Montag, 01. Februar 2021Der Sport-Tag

22:36 Uhr

"Nichts hilft mehr als Tore": Tuchel macht sich für Werner stark

Teammanager Thomas Tuchel vom FC Chelsea hat dem zuletzt glücklosen deutschen Fußball-Nationalstürmer Timo Werner erneut den Rücken gestärkt. "Er ist voll dabei und gibt alles. Jeder Stürmer auf der Welt ist sensibel, und nichts hilft mehr als Tore", sagte Tuchel nach dem 2:0-Erfolg gegen den FC Burnley in der englischen Premier League: "Solange er diesen Einfluss hat und arbeitet, wie er heute gearbeitet hat, werden wir ihn unterstützen."

Werner, der vor der Saison für 53 Millionen von RB Leipzig gekommen war, hat seit fast drei Monaten in der Liga nicht getroffen. "Er muss hart arbeiten", befand Tuchel: "Vielleicht bekommt er ein einfaches Tor aus einem Meter Entfernung. Oder jemand schießt ihm ans Knie und der Ball geht rein. Er wird dieses eine Extraprozent finden."

22:14 Uhr

Modeste verlässt Köln schon wieder

Nach einer unglücklichen zweiten Phase beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln kehrt Anthony Modeste zumindest für ein halbes Jahr in seine französische Heimat zurück und stürmt künftig für AS Saint-Etienne. Dies gab der FC bekannt. Modestes 2018 verstorbener Vater Guy spielte in Saint-Etienne von 1972 bis 1979. Der Rekordmeister (10 Titel, zuletzt 1980/81) belegt in der Ligue 1 den 16. Tabellenplatz und schwebt in Abstiegsgefahr.

Modeste ist mit rund drei Millionen Euro jährlich Topverdiener bei den Geißböcken. In der laufenden Saison stand er aber nur einmal in der Startformation.

22:04 Uhr

Rio versenkt seine großen Pläne für die Formel 1

Die brasilianische Metropole Rio de Janeiro hat ihre umstrittenen Formel-1-Pläne zu den Akten gelegt. Der seit dem 1. Januar amtierende Bürgermeister Eduardo Paes erklärte: "Wir müssen über die Wiederherstellung von Grünflächen sprechen, nicht über deren Zerstörung." Man habe das staatliche Umweltinstitut von Rio de Janeiro (Ines) angewiesen, das Genehmigungsverfahren für die Rennstrecke auf Eis zu legen.

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Die Formel 1 verlängerte jüngst den Vertrag mit Interlagos bis 2025.

(Foto: imago sportfotodienst)

Unter Paes' Vorgänger Marcelo Crivella wollte die Olympiastadt von 2016 dem brasilianischen Traditionsstandort São Paulo mit der Rennstrecke von Interlagos den Grand Prix streitig machen. Die Pläne sahen den Bau eines neuen Kurses im Catatumbo-Wald vor - unterstützt vom rechtsextremen Präsidenten Jair Bolsonaro. Umweltschützer schlugen Alarm, auch Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton erklärte sein Unverständnis für das Projekt.

21:37 Uhr

Inka Grings zieht's in die Schweiz

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Inka Grings.

(Foto: imago images/Dünhölter SportPresseFoto)

Die 96-fache deutsche Fußball-Nationalspielerin Inka Grings trainiert künftig die Frauen des FC Zürich. Die 42-Jährige tritt die Nachfolge von Ivan Dal Santo an, von dem sich der Klub in der Vorwoche in gegenseitigem Einvernehmen getrennt hatte. Als Spielerin war die zweimalige Europameisterin nach ihrer Zeit beim FCR Duisburg zwischen 2011 bis 2013 auch für die Frauen des FC Zürich aktiv; sie holte in der Schweiz zweimal den Meistertitel und feierte zwei Cup-Gewinne.

Nach ihrem Karriereende im Jahr 2014 stieg Grings ins Trainergeschäft ein. Im Frühjahr 2019 wurde sie Cheftrainerin des Männer-Regionalligisten SV Straelen - und damit zur ersten Trainerin eines Klubs aus den obersten vier deutschen Fußball-Ligen.

21:19 Uhr

Khedira fühlt sich schon für den FC Bayern bereit

Sami Khedira fühlt sich fit genug für einen ersten Einsatz für Hertha BSC schon am Freitag gegen den FC Bayern München. "Klar, natürlich! Körperlich und mental bin ich definitiv einsatzbereit. Am Ende ist es aber die Entscheidung des Trainers. Ich werde auf jeden Fall meine ganze Energie, mein ganzes Wissen sowie mein ganzes sportliches Repertoire einfließen lassen, um die nächsten Spiele erfolgreich zu gestalten", sagte der 33-Jährige kurz nach seiner Verpflichtung.

Für seinen alten Verein Juventus Turin hatte Khedira wegen diverser Verletzungen im Jahr 2020 nur einen Teilzeiteinsatz im italienischen Pokal. In dieser Saison spielte er keine Minute. "Natürlich kann man das nicht von der Hand weisen, dass ich aktuell keine Wettkampfpraxis habe. Allerdings habe ich seit dem Sommer ganz normal mit der ersten Mannschaft trainiert", sagte Khedira.

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20:50 Uhr

Bürki fehlt dem BVB noch länger

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund muss für weitere 10 bis 14 Tage auf seinen Stammtorhüter Roman Bürki verzichten. Der Schweizer hatte in der vergangenen Woche im Training eine Schulterverletzung erlitten, beim 3:1 gegen den FC Augsburg am Samstag fehlte er bereits. Im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den Zweitligisten SC Paderborn am morgigen Dienstag (20.45 Uhr/ARD, Sky und im ntv.de-Liveticker) wird somit erneut Marwin Hitz im BVB-Tor stehen.

20:28 Uhr

Fifa-Boss Infantino hält nichts von Impf-Vorzug für Fußballer

Fifa-Präsident Gianni Infantino hat sich gegen eine bevorzugte Impfung von Profifußballern gegen Covid-19 ausgesprochen. "Die Priorität ist ganz klar, dass diejenigen zuerst geimpft werden, die das größte Risiko haben sowie diejenigen, die im Gesundheitswesen arbeiten", sagte Infantino auf einer Pressekonferenz der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Obwohl die Corona-Pandemie den Sportkalender auch im Jahr 2021 weiter beeinflusst, sieht der Schweizer Weltverbandspräsident Fußballer nicht als zu priorisierende Gruppe an. "Es ist natürlich möglich, dass wir zu gegebener Zeit Impfungen empfehlen. Aber dies wird natürlich mit Rücksicht auf die Verteilungspläne der Impfstoffe geschehen", betonte er.

20:03 Uhr

Neven Subotic findet neuen Klub im Ausland

Der österreichische Fußball-Bundesligist SCR Altach hat Innenverteidiger Neven Subotic verpflichtet. Wie der Verein bekannt gab, unterschrieb der frühere Bundesliga-Profi einen Vertrag bis zum Saisonende, er kommt ablösefrei. Der 32-jährige Serbe spielte zuletzt beim türkischen Erstligisten Denizlispor, wo sein Vertrag im Januar aufgelöst wurde. Zuvor hatte er ein Jahr beim 1. FC Union Berlin gespielt. Der 36-malige serbische Nationalspieler war bis 2018 zehn Jahre für Borussia Dortmund aktiv und wurde mit dem BVB zweimal deutscher Meister sowie Pokalsieger.

19:26 Uhr

Bundesligist meldet positiven Corona-Test nach Handball-WM

Der nordmazedonische WM-Teilnehmer Filip Kuzmanovski ist nach seiner Rückkehr zum Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilten die Niedersachsen am Montag mit. Kuzmanovski habe, so der Klub, noch keinen Kontakt zur übrigen Mannschaft gehabt und befinde sich jetzt in häuslicher Isolation. Alle anderen WM-Teilnehmer seien negativ getestet worden.

Nach der Rückkehr aus Ägypten war in der vergangenen Woche beim deutschen Nationalspieler Johannes Golla das Virus nachgewiesen worden. Er fehlt seinem Verein SG Flensburg-Handewitt vorerst. Bei weiteren möglichen coronabedingten Spielabsagen droht sich der Termindruck in der Handball Bundesliga (HBL) weiter zu verstärken.

19:02 Uhr

Bobic äußert sich zu Gerüchten um Wechsel zu Hertha

Sportvorstand Fredi Bobic vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt lassen die Gerüchte um einen Wechsel zu Hertha BSC kalt. "Ich kann dazu gar nichts groß sagen. Ich lese auch nur die Zeitungen und höre die Medien", sagte der 49-Jährige bei Sky Sport News: "Ich hab mich nur fokussiert auf die Eintracht die ganze Zeit und das werde ich auch weiterhin machen." Gänzlich ausschließen wollte Bobic einen Wechsel zur Hertha aber auch nicht.

Was die Zukunft bringe, "weiß kein Mensch", so Bobic weiter, aber klar sei, "dass ich sehr glücklich bin mit dem Job, den ich hier mache." Bobic ist seit Juni 2016 Sportvorstand bei der Eintracht, sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2023. Dennoch hatten zuletzt mehrere Medien spekuliert, dass er bei der Hertha die Nachfolge des entlassenen Managers Michael Preetz antreten könnte.

18:30 Uhr

Stevens verlässt Schalke im Sommer offiziell

Jahrhunderttrainer Huub Stevens verlässt im Sommer den Aufsichtsrat des Fußball-Bundesligisten Schalke 04. Der 67-Jährige, der zuletzt noch einmal für zwei Spiele als Interimscoach eingesprungen war, wird sich nach drei Jahren nicht mehr um eine weitere Amtszeit bewerben. "Ich glaube, dass jetzt ein guter Zeitpunkt ist, mich nur noch um meine Familie zu kümmern", sagte Stevens. "Das betrifft natürlich in erster Linie meine Frau, die im Dezember wieder viel Zeit ohne mich auskommen musste, als ich auf die Trainerbank zurückgekehrt bin. Dazu kommen aber auch meine Kinder und vor allem meine Enkelkinder, die in Berlin leben."

Dennoch gelte für ihn, sagte der Uefa-Cup-Sieger von 1997: "Einmal Schalker, immer Schalker. Schalke 04 bleibt immer mein Verein." Er werde sich "auch weiter einbringen, nur eben nicht mehr in einem offiziellen Amt".

17:56 Uhr

Boris Herrmann ist zu Hause angekommen

Weltumsegler Boris Herrmann ist zurück in Hamburg. Nach nächtlicher Autofahrt mit der Familie kam der 39-Jährige am Morgen in seiner Heimatstadt an. Erstmals seit Ende Oktober 2020 betrat er seine Wohnung in der HafenCity. "Ich habe mich sehr auf die eigenen vier Wände gefreut. Danach habe ich mich gesehnt. Es ist ein sehr, sehr schönes Gefühl wieder zu Hause zu sein", sagte der gebürtige Oldenburger . Mit Ehefrau Birte Lorenzen-Herrmann, Tochter Marie-Louise und Familienhund Lilli will sich der Vendée-Globe-Fünfte in den kommenden Tagen von den Strapazen der Solo-Weltumsegelung erholen.

An welche Corona-Quarantäneregeln sich Herrmann halten muss, war angesichts seiner außergewöhnlichen Reise zunächst auch von seinem Team nicht zu ermitteln. Nach 80 Tagen auf den Weltmeeren, weniger als fünf Tagen in Frankreich an Land und der Heimreise im Familien-Pkw war unklar, welche Vorschriften für den Profisportler greifen, der sich vorerst zu Hause aufhielt.

17:17 Uhr

Sportjustiz ermittelt gegen Ibrahimovic und Lukaku

Der Streit zwischen Zlatan Ibrahimovic und Romelu Lukaku während des Mailänder Derbys im italienischen Pokal beschäftigt nochmals die Sportjustiz. Die Staatsanwaltschaft des italienischen Fußballverbands (FIGC) leitete eine Untersuchung des Vorfalls ein. Video- und Tonaufnahmen sollen geprüft werden, zudem soll sich Schiedsrichter Paolo Valeri äußern. Das FIGC-Sportgericht hatte beide Spieler zunächst für ein Pokalspiel gesperrt.

Ibrahimovic und Lukaku, die einst zusammen für Manchester United stürmten, gerieten kurz vor der Halbzeit aneinander. Eskaliert war der Streit, nachdem "Ibra" seinen einstigen Klubkollegen als "kleinen Esel" beschimpft hatte. Während beide zunächst dafür die Gelbe Karte sahen, flog Ibrahimovic später mit Gelb-Rot vom Platz. Inter entschied in Überzahl das Viertelfinale mit 2:1 für sich.

16:55 Uhr

DSV nominiert Kader für die Biathlon-Weltmeisterschaften

Zehn Biathletinnen und Biathleten des Deutschen Skiverbandes (DSV) werden bei den Weltmeisterschaften in Pokljuka um Medaillen kämpfen. Wie der Verband mitteilte, wurden Arnd Peiffer, Benedikt Doll, Erik Lesser, Roman Rees und Johannes Kühn sowie Franziska Preuß, Denise Herrmann, Janina Hettich, Maren Hammerschmidt und Vanessa Hinz nominiert. Die WM-Wettbewerbe in Slowenien werden vom 10. bis 21. Februar ausgetragen.

Einzel-Vizeweltmeisterin Hinz hatte die Norm (zweimal Top 15 oder einmal Top 8) zwar verpasst, die 28-Jährige ist aber wesentlicher Bestandteil der deutschen Erfolgs-Staffel geworden. Bei den Männern verfehlten Rees und Kühn die Norm, beide werden um den vierten Startplatz in der Staffel kämpfen.

Das deutsche Aufgebot im Überblick:

Frauen: Maren Hammerschmidt, Denise Herrmann, Janina Hettich, Vanessa Hinz, Franziska Preuß

Herren: Benedikt Doll, Johannes Kühn, Erik Lesser, Arnd Peiffer, Roman Rees

16:23 Uhr

Vettels neuer Boss weist Spekulationen um Verkauf zurück

Aston Martin hat Medienberichte, chinesische Investoren würden die britische Marke übernehmen, vom Tisch gefegt. "Lawrence Stroll bezeichnet die Gerüchte als absoluten Bullshit und total unwahr", sagte der Sprecher des Formel-1-Werksteams zu "Pitpass". Eine Website aus China hatte vergangene Woche berichtet, dass der chinesische Großkonzern BYD Aston Martin für ein Volumen von 4,1 Milliarden Pfund (rund 4,65 Milliarden Euro) übernehmen wolle. Der Deal würde auch das Formel-1-Werksteam von Aston Martin betreffen.

Lawrence Stroll, Vater von F1-Pilot Lance, hält derzeit mit einer Investorengruppe rund 20 Prozent der Anteile am britischen Autobauer und ist Miteigentümer des F1-Rennstalls, der bis 2020 als Racing Point an den Start gegangen war. Die britische Nobelmarke tritt in dieser Saison nach mehr als 60 Jahren wieder in der Königsklasse an. Im Cockpit sitzen Sebastian Vettel und Strolls Sohn Lance.

16:03 Uhr

Özil darf erstmals seit elf Monaten wieder in einem Pflichtspiel ran

Der frühere Fußball-Nationalspieler Mesut Özil steht vor seinem Debüt für den türkischen Spitzenklub Fenerbahce. Özil gehört im Auswärtsspiel des Istanbuler Klubs bei Hatayspor im südtürkischen Antakya am Dienstag (14 Uhr) erstmals dem Aufgebot an. Fener hat nach dem Patzer von Stadtrivale Besiktas gegen Trabzonspor (1:2) am Sonntag die Tabellenführung übernommen. Aufsteiger Hatayspor ist Siebter.

Özil war Mitte Januar vom FC Arsenal zu seiner Jugendliebe Fenerbahce gewechselt, wo er bis 2024 unterschrieb. Sein letztes Pflichtspiel für die Gunners bestritt der 32-Jährige im Londoner Stadtderby gegen West Ham United am 7. März, als er das Siegtor vorbereitete. Es war zugleich das letzte Spiel vor der Corona-Pause in England.

15:31 Uhr

Fünf Bundesliga-Tore als Amateur: Schalke macht 19-Jährigen zum Fußballprofi

Fußball-Bundesligist Schalke 04 belohnt seinen Shootingstar Matthew Hoppe mit dessen erstem Profivertrag. "Er hat seine Chance genutzt und gezeigt, dass er das Potenzial hat, sich dauerhaft in der Bundesliga zu etablieren", sagte Sportvorstand Jochen Schneider über den jungen Stürmer aus den USA. Hoppe unterschrieb mit Laufzeit bis Mitte 2023.

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Erfolgreich.

(Foto: Tim Rehbein/RHR-FOTO/Pool)

"Die letzten Wochen waren wie ein Traum", sagte er anschließend: "Ich bin allen Verantwortlichen extrem dankbar, dass sie mir diese Chance gegeben haben." Hoppe war beim Tabellenschlusslicht Schalke die Entdeckung der vergangenen Wochen, er traf fünfmal in der Liga und stand zuletzt sechsmal in Serie in der Startelf.

15:00 Uhr

18 Monate nach tödlichem Unfall von Hubert: Correa gelingt Rückkehr in den Motorsport

Der im Sommer 2019 in Spa-Francorchamps in den tödlichen Unfall von Anthoine Hubert verwickelte Juan Manuel Correa kehrt in den Motorsport zurück. Der 21-Jährige fährt in diesem Jahr in der Nachwuchsrennserie Formel 3 für das Team ART Grand Prix, wie der Rennstall mitteilte. "Ich bin extrem glücklich, dass ich zurück bin, nach allem, was ich durchgemacht habe", sagte Correa: "Mein Traum bleibt weiterhin die Formel 1, das hier ist der erste Schritt meines Comebacks." Zwar habe er seit eineinhalb Jahren kein Auto mehr gesteuert, trotzdem sei es für ihn schon jetzt ein Sieg, überhaupt wieder starten zu dürfen, betonte Correa.

Der in Ecuador geborene Amerikaner war am 31. August 2019 in einen verheerenden Unfall verwickelt, bei dem er dem bereits verunglückten Formel-2-Wagen des Franzosen Hubert nicht mehr ausweichen konnte. Correa krachte mit fast 218 Stundenkilometern in das Auto des 22-Jährigen, der den Crash nicht überlebte. Correa selbst erlitt schwerste Verletzungen und musste monatelang behandelt werden.

13:52 Uhr

Ski-Star Dreßen winkt Comeback beim Heim-Weltcup

Skirennfahrer Thomas Dreßen darf auf ein Comeback beim Heim-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen am kommenden Wochenende hoffen. "Wir hatten ihn die letzten Tage bereits im Training", sagte der Alpindirektor des Deutschen Skiverbands (DSV), Wolfgang Maier, der ARD. "Seine ersten Versuche auf Schnee waren sehr vielversprechend, er war schmerzfrei." Mitte der Woche wolle man entscheiden, "ob wir ihn noch als Vorläufer einsetzen oder ob er bereits am Rennen teilnimmt". Am Freitag steht in Garmisch ein Super-G an, am Samstag eine Abfahrt. Es sind die letzten Rennen der alpinen Herren vor der WM in Cortina d' Ampezzo. Bei der WM soll der 27 Jahre alte Speedspezialist, der nach einer Hüft-Operation die komplette bisherige Saison verpasst hat, auf jeden Fall dabei sein. Dreßen sei "einfach unser Zugpferd im Abfahrtsbereich", sagte Maier über den Gewinner der Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel von 2018.

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13:19 Uhr

Torwart-Talent bricht ohne Fremdeinwirkung im Spiel zusammen

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Garissone Innocent sorgte für einen gewaltigen Schockmoment.

(Foto: imago images / VI Images)

Schreckmoment beim Spiel zwischen Caen und Chambly in der zweiten französischen Liga. Caens Torhüter Garissone Innocent brach kurz vor Ende des Spiels zusammen - ohne jede Fremdeinwirkung. Sanitäter und Ärzte eilten herbei, packten ihn auf eine Trage und brachten ihn vom Feld. Der 20-Jährige kam im Krankenhaus wieder zu Bewusstsein. Aber was war die Ursache für seinen Zusammenbruch? Das Portal "Ouest-France" berichtete, der Torhüter habe eine Tachykardie-Attacke erlitten, Herzrasen also. "Er konnte kaum sprechen und atmen. Ich hoffe, alles wird ok", sagte Trainer Pascal Dupraz.

Kurios: Zuvor hatte auch der Torhüter vom Chambly, Xavier Pinoteau, ins Krankenhaus gebracht werden müssen. Nach 32 Minuten war er bei einem Zweikampf derart hart erwischt worden, dass er sich einem Gehirnscan unterziehen musste. Der Klub gab am Sonntagabend via Twitter noch Entwarnung. Dem Spieler gehe es gut, allerdings werde er für weitere Untersuchungen im Krankenhaus bleiben.

12:42 Uhr

Gegner Vogt kommentiert Hitzlspergers Rückzug

Im Machtkampf beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart hat sich Präsident Claus Vogt wenig überrascht vom Rückzug der Kampfkandidatur des Vorstandschefs Thomas Hitzlsperger gezeigt. "Das ist ein Schritt, den ich erwartet habe", teilte Vogt dem Sportinformationsdienst mit. Mehr wollte er zu dem seit Wochen heiß diskutierten Thema nicht sagen. Am Sonntag hatte Hitzlsperger seine Kandidatur für das Amt des Präsidenten zurückgezogen. "Ich mache das aus Verantwortung gegenüber unserem Verein und gegenüber meinen Mitarbeitern", sagte er: "Wir brauchen wieder Ruhe im Verein. Mit meiner Entscheidung will ich meinen Teil dazu beitragen."

12:05 Uhr

Medien: Liverpool arbeitet an Blitz-Transfer von Schalke-Verteidiger

Auf den letzten Metern der Transferperiode könnte es beim FC Schalke 04 noch zu einem kleinen Hammer kommen: Laut "Sky" arbeitet der FC Liverpool an einem Last-Minute-Transfer von Ozan Kabak. Der türkische Innenverteidiger wurde mit den Reds schon mehrfach in Verbindung gebracht, rechtfertigte das angebliche Interesse der Reds in der laufenden Saison aber nicht. Fakt ist: Liverpool plagen in der Abwehr große Personalsorgen. Zudem könnten die klammen Schalker die Einnahmen aus einem etwaigen Transfer extrem gut gebrauchen. Andererseits würden die Königsblauen einen Stammspieler verlieren, der in den vergangenen Wochen stets zur Startelf zählte. Auch deshalb müsste zwingend Ersatz her. Ein Name, der dabei die Runde macht: Shkodran Mustafi vom FC Arsenal.

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11:26 Uhr

Messi soll auch noch teuren Treuebonus erhalten

Lionel Messi kann sich beim FC Barcelona am 15. Juli offenbar auf einen Treuebonus von 38.964.977,50 Euro freuen. Dies berichtet die "El Mundo Deportivo". Interessanterweise läuft der Vertrag des 33 Jahre alten Argentiniers am 30. Juni dieses Jahres aus. Erst am Sonntag hatte die Gazette mit der Enthüllung über das Salär Messis bei Barca für vier Spielzeiten (2017 bis 2021) in Höhe von 555.237.619 Euro für großen Wirbel in Spanien gesorgt. Das würde jährlich gut 138 Millionen Euro für den Südamerikaner bedeuten. Von der Gesamtsumme habe Messi bereits 92 Prozent erhalten, also knapp 511 Millionen Euro.Barcelona hatte am Sonntag rechtliche Schritte gegen die Zeitung angekündigt, offenbar handelt es sich um Zahlen aus den originalen Verträgen.

10:47 Uhr

Wilde Spekulationen um Rückkehr von Lehmann zu Schalke 04

Dem FC Schalke steht ein großer Umbruch bevor. Nicht nur sportlich, sondern auch in der Führungsebene. Im Sommer werden fünf neue Aufsichtsräte gewählt, einer der Kandidaten soll Jens Lehmann sein. Laut "Bild" gibt es Spekulationen um eine Bewerbung des ehemaligen Torwarts. Und nicht nur das: Es heißt, der einstige Eurofighter wolle sogar einen Investor mitbringen. Derweil soll Peter Peters seine Rückkehr planen. Der bis Juli vergangenen Jahres noch als Finanzchef beschäftigte 58-Jährige wurde vor gut einem halben Jahr aus seinem Amt gehoben. Peters wird Misswirtschaft vorgeworfen, der Schalker Schuldenberg ist inzwischen auf rund 240 Millionen Euro angewachsen. Peters erachte es mit Blick auf die mögliche Nachfolge von DFL-Chef Christian Seifert als förderlich, wenn er bei Schalke wieder einen Posten hätte.

10:18 Uhr

Hertha BSC findet offenbar Ersatz für Milot Rashica

Hertha BSC steht laut "Kicker" unmittelbar vor einer Ausleihe des serbischen Nationalspielers Nemanja Radonjic von Olympique Marseille. So befindet sich der 24-Jährige bereits auf dem Weg zum Medizincheck in Berlin. Der Hauptstadtclub will den Linksaußen demnach bis zum Saisonende ausleihen und könnte für den Sommer eine Kaufoption erhalten. In der französischen Ligue 1 absolvierte der Flügelspieler bislang 50 Spiele und erzielte dabei sieben Tore. Radonjic war im Sommer 2018 für zwölf Millionen von Roter Stern Belgrad nach Marseille gewechselt. Hertha könnte mit dem Geschäft eine Lücke auf dem linken Flügel schließen. Dort fehlt Javairo Dilrosun wegen einer Bänderverletzung im Knie schon seit Wochen. Verhandlungen mit Werder Bremen über einen Transfer von Milot Rashica sind laut "Kicker" nicht erfolgreich gewesen. Für Montag wird bei Hertha außerdem die Verpflichtung von Ex-Weltmeister Sami Khedira von Juventus Turin erwartet.

09:27 Uhr

Wechsel-Wahnsinn: Avdijaj hat schon wieder 'nen neuen Klub

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Unglücklich in Emmen.

(Foto: imago images/Pro Shots)

Nächste Station: Zypern! Donis Avdijaj, ehemaliger Stürmer des FC Schalke 04, beginnt bei AEL Limassol sein nächstes Abenteuer. Klub-Angaben zufolge unterschreibt er bis Sommer 2023. Für Avdijaj, einst große Hoffnung der königsblauen Knappenschmiede, ist AEL Limassol der fünfte Klub seit seinem endgültigen Abschied aus dem Ruhrgebiet im Jahr 2018. Zuletzt stand er rund drei Monate beim FC Emmen aus den Niederlanden unter Vertrag.

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08:56 Uhr

"Aufgebrachte Männer" wollen Bus des 1. FC Nürnberg abfangen

Rund 60 Menschen haben am Sonntagabend versucht, den Mannschaftsbus des 1. FC Nürnberg nach der Rückkehr aus Sandhausen abzufangen. Es habe sich "mutmaßlich um Angehörige der Nürnberger Ultraszene" gehandelt, teilte die Polizei zu dem Vorfall am Vereinsgelände des Fußball-Zweitligisten mit. Der "Club" hatte zuvor mit 0:2 beim SV Sandhausen verloren. Die Einsatzkräfte "drängten die aufgebrachten Männer zurück", teilten die Beamten mit. "In der Folge versuchten mehrere Personen, gewaltsam durch die Absperrung zu gelangen." Die Polizei nahm drei Personen fest, die Polizisten angegriffen beziehungsweise beleidigt hatten, führte rund 20 Identitätsfeststellungen durch und leitete Ermittlungsverfahren ein. Menschen wurden bei dem Vorfall der Polizei zufolge nicht verletzt.

08:21 Uhr

Irres Pech: Abfahrtsstar verletzt sich neben Rennpiste schwer

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Blöd gelaufen.

(Foto: AP)

Die Italienerin Sofia Goggia hat sich in Garmisch-Partenkirchen bei einem Sturz neben der Piste verletzt und fällt für die anstehende WM in ihrem Heimatland aus. Nachdem der Super-G am Sonntag wegen Nebels abgesagt wurde, fuhr die Abfahrts-Olympiasiegerin mit ihren Teamkolleginnen auf einer Piste parallel zur Rennstrecke ab, kam dabei zu Fall und erlitt eine Knieblessur. Eine eingehende Untersuchung in Mailand ergab, dass die 28-Jährige eine Fraktur des Schienbeinkopfes im rechten Knie erlitten hat. "Goggia wird nicht an den Weltmeisterschaften von Cortina d'Ampezzo teilnehmen, die am Montag, dem 8. Februar, beginnen", teilte der Verband mit. Als derzeit beste Abfahrerin war Goggia eine der größten Hoffnungen der Italiener für die Titelkämpfe. In diesem Winter gewann sie vier von fünf Abfahrten und wurde einmal Zweite.

07:51 Uhr

Draisaitl liefert unglaubliches Sechs-Punkte-Spiel ab

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Gnadenloser Vorbereiter.

(Foto: USA TODAY Sports)

Eishockey-Topstar Leon Draisaitl hat mit dem ersten Sechs-Punkte-Spiel seiner NHL-Karriere für ein Highlight gesorgt. Er steuerte beim 8:5 seiner Edmonton Oilers gegen die Ottawa Senators sechs Vorlagen bei und verpasste im ersten Duell mit Jungstar Tim Stützle den NHL-Rekord nur knapp. Erst viermal waren einem Spieler der NHL sogar sieben Assists in einem Spiel gelungen, allein dreimal Superstar Wayne Gretzky - zuletzt 1986, ebenfalls für die Oilers. Draisaitl ist aber der erste Spieler, dem sechs Vorlagen in den ersten zwei Dritteln einer Begegnung gelangen. Der 25-Jährige bleibt nach seiner Gala in der NHL-Scorer-Wertung mit 21 Zählern (6 Tore, 15 Vorlagen) Zweiter hinter seinem Teamkollegen Connor McDavid (22). Dominik Kahun traf zum 1:0 - auf Vorlage von Draisaitl. Auf der Gegenseite erzielte der deutsche Jungstar Stützle im letzten Drittel sein zweites Saisontor.

07:32 Uhr

Wizards gelingt wilde Sekunden-Aufholjagd gegen die Nets

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Tja, schon überraschend. Schon gut.

(Foto: USA TODAY Sports)

Die Basketball-Nationalspieler Moritz Wagner und Isaac Bonga haben mit den Washington Wizards für eine große Überraschung in der NBA gesorgt und die Brooklyn Nets geschlagen. Mit sechs Punkten binnen sieben Sekunden drehte das bislang so gebeutelte Team aus der Hauptstadt die Partie kurz vor dem Ende und gewann am Ende 143:141. Wagner hatte beim ersten Einsatz nach seiner Zwangspause wegen der Corona-Regeln mit 17 Zählern, fünf Rebounds und zwei Vorlagen großen Anteil an dem Erfolg. "Ish (Smith) und Moe haben das Spiel umgedreht", lobte Trainer Scott Brooks. Bonga kam erst in den letzten vier Sekunden zum Einsatz und half dabei, den knappen Vorsprung zu verteidigen. Für die Wizards, die wochenlang auf zahlreiche Spieler verzichten mussten, war es erst der vierte Sieg. "Wir haben das gebraucht", sagte Star-Spieler Russell Westbrook. Die Nets, bei denen James Harden nicht spielte, kassierten nach zuletzt vier Siegen dagegen ihre neunte Niederlage.

06:57 Uhr

Nächster Formel-1-Star positiv auf Corona getestet

Pierre Gasly ist als sechster Formel-1-Pilot positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Franzose vom Rennstall AlphaTauri fühlt sich nach eigenen Angaben "okay. Ich werde meinen Trainingsplan in der häuslichen Isolation weiter befolgen". Das teilte Gasly bei Twitter mit. Er habe all seine Kontaktpersonen aus den vergangenen Tagen über seinen positiven Test informiert und halte sich an die Vorgaben der Gesundheitsbehörden. "Passt auf Euch auf", so Gasly. Vor dem 24-Jährigen waren bereits Weltmeister Lewis Hamilton (Mercedes), Sergio Perez, Lance Stroll (beide Racing Point), Lando Norris (McLaren) und Charles Leclerc (Ferrari) positiv getestet worden. Auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff hatte Corona.

06:30 Uhr

Eisbären bei Jagd auf Bremerhaven wieder gestolpert

Die Eisbären Berlin sind in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bei der Verfolgung von Nord-Spitzenreiter Fischtown Pinguins Bremerhaven erneut gestolpert. Das Hauptstadt-Team musste bei den Grizzlys Wolfsburg mit 4:6 (0:3, 1:1, 2:3) die zweite Niederlage in den vergangenen drei Spielen quittieren und fiel wieder weiter hinter den Tabellenführer zurück. Denn Bremerhaven sicherte sich durch ein 3:2 (1:1, 0:1, 1:0, 1:0) nach Verlängerung bei den Iserlohn Roosters immerhin zwei Punkte. Im Gegensatz zu Berlin in der Nord-Gruppe machte der ERC Ingolstadt im Süden seiner Rolle als Verfolger von Spitzenreiter Adler Mannheim alle Ehre. Durch seinen vierten Erfolg aus den vergangenen fünf Begegnungen mit 3:2 (2:0, 1:1, 0:1) bei den Straubing Tigers brachte sich das Team von Trainer Doug Shedden in Schlagdistanz zu den Kurpfälzern. Die Tigers hingegen mussten im Rennen um einen Play-off-Platz vorerst abreißen lassen.

05:58 Uhr

Kurioser Moment erheitert Klopp und irritierten Milner

Es war die Szene, die Liverpools 3:1-Sieg bei West Ham United am Sonntag einleitete: Der erst wenigen Sekunden zuvor eingewechselte Curtis Jones spielte im Strafraum zu Mohamed Salah, der den Ball zum 1:0 versenkte. Während Salah mit seinen Teamkollegen auf dem Platz das Tor bejubelte, lief James Milner, der schon auf dem Weg in die Kabine war, zu Liverpool-Coach Jürgen Klopp und fiel dem Fußball-Lehrer lachend in die Arme. Auch die Betreuer amüsierten sich nach dem Tor. Dabei hatte Milner bei seiner Auswechslung kurz vorher noch irritiert gewirkt, als er an der Seitenlinie mit fragendem Gesichtsausdruck mit Klopp sprach. Nach dem Spiel klärte der Trainer die Situation auf. "Er hat zu mir gesagt: Wenn direkt nach seiner Auswechslung ein Treffer fällt, dann versteht er meine Entscheidung", scherzte der sichtbar zufriedene Klopp nach dem Abpfiff beim Sender Sky Sports.