Montag, 23. Januar 2023Der Sport-Tag

21:59 Uhr

Bayern-Rauswurf: Manuel Neuer verabschiedet sich emotional von Tapalovic

Manuel Neuer muss die Entscheidung seines Arbeitgebers schlucken. Er wird nach seiner schweren Verletzung nicht länger von Toni Tapalovic trainiert werden. Der Torwarttrainer wurde am Montag entlassen. Deswegen verabschiedet sich der Keeper mit warmen Worten öffentlich von seinem Freund. "Mit dir verlässt nach 11,5 Jahren nicht nur ein absoluter Pionier des modernen Torwartspiels, sondern vor allem auch ein großartiger Mensch den Klub", schrieb der 36-Jährige bei Instagram.

Er betonte auch den persönlichen Wert des Trainers für seine Erfolge: "Jeder, nicht nur in München, weiß, dass all diese Erfolge ohne dich niemals möglich gewesen wären! Nicht zuletzt hast du auch mich und mein Torwartspiel geprägt und auf ein neues Level gehoben. Ich werde dich vermissen!"

21:28 Uhr

"Auch Tims Wunsch": Union verleiht Bankdrücker an Abstiegskandidaten

Tim Skarke wechselt in der Fußball-Bundesliga vom 1. FC Union Berlin zum FC Schalke 04. Der 26-Jährige wird von den Eisernen an den Ruhrpottklub bis zum Saisonende ausgeliehen, wie Union mitteilte. Skarke war im Sommer vom Zweitligisten SV Darmstadt 98 in die Hauptstadt gewechselt, konnte sich in Köpenick aber keinen Stammplatz erkämpfen.

  • Im Angriff der Berliner kam er in drei Bundesliga-Spielen, zwei Partien der Europa League und im DFB-Pokal gegen seinen Heimatklub 1. FC Heidenheim zum Einsatz. Ein Tor gelang ihm nicht.
  • "Mit dieser Vereinbarung wollen wir Tim die Möglichkeit geben, mehr Spielzeit zu bekommen. Diese können wir ihm aktuell nicht in ausreichendem Maße bieten. Schalke ist auf uns zugekommen und wir haben mit der Vereinbarung auch Tims Wunsch entsprochen", sagte Unions Geschäftsführer Oliver Ruhnert über das Leihgeschäft.
20:39 Uhr

"Auf die Socken kann man immer kriegen": Baumgart selbstbewusst nach München

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dpa

Nach sieben Toren gegen Werder Bremen will der 1. FC Köln auch beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München auf Sieg spielen - und kalkuliert die Risiken dabei ein. "Auf die Socken kann man immer kriegen", sagte Trainer Steffen Baumgart vor dem Spiel am Dienstag (20.30 Uhr/Sky, Sat.1 und im ntv.de-Liveticker): "Sie spielen um die Meisterschaft, wir um den Klassenerhalt. Trotzdem wollen wir mutig sein und vorne anlaufen."

  • Mit 7:1 hatte der FC gegen Bremen gewonnen, es war der höchste Ligasieg der Kölner seit 40 Jahren. Baumgart wolle mit dem Ergebnis aber "sachlich umgehen", sagte er: "Wir haben Samstag direkt auf dem Platz besprochen, worauf wir neben aller Euphorie zu achten haben."
  • Ob Schlüsselspieler Ellyes Skhiri, gegen Bremen angeschlagen ausgewechselt, zur Verfügung steht, sei noch unklar. Der Sechser werde mit nach München reisen, es gebe mit Blick auf die Aufstellung noch "viele Fragezeichen. Wir sind uns noch nicht klar, ob wir mit einem oder zwei Sechsern agieren werden. Es kann ein, zwei Wechsel geben."
  • Nicht dabei ist in jedem Fall Timo Hübers. Der Abwehrchef hatte das Abschlusstraining abbrechen müssen und trat die Reise nach Bayern nicht an.
19:56 Uhr

Nübels Funkstille-Kritik: FC Bayern feuert Torwarttrainer

Der FC Bayern hat Torwarttrainer Toni Tapalovic entlassen. Der 42-Jährige ist ein guter Freund des verletzten Manuel Neuer. Er wird bereits beim morgigen Spiel gegen Köln nicht mehr auf der Bank sitzen.

Erst am Samstag hatte sich der zur AS Monaco verliehene Alexander Nübel im ZDF-"Sportstudio" über den fehlenden Austausch mit Tapalovic beklagt. Sportvorstand Hasan Salihamidzic kündigte daraufhin ein klärendes Gespräch an. Doch die mangelnde Kommunikation soll laut "Bild" nicht der einzige Grund sein. Es soll auch "nicht überbrückbare Differenzen" mit Trainer Julian Nagelsmann gegeben haben. Tapalovic habe sich schwergetan, dessen Anweisungen zu befolgen.

19:48 Uhr

Familienduell bei der WM: 60 Minuten ist DHB-Star Dahmke eiskalt

Die Vorfreude auf das letzte Hauptrundenspiel der deutschen Handballer gegen Norwegen mit Superstar Sander Sagosen ist bei Rune Dahmke besonders groß. Schließlich spielen beide nicht nur gemeinsam beim deutschen Rekordmeister THW Kiel, sondern sind auch familiär verbandelt. "Er ist ein super Typ und einer meiner besten Freunde", sagte Dahmke vor dem Duell (20.30 Uhr/ARD und im ntv.de-Liveticker) über Sagosen.

  • Dahmkes Lebensgefährtin Stine Oftedal ist die Schwester von Sagosens Frau Hannah. Da die Familien öfter etwas gemeinsam unternehmen, haben beide Spieler auch außerhalb des Parketts eine enge Bindung. "Das Verhältnis ist extrem gut", berichtete Dahmke.
  • Nur eine Sache sei noch offen zwischen ihnen: "Er ist ein großer Angel-Fan und ein bisschen sauer, dass wir noch nie gemeinsam angeln waren, obwohl wir ein Boot zusammen haben", erzählte der 29 Jahre alte Linksaußen der DHB-Auswahl. "Aber das kommt vielleicht noch."
  • Im WM-Duell wird die Freundschaft am Montagabend für 60 Minuten ruhen. "Wir kriegen ja nicht oft die Chance, dass wir uns gegenseitig einen mitgeben können. Das wird Spaß machen", sagte Dahmke. "Danach werden wir uns wieder in den Arm nehmen, hoffentlich mit dem Gewinnerlächeln auf meinem Gesicht."
18:54 Uhr

"Solange der 31. nicht vorbei ist ...": Schalke-Coach spricht über Verstärkung

Laut Schalkes Trainer Thomas Reis könnte der Bundesliga-Tabellenletzte in diesem Winter noch weiter auf dem Transfermarkt tätig werden. "Solange der 31. nicht vorbei ist, sind wir immer noch dran, den Kader weiter punktuell zu verstärken", sagte Reis mit Bezug zum Ende der Transferperiode.

  • Angesprochen auf den 22 Jahre alten Stürmer Wilson Isidor, der bei Lokomotive Moskau spielt und der mit Schalke in Verbindung gebracht wird, sagte Reis: "Natürlich kenne ich auch diesen Spieler. Er hat auch eine sehr, sehr gute Dynamik."
  • Der 49-Jährige sagte zudem: "Wir werden schauen, was machbar ist. Ob es jetzt dieser Spieler ist oder ein anderer. Die Hoffnung ist definitiv noch nicht aufgegeben." Er werde sich nicht dagegen wehren, "wenn wir vielleicht noch was dazubekommen".
18:30 Uhr

Raubüberfall auf Radstar Cavendish: Zweiter Täter schuldig gesprochen

Knapp 14 Monate nach einem bewaffneten Raubüberfall auf den britischen Radprofi Mark Cavendish und seine Familie in deren eigenem Haus ist einer der Täter vor Gericht schuldig gesprochen worden. Das entschied eine zehnköpfige Jury am Chelmsford Crown Court.

  • Vier maskierte Männer waren am 27. November 2021 nachts in das Haus von Cavendish in Essex eingebrochen. Sie hatten ihn und seine Familie mit einem Messer bedroht und Gegenstände, darunter zwei Uhren, im Wert von umgerechnet knapp 800.000 Euro gestohlen.
  • Der 31-jährige Täter aus London bestritt die Tat vor Gericht, wurde jedoch in zwei Fällen des Raubs für schuldig befunden. Ein zweiter Angeklagter aus London wurde von der Jury freigesprochen.
  • Zuvor war bereits ein 28-Jähriger verurteilt worden, der die Tat eingeräumt hatte. Die Polizei fahndet derzeit nach zwei weiteren Männern.
  • Die beiden Täter erhalten ihr Urteil am 7. Februar.
17:35 Uhr

Abstieg droht: Krisenklub schmeißt Trainer Lampard raus

Der FC Everton hat sich laut übereinstimmenden Medienberichten nach knapp einem Jahr von seinem Trainer Frank Lampard getrennt. Nach Informationen von "The Sun" fand eine außerordentliche Vorstandssitzung statt, auf der die Trennung von Lampard beschlossen wurde.

  • Everton liegt in der Premier-League-Tabelle auf dem vorletzten Platz. Am Sonntag hatte der Klub mit 0:2 bei West Ham verloren. Es war bereits die dritte Premier-League-Niederlage in Serie. Seit insgesamt acht Liga-Spielen hat das Team nicht mehr gewonnen.
  • Den letzten Sieg feierte Everton am 22. Oktober 2022 mit einem 3:0 gegen Crystal Palace. In der gesamten Saison war die Mannschaft nur dreimal erfolgreich. Siebenmal verloren die Toffees, die auf dem 19. Platz der Tabelle genauso wenig Punkte haben wie Schlusslicht FC Southampton.
  • Frank Lampard hatte das Traineramt beim Klub aus Liverpool am 31. Januar 2022 übernommen. Zuvor war er Trainer bei Zweitligist Derby County und bei seinem Ex-Klub FC Chelsea gewesen, wo er von dem inzwischen entlassenen Thomas Tuchel abgelöst worden war.
17:08 Uhr

"Toller Verein": Kovac schwärmt von seinem Heimatklub

Für Niko Kovac und den VfL Wolfsburg geht es in der Fußball-Bundesliga nur drei Tagen nach dem spektakulären 6:0-Sieg gegen Freiburg mit einer ganz besonderen Dienstreise weiter. Berlin ist die Geburtsstadt des Wolfsburger Trainers und der nächste Gegner Hertha BSC (Dienstag, 20.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) dazu jener Klub, bei dem er 1991 Fußball-Profi wurde.

  • "Für mich ist es kein merkwürdiger Verein. Das ist mein Heimatverein beziehungsweise ein toller Verein", sagte Kovac. "Schwierigkeiten haben auch andere Klubs. Die Hertha ist 17., aber der Tabellenplatz spiegelt nicht die Leistungen wider, die sie in dieser Saison schon hatten."
  • Der 51-Jährige war im vergangenen Jahr selbst als Hertha-Trainer im Gespräch, auch weil er mit dem Berliner Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic bereits erfolgreich in Frankfurt zusammengearbeitet hatte.
  • "Das ist keine einfache Situation für den Fredi und auch nicht für die Hertha. Aber wer den Fredi kennt, der weiß genau, dass er solche Situationen liebt, dass er sich dagegen stemmt, dass er dort etwas bewegen will. Auch hier gilt: Das braucht Zeit. Deswegen bin ich davon überzeugt, dass Hertha BSC mittel-, aber auch langfristig dorthin kommt, wo sie hingehören: nämlich viel weiter nach oben."
15:53 Uhr

"Der Beste seit Langem": Ter Stegen löst Jubelstürme aus

Von den Fans gefeiert, vom Trainer in den höchsten Tönen gelobt: Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen hält den FC Barcelona mit tollen Paraden in der spanischen Primera Division auf Erfolgskurs. "Wir sehen den besten ter Stegen seit Langem", schwärmte Barça-Trainer Xavi nach dem 1:0 gegen den abstiegsgefährdeten FC Getafe am Sonntag: "Im Eins-gegen-Eins war er spektakulär. Er ist ein Anführer für die Mannschaft, er ist entscheidend, und es ist wichtig, dass der Torhüter auch Punkte hält." Der frühere Gladbacher verhinderte kurz vor der Halbzeit im Camp Nou den möglichen Ausgleich und parierte auch kurz vor Schluss. Die Barça-Anhänger feierten ihn mit Sprechchören.

15:13 Uhr

Mit Bananen beworfen, rassistisch beleidigt: Lewis Hamilton über seine Schulzeit

Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton hat seine Schulzeit als den "wahrscheinlich traumatischsten und schwierigsten Teil" seines Lebens bezeichnet. "Ich hatte wirklich das Gefühl, dass das System gegen mich ist", erzählte der 38-Jährige in dem Podcast "On Purpose". Der Engländer erinnerte daran, wie er bereits als Sechsjähriger in der Schule schikaniert worden sei. Er sei umhergeschubst, mit Bananen beworfen und mit dem N-Wort rassistisch beleidigt worden.

  • Neben all den Erniedrigungen und seiner damaligen Außenseiterrolle als schwarzer Junge habe er auch mit seinen schulischen Leistungen zu kämpfen gehabt. "Ich habe erst mit 16 herausgefunden, dass ich Dyslexie (Leseschwäche) habe", erzählte der Mercedes-Pilot.
  • Dennoch ist der siebenmalige Formel-1-Weltmeister nach eigener Aussage "dankbar für diese Reise, denn sie hat mich zu der Person gemacht, die ich heute bin." Hamilton ist der erste und noch immer einzige schwarze Fahrer in der Motorsport-Königsklasse.
14:36 Uhr

Frankreich kein Gegner: Deutschland im WM-Viertelfinale

Die deutschen Hockey-Herren haben erneut das WM-Viertelfinale erreicht und dürfen weiterhin auf den ersten Titelgewinn seit 2006 hoffen. Die Mannschaft von Bundestrainer Andre Henning besiegte als Vorrundenzweiter der Gruppe B bei den Titelkämpfen in Indien im "Crossover"-Spiel Frankreich souverän und ungefährdet mit 5:1 (4:0) und zieht damit in die Runde der letzten acht Teams ein.

  • Dort trifft die DHB-Auswahl am Mittwoch auf England (14.30 Uhr/DAZN). Die Treffer für den zweimaligen Weltmeister gegen den Dritten der Gruppe A erzielten Marco Miltkau (14. Minute), Niklas Wellen (18.), Mats Grambusch (23.), Moritz Trompertz (24.) und Gonzalo Peillat (59.).
  • Den Franzosen gelang durch Francois Goyet nur noch der Anschlusstreffer (57.). Damit blieb das deutsche Team auch im vierten Spiel des Turniers unbesiegt.
14:27 Uhr

Nach seltsamen Fashion-Week-Besuch: Nagelsmann macht Gnabry klare Ansage

Trainer Julian Nagelsmann hat den Stars von Bayern München für deren Freizeitgestaltung eine klare Ansage gemacht. Es gebe beim deutschen Fußball-Rekordmeister zwar "keine Auflagen", betonte Nagelsmann, aber: "Ich muss ja selbst freie Tage vor meinen Chefs rechtfertigen. Wenn dann die sozialen Kanäle voll sind mit diversen Shootings, geht mir die Argumentationskette flöten."

  • Anlass der Aussage waren Bilder von Nationalspieler Serge Gnabry, der den freien Sonntag für einen Besuch bei der Pariser Fashion Week genutzt hatte. Die Spieler sollten zwar in ihrer Freizeit grundsätzlich tun und lassen können, was sie möchten, erläuterte Nagelsmann: "Wichtig ist, dass die richtige Antwort auf dem Platz erfolgt."
  • Das gelte auch mit Blick auf das Duell mit dem 1. FC Köln am Dienstag (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky). Wenn die Leistung passe, "ist es okay, wenn nicht, muss ich das ansprechen", betonte Nagelsmann.
14:03 Uhr

Spurs oder doch Bayern? "Grandioser" England-Kapitän muss sich entscheiden

Englands Stürmerstar Harry Kane, der auch beim FC Bayern gehandelt wird, ist laut einem Medienbericht offen für eine erneute Vertragsverlängerung bei seinem Verein Tottenham Hotspur. Ob der 29-Jährige verlängert, hängt nach Informationen von "The Athletic" allerdings davon ab, wie die laufende Spielzeit endet, ob Trainer Antonio Conte in London bleibt und wie die Zukunftsplanungen des Klubs aus dem Norden von London aussehen.

  • Der Vertrag des englischen Nationalspielers, der in dieser Premier-League-Saison bislang 15 Tore erzielt hat, läuft noch bis zum Sommer 2024. Tottenham will vermeiden, dass er den Klub dann ablösefrei verlässt. Es gilt daher als wahrscheinlich, dass Kane entweder verlängert oder die Spurs schon in diesem Sommer verlässt. Neben den Bayern gilt auch Manchester United als Interessent.
  • Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte Kane am Sonntag im "Doppelpass" bei Sport1 als "grandiosen Spieler" bezeichnet. Der Bayern-Patron verwies aber auf die hohe Ablösesumme. Manchester City sei angeblich im vergangenen Jahr mit einem Angebot über 140 oder 150 Millionen Euro für Kane abgeblitzt. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Beträge sind, die der FC Bayern bezahlen will und möglicherweise auch bezahlen kann", sagte Hoeneß.
12:26 Uhr

Das gab es seit 2002 nicht mehr: Bundesliga stellt Rekord auf

Mit insgesamt 41 Toren ist die Fußball-Bundesliga ins neue Jahr gestartet. Damit war der 16. Spieltag am vergangenen Wochenende der torreichste dieser Saison. Ohnehin gab es nach Angaben des Datendienstleisters Opta seit der Jahrtausendwende nur am 34. Spieltag der Saison 2001/02 mehr Treffer. Damals fielen 44 Tore.

Die meisten Treffer gab es am vergangenen Wochenende in der Partie zwischen dem 1. FC Köln und Werder Bremen, die Köln mit 7:1 gewann. Nur ein Tor weniger fiel beim spektakulären 4:3 von Borussia Dortmund gegen den FC Augsburg. Sechs Treffer erzielte der VfL Wolfsburg gegen den bisherigen Tabellenzweiten SC Freiburg, fünf Tore fielen beim 3:2 von Bayer Leverkusen gegen Borussia Mönchengladbach. Ein 0:0 gab es am ersten Spieltag nach der Weltmeisterschaft in Katar nicht.

11:42 Uhr

Schiedsrichterin Campos knallhart: Ärzte sehen erste weiße Karte der Geschichte

Einige Fans schauten verdutzt, andere applaudierten: Schiedsrichterin Catarina Campos hat bei einem Pokalspiel in Portugal die erste Weiße Karte der Fußball-Geschichte gezeigt. Mit der Karte, die es bislang nur in Portugal gibt, wird anders als mit den Farben Rot oder Gelb keine Strafe ausgesprochen, sondern ein Fair-Play-Verhalten honoriert.

  • Im Pokalspiel der Frauen-Teams von Sporting und Benfica Lissabon am Samstag hatte eine Spielerin kurz vor der Pause auf der Bank über Unwohlsein geklagt. Die Mannschaftsärzte beider Teams eilten sofort herbei und versorgten die Spielerin, der es schnell wieder besser ging. Campos zog daraufhin die Weiße Karte und deutete auf beide medizinischen Abteilungen. Benfica gewann das Spiel vor 15.032 Zuschauern 5:0.
  • Weiße Karten sind in Portugal Teil einer Initiative, die "ethische Werte im Sport" fördern soll.
11:30 Uhr

"So unendlich viel Liebe": Rodel-Ikone Geisenberger zum zweiten Mal Mutter

Natalie Geisenberger ist zum zweiten Mal Mutter geworden. Die sechsmalige Olympiasiegerin im Rodeln hat die Geburt ihre Tochter via Instagram bekannt gegeben. "So unendlich viel Liebe. Herzlich willkommen", schrieb die 34-Jährige, die 2020 erstmals Mutter eines Sohnes wurde.

Geisenberger hatte nach den Winterspielen in Peking ihre Karriere zum zweiten Mal unterbrochen. Eine Wettkampf-Rückkehr und eine weitere Olympia-Teilnahme 2026 hat die derzeit erfolgreichste deutsche Wintersport-Olympionikin nicht ausgeschlossen.

10:54 Uhr

Egal, wie gut es läuft: Kaiserslautern kann sich Stadionkauf nicht leisten

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imago/Steffen Kuttner

Der 1. FC Kaiserslautern kann trotz des Aufstiegs in die 2. Fußball-Bundesliga weiter nur schwer ohne Investoren auskommen. "Es ginge auch in der 2. Liga ohne Investoren, dann müssen wir aber brutale Konstanz an den Tag legen", erklärte Geschäftsführer Thomas Hengen im Interview mit dem "Kicker". Die hohen Kosten für das Stadion seien länger bekannt, man sei aber in sehr guten Gesprächen mit der Stadiongesellschaft. Einen Rückkauf des Fritz-Walter-Stadions sei auch nach dem Aufstieg in die zweithöchste Klasse nicht möglich. "Aktuell wäre das, denke ich, nicht realistisch, aber natürlich werden Modelle und Möglichkeiten besprochen", meinte er.

09:34 Uhr

"Lebensgefährlich": Babbel kanzelt Neuer ab

Mitte Dezember war Bayern-Keeper Manuel Neuer nach der verkorksten WM in den Alpen unterwegs, um dort beim Skitourengehen zu entspannen und den Kopf freizubekommen. Dabei verletzte sich der 36-Jährige derart schwer, dass für ihn die laufende Spielzeit bereits beendet ist.

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Für Ex-Profi Markus Babbel ist unverständlich, dass der Münchener Kapitän in seiner Freizeit ein solches Risiko auf sich nimmt, wie er gegenüber "888sport" erklärte: "Neuer hat den Bayern natürlich mit seiner Verletzung unnötigerweise ein dickes Ei ins Nest gelegt. Das war schon sehr fahrlässig."

"Ich bin Bayer und kann sagen, dass kein Bayer bei zehn Zentimeter Schnee eine Skitour macht - das ist ja wirklich lebensgefährlich. Ich weiß nicht, was er sich dabei gedacht hat", fuhr der 50-Jährige fort und richtete damit harsche Kritik an den deutschen Nationalspieler.

08:58 Uhr

Cristiano Ronaldo bekommt seltenes Lob

Auch wenn Cristiano Ronaldo beim Pflichtspiel-Debüt für seinen neuen Klub Al-Nassr noch leer ausging, hat Trainer Rudi Garcia den Wert des Superstars hervorgehoben. "Es ist eine positive Ergänzung, wenn du einen Spieler wie Ronaldo hast, denn er hilft, die Verteidiger abzulenken, was bei unserem Tor passiert ist", sagte der Franzose nach dem 1:0 gegen Al-Ettifaq. "Ergänzung" und "Hilfe beim Ablenken", solche Worte dürfte der 37-Jährige in seiner glanzvollen Karriere eher selten als Kompliment überreicht bekommen haben.

08:21 Uhr

Hanning meckert über deutsches TV-Interesse am Handball

Trotz starker Einschaltquoten bei der WM ist Bob Hanning mit den Zuschauerzahlen der deutschen Handballer bislang nicht glücklich. "Ich bin mit etwas mehr als sechs Millionen Zuschauern beim Spiel gegen die Niederlande gar nicht zufrieden", sagte der ehemalige DHB-Vizepräsident. Durchschnittlich hatten 6,104 Millionen Zuschauer den 33:26-Sieg und den damit verbundenen Viertelfinaleinzug der DHB-Auswahl am Samstagabend im ZDF gesehen. "Ich gehe davon aus, dass wir spätestens im Viertelfinale die zehn Millionen knacken werden. Das muss auch unser Anspruch sein. In der Spitze müssen wir zehn Millionen haben."

Vor dem Viertelfinale am Mittwoch trifft die noch ungeschlagene DHB-Auswahl in ihrem abschließenden Hauptrunden-Spiel am heutigen Montag (20.30 Uhr/ARD) auf Norwegen. Der 54-Jährige hofft, dass schon dann mehr Zuschauer vor den Bildschirmen mitfiebern werden. "Ich glaube, wer mal gute Laune kriegen und sich begeistern lassen will, wer Leidenschaft und Herzblut sehen will, dem kann man gerade jetzt bei dieser Mannschaft nur empfehlen, einzuschalten", sagte der Geschäftsführer des Bundesliga-Tabellenführers Füchse Berlin.

07:44 Uhr

Neuer Sportdirektor: DFB hat drei Weltmeister von 2014 im Blick

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat bei der Suche nach einem neuen Sportdirektor neben Rudi Völler offenbar drei Weltmeister von 2014 im Visier. Einem Bericht des "Kicker" zufolge sind Per Mertesacker, Sami Khedira und Benedikt Höwedes Kandidaten für den Job. Völler kehrt zum 1. Februar als neuer "Direktor der A-Nationalmannschaft" zum DFB zurück. Er selbst nannte die Personalie eines Weichenstellers für die Zukunft "noch wichtiger" und sieht hier "Jüngere" am Zug.

Mertesacker leitet seit Herbst 2018 die Akademie des FC Arsenal und arbeitet als ZDF-Experte. Khedira berät Vorstandschef Alexander Wehrle beim Bundesligisten VfB Stuttgart - Wehrle ist zugleich Aufsichtsratschef der DFB GmbH & Co. KG und Mitglied der internen DFB-Strukturkommission. Höwedes gehört seit Sommer 2021 dem Teammanagement der Nationalmannschaft an.

Laut "Kicker" strebt der Verband "eine zügige Entscheidung" an, möglichst bis zum nächsten Treffen der Taskforce um Präsident Bernd Neuendorf in rund vier Wochen. Der neue Mann soll sich vor allem der Nachwuchsausbildung am DFB-Campus widmen.

07:14 Uhr

Kroos sitzt erst auf der Bank und trifft dann entscheidend

Auch dank eines Treffers von Toni Kroos bleibt Real Madrid in der spanischen Fußball-Liga auf Tuchfühlung zum FC Barcelona. Der Weltmeister von 2014 besorgte beim hart erarbeiteten 2:0 (1:0)-Erfolg bei Athletic Bilbao in der 90. Minute mit einem präzisen Flachschuss die Entscheidung. Torjäger Karim Benzema brachte den Rekordmeister in der 24. Minute in Führung. Dank des Sieges liegt Real nach 17 Spielen mit 41 Punkten weiterhin drei Zähler hinter Spitzenreiter Barcelona.

Mit einem knappen Heimerfolg hatten die Katalanen zuvor ihre Tabellenführung behauptet. Ohne den noch gesperrten Torjäger Robert Lewandowski gelang ein 1:0 (1:0)-Sieg gegen den abstiegsgefährdeten FC Getafe. Pedri erzielte in der 35. Minute den Treffer zum insgesamt glanzlosen Erfolg. Der deutsche Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen verhinderte kurz vor der Halbzeit im Camp Nou den möglichen Ausgleich und parierte kurz vor Schluss erneut.

06:48 Uhr

Ex-Nationalspieler äußert große Zweifel an Manuel Neuer

Bis zum Ende der Saison 2022/23 sind die Fronten im Tor des FC Bayern geklärt: Neuzugang Yann Sommer wird den Kasten des Rekordmeisters ohne Wenn und Aber hüten. Deutlich komplizierter könnte die Ausgangslage vor der kommenden Spielzeit werden, wenn Manuel Neuer nach seiner schweren Verletzung zurückkehrt und Ansprüche auf seinen langjährigen Posten erhebt.

Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann ist sich nicht sicher, ob Neuer damit Erfolg hätte. "Wenn Neuer wiederkommt, werden wir schauen müssen, wie er wiederkommt. Er wird jetzt 37 und wenn du da drei, vier Monate Reha machen musst, ist das nicht so einfach", hegte Hamann bei "Sky90" große Zweifel. Außerdem, gab der frühere Profi zu bedenken, habe Manuel Neuer schon in den Monaten vor seinem Unfall nicht das Niveau gehabt, das er mal hatte. "Man muss ganz klar sagen: Nicht nur bei der Weltmeisterschaft, sondern auch schon davor wurde es weniger. Das steht außer Frage."

Sollte Neuer in der Vorbereitung keinen besseren Eindruck als Yann Sommer hinterlassen, "dann ist die Konstellation für mich, dass Yann Sommer auch nächstes Jahr im Tor steht", kann sich Hamann vorstellen, dass die Zeit von Neuer im Tor des deutschen Rekordmeisters womöglich schon abgelaufen ist.

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06:24 Uhr

Schröder biegt mit Lakers 25 Punkte Rückstand um

Dennis Schröder hat mit der nächsten starken Vorstellung einen weiteren Sieg der Los Angeles Lakers in der NBA ermöglicht. Der Kapitän der Basketball-Nationalmannschaft kam beim 121:112 der Lakers gegen die Portland Trail Blazers auf 24 Punkte, 8 Vorlagen und 6 Rebounds und erzielte auch die beiden letzten wichtigen Punkte nach Freiwürfen.

LeBron James kam auf 37 Punkte, Thomas Bryant überzeugte mit 31 Zählern für den NBA-Rekordmeister, der nun auf 22 Saisonsiege kommt und den Anschluss an die Playoff-Plätze hielt. Zwischenzeitlich lagen die Lakers mit 25 Punkten hinten und trafen kaum einen Wurf. Schröder erzielte 22 seiner 24 Punkte in der zweiten Hälfte und arbeitete sich mit dem Team damit zurück in die Partie.

06:01 Uhr

Haalands 24-Stunden-Aufgabe sorgt für Verzückung

Pep Guardiola war in seiner Lobeshymne auf Erling Haaland kaum zu bremsen. Dass der ehemalige Dortmunder beim 3:0-Heimsieg von Manchester City gegen die Wolverhampton Wanderers zum vierten Mal in dieser Saison einen Dreierpack schnürte, versetzte auch seinen Trainer in Verzückung. "Er lebt 24 Stunden für seine Profession, Arbeit, Leidenschaft, Liebe", sagte Guardiola: "Die Zahlen sind unglaublich."

Denn in 19 von bislang 20 Ligaspielen stand Haaland in dieser Saison auf dem Platz und erzielte dabei schon 25 Tore. Mohamed Salah und Heung-min Son schossen als beste Schützen der vergangenen Saison jeweils 23 Tore in 38 Spielen. Noch nie erzielte in so kurzer Zeit wie der 22-jährige Norweger ein Spieler schon viermal einen Dreierpack. Einzig der Stürmer-Legende Alan Shearer gelangen in fünf Spielen einer Saison jeweils drei Tore.

05:45 Uhr

"Mister Irrelevant" fehlt nur noch ein Sieg zum Super Bowl

Die San Francisco 49ers um Quarterback-Überraschung Brock Purdy spielen gegen die Philadelphia Eagles um den Einzug in den Super Bowl. Das NFL-Team gewann in den Playoffs 19:12 gegen die Dallas Cowboys und beendete alle Träume der mit großen Ambitionen angereisten Mannschaft um Quarterback Dak Prescott.

Purdy verlängerte seine beeindruckende Serie auf nun acht Siege in acht NFL-Spielen und blieb auch gegen die Cowboys nahezu fehlerfrei. Purdy war im Draft vergangenes Frühjahr an letzter Stelle ausgewählt worden und bekam deswegen aus Tradition den Spitznamen "Mister Irrelevant" verpasst.

Zuvor hatten sich die Cincinnati Bengals gegen die favorisierten Buffalo Bills durchgesetzt. Bei dichtem Schneetreiben in Buffalo gewannen die Bengals weitestgehend ungefährdet 27:10 und treffen am kommenden Sonntag im Finale der AFC auf die Kansas City Chiefs. Für die hoch gehandelten Bills ist die Saison dagegen erneut nach der Divisional-Runde zu Ende.

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