füchse von Maranello haben sich viel überlegt, um die Mercedes-Dominanz in Russland zu durchbrechen. Doch Ferrari schneidet sich ins eigene Fleisch!"

(Foto: imago images/Motorsport Images)

"The Telegraph": Hamilton hätte niemals zum Konkurrenzfeld für einen Sieg in Sotschi gehören sollen. Doch dann warf die taumelnde Scuderia den sicheren ersten und zweiten Platz weg, und nach dem Ausscheiden Vettels rutschte Charles Leclerc vom ersten auf den dritten Rang. Während der Brite seinen neunten Sieg in diesem Jahr feierte (...), versuchte Ferrari-Teamchef Mattia Binotto, eine Fahrer-Krise zu meistern, die wegen einer seltsamen, am Vorabend des Rennens getroffenen Abmachung entstanden war.

"La Stampa": Mercedes dominierte im Großen Preis von Russland wie immer in den bisher ausgetragenen Ausgaben, doch diesmal schienen die Ferraris für die Hälfte des Rennens unschlagbar zu sein. Es ist ein Problem mit dem Hybridsystem in der 28. von 53 Runden, das Sebastian Vettel zum Rückzug zwingt. Mehr noch: Sein Stopp am Streckenrand löst ein virtuelles Safety Car aus, das den Silberpfeilen den Weg ebnet.

"Blick": Die Taktik-Füchse von Maranello haben sich viel überlegt, um die Mercedes-Dominanz in Russland (fünf Siege) zu durchbrechen. Doch Ferrari schneidet sich ins eigene Fleisch! Lewis Hamilton feiert in Sotschi seinen 82. GP-Triumph.

"Marca": Nicht zufrieden mit dem Spott in Singapur, hat Ferrari in Sotschi noch einen obendrauf gesetzt und einen leichten Sieg Charles Leclercs verschenkt, weil (der Rennstall) erneut eine Strategie spielte, die ebenso offen wie ineffektiv ist. Die Führung von Mattia Binotto konnte heute nicht schädlicher sein für seine Männer, besonders für Leclerc, der etwas anderes verdient. Was Disziplin und Verantwortung betrifft, erteilt der Monegasse 50-Jährigen Typen Lektionen.

07:59 Uhr

Man United fordert Arsenal, Hamburg startet in BBL

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Termine erwarten Sie im Laufe des heutigen Sport-Tages:

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Läuft gerade nicht so für Jesse Lingard und Man United.

(Foto: imago images/PA Images)

  • In der 2. Fußball-Bundesliga treffen die Ex-Bundesligisten 1. FC Nürnberg und Hannover 96 ab 20.30 Uhr (im Liveticker bei n-tv.de) aufeinander.
  • Hindernisläuferin Gesa Krause kann bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft eine Medaille im Hindernislauf gewinnen. Los geht's 20.50 Uhr.
  • In der englischen Premier League spielen Manchester United und der FC Arsenal ab 21 Uhr gegeneinander.
  • In der Champions League der Frauen werden die Achtelfinal-Begegnungen ausgelost.
  • Bei den China Open in Peking duelliert sich Alexander Zverev ab 11 Uhr in der ersten Runde mit dem US-Amerikaner Frances Tiafoe.
  • Nach 18 Jahren ist Hamburg zurück auf der Landkarte der Basketball-Bundesliga - Auftaktgegner der Towers ist ab 20.30 Uhr BBL-Meister FC Bayern München.

Anwurf!

07:38 Uhr

Ribéry kommt in Fahrt - und trifft auch gegen Milan

Die Serie A scheint ihm zu gefallen: Franck Ribéry hat sein zweites Saisontor für den AC Florenz geschossen und seinen neuen Klub mit einer starken Vorstellung zu einem klaren Auswärtssieg beim AC Mailand geführt. Beim 3:1 (1:0)-Erfolg am 6. Spieltag der ersten italienischen Fußball-Liga erzielte der 36 Jahre alte Franzose in der 78. Minute das 3:0 für die Gäste. Bei Milan sah Verteidiger Mateo Musacchio in der 55. Minute wegen eines Fouls am früheren Bayern-Star die Rote Karte. Ribéry wurde in der 89. Minute ausgewechselt. Bereits am 4. Spieltag hatte er beim 2:2 gegen Atalanta Bergamo einen Treffer erzielt. Mit nun 8 Punkten liegt der AC Florenz auf Platz 9 der Tabelle, Spitzenreiter der Serie A ist Inter Mailand mit 18 Punkten.

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07:01 Uhr

Patriots marschieren weiter, Mahomes patzt bei Rekordjagd

Läuft weiterhin bei den New England Patriots: Der Super-Bowl-Champion hat auch sein viertes Saisonspiel in der US-Football-Liga NFL gewonnen.

  • Das Team um Quarterback Tom Brady und den deutschen Fullback Jakob Johnson gewann bei den bis dato ebenfalls ungeschlagenen Buffalo Bills mit 16:10.
  • Eine Serie riss derweil beim Spielmacher der Kansas City Chiefs: Nach saisonübergreifend 14 Spielen in Folge mit jeweils mehr als einem Touchdown-Pass ging Patrick Mahomes beim 34:30-Sieg seines Teams bei den Detroit Lions leer aus.
  • Damit verpasste der 24-Jährige die Bestmarke des früheren Star-Quarterbacks Peyton Manning, der 2013 und 2014 in 15 Spielen nacheinander mindestens zwei Touchdown-Pässe geworfen hatte.
  • Vorjahresfinalist Los Angeles Rams kassierte mit dem 40:55 gegen die Tampa Bay Buccaneers die erste Saisonniederlage.
  • Die New Orleans Saints besiegten ohne den verletzten Quarterback-Star Drew Brees die Dallas Cowboys 12:10 (9:3).
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06:17 Uhr

Auto stand unter Strom - Ferrari erklärt Vettels Renn-Aus

Das Formel-1-Rennen nach seinem Sieg in Singapur endete für Sebastian Vettel ernüchternd - schon in der 28. Runde musste der Ferrari-Pilot endgültig von der Piste. Offenbar stand sein Wagen beim Großen Preis von Russland unter Strom.

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Weil sein Wagen unter Strom stand, sprang Vettel vom Auto ab auf den Boden.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

  • "Wir wussten nicht ganz genau, wie der Zustand ist. Aus Sicherheitsgründen haben wir Sebastian deshalb dazu angewiesen, das Auto sofort abzustellen", sagte Ferrari-Teamchef Mattia Binotto in Sotschi.
  • Vettel hätten demnach rund 163 PS an Leistung gefehlt und das Chassis stand unter Strom.
  • Solange der Pilot im Auto sitzt, ist das nicht bedenklich - berührt er beim Aussteigen jedoch gleichzeitig Fahrzeug und Boden, könnte das einen Stromschlag zur Folge haben.
  • Weil das Auto "in einem unsicheren Zustand war", wie es Rennleiter Michael Masi vom Motorsport-Weltverband Fia sagte, kam es zum Einsatz des Virtuellen Safety Cars, das die Fahrzeuge auf der Strecke zum langsameren Fahren zwang.