Montag, 28. November 2022Der Sport-Tag

22:18 Uhr

Jetzt auch noch Fieber: Neymar leidet bei der WM

Neben seiner Fußverletzung hat Brasiliens Fußball-Superstar Neymar jetzt wohl auch noch leichtes Fieber. "Er war traurig, dass er nicht ins Stadion kommen konnte, weil es ihm nicht so gut geht. Nicht nur wegen des Fußes, sondern auch wegen ein wenig Fieber", sagte Angreifer Vinicius Júnior nach dem 1:0-Sieg der Seleção gegen die Schweiz dem Sender TV Globo.

  • Den vorzeitigen Einzug ins WM-Achtelfinale hatte Neymar im Teamhotel der Brasilianer in Doha verfolgt. "Ich hoffe, dass er sich so schnell wie möglich wieder erholt."
  • Wann der 30-jährige Neymar wieder einsatzfähig ist, bleibt weiter unklar. Für das abschließende Vorrundenspiel am Freitag gegen Kamerun wird es wohl noch nicht reichen.
21:45 Uhr

"Gehören zu den Favoriten": Kahn setzt auf DFB-Team

Ex-Nationaltorwart Oliver Kahn erkennt bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Katar einen Aufwärtstrend. "Wenn die Mannschaft so auftritt wie gegen Spanien, dann wird es ganz schwer, sie zu schlagen", sagte Kahn bei Sky Sport. Zugleich schränkte der 53-Jährige ein: "Aber wir haben auch schon andere Auftritte gesehen."

  • Gerade die Ergebnisse vor der WM "müssen nicht unbedingt so positiv stimmen", meinte der Vorstandschef des FC Bayern München und ergänzte: "Aber von der Qualität unserer Spieler und wenn sie das auf den Platz bringen, was sie jetzt gegen Spanien über weite Strecken gezeigt haben, dann gehören wir mit den Brasilianern und den Franzosen sicherlich zu den Favoriten."
  • Kahn erklärte weiter: "Ich bin total optimistisch. Die Mannschaft ist jetzt bei diesem Turnier angekommen, das war das Problem im ersten Spiel."
20:58 Uhr

Bericht: Folter-Drohungen gegen Familien von Irans Fußballern

Beim ersten WM-Spiel schwiegen die Fußball-Nationalspieler des Iran demonstrativ bei der Nationalhymne. Das wurde als Zeichnen der Solidarität mit den Protestierenden in ihrem Heimatland gewertet. Doch vor dem Sieg über Wales im zweiten Gruppenspiel sangen die Fußballer dann mit. Was wird beim morgigen Spiel gegen den Erzfeind USA passieren?

  • CNN-Journalistin Natasha Bertrand berichtete, dass den Familien der Spieler Gefängnis und Folter angedroht wurden, sollten sie sich vor der Partie nicht "benehmen". Bertrand twitterte, dass dies eine Quelle mitteilte, "die an der Sicherheit der Spiele beteiligt" ist. Diese würde die iranischen Sicherheitsbehörden überwachen.
  • Demzufolge seien Dutzende von Offizieren eingezogen worden, um die iranischen Spieler zu überwachen. Diesen sei es nicht erlaubt, sich abseits der WM-Partien in Katar mit Ausländern zu treffen.
20:19 Uhr

"Nein!" Bale weist Rücktrittsideen vehement zurück

Wales-Kapitän Gareth Bale denkt trotz des drohenden Ausscheidens bei der Fußball-WM nicht an einen Rücktritt aus seinem Nationalteam. Auf die Frage, ob die Partie gegen England am Dienstag (20 Uhr/MagentaTV und im ntv.de-Liveticker) sein letztes internationales Spiel sein könnte, sagte der 33-jährige Stürmerstar bei der Abschlusspressekonferenz kurz, aber deutlich: "Nein!" Mehr wollte er nicht zu dem Thema ausführen.

  • Der frühere Profi von Real Madrid hat für die Waliser bislang 110 Länderspiele bestritten und ist mit 40 Treffern Rekordtorschütze. Zuletzt wurde er mit Los Angeles FC US-Meister, kam aber kaum noch zum Einsatz.
  • Seine Mannschaft muss im Ahmad bin Ali Stadion von Al-Rajjan gegen den großen Nachbarn England auf jeden Fall gewinnen, um überhaupt eine Chance aufs Achtelfinale zu haben. Zum Auftakt hatte Wales, das bei der EM 2016 überraschend im Halbfinale stand, 1:1 gegen die USA gespielt, dann gegen den Iran mit 0:2 verloren.
  • "Natürlich sind wir enttäuscht über die Ergebnisse, aber das ist Fußball. Es ist nicht einfach", sagte Bale, betonte aber: "Wir haben morgen ein großes Spiel gegen England und wir können es noch drehen hier."
19:43 Uhr

Nach WM-Sieg: Iran lässt mehr als 700 Gefangene frei

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Voria Ghafouri soll unter den Freigelassenen sein.

(Foto: REUTERS)

Im Iran sind im Anschluss an den 2:0-Sieg der Fußball-Nationalmannschaft gegen Wales bei der WM am Freitag 709 Gefangene freigelassen worden. Wie auf der Website der Justizbehörde Mizan Online zu lesen war, wurden Personen aus verschiedenen Gefängnissen des Landes nach der Partie entlassen - darunter "einige, die während der jüngsten Ereignisse verhaftet" worden waren.

  • Die Behörden nahmen damit Bezug auf die Demonstrationen, die das muslimische Land seit mehreren Wochen erschüttern. Seit dem Tod der 22 Jahre alten Mahsa Amini kommt es zu Massenprotesten gegen das herrschende Mullah-Regime, durch das harte Vorgehen der Polizei starben bereits mehrere Hundert Menschen.
  • Iranischen Medienberichten zufolge soll unter den 709 Personen auch der Fußballspieler Voria Ghafouri sein, der am vergangenen Donnerstag wegen "antistaatlicher Propaganda" festgenommen worden war. Der 35 Jahre alte Ex-Nationalspieler sei demnach auf Kaution freigelassen worden.
19:01 Uhr

Van Gaal erklärt ganz einfachen Grund für Torflaute bei WM

Der niederländische Nationaltrainer Louis van Gaal sieht in den Spielsystemen einen Grund für die Torflaute bei der Fußball-WM. "Jedes Spiel bei dieser WM ist schwierig, man muss sich nur mal die Ergebnisse anschauen. Es gibt viele 0:0 und knappe Siege. Viele Teams spielen ein ähnliches System, womit es mehr wie ein Schachspiel ist. Das ist vielleicht nicht immer schön anzusehen, aber der Weg, wie man weiterkommt", sagte der Bondscoach. Bisher gab es fünf 0:0 bei der WM, der Rekord liegt bei sieben. Die Niederlande treffen am Dienstag (18 Uhr/ARD, MagentaTV und im Liveticker bei ntv.de) auf den bereits ausgeschiedenen Gastgeber Katar.

17:21 Uhr

VfL ist Vergangenheit: Max Kruse hat keinen Arbeitgeber mehr

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat den Vertrag mit dem ausgemusterten Angreifer Max Kruse einvernehmlich aufgelöst. "In offenen und ehrlichen Gesprächen sind wir übereingekommen, dass diese Lösung für alle Beteiligten am besten ist", sagte VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer laut Mitteilung.

Der 34 Jahre alte frühere Nationalspieler, der zuletzt eine Muskelverletzung auskurierte, war von Trainer Niko Kovac Anfang September aussortiert worden und hatte für die Wölfe seitdem kein Spiel mehr bestritten. Ihm wurde von den VfL-Verantwortlichen mangelnde Professionalität und damit auch ein schlechter Einfluss auf den Rest der Mannschaft vorgeworfen. Der Ex-Spieler von Werder Bremen, Union Berlin, Borussia Mönchengladbach und des SC Freiburg hatte in Wolfsburg eigentlich noch einen Vertrag bis Ende Juni 2023.

16:50 Uhr

Klinsmann äußert sich zu viel kritisierten Iran-Äußerungen

Nach der Aufregung um seine Aussagen zur Spielweise des Iran fühlt sich Jürgen Klinsmann missverstanden. "Meine Kommentare zum Spiel Wales gegen Iran waren rein fußballbezogen. Leider wurden sie aus dem fußballerischen Kontext gerissen", schrieb der ehemalige Fußball-Bundestrainer auf Twitter. "Ich habe viele iranische Freunde und war immer voller Komplimente für ihre Landsleute, Kultur und Geschichte. Ich wünsche ihnen nur das Beste für das Turnier."

Der Weltmeister von 1990 hatte in der BBC die angeblich unsaubere Spielweise des Iran beim 2:0 gegen Wales kritisiert. "Es ist Teil ihrer Kultur und wie sie spielen, sie haben den Schiedsrichter perfekt bearbeitet. Die Bank sprang ständig auf und beschwerte sich beim Linienrichter und vierten Offiziellen. Sie liegen einem die ganze Zeit im Ohr", sagte Klinsmann. "Das ist ihre Kultur. Sie bringen dich dazu, die Konzentration zu verlieren."

16:07 Uhr

"Gute deutsche Tradition": Ex-Bundestrainer fordert Neuner

Der frühere Bundestrainer Berti Vogts fordert nach Niclas Füllkrugs wichtigem WM-Treffer mehr klassische Mittelstürmer in der Fußball-Bundesliga. "Das ist doch eine gute deutsche Tradition, denken wir an Uwe Seeler, Gerd Müller, Horst Hrubesch, Rudi Völler, Jürgen Klinsmann oder auch Oliver Bierhoff", schrieb der 75-Jährige in seiner WM-Kolumne in der "Rheinischen Post".

  • Vogts, der 1974 als Spieler Weltmeister wurde und 22 Jahre später als Trainer den EM-Titel holte, sprach Füllkrugs Klub Werder Bremen ein "großes Lob" aus, "auf so einen Spielertyp zu setzen. Leider gibt es zu wenige davon in der Bundesliga."
  • Er hoffe, dass "über das Thema Mittelstürmer nach der WM im deutschen Fußball gesprochen wird", schrieb Vogts weiter.
  • Füllkrug hatte beim 1:1 gegen Spanien im zweiten WM-Gruppenspiel in der 83. Minute den Ausgleichstreffer für die deutsche Nationalmannschaft geschossen.
15:22 Uhr

Er ist gerade mal 16: FC Bayern sichert sich spanisches Supertalent

Der FC Bayern München hat das spanische Mittelfeldtalent Javier Fernandez Gonzalez verpflichtet. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister mitteilte, kommt der 16 Jahre alte Juniorennationalspieler von Atlético Madrid. Gonzalez ist erst mal für den Münchner Nachwuchs eingeplant und hat einen langfristigen Vertrag ab dem 1. Januar kommenden Jahres unterschrieben.

  • "Wir haben lange und intensiv auf diese Verpflichtung hingearbeitet, deswegen freuen wir uns sehr, dieses große Talent von einem gemeinsamen Weg beim FC Bayern überzeugt zu haben", sagte Nachwuchsleiter Jochen Sauer.
  • Gonzalez gehört für ihn "zu den vielversprechendsten Mittelfeld-Talenten seines Jahrgangs. Er vereint technische Potenziale mit physischer Präsenz und Spielintelligenz. Wir sind überzeugt, dass Javi seine Entwicklung bei uns ambitioniert und zielgerichtet fortsetzen wird."
  • Gonzalez selbst freut sich nun "unheimlich darauf, bei einem der größten Klubs der Welt meine nächsten Schritte machen zu können".
14:35 Uhr

Spanischer Coach bietet DFB-Elf keine explizite Schützenhilfe an

Trainer Luis Enrique hat sich hinsichtlich einer spanischen Schützenhilfe für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Katar zurückhaltend gezeigt. "Wir werden spielen, um zu gewinnen", betonte er zwar mit Blick auf das letzte Gruppenspiel gegen DFB-Bezwinger Japan. Dass er seine beste Elf aufstellen wird, wollte er allerdings nicht versprechen.

"Egal, welche Spieler ich auswähle - das sind alles gute Spieler", sagte der Coach und ergänzte an das DFB-Team gewandt: "Ihr müsst daran denken, selbst zu gewinnen - Costa Rica macht es gut. Und wir denken an Japan, das wird schwierig genug."

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14:24 Uhr

Raus aus der Klublosigkeit: Benzing spielt jetzt in Uruguay

Der frühere Nationalmannschaftskapitän Robin Benzing setzt seine Basketballkarriere im fernen Uruguay fort. Penarol Basketball aus der Hauptstadt Montevideo gab bei Instagram die Verpflichtung des zuletzt vereinslosen 33-Jährigen bekannt. Weitere Details zur Vereinbarung wurden zunächst nicht bekannt. Benzing spielte in der vergangenen Saison beim italienischen Klub Fortitudo Bologna und war seitdem auf Klubsuche. Aus dem Kader für die Heim-EM strich Bundestrainer Gordon Herbert den Routinier. Nach Spanien, Italien und der Türkei ist Uruguay für Benzing die vierte Auslandsstation.

13:39 Uhr

Wunschspieler kokettiert mit Sommer-Wechsel zum FC Bayern

Konrad Laimer hat die Gerüchte um seinen Abschied von RB Leipzig nach dem Saisonende befeuert. Mit dem sächsischen Fußball-Bundesligisten gebe es "im Moment keine Gespräche" über eine Verlängerung seines am 30. Juni 2023 auslaufenden Vertrages, sagte der österreichische Nationalspieler im Interview des "Kicker". Dann könnte er ablösefrei zum FC Bayern München wechseln, wo er seit Längerem im Gespräch ist. Der Mittelfeldspieler wollte bereits im vergangenen Sommer zum deutschen Rekordmeister, ein Transfer kam dann aber nach dem Veto der Sachsen nicht zustande. Auf die Frage, dass er sich mit den Bayern einig sein soll, sagte der 25-Jährige: "Entschieden ist nichts und ausgeschlossen auch nichts."

Er sei ein offener Typ, "der zusieht, dass er seine Komfortzone auch mal verlässt. Ich möchte immer mein Leistungslimit erweitern und das Beste aus allem rausholen. Aber ich habe mir keinen Karriereplan zurechtgelegt, der mir sagt: Dann und dann muss dieser oder jener Schritt erfolgen", sagte Laimer.

13:05 Uhr

Katarischer Sender erklärt Protest mit Mesut-Özil-Bildern

Die katarische Fußball-Sendergruppe Al-Kass hat die Zuschaueraktion mit Bildern von Mesut Özil beim Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Spanien als Geste gegen "westliche Doppelmoral" gewertet. Al-Kass veröffentlichte die entsprechenden Bilder der Aktion auf Twitter. Zuschauer hatten am Sonntagabend im Al-Bait Stadion die Özil-Fotos und -Zeichnungen in die Höhe gehalten, einige hielten sich zudem die Hand vor den Mund - diese viel beachtete Geste hatten die Profis der DFB-Auswahl vor ihrem ersten Gruppenspiel gegen Japan gezeigt.

Der genaue Hintergrund der offensichtlich abgesprochenen Aktion der Zuschauer am Sonntagabend bleibt dennoch weiterhin unklar. Der 34 Jahre alte Ex-Weltmeister Özil war nach dem Vorrunden-Aus bei der WM 2018 aus der Nationalmannschaft zurückgetreten. Vor der Endrunde hatte sein Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan für großen Wirbel gesorgt. Er selbst hatte dem DFB nach seinem Rücktritt unter anderem Rassismus vorgeworfen und mit dem Verband gebrochen.

12:46 Uhr

Bewusstlos? Daneben benommen? Gar nichts? US-Superstar muss Flugzeug verlassen

Footballstar Odell Beckham Jr. hat am Flughafen in Miami für Aufregung gesorgt. Nach einer Auseinandersetzung mit dem Bordpersonal musste der Super-Bowl-Champion vor dem Start den Flieger verlassen, im Rahmen der Aktion wurde die Maschine evakuiert. "OBJ" zeigte kein Verständnis für die strenge Maßnahme. "Ich habe noch nie in meinem Leben erlebt, was mir gerade passiert ist", schrieb der vertragslose NFL-Profi später bei Twitter, dabei habe er schon "alles gesehen". Die Situation sei für ihn "Comedy" gewesen.

Beckham Jr. soll auf seinem Platz immer wieder das Bewusstsein verloren haben. Nach Angaben des Miami-Dade Police Department wurden daraufhin Beamte wegen eines medizinischen Notfalls kontaktiert. Die Crew dachte, der Starspieler sei ernsthaft krank. Die Aufforderung, den Flieger zu verlassen, lehnte Beckham Jr. aber mehrfach ab.

Sein Anwalt Daniel Davillier machte einen "übereifrigen Flugbegleiter" für den Vorfall verantwortlich. Der Rauswurf sei "völlig unnötig" gewesen. "Mr. Beckham war zu keinem Zeitpunkt störend oder aggressiv. Aber der Flugbegleiter wollte beweisen, dass er befugt war, Mr. Beckham aus dem Flugzeug entfernen zu lassen."

12:00 Uhr

Ausfall gegen Costa Rica? DFB macht Rippenprellung bei Raum öffentlich

Außenverteidiger David Raum hat sich im zweiten WM-Gruppenspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Spanien (1:1) eine Rippenprellung zugezogen. Das teilte Assistenztrainer Danny Röhl mit. Einen Ausfall für das letzte Vorrundenspiel am Donnerstag (20 Uhr MEZ/ARD, MagentaTV und im Liveticker bei ntv.de) befürchtet Röhl aber nicht. "Das sollten wir hinbekommen", sagte er.

11:17 Uhr

FIFA ermittelt gegen den DFB

Das Disziplinarkomitee des Weltverbandes FIFA hat nach der geschwänzten Pressekonferenz vor dem Spanien-Spiel (1:1) bei der WM in Katar ein Verfahren gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) eröffnet. Den Verantwortlichen der deutschen Nationalmannschaft wird vorgeworfen, gegen Artikel 44 der WM-Regularien, Artikel 2.7.2 der Medien- und Marketing-Regeln sowie Artikel 8.5.3 des Team-Handbuchs verstoßen zu haben. Es droht eine Geldstrafe.

An der einen Tag vor WM-Spielen abgehaltenen Medienrunde hatte am Samstag nur Bundestrainer Hansi Flick teilgenommen. Die FIFA schreibt jedoch vor, dass auch ein Spieler bei der Pressekonferenz auftritt. Dies hatte der DFB mit Blick auf die lange Fahrt aus dem Team-Quartier im Norden des Landes in das Medienzentrum in Doha abgelehnt.

10:36 Uhr

Özil-Protest bei DFB-Spiel "sieht gesteuert aus"

Im zweiten Gruppenspiel der WM schafft das DFB-Team eine klare Leistungssteigerung. Für Furore sorgt jedoch auch eine Aktion im Publikum. Warum dort das Gesicht von Ex-Nationalspieler Mesut Özil auftaucht und wie die sportliche Wende gegen Spanien gelang, erklärt "11 Freunde"-Chefredakteur Philipp Köster.

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09:54 Uhr

DFB-Spiel sorgt im TV für Rekordquote

Rekordquote bei der Fußball-WM in Katar: Das ZDF verzeichnete am Sonntag mit 17,05 Millionen Fans beim 1:1 zwischen Deutschland und Spanien eine Rekordquote im Verlauf des Turniers am Persischen Golf. Der Marktanteil betrug 49,3 Prozent.

Das erste deutsche WM-Vorrundenspiel gegen Japan (1:2) hatten in der ARD 9,23 Millionen (MA: 59,7 Prozent) in der Live-Übertragung verfolgt. Die bislang höchste Quote bei Spielen ohne deutsche Beteiligung hatte das Eröffnungsspiel zwischen Katar und Ecuador mit 6,21 Millionen Zusehenden erzielt.

Das Spiel der DFB-Auswahl gegen den ehemaligen Welt- und Europameister aus Spanien liegt deutlich über allen anderen Reichweiten der öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF während der WM in Katar. Alle 64 WM-Partien werden außerdem vom Streamingdienst MagentaTV live übertragen.

09:30 Uhr

Falls Sie es gestern Abend verpasst haben: Die Highlights vom DFB-Remis gegen Spanien

Dank Schützenhilfe aus Costa Rica in Gruppe E der FIFA WM 2022 wird das Duell mit den favorisierten Spaniern für das DFB-Team nicht zum Endspiel mit maximalem Druck. Doch für die deutschen Kicker geht es gegen den Angstgegner auch um Wiedergutmachung. Die gelingt zumindest halbwegs.

08:53 Uhr

Kommentar von Sandro Wagner sorgt bei DFB-Spiel für Ärger

Nach Kritik an einem Kommentar von Sandro Wagner während des WM-Spiels Deutschland gegen Spanien will das ZDF sich mit seinem TV-Experten besprechen. Der ehemalige Fußballprofi hatte in der 79. Minute gesagt: "Vorhin habe ich gedacht, die ganze Kurve ist voller Deutschland-Fans. Dann habe ich erst gemerkt, das sind die katarischen Bademäntel." Wagner spielte damit auf die in Katar traditionellen, langen weißen Gewänder, Thawb genannt, an, die viele Männer auch im Stadion tragen.

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08:07 Uhr

Schweinsteiger macht Flick ein großes Kompliment

TV-Experte Bastian Schweinsteiger hat den Plan von Bundestrainer Hansi Flick beim 1:1 der DFB-Elf gegen Spanien gelobt. "Hansi hat auf jeden Fall die richtige Mannschaft aufs Feld gestellt, auch mit der richtigen Taktik", sagte der 38-Jährige der ARD. "Ein guter Auftritt der Mannschaft, der uns Hoffnung gibt für das nächste Spiel und hoffentlich auch für den Turnierverlauf."

Schweinsteiger bewertete vor allem die Hereinnahme von Leon Goretzka positiv. "Das Element mit Goretzka hat uns sehr gut getan im zentralen Mittelfeld mit İlkay Gündoğan und Joshua Kimmich zusammen. Das ging auf jeden Fall auf", sagte Schweinsteiger. Der ehemalige Weltmeister sah es auch nicht als Fehler an, Torschütze Niclas Füllkrug zunächst draußen zu lassen. "Einen Niclas Füllkrug auf der Bank zu haben als anderes Element, ist immer von Vorteil", sagte er.

07:04 Uhr

Spanischer Coach denkt nach DFB-Remis an verstorbene Tochter

Als dieses Spiel und vor allem dieser Tag vorüber war und Luis Enrique eine der letzten Fragen beantworten sollte, da holte Spaniens Nationaltrainer tief Luft. "Ja, es war ein spezieller Tag für mich, für meine Familie. Kein Zweifel", sagte er und meinte mitnichten das 1:1 im WM-Gruppenspiel in Katar gegen Deutschland. An diesem Tag wäre seine 2019 gestorbene Tochter Xana 13 Jahre alt geworden. "Sie ist jeden Tag präsent für uns", ergänzte der 52-Jährige.

Schon vor dem Anpfiff hatte Luis Enrique an das Mädchen erinnert. "Heute spielen wir nicht nur gegen Deutschland. Heute ist auch ein sehr spezieller Tag, weil Xanita 13 Jahre alt geworden wäre. Meine Liebe, dorthin, wo du bist, viele Küsse und dass du einen großartigen Tag hast", sagte der 52-Jährige in einer Videobotschaft auf Instagram, während er auf einem Fahrrad saß. Seine jüngste Tochter war damals an Knochenkrebs gestorben.

06:35 Uhr

Wagner-Brüder verlieren, Kleber kann Niederlage nicht verhindern

Basketball-Star Franz Wagner erzielte zwar 17 Punkte für Orlando Magic in der NBA, konnte allerdings die 103:133-Pleite gegen die Philadelphia 76ers nicht verhindern. Franz Wagner steuerte außerdem drei Rebounds und zwei Assists in 26:46 Minuten Spielzeit bei. Bruder Moritz Wagner erzielte zwölf Zähler, sechs Rebounds und vier Assists in 26:25 Minuten.

Maximilian Kleber von den Dallas Mavericks kam bei der 115:124-Pleite bei den Milwaukee Bucks auf sechs Punkte, vier Rebounds und drei Assists. Kleber stand 24:17 Minuten auf dem Feld. Mavs-Superstar Luka Doncic erreichte 27 Punkte, fünf Rebounds und zwölf Assists.

06:01 Uhr

DFB-Held macht sich in Alles-oder-Nichts-Momenten nicht verrückt

Plötzlich WM-Held: Niclas Füllkrug geht mit seinem neuen Status als "Retter" der deutschen Fußball-Nationalmannschaft völlig gelassen um. "Ich bin in solchen Situationen sehr entspannt, es ist ja nicht das erste Tor, das ich geschossen habe, auch nicht das erste wichtige", sagte der Profi von Werder Bremen nach seinem wichtigen Treffer zum 1:1 (0:0)-Endstand gegen Spanien.

"Man braucht jetzt keine Riesenfreudensprünge machen, wir haben das wichtigste Spiel noch vor der Brust", betonte der 29-Jährige mit Blick auf das letzte Gruppenspiel am Donnerstag gegen Costa Rica: "Das eine Tor bringt mir am Ende wenig, wenn wir die Gruppenphase nicht überstehen."

Füllkrug, vor einem halben Jahr noch Zweitligastürmer bei Werder, bedankte sich bei Hansi Flick für das Vertrauen des Bundestrainers. "Er hat viel mit mir geredet, mir viel Zuspruch gegeben. Es freut mich riesig, dass ich das zurückzahlen und seine Hoffnungen erfüllen konnte, dass er Präsenz im Sechzehner hat und Torgefahr auf den Platz bringt - was man sich von einem Stürmer wünscht."

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