Montag, 06. Mai 2019Der Sport-Tag

Heute mit Tobias Nordmann & Anja Rau
20:02 Uhr

Klopp plagen vor CL-Rückspiel Verletzungssorgen

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp braucht ein Fußballwunder, um das Finale der Champions League zu erreichen. Im Halbfinal-Rückspiel gegen den FC Barcelona müssen die Reds am Dienstag eine 0:3-Niederlage wettmachen.

Für das entscheidende Duell an der Anfield Road muss Klopp jedoch auf gleich drei Leistungsträger verzichten.

Neben Mohamed Salah fallen auch Roberto Firmino und Naby Keita verletzungsbedingt aus.

19:10 Uhr

Ex-BVB-Profi Dembélé streitet weiter mit Vermieter

Der frühere Dortmunder Fußballprofi Ousmane Dembélé streitet weiter mit seinem ehemaligen Vermieter vor Gericht. Wie eine Sprecherin des Dortmunder Amtsgerichts mitteilte, hat der inzwischen für den FC Barcelona aktive Franzose einen ersten Vergleichsvorschlag platzen lassen.

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    Soll zahlen: Ousmane Dembélé.

    (Foto: imago images / Jan Huebner)

    Der Vermieter fordert 20.000 Euro von Dembélé, weil dieser das Haus beim Auszug im Sommer 2017 verdreckt und mit erheblichen Schäden zurückgelassen haben soll.
  • Dembélé war in der Saison 2016/2017 für den Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund aufgelaufen.
  • Das Gericht hatte in einer ersten Verhandlung im April vorgeschlagen, dass der Fußballprofi noch 6600 Euro zahlt und gleichzeitig auf die Kaution von 4000 Euro verzichtet.
  • Darauf wollte sich Dembélé aber nicht einlassen. Nach der Zurückweisung des Vergleichs hat das Gericht inzwischen einen neuen Vorschlag unterbreitet.
  • Danach soll der Fußballer seinem Ex-Vermieter noch 4000 Euro zahlen und weiterhin auf die Kaution in gleicher Höhe verzichten. Beide Seiten haben nun bis zum 22. Mai Zeit, sich dazu zu äußern.
18:34 Uhr

Haftstrafe für russische Ex-Nationalspieler gefordert

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(Foto: AP)

Wegen einer möglichen Verwicklung in mehrere Schlägereien fordert die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe für die beiden ehemaligen russischen Fußball-Nationalspieler Alexander Kokorin und Pawel Mamajew. Nach dem Willen der Ermittler sollen die beiden Sportler für etwa anderthalb Jahre hinter Gitter.

  • Die beiden sollen im Oktober 2018 in einem Café und in einem Restaurant in Moskau mehrere Menschen angegriffen und verletzt haben.
  • Stürmer Kokorin von Zenit St. Petersburg und Mittelfeldspieler Mamajew von FC Krasnodar spielten jahrelang in der russischen Nationalmannschaft.
  • Die beiden Fußballer sitzen bereits seit längerer Zeit in Untersuchungshaft.
18:05 Uhr

Nur 1000 Fans dürfen griechisches Pokalfinale sehen

Das dürfte eine eher traurige Kulisse werden: Aus Sicherheitsgründen werden für das griechische Pokalfinale zwischen AEK Athen und Paok Saloniki maximal 1000 Fußballfans im Stadion zugelassen.

  • Der stellvertretende Sportminister Giorgos Vassiliadis gab bekannt, dass am Samstag jeder Klub bis zu 500 Zuschauer in das fast 70.000 Zuschauer fassende Olympiastadion in Athen mitbringen darf.
  • Paok hatte AEK in den beiden vergangenen Pokalendspielen geschlagen, dabei kam es jeweils zu Auseinandersetzungen zwischen Fans und der Polizei.
  • Laut Vassiliadis befürchten die Ordnungskräfte, dass es erneut Randale gibt.
  • Für Paok geht es am Wochenende um das erste Double der Vereinsgeschichte. Der Klub war im vergangenen Monat erstmals seit 1985 wieder Meister geworden.
17:34 Uhr

NHL-Profi Draisaitl moniert deutsche Talentförderung

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Leon Draisaitl gehört zu den Besten seines Fachs.

(Foto: dpa)

Okay, nach dieser Saison darf er sich das erlauben: Eishockey-Superstar Leon Draisaitl kritisiert die Talentförderung in Deutschland. "Die jungen Spieler bekommen keine wirkliche Chance, offensiv zu spielen", sagte der zweitbeste Torschütze der NHL-Hauptrunde (50 Treffer) von den Edmonton Oilers dem "Kicker". "Wenn du dir die Schweden anguckst, die Finnen ... sobald die ein bisschen was spielen können, spielen die in der ersten Mannschaft. Mit der Betonung auf spielen."

  • Der 23-Jährige will das Bild seiner Sportart in Deutschland prägen, wie es Dirk Nowitzki mit dem Basketball getan hat. "Ich hoffe es und habe schon immer gesagt: Wenn ich Menschen dazu bringen kann, Eishockey statt Fußball zu spielen, dann akzeptiere ich diese Rolle liebend gern", sagte er.
  • Nach seiner persönlich erfolgreichsten Saison wird Draisaitl die deutsche Nationalmannschaft bei der WM in der Slowakei (10. bis 26. Mai) anführen. Das Ziel dort sei der Viertelfinaleinzug: "Da wollen wir alle hin."
16:41 Uhr

Nach Herzinfarkt: Casillas verlässt Krankenhaus

Der frühere spanische Fußball-Nationaltorwart Iker Casillas hat fünf Tage nach seinem Herzinfarkt das Krankenhaus in Porto verlassen. "Ich werde mich ein paar Wochen oder ein paar Monate ausruhen. Ich weiß nicht, was in der Zukunft sein wird", sagte der 37 Jahre alte Profi des portugiesischen Spitzenklubs FC Porto vor der Universitätsklinik der Stadt. "Man muss dankbar sein, weil ich sehr viel Glück gehabt habe." Casillas hatte am vergangenen Mittwoch im Training seines Teams eine Herzattacke erlitten. Kurze Zeit danach gab der frühere Welt- und Europameister nach einem Eingriff im Krankenhaus jedoch über die Sozialen Medien Entwarnung.

15:57 Uhr

Moto2-Pilot Schrötter fährt mit gebrochenen Zehen

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Marcel Schrötter ist hart im Nehmen.

(Foto: www.imago-images.de)

Autsch! Motorrad-Pilot Marcel Schrötter (Vilgertshofen) ist angeschlagen in den Großen Preis von Spanien gestartet. "Nach dem Rennen habe ich meinen Fuß untersuchen lassen und leider habe ich mir wohl beim Trial-Fahren am vergangenen Dienstag zwei Zehen gebrochen", sagte der 26-Jährige.

  • Schrötter war am Sonntag beim vierten Moto2-Saisonlauf in Jerez 15. geworden. Vor dem Grand Prix schwieg der WM-Dritte zur Verletzung. "Ich hatte zwar Schmerzen beim Gehen, aber Fahrradfahren ging zum Beispiel problemlos. Darum wollte ich es nicht an die große Glocke hängen", so Schrötter.
  • "Am Dienstag und Mittwoch ist ein Test in Aragon geplant. Ich werde es natürlich dort versuchen. Wir müssen aber schauen, wie es funktioniert oder ob ich den Fuß lieber bis Le Mans ruhen lasse."
  • Das fünfte Rennen findet am 19. Mai in Frankreich statt.
15:24 Uhr

MLB: Auch Red-Sox-Coach schwänzt Trump-Empfang

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Kein Trump-Fan: Alex Cora.

(Foto: imago images / UPI Photo)

Das wird nur ein kleiner Empfang: Nach zahlreichen Spielern der Boston Red Sox aus der Major League Baseball (MLB) hat auch Coach Alex Cora die Einladung zum Meisterempfang im Weißen Haus ausgeschlagen. Der Puerto-Ricaner ist nicht damit einverstanden, wie die US-Regierung um Präsident Donald Trump mit seinem Heimatland umgegangen ist, seit der Hurrikan Maria die Insel getroffen hat.

  • "Die US-Regierung hat geholfen. Aber es liegt noch ein weiter Weg vor uns. Das ist die Realität. Es wäre unter diesen Umständen schwierig zu feiern", sagte Cora.
  • Die Red Sox kommen am Donnerstag nach Washington. Viele Profis des World-Series-Gewinners, wie etwa Mookie Betts, werden nicht dabei sein.
  • Cora hatte Trump bereits im vergangenen Jahr kritisiert, da dieser behauptete, die Anzahl der Toten nach der Naturkatastrophe sei gefälscht worden. "Es sind keine 3000 Menschen gestorben. Als ich die Insel verlassen habe, lag die Zahl irgendwo zwischen 6 und 18", twitterte Trump.
  • Die möglichen Folgen seines Fernbleibens sind Cora egal. "Es war ohnehin klar, dass es Reaktionen geben würde", sagte der Trainer. Der Klub verstehe seine Entscheidung.
15:08 Uhr

Klopps ausgefeilter Plan für die Champions League

Jürgen Klopp hat einen unglaublich durchdachten Plan für das Rückspiel im Champions-League-Halbfinale gegen den FC Barcelona. Der Teammanager des FC Liverpool sagt: "Wenn wir es schaffen, wundervoll. Wenn nicht, lasst uns möglichst schön scheitern."

Die Engländer müssen im morgigen Rückspiel im heimischen Stadion ein 0:3 aus dem Hinspiel wettmachen (21 Uhr im Liveticker bei n-tv.de). Das wird für die Liverpooler, die auch noch auf ihren Topstürmer Mohamed Salah verzichten müssen, ein äußerst hartes Unterfangen. Unser Kommentar also zu Klopps Aussage: Ist gekauft!

14:47 Uhr

Maradonas Klub verpasst Aufstieg in die erste Liga

*Datenschutz

Liebe HSV-Fans, ist es ein Trost, dass es selbst den Besten passiert, in der 2. Liga hängen zu bleiben? Der frühere argentinische Weltstar Diego Maradona hat als Trainer des mexikanischen Fußball-Zweitligisten Dorados de Sinaloa den Aufstieg verpasst.

  • Das Team des Weltmeisters von 1986 verlor das Rückspiel des Finals der Halbserie Clausura gegen Atletico San Luis 0:1 nach Verlängerung. Das Hinspiel in der vergangenen Woche war 1:1 ausgegangen.
  • "Ich bin fast gestorben", sagte Maradona: "Es tut mir leid für meine Jungs." Der 58-Jährige hatte seinen Posten im vergangenen September angetreten.
  • Zuletzt hatte er einen Abschied aus Mexiko angedeutet, da die Schiedsrichter sein Team wegen seiner Person benachteiligen würden.
14:25 Uhr

NHL-Goalie Greiss sagt für die WM ab

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(Foto: imago images / Icon SMI)

NHL-Torhüter Thomas Greiss verzichtet auf die WM. Der 33-Jährige habe Bundestrainer Toni Söderholm für das Turnier angeschlagen abgesagt, teilt der Deutsche Eishockey-Bund mit. Söderholm hatte nach dem Playoff-Aus der New York Islanders in der NHL auf eine Zusage von Greiss gehofft.

  • Mit dem vorläufigen WM-Aufgebot war der Nachfolger von Marco Sturm ins Risiko gegangen und hatte auf eine Nominierung der erfahrenen Torhüter Dennis Endras von den Adlern Mannheim und Danny aus den Birken vom EHC Red Bull München verzichtet.
  • Das deutsche Nationalteam kann nun für das am Freitag beginnende Turnier noch auf NHL-Torhüter Philipp Grubauer (Colorado Avalanche) hoffen. Ansonsten wäre wohl Düsseldorfs Mathias Niederberger die Nummer eins im deutschen Tor.
  • Auch eine WM-Teilnahme des Islanders-Stürmers Tom Kühnhackl, der ebenfalls angeschlagen ist, gilt als unwahrscheinlich. Momentan stehen in Star-Stürmer Leon Draisaitl (Edmonton), Dominik Kahun (Chicago) und Korbinian Holzer (Anaheim) drei NHL-Profis im DEB-Aufgebot.

Mehr zum Poker von Söderholm und dem Aus von Greiss lesen Sie hier.

14:10 Uhr

HSV-Trainer Wolf glaubt noch an den Aufstieg

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Optimist: Hannes Wolf.

(Foto: dpa)

Sein Glück ist, dass alle anderen auch nicht gewinnen … HSV-Trainer Hannes Wolf sieht trotz des Negativlaufs seines Teams weiter reelle Chancen auf den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. "Die Konstellation ist da, es kann noch funktionieren", sagte der Coach des Hamburger SV im Sportclub des NDR-Fernsehens.

  • Einen Tag nach der 0:3-Heimpleite gegen den FC Ingolstadt, dem siebten sieglosen Spiel in Serie, verbreitete der 38-Jährige Optimismus, da auch die Konkurrenten SC Paderborn und Union Berlin verloren haben. "Wir haben noch zwei Spiele. Wenn wir die beide gewinnen, sind wir mindestens Dritter", sagte der Trainer des Tabellenvierten.
  • Zuversichtlich macht den Fußball-Lehrer, dem die HSV-Verantwortlichen am Samstagabend trotz der sportlichen Krise das Vertrauen ausgesprochen haben, die positiven Ergebnisse gegen den nächsten Gegner SC Paderborn (Sonntag, 15.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de).
  • Im Volksparkstadion hat der HSV in der Hinrunde 1:0 gewonnen, im DFB-Pokal-Viertelfinale vor knapp fünf Wochen 2:0.
13:35 Uhr

Salah fehlt im Champions-League-Fight gegen Barcelona

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Salah musste im Spiel gegen Newcastle vom Platz getragen werden.

(Foto: imago images / Action Plus)

Das ist ein Dämpfer im ohnehin schon fast aussichtslosen Kampf: Jürgen Klopp muss im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Barcelona ohne seinen Top-Stürmer Mohamed Salah auskommen.

  • "Leider muss ich bestätigen, dass Mo Salah nicht spielen kann", sagte der Trainer des FC Liverpool.
  • Der Angreifer war beim 3:2-Sieg bei Newcastle United nach einem Zusammenstoß mit Torwart Martin Dubravka ausgewechselt worden.
  • Die Reds müssen morgen (21 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) an der Anfield Road ein 0:3 aus dem Hinspiel wettmachen, um doch noch das Endspiel der Fußball-Königsklasse zu erreichen.
  • "Wir wollen Spaß haben vor einer großartigen Kulisse, und dann sehen wir, was am Ende dabei rauskommt", sagte Klopp. Neben Salah fehlen auch der Ex-Leipziger Naby Keita und der frühere Hoffenheimer Roberto Firmino.
13:15 Uhr

Wasserball-Meister vergisst Pokal in der Kneipe

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Kann ja mal passieren … Der deutsche Wasserball-Meister Waspo Hannover hat am Wochenende in Düsseldorf auch zum dritten Mal nacheinander den DSV-Pokal gewonnen - und die Trophäe danach beim Feiern in einer Kneipe vergessen.

"Wir haben alles mitgenommen, aber leider den Pokal stehenlassen", sagte Waspo-Präsident Bernd Seidensticker nach dem Finalsieg über Spandau 04 der "Bild". Zum Glück bemerkten die Niedersachsen den Verlust aber rechtzeitig. "Mittlerweile hat sich das edle Teil wieder eingefunden", bestätigte Seidensticker.

12:32 Uhr

DFB ermittelt offenbar gegen BVB-Kapitän Reus

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Unerlaubtes Sitzen.

(Foto: imago images / Team 2)

Der DFB-Kontrollausschuss ermittelt gegen Marco Reus. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Der Kapitän von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat demnach unerlaubterweise das Spiel seines BVB bei Werder Bremen vom Spielfeldrand aus verfolgt. Wegen seiner Sperre nach der Roten Karte im Derby gegen den FC Schalke 04 (2:4) war er nicht spielberechtigt. Doch seine Position neben der Ersatzbank ist laut den Richtlinien zur Spielordnung des DFB nicht erlaubt.

  • Unter "Organisation der Veranstaltung" heißt es: "Nicht auf der Ersatzspielerbank Platz nehmen dürfen Personen, denen durch Entscheidung der Rechtsorgane des DFB (…) als Spieler eine Sperre auferlegt worden ist."
  • Personen, die dagegen verstoßen - in diesem Fall also Reus -, droht eine Strafe: "Zuwiderhandlungen sind vom Schiedsrichter zu unterbinden und können von den Rechtsinstanzen geahndet werden. Die am Spiel beteiligten Vereine haften neben den Mannschaftsbetreuern für deren Fehlverhalten sportstrafrechtlich."
  • Die "Bild" berichtet, dass der Kontrollausschuss den BVB sowie Reus persönlich um eine Stellungnahme bitten wird. Anschließend soll entschieden werden, ob das Sportgericht tätig wird. Er würde aber offenbar mit einer Geldstrafe davonkommen.
12:13 Uhr

Bürki über Aussetzer: "Normalerweise passiert das nicht"

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Ganz dumm gekullert ...

(Foto: imago images / Nordphoto)

BVB-Torhüter Roman Bürki ist entsetzt - über sich selbst. In der Bundesliga-Partie gegen Werder Bremen ließ er einen flachen Distanzschuss von Kevin Möhwald durch seine Beine rollen und brachte den Gegner damit zurück ins Spiel. Nachdem Borussia Dortmund schon 2:0 geführt hatte, endete das Spiel schließlich 2:2. Und die Meisterschaft rückt für die Dortmunder in weite Ferne.

"Ich kann mir das nicht erklären, normalerweise passiert mir so etwas nicht", sagte Bürki dem "Kicker". "Natürlich bin ich enttäuscht und habe mich geärgert. Entweder versuche ich, den Ball festzuhalten oder wegzulenken." Was jetzt für Bürki ansteht? "Den Kopf lüften."

11:29 Uhr

Werder will baldige Pizarro-Entscheidung - wegen Abschiedsfeier

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Man muss ihn einfach gernhaben: Claudio Pizarro.

(Foto: dpa)

Bleibt Claudio Pizarro Fußballer bei Werder Bremen oder geht er mit 40 Jahren in Rente oder wechselt er den Verein? Wie es für den Peruaner weitergeht, möchte sein Klub bald wissen. Weil Bremen den Publikumsliebling auf keinen Fall ohne gebührende Verabschiedung gehen lassen möchte. Wenn nötig solle also beim letzten Heimspiel gegen RB Leipzig eine Feier steigen.

Trainer Florian Kohfeldt sagte: "Wenn es seine letzte Saison wird, dann werden wir es vorm letzten Heimspiel wissen. Dann werden wir ihn so verabschieden, wie es einer Legende würdig ist."

11:05 Uhr

Videobeweis zum Videobeweis: "So kann es nicht weitergehen"

Frankfurt muss vor dem Europaliga-Spiel gegen Chelsea eine bittere Klatsche verdauen, die Diskussion um den Videoassistenten bekommt neuen Treibstoff und der FC Bayern ist wieder in gewohnter Spur unterwegs. "11 Freunde"-Chefredakteur Phillipp Köster analysiert den Spieltag.

10:46 Uhr

Schiedsrichter-Chef Fröhlich kritisiert Handspiel-Auslegung

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(Foto: imago/Martin Hoffmann)

Verteidigung war gestern, Angriff ist heute: Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich erhöht in der Debatte über die Handspielauslegung den Druck auf die Unparteiischen. "Wir sind irritiert und auch etwas enttäuscht über die unterschiedlichen Entscheidungen in vergleichbaren Situationen", sagte Fröhlich im "Welt"-Interview.

  • In den Schiedsrichterseminaren sei das Handspiel "ohne Graubereiche" intensiv besprochen worden: "Es wurde ganz klar gesagt, was strafbar ist und was nicht."
  • Als Konsequenz will Fröhlich sich seine Referees zur Brust nehmen: "Wir müssen zielgerichteter an die Schiedsrichter ran, die das Handspiel falsch auslegen und somit negative Referenzfälle liefern, sodass das ganze System in der Öffentlichkeit immer wieder infrage gestellt wird."
  • Am 29. April hatte Fröhlich sich noch sehr positiv geäußert. Im Interview mit dfb.de erklärte er, die Referees setzten die vorgegebene Linie "insgesamt sehr konsequent und berechenbar" um: "Insofern kann ich nicht nachvollziehen, wenn von wirrer Regelauslegung gesprochen wird oder auch davon, dass keiner mehr weiß, was Handspiel ist."

Mehr zu den Aufregern des Wochenendes lesen Sie bei "Collinas Erben".

10:24 Uhr

14 Festnahmen bei Schlägerei nach Freiburg-Fortuna-Spiel

Eine wenig schöne Nachspielzeit: Nach dem Bundesliga-Spiel zwischen dem SC Freiburg und Fortuna Düsseldorf (1:1) ist es zu einer Prügelei zwischen Fan-Gruppen beider Lager gekommen.

Wie die Polizei Freiburg mitteilte, hätten "Angehörige einer Düsseldorfer Ultra-Gruppierung und einer Freiburger Ultra-Gruppierung gezielt eine Auseinandersetzung" gesucht. Bei der Schlägerei wurden mehrere beteiligte Personen verletzt. Sieben Freiburger sowie wenig später sieben flüchtende Düsseldorfer Ultras wurden festgenommen.

09:46 Uhr

Ex-DFB-Torhüter Adler bietet sich als TV-Experte an

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René Adler könnte bald im Fernsehen auftreten.

(Foto: imago images / Norbert Schmidt)

Vom Tor ins Fernsehen? Der frühere Nationaltorwart René Adler kann sich nach dem Ende seiner aktiven Karriere eine Tätigkeit als TV-Experte vorstellen. "Wenn man den Profifußball von innen heraus kennt, kann man Dinge aus einem anderen Blickwinkel analysieren", sagte Adler dem "Kicker".

  • Der 34 Jahre alte Torhüter des Bundesligisten FSV Mainz 05 hatte vor knapp einer Woche angekündigt, am Ende dieser Saison seine Laufbahn zu beenden. Adler stand am 29. April 2018 letztmals in der Bundesliga im Tor. Danach zog er sich eine schwere Knorpelverletzung im Knie zu.
  • Vor der Zukunft ohne aktiven Fußball habe er "riesigen Respekt", räumte Adler ein. "Der Fußball ist nicht die wirkliche Welt. Da nimmst du Dinge als selbstverständlich wahr, wo andere den Kopf schütteln. Es wird Zeit, sie aus einem neuen Blickwinkel zu sehen."
  • Auch eine Tätigkeit im Management schließt Adler nicht aus, "weil ich eine Affinität zur Wirtschaft habe und es mir Spaß machen würde, dabei zu helfen, einen Verein auf dieser Ebene langfristig weiterzuentwickeln." Er schränkte aber ein: "Wer weiß ... Vielleicht nervt mich auch das reine Büroleben, sodass ich viel lieber wieder bei Wind und Wetter auf dem Platz stehen möchte."
09:37 Uhr

Leonard führt Toronto zum Ausgleich, Nuggets feiern Murray

Die Toronto Raptors und die Denver Nuggets haben im Play-off-Viertelfinale der NBA jeweils den 2:2-Ausgleich geschafft.

  • Toronto setzte sich im vierten Spiel der Best-of-Seven-Serie bei den Philadelphia 76ers 101:96 durch. Matchwinner für Toronto war Kawhi Leonard mit einem Double-Double aus 39 Punkten und 14 Rebounds.
  • Bester 76er war Jimmy Butler mit 29 Punkten und elf Rebounds.
  • Denver gewann 116:112 bei den Portland Trail Blazers. Bei den Nuggets ragte Jamal Murray mit 34 Zählern heraus. Sein Kollege Nikola Jokic schaffte mit 21 Punkten, zwölf Rebounds und elf Assists ein Triple-Double - schon sein viertes in der Post-Season.
  • Topscorer der Trail Blazers war C. J. McCollum mit 29 Punkten.
09:09 Uhr

"Sind keine Roboter" - Kramaric kritisiert Nagelsmann scharf

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Überfordert Julian Nagelsmann seine Mannschaft?

(Foto: imago images / Jan Huebner)

Hoffenheims Toptorjäger Andrej Kramaric hat Trainer Julian Nagelsmann ungewöhnlich scharf kritisiert. Der Kroate ließ sich in der "Bild" über die vielen taktischen Umstellungen des 31-Jährigen aus. "Wir wechseln zu oft das System während des Spiels. Wir sind nicht bereit dafür. Wir sind keine Roboter, sondern Menschen. Das sind viele Fehler von draußen", sagte Kramaric nach dem 2:2 (1:0) am Samstag in Gladbach, bei dem die Hoffenheimer eine zweimalige Führung verspielt hatten. "Ich liebe Julian, aber in manchen Momenten ändern wir die Systeme und brauchen drei Minuten, weil es nicht jeder Spieler versteht oder er es wegen der 50.000 Zuschauer nicht hören kann. In diesem Moment verlieren wir unseren Vorteil. Das Spiel beginnt sich zu ändern", monierte Kramaric. "Ich sage nicht, dass das der einzige Grund ist. Aber es passiert zu oft, dass wir nicht bis zum Ende des Spiels überleben." Die häufigen Positionswechsel hat der 27-Jährige satt: "In so vielen Spielen weiß ich in dem Moment nicht, auf welcher Position ich überhaupt bin. Es ist schwer, darüber zu sprechen. Ich bin wirklich enttäuscht." Nagelsmann wollte sich nach "Bild"-Angaben auf Nachfrage nicht zu der Kritik seines Spielers äußern.

08:40 Uhr

Frankfurt-Debakel, Handspiel-Debakel, Snooker-Spektakel

Moinsen, nun ist es ja so: Wer am vergangenen Donnerstag das Europa-League-Halbfinale zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Chelsea gesehen hat, der bekam zwischen der 25. und 80. Minute einen stabilen Eindruck davon, wie kräftezehrend diese lange Saison für die Hessen war. Zwar erarbeitete sich die SGE mit viel Leidenschaft ein 1:1, aber längst nicht jeder Spieler, konnte dem Tempo der Londoner folgen. Nun ist diese Londoner Mannschaft allerdings auch ziemlich gut. Wie sehr der Akku der Mannschaft von Coach Adi Hütter in den vergangenen Wochen tatsächlich gelitten hat, das wurde gestern Abend klar: Mit 1:6 ging Frankfurt bei Bayer Leverkusen unter - und hatte dabei noch Glück, dass es nur 1:6 ausging. Wir blicken heute natürlich nochmal auf dieses Spiel zurück. In unseren Liga-Lehren. Die sind gerade noch in Bearbeitung, kommen aber in Bälde. Ebenso wie "Collinas Erben", die sich mal wieder mit dem leidigen Thema Handspiel auseinandersetzen müssen. Was sonst noch los ist? Das hier:

  • Steigt in dieser Saison eigentlich irgendjemand von der 2. in die 1. Bundesliga auf? Sagen wir mal so: Muss ja. Und für den 1. FC Köln scheint das nach den Patzern von Paderborn, dem HSV und Union Berlin nun absolut unvermeidlich. In Fürth reicht dem "Effzeh" bereits ein Remis um direkt zurückzukehren. Los geht's um 20.30 Uhr. Das Spiel gibt's natürlich in unserem Liveticker.
  • In der Premier League gibt's die nächste Runde im hochspannenden Titelduell zwischen Josep Guardiola (Manchester City) und Jürgen Klopp (FC Liverpool): City kann im letzten Spiel des 37. Spieltags mit einem Sieg gegen Leicester City an die Tabellenspitze zurückkehren.
  • In Sheffield wird am Abend der neue Snooker-Weltmeister ausgespielt. Nach zwei von maximal vier Sessions führte der Engländer Judd Trump im Best-of-35-Modus mit 12:5-Frames gegen den schottischen Routinier John Higgins. Los geht's um 20 Uhr.

Glück auf!

07:55 Uhr

Video-Schiri über Rekik-Handspiel: "Ich dachte: Schöne Scheiße!"

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Karim Rekik spielte den Ball gegen Stuttgart klar mit der Hand.

(Foto: imago images / Eibner)

Video-Schiedsrichter Günter Perl hat das Handspiel von Karim Rekik in der Bundesliga-Partie des VfB Stuttgart bei Hertha BSC nach eigenen Angaben übersehen. "Es war fahrlässig von mir. Zeitgleich fand ein potenzielles Foul in Herthas Strafraum statt. Dieses wurde von uns überprüft, dabei haben wir das Handspiel übersehen", sagte Perl der "Bild". Die Szene beim 3:1-Sieg der Hertha hatte für heftige Diskussionen gesorgt. Der Berliner Rekik hatte den Ball im Strafraum mit der Hand gespielt. Schiedsrichter Daniel Schlager erkannte die Situation nicht. Perl war als Video Assistant Referee eingesetzt, meldete sich aber nicht zu Wort. "Das Handspiel haben wir erst zwei Minuten später auf den Bildschirmen gesehen. Schöne Scheiße habe ich mir gedacht. So etwas nehme ich natürlich mit nach Hause", erklärte Perl. Es sei im Ablauf sehr "ungewöhnlich" gewesen, dass keiner der Schiedsrichter im Videoraum die Szene im Blick gehabt habe, sagte der Referee. "Aber das darf keine Ausrede sein."